Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vanessa:
„Das Haus war zum Sterben schön“ – und einer tut’s tatsächlich
To Die For von Lisa Gray
Es war wieder Zeit für ein Whodunit-Abenteuer, diesmal aber in der Welt der High Society und Luxusimmobilien in Los Angeles!
Fünf Makler:innen ergibt sich eine Chance, die so nicht oft ins Haus flattert: Eine Provision über 1 Millionen Dollar! „Das Haus war zum Sterben schön“ – nur leider tut es einer tatsächlich.
Wer war der Tote? Und wer hat’s getan?
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen (davor und danach) und aus Sicht der verschiedenen beteiligten Personen erzählt – wir erfahren die Geheimnisse also aus erster Hand! Für mich waren es in Kombination mit der zeitlichen Dimension fast ein wenig zu viele Personen & ich bin ein paar mal durch den Tüddel gekommen.
Durch das gemächliche Aufdecken der Hintergründe jeder Figur und das Illustrieren der Lebensumstände ist To Die For eher kein schneller Thriller, was ich auch nicht erwartet habe. Dafür haben alle ein potentielles Motiv für die Tat! Herzrasen wird euch hier also nicht erwarten, aber ein solides Rätsel ist es allemal.
Rezensionen von Ecinev:
spannende Fortsetzung
Der Wolf im dunklen Wald von Sia Piontek
Der erste Teil um Carla Seidel im Wendland hat mich überzeugt. Daher war klar, den zweiten Teil will ich auch lesen.
In einem Forst im Wendland wird bei einer Treibjagd ein Toter gefunden. Brisanterweise war Lana, Carlas hochsensible Tochter, an diesem Morgen ebenso im Wald auf einem Hochsitz mit dem Sohn des Jagdveranstalters.
Der Tote, ein Teilnehmer der Jagd hatte nicht nur Freunde doch die Ermittlungen ziehen sich. Dieses Mal übernimmt Carla die Führung bei den Ermittlungen und so spielt ihr Privatleben ebenfalls eine große Rolle. Man erfährt was Auslöser zu Carlas Flucht ins Wendland und ihrer Tochter die jetzt 18 Jahre wird.
Eigentlich sollte Carla wissen, wie sensibel Lana reagiert und ihr Flipchart mit Ermittlungs Gedanken nicht offen zugänglich deponieren. Dann kommt es zu einem zweiten Toten und einem packenden Showdown.
Im Vergleich zum ersten Teil hatte die Fortsetzung schon einige Längen, die Ermittlungen drehen sich im Kreis, Carlas bewegtes Privatleben spielt eine sehr große Rolle und läßt ihren Zwispalt deutlich werden der Annäherung zu ihrer Tochter und deren rebellisches Aufbegehrens zur Entnabelung von der Mutter.
Der Schreibstil ist angenehm, man kommt gut in die Geschichte rein, die Personen werden gut beschrieben und eine Grundspannung ist gegeben. Ich bin schon gespannt auf einen dritten Teil.
Rezensionen von Tinimore:
Die schönste Art zu lernen
Kleine und große Wunder der Meere von Gabby Dawnay
Hier gibt es auf jedem Zentimeter etwas zu entdecken! In zauberhaften, detailreichen Illustrationen schwimmen Haie, Aale, Oktopusse, Seepferdchen und viele andere Meeresbewohner über die Seiten von "Kleine und große Wunder der Meere" von Gabby Dawnay, illustriert von Mona K. Auf knapp 100 Seiten lernen die kleinen in 9 Vorlesegschichten viel über verschiedenste Meeresbewohner.
Den Tierchen wird auch eine eigene Stimme verliehen, mit der sie von Ihren Abenteuern im Ozean erzählen. Sie sehen alle ganz freundlich aus, sodass sich kein*e kleiner Zuhörer*in fürchten muss. Auf einer Doppelseite nach der eigentlichen Geschichte erfährt man spannende Fakten über das jeweilige Tier. Das ist wirklich die schönste Art zu lernen für die ganz Kleinen und macht auch noch beim Vorlesen ganz viel Freude. Große Empfehlung für alle, deren Kids, Nichten oder Neffen die Unterwasserwelt lieben.
Rezensionen von Tinimore:
In kürzester Zeit verschlungen!
Der Gott des Waldes von Liz Moore
August, 1975, Adirondack-Gebirge im Bundesstaat New York. Ein Mädchen ist verschwunden. Sie heißt Barbara van Laar und ist Tochter einer reichen Bankiers-Familie in der Status, Ansehen und Geld alles sind was zählt. Als Barbara, während ihres Aufenthalts im Sommercamp verschwindet, hat man den Eindruck, dass die Familie nicht alles daran setzt sie zu finden.
