Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Gutes Debüt
Greta & Valdin von Rebecca K Reilly
Rebecca K Reilly ist eine maorische Schriftstellerin aus Auckland.
Greta & Valdin, ist ihr erster Roman. Der ist ihr gut gelungen.
Das Cover ist passend gestaltet und ist ansprechend.
Über den einzelnen Kapitel steht Oder V. Das sind die Anfangsbuchstaben der beiden Protagonisten, die dann in Ichform erzählen.
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Greta und Vladin sind Geschwister, mit einer lustigen Familie. Die Beiden sind dem eigenen Geschlecht zugewandt. Es kommt zu vielen Verwicklungen.
Der Roman ist ein tolles Werk und die Autorin hat einen jungen impulsiven Stil, der das Ganze zu etwas Besonderen wird.
Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
Rezensionen von DoraLupin:
Spannend und rätselhaft
The Surf House von Lucy Clarke
4.5 Sterne
Ich kenne schon andere Bücher der Autorin und wurde jedes mal gut unterhalten, denn die Thriller sind spannend und voller Überraschungen. Deshalb wollte ich auch das neueste Hörbuch von ihr anhören und habe mich auf spannende Stunden gefreut. Meine Erwartungen wurden auch absolut erfüllt und die Spannung war von Anfang bis Ende da!
Das Hörbuch handelt von Bea, die mit einer Auszeit in Marokko ihr Leben neu sortieren möchte.
Doch nach einer gefährlichen Begegnung in den engen Gassen Marrakeschs sind Geld und Ausweis weg. Dass sie trotzdem einen Job ergattert, scheint wie ein Wink des Schicksals: Die Belegschaft eines Surfhotels an den endlosen, goldenen Sandstränden des Landes nimmt sie mit offenen Armen auf. Das Meer ist kristallklar, am Abend taucht die Sonne die roten Klippen in ein magisches Licht. Surfer und Yogis gehen ein und aus. Doch es dauert nicht lange, bis die Idylle Risse zeigt. Bea kommen Gerüchte über eine spurlos verschwundene Urlauberin zu Ohren. Dann spült die Brandung die Leiche eines Gastes an. Und Bea muss sich fragen, wem sie noch trauen kann!
Ich habe ohne Probleme ins Hörbuch reingefunden, der Schreibstil ist einfach und klar verständlich und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Das Surf House und die verschiedenen Personen werden lebendig beschrieben aber man spürt doch immer wieder eine gewisse Kälte und einen Schauer wenn man an das abgelegene Haus denkt. Bea ist eine etwas naive aber auch nette Protagonistin mit der ich mitfiebern konnte, auch wenn sie mir nicht hundertprozentig sympathisch war. Dennoch bin ich gerne mit ihr auf Spurensuche gegangen und wollte die Rätsel rund um das Haus und der verschiedenen Personen unbedingt lösen. Die Handlung lebt davon, dass die Spannung erst unterschwellig beginnt und dann immer mehr anzieht, ausserdem gibt es interessante Wendungen und Überraschungen. Mir hat die Geschichte deshalb richtig gut gefallen, auch wenn die vergangenen Geschichten der Autorin mir einen Tick besser gefallen haben.
Die Sprecherinnen haben mir gut gefallen und haben das Hörbuch lebendig und gut gelesen. Die Stimmen waren angenehm und ich habe dem Hörbuch deshalb gerne gelauscht.
Rezensionen von spozal89:
spannender Schreibstil
Fatal Secrets von Sarah Saxx
Mit meiner Bewertung bin ich hin und hergerissen. Es war mein erster Dark Romance Roman den ich gelesen habe, bisher mache ich nämlich einen weiten Bogen um solche Bücher. Sarah Saxx kannte ich als Autorin aber bereits und ich mag ihren Schreibstil. Die Leseprobe hat mich dann direkt in den Bann gezogen, weshalb ich der Geschichte eine Chance geben wollte.
