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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gaby 2707:

Eine wundervolle Geschichte

Die Zuverlässigkeit des Zufalls von Lilli Beck

Nina-Marie Danner verkauft zusammen mit ihrer Mutter Paula in einem kleinen feinen Laden am Rand von Berlin die schönsten Dinge der Welt: Blumen und Bücher. So heißt ihr Laden auch „Buch & Blume“. Nina trauert immer noch um ihre große Liebe Eric, der vor 2 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren hat.

Sie ist sich sicher, dass sie nie mehr so glücklich werden wird wie mit ihm. Bis sie eines Tages einen Strauss Blumen bei ihrem Lieblings-Krimi-Schriftsteller abliefert und dort auf Jack, den Sohn des Hauses trifft. Durch diesen Zufall beginnt sich ganz allmählich eine zarte Liebesgeschichte anzubahnen von der Nina aber vorerst gar nichts wissen will.

Schon als ich das wunderschöne Cover gesehen habe, wusste ich, dass dies eine wundervolle Geschichte werden würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Zauber der Geschichte hält bis jetzt an. Und beim Lesen hatte ich immer genau dieses Bild der kleinen Blumen-Buchhandlung vor Augen.
Nina Marie hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften und in kursiv geschriebenen Kapiteln lerne ich sie zusammen mit Eric, bis zu dessen Ende, immer besser kennen. Ich kann gut verstehen, dass dieser Verlust sie sehr schmerzt und sie sich auf keine neue Liebe einlassen will. Bis Jack auftaucht, den sie als Peter in einer Selbsthilfegruppe kennenlernt.
Dann bringt sie der Zufall mit dem unleidliche von ihr so verehrten Bestsellerautor zusammen, der nie mehr ein Buch schreiben will. Durch ihn lernt sie seinen Sohn Jack besser kennen und der ist sich sicher, dass der Zufall sie zusammengeführt hat.
Nina ist so eine herzensgute junge Frau, der ich alles Glück dieser Welt gegönnt und gewünscht habe. Ich habe so mit ihr gelitten und mich so gefreut, als sie sich endlich ganz langsam zu öffnen beginnt und neben ihren Büchern auch wieder einen neuen Mann in ihr Leben lässt.
Der Erzählstil von Autorin Lilli Beck ist auch hier wieder so leicht und erfrischend, so bildhaft und intensiv, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte immer nur wissen, wie es mit den Beiden und dem Zufall weitergeht. Schon auf den ersten Seiten, wo ich Nina und Eric in Paris begegne, hat sie mich gefangen und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Und ich gebe zu, ein paar Tränchen habe ich auch verdrückt.

Eine wundervolle, tiefgründige Geschichte mit liebenswerten Menschen, die ihr Schicksal angehen um endlich wieder glücklich zu werden. Ein Roman, den ich förmlich eingesogen habe und der für mich ein Lesehighlight bildet.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Einfach zum Liebhaben

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin

Wer ein lustiges Abenteuer mit liebenswerten Charakteren sucht, der ist auf dem Rosmarinhof genau richtig aufgehoben.
Das Hochlandrind Shaggy ist neu auf dem Hof, merkt aber schnell, dass hier wirklich alle zusammenhalten. Als Diebe die Kräuter des Bauern gefährdenden, muss schnell ein Plan her und die Spannung steigt.

Die Handlung wird aus der Sicht der Tiere geschildert. Das ist einfach drollig und gibt immer wieder reichlich Anlässe zum Lachen. Wir Menschen sind schon eine sehr merkwürdige Spezie. ;)
Die Schrift ist groß, die Kapitel sind kurz und die Seiten bunt. Von daher eignet sich das Buch auch für Erstleser sehr gut.
Amüsante Dialoge, niedliche Zeichnungen und Charaktere, die man einfach mögen muss, machen einfach Spaß und bieten ein lebendiges Lesevergnügen und das keineswegs nur für kleine Leser oder Zuhörer.

