Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Witzige Spannung
Rory Shy, der schüchterne Detektiv - Der verratene Ganove (Rory Shy, der schüchterne Detektiv, Bd. 7) von Oliver Schlick
Diesmal ist auf dem Cover ein geschliffener Edelstein zu sehen, denn es geht um einen Juwelenraub, der schon lange zurück liegt.
Rory Shy und seine 13-jährige Assistentin sind Karnevalsflüchtlinge. Rory kann natürlich den ganzen Trubel zu Karneval nicht ertragen und Mathilda leidet unter der Feierwut der Haushälterin, die als Bienchen durch die Wohnung summt.
Da trifft sich der Anruf eines Dorfpolizisten, der einen Vermissten meldet, gerade recht. Dort im beschaulichen Auental hat sich ein ehemaliger Juwelendieb unter falschem Namen angemeldet und kam dann von seinem Streifzug durch die Vogelwelt nicht wieder zurück. So machen sich Rory und Mathilde mit Unterstützung des ängstlichen Cockerspaniels Dr. Herkenrath auf die Suche nach den Komplizen des Ganoven. Der Absolute Höhepunkt dieser Such ist ein Anti-Schüchternheits-Seminar an dem Rory teilnehmen muss. Einfach herrlich sich diese Gruppe schüchterner Menschen vorzustellen, die alle nicht als eigenem Antrieb dort angemeldet wurden.
Jede, in dem Buch vorkommenden Charaktere sind so witzig dargestellt, da macht das Lesen doppelt Spaß. So ißt der Dorfpolizist ungezählte Portionen Kartoffelsalat, die Wirtin ist ein echter Muffel, bis Dr. Herkenrath ihr Herz erobert und auch die Verdächtigen sind alle ungewöhnliche Typen. Der Kriminalfall ist logisch durchdacht und spannend erzählt. Damit hat auch dieser siebte Band der Reihe wieder für alle Fans ein Genuss.
Rezensionen von Daggy:
Überzeugende Suche
Minas Freunde-finde-Plan - In jedem leuchtet eine Sonne von Rebecca Mönch
Die fünfjährige Mina ist umgezogen und geht deshalb in eine neue Kita. Auf dem Cover schaut sie uns sehr fröhlich an, im Hintergrund sind die andere Kita-Kinder zu sehen.
Zu Anfang des Buches stellt sich Mina vor und wir lernen auch ihren Kater Lu kennen. Auf der nächsten Seite sitzt sie ganz schüchtern mit ihrem Schmusefrosch unter einem Baum und schaut den anderen Kindern zu.
Aber Mina hat eine Idee, und beim Kaffee erzählt sie ihren Eltern davon. Sie wird jeden Tag ein anders Kind besuchen und dann weiß sie, wer ihr bester Freund oder ihre beste Freundin sein kann. So geht es zu Lorenz auf den Bauernhof, der ihr seine Schatzsammlung zeigt, zu Valentin, dem Weltraumexperten, zu Elif, die mit ihrer großen Familie zusammenwohnt, zu Noah, der ihr seine Patchworkfamilie vorstellt und mit Lotta malt sie tolle bunte Bilder. So geht es durch die Woche und wir lernen viel unterschiedliche Kinder kennen.
Eine sehr realistisch gezeichnet und auch beschriebene Geschichte, natürlich ist so ein Umzug mit Kita-Wechsel immer schwierig und auch die Eltern tun sich da schwer. Da gefällt mir Minas Idee, alle Kinder mal zu besuchen sehr gut. Die Vielfalt der Kinder ist sehr schon geschildert und Mina fällt es am Ende schwer sich zu entscheiden, so sagt ihre Mama den Satz „In jedem leuchtet eine Sonne.“ Und diese Sonne sehen wir nicht nur auf Minas Shirt.
