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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Hennie :

Churchills Geheimnis, bleibt es eins?

Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter

Wie schon im ersten Teil findet die junge Gianna Pitti, die als Polizeireporterin bei der Zeitung Messagero di Riva arbeitet, im Wasser des Gardasees eine Leiche. Dieses Mal ist es eine Frau und wie sich bald herausstellt, war das ihre Informantin. Im Auftrag ihres Vaters sollte Gianna eine CD-Rom mit wichtigen Daten übernehmen.

Leider findet sie nur die Hülle mit unvollständigem Hinweis zu Churchills Geheimnis...

Das ist der spannende Ausgangspunkt und ich begann mit großer Erwartung zu lesen. Wie im ersten Teil wird das italienische Flair, die Urlaubsstimmung am Gardasee, die italienische Art zu leben, wunderbar eingefangen. Die eigentliche Geschichte mit dem grandiosen historischen Hintergrund unter Beteiligung großer Namen ist für meinen Lesegeschmack ein wenig zu ausufernd geraten. Viel Raum nehmen die Geschichte der Adelsfamilie Pitti-Sanbaldi und die Macken des Marchese Francesco (Bruder von Arnaldo und Onkel von Gianna) ein. Dazu gibt es noch einige Protagonisten im Arbeitsumfeld Giannas, ihre Chefin Elvira Sondrini, dann die Exfrau Arnaldos, Clara sowie deren jungen Lebensgefährten Patrick, ein Historiker... Aus wechselnden Perspektiven setzt sich die Handlung fort, erst gemächlich bis es immer brisanter wird. Am Ende gibt es eine Auflösung, aber nicht die erwartete. Churchills Geheimnis, bleibt es eins?

Interessante Beigaben:
Giannas sich ständig ändernde To-Do-Liste, ein Kreuzworträtsel und ein Plätzchenrezept, das eine wichtige Rolle spielt.

Fazit:
Ich wiederhole meine Einschätzung vom ersten Teil: Auch Was am Ufer lauert ist eine Werbung für die Urlaubsregion Gardasee, eine schöne Urlaubslektüre. Ich freue mich auf Teil 3 und auf die Lösung noch ungeklärter Fragen.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Sehr fesselnd!

Vorsehung von Liane Moriarty

Während eines Fluges geht eine alte Dame durch die Reihen und sagt den Passagieren wann, wo und woran sie sterben werden. Einige reagieren geschockt, andere belächeln die Vorkommnisse. Dennoch verändern sie alle ihr Leben und bekommen diesen Moment mit den Prophezeiungen nicht mehr aus dem Kopf.
Es ist eine große Anzahl an Personen über deren Leben die Handlung geht und jeder geht ein wenig anders mit der denkwürdigen Vorsehung um.

Es geht aber nicht nur um ihr Leben, sondern auch um das der alten Damen, so dass es zahlreiche Handlungsstränge gibt. Jeder davon ist spannend und die Wechsel fesseln.
Werden sich die Worte der alten Dame bewahrheiten?
Wie kommt sie überhaupt dazu das Schicksal anderer Menschen vorauszusagen?
Die Situation ist alles andere als angenehm und verändert das Verhalten der Charaktere.
Können sie dadurch ihr Schicksal beeinflussen?
Mich hat das Buch total vereinnahmt und ich war froh, dass ich nur stiller Beobachter der Geschehnisse war.
Das Buch ist durchweg fesselnd geschrieben und es regt zum Nachdenken an.

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Rezensionen von Ele:

Schwer

Perlen von Siân Hughes


Perlen, Roman von Siân Hughes, Ebook vom Dumont Buchverlag
„Das Schlimmste ist, vergessen zu haben und sich dann wieder zu erinnern.“
Mariannes Mutter verschwindet, als sie acht Jahre alt ist. Zurück bleiben sie selbst, ihr Vater und das Baby, ihr Bruder Joe. Sie leben in einem alten Haus, mit verwildertem Garten am Rand eines kleinen Dorfes.

