Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Eine herzerwärmende Geschichte mit einzigartigen Charakteren
Annie Knows Everything von Rachel Wood
„Annie Knows Everything“ ist das Debüt der in Edinburgh lebenden Autorin Rachel Wood.
Annie arbeitet gemeinsam mit ihrer Freundin Carrie bei einem hippen Tech-Start-up in New York. Wegen Sparmaßnahmen werden zahlreiche Mitarbeiter gekündigt und für Annie vollkommen überraschend, ist sie dabei.
Carrie arbeitet in der HR-Abteilung und weist Annie „versehentlich“ eine andere offene Stelle im Bereich Datenstrategie zu. Für diese ist Annie allerdings nicht qualifiziert. Im Folgenden bleibt das nicht das einzige Problem von Annie, auch im privaten Bereich kommen so einige Herausforderungen auf sie zu.
Annie ist eine sehr selbstbewusste Protagonistin, die das Chaos mitbringt. Ganz egal, ob es um ihren Job geht oder um die Verlobungsfeier ihrer Schwester, die sie in der Vergangenheit bereits einmal gehörig versiebt hat, sie weiß, was das Beste für alle ist.
Auch die anderen Charaktere sind überzeugend gezeichnet. Hier ist keiner langweilig, jeder ist etwas Besonders, wenn auch zum Teil ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Ich habe das Buch von der ersten Seite an geliebt. Der Schreibstil von Rachel Wood ist lebendig und frisch, die Dialoge stecken voller Humor, der auch in ernsteren Momenten immer wieder durchblitzt.
Ich fand die Kombination aus Humor, Liebesgeschichte, Romantik und Arbeitsalltag einfach grandios. Durch die kurzen Kapitel – 35 auf 384 Seiten – bin ich nur so durch die Seiten geflogen, da kann man immer schnell noch ein weiteres lesen.
Mich hat das Buch wirklich bestens unterhalten. Es ist leichte Unterhaltung, die gute Laune mit sich bringt und ich hoffe, dass es bald Weiteres von Rachel Wood zu lesen gibt.
Rezensionen von Katja K.:
Geheimnisse und Intrigen in der Pariser Modewelt mit eher flachen Charakteren
Les Bouttiers - Wir sind jetzt von Antonia Wesseling
Dieses Buch war für mich eine kleine Achterbahnfahrt. Zunächst habe ich nicht wirklich gut hineingefunden, fand die Charaktere langweilig und musste es immer wieder zur Seite legen. Dann war es eine Zeit lang besser, die Charaktere etwas greifbarer, die Story fesselnder. Und im letzten Drittel war ich dann trotz der aufkommenden Spannung zunehmend genervt von den Charakteren und ihren Interaktionen.
Zunächst einmal möchte ich die Elemente erwähnen, die mir an der Story gefallen haben. Da ist zum einen das Setting der Pariser Modewelt, die sprachlich gemischten Überschriften und die eingestreuten französischen Begriffe, die einen nie vergessen lassen, dass wir uns im schönen Frankreich befinden. Außerdem fand ich es erfrischend, dass es drei unterschiedliche POV gibt. Die Spannung durch die Dreiecksgeschichte und die Rivalität der beiden Modehäuser hat mir ebenfalls gut gefallen sowie die Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen. Die Nebencharaktere Zoé und Ethan mochte ich mit ihrer erfrischend unangepassten Art sehr.
Meine Kritik bezieht sich hauptsächlich auf die Darstellung der Hauptcharaktere und ihre Interaktionen. Dass in den traditionsbewussten Modehäusern eine patriarchale Struktur herrscht, war vielleicht zu erwarten, doch dies wird hier kaum kritisch aufgegriffen und hinterfragt, leider auch nicht von Elodie. Sie selbst wird meiner Meinung nach in ihrem Charakter inkonsistent dargestellt. Einerseits zeigt sie sich selbstbewusst, schlagfertig und traut sich, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, andererseits verhält sie sich seltsam überangepasst, passiv abwartend und lässt sich herumkommandieren und bevormunden. Adam und Gabriel sollen zwar vermutlich per se ein wenig distanziert und schwer greifbar wirken, dies war mir jedoch too much. Ich fand sie teilweise richtiggehend unsympathisch. Das hat dazu geführt, dass mir ihr Schicksal recht egal war. Auch die Anziehungskraft zwischen Elodie und Gabriel konnte ich nicht spüren. Außerdem sind mir Unstimmigkeiten bezüglich Gabriels Wissen um das Familiengeheimnis aufgefallen.
