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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Elitär

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling

Eine Geschichte zwischen Anatomiesaal und den ominösen Machenschaften eines elitären Zirkels. Diese Geschichte ist geheimnisvoll, gefährlich und echt fesselnd.

Die medizischen Ausführungen, mit Fokus auf das Thema Sterben, haben mir insgesamt richtig gut gefallen. Generell mochte ich, wie intensive sich Protagonistin Quinn damit auseinandersetzt um die Mechanismen dahinter zu verstehen.

Ich hätte mir sogar noch mehr Einblicke in die Kurse und die Welt der Medizin, vor allem auch in die Forschung von Quinns Großvater gewünscht.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist: es gibt keine raumgreifende Lovestory. Klingt blöd, aber oft stört mich, wie sehr eine integrierte Lovestory den Fokus von anderen Themen nimmt. Und hier ist das einfach nicht der Fall, was ich sehr erfrischend fand. Stattdessen geht es vielmehr um Quinns Familiengeschichte und die Geheimnisse des Zirkels, die ab circa der Hälfte des Buches mehr Raum einnehmen.

Die Geschichte ist tatsächlich deutlich düsterer als erwartet, da tun sich echte Abgründe auf, was mir aber richtig gut gefallen hat. Man startet zwar mit ein paar grundsätzlichen Fragezeichen in die Geschichte, aber der Plot ist schon so konzipiert, dass es kontinuierlich neue Erkenntnisse gibt, wodurch dass Spannungslevel sehr konstant gehalten wird.

Bin sehr gespannt wies weitergeht

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Eine Geschichte über Magie, Macht und Intrigen

Kiss of the Nightingale von Adi Denner

Ich finde das Cover so, so schön und habe mich vielleicht ein bisschen davon blenden lassen. Ich hatte auch übersehen, dass es sich um Romantasy für Leser ab 14 Jahren handelt, denn obwohl ein Love-Triangle angeteasert wurde, ist dieses alles andere als komplex, jegliche Beziehung eher oberflächlich angelegt und die Geschichte insgesamt sehr seicht.

Für den Einstieg junger Leser ins Genre sicherlich geeignet und bestimmt auch ansprechend, mich hat es nicht so richtig überzeugen können.

Zum Inhalt: nach dem überraschenden Tod ihres Vaters stehen Cleodora und ihre Schwester vor dem Nichts. Denn obwohl Cleodora ihren Vater als Modist beerben sollte, konnte er ihr sein Talent für das Schneidern nicht vermachen und ohne Talent ist man in der Gesellschaft nichts. Um für sich und ihre Schwester zu sorgen entschließt sich Cleodora daher zu einem drastischen Schritt, der weitreichende Konsequenzen hat.

Die Figuren sind alle ziemlich blass angelegt, selbst Protagonistin Cleo kommt nicht so richtig aus sich raus und außer, dass die Begierden für schöne Dinge, das Leben der Oberschicht und vielleicht auch die eine oder andere Bekanntschaft entwickelt, passiert charakterlich bei ihr relativ wenig. Es gibt zwar eine Lovestory, aber die ist auch eher seicht angelegt, was ich für das Alter der Zielgruppe aber als angemessen empfinde. Gestört hat mich da eher, wie wankelmütig Cleo insgesamt daherkommt und auch ihre Sympathien ständig schwanken. Sie ist einfach eine sehr unentschlossene, unsichere Protagonistin, mit der ich leider nichts anfangen konnte.

Das Thema rund um die magischen Edelsteine fand ich durchaus interessant, aber auch das wird nicht weitergehend vertieft. Man lernt zwar ein paar Talente kennen, aber auch diese sind eher oberflächlich angelegt. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Handlung eher so vor sich dahinplätscherte. Es gibt schöne Kleider, ein bisschen Kunst und Kultur, in Cleos Augen recht viel Luxus und ein paar kleine Liebeleien. Also insgesamt recht nett ausstaffiert, aber mir ist insgesamt einfach zu wenig passiert und die Geschichte hat kaum Tempo. Stattdessen viel Vorsingen, Rivalitäten im Opernhaus und rund um einen gewissen Junggesellen, sowie diverse Kleideranproben- diese Wiederholungen hätte es für mich nicht gebraucht.

