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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von div:

Umweltschutz

Das Parlament der Natur von Sarah Darwin; Johannes Vogel; Boris Herrmann

Umweltschutz

Hierbei handelt es sich um ein wirklich wichtiges Buch hinsichtlich Zukunft unserer Umwelt, Natur und Tiere - eine Vision zur quasi Rettung der Welt.

Das Buch ist interviewartig aufgebaut, und dieser Punkt hat mir eher weniger gefallen. Besser hätt ich es gefunden, wenn nicht alles im Interviewformat gewesen wäre, sondern nur ein kleinerer Teil.

Boris Herrmann ist mit den beiden Naturforscher Sarah Darwin und Johannes Vogel im Interview.
Die drei Personen wirken sehr sympathisch und kompetent, also man merkt, dass hier ausgezeichnetes Know-How, enorm viel Wissen und Erfahrung vorhanden ist und man erfährt wirklich sehr viel neues, wichtiges und nützliches.

Die Bilder im Buch sind toll - das passt sehr gut, dass diese eingefügt sind.

Von mir gibt es eine Empfehlung, ich habe wirklich vieles daraus mitnehmen können, und ich denke, ich werde es auch immer wieder in die Hand nehmen.

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Rezensionen von Claudia H.:

Verbotene Liebe

How To End A Love Story von Yulin Kuang

Worum es geht:
Helen Zhang ist Bestsellerautorin. Zwar leidet sie gerade an einer Schreibblockade, doch eins ihrer Bücher soll verfilmt werden. Und sie hat sich zusichern lassen, an der Umschreibung ihres Buches, sowie der Filmaufnahmen, teilhaben zu dürfen. Dort trifft sie auf Grant Shepard. Er ist der Drehbuchautor für das TV-Team.

Helen ist eine brillante Schriftstellerin, wunderschön und geheimnisvoll, wie Grant findet. Dagegen ist Grant Everybody's Darling, wie Helen findet und eigentlich genau ihr Typ. Aus der Highschoolzeit verbindet die beiden ein schreckliches und traumatisches Ereignis miteinander, dass dazu geführt hat, dass Grant in Helens Familie eine Persona non grata ist. Was Helen auch akzeptiert, nur leider spricht ihr Körper da eine ganz andere Sprache, wenn sie ihn sieht.

Mein Fazit:
Die Story ist spannend und sehr traurig. Dadurch zieht sich eine gewisse Melancholie durch das ganze Buch. Helen und Grant leiden, aufgrund eines sehr traurigen Ereignisses während ihrer Highschoolzeit, an Schuldgefühlen. Beide haben es noch nicht geschafft, das Ereignis zu verarbeiten. Die Story ist flüssig zu lesen, leider aber auch stellenweise mir zu langatmig, wobei es sich um eine sehr gute Übersetzung handelt. Ich bin jetzt auch mit Helen nicht so richtig warm geworden, wobei Helen auch nicht gerade eine sehr warmherzige Person ist, was auch gar keine Kritik sein soll. Wer gerne ein paar spice Szenen lesen mag, ist hier richtig. Insgesamt eine interessante Story, auf die man, aufgrund ihrer melancholischen Stimmung, Lust haben muss.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die mal wieder Lust auf eine traurige Story haben mit 3 Sternen.

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Rezensionen von jam:

Ein Plädoyer für ein höfliches, respektvolles Miteinander, ohne den eigenen Standpunkt aufzugeben. Inspirierend!

Radikale Freundlichkeit von Nora Blum

"Freundlichkeit ist gut für uns. Nicht nur für unsere Mitmenschen, sondern auch für uns selbst. Es macht uns glücklich, anderen eine Freude zu machen. Es hat eine positive Wirkung, wohlwollend auf unser Gegenüber zu schauen, weniger zu neiden und öfter zu verzeihen."
Seite 16
Was macht es mit uns, was mit unseren Mitmenschen, wenn du freundlich bist? Damit hat sich die Psychologin Nora Blum intensiv auseinandergesetzt.

