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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Tolle Grundidee, leider wenig Spannung

Die Kammer von Will Dean

Ellen Brooke ist Sättigungstaucherin und befindet sich wieder einmal auf einem Tauchgang in der Nordsee. Gemeinsam mit fünf Kollegen bereitet sie sich auf ihre Einsätze bei einer Ölpipeline vor. Davor müssen sie aber zum Druckausgleich einige in einer entsprechenden Kammer unter Wasser verbringen.

Die Vorbereitung, als auch der erste Tauchgang von Ellen klappt problemlos, doch die vermeintliche Routine verwandelt sich in einen Albtraum, als einer von ihnen in der Kammer stirbt und es kein Entkommen gibt, da das sofortige Abbrechen und Öffnen der Kammer für alle den sofortigen Tod bedeuten würde…

Die Grundidee des Thrillers finde ich superspannend und die ersten Kapitel konnten diese Spannung auch halten. Man begleitet die sechs in die Kammer - ihr beengtes Zuhause auf Zeit und auf einen ersten Tauchgang. Die beschriebenen Szenen sind beklemmend und bieten Nervenkitzel. Auch der erste Todesfall in der Kammer packt einen beim Lesen, sowie die Stimmung danach, die leise Panik, wird toll eingefangen. Doch bald darauf ist für mich die Spannung immer mehr abhanden gekommen. Trotz erneuter Todesfälle konnte mich der Thriller nicht mehr einfangen. Die Zeit zwischen den Todesfällen und dem langsamen Druckabbau, um die Kammer verlassen zu dürfen, hat sich für mich beim Lesen unglaublich gezogen, es passierte nicht wirklich was, zudem gab es viele Wiederholungen. Auch wenn die Beschreibungen sicherlich realistisch sind, hätte ich mir für diese Grundidee bei einen Thriller was anderes erwartet. Das Ende konnte mich leider ebenfalls nicht überzeugen und somit gibt es zumindest von mir keine Leseempfehlung dafür.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:

Vom Ziergewächs zum Wildwuchs

Wild wuchern von Katharina Köller

Das Cover gefällt mir sehr gut und war für mich gleich ein Hinweis: Da steht Einiges auf dem Kopf und muss vielleicht auch wieder gerade gerückt werden. Schon der Beginn der Geschichte ist sehr mitreißend und aufwühlend. Die Sprache ist extrem stark, mit gelegentlicher Dialekt-Verwendung. Man taucht sehr schnell mit der Protagonistin Marie in das Geschehen ihrer Flucht mit ein.

Es geht alles so schnell! Auch die Erzählweise nimmt schnell Fahrt auf. Wie, wo, was, warum? Mein Verstand stellte viele Fragen. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ich musste Antworten finden. Wer ist Johanna? Beide Frauen, unterschiedlicher könnten sie garnicht sein, verbindet ihre familiäre Vergangenheit. Im Verlauf der Geschichte erfährt man die wahren Hintergründe. Gemeinsam finden Marie und Johanna unter schwerster körperlicher Anstrengung und durch mitunter eigensinnige Handlungen zueinander. Mein Fazit: Ein sehr tiefsinniger, emphatischer, aber auch humorvoller Roman - wild und voller Leidenschaft.
Insgesamt finde ich die Geschichte ist sehr gut erzählt. Der Roman, der sehr viele relevante Themen unserer Zeit anspricht und zum Nachdenken und diskutieren anregt, liest sich einfach flüssig und von mir gibt es deshalb eine Kaufempfehlung.

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Rezensionen von M:

Liebesgeschichte mit Tiefgang

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall

Das Buch Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall erzählt eine Geschichte in drei Erzählsträngen. Es wird vom Leben des Farmers Frank und seiner Frau Beth erzählt, es wird von Beths erster Liebe mit 17 Jahren zum später erfolgreichen Autors Gabriel erzählt, es wird von einem Prozess mit Mordanklage erzählt.

Alle drei wechseln sich Kapitelweise ab. Die Autorin hat es sehr gut verstanden uns die Hauptpersonen und ihre Persönlichkeiten näher zu bringen. Man lebt und erlebt die Geschichte von Beth, Frank und Gabriel, dessen Bruder Jimmy, seiner Frau, Gabriels Sohn und Beths verstorbenen Sohn förmlich mit. Die aktuelle Handlung wird immer wieder unterbrochen von Rückblicken auf die jugendlichen Protagonisten. Wie Risse in der Erde ist eine wunderschöne Liebesgeschichte mit vielen überraschenden Wendungen, die mich berührt hat.

