Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ryria:
Facetten des Elternseins
Only Margo von Rufi Thorpe
Nachdem sie ungeplant schwanger wird und ihren Job wegen des Babys verliert benötigt Margo schnell einen neuen Weg, an Geld zu gelangen - und entdeckt hierbei OnlyFans. Als Leser verfolgt man ihren Aufstieg auf der Plattform, aber auch ihre familiären Probleme und Konflikte mit den Behörden.
Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen, die ganze Geschichte ist gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an das Spiel mit der Sprache: Die Perspektive wechselt von der ersten in die dritte Person und wieder zurück, je nachdem wie die "heutige" Erzähler-Margo zu ihrem damaligen Ich steht.
Auch der Leser wird auf geschickte Art inkludiert, es fühlt sich an, als ob man die Geschichte einer Freundin erzählt bekommt, während einem gleichzeitig auch vermittelt wird, dass alles nur fiktiv ist.
Das Ergebnis ist eine Mischung aus lustigen Momenten, viel Sarkasmus, emotionalen Momenten und klugen Beobachtungen.
Die Realität einer Single-Mutter, das Verhalten mancher Menschen (im Internet) und die Schwierigkeiten des Lebens mit einem verpönten Beruf werden ungeschönt dargestellt - es ist nicht das, was man hören will, aber es wirkt dafür umso echter.
Auch die Charaktere wirken authentisch, teils mit Klischees, teils mit Tiefgang werden sie zum Leben erweckt. Sie sind alles andere als perfekt, haben komische Angewohnheiten und Macken und regen einen als Leser auch öfters mal auf.
Besonders interessant fand ich die verschiedenen Darstellungen der Eltern, wie sie ihre Liebe zeigen, wo ihre Grenzen liegen, was für sie "gute Eltern" ausmacht und die Kämpfe, die sie bestreiten müssen.
Ein weiteres Highlight für mich waren all die kreativen Ideen, die die Geschichte ergänzen: TikTok-Skripte, Fortnite-Runden, Pokemon-Referenzen und verrückte Erlebnisse. Für jemanden, der sich in dieser "Kultur" jedoch nicht so auskennt, geht vermutlich doch einiges verloren, auch wenn man die Handlung trotzdem gut verstehen sollte.
Allgemein wirkte alles sehr gut recherchiert, Gaming, Anime, Social Media, aber auch seriösere Themen wie Behördenabläufe, Gutachten, Anwaltstaktiken. Ich kenne mich in beiden Bereichen recht gut aus und fand es ziemlich realistisch und überzeugend für einen Unterhaltungsroman geschildert.
Lediglich die dunklen Seiten von OnlyFans hätten meiner Ansicht noch deutlicher beleuchtet werden können, daher empfehle ich nach der Lektüre noch die weitere Befassung mit dem Thema durch Youtube-Reportagen.
Rezensionen von Marie aus E.:
Es gibt nichts zu feiern
Das Fest von Lucy Fricke
Jakob wird 50. Und wie das so ist, das ist ein Geburtstag, der mit aller größter Wahrscheinlichkeit markiert, dass die bisherigen Jahre mehr sind als die noch verbleibenden. Jakob beutelt es angesichts des Tages sehr. Karriere vorbei, Körper verfällt zunehmend und auch in der Liebe ist Flaute.
Dabei war er einmal ein gefeierter Filmregisseur.
Nach feiern ist ihm jedenfalls nicht zumute.
Aber er hat nicht mit seiner Freundin Ellen gerechnet - die organisiert ihm einen Geburtstag, den er so schnell nicht vergessen wird.
O.k., Jakob ist sehr begriffsstutzig, denn er wundert sehr, wie viele Menschen aus der Vergangenheit er an seinem Ehrentag so ganz spontan trifft.
Aber das macht nichts, wir lernen ihn und sein Leben jedenfalls dadurch richtig gut kennen.
