Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rosetheline :
Kindheitsmotive zum Ausmalen
Disney - Malen nach Zahlen: Classics von
Mit „Malen nach Zahlen Disney: Classics – Malbuch für Erwachsene“ hat der Ravensburger Verlag, wie der Titel schon sagt, ein tolles Malbuch für Erwachsene kreiert.
Normalerweise verbinde ich „Malen nach Zahlen“ immer mit meiner Kindheit. Es war immer toll, ein Kit geschenkt zu bekommen oder eins zu verschenken.
Stundenlang saß man davor, malte präzise die Felder aus und wartete bis die Farben getrocknet waren, um ein schönes Ergebnis zu erhalten.
Mit diesem Malbuch ist es etwas anders, denn hierfür werden (alkoholfreie) Filz- oder Buntstifte verwendet, die das Ausmalen definitiv einfacher und schneller machen. Und auch die Felder sind viel kleiner und erfordern mehr Präzision und Fingerspitzengefühl als die Malbücher von früher.
In dieser Ausgabe der Disneyreihe finden sich viele tolle Motive, die echte Klassiker sind: Szenen aus Arielle, die Meerjungfrau, Alice im Wunderland, 101 Dalmatiner, Der Glöckner von Notre Dame und viele mehr.
Alles in Allem ist es ein schönes Malbuch, um ein bisschen runterzukommen, in Nostalgie zu schwelgen und einem kreativen Hobby nachzugehen.
Rezensionen von yellowdog:
Auf der Straße
Die Straßenkatzen von Manila von
Anhand von 6 gezeichneten Geschichten mit wenigen beigefügten Schlagwörtern entwirft der Autor Archie Oclos ein Porträt der philippinischen Stadt.
Die Katzen sind faszinierend gezeichnet. Das ganze Spektrum an charakterizierenden Merkmalen und Gesten von Katzen sind zu bestaunen. Gleichzeitig ist ein sozialkritisches Element beigefügt, indem gesellschaftliche Probleme in der Stadt gezeigt werden.
Das erhöht das Buch über die üblichen Katzenbücher.
Rezensionen von Allie:
Achtung Suchtgefahr
Kodiak Echoes – Hide me von Julia Pauss
“Kodiak Echoes - Hide Me” fällt schon durch die Umschlaggestaltung auf: Das Cover wirkt mystisch-düster und gleichzeitig beruhigend. Zusammen mit dem Klappentext, der Spannung und Romantik gleichermaßen verspricht, sprach es mich sofort an und weckte die Hoffnung auf ein spannendes Lesevergnügen.
Diese Hoffnung wurde nicht enttäuscht.
Julia Pauss entführt uns in das kleine Städtchen Echo Cove in Alaskas Wildnis, umgeben von einem Naturreservat für Kodiakbären. Brynn ist eigentlich Softwareentwicklerin in einer großen Firma in Washington, D.C., wird aber durch ein Zeugenschutzprogramm im abgelegenen Echo Cove untergebracht. Sie fand entscheidende Beweise dafür, dass ihr Chef der Kopf eines internationalen Menschenhändlerrings ist und wird nun bis zum Ende des Prozesses vor ihm versteckt. Nicht alle Menschen in ihrer neuen Heimat sind ihr wohlgesinnt, allen voran ihr neuer Nachbar Archer, der als Wildhüter im Reservat arbeitet und sich in seiner Einsamkeit gestört fühlt…
Brynn war mir von Anfang an sympathisch, sie ist eine starke, selbstständige Frau, die sich nun in ihrer neuen Situation zurechtfinden und damit umgehen muss, dass ihre Unabhängigkeit erstmal stark eingeschränkt ist. Auch Archer gefällt mir gut. Er wird zwar als gefährlich und eigenbrötlerisch angekündigt, aber bereits nach den ersten Szenen stellt sich heraus, dass das meiste nur Fassade ist und er mit der Vergangenheit und den Vorurteilen der Leuten zu kämpfen hat.
