Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Manfred Fischer, Journalist u. Historiker:
Sehr empfehlenswert ...
Das Universum von Zack Scott
Gleich zu Beginn meine Beurteilung: Das Buch ist sehr empfehlenswert. Es erklärt die Geschichte des Universums von seiner Entstehung mit dem Urknall bis zu den vermuteten Varianten seines Vergehens.
Der Autor Zack Scott, Grafiker mit Technikbegeisterung, lädt in sechs Kapiteln zum Entdecken, Staunen und Lernen ein.
Er bietet einen Streifzug durch das gesamte Universum an. Beginnend mit Wissen zu unserer kosmischen Heimat, dem Sonnensystem, bis hin zu weit entfernten Galaxien, Exoplaneten, der Dunklen Materie und der Dunklen Energie. Der Leser entdeckt die Vielfalt fremder Welten, von Exoplaneten bis zu fremden Planetensystemen, und die Existenz riesiger Schwarzer Löcher. Er erfährt, wie neue Sterne entstehen und schließlich als Supernovae explodieren.
Die Texte sind verständlich geschrieben und werden durch 200 künstlerisch hochwertige Infografiken visuell hervorragend ergänzt. Der Band entführt ins Weltall und bietet Einsteigern ohne physikalische Vorkenntnisse sowie Fortgeschrittenen ein Füllhorn an astronomischem Wissen.
Rezensionen von begine:
Bonuspapa
Luzie in den Wolken von Charlotte Lucas
Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz.
Luzie in den Wolken ist der vierte Roman unter dem Namen Charlotte Lucas.
Mit leichter Stimme lässt sie uns am Leben der Witwe Miriams und ihrer Tochter Luzie teilnehmen.
Schon das Cover ist überaus treffend und einnehmend.
Luzie ist von der Autorin besonders liebevoll gestaltet.
Der Schriftsteller Gabriel Bach ist ein unbeholfener Freund.
Aber Luzie liebt ihn.
Die Geschichte hält einen gefangen.
Es ist ein lockerer lesenswerter Liebesroman.
Rezensionen von Katyleh:
Ein fesselndes Fantasy Abenteuer
The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson
Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen von der ersten Seite an fesselt – genau so war es bei *The Serpent and the Wolf* von Rebecca Robinson. Ich hatte eigentlich nur vor, ein paar Kapitel zu lesen, doch ehe ich mich versah, war ich tief in der Geschichte versunken.
Die Welt, die Robinson erschafft, ist düster, voller politischer Intrigen und Magie – genau mein Ding.
Doch was mich wirklich begeistert hat, sind die Charaktere. Vaasa, die unfreiwillig in eine arrangierte Ehe mit dem fremden Herrscher Reid von Mireh gedrängt wird, ist eine dieser Protagonistinnen, die man sofort ins Herz schließt. Sie ist zerrissen zwischen Pflicht und dem Wunsch nach Freiheit, und ich habe jede ihrer Entscheidungen mitgefühlt. Und dann ist da Reid – geheimnisvoll, kühl und dennoch mit einer unerwarteten Sanftheit, die nach und nach durchscheint. Ihre Dynamik hat mich komplett in ihren Bann gezogen.
Was ich besonders mochte, war die Art, wie Magie in die Geschichte verwoben ist. Vaasa kämpft nicht nur mit äußeren Feinden, sondern auch mit der dunklen Magie in ihr – eine Kraft, die ebenso verführerisch wie gefährlich ist. Dazu kommt ein faszinierender Hexenzirkel, der nicht nur für Spannung sorgt, sondern auch eine wunderbare weibliche Solidarität zeigt.
Die Mischung aus Romantik, Intrigen und übernatürlichen Elementen hat bei mir genau ins Schwarze getroffen. Robinsons Schreibstil ist atmosphärisch, ohne sich in Details zu verlieren, und das Tempo der Geschichte war für mich genau richtig – genug Spannung, aber auch genug Raum für emotionale Momente.
Kurz gesagt: *The Serpent and the Wolf* ist eines dieser Bücher, die man nicht so schnell vergisst. Wenn du auf düstere Fantasy mit starken Figuren, einer Prise Romantik und einem Hauch von Hexerei stehst, solltest du dir dieses Buch nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls kann es kaum erwarten, den nächsten Band zu lesen!
