Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
tiefe Einblicke
Der Hausmeister-was niemand sieht von Erim Zilayas
Klappentext / Inhalt:
Hinter den Fassaden eines Berliner Wohnkomplexes verbirgt sich das Unsichtbare: Dramen, Geheimnisse und die Leben seiner Bewohner. Durch skurrile, berührende und oft erschütternde Geschichten zeigt sich, dass hinter jeder Tür ein Universum voller Menschlichkeit und Abgründe steckt – ein Spiegel unserer Gesellschaft und ihrer versteckten Welten.
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Cover:
Das Cover recht unscheinbar von der Farbwahl und zugleich mysteriös von der Aufmachung und Umsetzung. Ein Gang mit Türen, welche neugierig darauf machen, was sich dahinter verbirgt.
Meinung:
Ungeahnte Einblicke und tiefe nachdenkliche Momente, die beim Leser noch nachwirken. Geschichten und Ereignisse voller Emotionen und unterschiedlichen Stimmungen, die aufbegehren und es so zu einem Auf und Ab der Geschehnisse werden lässt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und man findet sich schnell und gut in Geschichte und Ereignisse hinein. Die Einblicke eines Hausmeisters, der Menschlichkeit, Soziales und Hintergründe beleuchtet, die man schnell übersieht und viel zu oft untergehen. Hinter jeder Tür steckt eine ganz eigene Welt und Geschichte. Höhen und Tiefe, sowie unterschiedliche Emotionen und Gefühle werden hier angesprochen und bedient. Man findet sich gut in das Gesamte hinein. Manchmal hätte ich mir gern noch etwas mehr Emotionen und mehr Betrachtung dazu gewünscht, aber dies ist durchaus Ansichtssache.
Durch die Ich-Perspektive ist es gut spürbar und auch die Emotionen greifbar. Die Geschichte gibt zu Denken auf und wirkt dadurch auch noch eine ganze Weile nach.
Die Gliederung hat mir gut gefallen. Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine gute und angenehme Länge, so dass hier ein guter Lesefluss ermöglicht wird. Die Anfänge sind optisch gut hervorgehoben und dadurch auch gut erkennbar. Die Überschriften entsprechend passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten.
Die Abschnitte und einzelnen kleinen Geschichten sind spannend und unterhaltsam umgesetzt und mehr und mehr findet man sich ins Gesamte hinein und wird von diesem mitgenommen. Alles in allem unterhaltsam und toll gemacht, irgendwie fehlte mir aber das iTüpfelchen, dennoch eine ganz klare Leseempfehlung und ein Blick hinein lohnt sich hier auf jeden Fall.
Fazit:
Ungeahnte Einblicke und tiefe nachdenkliche Momente, die beim Leser noch nachwirken.
Rezensionen von yellowdog:
Der Survival-Guide
Überleben ist alles von Ewan Morrison
Bei diesem Buch ist neben der Handlung vor allen die Form entscheidend. Es ist geschrieben als eine Art Survival Guide. Das ist schon ungewöhnlich, kann nach einer Weile aber auch leicht nerven.
Erzählerin ist die sechzehnjährige Haley, die zusammen mit ihren jüngeren Bruder vom Vater in eine abgelegene Gegend gebracht wurde.
Dort leben ein paar Menschen zusammen, die an eine angebliche neue Pandemie glauben.
Haley ist hin- und hergerissen. Das Buch ist zwar alles andere als subtil, aber man kann ihren Gedankengängen und ihrer Verwirrung folgen. Gibt es die neue Pandemie und Verschwörung oder ist alles eingebildet?
Leicht übertrieben wird es, als auch Haleys Mutter entführt wird. Haley steht bald zwischen den Stühlen, denn die Mutter wirkt kalt und der Vater psychisch krank.
Haley als Erzählerin ist interessant. Sie ist zwar Jugendliche, doch der Autor Ewan Morrison macht nicht den Fehler zu sehr auf Jugendsprache zu setzen. Dennoch bekommt der Roman einen Touch von Young adult. Das Hauptproblem dabei ist, dass sich der Autor nur unzureichend und zu klischeebeladen in einen weiblichen Teenager hineinversetzen kann. Haley ist als Figur nicht ganz glaubhaft. Die anderen Figuren sind noch schlimmer gestaltet, keine wirkt echt.
Hinzu kommt, dass der Roman aus zu vielen guten Ansätzen viel zu wenig macht.