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Rezensionen von Alo:

Aufrüttelnde Gesellschaftskritik

Halbe Leben von Susanne Gregor

Susanne Gregor erzählt in ihrem Roman „Halbe Leben“ eine spannende und tiefgründige Geschichte. Auf wenigen Seiten behandelt sie ein wichtiges Thema: Ungleichheit und Abhängigkeit in der häuslichen Pflege.

Gleich zu Beginn erfährt man vom plötzlichen Tod von Klara. Sie ist eine erfolgreiche Architektin, Mutter und Ehefrau.

Doch als ihre eigene Mutter nach einem Schlaganfall Pflege braucht, holt sie Paulína aus der Slowakei als 24h Pflege in ihr Haus. Zunächst scheint alles gut zu funktionieren, doch wird das so bleiben?

Gregor schreibt klar und eindringlich. Die Beziehungen zwischen den Figuren sind toll ausgearbeitet. Besonders die Frauenfiguren sind vielschichtig, inklusive der zu pflegenden Mutter. Der Roman wirft wichtige Fragen auf: Wer kümmert sich um unsere Angehörigen? Und welche Auswirkungen hat die Pflegearbeit auf die Pflegenden und deren Familien?

Das Buch macht nachdenklich. Es zeigt, wie schwierig und ungerecht die Situation oft ist. Ein wichtiges Thema, über das viel zu wenig gesprochen wird und das mich noch lange beschäftigen wird. Absolut lesenswert! 4,5/5 Sterne

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Ein ruhiges Buch zum Thema Schreiborte finden als Frau

Ein Raum zum Schreiben von Kristin Valla

Die norwegische Schriftstellerin Kristin Valla ist Anfang 40, verheiratet und Mutter von zwei Söhnen im Teenageralter, als ihr bewusst wird, wie lange sie schon keine Bücher mehr veröffentlicht hat, sondern stattdessen journalistisch tätig war: seit über zehn Jahren. Sie möchte unbedingt wieder Romane veröffentlichen, weiß aber nicht, wo sie dafür in ihrem Leben einen guten Platz finden kann, sowohl räumlich als auch mental.

Inspiriert von dem bekannten Text "A room of one's own" von Virginia Woolf, in dem diese die Wichtigkeit eines eigenen Zimmers und ausreichender finanzieller Mittel für schriftstellerisch tätige Frauen betont, begibt die Autorin sich auf eine Suche.

Sie sucht nach einem Ort zum Schreiben für sich ganz alleine. Gleichzeitig spürt sie auch der Verbindung zwischen weiblichem Schreiben und den Orten, an denen dies geschieht, nach: sie geht in Archive und beschäftigt sich mit den Lebensgeschichten bekannter Schriftstellerinnen und mit der Frage, ob und welche eigenen Orte zum Schreiben sie für sich finden konnten und wie sich ihre Lebensumstände auf ihr Werk ausgewirkt haben.

Dabei beschäftigt sie sich sowohl mit Schriftstellerinnen aus dem skandinavischen Raum wie Selma Lagerlöf oder Halldis Moren Vesaas als auch mit solchen aus anderen Regionen wie George Sand, Alice Walker oder Daphne Du Maurier.

Wir begleiten die Autorin in diesem autofiktionalen Buch mit Sachbuchelementen auf ihrer persönlichen Reise auf der Suche nach einem Haus für sich alleine in Südfrankreich.

Tatsächlich wird sie fündig und erwirbt ein altes, baufälliges, schimmliges Haus in einem kleinen französischen Bergdorf, einige Kilometer vom Meer entfernt. Denn nur dieses kann sie sich leisten, und auch dafür braucht sie einen Kredit, den sie voraussichtlich 25 Jahre abzahlen wird und den ihr die Bank nur gewährt, da sie auf den Papieren das Haus gemeinsam mit ihrem, offenbar sehr gutmütigen und unterstützenden, Mann kauft (sie selbst verfügt mangels verlässlicher hoher Einkünfte über keine gute Bonität), dieser auch für den Kredit bürgt und das gemeinsame Haus in Norwegen dafür belastet wird. Regelmäßig fliegt sie also aus dem hohen Norden nach Südfrankreich, um ihr Haus zu bewohnen und zu versuchen, dieses zu sanieren bzw. sanieren zu lassen, fast immer alleine, nur ganz selten wird sie mal im Sommer von Mann und Söhnen begleitet. In welcher Weise sich ihre regelmäßige wochenlange Abwesenheit und die damit verbundenen Aufwände und Kosten auf das Familienleben auswirken, erfahren wir nicht.

