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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rosetheline :

Menschliches "überwintern"

Überwintern. Wenn das Leben innehält von Katherine May

Dieses Buch von Katherine May habe ich schon oft gesehen und immer nur Gutes gehört. Nun habe ich es endlich auch gelesen und bin froh, es endlich getan zu haben.

In "Überwintern" schreibt May in gewisser Hinsicht vom menschlichen "überwintern". Dabei geht es natürlich eher im weitergesponnenen Sinn ums Überwintern.

Das Buch erstreckt die Monate von September bis Ende März und beschreibt sowohl Veränderungen in der Natur, als auch gewisse Äquivalente zu diesen Zeiten, die die Autorin in ihrem Leben erlebt hat.
Gewisse "Winter" durchleben wir Menschen alle. Zeiten, in denen das Leben still steht, wir innehalten müssen und einen Gang runterschalten müssen, um durch die Dunkelheit und Kälte zu kommen.

May schreibt dabei so poetisch und als Leser*in fühlt man sich direkt als wäre man mittendrin. Vor allem die ersten paar Kapitel haben mir besonders gefallen. Zum Ende ebbte es leider etwas ab. Trotzdem hat mir das Buch im Großen und Ganzen sehr gefallen und ich werde es definitiv weiterempfehlen.

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Rezensionen von rosetheline :

Schnell zu lesen

Die Maus hat einen neuen Freund von Marc-Uwe Kling

In dem Buch "Die Maus hat einen neuen Freund" von Marc-Uwe Kling und mit Illustrationen von Astrid Henn, geht es, wie der Titel schon sagt, um eine Maus, die einen neuen Freund hat.

Die Maus lernt einen Dino im Wolkenkino kennen. Die beiden haben viele gemeinsame Hobbies, wie "skaten, Tango und Eiscreme essen" und trotz ihrer visuellen Unterschiede verstehen die beiden sich prächtig.

Doch eines Tages möchte die Maus den Dino zu sich nach Hause einladen. Natürlich ist das nicht möglich, doch die beiden finden eine andere Lösung.

Das Buch fällt definitiv auf, da es für seine Kürze ein eher größeres Buch ist.
Die Illustrationen sind altersgerecht und schön.
Inhaltlich besticht das Buch vor allem durch seine Reime, die der Geschichte die gewisse Würze geben.

Die Message des Buches scheint klar zu sein: Auch, wenn wir unterschiedlich sind, oder gerade deshalb, können wir Freunde sein.
Es ist ein süßes Buch für eine Gutenachtgeschichte oder einfach für zwischendurch.

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Rezensionen von Lilli33:

Spannendes Finale der Reihe

Teufels Tanz von Ursula Poznanski

Spannendes Finale der Reihe

Inhalt:
Ein 80-jähriger Mann wird am Straßenstrich brutal erstochen. Als Täter steht schnell ein als gewaltbereit bekannter Zuhälter fest. Doch dann kommt es zu weiteren Morden an alten Männern. Fina möchte sich am liebsten nur auf den Fall konzentrieren, doch da ist noch der Ärger mit ihrer Schwester Calli, die bei ihr wohnt, und auch der Kriminaltechniker Georg, der Gefühle für Fina hegt, nimmt ihre Gedanken in Anspruch.

Meine Meinung:
Dies ist der 3. und letzte Band der Krimireihe um die Wiener Mordgruppe und Fina Plank. Man kann diesen Band zwar auch als Einzelband lesen, mit Vorkenntnissen macht es aber noch mehr Spaß, denn die Rahmenhandlung aus den ersten beiden Bänden wird hier als Haupthandlung fortgeführt und zu einem Ende gebracht.

Wie immer schreibt Ursula Poznanski locker und flüssig und vermag die Lesenden zu fesseln. Die Figuren haben ausreichend Tiefgang und sind plastisch dargestellt. Der größte Teil ist aus Finas Perspektive in der 3. Person geschrieben und wird immer wieder durch kleine Einschübe aus Tätersicht in der 1. Person unterbrochen, in denen wir nach und nach seine Motivation herausfinden. Hier erläutert er seine weiteren geplanten Morde, was natürlich Spannung erzeugt. Die Mordgruppe muss sich beeilen, wenn sie Schlimmeres verhindern will.

Mir hat die ganze Reihe und eben auch der Abschlussband einige spannende Lesestunden beschert.