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Rezensionen von Lealein1906:

Magisches Abenteuer in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows von Isabel Ibañez

Das Buch hat mich wirklich voll überzeugt und ich erwarte schon sehnsüchtig den Folgeband. Das gibt klare 5 Sterne von mir.
Inez' Eltern reisen regelmäßig zu Ausgrabungen nach Ägypten und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als selbst einmal dorthin zu fahren. Als die Nachricht kommt, dass ihre Eltern gestorben sind, begibt sie sich auf eigene Faust dorthin, um nachzuforschen.

Dabei trifft sie auf ihren Onkel und den geheimnisvollen Whit und steckt auf einmal mittendrin in spannenden Machenschaften. Und ein bisschen Magie kommt auch drin vor.
Ich bin von ägyptischer Mythologie und Geschichte schon lange fasziniert und deswegen war das Buch von Beginn an sehr spannend für mich. Inez ist eine starke Persönlichkeit und muss viel aushalten. Das alte Ägypten zu dieser Zeit zu erkunden ist sehr spannend und super recherchiert, richtig spannend wird es dann an den Ausgrabungsstätten. Und zum Ende hin wird es sogar richtig dramatisch, ganz so sehr hätte ich das nicht erwartet.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich mag, dass es zwischendrin auch immer kurze Abschnitte von Whit gibt. Die bringen immer aufschlussreiches zu Tage. Bonuspunkte gibt es auch für die wenigen Illustrationen innen drin, ein schönes überraschendes Element.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Die dunkle Seite von Berlin

Skin City - Thriller (Berlin Noir 4) von Johannes Groschupf

In Berlin pulsiert das Leben und es sind nicht die schönen Seiten der Stadt, die hier lebendig werden.
Der Autor nimmt seine Leser mit in einige Ecken, von denen ich mich lieber fernhalten werde, aber diese hier zu erleben, hat seinen Reiz und birgt atmosphärische Spannung.
Es gibt drei Handlungsstränge mit drei Protagonisten.

Da ist der Ex-Häftling, der in die Berliner Kunstszene will, die Polizistin Romina Winter, deren persönliche Geschichte eingebunden wird und georgische Einbrecher, die Stadtvillen im Akkord ausrauben.
Abgesehen von Romina, die auf mich einige Male etwas überzogen wirkte, haben mir die Charaktere gut gefallen.
Was haben diese Erzählstränge aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten miteinander zu tun und wie kommen sie zusammen?
Das dauert eine Weile, ist dabei aber sehr spannend zu lesen und mir hat insbesondere der Flair Berlins gut gefallen.

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Rezensionen von Lealein1906:

Verwunschene Fortsetzung

Wishkeeper, Band 2 - Die Reise nach Silversands von Barbara Laban

Auch das zweite Buch von "Wishkeeper" hat wieder sehr viel Spaß beim Lesen gemacht. Am meisten hat wieder die tolle Aufmachung überzeugt, der Farbschnitt, das Cover und die tollen Zeichnungen innendrin. Das ist einfach sehr liebevoll gestaltet, auch die Karte hinten.
Für Lexi und Milo geht es zurück nach Everwish, doch etwas stimmt mit den Inklingen nicht, sie sind alle grau.

Und in Everwish passieren noch schrecklichere Dinge. Da gibt es viel zu erledigen. Wir dringen diesmal in zwei Gegenden vor, in denen wir vorher noch nicht waren, das war spannend zu entdecken. Und das Wiedersehen mit den vier unterschiedlichen Wesensgruppen ist toll.
Die Geschichte ist wieder spannend geschrieben, die Kapitel sind kurz und so ist das Buch sehr kurzweilig. Leider kommt man manchmal mit der Karte nicht ganz mit, welchen Weg sie laufen. Den könnte man vielleicht beim nächsten Mal noch einzeichnen? Auf jeden Fall wollen wir wissen, wie es weitergeht. Für das Buch gibt es sehr gute vier Sterne und eine herzliche Leseempfehlung für die ganze Reihe.

