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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von bookloving:

Ein berührender Roman

Pina fällt aus von Vera Zischke

In ihrem neuen Roman "Pina fällt aus" erzählt die deutsche Autorin Vera Zischke eine bewegende, mitunter nachdenklich stimmende, aber zugleich warmherzige Geschichte über Inklusion, Fürsorge, Abhängigkeit und Vertrauen. Vielschichtig setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie sich aus einer nachbarschaftlichen Notgemeinschaft, die sich erst im Ausnahmezustand zusammenfindet, langsam ein echter Zusammenhalt und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln kann.

Im Mittelpunkt steht die alleinerziehende Mutter Pina, die seit Jahren für ihren 20‑jährigen, autistischen Sohn Leo eine aufopfernde Stütze ist, bis sie plötzlich auf der Straße zusammenbricht und ins Krankenhaus eingeliefert wird. Leo lebt in einer eigenen, streng strukturierten Ordnung und ist auf verlässliche Abläufe angewiesen, damit seine Welt nicht aus den Fugen gerät. Mit Pinas Ausfall bricht von einem Moment auf den anderen ein fein abgestimmtes, vertrautes System zusammen, das nicht nur Leos Alltag geregelt, sondern auch ihre gemeinsame kleine Welt zusammengehalten hat.
Sehr anschaulich und einfühlsam zeigt die Autorin, wie stark Pinas Alltag von Selbstverzicht und der Fürsorge für ihren Sohn geprägt war. Sie lebt wie auf einem Drahtseil, auf dem Schuld, Verantwortung, Liebe und Erschöpfung sich in einem dauerhaften, oft unbewusst verschobenen Kräfteverhältnis vermischen. Rückblickend wird deutlich, dass Pina sich fast vollständig nach Leos Eigenarten, seiner vertrauten Routine und Sicherheit richtete, sodass kaum noch Raum für ihre eigenen Bedürfnisse und ihr eigenes Leben übrigblieb. Zischke erzählt ihre Geschichte mit großer Wärme, viel Feingefühl und Leichtigkeit, der die teils ernsten Themen nicht überdeckt, sondern ihnen Raum gibt. Durch ihren lebendigen Schreibstil und zahlreiche humorvolle, teils fast komisch bis chaotisch anmutende Episoden gelingt es ihr, uns trotz der emotionalen Dichte zu fesseln. Die Geschichte wirkt dabei nie überladen, sondern bleibt nah am Alltag, an den kleineren, doch gerade deshalb so markanten Momenten, die sich oft entscheidend auswirken. Durch Pinas medizinischen Notfall sehen sich die drei so unterschiedlichen Bewohner der Hausgemeinschaft mit eine ungewohnten Situation konfrontiert, aus denen heraus sie sich zunächst zögerlich, dann aber immer entschiedener dazu aufgerufen fühlen, für Pina einzuspringen und sich um den alleingelassenen Leo zu kümmern.
Ob nun die junge, rebellische und sehr distanziert wirkende Zola, die hochbetagte, vom Leben gezeichnete Inge oder der schüchterne, in sich gekehrte Wojtek – alle drei haben ihre ganz eigenen Probleme, Enttäuschungen und Verletzungen. Nach anfänglicher Unsicherheit wachsen sie Schritt für Schritt in ihre neue verantwortungsvolle Rolle hinein, stellen sich den ungewohnten Herausforderungen und lernen, füreinander einzustehen und als Gemeinschaft für Leo da zu sein.