Und die Ergebnisse sind eindeutiger als erwartet. Was freundliche, mitfühlende Gesten für eine große Wirkung haben ist verblüffend.
Mich hat dieses Buch genau zur richtigen Zeit erwischt. Ich bekam vor einiger Zeit gesagt, ich wäre "zu sozial". Also, zu freundlich, zu nett, zu weich. Und das gibt einem schon zu denken. Ist es wirklich negativ, freundlich und wertschätzend zu sein? Dass mich da dieses Buch direkt ansprang, ist also nicht verwunderlich.
Nora Blum schreibt sehr fundiert, am Anfang dachte ich mir, oje, wieder eine Ansammlung von Studien und Zitaten. Doch weit gefehlt!
In ihrem Buch erklärt die Autorin erst, was sie meint, wenn sie von Freundlichkeit spricht. Dann greift sie gezielt Alltagssituationen auf, in denen es schwerfällt, freundlich zu bleiben. Wenn jemand besonders unhöflich ist, du gestresst bist oder dich jemand verletzt hat.
Dabei verweist sie auf Studien, sehr zielgerichtet und hilfreich, die belegen, was kleine Gesten bewirken können.
Jedes Kapitel beginnt mit einer sehr persönlichen Geschichte, die wohl jeder schon so oder ähnlich erlebt hat. Ehrlich gibt sie zu, dass auch sie nicht immer ruhig in solchen Situationen blieb, aber an sich arbeitet, um es in Zukunft zu bleiben.
Und, damit wir uns richtig verstehen, die Autorin spricht nicht davon, immer freundlich zu nicken und ja zu sagen, zurückhaltend zu bleiben, den eigenen Standpunkt zu verneinen oder zum People Pleaser zu werden. Aber sie macht klar, dass wir Selbstwirksamkeit gewinnen, erfülltere Beziehungen haben und glücklicher sind, wenn wir höflich und respektvoll bleiben, auch wenn wir eine andere Meinung haben.
Dabei gibt sie kleine und große Tipps, die sich leicht umsetzen lassen, auch unterteilt danach, wie viel oder wenig Zeit du gerade hast.
Mich hat "Radikale Freundlichkeit" schwer beeindruckt und inspiriert, noch mehr freundliche Gesten in meinen Alltag einzubauen. Nicht nur um der anderen Willen, sondern um meiner Selbst. Gewisse Themen habe ich mir schon markiert, um sie mir immer wieder mal durchzulesen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
Fazit: Ein Plädoyer für ein höfliches, respektvolles Miteinander, ohne den eigenen Standpunkt aufzugeben. Inspirierend!

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Rezensionen von Anja S:

Urkomisch

Geht so von Beatriz Serrano

„Urlaub ist wie so ein Pflaster auf einer Fleischwunde. Du gehst irgendwohin, wo du niemals leben wirst, erlaubst dir einen Lebensstil, den du dir eigentlich nicht leisten kannst, und danach musst du zurück und im Fernsehen reden sie vom „Post-Urlaubssyndrom“, dabei müssten sie eigentlich sagen: Dein Leben ist so schrecklich, dass du Depressionen kriegst, wenn du nach zwei Wochen Märchenland wieder zurückmusst.

“

Marisa hasst ihren Job, seit Jahren langweilen sie die Menschen dort und auch ihre Aufgaben. Durch den Tag kommt sie nur noch mit YouTube Videos und Angstlösern. Ein Teambuilding-Wochenende steht an und Marisa weiß nicht wie sie das überstehen soll. Als noch Erinnerungen an eine ehemalige Kollegin hochkommen, droht das Wochenende zu eskalieren.

Bitterböse und klug wird hier erzählt. Die Kollegen, dieses „Büro spielen“ ist einfach nur urkomisch. Hab mich hier auch mehrfach gefunden. Dieser manchmal triste Arbeitsalltag und die Probleme der Kollegen, manchmal einfach zum gähnen. Das eigentliche Teamevent war für mich leider etwas überzogen und auch über das Ende kann man diskutieren. Trotz des schwarzen Humors hat das Buch auch eine sehr wichtige Botschaft. Es gibt so viele Menschen, die durch die Arbeit krank werden. Oft sind es auch Kollegen, die immer besonders glänzen wollen und scheinbar kein Privatleben haben, die es den Kollegen schwer machen. Rücksicht auf psychische Krankheiten wird selten genommen, sind meist nicht richtig greifbar. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, hab sehr viel gelacht und umso tiefer man eintaucht, umso trauriger ist es auch. Auch wenn man scheinbar alles hat, kann man doch auch eine innere Leere spüren und hat eigentlich gar nichts. Ein urkomisches und kluges Buch, dass sehr zum nachdenken anregt.