Rezensionen von Claudia R.:
Schach kinderleicht
Schach für Kinder von JAMES CANTY III
Klappentext / Inhalt:
Spielend leicht zum Schach-Champion
• Unterhaltsame Einführung in das beliebte Brettspiel für Kinder ab 8 Jahren
• Schachprofi James Canty III erklärt Regeln, Spielzüge und Tricks
• Der ängstliche König, der clevere Turm und der freche Bauer: Witzige Illustrationenerwecken die Figuren zum Leben
• Spielspaß mit Lerneffekt: Schach spielen fördert Vorstellungskraft, logisches Denken und Kreativität
Vom ersten Zug zu den Strategien der Profis
Noch nie war Schach lernen für Kinder so einfach und spannend! Schachprofi James Canty III führt spielerisch in die Welt des Schachs ein und ermöglicht einen motivierenden Einstieg.
Kinder ab 8 Jahren lernen hier nicht nur Schach spielen, sondern auch, wie man mit Geduld, Kreativität und der richtigen Strategie zum Profi wird. Von den wichtigsten Spielregeln über die perfekte Spieleröffnung bis hin zu meisterlichen Tricks: Das Schach-Buch bietet eine kindgerechte und unterhaltsame Einführung in eines der ältesten Spiele der Welt. Die witzigen Illustrationen der Spielfiguren bringen jede Menge Schwung ins Spiel und vermitteln jungen Talenten alles, was sie brauchen, um das Schachbrett zu beherrschen.
Mit Spaß zum Schachprofi: Eine anschauliche und motivierende Einführung in das Schachspiel für Kinder ab 8 Jahren.
Cover:
Das Cover ist liebevoll und kindgerecht gestaltet. Die Figuren erhalten hier niedliche Gesichter, was sie niedlich werden lässt und von der Optik für Kinder ansprechend werden lässt. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Ein wundervolles Buch, um kinderleicht Schach zu erlernen. Die einzelnen Figuren werden gut und verständlich erklärt und auch die verschiedenen Manöver und Strategien. Schnell bekommt man so einen Überblick und Einblick in das Schachspiel. Es wird alles sehr kindgerecht und leicht erklärt.
Die Beschreibungen und Anleitungen sind gut verständlich und man bekommt tolle Einblicke, Ideen und Tipps.
Auch optisch und von der Gestaltung ist es sehr toll und liebevoll umgesetzt. Die Bilder und Illustrationen sind sehr niedlich umgesetzt. Die Schachfiguren mit Gesichtern machen es selbst für die Kleinsten sehr ansprechend. Die Bilder und Illustrationen veranschaulichen es sehr gut und dadurch kann man sich alles noch besser vorstellen und verinnerlichen.
Schnell erzielt man so Fortschritten beim Spiel und kommt gut in dieses hinein.
Schach verständlich und gut erklärt und auch mithilfe der liebevollen Illustrationen sehr schön veranschaulicht. So macht Schach Freude und hilft sich zu konzentrieren und schult dabei Denk- und Strategievermögen.
Ein wundervolles Kinderbuch, was nicht nur für die Kleinen, sondern besonders für Schacheinsteiger sehr gut und verständlich umgesetzt wurde, um Freude und Spaß am Schach zu bekommen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich fand auch die gestalterische Umsetzung und die guten Beschreibungen richtig klasse.
Fazit:
Schach lernen kinderleicht. Auch gestalterisch ist es sehr schön und liebevoll umgesetzt, mit tollen und niedlichen Bildern.
Rezensionen von Danislesestube:
gute Ergänzung zur Hauptreihe
Geschichten aus Ashturia von Naomi Huber
Mit der Ashturia Reihe verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Angefangen mit der Entdeckung der Bücher und den ersten Seiten des ersten Teiles, die mich sofort in ihren Bann gezogen haben, bis hin zum dritten und bisher letzten Band der Reihe, welcher mich nicht weniger begeistern konnte. Mittlerweile habe ich nicht nur alle drei bisher erschienenen Bücher gelesen, sondern auch die Autorin inklusive ebenso sympathischer Begleitung mehrfach persönlich getroffen.
(Buchmessen und Loricon) Solche schönen Ereignisse sind es unter anderem, die ich am Blogger-Dasein so liebe.
Monate später hat uns die Autorin mit einem weiteren Buch aus dem Ashturia Universum beglückt. Diesmal blicken wir in die Vergangenheit. Wie haben sich Trina und Fecyre kennengelernt? Zugegeben, dieses wichtige Ereignis wurde in der Trilogie bereits angeschnitten. Dennoch fehlten noch ein paar kleine Puzzlestücke, welche der Geschichte noch etwas mehr Tiefe verleihen. Dies wird mit „Geschichten aus Ashturia: Tales of Trina“ nachgeholt. Da es „nur“ um die Vorgeschichte (Erstes Aufeinandertreffen mit Fecyre unter anderem) bis zur Krönung geht, ist das Buch nicht wirklich lang. 60 Seiten sind schnell gelesen.