Mein Fazit: Schöne Idee, tolles Setting, zwischendurch durchaus fesselnd, aber den Charakteren fehlt es meiner Meinung nach an Tiefe und sie waren mir teilweise unsympathisch. Dieses Buch hat mir etwas besser gefallen als "Dark Venice" von derselben Autorin. Ich würde es denjenigen Leser*innen empfehlen, die Fans der Autorin sind und mit ihrem Schreibstil und ihrer Charakterdarstellung vertraut sind und diese mögen.
Rezensionen von Katja K.:
Sticht für mich aus der Masse heraus
Nightweaver von R. M. Gray
Ich bin ganz erstaunt, dass die Meinungen zu diesem Buch so auseinandergehen und es vielen gar nicht gefallen hat. Ich muss sagen, für mich war es seit langem mal wieder ein Buch, bei dem ich keine Probleme hatte, dabei zu bleiben und das ich durchweg spannen fand.
Etwas irritiert hat mich, dass die Story vor allem an Land spielt, obwohl es als Piraten-Fantasy beworben wird.
Aber schlussendlich hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, ich fand ihn sehr bildhaft, flüssig und mitreißend. Auch die erschaffene Welt ist angenehm vielseitig, grausam und einfach mal etwas anderes. Es gibt sehr viele Geheimnisse und Lügen, durch die Spannung entsteht und die Welt noch mysteriöser wirkt.
Aster fand ich zwar vom Verhalten her nicht immer ganz logisch, aber im Charakter nicht inkonsistent und schon gar nicht anstrengend. Sie ist ja erst 17 Jahre alt und ich habe es eher als realistisch empfunden, dass sie sich mal als stark und tough zeigt und mal sehr unsicher und naiv wirkt. Auch die männlichen Hauptcharaktere fand ich gut gezeichnet. Sie waren eine willkommene Abwechslung zu den typischen mürrischen und wortkargen Love Interests /"Bad Boys", die mich schon langsam beginnen zu langweilen. Sie erscheinen vielschichtiger und gerade deshalb auch mysteriöser. Insgesamt finde ich, dass dieses Buch nicht dem Schema F einer klassischen YA Fantasy Romance folgt und das hat mir sehr gut gefallen.
Ein paar Nebencharaktere werden zugegebenermaßen etwas blass und hölzern dargestellt. Einige Plot-Twists habe ich schon sehr lange kommen sehen, was mich aber nicht gestört hat.
Ich würde diese Fantasy Romance allen empfehlen, die Lust auf eine neue Story haben, die gerne Young Adult ohne Spice lesen und einen guten Schreibstil zu schätzen wissen. Bei einer starken Vorliebe für radikale Badass-Heldinnen und typische Bad Boys sind sie mit diesem Buch dagegen wahrscheinlich nicht so gut bedient.
Rezensionen von nessabo:
Perfekte Unterhaltung mit ganz viel Schwesternliebe
Beth is dead von Katie Bernet
Ich lese keine Thriller. Und doch hat mich „Beth is dead“ aufgrund der guten Besprechungen und dem Fakt, dass er ab 14 Jahren empfohlen wird, zu sehr interessiert, als dass ich ihn hätte im Laden liegen lassen können. Und das war eine äußerst gute Entscheidung!
Der Roman ist eine Art moderne Adaption des berühmten Klassikers „Little Women“.
Das Buch selbst wird in dieser Geschichte vom Vater der Schwestern veröffentlicht und führt zu nicht vorhersehbaren Konsequenzen. Beth wird gleich zu Beginn ermordet aufgefunden. Darauf folgt nicht nur eine detektivische Arbeit, die so ungefähr alle Figuren einmal ins Visier nimmt, sondern auch die liebevolle Erforschung der Schwesternbeziehungen.