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Rezensionen von Lealein1906:

Man kann nicht aufhören zu lesen

The Favourites von Layne Fargo

Um dieses Buch macht der Verlag ja einen ziemlich großen Wirbel, „das Buch, über das alle sprechen werden“ heißt es. Und was soll ich sagen, es ist definitiv ein Buch, über das man sprechen sollte.
Zu allererst muss ich den Schreibstil und den Spannungsaufbau loben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, am Ende habe ich es bis spät in die Nacht fertig gelesen, weil ich einfach wissen musste, wie es endet.

Ich bin begeistert von dem Mix zischen der Geschichte aus der Sicht von Katarina und des aufgeschriebenen Dokumentarfilms. Auch wenn man nur Zitate der Personen liest, kann man sich ein genaues Bild von ihnen machen. Das hat mir sehr imponiert.
Ich glaube, was dieses Buch so besonders macht, ist die Authentizität. Auch wenn es eine erdachte Geschichte ist, hat man die ganze Zeit über das Gefühl, dass es genauso passiert sein könnte. Alles ist so lebensecht, so gut recherchiert, das Eistanzen und Treiben hinter den Kulissen so gut beschrieben. (Ich sehe das schon als Film vor mir, das wäre sicher grandios.)
Dann kommen die Figuren. Gerade Katarina ist sicherlich nicht einfach, aber man wird von Anfang an von ihr eingenommen. Man springt mit ihr von einer Situation zu anderen, saugt die Geschichte in sich auf und arbeitet sich zum Skandal vor. Ich fand es keine Sekunde lang langatmig, es passiert immer etwas, auch unvorhergesehne Sachen.
Wer mal etwas ganz anderes, spannungsgeladenes lesen möchte, was eine nicht ganz so beachtete Sportart in den Mittelpunkt rückt, ist hier genau richtig und hat ein Buch, das noch lange nachwirkt und im Gedächtnis hängen bleibt. Ich vergebe klare 5 Sterne.

(Eine kleine Anmerkung, auch wenn es jetzt sehr altklug rüberkommt :) Auch wenn es sich im allgemeinen Sprachgebrauch leider öfter einschleicht, eine Olympiade ist ein Zeitraum von vier Jahren zwischen den Olympischen Spielen und kein Synonym für selbige. Leider wird dieses Wort gefühlt 500 Mal im Buch benutzt, das hat mich dann doch irgendwann ein bisschen gestört und ich hätte mir gewünscht, dass das einfach in Büchern richtig benutzt wird. Aber gut…)

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Rezensionen von PMelittaM:

Keine schöne, aber eine ehrliche Geschichte

Achtzehnter Stock von Sara Gmuer

Die Schauspielerin Wanda lebt mit ihrer fünfjährigen Tochter Karlie im achtzehnten Stock eines heruntergekommenen Hochhauses in Berlin. Ihr letztes Engagement ist schon lange her, noch kann sie von der Gage zehren, aber nicht mehr lange. Zum Glück steht bald ein Casting an, doch dann wird Karlie krank.

Die Autorin lässt Wanda selbst in Ich-Form erzählen, und das passt hier wirklich sehr gut, aus Wandas Sicht erlebt man nicht nur, was passiert, sondern erfährt auch viel über ihr Innenleben. Erzählt wird zudem sehr bildhaft, und auch die einzelnen Charaktere sind so gut, wenn auch recht klischeehaft, beschrieben, dass man sie direkt vor Augen hat.

Wandas Leben ist keine Bilderbuchgeschichte, im Gegenteil, und sie selbst macht sich das Leben auch nicht gerade leicht. Gerade gegen Ende erscheint mir die Geschichte fast wie ein Fiebertraum, und vor allem Karlie tat mir immer mehr leid. So ist die Geschichte keine schöne, dafür aber eine ehrliche.

Der Roman ist nicht immer leicht, aber doch zügig zu lesen, erzählt wird bildhaft und atmosphärisch. Wandas Geschichte macht betroffen, enthält aber auch Hoffnungsschimmer.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Pandemie-Thriller

Überleben ist alles von Ewan Morrison

Der Vater der fünfzehnjährige Haley und ihres jüngeren Bruders Ben ist überzeugt davon, dass es in näher Zukunft eine Pandemie geben wird, die alles bisher Dagewesene übersteigen wird. Deswegen hat er seine Kinder in die schottischen Berge gebracht, wo er mit ihnen in einer Prepper-Kommune lebt.