Die Autorin schreibt angenehm flüssig und irgendwie unaufgeregt, so dass es einem wirklich leicht fällt, das Buch wegzusuchten. Die Story ist spannend, die Ungewissheit des ungeklärten Mord vor 10 Jahren hängt wie eine Nebelglocke über der Stadt und ihren Bewohnern. Und auch Brynns Geschichte wirkt durchdacht und nachvollziehbar. Gegen Ende ging es mir ein bisschen schnell, da kam mir die eine oder andere Wendung etwas konstruiert vor. Letztendlich ist es aber eine runde Story, deren lose Enden soweit gut zusammengeführt werden.
Erzählt wird meistens aus der Sicht von Brynn, wechselt aber in einigen passenden Momenten zur Perspektive von Archer. Dadurch bleibt die Spannung besonders am Ende hoch und man spürt förmlich das Knistern zwischen den beiden Hauptfiguren. Gestört hat mich dabei nur ein kleines bisschen, dass sich die starke Brynn das ein oder andere Mal zu sehr nach einem starken Beschützer zu sehnen scheint. Diese Momente sind aber schnell wieder vorbei, wenn sich die Handlung dem Cold Case zuwendet. Insgesamt war das für mich die perfekte Mischung zwischen Romantik und Spannung.
Fazit: Die Mischung aus Spannung, Romantik und der beiläufige Bezug zu echten Problemen in Alaskas Wildnis ist ausgesprochen gelungen. Zum Glück ist der zweite Teil bereits für Ende Mai angekündigt!
Rezensionen von nessabo:
Leicht verständlich und eindringlich - absolute Pflichtlektüre!
Behindert und stolz von Luisa L'Audace
Luisa L’Audace ist mir als Aktivistin bereits bekannt und ich durfte schon viel von ihr lernen. Daher war ihr Buch in vielen Bereichen eine Auffrischung bereits vorhandenen Wissens, ich konnte aber auch noch einmal neue Zusammenhänge verstehen.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der eindringlich und zugleich sehr verständlich ist.
Gleichermaßen empfehlen kann ich außerdem das von ihr selbst hervorragend eingesprochene Hörbuch. L’Audace webt in grundlegendes Wissen rund um Ableismus immer wieder persönliche Geschichten ein, was den Text unglaublich nahbar macht. Manchmal hätte das Private für mich strukturell zwar noch klarer vom Faktischen abgegrenzt sein können, aber das hat mich insgesamt nicht nennenswert gestört.
Das Werk ist wirklich ein absolutes Muss, gerade weil es so wenig Sichtbarkeit für Ableismus und die unter ihm leidenden Menschen gibt. Es enttarnt die zugrundeliegenden Denkmuster und verflicht diese Diskriminierungsform mit anderen. So konnte ich noch einmal neu verstehen, wie stark immer auch Kapitalismuskritik mit Anti-Ableismus einhergehen muss. Denn das Denken, Menschen seien aufgrund unterschiedlicher Leistung unterschiedlich wertvoll, ist untrennbar mit dem kapitalistischen System verbunden. Besonders die geschichtlichen Hintergründe rund um Eugenik allgemein und die NS-Zeit ganz konkret haben mich extrem berührt - ebenso wie die Erinnerung an gegenwärtige Opfer ableistischer Gewalt.
„Behindert und stolz“ kann ich als Einstiegswerk gar nicht deutlich genug empfehlen. Es macht so betroffen wie wütend und schafft es, trotz aller Frustration noch kämpferisch zu bleiben. Alle nicht-behinderten Menschen sollten es lesen, aktiv gegen Barrieren sowie fehlende Teilhabe angehen und lernen, dass Behinderung ein willkürlich geschaffenes Konstrukt ist, das ebenso wieder abgeschafft werden kann (und muss).