Wie schon gesagt, bin ich aufgrund des fesselnden Schreibstils ziemlich flott durch die Story gekommen, aber wirklich überzeugt hat mich die Geschichte leider nicht. Die Chemie bzw. die Romance zwischen Jaxon und Soléne konnte ich gar nicht fühlen und beide Charaktere blieben für meine Empfindungen sehr oberflächlich. Die komplette Storyline finde ich ziemlich unrealistisch - also die ganzen Wendungen und Zufälle und wie alles verläuft. Vorallem auch das Thema rund um Romain. Das Thema Menschenhandel ist hart, findet aber sicherlich leider so auf der Welt statt und hat mich schon hart getroffen. Die Sprache und die Beschreibungen sind schon zum Teil sehr dark - aber da hab ich keinen Vergleich zu anderen Büchern. Zum Ende hin fand ich den Verlauf dann nur noch übertrieben. Ich würde zwar schon noch gerne wissen, wie es Caroline ergeht, aber ich denke, Dark Romance ist einfach nicht so meins, weshalb ich Band zwei wohl eher nicht mehr lesen würde. Daher vergebe ich drei Sterne.
Rezensionen von Sophia:
Ein Buch, das wirklich jeder lesen sollte
Du bist viel mehr als deine Gefühle von Jeannine Mik
Gleich vorweg, ich habe schon sehr viele Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung gelesen und liebe es mich weiterzuentwickeln. Es gibt unzählige geniale Bücher, wie ich das Beste aus mir herausholen kann und mir ein traumhaftes Leben manifestieren kann. Aber all diesen Büchern fehlt meiner Meinung nach die Basis.
Ich kann mich erst weiterentwickeln und mir mein Traumleben erschaffen, wenn mein Körper bzw mein Nervensystem mit an Board ist. Wenn sich diese Veränderung für mich sicher anfühlt. Und dann habe ich das neue Buch von Jeannine Mik entdeckt und es sofort verschlungen. Ich hatte unglaublich viele Aha Momente und konnte mich in ihren Beispielen echt oft wiederfinden. Richtig gut ist auch, dass das Buch nicht nur die Theorie beschreibt, sondern wirklich unzählige Übungen aufzeigt, mit denen man sofort (schon während dem lesen, nicht erst danach) starten kann. Ich habe so oft Ängste und Blockaden gespürt, wenn ich versucht habe, etwas in meinem Leben zu ändern. Mit diesen Übungen weiß ich jetzt genau, warum sie da sind und wie ich sie liebevoll transformieren kann. Mir hat dieses Buch richtig geholfen und ich kann es einfach jeder/m ans Herz legen!!
Rezensionen von clematis:
Einsamer Wolf
Narbensommer #Thriller von Chris Dominik
Kurz nach der Abifeier wird die Leiche von Michelle bestialisch zugerichtet am Waldrand aufgefunden. Zwanzig Jahre später ereignen sich brutale Prostituiertenmorde in Frankfurt, zudem stehen die albanische Mafia und die Rockergruppierung Wölfe in Konkurrenz. Auf Marc Davids und Zoé Martins warten einige Herausforderungen.
Der Einstieg mit der feucht-fröhlichen Party ist gelungen, die Gedanken eines Unbekannten ebenso, dann geht es allerdings in komplizierte Verstrickungen zwischen Albanern und Wölfen, welche einem Geduld abverlangen beim Lesen. Auch die Deutlichkeit der Tatortbeschreibungen voller grausamer Details müssen einmal verdaut werden, passen aber zum Genre Thriller und zur Handlung rund um einen einsamen Wolf, der immer wieder zu Wort kommt. Was auf den ersten Blick unvereinbar scheint, bringt Chris Dominik in einen schlüssigen Zusammenhang, die zweite Hälfte des Buches präsentiert sich dann auch übersichtlicher als die anfangs unnötig scheinenden Diskussionen zwischen zwei Ermittlungsleitern. Gekonnt fügt der Autor die einzelnen Puzzlesteinchen zusammen und bringt die fesselnden Kapitel zu einem überzeugenden Ende.