Am Ende gibt es einen kleinen Showdown, der war auch ganz gut angelegt. Für mich hat die Geschichte einiges an Potential vergeben. Da die Geschichte trotzdem kurzweilig und angenehm zu lesen war und ich das Setting mochte, gibt’s 3 Sterne. Ich denke bei der eigentlichen Zielgruppe kommt das nochmal besser an.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Lesen lernen mit den Raumschiffen der Galaxis

SUPERLESER! Star Wars(TM) Raumschiffe der Galaxis von Tori Kosara; Laura Buller

Unser Enkel ist ein großer Star Wars Fan. Da er fleißig Lesen übt, kommt dieses Buch gerade recht. „Raumschiffe der Galaxis“ von Laura Buller und Tori Kosara ist ein Buch aus der Superleser-Reihe, das die Kinder ab 6 Jahren beim Lesen lernen sehr gut unterstützen kann. Das Buch ist für junge Leser geschrieben, die schon etwas längere Texte lesen und verstehen können.

Da macht das Lesen lernen nicht nur Spaß, sondern wird zu einem richtigen Abenteuer. Da es sich aber um ein Buch über Star-Wars-Raumschiffe handelt, ist das Buch bestimmt auch für ältere Star Wars Fans interessant.

In diesem SUPERLESER! Lesestufe 2 Buch erfahren neugierige Leseanfänger*innen in kindgerechter, einfacher Sprache alles über die legendäre Raumschiffe im Star Wars Universum. In der riesigen Galaxis kommt man ohne Raumschiff nicht voran. Und so werden in diesem Buch einige der bekanntesten Raumschiffe teils im Detail vorgestellt. Wir lernen neben dem Planeten Naboo ein Droidenkontrollschiff, das Königliche Raumschiff von Königin Amidala, einen Podrenner und seine Stars, Jango Fetts Raumschiff, Kanoneboote, imperiale Shuttles, Rettungskapseln und weitere Flugobjekte kennen. Und wir bekommen sogar einen Blick in den Millennium Falken.
Für Eltern bekommt man im Anschluss an die Vorstellung noch einige Tipps zur Leseförderung.
Durch die etwas verstärkten Seiten und das Lesebändchen vermittelt das Buch einen hochwertigen Eindruck und lässt sich mit seinem humanen Preis sehr gut verschenken.

Mit diesen tollen Sach-Geschichten und wunderbaren detailreichen Bildern macht das Lesen üben gleich viel mehr Spaß. Ein empfehlenswertes Buch - nicht nur für kleine Star Wars Fans.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Zwischen Traum und Realität

Achtzehnter Stock von Sara Gmuer

Ich finde die Geschichte erzählt sehr plastisch vom Leben am Minimum, in der grauen Trostlosigkeit der Berliner Plattenbaus, wie sie in Berlin und generell im Osten Deutschland wie Mahnmale gescheiterter Existenzen und geplatzter Träume in den Himmel ragen. Nirgendwo prallen Welten glanzvoller und schmerzlicher aufeinander als in Berlin.

Das Buch fängt den Vice der Stadt in einer fast märchenhaft anmutenden Erzählung ein. Mit einer Protagonistin, die dem perspektivenlosen Leben entkommen will, entfliehen in den Glamour der Filmbranche und sich dabei einigen Herausforderungen stellen muss.

Wanda ist nicht unbedingt die nahbarste Protagonistin, das Leben hat sie schroff gemacht, sie pragmatisch werden lassen. Trotzdem fiebert man als Leser mit ihr und ihrem Schicksal mit, hofft, dass sie es schaffen wird. Und schaut ihr bei der Tragik des Scheitern zu, was das Buch zu einer echten Achterbahnfahrt zwischen Traum und Hoffnungslosigkeit macht. Neben Wandas Bemühungen es aus der Platte heraus zu schaffen, stehen die Begegnungen im Wohnblock im Fokus. So wird ein Bild des alltäglichen gezeichnet, der Banalitäten und der kleinen Träume, die die Bewohner für sich selbst und ihre Familien noch hegen und kaum zu hoffen wagen.

Es ist ein raues Pflaster, das da skizziert wird, die Unbarmherzigkeit des Lebens. Und trotzdem ergeben sich für Wanda kleine Chancen, es bilden sich innerhalb der Gemeinschaft der Hausbewohner Freundschaften, zarte Bande und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Heimat. Eine Geschichte aus dem Leben, die sehr authentisch erzählt und den Berliner Flair gut einfängt. Es ist eine offene, ungesühnte Geschichte, ein Blick auf das Leben der anderen.

