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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annaja:

Die ersten zarten Gefühle

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison

Das Cover ist mit den warmen Farben sehr romantisch und gefühlvoll gestaltet worden.
Die Autorin Daisy Garrison hat hier einen wunderbaren Roman für junge Menschen geschrieben, in dem es um erwachsende Liebe, Freundschaft, aber auch um Irritation, sich Finden und um Hoffnung geht.
Es wurde aus der Perspektive der Hauptfiguren Mina und Caplan geschrieben.

Die Probleme der Teenager, ihr Optimismus und die Fröhlichkeit, die Freundschaft junger Menschen zueinander, aber auch deren Ernsthaftigkeit werden durch die authentisch wirkenden Figuren gut dargestellt.
Mina und Caplan merken, dass sich zwischen ihnen im Laufe der Zeit schrittweise etwas verändert, sie müssen aber noch herausfinden, was sie von der ursprünglichen Beziehung zueinander bewahren können und was sie davon für ihre Zukunft mitnehmen. Eine neue Episode in ihrem Leben beginnt, man wird erwachsen und hofft auf große Momente, auf ein schönes Leben.

Eine wunderbare, sehr berührende Geschichte, die für den Sommer passt und für die meisten, die da das Leben noch vor sich haben, eine Parallel zum eigenen Leben bieten wird.
Lesenswert!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Inspirationsquelle

Blütenpracht und Ernteglück - Dein Weg zum Traumgarten von Svenja Breuer

Ich bin noch Neuling im Gartenglück und habe deshalb schon einige Gartenbücher.
Das von Svenja Breuer ist aber tatsächlich wie der Untertitel verspricht mein Weg zu einem Traumgarten.

Das Konzept ist ein blühender Gemüsegarten und das ist für mich Neuland - ich habe das bislang getrennt. Hier Gemüse und dort dann der Ziergarten mit Blumen.

Die Autorin kombiniert aber und das sieht nicht nur sehr schön aus, auch ihre Begründung überzeugt mich.

Dann gibt es ganz viele praktischen Infos, beginnend über Basics für die Anzucht, Gartengeräte, richtige Standorte und dann ein großes Kapitel die monatlichen Aussaaten im Jahreslauf.

Richtig gut gefallen mir ihre Pflanzpläne. Es gibt Vorschläge für Hochbeete bzw. Gartenbeete je nach Bedarf. Ob Wunsch nach Salat, besonders pflegeleicht, Naschgarten für Kinder, Suppenliebe oder alles für die Vase - hier wird jeder und jede glücklich.

Super auch das gründliche Eingehen auf die unterschiedlichen Standorte. Ob pralle Sonne, Halbschatten oder Schatten, für jeden Ort gibt es gut geeignete Pflanzen.

Dazu ganz viele schöne Fotos und ein ordentliches Layout, so dass das Lesen und Anschauen auch eine Freude ist.

Ich habe viel gelernt und das Buch wird mich definitiv weiter durch das Gartenjahr begleiten. Gerade für Anfänger*innen (aber nicht nur) eine richtige gute Inspirationsquelle plus praktischem Gartenwissen. Damit kann ich echt mal was anfangen, ich bin sehr begeistert.

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Rezensionen von Daggy:

Witziges Treffen mit den Teufelchen, das Fehler so liebt

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert doch etwas Ungewöhnliches, die Kinder verbessern das Klugscheißerchen und das ist am Boden zerstört.

Um vielleicht doch noch etwas zu lernen, geht es dann am nächsten Tag mit zur Schule. Zunächst nimmer er am Unterricht von Tina teil, die auch gleich einen Text schreiben muss. Da ist es praktisch, dass das kleine türkise Ding, dass anders nicht sehen können, ihr ein wenig hilft. Aber dann krabbelt aus der Schublade des Lehrerinnenschreibtisch ein anders Wesen heraus. Wie sich herausstellt handelt es sich da um das Vehlerteufelchen. Ein rotes Wesen mit hörnern, dass nur einen Gummistiefel am falschen Fuß trägt. Sie flüstert den Kindern falsche Sachen zu und hat einen Riesenspaß an deren Fehlern.
Auch dieser zweite Band ist sehr witzig und die neue Figur des Vehlerteufelchens hat durchaus ihren Charme, auf den unser Klugscheißerchen dann ja auch voll abfährt. Aber weshalb die Familie Theufel im Gegensatz zu den anderen Menschen es sehen kann, erschließt sich mir nicht. Denn eine ähnliche Logik, Klugscheißer sehen das Klugscheißerchen, gibt es hier nicht. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu sehen, wie der kleine türkise Kerl schockverliebt in ein kleines rotes Teufelchen ist.
Der Text ist diesmal sehr schwierig zu lesen, da das Vehlerteufelchen die Worte verdreht (liebe Grüße von der alten RTL-Sendung „Samstag Nacht“). Die Illustrationen wieder voller Humor.