Rezensionen von clematis:
Tod in der Tiefe
Die Kammer von Will Dean
Vom Taucherbasisschiff DSV Deep Topaz aus geht es für sechs Sättigungstaucher in die Tiefe der Nordsee, um eine Ölpipeline zu kontrollieren. Dafür begeben sich eine Frau und fünf Männer für 28 Tage in eine Kammer zum Druckausgleich. Was üblicherweise zwar anstrengend, aber Routine ist, wird dieses Mal zum Horrortrip, da es schon bald nach Betreten der engen Unterkunft einen rätselhaften Todesfall gibt.
Will Dean beschreibt meisterhaft, wie die Taucher auf engstem Raum zusammenleben müssen, lässt den Leser ab der ersten Seite die Beklemmung spüren, wenn sich die letzte Luke schließt. Bestens recherchiert und überaus detailliert werden Schlafkojen, Aufenthaltsraum und Nasszelle veranschaulicht, aufrecht stehen kann man in keiner Nische, Privatsphäre existiert praktisch nicht. Die Portraits der sechs Menschen, welche diesen gefährlichen, aber einträglichen Beruf ausüben, sind recht unterschiedlich, dennoch arbeitet man auf professionelle Weise zusammen. Auch die aufs wesentliche reduzierte Kommunikation und die eigene Art von Humor beleuchtet der Autor treffend.
Ruhe bewahren, das ist das wichtigste Grundprinzip auf See, Ruhe strahlen auch die Zeilen in diesem Thriller aus, obwohl gleichzeitig Enge, Beklemmung und der Tod eines Kameraden für alptraumhafte Szenen sorgen. Die Atmosphäre in der Kammer ist so gut eingefangen, dass man Gänsehaut verspürt und bisweilen den Atem anhalten muss. Jede Minute bis zum Ausstieg aus dem Druckbehälter fühlt sich an wie Stunden, die Ungewissheit, was zum Tod des jüngsten Tauchers geführt hat, zehrt an den Nerven der verbliebenen Mannschaft. Nicht nur deren übliche Aufgaben werden präzise dargestellt, auch ihre Gemütsverfassung in der aktuellen Ausnahmesituation wird lebhaft widergespiegelt. Besonders gut gelingt dies, da Ellen Brooke, die einzige Frau im Team, selbst die Stimme der Erzählerin übernimmt und daher direkt aus dem bedrückenden Behältnis berichtet. Die Spannung steigt mit jedem Tag fernab der „normalen Welt“, das Ende verblüfft durch das Verknüpfen loser Fäden, wobei noch Raum bleibt für Spekulationen. Mir hats jedenfalls gefallen, auch wenn nicht jede Frage beantwortet ist.
Ein Thriller mit besonderer Atmosphäre, der durch Überraschungen punkten kann. Leseempfehlung!
Rezensionen von clematis:
Der Fremde
Stumme Zypressen von Paolo Riva
Im malerischen Montegiardino in der Toskana geht alles seinen ruhigen Lauf, bis ein Fremder nachts anreist und tags darauf stundenlang um die Marktstände spaziert. Was will der unheimliche Mann in Schwarz im Dorf und warum sind plötzlich zwei Gänse tot? Als dann auch noch ein Wanderer angeschossen wird, hält man den Unnahbaren für einen hinterhältigen Jäger, der sein eigentliches Ziel verfehlt hat.
Auch im vierten Band dieser unterhaltsamen Krimiserie spart Paolo Riva nicht mit bildreichen Eindrücken aus der hügeligen Landschaft in der flirrenden Sommerhitze und eindrücklichen Schilderungen vom Dorf selbst. Sei es Fabio an der alten Cimballi-Kaffeemaschine in seiner Bar auf dem Kirchplatz, sei es der belebte Markt mit seinen Farben und Gerüchen und alteingesessenen Händlern, jede Einzelheit ist dazu da, dass der Leser sich sofort wohlfühlt inmitten bereits bekannter Gesichter, allen voran Commissario Luca, alleinerziehender Vater und Chef dreier Esel. Wer die Reihe bereits kennt, weiß, was ich meine, wer sich fragt, wer mit drei Eseln lebt, dem empfehle ich sogleich Band 1: Flüssiges Gold.