Rezensionen von Lili-Marie:
Wohlfühlroman mit Herz und Humor
Breakups and Butterflies von Kyra Groh
Seit Fake Dates and Fireworks wollte ich unbedingt mehr von Kyra Groh lesen und habe mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Der Schreibstil war hier wieder super einfach, locker und ich bin durch die Seiten geflogen. Dass das Buch von der Autorin annotiert ist, hat mir auch sehr gut gefallen. Sowas habe ich bisher noch nicht gelesen und es hat Spaß gemacht.
Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet und ich konnte richtig mit Mara mitfühlen auch wenn ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Mara gefallen. Sie hat zu sich selbst gefunden und sie auf diesem Weg zu begleiten war schön. Marius und auch Veda habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen auch wenn ich es etwas schwächer fand als Band 1. Ich freue mich nun darauf noch weitere Bücher der Autorin zu lesen.
Rezensionen von rosetheline :
Kindheitsnostalgie
Der kleine Maulwurf als Maler von Zdenek Miler; Simone Nettingsmeier
Der kleine Maulwurf ist ein echter Hit. Schon seit den 50ern schlieβen ihn Kinder auf der ganzen Welt in ihr Herz, denn es braucht keine Worte, um ihn zu verstehen.
In diesem Buch bringt uns der Erfinder des Krtek, wie der Maulwurf eigentlich genannt wird, Zdeněk Miler, die Geschichte des Maulwurfs als Maler näher, in der der Maulwurf zusammen mit seinen Freunden den listigen Fuchs austrickst, indem er sich selbst und seine Freunde, aber auch den Wald bunt anmalt und den Fuchs somit in Angst und Schrecken versetzt und dieser letztendlich den Wald verlässt.
Es ist eine einfache, schöne und lustige Geschichte, in der es um Zusammenhalt geht. Natürlich gespickt mit etwas Witz.
Die Illustrationen sind die klassischen Illustrationen des Maulwurfs und seinen Freunden, was prinzipiell super ist. Leider scheint es so, dass die Originalillustrationen verwendet worden sind, die natürlich nach heutigem Standard teilweise (sehr) unscharf sind.
Wer sich daran aber nicht so sehr stört und den Maulwurf liebt, wird das Buch mögen.
Rezensionen von rosetheline :
Erinnerungswirrwarr
Nowhere Heart Land von Emily Marie Lara
Mit "Nowhere Heart Land" hat der Pola Verlag den ersten Roman, dazu noch Debütroman, einer deutschsprachigen Autorin angekündigt, der mich sofort neugierig gemacht hat.
In diesem Roman von Emily Marie Lara geht es um die 29-jährige Rosa Magdalena Konert, die ihrerzeit in London lebt und arbeitet.
Nach einem handgreiflichen Vorfall ihrerseits auf der Arbeit und der Nachricht, dass die Beiträge für das Seniorenwohnheim ihrer Oma gestiegen sind, weil diese nun demenzbedingt mehr Unterstützung braucht, fliegt Rosa nach Jahren in ihre Heimat Wuppertal. Dort angekommen, kommen Rosa immer wieder Erinnerungen von früher auf, die mit ihrer verstorbenen Mutter, die sie nur Conny nennen durfte, ihren Freundinnen, Theresa und Leni, ihren Großeltern und dem Internat am Nützenberg zu tun haben. Und das alles während sie dabei ist das Haus ihrer Großeltern zu verkaufen, um die Beiträge ihrer Oma bezahlen zu können.
Ich hatte hohe Erwartungen an diesen Roman. Die Prämisse und auch die ersten Kapitel haben mir gut gefallen. Doch mit jedem fortschreitenden Kapitel habe ich gemerkt, wie oft ich vom Text abgeschweift bin und das Lesen eher zur Qual wurde.
Die Geschichte hat leider keinen richtigen roten Faden. Es werden verschiedene Themen angerissen, wie das Internatsleben und die Schließung dessen, Kind einer Teeniemutter zu sein, die mit 29 Jahren an Krebs gestorben ist und in deren Schatten man steht, das Aufwachsen ohne Vater, eine demente Oma zu haben, zerbrochene Freundschaften, das Leben im Ausland und damit einhergehend eine Art Reverse Culture Shock.
