Kunden em pfehlungen
Rezensionen von _ich.lese_:
Monster und Magie
Tage einer Hexe von Genoveva Dimova
Kosara ist eine Hexe und hat viel Übung mit dem Umgang mit den Monstern, die ihr in der Neujahrsnacht das Leben schwermachen. Um Magie zu wirken braucht sie ihren Hexenschatten und den hätte sie fast verspielt. Denn ein Monster, Zmey, ist auch für die Hexe nahezu unbesiegbar und Zmey hat jetzt Jagd auf Kosora eröffnet.
Zu Beginn tat ich mich ein wenig schwer mit der Story, wurde wohl von dem Cover und Klappentext ein wenig irregeleitet. Aber nach dann anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch gut rein und konnte es kaum noch aus der Hand legen. Spannend, magisch und fesselnd war die Geschichte von Korsara und den Monstern. Zu Beginn gab es halt sehr viele Namen und Wesen, wie aber bei Fantasy üblich. Es muss ja erst eine Welt geschaffen werden.
Nach und nach wurden die Geheimnisse von Kosara aufgedeckt, auch das mit Zmey, ihrem größten Feind.
Ich fand es absolut lesenswert und es konnte mich sehr gut unterhalten. Auch wenn ich zu Beginn anderes erwartet hatte, hat es mir sehr gefallen.
Rezensionen von Lerchie:
Den Vorfahren auf der Spur
Die Schwestern von Krakau von Bettina Storks
Im Jahr 2016 stirbt Simon Mercier in Paris und die Tochter Edith erfährt von ihren polnischen Wurzeln. Scheinbar war Simon angenommen worden. Sein jüdischer Vater war bei der großen Razzia im Juli 1942 ein Opfer geworden. Doch wie es er zu den Merciers gekommen? Und was geschah mit Helene seiner Mutter? Dann macht Edith ihre Cousine Tatjana die in Stuttgart wohnt, ausfindig und gemeinsam suchen sie nach Antworten Sie durchbrechen ein jahrzehntelanges Schweigen.
Wie hat Helenes Schwester die Tatjanas Großmutter Lilo war, damals im von Deutschen besetzten Polen gelebt? Dort, in Krakau, stoßen sie auf eine Apotheke, die für Lilo und den jüdischen Widerstand eine zentrale Rolle gespielt hat.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. In die Geschichte bin ich gut und schnell hineingekommen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Helene die plötzlich nicht mehr da war. In Lilo, die in einer Apotheke im Ghetto arbeitete, was ihrem Vater so gar nicht passte. Doch sie ließ sich nicht beirren. Die Schwestern wollten Antworten und so reiste Tatjana, Lilos Enkelin, nach Krakau um dort welche zu finden. Ihre Cousine Edith suchte die Antworten in Paris, denn dort hatte Helene gelebt. Die große Frage war, ob Simon Mercier wirklich Helenes Sohn gewesen war. Doch die hatte nicht Mercier geheißen. Wie also war Simon zu der Familie Mercier gekommen? Und was hatte Lilo mit dem Apotheker zu tun, das fragte sich Tatjana in Krakau. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Natürlich gibt es auch Fiktion darin, das ist klar. Aber genauso ist es damals zugegangen bei der Judenverfolgung. Es ist spannend geschrieben und es gibt ein Nachwort, das manches erklärt, eben u. A. was historisch verbürgt und was Fiktion ist. Auf jeden Fall hat es mir gut gefallen, hat mich gefesselt und ich habe mal wieder was gelernt über die Vergangenheit. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Lesemama:
Second Chance
Alaska Ocean Rescue - Für immer mit dir von Josy Greifenberg
Zum Buch:
Penny und Liam waren beste Freunde. Bis Liam etwas tat, wovon Penny träumt. Er verließ die Insel um eine Ausbildung als Pilot bei den Coastguards zu machen. Nun wird er nach Kodiak versetzt und kommt zurück in Pennys Leben. Zwölf Jahre sind vergangen, in denen Funkstille zwischen ihnen herrschte.
Aber das es ordentlich zwischen ihnen knistert, können sie nicht verleugnen.
Meine Meinung:
Für immer mit dir istdas zweite Buch der Alaska Ocean Rescue Reihe, man könnte es aber auch einzeln lesen, da jeder Band von einem anderen Paar erzählt. Es kommen zwar alle Personen aus Buch eins vor, aber die besucht man nicht unbedingt, sie sind eher am Rande.