Bestialisch im Detail, bedrohlich im Mafiamilieu, großartig in der Ausführung – Narbensommer, ein Thriller für Hartgesottene.
Rezensionen von begine:
Familiengeschichte aus den Marschlanden
Stromlinien von Rebekka Frank
Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 im Nordatlantik hat sie so spannend beschrieben, das man es mitempfindet. Die Personen die das erleben sind allerdings fiktiv.
Genauso findet der Unfall der Barkasse Martina in der Elbe einen gro0en Eindruck.
In diese Katastrophen lässt die Autorin eine Familie leben.
Erschreckend wie sie die Geschehnisse auf diese Unglücke zurückführen lässt.
Die siebzehnjährigen Zwillinge Ema und Jale leben bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Den Vater kennen sie nicht. Jetzt warten sie auf die Entlassung ihrer Mutter. Ungewöhnlich finde ich das sie nicht wissen, warum die Mutterim Gefängnis sitzt.
Man bemerkt die verschiedenen Charaktere der Beiden. Jale versucht doch etwas herauszufinden, aber heimlich.
Nett ist die Freundschaft von Ema und Lukas, das macht die Geschichte etwas leichter.
Besonders gut ist das Nachwort der Autorin.
Es ist ein packender Roman., der wirklich gut gemacht ist.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:
Sprachlos
Wild wuchern von Katharina Köller
‚Wild Wuchern‘ ist wunderbar geschrieben, leicht zu lesen und vermittelt in wortgewaltigen Bildern das Leben zweier Cousinen. Die gesellschaftlichen Normen und Wünsche der Mütter prägen ihr Aufwachsen. Der Enge ihrer Herkunft entfliehen Johanna in die Sprachlosigkeit und Einsiedelei, Marie hingegen geht ins Ausland und verwirklicht sich künstlerisch, nur um sich sehr bald wieder in der Norm einer gutsituierten Ehe zu finden.
Mit ihrer Flucht zu Johanne sind beide im kargen Leben auf dem Berg gezwungen sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen. Und hier gibt es im Buch einen Bruch. Zu klischeehaft, stereotyp und platt wird der Lebenslauf der beiden reflektiert, das Ende ist unrealistisch und unbefriedigend. Der Stoff zu diesem Buch hätte mehr gekonnt!
Rezensionen von begine:
Zu reiche Familie
Die Fletchers von Long Island von Taffy Brodesser-Akner
Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach fünf Tagen wird er nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.
Seine Mutter gibt ihm den Rat, das ist nur deinem Körper passiert nicht die.
Wichtiger wäre gewesen, er hätte einen Psychologen aufgesucht. Auch die beiden Söhne hätten schon Hilfe gebraucht. So wird sogar die ungeborene Tochter belastet.
Der Roman wird von verschiedenen Personen aus deren Sicht erzählt.
Ich lese eigentlich gerne Familiengeschichten, aber diese Familie ist einfach zu reich.
Mich konnte der Roman nicht richtig erreichen. Da gab es es im Mittelteil ein paar Längen.
Es gab für mich keine Person, die mir wichtig war.
Das Ende, in dem der Entführer erwähnt wird, konnte ich nicht glauben.
Leider war ich enttäuscht.
Taffy Brodesser-Akner ist die Autorin des Romans, Die Fletschers von Long Island
Es ist ihr zweiter Roman.
Es beginnt mit der Entführung des Karl Fletscher. Er ist der Chef der Fletscher Werke.
Nach fünf Tagen wird er nach Zahlung von Lösegeld freigelassen.
Seine Mutter gibt ihm den Rat, das ist nur deinem Körper passiert nicht die.
Wichtiger wäre gewesen, er hätte einen Psychologen aufgesucht. Auch die beiden Söhne hätten schon Hilfe gebraucht. So wird sogar die ungeborene Tochter belastet.
