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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Inspirierende Geschichte

Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch

Das Buch enthält die inspirierende Geschichte von Lena, deren Selbstwert nach diversen gescheiterten Beziehungen am Boden ist. Durch ihre Freundin und Unterstützung ihrer Tochter meldet sie sich bei der Agentur für Selbstwert an. Dort lernt sie sieben Tage lang sich selbst zu lieben. Das Buch ist ebenfalls nach diesen sieben Tagen unterteilt.

An jedem Tag enthält man auch selbst Hinweise, wie man "Lenas Gelerntes" selbst in seinen Alltag integrieren könnte.
Während des gesamten Buches kann man sich sehr gut mit Lena identifizieren. Einige ihrer Probleme kennt man sehr gut und enthält auch Lösungsvorschläge für den eigenen Alltag. Das Buch ist sehr angenehm und inspirierend geschrieben, so dass man dem Inhalt gut folgen kann. Durch den Aufbau nach Wochentagen, kann man die Tipps auch in den eigenen Alltag integrieren.

Fazit: Ein inspirierendes Buch mit angenehmem Schreibstil, durch welches man, wenn man möchte, ebenfalls Tipps umsetzen kann.

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Rezensionen von tonton:

Ein schön gestaltetes Buch mit wichtiger Botschaft

Egal, sagt Aal von Julia Regett

Dieses Buch wirkt sehr hochwertig. Der Einband fühlt sich durch die stoffähnliche Textur angenehm an und ist farbenfroh illustriert. Auch die Seiten sind überraschend dick und robust, was es besonders kinderfreundlich macht.

Der Titel hat sofort das Interesse meines Kindes geweckt, weil es gerade in einer "Ist mir egal" Phase ist.

Die Menge an Text finde ich richtig für die Zielgruppe, und durch den klaren, gut lesbaren Schreibstil sowie die kindgerechte Schrift eignet sich das Buch auch gut zum Selberlesen. Die zentrale Botschaft (dass man beachten sollte, wie sich das eigene Verhalten auf andere auswirkt) ist wichtig und wird auf eine verständliche Weise vermittelt.

Die Szenen in der ersten Hälfte des Buches hätten aber etwas klarer beschrieben sein können. Es ist mir z.B. unklar, ob Aals Verhalten störend war oder nicht, als er an den Forellen vorbeischwimmt. 

Insgesamt aber ein sehr gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt und Kindern auf unterhaltsame Weise ein wichtiges Thema näherbringt.

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Rezensionen von PMelittaM:

Packend!

Allein gegen die Lüge von Alex Finlay

Stell dir vor, deine Eltern, deine jüngere Schwester und dein kleiner Bruder werden in ihrem Urlaub in Mexiko tot aufgefunden, und du musst deinen älteren Bruder, der wegen des Mordes an seiner Freundin im Gefängnis sitzt, darüber informieren. Genau das passiert Matt Pine, gerade war er noch in seiner Studentenbude, im nächsten Moment steht die FBI-Agentin Sarah Keller vor ihm und informiert ihn über die Todesfälle.

Und dann muss er auch noch nach Mexiko fliegen, damit seine Familie nach Hause überführt werden kann.

Matt Pine ist mir direkt ans Herz gewachsen, wahrscheinlich auch, weil ich mich viel zu gut in ihn hineinversetzen konnte, und mit ihm gelitten habe. Er ist aber auch ein netter Kerl. Seine Familie musste seit sieben Jahren mit der angeblichen Tat seines Bruders leben, sein Vater kämpfte von Anfang an um dessen Freilassung, und es gab sogar eine Dokumentationsserie darüber.

Erzählt wird nicht nur das aktuelle Geschehen, es gibt auch immer wieder Rückblenden ins Davor, wo man aus Perspektive der drei älteren Toten erfährt, was in den Tagen vor deren Tod passiert ist, am Ende erlebt man sogar die Todesnacht selbst mit, was mich sehr berührt hat. Dabei kommt das eine oder andere ans Licht, man lernt aber auch die vier Toten sehr gut kennen, so dass einen ihr Tod noch mehr mitnimmt, als es vorher schon der Fall war. Mir gefällt diese Erzählweise sehr gut.

