Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Ein mitreißender Thriller voller Überraschungen
Der Fjord von Sarah Goodwin
„Der Fjord“ ist bereits der vierte Thriller der in Hertfordshire lebenden Autorin Sarah Goodwin.
Nach einem Streit hat sich sich Amelias Schwester Rose nicht mehr bei ihr gemeldet. Inzwischen hat Amelia ihre Schwester seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Sie ist davon überzeugt, dass ihr etwas passiert sein muss.
In Rose Wohnung findet sie eine Einladung zu einer der Sommerpartys der Familie Fowley. Diese Partys sind legendär und nur ausgewählte Gäste und die Familie dürfen daran teilnehmen. Amelia krempelt ihr Leben komplett um und setzt alles daran, um als Freundin des Cousins des Gastgebers dorthin zu gelangen.
Die Atmosphäre ist von Beginn an angespannt. Amelia gelangt durch ihren Freund Ford auf die Party. Ihr einziges Ziel ist es herauszufinden, was mit Rose passiert ist. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Party sind enorm groß und sie muss aufpassen, dass sie nicht auffliegt.
Der Schreibstil von Sarah Goodwin ist leicht und flüssig zu lesen. Sie versteht es die Atmosphäre am Fjord, den weißen Strand, die Partystimmung, den Luxus und die unbedarfte Stimmung der reichen Gesellschaft einzufangen und gleichzeitig eine unterschwellige Bedrohung aufzubauen.
Was geht dort vor sich?
Die Handlung wird aus Amelias Perspektive berichtet, so dass ihre Gedanken und Gefühle sehr nachvollziehbar wurden. Mit ihr hat die Autorin eine geniale Protagonistin geschaffen, mutig und sehr fokussiert.
Die übrigen Charaktere blieben für mich lange Zeit sehr rätselhaft und ich konnte sie nur schwer einordnen.
Für mich waren die Ereignisse absolut nicht vorhersehbar. Ich wurde immer wieder überrascht und es gab Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Das Tempo ist durchgehend hoch und im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse dermaßen, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Ich habe bisher alle Thriller der Autorin gelesen und habe den Eindruck, dass sie mit jedem besser wird. Entsprechend gespannt bin ich auf den nächsten.
Rezensionen von Anndlich:
Bergur
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Vor zehn Jahren verschwand Marsibils zwei Jahre ältere Schwester Stina spurlos. Einzig ihre blutverschmierte Jacke kann in der Nähe einer Brücke gefunden werden, genau dort, wo Marsibil sich mit ihrem Brieffreund an jenem Abend treffen wollte. Bis heute bleibt Stinas Verschwinden ungelöst und aus Scham Schuld an allem zu sein, hat Marsibil bis heute geschwiegen.
Doch zehn Jahre später erhält sie wieder einen Brief von ihrem ehemaligen Brieffreund und für sie steht fest, dass sie endlich die Wahrheit herausfinden möchte.
Home Before Dark von Eva Björn Ægisdóttir ist ein Psychothriller aus dem isländischen Raum. Wir erleben die Geschichte in der Gegenwart aus Sicht der 24jährigen Marsibil ‚Marsi‘, die weiterhin an dem spurlosen Verschwinden ihrer Schwester leidet und in der Vergangenheit lernen wir Kristin ‚Stina‘ besser durch ihre Perspektive kennen. Die beiden Leseperspektiven haben bei mir auch ein unterschiedliche Lesegefühl ausgelöst, Marsibils Perspektive zog sich an vielen Momenten merklich, da sich einiges wiederholt und ich mir ein paar Auflösungen relativ schnell denken konnte. Stinas Perspektive ist lebendiger und dementsprechend schneller.
In Anbetracht dessen, dass es sich um einen Psychothriller handelt und Marsibil nicht nur unter Schuldgefühlen leidet, sondern aufgrund dieser auch extreme Probleme hat, hat mir das Erleben ihres Gefühlszustand gefehlt. Ich konnte ihn mir zwar vorstellen, aber wahrgenommen habe ich diesen leider nicht, weswegen mir ihre Perspektive auch eher fern blieb. Stinas Gefühlszustand hat mich hingegen besser erreicht.
Home Before Dark hat mich sehr schnell einnehmen können, zeitweise plätscherte es inhaltlich aber etwas vor sich hin und erst gegen Ende konnte es mit der ein oder anderen Überraschung nochmal für Spannung sorgen, sodass es letztendlich ein gutes, aber nicht besonders packendes Leseerlebnis wurde.