Rezensionen von Daggy:
Leichter lesen lernen
Lesetandems für Profis von Stefan Schwinn
Das Din-A-4 große Heft beinhaltet kurze Geschichten und Sachtexte, die nach dem an Anfang beschrieben, „Lesetandem“ gelesen werden sollen. Dazu tun sich zwei Kinder, die unterschiedlich gut lesen können, zusammen und erarbeiten als Trainer*in und Leser*in den Text. Unter der Führung einer Lehrkraft kann auch die ganze Klasse gemeinsam den Text lesen.
Lisa ist mit Tante Anne im Zoo, dort klagt sie Tante Anne ihr leid, dass sie zwar lerne, aber trotzdem bei der Arbeit versage. Da hat die Tante eine wundervolle Idee. Es folgt eine fantastische Geschichte in der Lisa und Tom gemeinsam mit ihrem Hund auf einer magischen Picknickdecke davonfliegen. Die nächsten Texte erzählen von den Ghostkids und danach versucht Mia Emilie durch Lügen zu ihrer Freundin zu machen. Ein Allien landet mit seinem Gurkiwurki im Keller und Danach erfahre wir von Lennards Geheimnis.
Auch die Sachtexte sind sehr spannend geschrieben, da geht es um Schokolade, den Ötzi und die Titanic.
Ich bin im Gegensatz zum Autor keine Lehrerin und kann mir deshalb keine Urteil aus dieser Sicht erlauben, was ich aber sagen kann ist, dass die Geschichten und Sachtexte gut zu lesen sind und interessante Themen behandeln. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Lesen üben so Spaß macht.
Rezensionen von Daggy:
Wundervolle Tage am Meer
Mit Maus am Meer von Alice Melvin
Nach „Mit Maus am Fluss“ reist die Maus nun ans Meer und verbringt dort einige schöne Sommertage. Auf dem Cover baut sie Sandburgen, was bei einem Urlaub am Meer einfach sein muss.
Auf der Karte können wir verfolgen, welche Stationen Maus bereist. Mit dem Wanderstock geht es Richtung Strand. Von Weitem schaut Maus aufs Meer, am Himmel sind einige Möwen unterwegs.
Es folgt eine klassische Standszene mit vielen Familien, die sich im Sand und im Meer tummeln. Wenn man die halbe Seite umschlägt, kommt die Flut und Maus steht allein am Strand. Dann geht es auf die belebte Promenade, hier gibt es eine Bude mit den Dinge, die immer am Strand angeboten werden, wir können eine Seite aufklappen und hineinschauen und den Eisverkäufer sehen. Im Puppentheater zeigt die Klasse den Puppenspieler unter der Bühne. Die See wird rauer und in der Teestube sitzen die Leute im Warmen. Maus legt sich in die Dünen, ich hoffe, dass das erlaubt ist. Die Landschaft lässt sich durch Klappen erweitern. Vor der Galerie malt der Fuchs auf seiner Staffelei, während Maus Muscheln sammelt. So folgen noch einige Tage mit wunderschönen Bildern, bis Maus auf die See schaut und die Sonne am Horizont verschwindet.
Es gibt nach der Geschichte noch ein paar Sachinfos zur Landschaft und zu den Tieren und welche Schätze man an der See finden kann.
Kurze gereimte Texte erzählen von der Wanderung der Maus am Meer, es ist eine raue Landschaft und ein Meer mit vielen Wellen, wahrscheinlich ist es der Atlantik, der dort in wunderschön gezeichneten Bildern vorgestellt wird.
Rezensionen von fantasia:
einfühlsam
Das Herz kennt keine Demenz von Jim Ayag
Demenz ist ein Thema, das unsere Gesellschaft zunehmend beschäftigt. Der Autor Jim Ayag nennt in seinem Werk die Zahl von 1,8 Millionen betroffenen Menschen.
Er eröffnet sein Buch mit einer Fantasiereise in die Welt einer dementen, fiktiven Person und sensibilisiert so die Leserinnen und Leser für das Thema.