Gut gefallen hat mir auch Sarah Keller, die eigentlich gar nicht für Todesfälle zuständig ist, aber auf andere Weise mit dem Fall verbunden ist. Auch sie und ihre Familie lernt man kennen und mögen. Sie steht an Matts Seite, das hat mir gut gefallen, und möchte den Fall, der nicht nur die Frage aufkommen lässt, ob es sich um Mord oder einen Unfall handelt, unbedingt klären. Ich könnte mir gut vorstellen, Sarah Keller in weiteren Werken noch einmal zu begegnen.

Auch andere Charaktere sind gut gezeichnet, ich mochte vor allem Matts Studienfreund:innen sehr, die sich rührend um ihn kümmern, jede:r ein ganz eigener Typ. Aber auch Matts weitere Familie, eine Tante und ein dementer Großvater, kommen einem nahe. So war ich von Anfang an emotional dabei und habe mitgelitten und mitgefiebert. Zusätzlich hat sich der Autor, der Anwalt ist, ein tatsächliches Problem des (usamerikanischen) Justizsystems vorgenommen, es spielt also auch eine gewisse Gesellschaftskritik mit hinein. Die Auflösung ist nachvollziehbar, und man erfährt auch noch ein bisschen Danach, was mir ebenfalls gut gefällt.

Das Debüt Alex Finlays hat es direkt in sich, es hat mich gefesselt und mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Sehr gerne empfehle ich es daher für Thrillerfans, bin gespannt auf weitere Werke des Autors, und vergebe gerne volle Punktzahl.

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Rezensionen von Chrissi:

Abbey

Girl Abroad von Elle Kennedy

Ein neues Buch von Elle Kennedy, wer kann da schon widerstehen.
Mit Girl Abroad entführt uns die Autorin nach London und in das Leben der jungen Frau Abbey.
Wie fang ich am besten an?
Ich liebe diese Cover einfach, es passt perfekt zum Buch und mit einem Blick hat man einen ersten Einblick vom Buch.

Auch der Schreibstil war einfach nur grandios. Immer wieder schön ein Buch von Elle Kennedy zu lesen.
Die Charaktere sind unglaublich unterhaltsam.
Abbey ist gerade erst nach London in eine WG gezogen. Eigentlich dachte sie es wäre eine Mädchen WG, so ist die Überraschung groß, als sie drei Jungs gegenüber steht. Kurze Zeit später lernt sie dann auch noch gleich zwei Männer, Nate und Jack, kennen und verzwickt sich in eine Dreiecksbeziehung.
Ihre Entscheidung zwischen Nate und Jack habe ich auf jeden Fall total verstanden und nachvollziehen können. Ich glaube zwischen Nate und ihr wäre die Beziehung innerhalb ein paar Monaten, aufgrund von verschiedenen Zukunftsvorstellungen, in die Brüche gegangen. Trotzdem hätte ich mir einen echten Abschluss mit dem Beziehungswirrwar gewünscht. Zwei Kapitel wo Jack und Abbey ein Paar sind, dass wäre schon noch sehr schön gewesen.
Genauso hätte ich mir ein Abschlusskapitel der beiden aus der Zukunft gewünscht, (z.B. zwei Jahre später).
Ich glaube Abbeys Vater muss noch etwas lernen, dass er seine Tochter loslassen muss. Trotzdem ein ganz toller Mensch.
Mein liebster Charakter ist auf jeden Fall Lee, ich hätte mir für ihn auch so ein Happy End gewünscht.
Der Charakter den ich am wenigsten gemocht habe ist auf jeden Fall Ben, der Typ ist einfach nur eklig.
Die gesamte Geschichte rund um Josephine war mein Highlight, das Ende habe ich so nicht kommen sehen aber definitiv geliebt.