Rezensionen von Lesemama:
Ziemlich düster, aber auch sehr spannend
Empire of Sins von Fallon Brooks
Zum Buch:
Holly ist auf der Flucht vor dem Teufel mit dem Skorpiontattoo und schlägt sich als Prostituierte durch. In einer Bar trifft sie auf Xander, den Sohn des Romero-Clans und versucht ihn zu bestehlen. Dass das nicht klappt, hätte sie sich denken können und so ist sie in Xanders Schuld. Er schlägt ihr einen Deal vor, der ihr ganzes Leben ändert.
Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, Mafia-Dark-Romance ist schon meist sehr gut zu lesen. Allerdings steht im Klappentext auch Enemies to Lovers, was jetzt nicht meine Umschreibung wäre.
Holly, die Xander weder ihren richtigen Namen, noch ihre Vergangenheit anvertraut, hat eine grausame Zeit hinter sich und schreckliche Angst. Xander ist auf der Suche nach seiner Schwester und misstraut so ziemlich jedem, außer seinem besten Freund und rechten Hand Blaze. Aber er hat auch seine guten Seiten, vor allem was Holly angeht, ändert sich sein Verhalten sehr schnell.
Es ist einerseits typische Mafia-Dark-Romance mit ziemlich ausführlichen Szenen, die ziemlich unter die Gürtellinie gehen, aber auch einem ziemlich hohen Spannungslevel. Im letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse und so langsam führen alle losen Fäden zusammen. Und es hat eine total überraschende Wendung. Hat mir meist echt gut gefallen.
Rezensionen von KersG:
Wenn das Leben andere Pläne hat
Summer Tides von Sarah Fulmar
"Summer Tides" ist ein gelungener Auftakt für die St. Ives-Reihe von Sarah Fulmar. Mich haben schon das Cover und der Titel direkt angesprochen. Sommerfeeling deluxe in Cornwall. Dazu die passenden sommerlichen Farben.
Scarlett hatte schon so einige Jobs in ihrem Leben und ist schon viel herumgekommen.
Doch niergends fühlte sie sich wirklich angekommen. Nun will sie ihr Glück in Cornwall versuchen, mit einem alten Strandkiosk. Doch das Chaos lässt nicht lange auf sich warten.
Auch Jonah ist immer auf dem Absprung. Ruhelos und auf der Suche nach einer neuen Perspektive.
Ein wunderschöner Roman über Neuanfänge und das Ankommen. Sich endlich wo zu Hause fühlen. Freundschaft und Liebe. Dazu noch die atemberaubende Kulisse Cornwalls. Die Beschreibungen sind so gut, dass ich mich fühlte, als wäre ich selbst dort.
Dazu authentische und greifbare Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ihre Geschichten haben mich sehr berührt und einiges in mir wachgerüttelt. Manche Aussagen sind mir direkt im Gedächtnis geblieben.
Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Leicht und locker, dabei tiefgründig, berührend und emotional.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Reihe und kann es gar nicht erwarten, mich von der Autorin wieder nach Cornwall entführen zu lassen.
Rezensionen von Francesca :
Poetisch, intensiv und überraschend anders - 4,5 Sterne
The Poet Empress von Shen Tao
Wichtig ! Das Buch ist stellenweise sehr brutal und behandelt zahlreiche schwere Themen, weshalb ich es für ein jüngeres Publikum ungeeignet empfinde und eher ab 18, frühestens ab 16 Jahren empfehlen würde.
Der Einstieg in den Roman hat mich sofort abgeholt. Besonders hervorzuheben ist der außergewöhnlich poetische und fast altertümlich wirkende Schreibstil, der sich konsequent durch das gesamte Werk zieht.
Die Sprache ist bewusst gewählt und vermittelt das Gefühl, selbst Teil eines Gedichts zu sein.
Ein besonderes Highlight sind die immer wieder eingestreuten Gedichtverse, die nicht nur zum Titel „Poet Empress“ passen, sondern auch stilistisch perfekt eingebunden sind. Hier zeigt sich auch die starke Leistung der Übersetzung ins Deutsche, die es schafft poetische Tiefe beizubehalten. Zusätzlich werden im Schreibstil immer wieder vereinzelt chinesische Schriftzeichen eingebunden, was ich unglaublich gelungen fand. Auch wenn es nur kleine Details sind, haben sie für mich enorm zur Atmosphäre beigetragen und mir geholfen, noch tiefer in das Setting und den besonderen Stil einzutauchen.