Das Ende fühlte sich für mich ein bisschen unfertig an. Passt aber auch irgendwie zur Erzählung, denn das Leben geht schließlich irgendwie weiter.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Anregungen zu mehr Selbstliebe, wunderschön gestaltet, aber...

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol von Melanie Pignitter

Schon das Cover ist wunderschön gestaltet und das setzt sich auch im Buchinneren fort. Jedes neue Kapitel ist mit einer vorangestellten ganzen Illustrationsseite zu einem echten Hingucker geworden. Ich habe schon lange kein so schön gestaltetes Buch mehr gelesen.

Es geht um Eva, bei der gerade mal so gar nichts rund läuft.

Unfreiwillige Trennung vom Partner, Job verloren und ihre Mutter wird nicht müde, ihr die Kinder- und Partnerlosigkeit unter die Nase zu reiben.
Mit einem gerade geerbten Bulli macht sich Eva auf nach Italien und lernt sich selbst neu kennen.

Soweit, so gut.
Die Autorin ist Mentaltrainerin und Coach und hat wertvolle Anregungen für mehr Selbstliebe in eine Romanform gepackt. Und hier liegt für mich ein wenig der Hase im Pfeffer begraben: es ist ein nettes Drumherum um das Thema, aber keine mitreißende Erzählung, wie am Buchrücken angekündigt.
Für mich wirkte es sehr konstruiert, die Botschaft ist klar und dann wurde eine Art Geschichte darum herum gebaut.
Die war für mich nicht immer stimmig. So hat Eva einen schönen alten VW-Bus geerbt und fährt mit ihm nach Italien, übernachtet unterwegs aber in Pensionen und bemerkt erst bei Ankunft, dass es ja ein Camping-Bus ist. Ernsthaft?

Lust auf Italien macht das Buch aber total! Und es bestärkt auch Nein zu sagen, sich selbst zu hinterfragen und nicht so streng mit sich zu sein.

Insgesamt hat mich die Geschichte einfach nicht gepackt - wobei ich die Grundidee schon gut finde.

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Rezensionen von BR:

Heißer Sommer

Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer

Ein guter Start ins Buch war für mich das vorangestellte Interview mit Christoph Kramer. Diese Zeit im Sommer 2006 beschreibt er sehr passend als die letzten Jahre in denen das Leben von Heranwachsenden noch nicht vom Smartphone und Sozialen Medien geprägt war. Junge Leute machten sich draußen auf die Suche nach dem Leben und im Nachhinein ist er dankbar dafür.

Die Hauptgeschichte beinhaltet 3 Tage dieses Sommers die für ihn eine Wende ins zukünftige Leben bedeuteten. Für meinen Geschmack war die Erzählweise recht langwierig. Speziell der 3. Tag mit seinen Erlebnissen zog sich ewig hin. Sehr gut hat mir gefallen wie er die Freundschaft zu ein paar Jungs aus der Nachbarschaft beschreibt. Auf dem Weg von der Pubertät ins Erwachsenwerden waren sie sehr wertvoll für ihn.

Ich kenne Christoph Kramer als Fußballer seit seiner Teilnahme bei der Weltmeisterschaft 2014. Er ist mir sehr sympathisch und ich habe Respekt vor seiner Entwicklung hin zum gefragten Fußballexperten. Und auch Respekt für so ein persönliches Buch in dem er die Unsicherheiten und Träume eines jungen Mannes erfrischend und nachvollziehbar darstellt.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

berührend und regt zum nachdenken an

Das Herz kennt keine Demenz von Jim Ayag

Jim Ayag ist ein Mensch, den es viel öfter geben sollte – jemand, der seinen Beruf als Altenpfleger mit Leidenschaft und Hingabe ausübt. In „Das Herz kennt keine Demenz“ gibt er uns einen ehrlichen, berührenden und zugleich unterhaltsamen Einblick in die Welt der Altenpflege, insbesondere in den Bereich der Gerontopsychiatrie und die Herausforderungen, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt.