Die Betreuung von Leo erweist sich als anstrengend, manchmal komisch bis chaotisch und stets anspruchsvoll, denn es verlangt Geduld, Flexibilität, Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich zu öffnen und Grenzen neu zu definieren. Mit viel Empathie und dem richtigen Gespür für Zwischentöne schildert Zischke diesen Prozess in all seinen Höhen und Tiefen sehr glaubwürdig. Er verläuft keineswegs reibungslos und harmonisch, sondern ist von Zweifeln, Fehlern, Überforderung, Missverständnissen und kleinen, aber bedeutsamen Erfolgserlebnissen geprägt. Dabei entstehen schrittweise Vertrautheit, ein unausgesprochenes Verständnis und ein Gefühl von Gemeinschaft, das über die eigentliche Aufgabe, Leo zu betreuen, weit hinausgeht.
Faszinierend ist es mitzuerleben, wie Leo nicht nur den Alltag dieser so unterschiedlichen Charaktere verändert, sondern auch ihren Blick auf sich selbst nachhaltig beeinflusst und sie dazu bringt, bislang unentdeckte, überraschend verletzliche, aber auch mutige Seiten an sich zu entdecken.
Mit einer gelungenen Mischung aus scharfer Beobachtung, Einfühlungsvermögen und feinem Humor zeichnet Zischke ein lebendiges und authentisches Bild dieser zunächst eher zufälligen Zweckgemeinschaft. Dabei gelingt es ihr hervorragend, die komplexen menschlichen Beziehungen und alltäglichen Dynamiken des Zusammenlebens in ihren vielfältigen Facetten einzufangen und zugleich die Widersprüche, Nähe und Distanz, Fürsorge und Grenzen aufzuzeigen.
Äußerst gelungen zeichnet Zischke ihre verschiedenen Figuren in ihrer Vielschichtigkeit, ohne sie zu idealisieren. Die Bewohner der Hausgemeinschaft werden mit ihren Widersprüchen, Stärken, Schwächen und Verletzlichkeiten sehr facettenreich und lebensnah darstellt. Glaubwürdig und einfühlsam stellt sie dar, wie jeder einzelne im Verlauf der Geschichte einen individuellen Prozess der Selbstfindung und persönlichen Weiterentwicklung durchläuft. Besonders überzeugend und respektvoll hat Zischke Leo als hochkomplexe, eigenständige Figur ausgearbeitet. Mit klar umrissenen Bedürfnissen, festen Routinen und einer sehr eigenen Wahrnehmung der Welt nimmt er eine zentrale Rolle im Roman ein. Gekonnt zeigt die Autorin auf, wie stark Menschen mit Autismus an feste Strukturen,  klare Regeln und verlässliche Abläufe gebunden sein können, die oft von Dritten als „merkwürdig“, „schwierig“ oder „unverständlich“ abgetan werden. Faszinierend ist es, wie Zischke uns einen nüchternen, zugleich einfühlsamen Einblick in Leos Alltag, seine Strategien zum Umgang mit Veränderungen und seine eigene Art, die Welt zu erfassen, gewährt.  
Neben turbulenten Alltagsgeschehnissen der Hausgemeinschaft rückt wiederholt auch Pinas Perspektive im Krankenhaus als ruhiger Gegenpol in den Fokus. Sehr eindrücklich thematisiert Zischke die Erschöpfung, die verborgene Belastung und Schuldgefühle, mit denen pflegende Angehörige oft konfrontiert sind. 
Sie macht sehr anschaulich deutlich, wie schwer es ist, eigene Grenzen überhaupt noch zu erkennen, wenn das Leben Jahr um Jahr fast ausschließlich auf die Bedürfnisse eines anderen ausgerichtet ist. Zugleich wirft sie die unausgesprochene Frage auf, wie viel ein einzelner Mensch tragen kann, ohne sich selbst zu verlieren oder zu zerbrechen.
Am Ende gelingt ein sehr stimmiger, realistischer Ausklang dieses bewegenden Romans, der nicht übertrieben idealisiert, aber zugleich hoffnungsvoll bleibt.  Die Geschichte zeigt uns auf wundervolle Weise, welche Kraft in kleinen, alltäglichen Gesten der Unterstützung, Aufmerksamkeit und Offenheit steckt, und regt nachhaltig zum Nachdenken über Inklusion, Mitmenschlichkeit, Gemeinschaft, Fürsorge sowie Krankheit, Behinderung und das Anderssein an.