Andere haben es bereits geschrieben: Die Darstellung dieser Schwesternschaft ist absolut warmherzig, authentisch und zu einem gewissen Punkt auch ambivalent - in jedem Fall ist sie aber einfach wundervoll geschrieben. Ich fand alle vier Schwestern toll, auch wenn der Fokus natürlich auf den drei verbleibenden liegt. Immer wieder gibt es Rückblenden, welche sowohl die Figuren selbst als auch deren Beziehungen zueinander noch detaillierter zeichnen.
Bestimmt kann kritisiert werden, dass die Verdächtigen relativ linear aufkommen und für eingefleischte Thriller- und Krimi-Lesende ist es vielleicht zu vorhersehbar. Ich habe aber im Laufe der Erzählung fast alle Verdächtigungen mitgefühlt und wurde damit äußerst gut unterhalten. Dafür, dass es ein Jugendthriller ist, kann er problemlos auch von Erwachsenen gelesen werden, denen (wie mir) Schreckmomente und rohe Gewalt zu viel sind, die aber trotzdem atemlos mit einer Geschichte mitfiebern wollen.
Außerdem fand ich es ganz toll, dass die Autorin hier auch immer wieder andere, moderne Themen anspricht, die ich jetzt nicht spoilern möchte. Die vielen Twists und Ebenen sind an einigen Stellen schon echt dicht, aber ich kann beim besten Willen nichts von meiner Bewertung abziehen. Ein großartiger Spannungsroman, der seine tollen Figuren modern und glaubwürdig interpretiert. Ich empfehle ihn für alle Altersstufen - dass er mich nicht mit klopfendem Herzen zurücklässt, sondern eher emotional gepackt hat, ist für mich eine klare Stärke.
Rezensionen von bookloving:
Verborgene Fäden – Eine bewegende Familiensaga
Niemands Töchter von Judith Hoersch
Mit ihrem Debütroman „Niemands Töchter“ ist Judith Hoersch eine bewegende, einfühlsam erzählte Familiengeschichte gelungen, die die Bedeutung von Mutter-Tochter-Beziehungen und Mutterrolle sowie die Suche nach Herkunft und eigener Identität vielschichtig ausleuchtet.
Eindringlich macht sie deutlich, wie zerstörerisch sich verschwiegene Familiengeheimnisse, alte Verletzungen und elterliche Prägungen auf das Leben nachfolgender Generationen auswirken können – und wie bedeutsam es ist, sich wiederkehrenden transgenerationalen Mustern zu stellen, um schließlich Heilung zu ermöglichen.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vier Frauen – Alma, Isabell, Marie und Gabriele – aus unterschiedlichen Generationen, deren unsichtbar miteinander verflochtene Lebenswege sich erst allmählich enthüllen.
Die Geschichte springt geschickt nicht nur zwischen den Perspektiven der vier Frauen, sondern auch zwischen verschiedenen Zeitebenen und Schauplätzen. So folgen wir einerseits Isabell im turbulenten Berlin des Jahres 2019, deren Beziehungen vom frühen Tod der Mutter überschattet sind, und andererseits Alma in einem abgelegenen Eifeldorf der 1980er-Jahre, die sich früh als Außenseiterin erlebt und mit einer Lebenslüge über ihre Herkunft aufwächst. Parallel dazu treten nach und nach auch ihre Mütter Marie und Gabriele ins Licht, wodurch sich das Geflecht aus Geheimnissen und Verbindungen zunehmend verdichtet.
Aus den verschiedenen Episoden aus Erinnerungsfragmenten, Kindheitserinnerungen, vergangenen Ereignissen und gegenwärtiger Handlung ergeben sich sukzessive immer mehr Hinweise auf die verborgenen Verbindungen zwischen den Biografien von Müttern und Töchtern, bis sich schließlich ein stimmiges Gesamtbild formt. Als zentrales Bindeglied zwischen den Generationen dienen dabei Polaroid-Fotografien, mit denen Marie sowohl alltägliche als auch einzigartige Momente ihres Lebens für die Nachwelt festgehalten hat. Sie fügen nicht nur die verschiedenen Puzzleteile der langsam aufgedeckten Familiengeschichte zusammen, sondern führen auch jene Familienmitglieder zufällig zueinander, die bis dahin nichts voneinander wussten.