Auch hier geht es um einen Coastguard. Diesmal ist es Liam, der zurück in seine Heimat kommt. Als er vor zwölf Jahren ging, waren Penny und er Este Freunde. Penny möchte so gerne runter von der Insel und endlich was erleben, arbeitet aber im Familienunternehmen und die machen es ihr sehe schwer. Ich fand es unterhaltsam, ich hatte Mitleid und Mitgefühl mit Penny und konnte ihre Beweggründe gut nachvollziehen. Es ist eine unterhaltsame Story über eine zweite Chance mit Höhen und Tiefen in Oennys Leben. Hat mir gut gefallen.
Rezensionen von Lesemama:
Neuanfang in Alaska
Alaska Ocean Rescue - In deinen Armen von Josy Greifenberg
Zum Buch:
Ruby zieht völlig überstürzt von Florida anch Alaska und fängt dort in der Schule ihrer Tante als Lehrerin an. Dann lernt sie ihren Nachbarn auf eine etwas seltsame Weise kennen, denn er beschützt sie vor einem Zusammenstoß mit einen Kodiakbären. Ruby fühlt sich ziemlich von Owen, einem Coastguard, angezogen.
Aber beide habe ihre Päckchen zu tragen und Owen ist außerdem der Dad von Rubys Schüler.
Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf den Auftakt der neuen Reihe, Kleinstadtfeeling auf einer Insel, das muss gut sein. Und ich habe es gerne gelesen. Aus Sicht von Ruby wird die Geschichte erzählt, Owen hat ganz schön Balast, aber er ist ein toller Mann und ein guter Vater. Ich mochte das Setting und auch die Charaktere, man lernt einige Inselbewohner kennen. Ich mochte es sehr, es war unterhaltsam, romantisch und konnte mich berühren.
Rezensionen von Rinoa:
Gelungener zweiter Band
Still ist die Nacht von Sandra Åslund
Nachdem mir der erste Band der Reihe ganz gut gefallen hatte, war ich durchaus gespannt auf die Fortsetzung und wie es mit Maya Topelius und auch ihren Freundinnen weitergeht.
Doch so ein wenig zwiegespalten bin ich auch nach der Lektüre von „Still ist die Nacht“, denn das Buch wird zwar als Krimi bezeichnet, hatte aber gerade zu Beginn auch viele nicht-krimihafte Elemente.
Insbesondere was die Beziehung von Maya zu ihren Freundinnen Emely, Clara und Sanna betrifft, dieser Aspekt nimmt schon immer sehr viel Raum ein.
Auch war mir das Innenleben der Figuren mitunter fast zu theatralisch beschrieben, ebenso wie die Mimik und Gestik, das war mir teilweise zu viel des Guten.
Die Atmosphäre auf der sturmumtosten und von der Außenwelt abgeschnittenen Insel hat die Autorin dagegen sehr gut eingefangen, damit konnte sie mich wirklich fesseln.
Auch der eigentliche Fall nimmt so ab der Hälfte immer mehr an Fahrt auf und dann wurde es auch richtig spannend. Da konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.
Insgesamt hat mir auch der zweite Band gut gefallen und ich kann die Lektüre durchaus empfehlen. Wer allerdings einen reinen Krimi sucht, könnte möglicherweise enttäuscht sein.
Rezensionen von LeserinLu :
Inspirierend
30 Pflanzen pro Woche von Katharina Seiser
Ich habe mir schon öfter vorgenommen, mindestens 30 verschiedene Pflanzen pro Woche zu essen, weil das sehr gut für das Mikrobiom im Darm sein soll. Meistens habe ich das Ziel dann aber schnell nicht mehr aktiv und bewusst verfolgt. „30 Pflanzen pro Woche“ ist ein Kochbuch, das nicht nur zum Nachkochen einlädt, sondern auch einen Motivationsboost zu einem gesünderen Lebensstil liefert.
Basierend auf Erkenntnissen der Mikrobiomforschung zeigt Katharina Seiser, wie wichtig pflanzliche Vielfalt für unsere Gesundheit ist – und wie leicht man sie im Alltag umsetzen kann. Von Gemüse und Obst bis zu Nüssen, Kräutern und Gewürzen: Das Buch macht Lust darauf, neue Zutaten auszuprobieren und die eigene Küche bunter und abwechslungsreicher zu gestalten.