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Rezensionen von brauneye29:

Tolles Buch

Nicht von Dror Mishani

Zum Inhalt:
Ein Mann in den Fünfzigern, der seine Frau verloren hat, die Kinder aus dem Haus und einen Beruf als Übersetzer, der vermutlich demnächst von KI übernommen wird. Er ist sicher, dass die Liebe ihm nicht mehr begegnen wird, doch dann lernt er eine Frau kennen und alles ist so schön bis ein Unfall alles wieder zu zerstören droht.

Meine Meinung:
Was für ein ungewöhnliches Buch. Schon die Art, wie es geschrieben war, hat mir ungeheuer gut gefallen. Eli und Lia haben mir im Zusammenspiel und wie sie beschrieben werden, gut gefallen. Man fragt sich auch zwischendurch, wie man selbst in der Situation gehandelt hätte, aber wie Eli sich immer mehr in Lügen verstrickt, zeigt wirklich deutlich, dass es so hart auch ist, besser bei der Wahrheit zu bleiben. Eli hat damit beinahe wieder alles aufs Spiel gesetzt. Lias Reaktion auf das Ereignis fand ich teilweise schon etwas sehr dramatisch, aber wenn man selbst nicht in so einer Situation steckt oder mal gesteckt hat, ist das natürlich leicht zu sagen. Besonders gut hat mir der außergewöhnlich Schreibstil gefallen.
Fazit:
Tolles Buch

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Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

Rotzig frech - schleimig triefend.

Jesus von Texas von DBC Pierre

Fund bei einem Bücherflohmarkt. Aufgehoben, hinausgezögert, angefangen und nach der zehnten Seite fasziniert durchgezogen. Ein rotzig frecher, provokanter Stil, ein Pubertierender „reift“ in einer faszinierend empathielosen Welt heran, wird als suspekter Außenseiter des Mitwirkens an einem Schulmassaker bezichtigt und Zentrum einer sensationsgeilen, gierigen und rücksichtslosen Medienlandschaft.

Ein von Körperflüssigkeiten triefender, abgründiger Einblick in die kranken Untiefen der amerikanischen Gesellschaft. Eine verstörend-spannende Dystopie.

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Rezensionen von begine:

Ein Geständnis

So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo



Ich durfte wieder einen Roman von Sharon Dodua Otoo, genießen.

„So, in etwa, ist es geschehen“ ist ein besonders gelungenes Werk geworden.
Der Roman beginnt mit einem Brief der Amata Haller an ihre Herausgeberin.
Es wird zu einem Geständnis.
Sie hat ihren Kollegen Heinz Brockhaus erdrosselt.

Die Autorin hat das sehr gut umgesetzt.
Den Heinz hat sie , als eine Labertüte dargestellt. Wenn man so jemanden von der Fahrt von Berlin bis zum Timmerdorfer Strand mitmachen muss, kann man leicht durchdrehen.

Das Alles ist mit einem besonderen Sound gestaltet.
Diesen Roman habe ich gerne gelesen und kann ihn weiter empfehlen.

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Rezensionen von DoraLupin:

Wunderbarer Sommerroman, mit dem wichtigen Thema Tierschutz

Sommer ist mein Lieblingsort von Franziska Blum

Das Cover kommt schon wunderbar sommerlich- leicht daher, und dieser Eindruck wird auch im Inhalt bestätigt! Wer einen leicht zu lesenden Roman für den Strandkorb sucht, der aber auch ernste Themen wie den Tierschutz vereint, der ist hier goldrichtig und wird genauso viel Freude beim lesen haben wie ich das getan habe!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Cäcilia, ihre Pfoteninsel ist so viel mehr als nur ein Tierheim auf Sylt: Es ist ein Zufluchtsort für die vielen süßen Fellnasen.

Denn das Leben der niedlichen Vierbeiner zu verändern, ist Cäcilias größte Leidenschaft, weshalb sie bis zur totalen Erschöpfung arbeitet. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie dringend Abstand und Urlaub braucht. Doch bevor Cäcilias Reise so richtig begonnen hat, trifft sie auf den attraktiven Camper Roman, dessen Charme sie sich nicht entziehen kann. Unverhofft findet sie schnell eine Verbindung zu dem großen Mann mit den smaragdgrünen Augen. Obwohl Cäcilia merkt, dass dieser etwas verbirgt, fällt es ihr immer schwerer, ihr Herz nicht an ihn zu verlieren. Aber wer ist Roman wirklich?