Als gelernter Altenpfleger bringt Ayag nicht nur berufliche Erfahrung ein, sondern auch eine persönliche Verbindung: Seine Eltern, die sich in einem Altersheim kennengelernt haben, waren ebenfalls in der Pflege tätig. Trotz ihrer Warnungen vor den Herausforderungen dieses Berufsfeldes fand der Autor nach einer Phase beruflicher Orientierung schließlich seinen Weg in die Pflege – und entdeckte darin seine Berufung. Die anfangs beschriebene fiktive Person Frau Tippelkamp begleitet durch das Buch.
Interessant ist seine Schilderung des Umgangs mit älteren Menschen im Herkunftsland seines Vaters, den Philippinen, wo Fürsorge und Respekt gegenüber Älteren eine andere gesellschaftliche Bedeutung haben.
Bisweilen bleibt der Inhalt oberflächlich - er ist sicherlich nichts für Menschen, die vom Fach sind. Eher für solche, deren Interesse der Autor für diesen Beruf wecken möchte. Die Sprache ist nicht anspruchsvoll und für die Zielsetzung passend.
Rezensionen von Tara:
Ein erschütterndes Stück Zeitgeschichte
Ginsterburg von Arno Frank
„Ginsterburg“ ist ein herausfordernder Roman des Journalisten und Autors Arno Frank.
Die Handlung beginnt 1935 in dem fiktiven Ort Ginsterburg und die Vorboten des Zweiten Weltkrieges sind zu spüren.
Anhand zahlreicher Charaktere aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und verschiedenen Alters lernen wir das Leben in der Kleinstadt kennen.
Der Autor stellt den Alltag der Menschen vor. Einige sind politisch engagiert, andere halten sich heraus, einige profitieren und andere verlieren.
Ich habe zuvor schon einige Bücher aus dieser Zeit gelesen. Aber dieses Buch war anders, distanzierter und gleichzeitig viel mehr mittendrin. Heute wissen wir, was in der Zeit passiert ist, aber die Menschen damals konnten vieles nur ahnen.
Die Anzahl der Charaktere ist eine Herausforderung, aber so ein Ort hat nun einmal viele Einwohner, wodurch der Autor einen guten Blick auf alle Bevölkerungsschichten gibt.
Nach den Ereignissen im Jahr 1935 gibt es zwei Zeitsprüngen und es folgen Handlungen im Jahr 1940 und 1945. Die Veränderungen in Ginsterburg und die Entwicklung der Charaktere sind erschreckend und schockierend.
Der Schreibstil ist distanziert, mal sehr detailliert und mal sehr abgehackt. Zwischendurch gibt es Einblendungen von Dokumenten, Gesetzen und Erlassen.
Mich hat das Buch gefordert, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Rückblickend finde ich es aber sehr gelungen, da die Atmosphäre während des Krieges und die Entwicklung der Menschen, das was diese grausame Zeit aus ihnen gemacht hat, richtig gut eingefangen wird.
Rezensionen von manu63:
Teegan und Leo
Hollywood Hearts – Mr. Dreamer von Piper Rayne
Im zweiten Band der Hollywood Hearts Reihe des Autorinnenduos Piper Rayne geht es um Teegan und Leo.
Leo möchte mit seiner Hunde Design Reihe expandieren und benötigt dafür mehr PR, dafür stellt er probeweise Teegan ein, die sich gerade erst selbstständig gemacht hat. Zwischen beiden knistert es von Anfang an doch beide gegen von verkehrten Umständen aus.
Teegan glaubt das Leo nicht an Frauen interessiert ist und Leo möchte keine anstrengende pflegeintensive Frau in seinem Leben.
Mit beiden Charakteren kann ich nicht richtig warm werden. Teegan mit ihren Problemen kommt nicht echt rüber und auch Leo wird eher verklärt als perfekter Model Mann dar gestellt. Teegan schwärmt in ihren Gedanken bei jeder sich bietenden Gelegenheit vom perfekten Körper von Leo und dieser denkt beim Anblick von Teegan immer nur daran wie er sie am schnellsten rum bekommen kann.