Aufgelockert wird diese persönliche Geschichte durch für mich sehr interessante Hintergrundinformationen zu anderen Schriftstellerinnen und deren Umgang mit Immobilien und mit dem Raum für sich. Da gibt es solche, die sehr privilegiert waren und eigene Immobilien geerbt haben, andere haben nach ersten Erfolgen mit den durch das Schreiben erzielten Einnahmen Häuser erwerben können (das müssen Zeiten gewesen sein, in denen die Verhältnisse zwischen Einnahmen durchs Schreiben und Immobilienpreisen in guten Lagen noch ganz andere waren als heutzutage), manche hatten jahrzehntelang kaum einen eigenen Raum zum Schreiben und schrieben am Küchentisch, am Wickeltisch, neben der Kinderbetreuung.

Über dieses tatsächlich sehr interessante und wichtige Thema der Vereinbarkeit nicht nur von Beruf, sondern auch, wie in diesem Fall, von Berufung und Selbstverwirklichung, mit den Anforderungen einer Partnerschaft und einer eigenen Familie, hätte ich sehr gerne auch in Bezug auf die Autorin noch mehr erfahren. Auch war für mich der persönliche Teil, in dem es über viele Seiten in das Haus in Frankreich reinregnet, alles schimmlig ist, es ungut riecht, die Decke halb einstürzt, die Handwerker Verwüstung hinterlassen und die Autorin dennoch immer wieder alleine dort hinfährt - auch wenn sie am Ende einräumt, durch das Projekt zwar wieder zum Schreiben gekommen zu sein, ihren neuen Roman aber letztendlich erst recht daheim in Norwegen geschrieben zu haben - streckenweise etwas langatmig zu lesen, hier gab es kaum Entwicklung und Spannungsbögen, somit überwiegt deutlich der Sachbuchaspekt.

Dennoch insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die sich für die Lebenswege verschiedener Autorinnen und die Räume, die sie für sich zum Schreiben gefunden haben, interessieren.

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Rezensionen von Lese:

Leicht zu lesen, voller Magie und mit einer starken Heldin

Aliya und die Unendliche Stadt (Die Schule der Zeitreisenden 1) von Laila Rifaat

Das farbenfrohe Cover passt hervorragend zur magischen Parallelwelt Ägyptens und zur spannenden Geschichte. Besonders die Mischung aus Zeitreisen, magischen Elementen und der ägyptischen Kulisse macht das Setting originell. An ihrem elften Geburtstag erfährt Aliya, dass sie aus einer Familie von Zeitreisenden stammt.

Kurz bevor sie die Aufnahmeprüfung an der Schule der Zeitreisenden ablegen muss, reist sie mit einem fliegenden Teppich in die Unendliche Stadt, um den Umgang mit der Zeit zu lernen. Dabei brodelt das Gerücht, dass der dunkle Magier Dorian Darke zurückgekehrt ist und mit Aliyas besonderer Fähigkeit die Vergangenheit verändern will. Jetzt steht Aliya vor der Herausforderung, die Welt der Zeitreisenden zu retten. Aliya, die als mutige Heldin ein großes Geheimnis entdeckt und sich in einer Welt voller Abenteuer behaupten muss, ist eine passende Protagonistin für meine Enkelinnen. Sprachlich finde ich es sehr einfach und schnörkellos gehalten. Die Geschichte ist sowohl für meine 9- als auch für meine 11-jährige Enkelin interessant, unterhaltsam und aufregend. Wir freuen uns schon auf den 2. Band.

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Rezensionen von Natalie:

Tödliches Paradies

The Surf House von Lucy Clarke

Bea möchte einen Neuanfang wagen und sich bei einer kleinen Auszeit überlegen, wie es weitergehen soll. Dabei trifft sie in Marrakesch auf Marnie, die ihr aus einer brenzligen Situation hilft. Trotzdem steht Bea plötzlich Geld und Ausweis da, aber auch hier kann Marnie helfen. Sie nimmt Bea in ein kleines Küstendorf mit, wo sie mit ihrem Freund ein Surfhotel betreibt.

Die dortige Idylle scheint genau das zu sein, was Bea jetzt braucht… Sonne, Strand, Yogis und Surfen. Doch schon bald zeigen sich im Paradies erste Risse und plötzlich findet sie sich inmitten von Korruption, Gerüchte über eine verschwundene Frau, die hier ebenfalls Gast war, und einer in der Brandung angespülten Leiche wieder…

Wer schon mehrere Bücher der Autorin gelesen hat, wird auch in dem aktuellen Thriller ihre Handschrift erkennen. Wie immer schafft sie es, ein spannendes Grundsetting zu gestalten, welches oft trügerisch ist. Auch diesmal befindet sich die Hauptprotagonistin scheinbar im Paradies - ein malerischeres Küstendorf, entspannte Bewohner, Sonne, Strand und Meer. Doch der Schein trügt, das ungute Gefühl wird immer stärker und dann taucht auch noch eine Leiche auf. Erzählt wird aus Beas Perspektive, unterbrochen durch einige Rückblenden. Diese werfen immer mehr Fragen auf, statt welche zu beantworten. Man fühlt die nahende Bedrohung beim Lesen auf jeder Seite und wartet nur darauf, was als nächstes passiert. Verdächtig scheint jeder, wobei die Auflösung zum Schluss nochmal überraschen kann. Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von mo.ni.books:

Toller Abschluss der Reihe!