FAZIT
Ein bewegender, warmherziger Roman über Fürsorge,  Inklusion, Erschöpfung und das langsame Wachsen von Gemeinschaft – mit vielschichtigen, lebensnahen Figuren und mit großer Empathie und feinem Humor erzählt.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für empathische, lebendig gezeichnete Alltagsgeschichten, komplexe Figuren und sensible Themen interessieren. 

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Fesselnder Cosy Crime an der Küste

Möwen, Seegang, falsche Fährte - Anni Gade und die Fördemorde von Inga Schneider

Hobbyspürnase Anni bei ihrem dritten Fall : ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich die Hauptfigur Anni so toll finde, und bin ganz neugierig in das Buch gestartet :
Anni möchte nach ihren ganzen Fällen mal ein wenig Ruhe und geht mit ihrer Freundin Nele auf die Erkundung eines Lost Places – Nele sucht tolle Motive für einen Fotowettbewerb und Anni muss mit.

Ziemlich schnell merkt Anni, dass außer der Kamera, nichts mehr von Nele zu sehen ist und Anni sieht sich, natürlich trotz Polizei-Arbeit, schon in ihrem nächsten Fall : Wo ist Nele nur ? Anni macht sich auf die Suche…..
Mit gewohnt flüssig leichtem Schreibstil, der zum Lesen einlädt, startet Inga Schneider in den dritten Fall um Anni Gade, der mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen hat. Seite um Seite habe ich mit Anni mitgefiebert, mitermittelt und konnte den Spannungsbogen kaum aushalten.
Die Figur Anni selbst, ist von der Autorin sehr gut dargestellt, sympathisch und authentisch und auch die anderen Charaktere des Buches sind bildhaft beschrieben, so dass man beim Lesen das Gefühl hat, stiller Beobachter der Szenerie zu sein.
Für viel Küsten-Flair sorgt Inga Schneider auch; die Örtlichkeiten sind so schön beschrieben, dass man manchmal meint, ein wenig Meeresluft beim Lesen zu spüren – das fand ich richtig toll.
Ich habe mich wieder sehr wohl mit Anni gefühlt und den dritten Band sehr genossen – toller Coys Crime mit Küsten-Flair, den ich von Herzen empfehle : hier ist Lesen wirklich Genuss !

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Rezensionen von buchina:

Gruselcomic mit spannenden Aufgaben zum Lösen

Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert

Die ersten Leselernjahre sind nicht immer die einfachsten, da braucht es besonders zu Beginn bei vielen ein wenig Motivation dranzubleiben. Mein Sohn (8 Jahre) tut sich schwer mit Lesen und mag die typischen Leseanfängerbücher nicht, oft sind sie ihm zu kindisch. Also testeten wir mal zusammen diese Gruselcomic.

Die Aufmachung des Buches ist weniger kindlich. In dunklen Farben gehalten, hauptsächlich in Rot- und Blautönen gehalten, wirkt es nicht wie ein typisches Kinderbuch, sondern cool, wie mein Sohn meint.

Protagonist Rupert ist ein Junge, der von seinen Mitschülern nicht ernst genommen wird und viel geärgert wird. Aber Rupert ist besonders, er kann Geister sehen und er will wissen, was mit seinem Vater geschehen ist, der eines Tages einfach verschwunden war. Das verspricht schon eine spannende Geschichte und das ist sie auch.

Das besondere an dem Buch ist, dass es voll von Rätseln ist, die auch für das Lesen sehr motivierend sind. Es sind Suchrätsel, die man auch den Text oder den Bildern entschlüsseln muss mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Die Lösung findet sich dann auf der nächsten Seite. Mein Sohn und ich fanden sie beide sehr interessant und manchmal auch richtig knifflig.

Insgesamt hat uns das Graphic Novel sehr gefallen. Die Geschichte ist spannend und hat überraschende Wendungen. Für meinen Sohn war es gut, dass es meist kurze Texte sind, die sich mit vielen Rätseln abwechseln. So blieb er dran und hatte schnell Erfolgserlebnisse. Absolute Kaufempfehlung.

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Rezensionen von MariasBooks:

Ein Buch für Proteinentuiasten und Fans von vielen unterschiedlichen Zutaten

Die Ernährungs-Docs - Unsere 100 besten Protein-Power-Rezepte von Matthias Riedl; Jörn Klasen; Viola Andresen; Silja Schäfer

ZUM TEAM
Die Ernährungsdocs sind eine Fernsehsendung und Podcast zu Ernährung. "Unsere 100 besten Protein-Power Rezepte" ist ihr neuestes Buch und ist in der ZS - Edel Verlagsgruppe erschienen.

INHALT und AUFBAU
Beim ersten Durchblättern fällt einem auf die knapp 200 Seiten eine cleane und bildreiche Gestaltung auf.