Ein bewegtes Leben mit Einschnitten, die prägend sind, immer noch.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und es hat mir gut gefallen.
Die Sprecherin Bettina Hoppe hat ihren Job richtig gut gemacht, ich habe ihr so gerne zugehört.
Und Jakob und sein Leben in all der Bandbreite, sein melancholischer Gemütszustand und die Entwicklungen, die das Buch nimmt - ebenfalls weiterempfehlenswert.
Rezensionen von Marie aus E.:
Polarkreis-Feeling
Blutbuße von Viveca Sten
Ich mag ja schon alle Cover der bislang dreibändigen Polarkreis-Krimi-Reihe.
Aber natürlich bin ich vom Inhalt genauso angetan.
Jetzt also schon Band drei um das Ermittlerteam Hanna und Daniel.
Dieses Mal beschäftigt die Beiden ein Mord in einem Bergdorf, das von Skifahren im Winter besucht wird.
Charlotte Wretlind, eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau und Immobilienentwicklerin hat ein neues Projekt. Sie will ein altes Hotel abreißen und ein mondänes Luxushotel stattdessen errichten.
Die Anwohner sind komplett dagegen und Charlottes Beliebtheitsskala hat noch viel Luft nach oben, um es einmal vorsichtig zu formulieren.
Dann wird sie ermordet aufgefunden.
Ich mag das Polarkreis-Setting, ich finde, die Atmosphäre kommt auch in Band drei wieder sehr gut beim Lesenden an.
Außerdem mag ich Hanna und Daniel. Ihr Privatleben und ihre Beziehung zueinander bekommt viel Raum und hat eine eigene Dynamik und hat auch einen guten Anteil daran, dass ich die Reihe so mag.
Der eigentliche Kriminalfall ist eher bedächtig und hat jetzt nicht mit 100% Spannung aufgewartet.
In Summe geht die Formel aber prima auf:
Kriminalfall + Charaktere + Umgebung = sehr gute Krimiunterhaltung.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Rezensionen von yellowdog:
idealistisch
Den Bach rauf von Robert Habeck
Ein Buch eines Kanzlerkandidaten mitten im Wahlkampf macht neugierig, ist auch ein Risiko, wie man seit Baerbocks Desaster damals weiß.
Überraschenderweise erzählt Robert Habeck aber auch von seinen Erfahrungen und Befindlichkeiten. Nicht selten drückt er sich sehr pathetisch aus und obwohl ich dem Autor prinzipiell gewogen bin, ist es wohl besser, dass das Buch kurz gehalten ist.
Immerhin ist es einigermaßen kompakt.
Manche Gedankengänge Habecks sind ganz interessant zu lesen, zum Beispiel die zur Bewältigung der Energiekrise oder über den Ukrainekrieg, nur bleibt er leider zu vage.
Insgesamt betont das Buch Habecks Bekenntnis gegen den Stillstand und versucht auch, Hoffnung zu verbreiten. Das hat er vielleicht mit dem Papst und dessen aktueller Autobiografie gemeinsam.
Es gilt auch Positionen zu benennen.
Ob das Buch reicht, um neuen Wähler außerhalb des grünen Lagers für ihn zu mobilisieren, bezweifle ich. Ein Stück weit kann es Bindung der bestehenden Wähler bewirken.
Rezensionen von JD:
Auf den Spuren einer Künstlerin
Die blaue Stunde von Paula Hawkins
Das Cover des Buches "Die blaue Stunde" gefält mir, da es dunkel gehalten ist und lediglich ein geöffnetes Fenster zeigt, durch das man das Meer sehen kann. Es passt thematisch super zum Inhalt, da der Protagonist auf den Spuren einer Künstlerin wandelt, die auf einer Insel gelebt hat, die nur zu bestimmten Zeiten passierbar war.