Trotzdem hatte ich eine schöne Zeit mit dem Buch. Trina war zwar nicht unerfahren, immerhin hat sie lange vorher bis zur Prüfung trainiert, dennoch merkt man einen deutlichen Unterschied zu der Trina aus dem dritten Teil der Reihe. Was schön ist. Das zeigt einfach, wie sehr sie sich mit der Zeit entwickelt hat und mit ihren Erfahrungen gewachsen ist. Gleiches gilt natürlich für ihre Partnerin. Eben noch ein schwarzes Häufchen Schuppen, einige Zeit später ein riesiger Drache, der ihren Gegnern das Fürchten lehrt.
Ich bleibe dabei, dass die Ashturia Reihe für Fantasy-Fans ein Muss ist, und das schreibe ich nicht, weil ich das E-Book einfach so geschickt bekommen habe. ????
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Klaustrophobischer Thriller
Die Kammer von Will Dean
Allein bei dem Cover laufen mir ja schon Schauer über den Rücken und das Setting fand ich einfach spektakulär. Etwas vergleichbares habe ich bisher auch noch nicht gelesen, was es nochmal interessanter für mich machte. Und ich kann sagen: mich hats einfach total gecatcht. Ich hätte dieses Buch gerne verfilmt.
Zum Inhalt: eine Gruppe von Sättigungstauchern macht sich in der Nordsee auf den Weg zu ihrem Einsatz an einer Ölpipeline. Eingesperrt auf engstem Raum in der Tiefe gibt es wenig Privatsphäre. Und als plötzlich einer von ihnen stirbt, scheint die Situation mit jeder verstreichenden Stunde auswegloser.
Also die Stimmung in Buch war einfach der Wahnsinn, selbst als Leser waren meine Nerven zum Zerreißen gespannt angesichts der beklemmenden, klaustrophobischen Atmosphäre. Ich wusste vorher nichts über das Thema des Sättingstauchens und fand es absolut bildhaft und eindrücklich beschrieben.
Die Handlung selbst ist generell auch sehr szenisch geplottet. Einzelne Sequenzen des Zusammenlebens innerhalb der Kapsel, Notfallübungen und die Arbeit am Meeresgrund reihten sich aneinander.
Manchmal fand ich den Erzählstil etwas eigentümlich, als würde die Protagonistin den Leser direkt ansprechen. Da das aber nicht Konsequent durchgezogen war, bin ich nicht sicher, ob das so beabsichtigt war.
Die Auflösung fand ich ok, auch wenn sie mich nicht so 100% überzeugt hat. Dabei kann ich gar nicht so richtig festmachen, woran das lag aber es wollte nicht zu meinem Gesamteindruck vom Rest der Geschichte passen. Aber da der restliche Gesamteindruck sehr stark war, fällt das für mich nicht so ins Gewicht.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Lass mal über die Liebe reden
In einem Zug von Daniel Glattauer
Über Autor Daniel Glattauer und seine Werke scheiden sich ja so ein bisschen die Geister. Ich kenne bisher nur ein Buch von ihm und das hatte mir gut gefallen, auch wenn es erzähltechnisch eine Herausforderung für mich war. Thematisch hatte mich dann aber sein neues Buch so sehr angesprochen, dass ich dem ganzen eine Chance geben wollte- und bin begeistert.
Zum Inhalt: Eduard Brünhofer ist ein erfolgreicher Liebesroman-Autor, auch wenn er schon länger nichts neues mehr geschrieben hat, da er das Gefühl hat trotz glücklicher Ehe nichts mehr über die Liebe zu sagen zu haben. Bis ihm im Zug eine junge Frau gegenüber sitzt und über genau diese Liebe reden will.
Das Setting und die Umstände des Aufeinandertreffens der beiden Akteure ist denkbar simpel und alltäglich. Gleichzeitig lenkt es dadurch nicht ab und verschiebt den Fokus nicht weg von dem, was das Herzstück des Buches ist: Eduard redet offen über die Liebe. Ein Thema, das universell ist, gleichzeitig nie an Reiz verliert, weil doch alle danach Streben und auf eine Zauberformel hoffen, wie sie zu erlangen und vor allem auch zu halten ist.
Daniel Glattauer hat so eine Art zu schreiben, die mich einfach abholt. Es ist jetzt nicht sonderlich ausgefuchst, poetisch oder besonders tiefgreifend, aber irgendwie echt und bringt bei mir was zu klingen. Und ab und ab lässt er seine Figuren dann mal eine Weisheit raushauen, die es faustdick hinter den Ohren hat. Das Buch ist nicht unbedingt bequem, es gibt viel Reibung. Aber genau das mit die Geschichte so wahnsinnig intensiv und raffiniert.