Der Roman wird von verschiedenen Personen aus deren Sicht erzählt.
Ich lese eigentlich gerne Familiengeschichten, aber diese Familie ist einfach zu reich.
Mich konnte der Roman nicht richtig erreichen. Da gab es es im Mittelteil ein paar Längen.
Es gab für mich keine Person, die mir wichtig war.
Das Ende, in dem der Entführer erwähnt wird, konnte ich nicht glauben.
Leider war ich enttäuscht.
Rezensionen von dorli:
Schatten der Vergangenheit
Vor hundert Sommern von Katharina Fuchs
Die 94-jährige Elisabeth Liebig ist vor kurzem in ein Hamburger Seniorenheim gezogen, um in der Nähe ihrer Familie zu sein. Die Folgen eines Schlaganfalls haben es unmöglich gemacht, dass sie weiterhin allein in ihrer Wohnung in Berlin-Charlottenburg lebt. Die Wohnung soll verkauft werden, daher macht sich Elisabeths Tochter Anja daran, den Haushalt aufzulösen.
Unterstützt wird Anja dabei von ihrer 19-jährigen Tochter Lena. Beim Ausräumen der Wohnung finden die beiden Frauen Fotos, Briefe und Gegenstände, die sie nicht nur neugierig auf ihre Familiengeschichte machen, sondern die gleichzeitig auch Fragen aufwerfen und ein dunkles Geheimnis vermuten lassen.
Ein zweiter Handlungsstrang spielt im Berlin der 1920er und 30er Jahre. Clara Brand wächst in einfachen Verhältnissen in Berlin-Neukölln auf. Bereits in jungen Jahren arbeitet sie in der Spülküche der Kindl-Brauerei, um etwas zum Familieneinkommen beizutragen. Die monotone, körperlich anstrengende Arbeit verlangt Clara und ihren Kolleginnen einiges ab. Hinzu kommt ein Vorarbeiter, der alle ständig drangsaliert und schikaniert. Als Clara sich bei einem Vorfall zur Wehr setzt, wird sie fristlos entlassen. Der Verlust ihres Arbeitsplatzes erweist sich als Glück im Unglück - Clara bekommt eine Anstellung als Hundebetreuerin angeboten. Ein Job, mit dem sie den Grundstein für ihre berufliche Zukunft legt.
Katharina Fuchs hat einen tollen Schreibstil, der mich immer wieder begeistert. Es braucht nur wenige Seiten und schon bin ich mittendrin in der Welt der Protagonisten und verfolge gespannt, was ihnen auf ihren Wegen widerfährt.
Katharina Fuchs verbindet das ereignisreiche Leben ihrer 1904 in Berlin geborenen Großtante Clara mit einer genauso fesselnden wie unterhaltsamen fiktiven Geschichte, die bis in das Jahr 2024 reicht und in Berlin und Hamburg spielt. Die Autorin lässt mich dabei nicht nur an den Höhen und Tiefen teilhaben, die die Zeit der Weimarer Republik mit sich brachte, sie macht auch deutlich, dass sich die Herausforderungen, mit denen wir heutzutage konfrontiert werden, gar nicht so sehr von den damaligen Problemen unterscheiden.
In „Vor hundert Sommern“ kann ich mitverfolgen, wie es Clara in der Zwischenkriegszeit ergangen ist, wie aus der Flaschenspülerin die Besitzerin eines Hundesalons wurde. Ich begleite Anja durch ihren herausfordernden Alltag, bis es ihr gelingt, ein Gleichgewicht zwischen familiären Verpflichtungen und eigenen Bedürfnissen zu finden. Ich beobachte Lena, die sich auf der Suche nach ihrem Platz im Leben befindet und noch ein wenig orientierungslos umherdriftet. Und ich lausche Elisabeths Erzählungen, die wie eine Brücke zwischen Gegenwart und Vergangenheit auf mich wirken.