Mir gefällt die Erzählweise- zum Teil aus der Sicht von Grace oder Becker, zum Teil aus Tagebucheinträgen der Künstlerin Vanessa. So erfährt man nach und nach die Zusammenhänge zwischen den Figuren und deren Erlebnissen, während sich immer mehr Spannung aufbaut, die sich schließlich in einem großartigem Finale entlädt. Auch wenn ich beim Lesen die ein oder andere Wendung bereits geahnt hatte, hat mich das Buch doch an einigen Stellen sehr überrascht und die Geschichte hat mich definitiv in ihren Bann gezogen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und es war mir eine Freude, das Buch zu lesen. Ich kann es entsprechend nur weiter empfehlen.
Rezensionen von Schlafmurmel:
erotische Fantasy Geschichte
Die Baronin und der geile Teufel - Die Todsünde der Wollust | Erotischer Fantasy Roman von Doris E. M. Bulenda
Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht und ich war sehr gespannt auf das Buch und Als ich angefangen habe musste ich sogleich schmunzeln, ich war sofort mittendrin und konnte mich gar nicht mehr loseisen von der tollen Geschichte von den Oberteufeln, Unterteufeln , den Satan und seiner Teufelin Lilith-Irudu, gespickt mit wahnsinnig vielen Sexeinheiten viele Szenen erotisch bespickt die das Kopfkino richtig anheizen.
Dann steht plötzlich einer der Teufel vor dem Satan und schildert ein Problem die Baronin Ute fickt nicht und lässt sich auch nicht ficken , alle Kunst versagt und somit wettet der Satan und der Unterteufel, das sie die Baronin Ute verführen und ficken wollen, Als Utes Vetter Valerian gehen sie auf die Erde hinab und es geht los. Schaffen die Höllenbewohner der Baronin Ute ihr die wahre Wollust zu schenken, ihr alles zu geben was ihr eigener Ehemann nicht schafft, Ihr werdest es lesen, wenn ihr das Buch lest. Ich weis es und es war so herrlich es zu lesen, eine wahre Fantasy Erotik Geschichte richtig schön zum lesen, etwas humorvoll gespickt mit erotischen Szenen die das Kopfkino so richtig in Schwung bringt, ohne vulgär zu wirken. Mir hat es sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter.
Rezensionen von Streiflicht:
Eisige Luft, tödlicher Wald
Tödlicher Winter von Lioba Werrelmann
Da ich bereits den ersten Siebenbürgen-Krimi "Tod in Siebenbürgen" von Autorin Lioba Werrelmann voller Begeisterung gelesen habe, war ich natürlich total gespannt, wie es weitergeht mit Paul und dem Dorf und natürlich auch mit Maia und allen anderen dort im fernen Rumänien. Ich hatte schon lange Lust, dorthin zu reisen, aber jetzt könnte ich sofort die Koffer packen - auch wenn ich gestehen muss, dass mich der heiße Sommer mehr locken würde als der eisige Winter dort.
Paul kommt an einemn eiskalten Tag mit viel Schnee im Dorf an und alle Vorfreude verflüchtigt sich noch schneller als die Wärme. Maia ist plötzlich verheiratet und dann wird besagter Mann auch noch tot gefunden. Paul wird verhaftet und wieder ereignen sich seltsame Dinge und es scheint auch zu spuken. Hat Paul nur eine überbordende Fantasie, die sich mit der Kälte und seiner Enttäuschung kombiniert? Oder was geht vor im kleinen Dorf in Siebenbürgen?
Zur Handlung möchte ich definitiv nicht mehr verraten, aber ich kann auf jeden Fall versichern, dass sich die Lektüre unbedingt lohnt! Ich denke, es macht noch mehr Spaß, wenn man Teil 1 ebenfalls gelesen hat, aber auch Quereinsteiger werden ihre Freude an diesem ungewöhnlichen Fall haben in einer Welt, die Paul und auch uns Lesern oft so fremd scheint. Hier kann man total tief eintauchen in das Leben in Siebenbürgen, mich hat es absolut begeistert!