Die Reihe:
1. Stille blutet
2. Böses Licht
3. Teufels Tanz

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Die unlangweiligste Schule der Welt. Geheime Pause 1: Der Zauber-Kaugummi von Sabrina J. Kirschner

Wir sind große Fans von dem Film und da dachte ich, ein Buch, dass die Kinder schon selbst dazu lesen können, wäre super. Mit diesem Buch ging das perfekt! Der Vorleser am Video ist in der 2. Klasse.
Die Kinder und Lehrer kannten wir aus der Geschichte des Films, die Geschichte selbst ist neu. Natürlich kommt die Behörde für Langeweilebekämpfung vor.

Diese bringt durch Inspektor Rumpus an die langweiligste Schule der Welt, nämlich die Schnittlichschule, einen Koffer, der die Pause zur unlangweiligsten Pause der Welt macht. Mehr müsst ihr selbst lesen.
Uns hat das Buch gut gefallen. Es ist sehr bunt und farbenfroh gestaltet. Auch das Verhältnis von Text und Bild ist so typisch für die Erstlesereihe - es motiviert auch noch schwächere Schüler*innen. Die Handlung fanden wir einfallsreich und witzig. Zum Schluss gibt es Rätsel und wir haben das Buch auch auf Antolin gefunden und durchgerätselt. Das Rätsel auf Antolin empfand mein Sohn als eher leicht, hat 100% geschafft. Mein Sohn hat es in der Schule vorgestellt und hat dem Buch 5 Sterne dort gegeben mit der Bewertung: "Es ist lustig und hat coole Bilder."

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Rezensionen von atlaentis:

Sprunghaft

Entschuldigung! von Madlen Ottenschläger

Auf die Umsetzung eines für viele Kinder schweren Themas hatte ich mich sehr gefreut, wurde dann aber leider doch ein wenig enttäuscht. Denn auch wenn das Cover und die Bilder wirklich sehr ansprechend und liebevoll gestaltet sind und mich die Geschichte auch überzeugen konnte, waren mir viele Szenen einfach viel zu sprunghaft.

In manchen Momenten laufen Bilder und Text parallel und im nächsten ist eine Seite voller Bild, aber ohne Text, sodass man völlig verwirrt ist, ob der Text erst auf der nächsten Seite kommt (dort war er übrigens nicht). Hier hätte ich mir mehr Einheitlichkeit gewünscht, weil es das gemeinsame Lesen mit Kindern dann doch stört, wenn man selbst nicht weiß, wo es jetzt genau weitergeht. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn Bilder als Sprechanlass eingesetzt werden, aber dann sollte es deutlicher von Anfang an durchgezogen werden, denn so fand ich persönlich es einfach nur verwirrend. Dennoch finde ich das Thema von der Geschichte an sich gut mit realitätsnahen Situationen aufgegriffen. Auch die farblich extra markierten Textfelder mit Fragen zum Nachdenken sind eine schöne Idee, sowie die Frage am Ende des Textes. Positiv hervorheben möchte ich zudem, dass die Stockwerke des Hauses in unterschiedlichen Farben gestaltet sind, sodass trotz vieler Charaktere auf so wenigen Seiten kein Durcheinander entsteht und man im Notfall nur zur ersten Seite zurückblättern muss. Letztendlich ist das Buch also dennoch eine Empfehlung, um mit Kindern über die Bedeutsamkeit und Vielfalt von Entschuldigungen zu sprechen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Der Minecraft Code (Band 1) - Flucht aus dem Würfel-Gefängnis von Gauthier Wendling

Stell dir vor, du bist ein großer Minecraftfan und spielst das Spiel für dein Leben gerne. Dann erhältst du eine Nachricht, dass du als Tester*in für eine neue Minecraftversion ausgewählt wurdest. Würdest du diese Testversion runterladen? Tja, im Buch machst du das (du wirst auch mit du angesprochen) und gerätst damit in die Fänge des Hackers.

Nichts ist mehr, wie es vorher war. Auch ein Neustart hilft nicht, die Escape -Taste ebenso wenig. Da musst du dich den Aufgaben stellen und versuchen, wieder herauszufinden....

