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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von t3833:

Guter Einstieg in das Thema!

Das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Notizen zur modernen Irrationalität von Amanda Montell

"Das Zeitalter des magischen Zerdenkens - Notizen zur modernen Irrationalität" von Amanda Montell lässt sich in das Self-Help-/Sachbuch-Genre einordnen. Die Autorin beschreibt verschiedene Arten kognitiver Verzerrungen und Biases, mit denen wir im digitalen Zeitalter konfrontiert sind.

Der Titel dieses Buches hat mich zunächst sehr angesprochen, aber leider entsprach der Inhalt nicht meinen Vorstellungen.

Ich hatte mir erhofft, dass sich eingehend mit dem "Zerdenken"/Overthinking, seinen Ursachen und
Tipps zum Umgang mit diesem Phänomen auseinandergesetzt wurde. Stattdessen erhalten wir je Kapitel immer einen neuen Einstiegstext zu verschiedenen Themen. Das erlaubt leider keine tiefergehende Auseinandersetzung. Nichtsdestotrotz fand ich die persönlichen Einblicke und Zusammenhänge der Autorin interessant. Des Weiteren ließen sich die Kapitel sehr gut (für ein Sachbuch) lesen und ich war nie gelangweilt von einem Thema.
Ich kann dieses Buch nur Personen empfehlen, welche noch kein Wissen über kognitive Verzerrungen und Biases verfügen und einen Einstieg in dieses Thema benötigen.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Just for the Summer von Abby Jimenez

Mich haben Titel und Klappentext angesprochen. Beides finde ich auch nach der Lektüre passend, das Coverbild eher weniger - für mich strahlt es eine Unbeschwertheit dieses Sommers aus, die nicht zum Inhalt passt und auch der Hund ist meiner Meinung nach ein wenig zu hübsch. Auch kannte ich die Autorin schon von Yours Truly - was ich nicht so schlecht gefunden habe.

Die Geschichte wirkt auf den ersten Moment sehr witzig - 2 Charaktere, die ihr perfect match noch nicht gefunden haben und deren Beziehungen bislang immer nur dazu führten, dass der jeweils andere Party danach seinen perfekten Partner fand. Diese beiden finden sich über einen Blogartikel von einem der beiden, nämlich Justin, der auf einem Blog von seinem Fluch berichtet. Die Krankenschwester Emma hört über ihre Freundin davon und so schreibt Emma ihn an. Schon geht es Hals über Kopf in eine Klinik in Justins Nähe, was für Emma nicht verwunderlich ist, schließlich nimmt sie immer nur kurze Aufträge an. Wie sich das dann entwickelt, muss man selbst lesen. Ich verrate nur so viel: beide haben eine ordentliche Last zu tragen und gerade gegen Ende hin droht jede*r auf seine Art, an dieser Last zu zerbrechen. Das mitzuerleben, was sicher auch bitter für mich und nicht nur leichte Sommerlektüre und zumindest ich wurde ziemlich wütend auf so manche Person, deren Verhalten mehr als daneben war. Auch fand ich dazwischen die Geschichte ziemlich hart, was aber der Geschichte auch einen realistischeren Touch gab. Das Ende selbst war mir ein wenig zu glatt, aber auch sehr heilend und romantisch auf seine Art.

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Rezensionen von robertp:

Mallorca für Mörder

Das Teufelshorn von Anna Nicholas

Isabel „Bel“ Flores Monserrat genießt die idyllische mallorquinische Atmosphäre ihrer Heimatstadt Sant Marti. Noch weiß sie nicht, dass sich ihr Leben innerhalb weniger Stunden massiv ändern wird.
Die ehemalige Kommissarin aus Madrid wird vom Bürgermeister überredet wieder in den Polizeidienst einzutreten.

Ein Mädchen ist verschwunden, wahrscheinlich entführt worden und das sind nicht die Schlagzeilen die sich der Dorfchef wünscht. Schon bald werden weitere Leichen gefunden und Flores scheint einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen zu ahnen. Die Ermittlerin beginnt – gemeinsam mit ihrem Kollegen Tolo Cabot – einen Wettlauf gegen die Zeit.
Anna Nicholas beschreibt das Meer, die Buchten und Berge Mallorcas wie in einem Urlaubsprospekt. Als Leser werde ich aufs Genaueste mit den Gassen, Geschäften und vor allem Bars und Cafés des Landes vertraut gemacht. Die herzliche Ermittlerin, die nebenbei als Vermieterin von Ferienwohnungen ihre Mutter unterstützt, hat ihre Eigenarten. Als Haustier hält sie sich ein Frettchen, als Dienstwagen einen, in die Jahre gekommenen, Fiat, welchen sie öfter, wegen der Geschindigkeit gegen eine Vespa eintauscht. Neben der Aufklärung der Entführung und Morde erfahren wir viel über Land und Leute. Die sonnigen Hügel und Berge sowie der lange Strand sind die Schauplätze der Handlung. Das Teufelshorn ist eine fiktive Felsnadel vor einer Höhle an der Küste, hier findet Flores einige Hinweise auf die Mörder.
Der Roman liest sich wie ein Butterbrot. Er erzeugt bei mir ein Urlaubsgefühl, wohl weil ich schon in Mallorca gewesen bin. Die Handlung wird sowohl durch die Ermittlungsergebnisse als auch Anekdoten im Umfeld der Kommissarin lesenswert und hält das Interesse wach. Es erschließt sich für mich nicht wie Flores ihren Alltag innerhalb von 24 Stunden unterbringen kann. Ihre Aktivitäten würden für einen Tag und eine Nacht zu kurz, aber was soll’s es ist unterhaltsam.
Für alle die einen Roman in der Art der Bruno Chef de Police von Martin Walker Geschichten mögen. Sie sind hier gut aufgehoben mit den Alltagsgeschichten einer Hauptkommissarin in einem Dorf voller liebenswerter Menschen und Mördern.