Das ist besonders deshalb verwunderlich, weil ihr kleiner Bruder Bear, vor 14 Jahren ebenso verschwand.
In der Geschichte wird auch ganz klar, dass sowohl in der Zeit zu der Bear verschwand als auch 1975, Frauen vor allem dann gefielen, wenn sie Erben produzierten und ansonsten hübsch und still waren. Die Mutter von Bear und Barbara wurde regelrecht zum Schweigen gebracht und die junge Ermittlerin Judita, die 1975 als einzige Polizistin bei ihrem diesem Fall dabei ist, wird nicht ernst genommen.
In kurzen Kapiteln und durch zahlreiche Zeitstränge, verschiedenste Perspektiven von vielen Personen, setzt sich Stück für Stück das Puzzle des Verschwindens der beiden Kinder zusammen. Ich konnte den vielen Personen und Zeitsprüngen sehr gut folgen und es hat das ganze spannend gemacht und man hat das Gefühl am Schluss ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu haben. Jeder der Protagonist*innen hat ein mehr oder weniger großes Geheimnis und man fragt sich, wer mit dem Verschwinden der Kinder zu tun hat. Ich habe die knapp 600 Seiten in nur 7 Tagen gelesen und durch dieses Buch herausgefunden, dass literarische Thriller genau mein Ding sind. Wer also Lust hat auf ein Buch, das spannend ist, ein tolles Setting hat, sich liest wie ein Film und trotzdem tiefgründig ist, dem kann ich "Der Gott des Waldes" nur wärmstens empfehlen.
Rezensionen von kabo16:
Tauche ein in die Thriller-Unterwasserwelt
Die Kammer von Will Dean
Dieser Thriller entführt den Leser in eine ziemlich unbekannte Welt der Sättigungstaucher. Mir sagte dieser Begriff überhaupt nichts. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn der Autor erklärt am Anfang seines Buches lang und ausführlich, worum es hier geht.
Da habe ich auf das Cover geschaut, es hörte sich eher nach einem Sachbuch für Berufstaucher als nach einem Thriller an.
Aber nach und nach wurde es etwas spannender, aber immer mit sehr vielen Erklärungen und Geschichten von den Tauchern begleitet. Ob es Seemannsgarn-Geschichten waren, ich weiß es nicht.
Fakt ist, dass die Dekompressionskammer für sechs Personen eng ist, sehr eng. Privates gibts es hier nicht, Freiheit - nur auf dem Meeresgrund.
In dieser Kammer spielt sich das Leben oder der Tod ab. Das hätte der Autor verkürzen können, dann wäre es für mich auch ein spannendes Leseabenteuer gewesen.
Die einzige Frau an Bord erzählt den Thriller in der "Ich-Form". Muss man mögen.
Stark finde ich, nach wie vor das Cover.
Rezensionen von Sina:
Vom Aufwachsen in einer dysfunktionalen Familie
Fischtage von Charlotte Brandi
In dem literarischen Debüt »Fischtage« von Musikerin Charlotte Brandi begleiten wir die sechzehnjährige Ella.
Ella wird seit einigen Jahren von unkontrollierbaren Wutausbrüchen geplagt. Aufgewachsen in einer kaputten Familie, mit Eltern, die mehr Wert auf Schein statt Sein legen. Sie schmeißen Partys, nehmen Drogen und kümmern sich eher um ihr Ansehen, als um ihre Kinder.
Neben Ella ist da noch ihre ältere Schwester Merle, zu der sie kein gutes Verhältnis hegt, sowie ihr jüngerer Bruder Luis, welcher in den vergangenen Jahren immer stiller wurde.
Ihr einziger Verbündeter, der „alte Eckard“, ein älterer Herr, den Ella seit Kindertagen kennt, leidet zunehmend an Demenz.
Als Luis eines Tages plötzlich verschwindet und niemand Anstalten macht, etwas zu unternehmen, beschließt Ella die Sache selbst in die Hand zu nehmen und begibt sich auf die Suche nach ihrem Bruder.
Vom alten Eckard bekommt sie einen Schlüssel zu dessen Gartenlaube im Schrebergarten. Hier verweilt sie fortan Tag und Nacht, wenn sie nicht gerade unterwegs ist, um neuen Fährten nachzugehen.