Rezensionen von Streiflicht:
Eisige Weiten
Die Eisbrecherin von Geertje Marquardt; Kathrin Nord
Seit ich den Titel gesehen habe, war ich total neugierig auf dieses Buch. Das Cover mit Geertje Marquardt selbst hat mir gut gefallen. Ich finde es faszinierend, wie alt sie darauf aussieht - vor allem auch im Vergleich zum Foto innen drin. Da sieht man alle Stapazen, die Kälte und das Extreme wirklich schon auf den ersten Blick.
Der Titel "Die Eisbrecherin" ist meiner Meinung anch wirklich gut gewählt. Sie bricht nicht nur das Eis vor Ort, sondern auch in sich. Das Buch über die Expedition ist zugleich auch eins über eine Reise zu sich selbst und den Mut, seinen Träumen zu folgen und sie wahrzumachen. Egal wie groß oder klein sie sind.
Leider konnte mich der Schreibstil der Autorin und ihrer Ghostwriterin nicht ganz abholen. Daher gibt es ein Sternchen Abzug. Allerdings ist die (Lebens-)Geschichte, die hier erzählt wird, absolut faszinierend und schon auch echt beeindruckend! Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass das Beschriebene und die Geschehnisse schon sehr authentisch sind. Manches hat sich wiederholt, aber das ist wahrscheinlich einfach auch in der Realität so gewesen, wenn man 550 Kilometer über das Grönlandeis läuft. Ich persönlich kann absolut nicht verstehen, warum man sich so quälen möchte, aber ich kann nachvollziehen, warum man einen besonderen Traum ermöglichen und verwirklichen möchte. Umso spannender finde ich es, Erfahrungsberichte von solchen extremen Abenteuern zu lesen. Die körperlichen Herausforderungen stelle ich mir unglaublich hart vor, gleichzeitig denke ich aber auch, dass es hier vor allem eine Willenssache ist, ob man durchhält oder nicht. Natürlich müssen die Voraussetzungen stimmen.
Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir die Bilder im Buch, die berührende und faszinierende Einblicke in das Leben während der Tour zeigen. Das fand ich wirklich beeindruckend und für Außenstehende sehr gut, da man sich so selbst ein Bild machen kann - im wahrsten Sinne des Wortes.
Besonders gerne habe ich das Fazit nach der Reise gelesen - was von der Klarheit bleibt: "Wir Frauen müssen unsere eigenen Wege gehen ... Wir müssen bestehende Regeln hinterfragen. Mut auszuleben und eigenen Erfahrungen zu machen ist immer eine gute Idee. Wie sinnbildlich es ist, dass ich auf der Tour schneller müde wurde, wenn ich in einer vorgegebenen Spur gehen musste. Selbst zu navigieren und einen neuen Weg in den unberührten Schnee zu ziehen erforderte zwar mehr Konzentration, aber ich wurde belohnt mit einer höheren Fitness und Klarheit. ... Es lohnt sich, vorneweg zu gehen und eigene Spuren zu ziehen."
Rezensionen von Streiflicht:
Sternenzauber überall
KUNTH Licht aus - Himmel an! von Katinka Holupirek; Yasmin Lössl; Christa Pöppelmann
Schon seit ich mich erinnern kann, waren der Nachthimmel und die Sterne eine Passion von mir. Mein Papa hat mir zum Einschlafen immer „Weißt Du, wieviel Sternlein stehen“ vorgesungen und uns Kindern schon früh die Sternbilder erklärt. Weil unser Familienname mit W anfing, war die Kassiopeia natürlich ein ganz besonderes Bild für uns, aber auch viele anderen haben wir damals schon bewundert.