Ich glaube in diesem Buch steht nicht unbedingt die Beziehung im Vordergrund, natürlich auch, jedoch auch Abbeys Reise ins Leben. Wie wir ja wissen ist sie sehr behütet aufgewachsen, sie lebt gerade, macht ihre ersten eigenen Erfahrungen. Falsche und richtige.
Ein etwas schwächeres Buch der Autorin, was ich jedoch trotzdem geliebt habe, freue mich auf die Verfilmung. Von mir 4 Sterne und auf jeden Fall eine Leseempfehlung.
Was habe ich bei diesem Buch Spaß beim lesen gehabt.


Vielen Dank an Elle Kennedy und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

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Rezensionen von peedee:

Verwirrend

Die Mündung von Tim Pieper

Kommissarin Lena Funk muss dringend eine Auszeit nehmen: Sie hat ihre Schwester Jette durch den sogenannten Gezeitenmörder verloren und dann starb auch noch ihre Mutter – eine sehr schwere Zeit. Auf einer abgeschiedenen Insel will sie zurück ins Leben finden. Als ein Toter an Land angeschwemmt wird, findet Lena in seiner Jacke ein paar Schmuckstücke.

Sie erkennt sie sofort, denn es sind die Trophäen des Gezeitenmörders! Lena ist überzeugt, endlich einen Schritt weiterzukommen. Je mehr sie sich jedoch in den Fall hineinkniet, desto gefährlicher wird es für sie…

Erster Eindruck: Ein sehr schönes umlaufendes Cover; gefällt mir.

Als Polizistin hat Lena schon viele schlimme Dinge gesehen – es gehört zu ihrem Job, mit diesen Bildern umgehen zu können. Als jedoch ihre eigene Schwester durch den Gezeitenmörder umgebracht wird, ist sie einfach nur als Privatperson betroffen. Sie ist es ihrer Schwester und den anderen Frauen schuldig, den Mörder zu finden. Deren Leben kann Lena nicht mehr retten, aber vielleicht ihr eigenes. In ihrem Kopf passieren merkwürdige Dinge. Wird sie langsam verrückt? Oder ist das nur dem ganzen psychischen Stress geschuldet? Eine Auszeit in der Abgeschiedenheit soll ihr helfen, zur Ruhe zu kommen. Doch es kommt ganz anders als geplant.

Ich habe alle Bände der Krimireihe um Hauptkommissar Toni Sanftleben gelesen – sie haben mir ausgezeichnet gefallen. Daher war ich sehr gespannt auf diesen ersten Thriller. Leider hatte ich Mühe, in die Geschichte hineinzukommen. Es war verwirrend. Sehr verwirrend. Was entsprach der Realität, was war erfunden? Durchlebte Lena eine Psychose? Wem kann man überhaupt vertrauen? In meinem Kopf gab es so viele Fragezeichen… Und Verwirrung. Ja, ich habe es schon ein paar Sätze vorher erwähnt, aber die Story war für mich eben auch ausserordentlich schwer verständlich. Die Komplexität dieser Geschichte rund um die Forschung hat bestimmt einen enormen Rechercheaufwand bedeutet. Die letzten 100 Seiten fand ich am interessantesten – 3 Sterne.

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Rezensionen von clematis:

Das Sorgerecht

Der Inselstrand von Jette Hansen

Anne und Ben haben geheiratet, die Familiensituation mit Bens Tochter Marie ist entspannt. Und genau jetzt melden sich die Großeltern des Mädchens und beantragen das Sorgerecht beim Pflegschaftsgericht. Als wäre das nicht schon genug, intrigiert ein Konkurrent gegen Annes gerade erst gegründeten Pflegedienst und schließlich grätscht auch noch Annes quirlige Freundin Franziska mitten in den Trubel.

Wie lange kann es dauern, bis Anne die Luft ausgeht?

Von einem Problem geht es zum nächsten, allerdings bleibt vieles eher oberflächlich, dringen die Gefühle der einzelnen Figuren nicht richtig zum Leser vor. Auch das Inselflair Amrums vermisse ich im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden, was sehr schade ist. Jette Hansen reißt etliche interessante Themen und Problemfelder an, wechselt Blickwinkel und Perspektiven, um ein gewisses Maß an Spannung ins Geschehen zu bringen, die Auflösung des Ganzen gerät meiner Meinung nach dann aber etwas zu kurz und abrupt, sodass hier die Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe nicht ganz stimmig sind.