Einfach und ausdrucksstark. Doch nicht nur unterschiedlichste Rezepte für alle Mahlzeiten lassen sich im Buch finden. Unterbrochen werden die gesunden Rezepte mit Infos zu Protein, Listen mit proteinhaltigen Lebensmitteln und weiteren Infos, die man für eine gesunde Ernährung brauchen kann. Am Ende des Buchs befindet sich zudem ein ausführliches Rezeptregister, dass die Rezepte in Zutaten unterteilt, was in meine Augen eine praktische Sortiertung istda man sich eher an eine Hauptzutat als an einen Namen erinnert oder man spezielle auf der Suche nach Rezepten zu einer Zutat ist. ZUTATEN Bei den Rezepten fällt sofort auf, dieses Buch ist nicht für ein kleines Lebensmittellager gedacht ist und auch einen mindest mittelgroßen Supermarkt in der Nähe benötigt wird. Denn die Rezepte sind alles andere als ein Einheitsbrei. Neben unterschiedlichen Zubereitungsarten und neu gedachten Klassikern werden auch viele neue Zutaten aufgelistet, die man nicht unbedingt standardmäßig zu Hause hat. oder im kleinen Laden um die Ecke bekommt. Dem ist auch geschuldet, dass wir noch nicht so viele Rezepte testen konnten, wie wir es gerne zum Zeitpunkt der Rezi getan hätten.
REZEPTE
An sich sind die Rezepte sehr clean und einfach gestaltet. Die Texte kurz gefasst, auch wenn man den einen oder anderen Satz auch mit einem 1-2 Wörtern hätte zusammenfassen können. Die Zubereitung ist immer leicht verständlich formuliert und auch für Koch-Neulinge gut gestaltet, wenn auch nicht das beste Buch für absolute Einsteiger. Wer aber seine Ernährung nachhaltig und mit Fokus darauf verbessern möchte oder gerne viel Zeit mit der Thematik verbringt, wird mit diesem Buch eine gute Basis finden. ZIELGRUPPE
Dieses Buch ist eher für Menschen gedacht, die viel Zeit zum Kochen haben und sehr viele Zutaten frisch zur Verfügung haben. Für den Alltag von Eltern mit wenig Zeit ist dieses Buch nicht das richtige. Dennoch ein hochwertiges Buch, dass in seiner Zielgruppe seinen Platz eindeutig verdient hat.

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Rezensionen von JennifersBooks:

Süßes Mäuseabenteuer auf dem Campingplatz

Emmis großes Campingabenteuer von Esther van den Berg

In "Emmis großes Campingabenteuer" begleitet man Emmi auf ihren allerersten Campingurlaub – voller Aufregung, neuer Eindrücke und kleiner Mutproben. Alles ist neu: das Wohnmobil, der grüne Campingplatz und die vielen Möglichkeiten, draußen zu spielen. Emmi findet schnell neue Freundinnen und Freunde, entdeckt den Platz, klettert, schaukelt und erfindet mit ihrem Freund Milo immer neue Spiele.

Die Illustrationen von Esther van den Berg sind warm, farbenfroh und voller kleiner Details, die Kinder sofort ansprechen. Da gibt es den Camper aus einem Saftkarton, das kleine Mäuse-Baby in der Nussschale als Kindersitz oder die Schranke vor dem Campingplatz, die eigentlich ein Trinkhalm ist. Jede Seite lädt zum Entdecken ein und transportiert die fröhliche, sommerliche Campingstimmung wunderbar. Die Bilder tragen die Geschichte fast genauso stark wie der Text – ideal zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen.

Das Buch eignet sich besonders für Kinder ab 3 Jahren, die Freude an Abenteuern, Natur und ersten Freundschaften haben – und jetzt, wo die Urlaubszeit beginnt, ist es auch ideal für alle Kinder, die selbst bald ihren ersten Campingurlaub erleben.

Ich habe mir mit meinen Kindern die Leseprobe angesehen und sie hat uns die Kaufentscheidung wirklich erleichtert. Ich habe das Buch bereits für meine beiden Mädels bestellt. Meine mittlere Tochter liebt Tiergeschichten, vor allem wenn Mäuse darin vorkommen – wie "Briefträger Maus" oder "Das Mäusehaus mit Sam & Julia". Außerdem plant sie für den Sommer schon ihren Zelturlaub im Garten. Sie liest auch unglaublich gerne ihrer kleinen Schwester vor – und zusammen mit den schönen Bildern werden die beiden bestimmt viel Freude mit diesem Buch haben.