Die Story wird aus Haleys Sicht in Form von Tagebucheinträgen erzählt. Ihr kommen Zweifel an dem Vorgehen ihres Vater. Ist dieser einfach durchgedreht oder ist die Bedrohung real?

Die Idee hinter diesem Thriller ist nach den Ereignissen der letzten Jahre durchaus spannend und gar nicht mal so weit hergeholt. Haleys Sichtweise liest sich interessant und es ist spannend ihren Gedanken zu folgen. Sie schwankt zwischen Angst, Hilflosigkeit und dem Drang, die Wahrheit herauszubekommen. Die Handlung hält überraschende Wendungen parat und enthält neben Thrillerelementen ein Familiendrama, das ich nicht vorhergesehen hatte.
Abgesehen von einigen ausschweifenden Textpassagen, ist es ein spannender Jugendroman, der mehr Themen aufgreift als ich gedacht hatte.

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Rezensionen von Amena25:

Nur für geduldige Leser

Wenn die Nacht endet von Christoffer Carlsson

Im Winter 1999 wird der 18-jährige Mikael Söderström erschlagen aufgefunden, nachdem er in der Nacht zuvor mit seinen Freunden eine wilde Party gefeiert hat.
Bei den Ermittlungen stößt die Polizei immer wieder auf zwei Namen: Killian Persson und Sander Eriksson, zwei Mitschüler von Mikael. Doch die Tat kann man ihnen nicht nachweisen und auch sonst gibt es keine Ermittlungserfolge.

20 Jahre später wird Mikaels jüngerer Bruder ermordet. Ein neuer Kommissar übernimmt den Fall. Seine Ermittlungen führen zurück zu den Ereignissen und den Ermittlern von damals. Und wieder scheint es, als könne man den Fall nicht lösen.
Der Krimi ist sehr poetisch geschrieben, allerdings auch sehr ausufernd. Die Handlung ist durchaus spannend, viele Passagen, die von Reflexionen und Landschaftsbeschreibungen geprägt sind, bremsen die Action aber ziemlich aus, sodass man sehr lange warten muss, bis sich der komplexe Fall schlüssig auflöst.
Für Leser, die Geduld und Interesse an komplexen Zusammenhängen aufbringen.

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Rezensionen von Amena25:

Alles Gute

Alles Gute von Eva Rossmann

Wer braucht eine App, um seinen Mitmenschen ,,Alles Gute“ zu wünschen? Offenbar viele, denn Millionen von Usern haben sich die Lisa-App für einen Euro schon heruntergeladen. Der Erfinder Peter Gruber, der durch eine Zeichnung seiner Nichte Lisa auf die Idee kam, wurde damit reich. Allerdings sieht er sich selbst als Gutmensch und seine App als Mittel für ein besseres Miteinander und gegen die Spaltung der Gesellschaft.

Doch dann ist Peter Gruber, kurz nachdem er Mira Valensky und Vesna Krajner um Hilfe gebeten hat, da er sich verfolgt fühlt, spurlos verschwunden.
Wurde Gruber wirklich bedroht? Und von wem? Waren es Mitglieder der rechten Union der Sozialpatrioten, die Gruber mit Hasspostings im Netz überschüttet haben. Oder Tech-Riesen, die sich Grubers App einverleiben wollen. Oder seine Teilhaber, die die App unbedingt verkaufen wollen? Oder hat Gruber sein Verschwinden womöglich selbst inszeniert? Mira Valensky und Vesna Krajner ermittel mit Hilfe ihrer Familienmitglieder und allen Mitteln.
Ein aktuelles Thema, interessant und humorvoll in Szene gesetzt. Leider fehlt es etwas an Action, dafür wird umso mehr geredet, was etwas zu Lasten der Spannung geht.

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