Ihr Leben lang leidet sie unter dem Verschwinden der Mutter. Die Erinnerung an sie kleine Lieder, Rituale und Geschichten begleiten sie. Erst als sie selbst eine kleine Tochter hat, stößt sie auf ein Geheimnis.
Das Buch besteht aus 21 Kapiteln, die alle mit einem zusammenfassenden Titel überschrieben sind. Am Anfang eines Kapitels und auch immer wieder dazwischen im Text, befinden sich, in kursiver Schrift deutlich abgesetzt, Kinderlieder, Abzählreime oder Gedichte, zum Teil in englischer Sprache. Der Roman ist in sehr poetischer Sprache und bildhaft geschrieben. Die Autorin erzählt in der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin.
Ich habe mich mit der Lektüre schwergetan, ich habe den roten Faden, der sich durch die Geschichte zieht nicht verloren, sondern ihn gar nicht erst gefunden. Zu Beginn kam sogar etwas Lesefluss auf, doch die Story verlieft nicht immer in einer Zeitabfolge, manchmal greift die Autorin vor, um kurz darauf wieder in ihre Kinderzeit zurückzukommen. Abschnittsweise ist die Grundstimmung sehr morbide und auch gruselig. Das alles war mir zu düster zu destruktiv. Besonders schlimm fand ich den Abschnitt, als Marianne Schülerin war, ihr häufiges Schwänzen in der Schule, hatte scheinbar keinerlei Folgen, obwohl sie kaum lesen konnte, ist sie auf eine weiterführende Schule gekommen, sie hat studiert und ein Buch geschrieben. Die postnatalen Depressionen, bzw. Wahnvorstellungen oder war es Hysterie? Ich bin nicht dahintergekommen, wurde auch nicht erklärt. Insgesamt sind diese Erscheinungen, vermutlich durch das Trauma, auf das Verschwinden der Mutter zurückzuführen. Eine Psychotherapie wäre bestimmt hilfreich gewesen.
Die seltsame Beziehung zu Kelly konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, an dieser Stelle hätte ich das Buch beinahe abgebrochen, doch ich wollte unbedingt wissen, ob eine plausible Auflösung des Verschwindens von Mariannes Mutter präsentiert wird. Mit keiner der Figuren konnte ich warm werden. Es war einfach nicht mein Buch.
Wer Bücher dieser Art mag, wird sicher Gefallen daran finden, von mir 2,5 Sterne.
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Rezensionen von kabo16:

Ist nicht jedes Buch auch ein Aspirin für die Seele?

Die geheime Sehnsucht der Bücher von Nina George

Nina George muss sich nicht bemühen, um über 300 Seiten ihres neuen Romans voll zu schreiben, damit der Druck nicht zu teuer wird. Da gibt es kein unnötiges Füllmaterial an Wörtern, im Gegenteil, es ist wie ein Lesefluss, der den Leser mitnimmt auf eine wunderbare Lesereise.

Dies ist der dritte Teil, der Literarischen Apotheke.

Man sollte die ersten beiden Teile des Bücherschiffes mit dem außergewöhnlichem Jean Perdu gelesen haben. Nicht nur weil sie wunderschön sind, sondern um ihre Menschen von Anfang an, kennen zu lernen. Erst dann versteht man warum sie so ticken und agieren.

Neue Menschen lernen das Schiff mit seinen Bewohnern und vor allem mit den ganzen Büchern kennen. Wie zum Beispiel Françoise, mit ihrer kranken Mutter. Sie ist erst 12 und kennt das Schiff noch nicht. Aber auch sie wird hier Lösungen für ihre Probleme finden.

Bücher über Bücher, ihre Leser und deren Geschichten, überraschende Ereignisse, Leben im Wandel, Vergangenheit und Gegenwart, Liebe, Tod, Versöhnung und immer wieder, das wahre echte, schrecklich schöne Leben. Das alles findet der Leser zwischen den Buchdeckeln.
Lesen ist nichts für Feiglinge!