Mit Stift bewaffnet haben wir uns dieser Aufgabe gestellt. Da das Buch ab 8 war, dachte ich, das schaffen wir schon. Aber so einfach, wie ich gedacht habe, war es nicht. Wir Erwachsenen haben ordentlich mitgemacht und überlegt, probiert, um zum Ziel zu kommen. Für den seit heute 8 Jahre alten Zwerg war es fast noch zu schwer und auch das Rückschläge einstecken und nochmal versuchen fiel ihm noch schwer. Er war dazwischen so frustriert, dass er der Anleitung folgte und das Buch schloss (anstatt sich wiederzubeleben, was die zweite Möglichkeit wäre). Für den 10 Jahre alten zwerg hingegen passte es genau. Es war immer noch herausfordernd, aber schaffbar. Das Buch ist jedenfalls keine kurze Geschichte, in der man ebenmal ein Minecraftabenteuer im Kopf erlebt. Es ist richtig interaktiv und mischt die Minecraftwelt mit einem Escapegame. Es vereint dabei das Beste aus beiden Welten: ein Glossar hilft bei Minecraft-Vokabeln, Hinweise helfen beim Escapegame, wenn man diese braucht (wir haben schon mal reingelugt). Das Abenteuer selbst ist spannend erzählt und wir mochten auch die bunten, großflächigen Bilder dazwischen. Es ist ein Buch, das ich zum Beispiel für Ferien oder Urlaub wirklich empfehlen kann, da man damit aucj lange beschäftigt wird. Wer nach dem Abenteuer immer noch nicht genug hat, kann das Buch auch auf Antolin finden und dort weitermachen!

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Rezensionen von Normanfips:

Ein Wohlfühlbuch

Mismatch von Laura Willud

Wir befinden uns in Hopeville, einem kleinen Städtchen. Dort lebt Joyce zusammen mit ihrem Bruder. Beide studieren und während Joshua seine Basketballkarriere voranbringen will, ist es Joyce größter Traum Sportjournalistin zu werden. Und so ist sie bei den Spielen der Hopeville Dragons mit ihrer Kamera stets vor Ort.

Austin ist neu im Team und er weckt ihre Aufmerksamkeit. Warum wechselte er von der Großstadt und einem erfolgreichen Team in eine Kleinstadt wie Hopeville? Ihre Neugier ist genau so groß wie seine Verschwiegenheit. Trotz anfänglicher Skepsis kommen sich die beiden näher.
Das Setting ist schön, die Figuren sind sympathisch gezeichnet, die Annäherung der beiden verfolgt man gerne mit und neben etwas Spannung und einer Prise Humor gibt es viele Wohlfühlmomente. Laura Willud hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. Man fliegt nur so durch die Seiten. Wer auf Kleinstadtfeeling, Basketball und eine süße Romanze ohne viel Drama steht, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein komplexer Krimi

Barbarisches Kreta von Nikola Vertidi

In diesem 7. Kreta-Krimi wird die Leserschaft mit einigen Mythen rund um die Insel und deren vergangener Hochkultur konfrontiert, die eine ziemlich komplexe Krimihandlung gepresst werden.

Zunächst verschwindet ein deutsches Urlauberpaar, sie ist Historikerin, er Journalist und Fotograf. Wenig später fehlt von einem französischen Taucherehepaar jede Spur.

Zufall? Wollen die beiden Paare ungestört Urlaub machen?
Da abgängige Touristen schlecht für das Image der sonnigen Insel als Tourismusziel sind, wird Kommissar Hyeronimos Galavakis gebeten, unauffällig erste Ermittlungen einzuziehen. Vermisste Personen zu suchen, ist ja eigentlich nicht die Kernaufgabe der Mordkommission, aber als ein abgetrennter Arm, der aus dem Meer gefischt wird, kann ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden.

Die Ermittlungen zu den mysteriösen Ereignisse nehmen schnell Fahrt aus, als man herausfindet, dass die beiden Paare einander im selben Appartementhaus gewohnt haben.

Meine Meinung:

Dieser reichlich komplexe Krimi bringt Hyeronimos Galavakis und vor allem Pathologin Penelope Demostaki an ihre Grenzen, denn der gefundene Arm wurde einer lebenden Frau barbarisch abgerissen. Was ist da passiert? Geht das überhaupt? Hätte man sie retten können?

Wie schon in den sechs Vorgängern spielt Hyeronimos Galavakis‘ Aurensichtigkeit eine große Rolle. Er kann dadurch Lügner relativ schnell entlarven.