Nachtrag:

Inzwischen habe ich das Buch gemeinsam mit meinen Kindern angeschaut – und es ist tatsächlich noch schöner als in der Leseprobe. Die Größe ist perfekt, sodass alle gut auf die Seiten sehen können. Auch das Papier fühlt sich hochwertig an: stabil genug, dass selbst meine jüngste Tochter problemlos umblättern kann, ohne dass ich Angst haben muss, die Seiten könnten einreißen.

In der Leseprobe wirkten die Farben etwas gedeckt, in echt sind sie jedoch deutlich strahlender und richtig schön farbenfroh. Auch die Textlänge passt für uns ideal: kurz genug, damit meine Jüngste beim Vorlesen nicht ungeduldig wird, und gleichzeitig lang genug, dass meine ältere Tochter es gut selbst lesen kann.

Wir mögen das Buch wirklich sehr – eine klare Empfehlung von uns!

Es lohnt sich auch ein kurzer Blick auf die anderen Bilderbücher von Esther van den Berg. Meine Töchter lieben die Reihe "Krümel", weil wir selbst Meerschweinchen haben und meine jüngste Tochter findet das Meerschweinchen mit Windel und Bunte-Streusel-Klopapier ganz witzig.

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Rezensionen von Nele33:

gute Fortsetzung

Nebelbeute von Benjamin Cors

Mit "Nebelbeute" ist der 3. Band um das Ermittlerteam Jakob Krogh und Mila Weiss erschienen. Die ersten beiden Bände habe ich regelrecht verschlungen und war gespannt auf diesen Band.

Das Setting, ein verschneites und leicht skurriles Bergdorf hat es schon mal in sich und Milas Mission, endlich Johannes Toblach zu stellen versprach Hochspannung pur.

Mila hat sich nach dem letzten Fall eine Auszeit genommen, allerdings nicht um sich zu erholen, sondern um ihren Widersacher Toblach zu stellen, nachdem sie erfahren hat, wo er lebt. Er soll sich in den Wäldern beim Bergdorf aufhalten. Die Atmosphäre die Cors schon bei Milas Ankunft schafft ist bedrückend und dunkel. Als dann schon am ersten Morgen nach ihrer Ankunft eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, weiß sie, dass Toblach in der Nähe ist. Sie möchte ihre Tarnung nicht verlieren und gibt sich bei den Polizei-Befragungen als erholungssuchende Ermittlerin aus.

Als Jakob keinen Kontakt mehr zu herstellen kann, wird klar, dass Mila in Gefahr schwebt und Jakob und das Team reisen in das Bergdorf, um Mila zu finden. Doch alles, was sie finden, sind Anzeichen ihrer Abreise.

Für mich kommt "Nebelbeute" nicht ganz an die beiden Vorgängerbände heran, aber es ist ein spannender Thriller in dem der Autor die Figuren super charakterisiert und ein bedrückendes Setting geschaffen hat. An manchen Stellen war es mir dann doch zu langatmig.

Eine Empfehlung spreche ich gerne aus und freue mich jetzt schon auf den 4. Band

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Rezensionen von Philiene :

Absolute Lese Empfehlung

Die Schatten der Schuld von Michael Jensen

Es gibt unzählige Bücher die sich mit dem zweiten Weltkrieg und dem Schrecken der Naziezeit befassen. Allerdings enden die Meisten davon auch mit dem Ende von Beiden.

Die Schatten der Schuld beschäftigt sich mit der Generation die nicht mehr direkt damit verbunden war und trotzdem bis heute mit den Folgen beschäftigt ist.

Das Buch beginnt mit dem Anschlag auf die Patriachin Marlene, sie wird von einem alten Mann niedergestochen und vergibt ihn erstaunlich schnell. Ihre Enkelin Katharina kann das nicht und beginnt Nachforschungen. Dabei gerät sie tief in die Vergangenheit und lernt auch die Tochter des Attentäters kennen. Dessen Geschichte bis in die Naziezeit zurück führt.

Im Roman wechselt der Autor zwischen den Zeiten und hat so einen vielschichtigen Roman über Schuld aber auch über Erinnerungen die über Generationen weitergegeben werden. Die Geschichte ist packend wie ein Thriller und gleichzeitig historisch sehr interessant. Die Frage nach der Schuld ist hier nicht einfach zu beantworten und so vielschichtig das ich das Buch gar nicht aus der Hand legen konnte.