In ihrer Geschichte beleuchtet Hoersch facettenreich die familiären Wunden, die durch mütterliches Handeln weitergegeben werden, sowie die Komplexität menschlicher Bindungen.
Die lebendige, äußerst einfühlsame Figurenzeichnung überzeugt auf ganzer Linie. Hoersch gelingt es, ihre faszinierenden Hauptfiguren mit all ihren Brüchen, Verlusten und Neuanfängen so facettenreich und empathisch zu gestalten, dass man sich mühelos in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen kann. Ob Gabriele, die als Hüterin eines schwer wiegenden Geheimnisses eine enorme Last trägt, oder Alma, die kompromisslos die Wahrheit über ihre Herkunft ans Licht bringen will – aus den unterschiedlichen Perspektiven ergeben sich aufschlussreiche Einblicke in innere Konflikte, Sehnsüchte und Beweggründe dieser nuanciert ausgearbeiteten Charaktere.
Trotz der schweren Thematik gelingt es Hoersch, ihre eindrucksvolle Geschichte hoffnungsvoll ausklingen zu lassen, indem sie Versöhnung sowie einen möglichen Neuanfang für die zerrissene Familie greifbar werden lässt.
FAZIT
Ein vielversprechendes Debüt voller emotionaler Momente und ein dichtes, bewegendes Familienporträt.
Rezensionen von nessabo:
Spannend gestricktes Drama darüber, was Familie eigentlich bedeutet
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Es war mein erstes Buch von Alena Schröder und auch, wenn es sich um den letzten Teil einer Trilogie handelt, lässt es sich problemlos ohne Vorwissen lesen. Die Figuren lassen sich aber bestimmt noch tiefer verstehen, wenn die beiden Vorgänger schon gelesen wurden.
Ich wurde von Anfang an stark in die Atmosphäre der Geschichte eingesaugt.
Alena Schröder schreibt locker, gut verständlich und teils messerscharf.
Die wechselnden Zeitebenen waren on point gesetzt und haben für ein tolles Pacing mit angenehmen Spannungsmomenten gesorgt. Die Geschichtsfetzen sind gut miteinander verwoben, am Ende geht alles auf, gewisse Leerstellen bleiben aber auch stehen. Was total Sinn macht, weil sich diese Leerstellen auch für die Protagonistin Hannah nicht füllen lassen, da sie keine lebenden Vorfahrinnen mehr hat.
Ich mochte besonders die Elemente darum, was Familie eigentlich bedeutet. Hannah hatte als Figur eine glaubwürdige und empowernde Entwicklung. Auch die besondere Beziehung zwischen Marlen und Wilma im Güstrow der Vergangenheit hat mich mit ihrer Komplexität für sich eingenommen.
Die Autorin wird immer wieder explizit politisch, insbesondere in Bezug auf Antirassismus, Feminismus und ansatzweise auch gegen das DDR-Regime. Ich mochte die teils bissigen Sätze sehr gern. Außerdem geht es generell viel um weibliche Solidarität, die sowieso einen besonderen Platz in meinem Herzen hat.
Männer bekommen erfrischend wenig Raum. Besonders die problematischen Charaktere erfahren auch Konsequenzen und das ist so selbstverständlich wie literarisch selten. Wer sich für verschiedene Zeitebenen und starke Frauenfiguren sowie das Thema Wahlfamilie begeistern kann, kann unbesorgt zu diesem Werk greifen.
Rezensionen von nessabo:
Spannend gestricktes Drama darüber, was Familie eigentlich bedeutet
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel von Alena Schröder
Es war mein erstes Buch von Alena Schröder und auch, wenn es sich um den letzten Teil einer Trilogie handelt, lässt es sich problemlos ohne Vorwissen lesen. Die Figuren lassen sich aber bestimmt noch tiefer verstehen, wenn die beiden Vorgänger schon gelesen wurden.