Und dann ist da auch noch ein sprechender Fisch…
Die Prämisse des Buches hat mich direkt neugierig gemacht: eine rebellische Teenagerin, die es nicht schafft, Freundschaften aufzubauen oder zu halten und viel Wut in sich trägt. Das klang nach einer Geschichte mit viel psychologischem Tiefgang und ich wollte wissen, wie es dazu kam. Leider konnte mich die Story letzten Endes nicht überzeugen. Während schwere Themen, wie Sucht, emotionale Vernachlässigung und sogar Vergewaltigung behandelt wurden, hat mir der Umgang mit diesen Themen nicht zugesagt. Die (versuchte) Vergewaltigung wurde einfach so nebenbei abgehandelt, ohne Konsequenzen. Abgesehen davon hätte es diese Szene meiner Meinung nach auch nicht gebraucht, ebenso wenig wie den sprechenden Fisch, welcher der Geschichte keinerlei Mehrwert brachte.
Während die ersten paar Kapitel einen spannenden Einblick in Ellas Leben offenbarten, verlor mich die Handlung im Mittelteil komplett. Dieser zog sich sehr und ich hatte das Gefühl, keinen Zugang zur Geschichte mehr zu haben. Den vermeintlich ernsten Themen haftete eine skurrile Komik an, die meines Empfinden nach nicht ganz passend war. Das Ende wurde dann leider auch sehr unglaubwürdig abgefertigt.
Ella hat mir als Protagonistin dennoch gut gefallen. Das Bild des sechzehnjährigen, rebellischen Teenagers, der sich auf sich allein gestellt fühlt wurde stark und glaubwürdig vermittelt. Ihre Wut und die Schwierigkeiten, emotionale Bindungen aufgrund der (emotionalen) Vernachlässigung durch ihre Eltern aufzubauen waren logisch und gut nachvollziehbar. Zudem hat sie im Laufe der Geschichte eine subtile und doch starke Wandlung hingelegt.
Leider reichen mir die positiven Punkte aber nicht aus und daher nur 2 Sterne von mir.
Rezensionen von atlaentis:
Lustig
Känguru Knickohr - Huhu, Känguru! Was hörst denn du? von Britta Sabbag
Die Idee des Buches hat mich sehr angesprochen, da die Geschichte mit dem Känguru Knickohr verziert mit Reimen vielversprechend klingt. Leider hat mich die Umsetzung dann aber doch nicht komplett begeistern können. Zuerst aber möchte ich die wunderschönen Illustrationen loben. Selten habe ich so tolle und liebevoll kreierte Bilder gesehen, die so perfekt auf den Inhalt der Geschichte abgestimmt sind.
Auch die Idee eines Kängurus mit abgeknicktem Ohr, das nur hört, was es hören mag, gefällt den Kindern sehr und sorgt für den ein oder anderen Lacher. Auf die Spinne mit ihrer immer wiederkehrenden Frage hätte man ruhig verzichten können, da sie den Lesefluss unterbricht. Die Kinder erraten ohnehin gerne, wie der Reim nun fortgesetzt werden könnte, weshalb diese Figur unnötig ist. Als Kritik ist bei den Reimen jedoch, dass sie teilweise weniger gelungen sind, so etwa dran und kann, weshalb der Text an einzelnen Stellen etwas holprig ist. Trotzdem ist das Buch auf jeden Fall empfehlenswert, da es eine interessante und amüsante Reise in den Alltag eines kleinen Kängurus darstellt, wobei hier sogar die Wörter angepasst wurden, wie etwa Blättervorhang und Hüpfkreis. Knickohr selbst ist natürlich auch total sympathisch und gefällt den Kindern mit seiner schelmischen Art sehr.
Rezensionen von Sina:
Meditatives Malen
Disney - Malen nach Zahlen: Classics von Mariez Jérémy; Gregor Rina
Zwischen Beruf, Haushalt, Familie und sonstigen Verpflichtungen kann es in der heutigen Zeit schnell passieren, dass man den Fokus auf das Wesentliche verliert und sich übernimmt. Eine wohltuende Abwechslung kann es da sein, einfach mal den Kopf auszuschalten und sich komplett auf eine Sache zu einzulassen.
Doch oft ist das einfacher gesagt, als getan. Eine schöne Möglichkeit dafür bietet das Do it yourself-Buch „Malen nach Zahlen Disney: Classics“, aus dem Ravensburger Verlag speziell für Erwachsene.
Mit 100 verschiedenen Motiven mit klassichen Disney-Helden kann man sich hier richtig schön kreativ und meditativ austoben und den stressigen Alltag einfach mal ausblenden.
Die einzelnen Kästchen zum Ausmalen sind sehr klein, so dass man vor dem Ausmalen nicht oder nur schwer erkennt, um was für ein Motiv es sich handelt. Wer also nicht ganz so genau hinschaut, kann sich mit jeder Seite am Ende selbst überraschen.
Pro Motiv werden maximal 20 verschiedene Farbtöne benötigt. Man sollte aber wirklich ein großes und vielfältiges Repertoire an Farben besitzen, dass viele unterschiedliche Farbtöne und -nuance benötigt werden.