Es sind so viele (schwere) Themen und doch schweben sie nur wie Fetzen in der Geschichte voll depressiver Nostalgie und es ist schwer sie als Leser*in zu greifen oder sich richtig mit ihnen auseinanderzusetzen.
Außerdem fand ich die Charaktere sehr flach, habe keine Weiterentwicklung gesehen und fand einige Handlungen eher fragwürdig.
Positiv fand ich nur die Erinnerungen der Protagonistin, die mich selbst als Millenial an meine Kindheits- und Teenagerzeit erinnerten.
Alles in Allem bin ich leider eher enttäuscht als begeistert von diesem Roman. Es gibt bestimmt eine Zielgruppe, doch zu dieser gehöre ich leider nicht.
Rezensionen von rosetheline :
Sommerroman mit schöner Sprache
Wenn die Tage länger werden von Anne Stern
In dem Roman "Wenn die Tage länger werden" von Anne Stern geht es um Lisa Fischer, Musiklehrerin und alleinerziehende Mutter eines sechsjährigen Sohnes. Zum ersten Mal seit der Geburt ihres Kindes hat sie einen ganzen Sommer für sich allein, denn ihr Ex-Lebensgefährte, Janusz, nimmt den Sohn mit in den Urlaub nach Polen an die Ostsee.
Planlos lebt Lisa anfangs in den Tag hinein, bis sie irgendwann die Idee hat auf ihrer alten Geige, die sie von ihrem Vater bekommen hat, zu spielen. Da diese aber nicht mehr ganz intakt ist, fährt sie zu dem Geigenbauer Hans, der mit seiner Tochter Ute abseits der Stadt lebt. Durch ihn entdeckt sie, dass ihre Geige tiefe Geheimnisse mit sich trägt.
Stern hat einen Roman geschaffen, der wirklich schön geschrieben ist. Die bildhafte und poetische Sprache hat mir gut gefallen. Auch die Beschreibungen rund um und in Freiburg und den Titisee haben mich in Erinnerung an einen zurückliegenden Urlaub in dieser Gegend schwelgen lassen. Im Roman finden sich viele Themen, wie z.B. die Rolle der Frau und damit einhergehend eine alleinerziehende Mutter zu sein, aber auch eine schwierige Beziehung zur Mutter zu haben, sowie die Rolle des Mannes (als Vater), aber auch die eigene Familiengeschichte zu recherchieren und zu hinterfragen.
Da einige dieser Themen relativ komplex sind, wurden sie manchmal nicht ganz so tief ausgearbeitet und haben dadurch nicht die Tiefe bekommen, die sie verdient hätten. Einige Handlungen waren zudem vorhersehbar und hangelten in der Mitte von Normalität und Kitsch.
Zusammenfassend hat mir "Wenn die Tage länger werden" aber gut gefallen und ist ein guter Sommerroman bei dem ich auch noch etwas dazulernen durfte.
Daher vergebe ich 3,75 Sterne.
Rezensionen von Lydia_Te:
Das ist Liebe
Das ist Glück von Niall Williams
„Das ist Glück“ von Niall Williams ist ein Liebesbrief an das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen.
Ich muss gestehen, dass mir die ersten 60 Seiten nicht leichtgefallen sind. Der Schreibstil von Niall Williams ist detailliert und sehr bildlich. Was mir einerseits sehr gut gefällt, da ich mir den Regen in Faha in all seinen Facetten vorstellen kann.
Andererseits war der Einstieg in den Roman dadurch etwas holprig, so wie es die Wege in Faha sind.
Nach meiner Eingewöhnungsphase, habe ich den Roman von Seite zu Seite mehr ins Herz geschlossen. Wir lernen den Protagonisten Noe kennen (ausgesprochen wie das englische „No“ oder „Know“) und seine Großeltern die Doady und Ganga genannt werden. Hinzu gesellt sich später der liebenswürdige Christy.