Trotz aller Kritik umgeben einen bei diesem Abschluss der dreiteiligen Amrum-Serie sympathische Figuren, mit denen man gerne ein wenig Zeit verbringt. Für einen gemütlichen Sonntagnachmittag ist „Der Inselstrand“ also eine durchaus passende Abwechslung.

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Rezensionen von Claudia R.:

herzerwärmend

Das Kamel Leon von Mathias Jeschke

Klappentext / Inhalt:

Ein sprechendes Kamel und sein bester Kumpel finden tierische Eigenschaften

Leon ist ein bisschen betrübt – als Kamel findet er sich nur so „mittel“. Er ist mittelgroß, mittel-schnell, mittelschlau und will doch einfach nur einmal der Beste sein! Sein allerbester Freund, Chamäleon Felix, hört sich die Klagen seines Kumpels an, verdreht die Augen und denkt sich seinen Teil.

Bis er Leon ein für alle Mal klarmacht, dass es längst etwas gibt, worin er der mit Abstand an erster Stelle steht!

Das Erfolgsduo Mathias Jeschke und Mathias Weber hat eine lustige Tiergeschichte um ein liebenswertes Duo geschaffen, die Kinder und vortragende Erwachsene bezaubert.

Leon und Felix: Wenn Freunde helfen, die eigenen Stärken zu erkennen
Ein Bilderbuch ab 3 Jahren über ein sprechendes Kamel und seinen besten Kumpel
Du bist schon besonders: eine Freundschaftsgeschichte, die das Selbstvertrauen stärkt
Einmal der Beste sein: Leon braucht ein bisschen Hilfe, um seine Talente zu erkennen
Worin bist du gut? Mit Geschichten das Selbstbewusstsein bei Kindern stärken
Was einem nur der allerbeste Freund sagt: der beste Rat von Chamäleon Felix

Leon vergleicht sich mit so vielen anderen Tieren – vom Löwen bis zur Giraffe – dass er ganz vergisst, wie toll er wirklich ist! Zum Glück hört sich Kumpel Felix seine Ideen an, um ihn dann deutlich zu erinnern, dass er schon längst der Beste darin ist, er selbst zu sein. Eine lustige Tiergeschichte mit einer kindgerecht verpackten Botschaft: Leon und Felix zeigen vor, wie wir unsere eigenen Stärken erkennen!

Cover:

Auf dem Cover sind ein Kamel und ein Chamäleon erkennbar. Auch die farbliche Umsetzung ist sehr gut gelungen und die weiche Zeichenart macht eine besondere Atmosphäre aus.

Meinung:

Wundervolle Botschaft und Idee dahinter und dies kinderleicht und verständlich umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich dies hier gar nicht zu sehr vertiefen, da ich ansonsten den Kern des Ganzen zu schnell vorweg nehmen würde. Lest am Besten selbst und lasst euch vom Buch und der Botschaft verzaubern.

Leon, das Kamel ist durchschnittlich und möchte gern in etwas der Beste sein und zieht da so seine Vergleiche, doch für Felix, seinem besten Freund, steht fest, dass Leon bereits in etwas der beste ist... mehr dazu im Buch.

Der Schreibstil ist locker und gut verständlich. Einfache Sätze und kurze Abschnitte machen das Ganze gut und angenehm lesbar. Auch das Bild-Text-Verhältnis ist gut gewählt. Den einzelnen Abschnitte und der Geschichte an sich kann man gut folgen. Die Geschehnisse sind gut beschrieben und regen zugleich zum Nachdenken an. Die Botschaft ist gut verständlich und nachvollziehbar umgesetzt und wird am Ende auch sehr klar verdeutlicht.

Du bist selbst dein bestes Ich und genau das ist das Wichtigste.