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Rezensionen von Lerchie:

Im letzten Moment

Die Stunde des Widerstands von Ellin Carsta

In Bernried am Starnberger See im Jahr 1942 haben sich die Falkenbachs und die Lehmanns an das Abhören ihrer Telefonate gewöhnt. Doch das Gefühl bespitzelt zu werden wird immer stärker. Gibt jemand aus der Familie Informationen weiter? Wilhelmine steht im Zentrum des Widerstands und geht damit ein großes Risiko ein.

Ihre Freunde von der Weißen Rose werden gefasst und die Gestapo ist ihr dicht auf den Fersen. Da erhält sie plötzlich Unterstützung von Hauptsturmführer Victor Sander, und der bringt sich dadurch sehr in Schwierigkeiten. Wilhelmine muss sich verstecken und Paul Friedrich arbeitet an Plänen um sie und seine ganze Familie incl. Die Lehmanns aus Deutschland hinaus zu bringen. Gustav erlebt währenddessen einen, immer unbarmherziger geführten, Krieg an der Front. Um das Leben eines Freundes zu retten, steht er vor einer schweren Entscheidung.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich. wie bei allen Büchern dieser Autorin, leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss beeinträchtigt hätten. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Wie wir schon aus dem Vorgängerband erfahren haben ist Elisabeth die Verräterin, der Maulwurf in der Familie. Sie ist dermaßen vom Regime überzeugt, dass es ihr egal ist, dass sie die ganze Familie Falkenbach und auch die Lehmanns, damit ins Unglück stürzt. Auch den Vater ihres Sohnes Jojmop, der ja genaugenommen gar nicht ihr Sohn ist, was wird ebenfalls aus den Vorgängerbänden wissen. Wilhelmine hat wohl nicht gründlich überlegt, was sie da anrichten kann. Auch wenn ich sie durchaus verstehen kann, doch wird sie erwischt, erwischt es auch die kompletten Familien Falkenbach und Lehmann. Und ich hoffe, dass sie dort, wo sie sich versteckt nicht doch noch erkannt wird. Ich hoffe sehr, dass es Paul Friedrich gelingen wird, die beiden Familien noch rechtzeitig aus Deutschland herauszubringen. Auch hoffe ich, dass Irmas Vater nicht nach Deutschland zurückkehrt, sondern ihm in Amerika geholfen werden kann. Das Buch war wieder sehr spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich empfehle es gerne weiter und empfehle natürlich die ganze Falkenbach-Saga von Anfang an zu lesen. Von mir fünf Sterne.

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Rezensionen von Katyleh:

Emotional und spannend

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1) von Antonia Blum

Ich bin absolut begeistert von "Der Kindersuchdienst - Für immer in deinem Herzen" von Antonia Blum! Das Buch hat mich positiv überrascht, denn es ist authentisch geschrieben und fühlt sich sehr gut recherchiert an. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Autorin hat eine Atmosphäre geschaffen, die mich sofort in die Geschichte gezogen hat.

Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich kann ihre Aktionen und Emotionen vollkommen nachvollziehen. Ihre Geschichten sind herzergreifend und authentisch, ich habe mich während des Lesens oft gefragt, ob die Geschichte wohl auf wahren Begebenheiten basiert. Die Charaktere sind so gut entwickelt, dass ich mich mit ihnen verbunden gefühlt habe.

Ich kann das Buch nur empfehlen, es ist ein Muss für alle, die sich für wahre Geschichten und menschliche Schicksale interessieren. Antonia Blum hat ein Meisterwerk geschrieben, das mich lange nach dem Lesen noch beschäftigt hat. Ein Buch, das bleibt.