Nebenbei wird gerne gut gegessen und getrunken. Auch die Schönheit der Insel spielt, wie die historische Vergangenheit eine große Rolle. Ich hätte mir nur mehr Details über die minoische Kultur gewünscht, die an sich sehr fesselnd ist, als über diese „Gottessteine“, die selbst die CIA anlocken. Aber, das ist Jammern auf hohem Niveau.

Zacharis Zentakis, Galavakis‘ Mitarbeiter mit dem Sprachfehler, erhält diesmal eine größere Rolle, was mir sehr gut gefällt. Überhaupt, das Team setzt sich aus höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen, die alle ihre Stärken und Schwächen haben. Der Chef des Geheimdienstes, Dimitris Stefanakis schwebt ein bisschen wie eine schwarze Wolke über Galavakis und seinem Team, unterstützt aber immer wieder, wenn es ihm nützlich ist. Bin schon neugierig, ob in einem der nächsten Fälle aufgelöst wird, wer Stefanakis mit Insiderinformationen versorgt oder, ob er die Truppe einfach und ganz klassisch, abhören lässt.

Fazit:

Wieder ein komplexer Fall für Hyeronimos Galavakis und seine Kollegen, dem ich gerne 4 Sterne gebe.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein kluges Buch

Digitale Diagnosen von Laura Wiesböck

Mich hat dieses Buch sehr interessiert, da ich immer öfter bemerke, wie psychische Erkrankungen inflationär auftauchen und in Büchern und in den sozialen Medien wie eine Normalität behandelt werden. Die Soziologin Laura Wiesböck analysiert diesen Trend so treffend und das mit einer klaren Sprache.

Wobei ich mich wirklich an der Gendersprache störe. Sie hemmt schlicht und ergreifend den Lesefluss. Wenn vier Wörter in Folge mit dem Doppelpunkt agieren, dann nervt es nur noch. Aber zurück zum Inhalt: die Autorin beleuchtet unter anderem die laxe Verwendung von Begriffen wie ‚toxisch‘, ‚Trauma‘ und ‚triggern‘. Sie werden aus dem therapeutischen und psychiatrischen Kontext in die Alltagssprache gebracht und verlieren dort ihre eigentliche Bedeutung. Hier findet eine Verwässerung statt. Psychische Krankheiten werden vermarktet, „normale“ psychische Verletzungen werden zu selbst getroffenen Diagnosen hochstilisiert. All dies schadet den wirklich psychisch Erkrankten. Die Autorin nimmt auch das Gesundheitssystem unter die Lupe, das immer mehr Eigenverantwortung auf das Individuum schiebt, denn man ist selbst für die Heilung und Gesundung zuständig. Ich bin der Meinung, dass die Autorin hier ein wirklich wichtiges Thema durchleuchtet hat und ihr Buch zum Nachdenken anregt. Dabei ist sie politisch fast schon überkorrekt unterwegs…mir war es an diesen Stellen zu viel. Dennoch ein empfehlenswertes Buch.

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Rezensionen von peppi:

Weiterleben

Von hier aus weiter von Susann Pásztor

In dem Roman " Von hier aus weiter" von Susann Pásztor geht es um Verlust ,Trauer und das Weiterleben.
Marlenes Mann hat eine unheilbare Krankheit und entscheidet sich sein Leben zu beenden. Zurück bleibt Marlene, die wütend und einsam ist. Für sie gibt es nur den Ausweg auch ihr Leben zu beenden.

Als ihre Dusche den Dienst verweigert kommt ein Klempner ins Haus, den sie schon lange kennt. Es ist Jack ihr ehemaliger Schüler. Es ergibt sich, dass er bei ihr einzieht. Seine einfühlsame, aufmerksame Art hilft Marlene sich zu öffnen und Hoffnung zu schöpfen. Als Jack Marlenes Ärztin Ida kennen lernt entwickelt sich eine zarte Beziehung.
Als bei Marlenes Freundin Wally ein Brief von Rolf, dem verstorbenen Mann von Marlene auftaucht, macht sich die Witwe mit Jack und Ida auf den Weg nach Wien.
Der Autorin ist es hervorragend gelungen ein schweres Thema einfühlsam darzustellen.
Unbedingte Leseempfehlung!

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