Ich fand das Hörbuch ganz toll eingesprochen und wurde entsprechend stark in die Atmosphäre der Geschichte eingesaugt.
Alena Schröder schreibt locker, gut verständlich und teils messerscharf.
Die wechselnden Zeitebenen waren on point gesetzt und haben für ein tolles Pacing mit angenehmen Spannungsmomenten gesorgt. Die Geschichtsfetzen sind gut miteinander verwoben, am Ende geht alles auf, gewisse Leerstellen bleiben aber auch stehen. Was total Sinn macht, weil sich diese Leerstellen auch für die Protagonistin Hannah nicht füllen lassen, da sie keine lebenden Vorfahrinnen mehr hat.
Ich mochte besonders die Elemente darum, was Familie eigentlich bedeutet. Hannah hatte als Figur eine glaubwürdige und empowernde Entwicklung. Auch die besondere Beziehung zwischen Marlen und Wilma im Güstrow der Vergangenheit hat mich mit ihrer Komplexität für sich eingenommen.
Die Autorin wird immer wieder explizit politisch, insbesondere in Bezug auf Antirassismus, Feminismus und ansatzweise auch gegen das DDR-Regime. Ich mochte die teils bissigen Sätze sehr gern. Außerdem geht es generell viel um weibliche Solidarität, die sowieso einen besonderen Platz in meinem Herzen hat.
Männer bekommen erfrischend wenig Raum. Besonders die problematischen Charaktere erfahren auch Konsequenzen und das ist so selbstverständlich wie literarisch selten. Wer sich für verschiedene Zeitebenen und starke Frauenfiguren sowie das Thema Wahlfamilie begeistern kann, kann unbesorgt zu diesem Werk greifen.
Rezensionen von libraryoflaura:
Traue niemandem, erst recht nicht einem Fowley.
Der Fjord von Sarah Goodwin
WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, deine Schwester verschwindet spurlos nach einer exklusiven Party der superreichen Familie Fowley.
Die Polizei? Glaubt nicht an ein Verbrechen.
Deine einzige Chance? Du musst selbst zur Ermittlerin werden.
Und genau das tut Amelia.
Die toughe Anwältin tauscht Paragrafen gegen Fitnessoutfits und schleicht sich als "Fitness-Mäuschen" an die Seite von Ford Fowley, um eine Einladung auf das abgeschottete Privatgrundstück im norwegischen Fjord zu ergattern.
Doch hinter der glitzernden Fassade aus Champagner, Tigern und Seiltänzern lauert ein tödliches Netz aus Lügen, in dem Amelia schneller zur Beute wird, als ihr lieb ist.
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Greifbare Protagonistin: Durch die Ich-Perspektive ist man Amelia so nah, dass man ihren Herzschlag förmlich spüren kann, das ist Gänsehaut pur bei jedem ihrer riskanten Schritte im Haupthaus.
- Atmosphärischer Schreibstil: Sarah Goodwin schreibt so bildgewaltig und leicht, dass ich die salzige Meeresluft des Fjords fast riechen konnte.
- Jeder ist verdächtig: Das Misstrauen gegenüber Ford, Lawrence und der gesamten Familie war so greifbar und ist ein absolutes Highlight für alle, die gerne miträtseln und hinter jede Fassade blicken wollen.
- Explosives Finale: Während die Spannung im zweiten Drittel ordentlich anzieht, überschlagen sich die Ereignisse im letzten Teil völlig. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe die Seiten förmlich inhaliert.
- Düsterer High-Society-Albtraum: Dieser krasse Kontrast zwischen unvorstellbarem Reichtum und der totalen Isolation auf der Insel hat mich total fasziniert und an Filme wie "Blink Twice" erinnert.
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Zäher Einstieg: Im ersten Drittel braucht die Story ein bisschen, um in Fahrt zu kommen. Man begleitet Amelia dabei, wie sie ihre Tarnung aufbaut, das war zwar interessant, aber der echte Nervenkitzel setzt erst so richtig ein, sobald sie das Anwesen betritt.