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Rezensionen von S.:

Alles anders

The Surf House von Lucy Clarke

Während einer Auszeit in Marrakesch werden Bea Reisepass, Gepäck und Wertsachen gestohlen. Zum Glück ergattert sie einen Job in einer Surfschule. Doch ein Unglücksfall holt sie ein, sie wird erpresst.
Savannah ist von eben dort verschwunden. Ihr Bruder Seth sucht nach ihr.
Alles deutet auf etwas Dunkles hin.

Bea soll bei der Suche helfen. Savannahs Weg wird nachverfolgt.
Nebenbei erfährt man viel über das Surfen und über das Meer. Die Atmosphäre dieser Wassersportwelt wird gut vorstellbar beschrieben.
Lucy Clarkes Schreibstil ist locker, gut zu lesen. Die jeweilige Situation wird realistisch dargestellt, die Spannung allmählich gesteigert. Man, weiß, dass Schreckliches auf Bea zukommt. Wie schrecklich alles wirklich ist, weiß man noch nicht.
Das Ende kommt nicht gänzlich unerwartet, trotzdem eingut zu lesender Thriller.

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Rezensionen von Lese:

Fantasievolles Abenteuer

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche von Fabiola Turan

Artemis ist eine spannende Abenteuergeschichte voller Fantasie, Magie und einer mutigen jungen Heldin – also genau die richtige Mischung für meine Enkelinnen. Das Cover ist ansprechend und macht neugierig.
Artemis ist eine authentische und schüchterne Protagonistin, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.

Eines Abends landet sie auf der Dreamcatcher, einem fliegenden Schiff im Meer der Wünsche. Doch das Meer wird von einem machthungrigen Baron bedroht, und Artemis muss ihre Wolkenmagie erwecken, um zu helfen.
Die Crew der Dreamcatcher besteht aus magisch begabten Kindern mit interessanten und unterschiedlichen Persönlichkeiten. Die Geschichte dreht sich um Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Selbstfindung.
Die Sprache ist gut verständlich für die Zielgruppe ab 10 Jahren. Zunächst startet die Geschichte gemächlich, dann mit der Zeit fand ich das Buch so spannend, dass ich es regelrecht verschlungen habe.

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Rezensionen von Lese:

Mitreißender Thriller

The Surf House von Lucy Clarke

Die Thriller der Autorin finde ich super. Das detailliert beschriebene Setting mit der Atmosphäre in Marokko und dem Surfhotel hat mir sehr gut gefallen. Romane, die eine gewisse Urlaubsstimmung mit Spannung kombinieren, sind zwar oft leicht vorhersehbar, wie dieser bei manchen Ereignissen, aber dennoch sehr interessant.

Bea, die ihre Modelkarriere während eines Shootings hinwirft, wird in Marrakesch in einer Sackgasse von zwei Männern überfallen. Eine fremde Frau eilt ihr zur Hilfe. Da ihre Tasche mit Geld und Pass gestohlen wurde, nimmt diese sie vorübergehend in ihrem Surf House auf.
Der Roman liest sich flüssig und fesselnd, die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Geheimnisse, Lügen, Misstrauen und einige unerwartete Wendungen machen ihn zu einem packenden Pageturner.
Ein mitreißender Thriller mit sommerlichem Setting, einer spannenden Erzählweise und teils überraschenden Wendungen.

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Rezensionen von clematis:

Fria Nordström

Der Mann aus der Flut von Martin Krüger

Fria Nordström hat gute Gründe, vom LKA Hamburg in die neue Polizeiwache Sylt Nord zu wechseln, wo sie gleich in der Nähe in einem geerbten alten Reetdachhaus wohnt. Während der einheimische Kommissar von ruhigen Zeiten spricht, kommt die Meldung über einen Selbstmörder herein. Allerdings ist er fest davon überzeugt, dass Tammo Mattes sich niemals selbst erhängt hätte.

Kaum angekommen, muss Fria also schon in einem möglichen Mordfall ermitteln.