Besonders gefallen hat mir der übersichtliche und interessante Infoteil zu Beginn. Die beiliegende Wochen-Checkliste – sowohl im Buch als Kopiervorlage als auch online verfügbar – ist ein praktisches Tool, das den spielerischen Ansatz des Buches unterstreicht und hilft, die guten Vorsätze zu verfolgen. Die anschließenden Rezepte sind vielfältig und jedes Rezept ist anschaulich bebildert. Die Gerichte stammen nicht nur von Seiser selbst, sondern auch von renommierten Köch*innen wie Haya Molcho, Stevan Paul oder Feminine Food, was die Qualität und Kreativität der Rezepte garantiert. Besonders gelungen finde ich, wie durch die Rezepte die Tipps aus dem Infoteil konkret umgesetzt werden: Es wird mit einer breiten Palette an Kräutern, Gewürzen und Gemüsesorten gearbeitet, die über die gewohnte Alltagsküche hinausgehen, was sich als Prinzip aber auch auf eigene Lieblingsgerichte übertragen lässt. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass einige Zutaten – wie Yuzu, Sumach oder Asafoetida – selbst für mich in einer Großstadt schwer im direkten Umfeld zu bekommen sind. Hier hätte ich mir Vorschläge für Alternativen gewünscht, um den Zugang zu den Gerichten zu erleichtern.
Insgesamt ist „30 Pflanzen pro Woche“ aber ein inspirierendes und durchdachtes Kochbuch, das nicht nur leckere Rezepte bietet, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu einer gesünderen Ernährung leistet. Es ist ein Buch, das ich gerne zur Hand nehme – sei es, um die Checkliste für meine Woche zu nutzen, oder einfach, um mich von den farbenfrohen Gerichten inspirieren zu lassen.
Rezensionen von Daggy:
Manga-Abenteuer
Der Fuchs und der kleine Tanuki 1 von Mi Tagawa
Diese Serie erzählt japanischen Mythen in 8 Bänden, im ersten Teil lernen sich der Fuchs und der kleine Tanuki kennen. Der Tanuki (Marderhund) ist ein fiktives Wesen aus der japanischen Folklore. Es fiel mir nicht ganz leicht mich in dieser Geschichte zurecht zu finden. Da gibt es Gestaltenwandler, Wölfe werden zu jungen Männern und eine weiße Füchsin findet das Kochen als Frau einfacher.
Der Schwarze Fuchs wurde wie andre Tiere mit besonderen Gaben ausgestattet und hat diese Gabe falsch genutzt. Deshalb wurde er 300 Jahre ausgeschaltet und seiner Kräfte beraubt, zudem muss er sich um den kleinen Tanuki kümmern, der von seinen Eltern ausgesetzt und verstoßen wurde.
Ich habe viele Äußerungen in diesem Manga als sehr schrecklich empfunden. Da sagen die Wölfe über den Tanuki „Lass ihn uns tot beißen, bevor er wirklich gefährlich wird.“ Der Umgangston ist rüde, so spricht man sich als „Idiot“ an.
Trotz der Fußnoten und Erklärungen ist es nicht einfach, die Hintergründe, die in der japanischen Mythologie verankert zu verstehen. Ein Comic, der von Geistern, Hexen und von Tieren handelt, die ihre Gestalt ändern und die zum Teil böse Charakter haben, ist schon eine schwere Kost für Grundschulkinder. Ich würde deshalb das Lesealter für Kinder, die nicht mit der japanischen Kultur vertraut sind, etwas höher ansetzten.
Mangas werden interessierten Kindern eine ganz neue Welt eröffnen und mit spannenden Einblicken in die japanische Kultur und Literatur.
Rezensionen von peedee:
Die Rückkehr ins Leben
Ein Garten voll Glück von Debbie Macomber
Joan fühlt sich einsam, wie sie sich eingestehen muss. Sie bietet einer jungen Frau, Maggie, ein Zimmer zur Untermiete an. Sie scheinen sehr unterschiedlich, und doch eint sie eines: Sie haben beide einen Menschen verloren und versuchen, die Trauer zu verarbeiten. Joan hat ihren Mann verloren und lange Zeit nicht mehr mal das Haus verlassen – sie hat auch ihren geliebten Garten vernachlässigt.
Maggie hat ihre Mutter verloren und versucht, so viele Stunden wie möglich zu arbeiten, um sich ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin zu finanzieren und ihren alkoholkranken Vater zu unterstützen…
Erster Eindruck: Ein schönes Cover; sehr gut zum Buchtitel passend.
Joan ist bestürzt, als ihr bewusst wird, wie vernachlässigt ihr Garten aussieht. Sie hat ein Schreiben der Hauseigentümergemeinschaft erhalten, worin sie aufgefordert wird, ihren Garten auf Vordermann zu bringen, da ihr Haus ansonsten die der anderen abwerten würde. Sie braucht dringend fachmännische Unterstützung, die wieder eine Struktur in den Grünbereich bringen soll. Phil ist ihr gleich sympathisch, denn er liebt Blumen so wie sie. Somit steht dem Auftrag nichts im Weg. Maggie muss täglich viele Bälle gleichzeitig in der Luft halten: Sie arbeitet möglichst viele Stunden, um ihre Ausbildung und die Rechnungen für sich und ihren Vater zu bezahlen. Ihr bleibt kaum Zeit für sich selbst. Aber auch kein Geld, da ihr Vater das Geld, das sie ihm gibt, für Alkohol ausgibt. Sie kann dies nicht mehr ertragen und ist erleichtert, als sie das Zimmer zur Untermiete bekommt.