Viel Toskanaflair ist also auch diesmal dabei, dazu ein Hahn namens Gaius Julius Caesar, der den Nachbarn Schlaf und Nerven raubt. Ein wenig Geduld muss man allerdings aufbringen, bis der klug und pragmatisch handelnde Kommissar endlich einen wirklichen Fall zum Ermitteln bekommt. Und dieser wird dann zwar auch logisch, aber recht rasch abgehandelt. Nichtsdestotrotz bietet die Kulisse Platz zum Träumen, erlebt man mit Signora Agnellis Viechern eine tierische Tragikomödie [kindle, Pos. 369] und als Draufgabe verschiedenste Ermittlungsansätze, die mit aufregenden Szenen gegen Ende hin dann doch noch rechtzeitig den wahren Täter und sein Motiv entlarven.
Ein schöner Teil dieser eher ruhigen Krimireihe, die mich immer wieder in Urlaubsstimmung versetzt und einen Schuss an Aufregung liefert, welche der umsichtige Kommissar aber stets kalmieren kann. Sympathische Charaktere in stimmungsvoller Umgebung, davon darf es gerne noch mehr geben.
Rezensionen von Lesestern:
Tomkes Welt: einfach nur graben!
Tomke gräbt von Lena Hach
"Tomke gräbt " ist das Bilderdebüt der Kinder- und Jugendbuch- Autorin Lena Hach, das im Februar 2025 bei Mixtvision erschienen ist.
Bereits das Cover zeigt den kleinen Hauptprotagonisten Tomke, der ganz konzentriert mit seiner Tätigkeit des Grabens beschäftigt ist. Alles um ihn herum interessiert ihn nicht, sodass er auf die auf den weiteren Seiten folgenden Fragen nur mit Gesten minimal reagiert ohne Worte und einfach weiter gräbt.
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Mein Bild- und Leseeindruck:
Die in warmen und harmonischen Farben dargestellten Illustrationen von Julia Dürr strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und passen wunderbar zur Geschichte und dem mit sich zufriedenen kleinen Tomke, der in der Tätigkeit des Grabens völlig aufgeht und alle Reaktionen seiner Familie ausblendet.
Worte gibt es deshalb nur von den Personen, die sein Graben hinterfragen und einen Sinnzusammenhang suchen.
Es beginnt mit den Großeltern, die vermuten, dass Tomke gräbt, um etwas zu pflanzen. " Doch Tomke schüttelt nur den Kopf".
Auch Tomkes Eltern machen sich fragend ihre Gedanken: " Piratenschatz? - Dino- Falle? " Und Tomkes Reaktion ist lediglich ein Seufzen, während er weitergräbt.
Das Loch wird immer größer und die Personen und Fragen werden immer mehr.
Auch die Geschwister haben so ihre Vorstellungen und Wünsche, was es werden soll. Und auch die Nachbarn intervenieren mit ihren Überlegungen.
Die letzten Szenen zeigen noch mal den Kontrast der Geschichte. Zuerst sieht man geschäftiges Treiben von allen Personen, außer Tomke, der inzwischen fast in seinem Loch versunken ist.
Und dann die Reaktion auf die nochmals auffordernde Frage " Was sagst du dazu, Tomke?"
Und auch hier schweigt Tomke wieder und erschöpft vom vielen Graben, liegt er ganz ruhig schlafend im Gras mit zufriedenem Gesichtsausdruck.
Und die letzte Seite lässt mich nochmal schmunzeln, denn hier gibt es schon die nächste intensive Beschäftigung von Tomke: SAMMELN
Mein Fazit:
Ein tolles Bilderbuch mit wunderschönen aquarellartigen Illustrationen und einer Botschaft, die Kinder sofort verstehen.
Tomke agiert als sympathische Identifikationsfigur, der in seinem Graben völlig aufgeht und für den es in diesem Moment nichts Wichtigeres gibt. Er gräbt mit einer Ernsthaftigkeit, verliert sich völlig darin und blendet alles um ihn herum aus und ist mit sich und seiner Welt zufrieden.
Rezensionen von Daggy:
Viel Wissen interessant verpackt
Geniale Augen von Lena Anlauf
Das Cover zeigt einige Tiere mit ungewöhnlichen Augen und das Besondere daran ist,, dass sie im Dunkeln leuchten.
Nach Ohren und Nasen sind jetzt die Augen, die in den Fokus gestellt werden. Einen kleinen Einblick bietet die Weltkarte ganz am Anfang des Buches, dann folgen 10 Kapitel, die mit „Riesenaugen“, „Wandelbare Augen“ oder „Stielaugen“ überschrieben sind.