Wir begleiten Noe durch einen kurzen Teil seines Lebens. Sind verloren, weil er nicht mehr Teil des Priesterseminars sein will, verlieben uns in drei Schwestern und sind zugleich etwas verwirrt und blind. Ziehen uns gemeinsam mit ihm schwere Verletzungen zu, teilweise ungewollt und teilweise gezielt um seiner zum Scheitern verurteilten Liebe nachzugehen. Wir bestreiten zusammen mit ihm und Christy jeden Abend den langen Weg ins Dorf, auf der Suche nach Junior Crehan und seiner unglaublichen Musik.
Die Geschichte wird übrigens aus der Sicht des alten Noe erzählt. Alles Erzählte liegt bereits weit zurück, der unablässige Regen in Faha der plötzlich durch die gnadenlose Sonne abgelöst wird. Die Elektrifizierung von Faha (die vor der von Boola erfolgt, oder schwindele ich jetzt?). Und all das wird mit einer Güte und Nachsicht erzählt, wie man sie nur haben kann, wenn man sein 17-jähriges Ich vor Augen hat.
Kurz und knapp: Das ist Glück ist pure Liebe.
Rezensionen von nanu?!:
Wunderbar zynisch
Geht so von Beatriz Serrano
Marisa hat Kunst studiert, landet aber in einer Werbeagentur, die eigentlich nur eine vorübergehende Lösung sein sollte. Jetzt steckt sie nach Jahren immer noch in diesen Job, und Marisa hasst die Sinnlosigkeit ihrer Arbeit und den ewigen Alltagstrott, den er mit sich bringt.
Das schlimmste aller Szenarien steht ihr aber noch bevor: Bald steht ein verpflichtendes Teambuilding-Wochenende an, und Marisa hat vergessen sich rechtzeitig um eine glaubhafte Ausrede zu kümmern.
Das übersteht sie niemals ohne "Hilfe".
Dieses Buch finde ich grandios und ist für mich jetzt schon ein echtes Jahres-Highlight.
Dabei mochte ich die Hauptfigur Marisa noch nicht mal besonders. Jeden Morgen schleppt sie sich zum Büro, übersteht den Tag nur mit der Hilfe ihrer Tabletten gegen Angstzustände.
Auf der Arbeit selbst tut sie nur das Allernötigste. Sie ist sehr gut darin, ihre Arbeit auf andere Mitarbeiter abzuwälzen und wundert sich oft selbst, wie sie mit dem minimalen Aufwand den sie betreibt, es so weit schaffen konnte.
Sie lügt ohne rot zu werden und nutzt Menschen aus.
Aber Marisa hat auch einen wunderbar schwarzen Humor. Aus ihrer Perspektive wird in der Ich-Form erzählt, und so kriegt man als Leser all ihre Gedanken ungeschönt präsentiert. Und die haben es manchmal echt in sich.
Sie stellt sich den grundlegenden Fragen des Lebens, hinterfragt Lebensmodelle, besonders die der Frauen.
Es geht um gesellschaftliche Anerkennung, um Wirtschaftskritik und Feminismus.
An vielen Stellen erkennt man sich selbst oder gewisse Situationen vielleicht wieder. Dieses Aufgesetzte mancher Kollege, die Falschheit der einen oder die ehrliche Übermotiviertheit der anderen. Den Büroalltag in all seinen Facetten. Bis auf eine Situation vielleicht die Marisa tut, die war schon etwas sehr krass aus der Realität gedacht, dafür aber nicht weniger unterhaltsam.
Und obwohl ich mich oft über Marisas Erkenntnisse amüsiert habe, gibt es doch viele Stellen die zum Nachdenken anregen. Denn letztens ist Marisa auch einfach nur einsam und ändern will sie im Grunde von sich aus ja doch nichts an ihrer Situation.