Ich fand dieses Buch wunderbar amüsant, gleichzeitig stimmt es aber auch nachdenklich darüber, was man sich von der Liebe erwartet, was sie für einen selbst bedeutet.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Unerwartete Bündnisse
Empire of Sins and Souls 3 - Das zerrissene Herz von Beril Kehribar
Ich liebe diese Reihe, keine Frage. Man sollte sich klar sein, dass die Charaktere nicht nur morally grey sind, sondern wirklich ziemlich düster und abgründig und das Buch enthält auch einen großen Anteil an Spice-Inhalten. Das ist sicherlich nicht jedermanns Fall, aber mir gefällt, wie hier mit dem Themen Sünden, Verrat und Intrigen umgegangen wird.
Macht schon ein bisschen süchtig.
Zum Inhalt: nachdem Kaspar sie verraten hat, erwacht Zoé als Xanthyr, stark und angetrieben von Hass soll sie als Gräfin an der Seite von Alexei über Xanthia herrschen. Aber es dürstet sie nach Rache- und nach Antworten. Und ein letztes Mal muss sich Zoé entscheiden, wo sie steht und wem sie ihr Herz anvertrauen will.
In diesem dritten und letzten Band wird nochmal alles aus der Geschichte herausgeholt und es werden endlich ein paar Lücken innerhalb der Geschichte geschlossen. Dadurch ergaben sich für mich einige heftige Aha-Momente, die das ganze umso mitreißender machen. Ich muss sagen, die ganze Reihe ist in sicher super stimmig geplottet und allein die Entwicklung von Protagonistin Zoé war für mich ein absolutes Highlight.
Ich mag es, dass die Charaktere Fehler machen, viele Fehler um genau zu sein, aber das ganze auch immer mit Buße und Vergebung einhergeht, wodurch ich mit diesen sehr störrischen und egoistischen Charakteren immer wieder versöhnt wurde.
Die finale Schlacht hatte einfach alles: eine letzte Überraschung tragische Tode und heldenhafte Akte der Selbstlosigkeit. Einfach großartig und ein toller Abschluss für diese richtig coole Reihe.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Elitär
Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung von Nina Scheweling
Eine Geschichte zwischen Anatomiesaal und den ominösen Machenschaften eines elitären Zirkels. Diese Geschichte ist geheimnisvoll, gefährlich und echt fesselnd.
Die medizischen Ausführungen, mit Fokus auf das Thema Sterben, haben mir insgesamt richtig gut gefallen. Generell mochte ich, wie intensive sich Protagonistin Quinn damit auseinandersetzt um die Mechanismen dahinter zu verstehen.
Ich hätte mir sogar noch mehr Einblicke in die Kurse und die Welt der Medizin, vor allem auch in die Forschung von Quinns Großvater gewünscht.
Was mir besonders positiv aufgefallen ist: es gibt keine raumgreifende Lovestory. Klingt blöd, aber oft stört mich, wie sehr eine integrierte Lovestory den Fokus von anderen Themen nimmt. Und hier ist das einfach nicht der Fall, was ich sehr erfrischend fand. Stattdessen geht es vielmehr um Quinns Familiengeschichte und die Geheimnisse des Zirkels, die ab circa der Hälfte des Buches mehr Raum einnehmen.
Die Geschichte ist tatsächlich deutlich düsterer als erwartet, da tun sich echte Abgründe auf, was mir aber richtig gut gefallen hat. Man startet zwar mit ein paar grundsätzlichen Fragezeichen in die Geschichte, aber der Plot ist schon so konzipiert, dass es kontinuierlich neue Erkenntnisse gibt, wodurch dass Spannungslevel sehr konstant gehalten wird.
Bin sehr gespannt wies weitergeht
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Eine Geschichte über Magie, Macht und Intrigen
Kiss of the Nightingale von Adi Denner
Ich finde das Cover so, so schön und habe mich vielleicht ein bisschen davon blenden lassen. Ich hatte auch übersehen, dass es sich um Romantasy für Leser ab 14 Jahren handelt, denn obwohl ein Love-Triangle angeteasert wurde, ist dieses alles andere als komplex, jegliche Beziehung eher oberflächlich angelegt und die Geschichte insgesamt sehr seicht.
Für den Einstieg junger Leser ins Genre sicherlich geeignet und bestimmt auch ansprechend, mich hat es nicht so richtig überzeugen können.