Anhand der fiktiven Figur Frau Tippelkamp gelingt es ihm, uns in die Welt der Demenzkranken mitzunehmen. Seine Erzählungen sind mal humorvoll, mal tieftraurig, aber immer respektvoll und einfühlsam. Er zeigt, wie sehr sich das Leben der Betroffenen und ihrer Familien verändert und welchen Herausforderungen Pflegekräfte täglich ausgesetzt sind. Auch sein eigener Werdegang macht das Buch besonders persönlich und authentisch.
Diese Geschichten gehen unter die Haut, regen zum Nachdenken an und lassen einen den Pflegeberuf mit noch mehr Respekt betrachten. Ein wertvolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Demenz und Altenpflege auseinandersetzen möchten!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Du bist richtig, obwohl du nicht perfekt bist

Der Wunderkernputzer von Véronique Hübner

Runzel-Lutz Funzel-Wutz Dadawitz Kawompeditz Peng, den alle nur Runzel-Lutz nennen, ist gerade dabei seinen roten Wackelpudding zum essen vorzubereiten, als vor seiner Eingangstür das zu klein geratene Wildschwein Klarissa mit einer kleinen Holzröhre um den Hals steht. Die Botschaft in der Röhre lautet: Dimini in Potesia, Chichifey in Arsata, Rustian in Moresa.

So ziehen die beiden los zum Ort ihrer ersten Aufgabe nach Potesia. Hier lernen wir Dimini kennen und er seinen Wunderkern, der nicht nur strahlt, sondern auch Schatten hat. In Arsata treffen sie auf Chichifey, die sich zu hässlich findet. Und im Urlaubsort Moresa treibt Rustian mit seinen Scherzen sein Unwesen am Strand.
Jedes der Kinder hat seine Stärken und Schwächen, was sie zu etwas besonderem macht. Aber sie müssen erst erkennen, was sie besonders gut können um ihr Selbstvertrauen zu finden und zu stärken. Dabei hilft ihnen der Wunderkernputzer Runzel-Lutz, der ihnen zeigt, dass Perfektion langweilig ist. Mit seinen Gesprächen hilft er den Kindern ihren inneren Wunderkern zu finden.
Mir gefallen besonders die einfühlsamen Gespräche, die Runzel-Lutz mit den Kindern führt. Er ist für mich ein ganz besonderer Mensch voller Empathie, Einfühlungsvermögen und Verständnis. Der Erzählstil von Veronique Hübner, die sich diese Geschichte ausgedacht hat, ist leicht verständlich und kann von Kindern ab 5 Jahren gut aufgenommen werden. Bestimmt ergibt sich daraus auch das ein oder andere Gespräch mit den kleinen Zuhörern. Von älteren, lese geübten Kindern kann die Geschichte auch gut selbst gelesen werden. Wundervoll ergänzend dazu die farbenfrohen, teilweise ganzseitigen Bilder von Euni Art, auf denen es so viel zu entdecken gibt. Hier lässt sich an den Gesichtern sehr gut die jeweilige Verfassung ablesen.

Eine humorvolle, unterhaltsame und herzerwärmende Geschichte vom Runzel-Lutz und dem Wildschwein Klarissa, die uns verzaubert hat und die uns zeigt, das und warum wir alle nicht langweilig sondern einzigartig sind.

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Rezensionen von DoraLupin:

Ein Fuchs als Protagonist

Foxfighter - Angriff des Schattens (Band 1) von Akram El-Bahay

Ich lese total gerne die Bücher dieses Autors und besonders die Kinderbücher finde ich immer wieder spannend und magisch! Ich wollte also unbedingt auch dieses neue Buch lesen und wurde wiedermal nicht enttäuscht. Wieder war es eine sehr schöne Geschichte, wenn auch auf andere Art als bisher, da der Protagonist diesmal ein Fuchs war! Superschön ist bei diesem Buch auch, dass in den Buchklappen die einzelnen Füchse zeichnerisch abgebildet sind und man sie sich so noch besser vorstellen kann.

Inhalt: Finn ist ein außergewöhnlicher Fuchs. Er hat nicht nur besonderes silbrig schimmerndes Fell, sondern ist auch bei Menschen aufgewachsen. Doch dann wird er ausgewildert und muss sich plötzlich ganz allein im Wald zurechtfinden. Als Finn einen anderen Fuchs rettet, indem er ein unheimliches Schattenwesen in die Flucht schlägt, ist er selbst überrascht von seinem Mut und seinen Fähigkeiten. Während er das Geheimnis seiner neuen Gabe zu ergründen versucht, wird das Rudel, in das er zum Dank für seine Hilfe aufgenommen wurde, weiterhin von den Schattenwesen bedroht. Und so muss Finn sich einem Abenteuer stellen, größer als alles, was er bisher erlebt hat.