Die Illustrationen sind sehr schön und passend zum Ganzen umgesetzt. Der weiche Zeichenstil und die warmen Farbtöne machen eine besondere Atmosphäre aus. Die Bilder sind passend umgesetzt und geben das Gelesene sehr gut wieder.

Fazit:

Eine wundervolle und herzerwärmende Geschichte mit verständlicher Botschaft.

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Rezensionen von S.:

Eine Berufung

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen von Ito Ogawa

Hatoko kehrt in ihren Heimatort Kamakura zurück, um den Schreibwarenladen der verstorbenen Großmutter zu übernehmen. Zusätzlich enthält das Erbe das Amt der öffentlichen Schreiberin. Dabei müssen das Papier, die benutzte Tinte, der Sprachstil, die Tusche, sogar die Briefmarke nach bestem Gefühl ausgewählt werden.

In Japan ein anerkannter und wichtiger Beruf.
Hatokos Ausbildung als Kalligrafin begann, als sie sechs Jahre alt war. Eine Stunde täglich musste sie üben. Das steigerte sich, die strenge Großmutter beeinflusste ihre Kindheit stark. Ständige Antreiberei ließen keine Freundschaften oder kindliche Freizeitvergnügen zu.
Die Hauptfigur erzählt detailliert, kleinteilig, beschreibt überaus gründlich ihre Art des Briefeschreibens. Ihr Ziel ist es, andere Menschen mit ihren Arbeiten glücklich zu machen. Ihre Geduld, ihr Streben nach Perfektion bei den immer sehr persönlichen Briefen sind bewundernswert. Jedes Schreiben ist ein gut überlegtes Kunstwerk, gewissenhaft verfasst und nur darum geht es in diesem Buch. In Maßen durchaus nicht uninteressant, mir für ein ganzes Buch zu ausführlich. Gut, dass durch die Briefe Lebenseinblicke gegeben werden. Mehr Interessantes Persönliches von Poppo-chan hätte mir gefallen, aber: „Sie schrieb über banale Dinge, …“ , urteilt sie über ihre Vorgängerin. Trifft auch auf sie zu. Der Japan- Zauber, die fernöstliche Poesie - kam bei mir nicht an.
Ito Ogawa hat eine Melange aus Sachbuch und Alltag einer seltenen Berufsgruppe verfasst. Für an einige japanischen Bräuchen und an der Tätigkeit öffentlicher Schreiberinnen interessierten Lesern ein unaufgeregter Leckerbissen.

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Rezensionen von Claudia R.:

Lesehunger

Klaus, die Büchermaus von José Carlos Andrés

Klappentext / Inhalt:

Faszination Buch: Diese Maus begeistert Kinder für die Welt der Geschichten!

Klaus ist ein kleines Mäuschen mit einem nicht zu stillenden Hunger. Egal, wie viel Käse mit Brot (oder Brot mit Käse) er isst, da bleibt immer diese Leere in seinem Bauch. Also macht er sich auf die Suche nach anderem Essbaren – ohne besonderen Erfolg.

Bis er in einer Buchhandlung landet ... Das Bilderbuch über eine kleine Büchermaus mit großem Appetit auf Geschichten, Märchen und Abenteuer verzaubert Kinder ab drei Jahren.

Ein Kinderbuch über eine ungewöhnliche Freundschaft und die Liebe zu Büchern
Leseförderung von Anfang an: Dieses Buch macht Kindern Lust aufs Lesen
Gemeinsam in die faszinierende Welt eines Buchladens eintauchen
Eine Maus-Geschichte zum Lesen lernen: zusammen mit Klaus den Hunger nach Büchern stillen
Eine Tiergeschichte über Leseliebe, gemütliche Vorlesestunden und die Macht der Fantasie
Kleine Maus, großer Lesehunger: Wie schmecken Kinderbücher?

Grüne Kobolde, Abenteuer und verborgene Schätze – erstaunlich, wonach so ein Buch schmecken kann! Zum Glück können Klaus und die Inhaberin des Buchladens sich darauf einigen, dass Bücher gelesen, nicht verspeist werden. Die Büchermaus findet sogar einen Weg, viele neue Besucher:innen in das kleine Geschäft zu locken. So verbreitet sich die Buchliebe schnell unter Mensch und Tier.