Teilweise kann es etwas schwierig und nicht ganz eindeutig zu erkennen sein, welche Farbe nun in welches Feld gehört, da die Linien etwas unklar verlaufen. Wer ganz sicher gehen möchte, die richtige Farbe ins entsprechende Feld zu setzen, kann daher auch auf die Lösungsbilder am Ende des Buches schauen, jedoch verdirbt man sich damit natürlich die Überraschung über das Ergebnis. Positiv anzumerken ist außerdem, dass man unter den Lösungsbildern zusätzlich noch Informationen zum Motiv erhält, das heißt aus welchem Film die Szene ist und aus auch aus welchem Jahr.
Alles in allem handelt es sich hierbei um ein wirklich schönes und hochwertiges Buch, zum Entspannen und Abschalten für erwachsene Disney-Fans!
Rezensionen von Sina:
Zum Verlieben
Disney - Malen nach Zahlen: Love Stories von Karam Alexandre; Gregor Rina
Zwischen Beruf, Haushalt, Familie und sonstigen Verpflichtungen kann es in der heutigen Zeit schnell passieren, dass man den Fokus auf das Wesentliche verliert und sich übernimmt. Eine wohltuende Abwechslung kann es da sein, einfach mal den Kopf auszuschalten und sich komplett auf eine Sache zu einzulassen.
Doch oft ist das einfacher gesagt, als getan. Eine schöne Möglichkeit dafür bietet das Do it yourself-Buch „Malen nach Zahlen Disney: Love Stories“, aus dem Ravensburger Verlag speziell für Erwachsene.
Mit 99 verschiedenen Motiven mit romantischen Liebesszenen bekannter Disney-Paare kann man sich hier richtig schön kreativ und meditativ austoben und den stressigen Alltag einfach mal ausblenden.
Die einzelnen Kästchen zum Ausmalen sind sehr klein, so dass man vor dem Ausmalen nicht oder nur schwer erkennt, um was für ein Motiv es sich handelt. Wer also nicht ganz so genau hinschaut, kann sich mit jeder Seite am Ende selbst überraschen.
Pro Motiv werden maximal 20 verschiedene Farbtöne benötigt. Man sollte aber wirklich ein großes und vielfältiges Repertoire an Farben besitzen, dass viele unterschiedliche Farbtöne und -nuance benötigt werden.
Teilweise kann es etwas schwierig und nicht ganz eindeutig zu erkennen sein, welche Farbe nun in welches Feld gehört, da die Linien etwas unklar verlaufen. Wer ganz sicher gehen möchte, die richtige Farbe ins entsprechende Feld zu setzen, kann daher auch auf die Lösungsbilder am Ende des Buches schauen, jedoch verdirbt man sich damit natürlich die Überraschung über das Ergebnis. Positiv anzumerken ist außerdem, dass man unter den Lösungsbildern zusätzlich noch Informationen zum Motiv erhält, das heißt aus welchem Film die Szene ist und aus auch aus welchem Jahr.
Alles in allem handelt es sich hierbei um ein wirklich schönes und hochwertiges Buch, zum Entspannen und Abschalten für erwachsene Disney-Fans!
Rezensionen von Caroline :
Hot, hotter - ein Wolf
The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich von Lana Ferguson
Ich bin ein Gestaltwandler Fan seit etlichen, etlichen Jahren und als ich das hier entdeckt habe, musste ich das Buch einfach mitnehmen und gleich lesen.
Einbettet in ein Krankenhaus Setting dreht sich die Geschichte um MacKenzie und um Noah. Mac ist eine Assistenzärztin und der Augapfel ihrer Großmutter, die leider immer noch mit dem Gedanken verbunden ist, dass MacKenzie unbedingt einen Mann braucht zur großen Glückseligkeit.
Sie verdonnert Mac deshalb ständig zu irgendwelchen Blinddates, die nie gut enden. Deshalb will Mac einfach nur ihre Ruhe haben und belügt ihrer Oma. Sie behauptet gerade einen Mann kennengelernt zu haben und diese neue Beziehung soll sie deshalb einige Zeit schützen. Als neuen Mann an ihrer Seite zieht sie Noah aus dem Hut. Noah, der eingebildete und attraktive Chefarzt belauscht zufällig ihr Gespräch und wittert seine Chance. Denn auch er braucht dringend eine Gefährtin an seiner Seite. Sein Posten steht auf dem Spiel und da kommt ihm MacKenzie gerade recht.
Wir wissen, was dabei herauskommen wird und ich liebe es. Ja, es ist spicy und es macht Spaß, die Wortefechte der beiden zu lesen. Für mich ein wahres Lesevergnügen, das an die gute alte Zeit erinnert.