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Rezensionen von chabli:

Gruselig und düster

Play of Hearts von Juli Dorne

In Evies Familie beherrscht Magie. Dies ist jedoch der Grund, dass sie vor den Normalsterblichen gemieden und verteufelt werden. Die Angst davor und die Tatsache, dass sie ein Beerdigungsinstitut betreiben und mit ihnen der Tod einhergeht. Da Evie ein sehr einsames Leben ohne Gleichaltrige fristet, ist es ihr größter Wunsch, endlich einen Freund zu finden.

Dieser Wunsch wird ihr von einem verzauberten Spiegel erfüllt. Jedoch nicht ohne Preis, den ab sofort stirbt jedes Lebewesen, dass sie auch nur kurz berührt. Als sie an ihrem 18. Geburtstag Arthur kennenlernt und sich in ihn verliebt, scheint sich alles zu ändern – bis das Chaos ausbricht..

Ich konnte dem Buch leider überhaupt nichts abgewinnen. Was andere als poetisch empfinden, war für mich nur anstrengend. Diese ewigen Umschreibungen, die langgezogenen und visualisierten Gefühle beispielsweise. Auch empfand ich den Jahrmarkt nicht als magisch, sondern einfach nur gruselig und düster – jedoch nicht auf die gute, spannende Art. Auch die Reaktionen untereinander waren gewöhnungsbedürftig. Evies Familie macht da keine Ausnahme. Beim Lesen hatte ich ständig das Bild der Adams Family vor Augen.

Das Buch mag seine Liebhaber finden, leider gehöre ich jedoch nicht dazu

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Rezensionen von Petra Sch.:

der erste Fall für ein etwas anderes Ermittlerduo

Wenn Ende gut, dann alles,2 Audio-CD, 2 MP3 von Volker Klüpfel

Tommi, Anfang 30, lebt im Wohnwagen seines Vaters, (der in eine Seniorenresidenz gezogen ist), denn er ist ein etwas erfolgloser Thriller-Autor.
Mit übernommen hat er auch Svetlana, die ukrainische Putzfrau, die für Ordnung im Wohnwagenchaos sorgt.
Eines Tages finden die beiden am Straßenrand ein Mädchen mit Down-Syndrom, das kein Wort spricht.

Wie ist es dorthin in den Wald gekommen, und wo sind seine Eltern? Klar, dass Svetlana dem Mädchen helfen will und Tommi dem nicht auskommt, und beide dabei in Gefahr geraten.

Svetlana ist einfach nur göttlich! Sie ist sooo witzig, ohne es sein zu wollen, einfach nur durch ihre trockene Art. Einen Großteil des Humors macht dabei ihr ukrainischer Akzent aus, der von Shenja Lacher genial gesprochen wird, und dass sie Sprichwörter oft falsch zitiert. Doch sie ist wirklich wiff, sie ist taff, hat eine gute Kombinationsgabe und viel Menschlichkeit und Wärme.
Tommi hingegen ist leider einfach nur nervig. Er denkt, er ist der größte Thriller-Autor, er ist egozentrisch und checkt oft einfach nichts. Ja, er macht eine Entwicklung durch (aber nur dank Svetlana), aber trotzdem konnte ich zu ihm keine Verbindung aufbauen.
Gut ist die Dynamik zwischen den beiden, es gibt witzige Dialoge und die beiden ergänzen einander und kommen - dank Svetlanas Hartnäckigkeit und das Einbinden von Tommis Vater - auch wirklich weiter in den Ermittlungen. Denn die Polizei ist (klischeehaft) eher faul, sucht die einfachste Erklärung und will nichts tun.
Die Aktualität durch ukrainische Flüchtlinge ist gegeben, dennoch geht die Auflösung in eine ganz andere Richtung, als ich zu Beginn dachte.
Ein spannender Showdown (mit Chaos und Humor) und eine gute Auflösung rundet alles ab.


Fazit:
Der erste, humorige Fall für das außergewöhnliche Ermittlerduo Svetlana und Tommi macht Lust auf mehr. Svetlana ist einfach genial! (Tommi leider eher nervig).