Zum Inhalt: nach dem überraschenden Tod ihres Vaters stehen Cleodora und ihre Schwester vor dem Nichts. Denn obwohl Cleodora ihren Vater als Modist beerben sollte, konnte er ihr sein Talent für das Schneidern nicht vermachen und ohne Talent ist man in der Gesellschaft nichts. Um für sich und ihre Schwester zu sorgen entschließt sich Cleodora daher zu einem drastischen Schritt, der weitreichende Konsequenzen hat.
Die Figuren sind alle ziemlich blass angelegt, selbst Protagonistin Cleo kommt nicht so richtig aus sich raus und außer, dass die Begierden für schöne Dinge, das Leben der Oberschicht und vielleicht auch die eine oder andere Bekanntschaft entwickelt, passiert charakterlich bei ihr relativ wenig. Es gibt zwar eine Lovestory, aber die ist auch eher seicht angelegt, was ich für das Alter der Zielgruppe aber als angemessen empfinde. Gestört hat mich da eher, wie wankelmütig Cleo insgesamt daherkommt und auch ihre Sympathien ständig schwanken. Sie ist einfach eine sehr unentschlossene, unsichere Protagonistin, mit der ich leider nichts anfangen konnte.
Das Thema rund um die magischen Edelsteine fand ich durchaus interessant, aber auch das wird nicht weitergehend vertieft. Man lernt zwar ein paar Talente kennen, aber auch diese sind eher oberflächlich angelegt. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Handlung eher so vor sich dahinplätscherte. Es gibt schöne Kleider, ein bisschen Kunst und Kultur, in Cleos Augen recht viel Luxus und ein paar kleine Liebeleien. Also insgesamt recht nett ausstaffiert, aber mir ist insgesamt einfach zu wenig passiert und die Geschichte hat kaum Tempo. Stattdessen viel Vorsingen, Rivalitäten im Opernhaus und rund um einen gewissen Junggesellen, sowie diverse Kleideranproben- diese Wiederholungen hätte es für mich nicht gebraucht.
Am Ende gibt es einen kleinen Showdown, der war auch ganz gut angelegt. Für mich hat die Geschichte einiges an Potential vergeben. Da die Geschichte trotzdem kurzweilig und angenehm zu lesen war und ich das Setting mochte, gibt’s 3 Sterne. Ich denke bei der eigentlichen Zielgruppe kommt das nochmal besser an.
Rezensionen von Gaby 2707:
Lesen lernen mit den Raumschiffen der Galaxis
SUPERLESER! Star Wars(TM) Raumschiffe der Galaxis von Tori Kosara; Laura Buller
Unser Enkel ist ein großer Star Wars Fan. Da er fleißig Lesen übt, kommt dieses Buch gerade recht. „Raumschiffe der Galaxis“ von Laura Buller und Tori Kosara ist ein Buch aus der Superleser-Reihe, das die Kinder ab 6 Jahren beim Lesen lernen sehr gut unterstützen kann. Das Buch ist für junge Leser geschrieben, die schon etwas längere Texte lesen und verstehen können.
Da macht das Lesen lernen nicht nur Spaß, sondern wird zu einem richtigen Abenteuer. Da es sich aber um ein Buch über Star-Wars-Raumschiffe handelt, ist das Buch bestimmt auch für ältere Star Wars Fans interessant.
In diesem SUPERLESER! Lesestufe 2 Buch erfahren neugierige Leseanfänger*innen in kindgerechter, einfacher Sprache alles über die legendäre Raumschiffe im Star Wars Universum. In der riesigen Galaxis kommt man ohne Raumschiff nicht voran. Und so werden in diesem Buch einige der bekanntesten Raumschiffe teils im Detail vorgestellt. Wir lernen neben dem Planeten Naboo ein Droidenkontrollschiff, das Königliche Raumschiff von Königin Amidala, einen Podrenner und seine Stars, Jango Fetts Raumschiff, Kanoneboote, imperiale Shuttles, Rettungskapseln und weitere Flugobjekte kennen. Und wir bekommen sogar einen Blick in den Millennium Falken.
Für Eltern bekommt man im Anschluss an die Vorstellung noch einige Tipps zur Leseförderung.
Durch die etwas verstärkten Seiten und das Lesebändchen vermittelt das Buch einen hochwertigen Eindruck und lässt sich mit seinem humanen Preis sehr gut verschenken.
Mit diesen tollen Sach-Geschichten und wunderbaren detailreichen Bildern macht das Lesen üben gleich viel mehr Spaß. Ein empfehlenswertes Buch - nicht nur für kleine Star Wars Fans.