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Rezensionen von Liselottchen:

Süße Geschichten rund um Erdbeeren

Die Erdbeermädchen von Judith Allert

Im Mittelpunkt der Kurzgeschichten stehen die drei Mädchen Anna, Kira und Jo, die ihre (Wahl)Oma Irmi besuchen. Sie besitzt jede Menge Erdbeerbeete und hat früher auch in einer großen Plastikerdbeere Erdbeeren verkauft. Die kleinen Geschichten drehen sich um Sorgen aus dem Alltag. Beispielsweise, dass eins der Mädchen ein Geschwisterchen bekommt und die Familie fortziehen könnte.

Oder Oma Irmi bricht sich den Fuß und muss ins Krankenhaus. Die Mädchen kochen Marmelade. Zum Schluss findet sich auch eine Lösung dafür, dass Oma Irmi nicht ausziehen muss.

Das Buch ist in großer Schrift geschrieben, passend für Leseanfängerinnen, und ist ebenfalls zum Vorlesen geeignet. Die Zeichnungen sind gelungen und sprachen meine Enkelkinder an. Da drei Mädchen die Hauptfiguren sind, wird das Buch eher Mädchen ansprechen, wobei mein 4jähriger Enkel ebenfalls gebannt gelauscht hat. Unter dem Strich ein liebenswertes Bilder- und Erstlesebuch, das meine beiden ältesten Enkelinnen (5 und 7) mehrfach lesen wollten. Die Illustrationen sind reichhaltig, farbig bunt und passen ausgezeichnet zu den Geschichten.

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Rezensionen von NT:

Hello Baby

Hello Baby von Kim Eui-kyung

Ein stilles, schweres Buch über ein lautes, oft verschwiegenes Thema: den unerfüllten Kinderwunsch. In Hello Baby lässt Kim Eui-kyung mehrere Frauen zu Wort kommen, die sich alle in der gleichen Kinderwunschklinik in Seoul behandeln lassen. Verbunden sind sie über eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe, die dem Roman seinen Titel gibt.

Jede der Frauen bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigene Hoffnung, ihr eigenes Scheitern mit, und gemeinsam fügen sie sich zu einem vielschichtigen, berührenden Bild weiblicher Verletzlichkeit und Stärke.

Die Autorin erzählt zurückhaltend, mit wenig wörtlicher Rede, aber umso mehr Schmerz zwischen den Zeilen. Der Großteil des Romans spielt in der Klinik selbst, mit vielen Einblicken in die körperlichen und seelischen Abläufe rund um die IVF-Behandlung. Was zunächst wie eine stille literarischere Erzählung wirkt, gewinnt gegen Ende überraschend an Tempo, mit einem Hauch Thriller, der das zuvor so introspektive Geschehen in ein neues Licht rückt.

Hello Baby ist ein Chor aus Stimmen, die selten gehört werden. Die Frauen darin sind unterschiedlich, ihre Erfahrungen individuell, und doch verbindet sie etwas sehr Grundsätzliches. Ein ruhiger, fein beobachteter Roman, der bleibt.

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Rezensionen von Kwinsu:

Hin und her

Dream Count von Chimamanda Ngozi Adichie

Chimamanda Ngozi Adichie ist eine unglaublich talentierte Beobachterin und erzählt die Geschichten ihrer Figuren eindringlich und intensiv. In "Dream Count" verfolgen wir Teile der Lebensgeschichten von Chiamaka, Zikora, Omelogor und Kadiatou, die entweder durch Verwandtschaft und durch das Schicksal miteinander verbandelt sind.

Die einleitende Geschichte, die in der Ich-Form erzählt wird, ist über Chiamaka, genauso wie das abschließende Kapitel. Die anderen Frauen lernen wir etwas distanzierter in den anderen Kapiteln genauer kennen.