Die Prophezeiung des weißen Raben von T. H. Campbell

Die Prophezeiung des weißen Raben ist Band fünf und somit das letzte Buch der Reihe ein Fall für Sara Rattlebag von der Autorin Heidi Troi.
Mittlerweile hab ich schon zahlreiche Bücher der Südtiroler Autorin gelesen, und ihr Schreib- und Erzählstil zeichnet aus, dass man beim Lesen, ganz egal ob cosy crime oder lovestory, einfach nur ankommt und sich wohlfühlt.

"Fünf Menschen sind tot und wir haben keinen Anhaltspunkt. Wenn das in dem Tempo weitergeht, ist im Sommer ganz Sidbury ausgelöscht."
Als das Ehepaar Grimes stirbt, stellt sich bald heraus, dass sie mit Rattengift getötet wurden.
Natürlich ermitteln Sara Rattlebag, Miss Spinster, Bobby Bobby, Zac und Cedric in diesem Fall, ganz zum Missfallen des Inspektors Webster. Doch als zu den beiden noch ein weiterer Toter kommt, wird es mysteriös... insbesondere weil die Wahrsagerin und Silly Old Joe bereits zuvor den Mord vorhergesagt haben. Auch Sara's Leben wird bedroht....
Im Zuge der Ermittlungen kommen dunkle Geheimnisse ans Tageslicht und führen die Ermittlergruppe in die richtige Richtung.

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Rezensionen von Goejos:

Rückblende

Der ewige Tanz von Steffen Schroeder

Ein ergreifendes Buch über Anita Berber, der besten Tänzerin ihrer Zeit. Soviel Erfolg sie mit ihrer Profession einfuhr, soviel Ungemach erlebte sie mit der Männerwelt. Nun, im Sommer 1928 liegt sie in einem Berliner Krankenhaus, mit Lungentuberkulose und wartet auf den Tod. Vor ihrem geistigen Auge zieht ihr Leben vorbei.

All die Männer, mit welchen sie tanzte. Mit keinem war sie ihrem Glück begegnet. All die Größen ihrer Zeit kannte sie oder sie lagen ihr zu Füßen. Sie kannte aber auch die Schattenseiten ihres Berufes: Alkohol und Drogen. Von Beiden kam sie nicht los. Auch die vielen Wanderjahre durch ganz Europa konnten sie nicht vom Tanzen abhalten. Sie durchlebte aber auch die Freuden des Alltags, sowohl mit Frauen, als auch mit Männern. Doch nun, da sich ihr Leben dem Ende zuneigt, kommt neben der Freue über das Erlebte auch Wehmut über das Vergessene auf. Ein Roman, welcher ein Bühnenleben skizziert, aber auch die Schattenseiten dieses Berufes deutlich hervorhebt. Er lässt den Leser nachdenklich, aber auch von der Wahrheit geläutert, zurück. Passend dazu das Rot des Covers, das Rot der Anita Berber.

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Rückblende

Der ewige Tanz von Steffen Schroeder

Ein ergreifendes Buch über Anita Berber, der besten Tänzerin ihrer Zeit. Soviel Erfolg sie mit ihrer Profession einfuhr, soviel Ungemach erlebte sie mit der Männerwelt. Nun, im Sommer 1928 liegt sie in einem Berliner Krankenhaus, mit Lungentuberkulose und wartet auf den Tod. Vor ihrem geistigen Auge zieht ihr Leben vorbei.

All die Männer, mit welchen sie tanzte. Mit keinem war sie ihrem Glück begegnet. All die Größen ihrer Zeit kannte sie oder sie lagen ihr zu Füßen. Sie kannte aber auch die Schattenseiten ihres Berufes: Alkohol und Drogen. Von Beiden kam sie nicht los. Auch die vielen Wanderjahre durch ganz Europa konnten sie nicht vom Tanzen abhalten. Sie durchlebte aber auch die Freuden des Alltags, sowohl mit Frauen, als auch mit Männern. Doch nun, da sich ihr Leben dem Ende zuneigt, kommt neben der Freue über das Erlebte auch Wehmut über das Vergessene auf. Ein Roman, welcher ein Bühnenleben skizziert, aber auch die Schattenseiten dieses Berufes deutlich hervorhebt. Er lässt den Leser nachdenklich, aber auch von der Wahrheit geläutert, zurück. Passend dazu das Rot des Covers, das Rot der Anita Berber.

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