Ich bin sehr leicht in die Geschichte reingekommen, der der Schreibstil liest sich wunderbar locker und leicht und die Seiten fliegen nur so dahin! Das Buch wird aus Sicht von Cäcilia erzählt, sie ist eine so sympathische Person, der die Tiere immer am Herzen liegen und dies merkt man in jeder Seite des Buches! Ihre Gedanken und Gefühle sind immer sehr nachvollziehbar und realistisch beschrieben, ebenso wie auch die Erschöpfung in die Cäcilia am Anfang fällt sehr lebensnah ist. Aber auch die anderen Personen in dieser Geschichte sind so herzlich und einzigartig und am Ende ist es so, als würde man sich von lieb gewonnenen Freunden verabschieden müssen!

Das Buch vereint einerseits einen wunderbarer Urlaubsroman, der den Leser nach Italien und auf Sylt führt, aber auch das wichtige Thema Tierschutz. Obwohl ein Wohlfühlbuch, wird auch auf die düsteren Zustände aufmerksam gemacht und es wird "der Finger auf die Wunde gelegt" was ich sehr gut und richtig finde, da es so ein wichtiges Thema ist das immer wieder Aufmarksamkeit verdient.

Da mir die Geschichte, die Personen und die Drei- und Vierbeiner so gut gefallen haben, würde ich mich total über eine Fortsetzung freuen in der ich wieder in die Welt rund um die Pfoteninsel eintauchen kann! Von mir eine aboslute Leseempfehlung!

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Rezensionen von DoraLupin:

Wunderbare Fortsetzung der Hebammen-Saga

Zwischen Abschied und Neubeginn von Regine Kölpin

Ich habe bereits der ersten Teil dieser Hebammen-Reihe gelesen und regelrecht verschlungen, weil er mir so gut gefallen hat, deshalb wollte ich natürlich unbedingt wissen wie es weitergeht, vorallem auch da ich mich für die Arbeit der Hebammen sehr interessiere!

Diesmal geht es in die Wesermarsch, 1981: Eine Friedensaktivistin, die den Vater ihres Kindes nicht kennt und daran zu zerbrechen droht.

Eine verängstigte Mutter, die um ihr Neugeborenes bangt. Ein Mann, der verzweifelt um sein uneheliches Kind kämpft. In Esthers und Luises Hebammenpraxis treffen bewegende Schicksale aufeinander, und Tag für Tag spenden die beiden Frauen Mut und Zuversicht. Doch plötzlich wird ihre eigene Existenz bedroht und alles steht auf dem Spiel.  Esther muss eine Entscheidung treffen. Aber ist es die richtige?

Der Schreibstil war wieder sehr gut zu lesen, wie auch schon im ersten Teil, sehr leicht und flüssig fliegen die Seiten nur so dahin. Besonders schön fand ich, dass man sich die Zeit der 80er Jahre sehr gut vorstellen kann und man die Geschichte immer vor Augen hat, als würde man gerade einen Film sehen!

Esther und Luise sind beide sehr sympathische Menschen, die ich währed ihrer Arbeit und auch privat sehr gerne begleitet habe. Die Entwicklung der Personen war wirklich schön zu verfolgen!

Ich fand die Handlung zu jeder Zeit interessant und spannend, es ist immer etwas los und langweilig wird es einem als Leser sowieso nie! Besonders schön fand ich die berührenden Momente der Geschichte, die einem immer wieder das Herz gewärmt haben, trotz der manchmal auch traurigen Schicksale.

Fazit: Eine ganz tolle Forsetzung und eine Reihe, von der ich wohl noch 100 weitere Bücher lesen könnte!

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Rezensionen von DoraLupin:

Mutige Frauen und absolute Vorbilder!

Das Bettelmädchen von Helene Winter

Ich hatte bisher noch nicht von Schwester Henny gehört, welche Schande, da ich selbt gebürtig aus der Nähe von Stuttgart komme und eine Ausbildung als Krankenschwester habe! das wollte ich nun aber schnell ändern und muss sagen, dass diese tolle Frau ein echtes Vorbild ist und die Frauen im Buch generell sehr mutig und stark sind und für ihre Träume einstehen!

Inhaltlich führt das Buch nach Stuttgart ums Jahr 1906: Verzweifelt setzt ein junges Mädchen, Sophie, das zur Bettelei gezwungen wird, all seine Hoffnung auf Schwester Henny.