Besonders in dem zeitgenössischen Part wartet Katharina Fuchs mit einer wahren Flut an Themen auf - gefühlt alles, was uns aktuell in unserem Alltag beschäftigt und bewegt, scheint Einzug in die Geschichte gehalten zu haben. Mir hat diese Vielfalt sehr gut gefallen, weil sie das Leben von Anja und ihrer Familie authentisch macht und die Hektik unserer Zeit widerspiegelt. Ich hätte mir diese Fülle auch für den historischen Teil gewünscht; hier gerät manches für meinen Geschmack ein wenig zu knapp.
Katharina Fuchs hat ein sehr gutes Händchen für stimmige Atmosphäre. Sie trifft den Zeitgeist auf beiden Zeitebenen ganz hervorragend - trotz aller Parallelen, die im Verlauf der Handlung deutlich werden, spürt man beim Lesen durchweg, dass sich die Mentalität und die Eigenarten der Menschen von heute und von vor einhundert Jahren eben doch in einigen Dingen unterscheiden.
Eine Sache hat mich bereits während des Lesens und auch danach noch besonders beschäftigt: Schulden unsere Vorfahren uns die Wahrheit über die Dinge, die sie erlebt haben? Haben wir wirklich ein Recht darauf zu erfahren, was vorherige Generationen durchgemacht haben? Lena bedrängt ihre Oma geradezu, ihre Erinnerungen preiszugeben. Elisabeth kommt dem schließlich nach und erzählt von Dingen, die sie ihr Leben lang verschwiegen hat. Dabei merkt man deutlich, wie sehr sie das Erzählen belastet. Alte Wunden werden aufgerissen, Schuldgefühle ans Licht gezerrt. Ich habe es in dem Moment als falsch empfunden, dass Elisabeth die zum Teil sehr schmerzhaften Erfahrungen und Emotionen gedanklich noch einmal durchleben musste. Vielleicht ist der Zeitpunkt, sich ein traumatisches Erlebnis von der Seele zu reden, irgendwann einfach überschritten und dunkle Geheimnisse sollten das bleiben, was sie sind - geheim.
„Vor hundert Sommern“ hat mir sehr gut gefallen - ein anschaulich und lebendig erzählter Familienroman, der mir ein paar kurzweilige Lesestunden beschert hat und mich ein wenig nachdenklich zurücklässt.
Rezensionen von yellowdog:
Standalone
Für immer von Maja Lunde
Mit Für immer hat die norwegische Schriftstellerin Maja Lunde nach ihrem Klimaquartett einen Standalone geschrieben.
Dieser Roman bietet ein Gedankenspiel. Was wäre, wenn niemand mehr sterben oder altern kann? Dieser Idee geht Maja Lunde anhand verschiedener Figuren, die in den Kapiteln wechseln, nach.
Der Stillstand kommt abrupt und für alle überraschend.
Es beginnt mit Jenny, Fotografin und Mutter von 2 Kindern, die todkrank ist. Doch durch den Stillstand wächst ihr Tumor nicht mehr.
Dann gibt es die Rentner Margo und Otto, die gerade aus ihrem Haus ausgezogen waren.
Jakob, der sich sorgen um sein ungeborenes Kind macht, das nach der 25.Schwangerschaftswoche nicht mehr wächst.
Anne, eine Krankenschwesterm die sich um Babys kümmern muss, die sich nicht weiterentwickeln.
Auch Menschen, die schwer verunglückt sind, sterben nicht.
Doch es bleibt die Hoffnung, dass der Stillstand enden wird und alles wieder normal wird.
Obwohl es in der Literatur schon ein paar Beispiele gibt, die diese Idee hatten, habe ich die Konsequenzen nie so beschrieben gesehen, wie von Maja Lunde. Dennoch bleibt es auch irgendwie ein Thesenroman.