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Rezensionen von Mabla59 :

Der Familie entrissen

Beeren pflücken von Amanda Peters

"Beeren pflücken" von Amanda Peters wunderschön geschriebene Geschichte über Verlust, Wahrheit, Liebe und Glück.
Ruthie, ein 4-jähriges indigenes Kind, wird ihrem familiären Leben entrissen und in einem wohlhabenden Zuhause von einer weißen Frau und deren Ehemann großgezogen.

In der Kindheit wird Ruthie von Träumen über ihr früheres Leben mit ihrer echten Familie gequält und von ihrer vermeintlichen Mutter vor dem Alltag geschützt.
Norma, wie Ruthie jetzt heißt, merkt schnell, dass etwas mit den Erklärungen, die sie erhält, wenn sie Dinge aus ihrer Kindheit hinterfragt nicht stimmen kann
Und auch Joe, ihr leiblicher Bruder macht sich Vorwürfe, dass er es war, der Ruthie als Letzter gesehen hat, bevor sie an diesem langen, heißen Sommertag in Maine von den Feldern, auf denen die Familie als Beerenpflücker arbeitete, verschwand.
Doch Ruthie's echte Familie gibt niemals die Hoffnung und die Suche nach einem verlorenen Kind auf.
Das Herz ihrer Mutter weiß, dass sie da draußen irgendwo ist!
Amanda Peters hat einen empathischen Schreibstil und nimmt uns mit auf eine Reise über 50 Jahre mit authentischen Charakteren und spannende Handlungsstränge

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Rezensionen von Arambol:

Das Sterben hat begonnen

Aschesommer von Benjamin Cors


"Das hier war seine Rache. Er war nicht auf der Welt, um zu verzeihen. Er war hier, um sie zu zerstören."

Ein halbes Jahr nach den traumatischen Ereignissen der „Krähentage“ wird die Sonderermittlungsgruppe 4 erneut mit einem verstörenden Fall konfrontiert.
Nach einem rätselhaften Hinweis stoßen Jakob Krogh und Mila Weiss auf zwei tiefgefrorene Leichen in einem verlassenen Bauernhof.

Eine Botschaft aus Asche kündigt weiteres Sterben an. Während die "Gruppe 4" ermittelt, zeigt sich: Der Täter kennt nicht nur die Opfer, sondern gleichzeitig die geheimsten Schwächen der Ermittler. Die Spur führt tief in psychologische Abgründe; die Grenze zwischen den Ermittlern und dem Täter beginnt zu verschwimmen.

Die erzählte Geschichte ist unheimlich spannend und in sich sehr schlüssig; gleichzeitig aber auch verstörend genial und klug konstruiert. Die handelnden Charaktere, allen voran natürlich Mila und Jakob, sind detailreich und glaubwürdig charakterisiert.
Aufgrund des verwendeten Schreibstils lässt sich der Thriller flüssig lesen, man kann das Buch kaum noch aus der Hand legen und wird regelrecht atemlos in die Handlung hineingezogen.

„Aschesommer“ ist ein fesselnder Thriller, der mich mit psychologischer Tiefe, komplexen Charakteren und einer spannungsgeladenen Handlung in den Bann gezogen hat. Benjamin Cors ist es erneut gelungen, eine zunehmend düstere Atmosphäre zu erschaffen, in der die Ermittler nicht nur gegen einen skrupellosen Mörder, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen zu kämpfen haben.

Wer schon die „Krähentage“ gelesen hat (und das ist zum Verständnis unbedingt Voraussetzung), sollte sich diesen Nachfolger keinesfalls entgehen lassen.
Die Handlung ist unfassbar packend; inhaltlich zugleich absurd genial.
Ein Thriller, der keine Kompromisse macht: Für mich ist der "Aschesommer" tatsächlich noch etwas besser als der schon ausgesprochen gute erste Teil.
Uneingeschränkte Thrillerempfehlung, volle Punktzahl!
Ich freue mich auf weitere Teile der Serie, es gibt wohl ganz offensichtlich noch recht viel zu erzählen.

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