Riesenaugen haben Riesen-Kalmare, sie sind so groß wie ein Basketball. Fünf Zentimeter messen die Augen der afrikanischen Strauße. Wie die Pupillen eines Margays funktionieren, ist sehr interessant. Überhaupt sind viele Tiere mit großen Augen nachtaktiv. „Augenbotschaften“ senden z.B. die Drachenfische, sie locken mit blauem Licht ihre Beute an. Chamäleons können sogar ultraviolettes Licht sehen. Giraffen haben, wie einige andere Tiere Wimpern und der Igelfisch hat bunt schillernde Glitzersteinchen in seinen Augen, da passt die Überschrift „Geschmückte Augen“. Manche Tiere können ihre Augenfarbe verändern, wie der Strahlenparadiesvogel bei der Balz oder die Rentiere je nach Jahreszeit. „Maskierte Augen“ bedeutet, dass es eine andere Farbe rund um die Augen gibt, wie beim Panda die Maske oder bei den Erdmännchen die schwarzen Flecken um die Augen, die wie ein Sonnenbrille wirken. So gibt es einiges zu entdecken, bis wir bei letzten Kapitel „Schreckaugen“ angekommen sind. So gibt es Raupen mit Hinterteilaugen, die sie wie eine Giftschlange aussehen lässt und die Texas-Krötenechse, die Blut aus ihren Augenhöhlen spritzen kann.
Zu den ausführlichen Sachtexten, die in kleinen Abschnitten gedruckt sind, gibt es sehr genaue Zeichnungen der Tiere und ihrer Besonderheiten. Es folgt ein Glossar mit Erklärungen der Begriffe, ein alphabetisches Register und Quellenangaben. Wie ich finde eine ungewöhnlich Art Tiere vorzustellen, die aber ungemein informativ ist.
Rezensionen von Daggy:
Verwirrende Gefühle
Zweiklang von Elin Hansson
Obwohl das Cover sehr japanisch anmutet, spielt die Geschichte in Norwegen, allerdings übernimmt ein japanischer Dozent eine wichtige Rolle ein.
Torleif bezeichnet sich selbst als queer und das in dem Internat in der Stadt macht es ihm auch gar keine Schwierigkeiten. Sein bester Kumpel Kim, der ebenfalls homosexuell ist unterstütz ich sehr, denn er ist bei seiner Mutter sehr frei aufgewachsen.
Torleif hingegen hatte in seinem Heimatdorf Problem den Vorurteilen der anderen Bewohner, deshalb hatte er seine sexuelle Ausrichtung auch immer verschwiegen. Seit dem Tod seiner Mutter hat er es auch vermieden nach Hause zu Vater und Bruder zu fahren, dessen großes Hobby die Jagd ist. Doch denn hat sein Großvater, den er Goffa nennt und der ein großer Geigenbauer ist, einen Schlaganfall und Torleif fährt zu seiner Unterstützung nach in das kleine Dorf in den Bergen. Schon bald trifft er auf seinen alten Freund, der sich außer, dass er dicker geworden ist, nicht verändert hat. Torleif spielt selbst sehr gut Geige und wird von Anne, seiner alten Dozentin, gebeten sie zu vertreten. So lernt er den japanischen Künstler Horimyo kennen, von dem er sich magisch angezogen fühlt.
Das Buch zeigt, wie schwer es ist sich zu outen und seiner Umgebung zu gestehen, dass man queer ist. Torleif ist ein junger Mann, der die Trauer um seine Mutter immer noch nicht verarbeitet hat und der von seinem Vater und seinem älteren Bruder keine Unterstützung erwartet. Ganz anders ist sein Verhältnis zu seinem Goffa, der alte Mann kann die Gefühle seinen Enkels gut erkennen und er gibt ihm immer wieder Mut, sich dem Leben zu stellen.
Toreif erzählt seine Geschichte in dem Buch selbst, so konnte ich seine Gefühle sehr gut mitempfinden und mit ihm leiden. Ein sehr sensibles geschriebenes Buch mit viel Musik (die Playlist kann man herunterladen) und wundervollen Aussagen. Zitat Goffa: „Jeder muss so sein dürfen, wie er ist.“
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Wundervolle Freundschaftsgeschichte
Wonder und ich. Eine Freundschaftsgeschichte (Band 1) von Britta Sabbag
Dieses warmherzige Kinderbuch aus der Feder von Britta Sabbag hat uns großartig gefallen!