Eine wunderbare Geschichte über die Freude am Lesen, die Kindern ab drei Jahren die Welt der Bücher näherbringt.

Cover:

Eine niedliche kleine Maus und eine große Menge an Büchern ist auf diesem Cover zu erkennen. Es ist niedlich und toll umgesetzt. Der Haufen an Büchern ist schon beträchtlich und auch die Umsetzung ist gut gelungen. Optisch und auch farblich sehr schön gezeichnet und die Darstellung ist ansprechend.

Meinung:

Eine wunderschöne und liebevolle Geschichte über die Leere im Magen und den Hunger nach Geschichten, sowie der Leibe nach Büchern. Klaus die Maus spürte so eine Leere und konnte diese nicht definieren und ging daher auf die Suche. Was er entdeckte und fand, wird hier jedoch noch nicht verraten.

Da ich nicht zu viel vorweg nehmen oder gar Spoilern möchte, halte ich mich mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Die Sätze sind einfach gehalten, so dass auch kleine Lesemäuse dem Ganzen gut folgen können. Kurze Textabschnitte und die große Schrift machen es zum Vorlesen, aber auch Selbstlesen attraktiv. es eignet sich für Jungen und Mädchen ab ca. 4 Jahren und verdeutlicht die Liebe zu Geschichten und Büchern und den Hunger danach.

Wunderschön ist diese Geschichte umgesetzt und auch die Botschaft, die dahinter steckt ist mit so viel Herzblut und Leseliebe umgesetzt.

Die wunderschönen bunten Illustrationen veranschaulichen das Gelesene und setzen dies sehr gut um. Die bunten Bilder sind sehr schön und liebevoll gezeichnet und verleihen der Geschichte ihre eigene Note. Das Bild-Text-Verhältnis ist gut und ansprechend ausgewählt und für die Altersgruppe passend.

Lesehunger und liebevolle Buchvermittlungen stehen hier im Mittelpunkt.

Fazit:

Die Liebe zu Büchern und Geschichten wird in diesem Kinderbuch ganz zauberhaft vermittelt.

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Rezensionen von Tara:

Spannung mit Tiefgang

Vorsehung von Liane Moriarty

„Vorsehung“ ist ein fesselnder Roman der australischen Autorin Liane Moriarty, an dem nichts so mystisch ist, wie es zunächst klingt.

Eine unauffällige, allein reisende Dame - Cherry - steht während eines Inlandsfluges nach Sydney auf und beginnt ungefragt den anderen Fluggästen mitzuteilen, wann und warum sie sterben werden.

Eine unheimliche Situation, mit der die Passagiere sehr unterschiedlich umgehen. Einige sind belustigt, andere verängstigt bis panisch.
Im Anschluß beschreibt die Liane Moriarty das aktuelle Leben der Passagiere und der Flugbegleiterin sowie die Lebensgeschichte von Cherry.

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und liest sich leicht. Die Kapitel sind kurz - insgesamt 126 auf 512 Seiten – und die Anzahl der Charaktere über deren Leben wir etwas erfahren, ist hoch. Dadurch ist die Handlung abwechslungsreich und spannend. Die Auswahl der Personen, die wir nach ihrer Vorhersehung begleiten, ist gut getroffen. Jedes der Schicksale hat mich angesprochen und ich fand es interessant ihren Umgang mit der Voraussage zu verfolgen.
Dabei kommen zahlreiche Themen auf, die nachdenklich machen.
Gibt es ein Schicksal?
Würde das Wissen über dieses das Leben verändern?

Liane Moriarty ist es hier meisterhaft gelungen philosophische Themen in einen unterhaltsamen Roman - mit Charakteren deren Schicksal berührt - zu packen.

Das Ende hat mich überrascht, aber ich habe es als absolut stimmig empfunden, so dass ich jetzt schon sehr gespannt auf das nächste Buch der Autorin bin.

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