Ein so wichtiges Buch das unbedingt gelesen werden sollte.

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Rezensionen von rainbowly:

Sommerlich leicht

Sunny Baking Time von Theresa Haubs

Theresa Haubs bringt mit „Sunny Baking Time“ bereits ihr zweites Backbuch auf den Markt. Diesmal soll es sommerlich, leichte Rezepte geben. Und beim Durchstöbern entdeckt man verschieden Rezepte mit Erdbeeren, Rhabarber, Himbeeren… aber auch Klassiker wie Brownies und Käsesahnetorte. Ich finde, das ist thematisch sehr gut getroffen.

Mich hat davon auf jeden Fall einiges direkt angesprochen und ich möchte noch Vieles ausprobieren. Die „Unschlagbare Erdbeer-Schoko-Kombi“ hat mich schon mal überzeugt! Wirklich leicht und schnell gemacht und hat super gut geschmeckt!
Es gibt wirklich eine sehr große Auswahl an Rezepten - über 60 Kuchen (bzw. Muffins oder Cookies) und noch einige Desserts! Da ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.
Es gibt zu jedem Rezept ein Bild und diese sind wirklich sehr ansprechend und lassen einem schon vor dem Backen das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Die Sprache im Buch ist sehr modern. Ich bin da ganz offensichtlich nicht die Zielgruppe, aber trotzdem finde ich, dass die Rezepte verständlich und unterhaltsam beschrieben sind. Wer sich mit Jugendsprache allerdings schwer tut, für den ist dieses Backbuch wohl nicht das Richtige.

Am Anfang des Buches gibt es noch einige Kapitel zur Information - Baking Basics, Pannenhilfe, Rezept-Upgrades und eine Playlist. Für Backanfänger sehr gute Hinweise und Tipps.

Fazit
Tolle Rezepte, ansprechend gestaltet - ich freue mich auf den nächsten Kuchen!

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Rezensionen von brauneye29:

Hat was

Die Straße von Robert Seethaler

Zum Inhalt:
Es wird eine Geschichte über eine ganz normale Straße erzählt, die nicht im Zentrum liegt, wohin sich vermutlich nie ein Tourist verirren würde, aber dennoch ist hier Leben und es passieren die vielen kleinen Geschichten, die das Leben so schreibt.
Meine Meinung:
Im Grunde weiß man im Vorfeld gar nicht so recht, was einen bei diesem Buch erwartet und man muss sich einfach darauf einlassen und schauen was passiert.

Und in der Straße passieren halt die ganz normalen Dinge des Alltags, mal größer, mal kleiner, mal interessanter, mal weniger interessant, aber halt das Leben. Und irgendwie hatte man wirklich das Gefühl irgendwie dabei zu sein, denn so manches hatte ein vertrautes Gefühl im Gepäck. Der Schreibstil ist zurückhaltend, passt aber in dem Fall sehr gut, das war auch in der Hörbuchversion sehr gut umgesetzt. Ein unaufgeregtes Buch, dass aber irgendwie Reiz hatte.
Fazit:
Hat was

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Rezensionen von Lesemaus:

Oft tabuisiertes Thema

Light my Fire von Sheila de Liz

Das Sachbuch von Sheila de Liz hat mich gleich angesprochen, weil es ein oft tabuisiertes Thema offen behandelt: Lust und Sexualität im Alter. Es werden Themen angesprochen, über die kaum jemand offen spricht, wie z. B. Lustverlust, Scham und Unsicherheiten. Spannend finde ich auch den Zusammenhang zwischen Hormonen und Wohlbefinden; es erklärt hormonelle Veränderungen und deren Auswirkungen klar und nachvollziehbar.

Außerdem werden praktische Tipps, Beispiele und anschauliche Erklärungen für den Alltag gegeben und Wege aufgezeigt, wie ein erfülltes Sexualleben wieder möglich wird.
Besonders schätze ich den offenen, humorvollen, direkten und lockeren Ton der Gynäkologin. Es schadet auch Männern und jüngeren Frauen nicht, das Buch zu lesen, da zu einen jeder mal ins Alter kommt und es ein besseres Verständnis für körperliche Veränderungen, Sexualität und die Bedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen vermittelt und so auch das gegenseitige Verständnis in Beziehungen stärken kann.

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