Erzählstruktur: Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Erzählstruktur des Buches. Die Geschichte wird überwiegend aus der Ich-Perspektive von Wei erzählt, wird jedoch immer wieder durch Rückblicke in erzählerischer Form von Tagebucheinträgen, aus der Vergangenheit von Prinz Terren unterstützt. Diese Wechsel erfolgen fließend und tragen maßgeblich dazu bei, die Hintergründe der Figuren besser zu verstehen und deren Handlungen einordnen zu können. Dadurch entstehen auch überraschende Wendungen, die die eigene Wahrnehmung als Leserin verändern und für eine zusätzliche emotionale Tiefe sorgen.
Setting, Atmosphäre und Magiesystem:
Die Geschichte spielt in einer chinesisch inspirierten Fantasywelt, die sowohl visuell als auch kulturell sehr dicht und eindrucksvoll gestaltet ist. Wir begleiten Wei, eine Bauerntochter, die in bitterer Armut und Hungersnot aufwächst und früh mit Verlust und Leid konfrontiert wird. Dieser harte Ursprung bildet einen starken Kontrast zu dem prunkvollen, aber auch gefährlichen Leben am Kaiserhof, in das sie später eintritt. Gerade diese Gegensätze erzeugen eine dichte Atmosphäre, die von Unsicherheit, Misstrauen und unterschwelliger Bedrohung durchzogen ist. Als Leserin konnte ich mich sehr gut in diese Welt hineinversetzen und hatte durchgehend klare Bilder vor Augen.
Das Magiesystem des Buches ist wirklich besonders fügt sich hier sehr harmonisch ein und ist auf eine kreative Weise mit der Poesie verbunden, hat mir sehr gut gefallen.
Handlung, Spannung und Emotionale Intensität:
Obwohl das Buch insgesamt eher ruhig erzählt ist, entfaltet es eine enorme emotionale Wucht. Themen wie Verlust, brutale Gewalt und Machtmissbrauch ziehen sich durch die gesamte Handlung und werden auf eine eindringliche Weise vermittelt. Die Handlung rund um Weís Aufstieg ist durchgehend fesselnd, lebt jedoch weniger von einer klaren, geradlinigen Struktur als vielmehr von vielen ineinandergreifenden Entwicklungen. Unterschiedliche Handlungsstränge verweben sich miteinander und erzeugen ein Gefühl von stetiger Bewegung und Veränderung. Besonders stark ist dabei die permanente Anspannung, da Wei sich in einer Umgebung bewegt, in der sie niemandem vollständig vertrauen kann und jederzeit mit Gefahr rechnen muss.
Kritikpunkte: Trotz der vielen positiven Aspekte gibt es auch einige Punkte, die mir weniger gut gefallen haben. Besonders aufgefallen ist das Fehlen eines Glossars oder einer Übersicht über die zahlreichen Figuren und deren Beziehungen zueinander. Gerade durch die Vielzahl an Namen und familiären Verbindungen, die teilweise aus einem kulturellen Kontext stammen, der mir weniger vertraut ist, fiel es anfangs schwer, den Überblick zu behalten. Ein Stammbaum oder eine kurze Charakterübersicht hätte hier sehr geholfen. Zudem empfand ich den letzten Abschnitt der Handlung als etwas zu knapp ausgearbeitet. Obwohl das Ende emotional durchaus wirkungsvoll war, hätte ich mir gewünscht, dass zentrale Ereignisse mehr Raum bekommen, insbesondere im Vergleich zu früheren Abschnitten, die deutlich ausführlicher behandelt wurden. Darüber hinaus gab es eine einzelne, eher dynamische Szene gegen Ende, die etwas schwer nachzuvollziehen war, was jedoch im Gesamtbild kaum ins Gewicht fällt.
Fazit: The Poet Empress ist eine eindrucksvolle, poetisch erzählte Geschichte, die vor allem durch ihre Atmosphäre, ihren besonderen Schreibstil und ihre vielschichtigen Figuren überzeugt. Wer sich auf das ruhige, aber intensive Erzähltempo einlässt, wird mit einer emotionalen und tiefgehenden Leseerfahrung belohnt. Am Ende hat mich die Geschichte so sehr emotional getroffen, dass ich geweint habe.