Beide Frauen haben mir sehr leid getan. Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist eine sehr schwere Zeit, in der die Trauer einem schier den Atem nimmt. Aber beide haben mittlerweile den Punkt erreicht, wo sie wieder nach vorne sehen wollen und das weitere Leben in kleinen Schritten vorwärts gehen wollen. Sie tun einander gut. Ein Buch, indem es um Trauer geht, das aber nicht durchwegs traurig ist, sondern auch Hoffnung macht. Ein Buch, in dem es um Freundschaft geht, anderen zu helfen, aber auch darum, sich dem Leben und der Liebe wieder zu öffnen. Von mir gibt es 5 Sterne.
Rezensionen von Daggy:
Schönes Depressionsgedicht
Schwarze Liese von Annie M. G. Schmidt
Das schwarze Huhn, von dem dieses Gedicht erzählt ist groß auf dem Cover zu sehen. Unter dem Titel sieht man es mit rigoros in die Hüften gestemmten Flügeln und hoch erhobenen Hauptes oder Schnabels.
„Es war einmal…“ so beginnt der Text und zunächst wird Lise vorgestellt, leider „jammert sie den ganzen Tag“, denn sie „sehnt sich nach Tüpfeln auf dem Kleid“.
Ja da ist es dumm, wenn man einfach nur schwarz ist. Doch dann beschießt sie, dass man die schwarzen Tüpfeln auf dem schwarzen Kleid einfach nicht sieht. So verkündet sie den anderen Hühnern und dem Hahn ihre neue Erkenntnis. Doch die lachen sie nur aus. Da wurde die schwarze Liese traurig und „fiel in eine depressive Kriese.“ Sie aß und trank nicht mehr und legte deshalb auch keine Eier. Irgendwann fiel sie um und wurde für tot erklärt und sollte begraben werden. Am Grab sprach der Hahn wundervolle Worte über die von allen geliebte Lise. Als er mit den Worten „Sie war im schwarzen Tüpfelkleid das schönste schwarze Huhn.“ schloss, meldete sich die Totgeglaubte.
Das Gedicht lässt sich wunderbar lesen und die Illustrationen sind sehr passend. Wie schön, dass die depressive Lise so einfach durch die Anerkennung der anderen Hühner fröhlich wurde.
Rezensionen von Daggy:
Spannendes Computerabenteuer
Der Minecraft Code (Band 1) - Flucht aus dem Würfel-Gefängnis von Gauthier Wendling
Ich war neugierig auf dieses Buch, weil Minecraft immer noch ein Spiel ist, dass die Kinder auf dem Smartphone spielen. Deshalb fand ich es gut, dass zu Beginn des Buches ein „Minecraft-Wiki“ die wichtigsten Begriffe erklärt.
Der Junge, der mit seiner Freundin Melanie uns auf dem Cover entgegenrennt, ist die Figir des Erzählers.
Dieser Spieler, der große Ingenieur, tüftelt gemeinsam mit Melanie. der Architektin, und Lef an einem Projekt, um eine Reise zu gewinnen. Es ist nicht einfach die Redstone-Mechanismen zu bauen und der Bau eines Aufzugs will auch nicht gelingen als eine Mail Rester*innen sucht. Doch als er den Anhang öffnet, ist in dem Spiel nichts mehr wie es war und die Punke fallen auf 0 zurück. Wir sehen eine Grafik, die das Zimmer des Jungen zeigt, der darin gefangen ist.
Nachdem wir auf den ersten Seiten die Regeln gelesen haben, kann das Spiel nun für uns beginnen. Nach der Beschreibung der Situation können wir zwischen zwei Optionen wählen und je nach Wahl auf der entsprechenden Seite weiterlesen. Manchmal geht es wieder zurück oder wir müssen den auf dem Kopf gedruckten Tipp lesen. Wenn es nicht weiter geht, gibt es dort „Hinweise und Lösungen“. Hier werden auch die Dinge notiert, die gewonnen werden bzw. die Punkteanzahl, die erreicht wurde.
Eine schöne Idee, die Augen mal vom Bildschirm zu nehmen und trotzdem ein Minekraft-Abenteuer erleben zu können.