Die energische Polizeiassistentin ist bekannt für ihre Sorge um die Schwächsten der Gesellschaft, kämpft jedoch mit der Gleichgültigkeit ihrer Vorgesetzten. Erst in der forschen Mitzi, die nur Hennys energisches Eingreifen davor bewahrt hat, als Prostituierte abgestempelt zu werden, findet sie eine Mitstreiterin. Als Mitzi eine Wohnung entdeckt, in der immer wieder verwahrlost aussehende Kinder auftauchen, vermutet Henny Kinderhandel und wagt einen gefährlichen Plan, die Drahtzieher zu überführen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, denn der Schreibstil ist so locker und leicht, da sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich konnte das Buch sowieso kaum zur Seite legen, da ich immer mehr über diese tollen, mutigen Frauen erfahren wollte! Von Anfang an ist man ganz in der vergangenen Zeit gefangen und erlebt mit Henny, Sophie und Mitzi am eigenen Leib förmlich mit, wie es ist eine Frau in dieser Zeit zu sein! Das Buch wird aus Sicht dieser genannten drei Frauen erzählt, alle sind ganz unterschiedlich vom Charakter und doch eint sie alle der Mut, an ihrer Situation etwas zum Besseren ändern zu wollen! Sophie möchte ihrem Peiniger entfliehen, Mitzi kämpft für bessere Bedingungen der Schankfrauen und Schwester Henny kämpft für all die Kinder und Frauen die ein schlechtes Leben haben und steht für die Schwächsten der Gesellschaft auf!

Ich fand das Buch einfach nur toll! So mitgezogen hat mich eine Geschichte lange nicht mehr wie diese. So spanend und interessant und zugleich emotional fiebert man mit jeder einzelnen Protagonistin mit und lernt ganz nebenbei noch unglaublich viel über die damalige Zeit kennen. Ich bin einfach nur begeistert und finde, diese Frauen kann man sich wirklich zum Vorbild nehmen, was Mut, der Glaube an Veränderung und die Empathie für schächere Menschen angeht! Ich freue mich schon sehr auf den nächten Teil und kann diesen kaum erwarten!

Fazit: Ein richtiges Highlight, das ich nur weiterempfehlen kann!

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Rezensionen von DoraLupin:

Im Widerstand

The Paris Maid - Der stille Mut von Ella Carey

Paris, 1944. Louise Basset arbeitet als Hausmädchen im legendären Hotel Ritz. Dort, wo die Mächtigen der deutschen Besatzung logieren, wo Champagner fließt und Geheimnisse im Schatten der Kristallleuchter ausgetauscht werden. Niemand ahnt, dass Louise jedes Gespräch, jedes Flüstern belauscht, und alles an die Résistance weitergibt.

Als ein junger alliierter Pilot verletzt ins Hotel geschmuggelt wird, gerät Louises gefährliches Doppelleben ins Wanken. Zwischen Angst und Sehnsucht, zwischen Pflicht und Liebe steht sie vor einer Entscheidung, die ihr Leben – und das vieler anderer – für immer verändern wird ...

Jahrzehnte später. Ihre Enkelin Nicole steht vor der prachtvollen Fassade des Ritz und kann kaum atmen. Auf einem vergilbten Foto sieht sie ihre Großmutter – kahlgeschoren, als Verräterin gebrandmarkt. Alles, woran Nicole geglaubt hat, zerbricht. Doch dann stößt sie auf eine Spur, die Louise in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. War sie wirklich eine Kollaborateurin? Oder war sie eine Heldin, die alles opferte, um die zu retten, die sie liebte?

Dieser Klappentext hat mich sofort neugierig auf die Geschichte gemacht, denn ich habe schon sehr viel über die Zeit des zweiten Weltkriegs gelesen, aber über den Widerstand in Frankreich und die Zeit zwischen der Besetzung von Paris und der Befreiung hatte ich bisher noch nicht so viel gewusst. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und bin wirklich sehr angetan von dieser interessanten Geschichte!

Gleich zu Beginn schockiert der Prolog, denn er ist absolut schonungslos und krass beschrieben, wie es damals auch wirklich gewesen sein muss und man fragt sich die ganze Zeit wie es dazu kommt, dass das Zimmermädchen Louise am so endet.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart aus Sicht von Nicole und die Vergangenheit erlebt man einmal aus der Sicht von Louise und dann vom Piloten Kid. Ich fand es sehr hilfreich, dass alle Charaktere ihre unterschiedlichen Sprecher hatten, denn so konnte man immer gut merken wo man sich in der Geschichte gerade befindet.

Die Handlung ist wirklich gelungen, man dringt richtig in die Geschichte ein, es geht um Widerstand, Anschläge und die Ressistance. Man erlebt aber auch den Alltag eines Piloten und den Alltag im Hotel Ritz mit und merkt die Unterschiede der Bevölkerung und den Gästen des Hotels mehr als nur einmal.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte rund um die Ressistance und die letzten Tage des besetzten Frankreich. Gerade das Ende konnte mich nochmal richtig verblüffen mit einer unerwarteten Wendung. Gern empfehle ich die Geschichte weiter, gerade auch als Hörbuch.

Der Sprecher und die beiden Sprecherinnen hatten alle sympathische und angenehme Stimme, haben gut gesprochen und die Handlung lebendig vorgelesen.

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