Wichtig ist jedoch zu wissen, dass es sich trotz zwischenmenschlicher Beziehungen nicht um eine Romantasy-Geschichte handelt, der Fokus liegt klar auf den Figuren, ihrer Entwicklung und den emotionalen sowie gesellschaftlichen Dynamiken.
Ich könnte noch so viel zu den Figuren und ihrer Entwicklung sagen, möchte aber bewusst nicht zu viel vorwegnehmen. Gerade deshalb finde ich es besonders empfehlenswert, möglichst unvoreingenommen an das Buch heranzugehen und sich einfach auf diese außergewöhnliche Reise einzulassen und vollkommen in diese chinesisch inspirierte Fantasy-Welt einzutauchen.
Rezensionen von carola1475:
Eindringliche und beklemmende Dystopie
Ins fahle Herz des Sommers von Andreas Eschbach
Schon seit Jahren brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel, hat Flora und Fauna den Garaus gemacht und die unerträgliche Hitze ist genau so zerstörerisch. Das Leben in Mitteleuropa besteht für die wenigen Menschen, die vereinzelt in verlassenen Dörfern noch da sind, nur noch aus dem Überleben von Tag zu Tag.
Fausto hat es verpasst, sich rechtzeitig nach Grönland, Kanada oder Sibirien abzusetzen. In Vollmondnächten unternimmt er, so gut wie möglich ausgerüstet, Ausflüge mit seinem Fahrrad zu entfernteren Dörfern und sucht in aufgegebenen Häusern nach Brauchbarem.
Eines Tages taucht im Nebenhaus eine junge Frau auf, der die Hitze nicht viel auszumachen scheint. Fausto verliebt sich in Valérie.
Andreas Eschbach schreibt klar, einfach, angenehm zu lesen und erzählt aus Faustos Perspektive. Die Erinnerungen des Protagonisten an 'früher' schildern unsere Gegenwart – jeder weiß um die Klimakatastrophe, doch niemand handelt oder ändert sein Verhalten, bis es zu spät ist. Auch eine Pandemie dezimierte die Menschen weiter. Eschbach unterlässt Schuldzuweisungen, er beschreibt die Entwicklung, die folgerichtig und unausweichlich ihren Lauf nimmt und trifft mich dadurch um so härter.
Besonders Faustos Charakterisierung ist gelungen, wie auch die ständige, eindringliche Schilderung der lebensfeindlichen Hitze, die tagsüber alle Aktivitäten unmöglich macht, sich in Mauern, Steinen und Asphalt festsetzt und auch nachts kaum Erleichterung bringt. 'Ins fahle Herz des Sommers' ist eine beklemmende, atmosphärisch geschriebene Dystopie, die aufrüttelt und trotz ihres geringen Umfangs alles sagt. Mir hat Eschbachs neues Buch gut gefallen.
Rezensionen von brauneye29:
Nicht meins
John of John von Douglas Stuart
Zum Inhalt:
Cal ist zurück auf den Hebriden, zurück bei all dem wovor er vor einiger Zeit nach Edinburgh geflüchtet war. Sein Vater hat zurück beordert. Von ihm weiß er alles, was es über Farben und Wolle zu wissen gibt, den er dafür bewundert, mit wieviel Hingabe er Tweed-Weber ist, den er hasst für seine Strenge.
Sie sind sich nah und kennen sich doch so wenig.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass vermutlich tatsächlich grandios ist mit der schwierigen Geschichte von Vater und Sohn und dem ganzen Drumherum, des nicht Verstehens des Anderen und schon gar nicht Erzählens von was man eigentlich wirklich träumt. Das Buch ist auch richtig gut geschrieben, aber mich hat das Buch einfach nicht erreicht, vielleicht war mir auch alles viel zu sehr in die Länge gezogen, ich war am Ende froh, dass ich es endlich durch hatte. Ich bin aber davon überzeugt, dass das Buch begeistere Leser finden wird, ich war es leider nicht.
Fazit:
nicht meins
Rezensionen von Ulgu1978:
Nachts im Museum
Zwei in einem Bild von Morgan Pager
Claire ist Reinigungskraft in einem Museum und verliebt sich nicht nur in ein Bild, sondern in den jungen Mann Jean, der in diesem Gemälde mit einem Buch in der Hand sitzt. Sie entdeckt mehr oder weniger zufällig ihre besondere Begabung, in das Bild hineinspringen zu können und damit beginnt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte.
Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht von Claire und Jean erzählt.
Liebesgeschichten gehören normalerweise nicht zu den Büchern, die ich bevorzugt lese, aber dieses Thema hat mich doch interessiert. Was geschieht nachts im Museum, wenn alle Besucher/innen gegangen sind? Die Idee, dass die Personen in den Gemälden ihre Plätze verlassen und in den anderen Bildern umherwandern können, hat mir gefallen.
Und trotzdem konnte mich das Buch nicht durchweg fesseln, so dass ich die Passagen, die die Corona-Pandemie betrafen, nur quer gelesen habe. Dafür fand ich die Kapitel über das Tagebuch sehr interessant und denke, dass die Autorin dieses Thema statt der Pandemie viel weiter hätte ausschmücken können.
Wer Liebesgeschichten mag, wird hier meiner Meinung nach gut unterhalten.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gefallen
Noch fünf Tage von Helena Falke
Zum Inhalt:
Lis glaubt sich im Traum, als sie von der Milliardärsfamilie Harmann als Köchin in Davos engagiert wird. Doch ausgerechnet bei dem von ihr zubereiteten Festmahl fällt nicht nur die Familie sondern auch sie einem Giftanschlag zum Opfer. Sie ist die einzige Zeugin, aber die Uhr tickt für sie, fünf Tage bleiben bis zum sicheren Tod.
Vom Krankhausbett aus versucht sie herauszufinden, wer hinter dem Anschlag steckt und Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen.
Meine Meinung:
Ein Buch in der Art habe ich so noch nicht gelesen, wo eins der Opfer noch lebt, aber sicher ist, dass sie auch sterben wird und alles daran setzt herauszufinden, wer für den Mord verantwortlich ist. Es geht auch ziemlich von Anfang spannend los und ließ für mich auch nicht in der Spannung nach. Neben Lis hat mir Esme als Protagonistin sehr gut gefallen. Auch der Schreibstil war gut. Irgendwie leicht zu lesen, aber auch nicht zu flach, da die Geschichte durch sehr viele unterschiedliche Einflüsse schon auch etwas anspruchsvoller war.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von Skanus:
Dollaronia
Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri
Dieser Thriller hat alles, was einen wirklich guten, komplexen Thriller ausmacht. Spannung ab dem ersten Satz, eigenwillige, starke Figuren, Wissen abseits gängiger Pfade und mitreißende Dialoge. Ein Page-Turner!
Auch wenn an verschiedenen Stellen Andeutungen zu anderen Geschichten des Autors gemacht werden und so mancher Protagonist aus früheren Thrillern dem Leser bekannt ist, stört das beim Lesen überhaupt nicht.
Das Gegenteil ist der Fall: man begibt sich umgehend auf die Suche nach weiteren Büchern.
Die Fähigkeit des Autors eine spannende Geschichte so zu entwickeln, dass der Leser eigentlich immer überrascht wird, weil er nicht ahnen kann, wie der weitere Verlauf der Story aufgebaut ist. Alle Fäden, die in der Geschichte angelegt werden, finden ihren Abschluss, das verwobene Konstrukt ist am Ende stimmig, der Leser wird nicht in einem Loch oder mit einem unbefriedigendem Ende zurückgelassen. Jede noch so winzige Andeutung, jeder Schnipsel wird bis zum Ende bedacht und behandelt.
Weiterhin erhält der Leser einen Einblick in die Welt der Superreichen, eine Kategorie an Reichtum, die es bis dato nicht gegeben hat. Neue Dimensionen an Geld im Besitz einzelner Menschen und der damit einhergehenden Macht, sind ein Phänomen des 21. Jahrhunderts mit all seinen schrägen Ausprägungen und fern jeder Lebens-Realität der meisten Menschen auf diesem Planeten. Dies schürt Neid und befeuert gesellschaftliche Ungleichheit - ein zentraler Punkt um den sich Dazieris Geschichte dreht.
Geld, Macht, Narzissmus und Gewissenlosigkeit - eine gefährliche Mischung. Und überaus aktuell! Eine Geschichte aus dem Heute mit den Möglichkeiten der digitalen Welt. Die Guten und die Bösen wissen sie gleichermaßen zu nutzen.
Wer hat am Ende die besseren Ideen? Und vor allem: Sieg der Gerechtigkeit?
Lesen Sie selbst. Es lohnt sich auf jeden Fall. Jedes Wort.