Zu Beginn der Handlung hatte ich direkt einen dicken Kloß im Hals; wir erleben, wie Ole - ein reizender, kluger Junge - in der Schule gemobbt wird.
"Er war es gewohnt, geärgert zu werden. Manchmal wegen seiner Träumereien, manchmal wegen seiner roten Haare oder dem Cowboyhut seines Vaters [.
..]. Manchmal aber auch einfach so, ohne erkennbaren Grund. Mit der Zeit hatte er es aufgegeben, herauszufinden, ob er etwas richtig oder falsch machte. Denn es war egal, was er tat. Er wurde eigentlich immer gehänselt."
Noch viel schwerer wiegt die Tatsache, dass Oles Eltern bei einem Unfall verstorben sind und er sich seitdem überall "unerwünscht und fehl am Platz" fühlt. Seine aktuelle Pflegefamilie tolieriert ihn lediglich und beherbergt ihn rein aus finanziellen Gründen - verständlich, dass Ole sich nach einem liebevollen Zuhause sehnt.
Was für ein Segen, dass er in eine neue Pflegefamilie ziehen darf, die auf der idyllischen Wild-Turkey-Farm lebt - ein Gnadenhof für Tiere, quasi eine Art Arche Noah, umgeben von wunderschöner, malerischer Natur. Nicht nur die Menschen dort sind reizend, auch ihre Tiere. (Vor allem der halb blinde Dackel Poldi hatte es mir angetan; dem verrückten Truthahn würde ich jedoch vorsichtshalber aus dem Weg gehen.) Wie es der Zufall will, ist Ole nicht der einzige Neuankömmling - eine Stute zieht ebenfalls neu auf den Hof ... und der Name, den Ole für sie aussucht, passt perfekt, denn bald schon erweist sie sich als wahre Heldin, die für ein Wunder sorgt.
Im Fokus stehen die zentralen Themen Freundschaft und familiärer Zusammenhalt, aber auch das alltägliche Leben auf dem Bauernhof, inklusive Pferdebetreuung.
Schreibstil: Absolut altersgemäß (Empfehlung: 8 Jahre). - Kindgerecht erzählt, leicht verständliche Wortwahl, ideale Kapitellänge. Zudem wurden jede Menge Geräusche mit in die Handlung eingebaut, die zum Imitieren einladen und für noch mehr Vorlesespaß sorgen. Die herzallerliebsten Schwarz-Weiß-Illustrationen von Igor Lange sind eine wahre Bereicherung - soooo niedlich!
Zum Ende hin gibt es bereits einen Ausblick auf das nächste Abenteuer - wir sind gespannt!
Rezensionen von Daggy:
Schöne kleine Geschichten zur Leseförderung
Neue Lesetandems und chorisches Lesen 4. Klasse von Stefan Schwinn
Zunächst werden die Erwachsenen angesprochen und die Methode dieser Leseförderung erklärt. Dazu finden sich immer zwei unterschiedliche gut Lesende zusammen, ein Part fungiert als Trainer*in der andere wird durch häufiges Lesen geschult. Die ganze Klasse kann aber auch gemeinsam mit der Lehrkraft zusammenlesen.
Tim darf Onkel Florian ins Fußballstadion begleiten, zwei Freundinnen gehen mit Hund Flocke Gassi, dann folgt die Geschichte aus Sicht von Flocke, obwohl sie sich erst nicht traut, liest Milla eine fantasievolle Geschichte vor, alles kurze Episoden, die sich aber spannend lesen. Danach fährt die Bärenklasse an die See dort lernt sie den Monsterwurm kennen und machen eine Kutterfahr, einen Heuler am Strand zu finden ist sicher eine aufregende Sache. Es folgen einige Geschichten mit den Protagonisten des Buches „Käpt`n Donnerpaule“.
Die folgenden Text sind Sachtexte rund um die See.
Es ist wichtig, dass alle Geschichten interessant zu lesen sind und es neben den vertrauten Worten auch neue weniger gängige Worte gibt. Mir gefällt die Mischung in diesem Heft sehr gut und ich glaube, dass die Kinder nicht nur besser nach der Methode „Lesetandem“ lesen werden, sondern auch die Texte besser verstehen lernen.