Martin Krügers spezieller Schreibstil fesselt den Leser von Anfang an, die unheimlichen Vorgänge auf der Insel tun ihr Übriges, um dem Krimi sein besonderes Flair zu verleihen. Da geht es einerseits um den alten Seemann Mattes, der gerne als verrückt bezeichnet worden ist, andererseits um einen gestrandeten Unbekannten, der sich an nichts erinnern kann. Und wer ist der exzentrische Mann mit dem silbergrauen Haar, der stets seien Willen durchsetzt? Spannende Kapitel reihen sich aneinander und geben mehr Rätsel auf als sie enthüllen. Die später hinzukommenden Szenen aus Tätersicht hingegen lüften schnell ein Geheimnis. Wer mir leider die ganze Zeit über recht fremd geblieben ist, ist die Hauptfigur Fria Nordström. Zu ihrer Person wird vieles angedeutet aber wenig wirklich detailliert erzählt, vielleicht lichten sich die Nebel im folgenden Band?

Fria auf Sylt – die Kommissarin und Hündin Fee besitzen den richtigen Spürsinn, offene Fragen zum Fremden werden hoffentlich in einer Fortsetzung geklärt. Mir hat dieser ungewöhnliche Kriminalroman gut gefallen und meine Neugierde für mehr von Fria Nordström ist geweckt.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine kleine Wölfin auf großer Mission

Leselöwen 2. Klasse - Das geheime Leben der Tiere - Das Abenteuer der weißen Wölfin von Vanessa Walder

Im Wolfsrudel gibt es fünf Welpen, die alle fünf Monate alt sind. Eines davon ist ein Wolfsmädchen und weiß. Da sie die Jüngste ist, heißt sie Fünf. Und sie weiß genau, dass sie mal eine große Jägerin wird.
Was die weiße Wölfin alles erlebt und welche Abenteuer sie zu bestehen hat, das lest ihr in dem LeseLöwenbuch für die 2.

Klasse „Das Abenteuer der weißen Wölfin – Das geheime Leben der Tiere“ von Vanessa Walder und Alina Brost.

Einfach zu verstehende Sätze, eine sehr gut lesbare Schrift und die verschiedenfarbigen Silben unterstützen beim lesen und verstehen des Textes. Dazu die vielen großen Bilder und kleine Sprechblasen, die für Abwechslung und kleine Lesepausen sorgen. Die Geschichte um die weiße Wölfin ist in vier Kapitel unterteilt. Nach jedem Kapitel werden Fragen zum gelesenen Text gestellt, womit das Kind überprüfen kann, ob es den auch verstanden hat. Die Lösungen werden am unteren Rand (auf den Kopf gestellt) gleich mit geliefert.
Außerdem sind in diesem Buch ein paar Wörter fett gedruckt, die in der Rubrik „Schon gewusst“ am Ende des Buches näher erklärt werden. Hier sind auch einige Buchstaben unterstrichen, die das LeseLöwen-Lösungswort ergeben. Damit kommt man auf geheime Seiten des LeseLöwen mit weiteren Spielen und Rätseln.

Eine spannende und unterhaltsame Geschichte bei der das lesen lernen richtig Spaß macht.

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Rezensionen von gerlisch:

Meisterhaft

Der Nachtgänger von Lars Kepler

Wie auch in den Vorgänger-Bänden versteht das Autorenpaar meisterhaft Spannung aufzubauen und mich mit den Handlungen in ihren Bann zu ziehen.
Worum geht es in Joona Linnas 10. Fall?
In einem Wohnwagen wird eine zerstückelte Leiche gefunden und mitten in diesem Horrorschauplatz schläft ein junger Mann auf einem abgehackten Arm.

Hugo leidet unter Parasomnie und kann sich an nichts erinnern. Weitere brutale Morde geschehen und irgendwie ist Hugo immer nah dran.
Der teuflische Plot beinhaltet sehr viele Handlungsstränge die Verwirrung stiften könnten, hier sollte man sehr aufmerksam lesen. Dies fällt aber sicherlich leicht, denn die hohe Dynamik und der eindringliche Schreibstil lassen den Leser nicht wieder los.
Joona empfand ich diesmal nicht so präsent wie sonst, vielleicht lag es auch daran, dass er diesmal Saga nicht an seiner Seite hatte. Dafür stand Hugo mehr im Mittelpunkt der Geschichte. Seine Probleme und die damit einhergehenden Gefühle sind für den Leser greifbar dargestellt.
Wie man es von Lars Kepler kennt, führen einige vielversprechende Spuren letztendlich ins Leere und ein geschickter Twist zum Ende der Story, lassen den Leser in menschliche Abgründe blicken.
Ein Thriller, der mit einer fesselnden, nervenzerreißenden und düsteren Story punktet. Einfach meisterhaft.

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