Diese Faszination hat bei mir nie nachgelassen und vor einiger Zeit habe ich dann sogar ein hochwertiges Teleskop gekauft. Noch muss ich damit üben, aber die An- und Ausblicke sind einfach bezaubernd. Ich könnte mich stundenlang in den Nachthimmel vertiefen und habe auch schon an Exkursionen in Australien und auf Fuerteventura teilgenommen. Nicht nur die Sternbilder selbst, sondern auch deren Geschichten, Mythen und Hintergründe faszinieren mich sehr. Unglaublich, dass man in die Vergangenheit blicken kann und in unendliche Weiten.
Dieses Buch ist also wie gemacht für mich und ich habe es schon mehrfach mit Begeisterung durchgeblättert und viele, viele Infos gelesen, Bilder bestaunt und Pläne gemacht, wo ich wann „Europas beste Reiseziele zum Sterneschauen“ besuchen könnte. Schon das Vorwort mit dem wunderbaren Bild von La Palma hat mich in seinen Bann gezogen. Ich mag die vielen Tipps im Buch, die nicht nur berichten, was es wo nachts zu sehen gibt, sondern auch was man tagsüber bestaunen kann. Ein Highlight und Traum wäre für mich Island, natürlich am besten mit Nordlichtern. Aber ich habe auch viele weitere Ideen für mich gefunden. Dass die Eifel und die Rhön gut zum Sterneschauen sind, wusste ich schon, aber ich war trotzdem noch nicht vor Ort – das kommt ganz oben auf die Liste. Die Winkelmoos-Alm und Schottland fände ich auch ganz wunderbar.
Toll finde ich, dass man nicht nur verschiedene Orte findet, sondern auch viele weiterführende Tipps, so auch, wie man Lichtverschmutzung vermeiden kann, oder eine Packliste für eine Nacht unter dem Sternenhimmel. Von den absolut bezaubernden Fotos völlig abgesehen. Wer Sterne mag, wird dieses Buch lieben!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Ein Wochenende voller Enthüllungen
Das Wochenende von Hannah Richell
Ich mag ja Bücher, die sich darum drehen, dass eine Gruppe von Leuten, die sich vermeintlich gut kennen, herausfindet dass sie alle Geheimnisse bewahren. So eine Art Buch ist das hier, wenn auch ganz anders, als von mir auf Basis des Klappentextes erwartet. Die ersten 2/3 des Buches fand ich richtig stark, die Auflösung ließ mich aber eher ernüchtert zurück.
Am Anfang wird der Leser ganz schön im Dunkeln gelassen, sowohl was den Ablauf des Wochenendes, als auch das eigentliche Verbrechen betrifft. Die Geschichte wechselt zeitlich zwischen einem kontinuierlichen Erzählsprung, der den Verlauf des Wochenendes schildert und einer polizeilichen Befragung am Ende des Wochenendes. Dabei werden allerdings nur wenige Personen befragt und es wird nie klar genannt, worauf genau diese abzielt. Stilistisch fand ich das schon spannend eingefädelt, dass man so wenige Informationen bekommt. Es erzeugt eine subtile Spannung, die mir gut gefallen hat.
Innerhalb der Gruppe kommt es schnell zu Unstimmigkeiten, die einzelne Personen und Konflikte betreffen und es kristallisiert sich schnell eine gewisse Antipathie gegen Dom heraus, der im Zentrum vieler der Spannungen und Geheimnisse zu stehen scheint. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl Flaschen Fährten aufzusitzen und gezielt getäuscht zu werden. Die Autorin spielt hier schon ein bisschen mit der Erwartungshaltung des Lesers.
Die Auflösung am Ende fand ich dann hingegen überdramatisiert und zu dick aufgetragen. Das ging mir irgendwie alles dann doch zu schnell und wollte für mich nicht so recht passen. Das Buch endet dann auch zeitnah nach der Auflösung.
Die Kapitel waren schön kurz und ließen sich angenehm lesen. Insgesamt ist der Plot auch stimmig und hat mich zumindest total in die Irre geführt mit meinen Verdächtigungen. Solider Standalone.