Die Gedanken und Szenen kreisen immer wieder um expliziten Szenen was mir in der Geschichte zu dominant ist. Die Liebesgeschichte zwischen beiden ist eher dünn und wie bereits geschrieben komme ich mit den Charakteren nicht wirklich klar.
Für mich eine eher dünne Geschichte fürs schnelle mal zwischendurch lesen, wenn man explizite Szenen mag.
Rezensionen von manu63:
Vorhersehbares Ende
Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält von Kerstin Gier
Was die Welt zusammen hält ist der dritte Band der Vergissmeinnicht Trilogie der Autorin Kerstin Gier.
In diesem Band laufen alle Fäden zusammen und es gibt einen vorhersehbaren Abschluss des Bandes. Die Geschichte plätschert eher vor sich hin und wirkliche Spannung kommt bei mir nicht auf. Es gibt einige Kämpfe, die ich aber teilweise überflüssig fand und das Sternentorritual hätte ich mir spannender vorgestellt.
Insgesamt bin ich etwas enttäuscht vom letzten Band der Reihe, die vielversprechend angefangen hat.
Rezensionen von Tara:
Ein tierisches Lesevergnügen
Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein von Rosa Marin
„Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein“ ist ein äußerst unterhaltsames Lesevergnügen der in der Provence lebenden Autorin Rosa Marin.
Das Hochlandrind Shaggy ist neu auf dem Biohof von Bauer Obbo und mit ihm zusammen lernen wir die übrigen Bewohner des Rosmarinhofs kennen, die ihn freundlich empfangen.
Alles könnte so schön sein, aber ein Kräuterdieb ist am Werk und die Hofbewohner wollen ihm gemeinsam eine Falle stellen.
Die Kapitel sind kurz und leicht zu lesen. Neben dem Fließtext gibt es auch einige Seiten, die im Comicstil gestaltet sind. Dadurch werden die Ereignisse noch lebendiger. Shaggy und die übrigen Tiere sind sympathisch und es macht einfach Spaß die Ereignisse durch ihre Sicht wahrzunehmen.
Jede Seite wurde liebevoll mit bunten Zeichnungen der Illustratorin Betina Gotzen-Beek gestaltet, so dass das Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch zu einem Highlight wird.
Gut abgerundet wird das Buch durch seine Innencover. Im vorderen befinden sich die tierischen Bewohner des Hofes und im hinteren eine Karte, die einen Überblick über den Rosmarinhof gibt.
Wir hatten Spaß mit Shaggy und den übrigen Hofbewohnern und freuen und schon sehr auf weitere amüsante Abenteuer mit ihnen.
Rezensionen von manu63:
Spannender Thriller
Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt von Nica Stevens; Andreas Suchanek
Todeskeller ist der erste Band des Autorenduos Andreas Suchanek und Nica Stevens rund um ein neu auf gestelltes internationales Cold Case Ermittlerteam, das in Berlin angesiedelt ist.
Es geht um einen größeren Leichenfund in einem Keller eines alten Jugendwerkhauses der DDR, das nur entdeckt wurde weil eine frische Leiche dort abgelegt wurde.
Die einzelnen Ermittler haben eine teils schwierige Vergangenheit und ihre ganz eigenen Beweggründe sich dem Team angeschlossen zu haben . Nach und nach lernen wir die Teammitglieder kennen und dürfen ihre Gedankenwelt teilen. Auch fand ich es gut beschrieben wie sich die Teammitglieder annähern und anfangen als Team zu agieren.
Der Schreibstil ist eingängig und die Spannungsbögen sind gut aufgebaut. Nach und nach steuern die verschiedenen Stränge aufeinander zu und ich fand die Auflösung des Falles gut nach vollziehbar.
Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger der eine Fortsetzung der Reihe verspricht.