Der Schreibstil war wieder wunderbar! Sehr einfach und für Kinder leicht verständlich geschrieben und doch mit einer unglaublichen Erzählkraft, sodass die Seiten nur so dahingeflogen sind und das Buch innerhalb weniger Tage gelesen war. Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Natur, des Waldes und wie der Fuchs Finn nach und nach Anschluss ans Rudel der Wölfe findet. Finn ist ein sehr sympathischer Charakter mit dem ich von Anfang an mitgefiebert habe. Er hat es zunächst nicht leicht, da er von Menschen großgezogen wurde und ihn umgibt etwas geheimnisvolles, da er alle Tiere des Waldes verstehen kann.

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und man möchte immer wissen wie es weiter geht. Es geht im Buch um Geheimnisse, Freundschaft und Zusammenhalt, Natur, düstere Gefahren, Verräter und alte Legenden. Gerade die alten Legenden haben mir super gefallen und haben der Geschichte einen märchenhaften Touch gegeben. Ich habe das Abenteuer sehr gerne gelesen und warte gespannt auf den zweiten Teil, wobei das Buch auch so gut "in sich abgeschlossen ist" dass es keinen besonders fiesen Cliffhanger am Ende gibt, was ich gerade bei Kinderbüchern immer sehr begrüße!

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Rezensionen von DoraLupin:

Leider nicht ganz meine Geschichte

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt von Anna Goodall

Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht ganz überzeugen, obwohl sie durchaus fantasievoll und auch düster war und gute Ideen hatte!

Inhaltlich geht es um Maggie Blue, sie ist eine Außenseiterin in der Schule und mit einer depressiven Mutter hat sie auch zu Hause keinen Ankerpunkt.

Sie lebt bei ihrer Tante und findet in dem launischen Hoagy, einem streunenden Kater ihren einzigen tierischen Freund. Hoagy kann sprechen und hat immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Eines Tages beobachtet Maggie wie sich die neue Vertrauenslehrerin Ms Cane in eine gruselige Wölfin verwandelt und dann entführt sie auch noch Schulkameradin Ida in eine andere Welt. Maggie will Ida unbedingt retten aber die andere Welt ist voller Gefahren!

Der Schreibstil ist relativ leicht und kindgerecht, auch wenn Teile der Geschichte schon sehr düster und trostlos sind für ein Kinderbuch und ich die Geschichte deshalb eher älteren Kinder empfehlen würde. Leider konnte die Geschichte mich nicht so in den Bann ziehen wie gedacht, ich bin öfter abgeschweift und es viel mir deshalb auch immer wieder schwer mir die Welt bildlich vorzustellen. Maggie ist eigentlich ein sehr bedauernswertes, liebes Mädchen, das keine Freunde hat aber sehr lieb zu Tieren ist. Diese Beschreibung als Aussenseiter waren schon sehr authentisch beschrieben und so trostlos, dass ich das Buch Kindern die selbst einmal Opfer von Mobbing waren eher nicht empfehlen würde, um mögliche Trigger zu vermeiden. Die Geschichte hätte eigentlich in eine sehr schöne Richtung gehen können, aber ich habe Maggie teilweise nicht verstehen können. Sie sucht ständig die Nähe von Ida, obwohl sie sie mobbt und nichts mit ihr zu tun haben möchte, sie will Ida sogar retten, obwohl Ida nicht ein nettes Wort für sie übrig hatte und ich habe mich während dieser Geschichte leider extrem unwohl gefühlt und bei mir kam auch nicht ein Funken "Freundschaft" auf, ausser natürlich bei Maggie und Hoagy. Das Ende der Geschichte lässt mich mit einem schlechten Gefühl für Maggie zurück und irgendwie war mir das ganze nicht rund, leider.

Das Hörbuch wurde wirklich schön gelesen und die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme. Es lag keinesfalls an ihr, dass mir die Geschichte leider nicht so gut gefallen hat.

Fazit: Die Geschichte hat wirklich ein paar gute Ideen die mir gefallen haben, doch insgesamt bleibt leider ein schlechtes Gefühl zurück. Ich habe nicht das Gefühl, dass Ida Maggie je eine gute Freundin sein könnte.

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