FAZIT:
"Der Fjord" ist ein absolut fesselnder Thriller, der zeigt, dass Geld vielleicht keine Tränen trocknet, aber dafür verdammt tiefe Gräber schaufelt.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Psychothrillerspiele lieben, bei denen hinter jedem Lächeln ein Abgrund lauert.
Wer Lust auf ein beklemmendes Setting und eine Story hat, in der man wirklich niemandem trauen kann, muss dieses Buch lesen.
Rezensionen von lese maus:
tolle Rezeptauswahl
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Meine Freundin hat sich ein Backbuch gewünscht, die Neuerscheinung Sunny Baking Time von Theresa Haubs kam mir da gerade recht. Aber bevor ich das Buch verschenkt habe, habe ich ich mir erst einmal genau angesehen. oh, wow, wie schön ist das Buch denn... Das Cover gefällt mir sehr gut, auch die Fotos von den einzelnen Backkunstwerken sind sehr gut gelungen, machen Appetit und laden zum Nachbacken ein.
Ein Kapitel ist einer Backschule gewidnet, hier kann man sich noch so manchen Kniff erlesen. Die Rezepte sind toll beschrieben, Schritt für Schritt und mit genauen Mengenangaben, sehr übersichtlich gestaltet. So kann das Gebäck gelingen. Auch die Rezeptauswahl gefällt mir sehr gut. Sehr schöne Rezepte mit Früchten. Ich hoffe doch sehr ab und an mal ein Stückchen Kuchen zum Kaffee serviert zu bekommen. Ein Register fehlt natürlich auch nicht
Rezensionen von Martina Schmidt:
Pause . Punkt
Pause von Lena Kupke
„Die Millisekunde vor der Bewusstlosigkeit, in die man hineingleitet, in diesen Pausenraum, fühlt sich wie eines der schönsten Gefühle an, wie etwas, das ich ganz lange herbeigesehnt habe, alles ist dann friedlich, es gibt kein Müssen mehr, keine Sorgen, kein Scheitern, keinen Ehrgeiz, keine Katastrophen, keine Verluste, keinen Schmerz, nur Ruhe.
“ S. 65
Inhalt:
Hanna überkommt eine Panikattacke und ist gezwungen die nächste Zeit bei ihren Eltern zu verbringen. Doch wie soll ihr das helfen mit 36 Jahren wieder unter einem Dach mit ihren Eltern zu leben als wäre sie wieder ein Teenager? Irgendwie muss sie es schaffen zu heilen, ihre Familie neu wahrzunehmen und eine frische Liebe in ihr Herz zu lassen.
Cover:
Das Cover fällt durch die orange Farbe auf. Durch die Person im Pyjama und dem Titel kann man schon vermuten, worum es geht.
Meine persönliche Meinung:
Das Buch nimmt einen gleich mit hinein in die Situation und man wird sofort warm mit der Protagonistin. Besonders gut hat mir gefallen, dass Hanna als Person immer im Vordergrund stand. Alle Beziehungen sind ein Teil von ihr, aber nehmen niemals überhand oder werden gelöst. Auch die neue Liebe bleibt bis zum Schluss offen wie sehr sie sich darauf einlässt und es wird nicht zu einer rasanten Liebesgeschichte. Hanna mit ihrer Erschöpfungsdepression, ihren Gedanken, ihren Missgeschicken und Zweifeln war zentraler Punkt des Buches. Das macht es auch so authentisch. Nicht alles lässt sich lösen oder ändern, nicht sofort ist man über eine Krise hinweg und muss erst langsam heilen. Diese ganze Situation ist sehr realistisch geschrieben und trotzdem schwingt Humor in Form von Sarkasmus mit. So lockert es das schwere Thema auf, nimmt ihm aber nicht den nötigen Ernst.
Fazit:
Ein ehrliches Buch erzählt von einer Frau mitten in einer Erschöpfungsdepression mit allen Höhen und Tiefen.