Die vier sind alle Afrikanerinnen, die auf die ein oder andere Art in den USA gelandet sind, wobei Chiamaka, Zikora und Omelogor aus einem sehr wohlhabenden Haus in Nigeria stammen, Kadiatou hingegen hat eine Flucht aus Guinea in die USA hinter sich. Ihrer aller Schicksal ist stark geprägt von ihren Erfahrungen mit Männern und den hochtrabenden Erwartungen ihrer Verwandtschaft, das oberste Ziel scheint eine Heirat und das Kinderkriegen zu sein. Doch bei alle den Frauen laufen die Leben entgegen der in sie gesetzten Erwartungen, ihr Umgang damit ist unterschiedlich: Von einer Wurschtigkeit, über Naivität bis hin zum Selbstunterdrucksetzen ist alles dabei. Manchmal tut es weh, wie einzelne Charaktere - vor allem Chiamaka - ihr Glück von Männern abhängig machen. Sie ist ohnehin die schwer auszuhaltendste Figur, für mich zumindest. Sie definiert sich förmlich über ihre Partner, macht oft das, was eben diese wollen. Sie fantasiert der Reiseschriftstellerei nach, fliegt in unzählige Länder, um anschließend erfolglos ihr Geschriebenes an die Presse zu bringen. Das ist aber kein Problem, denn finanziert wird das alle ohnehin von ihrer Familie, die nur selten den Unmut entgegen der verschwenderischen Ekstase äußern.

Die dargebotenen Beobachtungen der Autorin über ihren Figuren sind detailliert und sehr intensiv. Alle Handlungen sind nachvollziehbar, der Lesefluss gerät aber aufgrund der Dichte des Textes oft ins Stocken. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen, allerdings hinterlässt es mich etwas ratlos. Meistens erwarte ich mir beim Lesen ja irgendeine Moral der Geschichte, diese konnte ich hier aber leider nicht wirklich erkennen. Die Sprache der Autorin hat mich in den Bann gezogen, zweifelsohne, sie schafft grandiose Sätze wie "Doch in stillen Momenten, wenn ich alleine war, hatte ich Angst, dass das, was sich wie Zufriedenheit anfühlte, eigentlich Resignation war." (S. 108), hat mich mitgerissen - vor allem die Geschichte um Kadiatou ist unfassbar bewegend. Aber da ist auch immer wieder das Gefühl der Langeweile und der Ratlosigkeit, weil ich einfach keine Antwort auf das "Warum" (wurde dieser Roman so erzählt, wie er erzählt wurde) finde. Auch nicht nach dem Ende, nach dem Nachwort, in dem die Autorin ihre Beweggründe und Hintergründe darlegt. Ich persönlich habe nicht erkannt, dass es in "Dream Count" vorwiegend um Mutter-Tochter-Beziehungen gehen soll, wie es uns die Autorin wissen lässt. Ehrlich: mir hätte es genügt, wenn Kadiatous Geschichte, vielleicht sogar noch etwas detaillierter, erzählt worden wäre. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch, bei allen Längen und Unverständlichkeiten sehr gerne gelesen, weil es trotz eines schlüssigen Plots doch schöne Erzählkunst ist. Und ich habe viel neue Einblicke in verschiedene afrikanische Kulturen bekommen, die der mir gewohnten doch gar nicht so unähnlich sind, nein, die Parallelen sind erstaunlich. Dass ich für "Dream Count" eine Leseempfehlung ausspreche, ist für mich genauso einleuchtend wie mysteriös. Ein Hin und Her, das im Gedächtnis bleibt.

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Rezensionen von Buster:

Spannung und Schmunzeln

Mittendrin im Lilabunt von Mirjam Müntefering

Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. Dieses Buch hat so ziemlich alles was für mich bei einer Geschichte wichtig ist: Spannung, Verwirrungen und Irrungen, Amüsante Missverständnisse im Zwischenmenschlichen, Heimlichtuereien die auffliegen, Aufklärung über anders lebende Menschen als der Mainstream und und und.

Mirjam Müntefering hat ein sehr gutes Buch geschrieben welches zwar eine fiktive Geschichte beinhaltet aber sie so gut beschrieben, das ich sie mir bildlich sehr gut vorstellen könnte und ich mir vorstellen könnte das sowas ähnlich auch passieren könnte. Ihr Erzähl und Schreibstil rundet das ganze noch wunderbar ab und lässt sich flüssig lesen.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen es ist spannend und lustig und sehr kurzweilig!!

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Rezensionen von Sago:

Illuminator statt Diminisher

How to know a person von David Brooks

Der NYT-Kolumnist David Brooks schreibt hier über die Macht der Aufmerksamkeit. Jeder Mensch möchte wirklich gesehen werden. Manche Menschen verfügen über die Fähigkeit, andere zum Strahlen zu bringen. Sie nennt Brooks Illuminatoren. Bei anderen ist das Gegenteil der Fall, sie nennt Brooks Diminisher.

Ein Illuminator zu werden, kann man trainieren und so echte Verbundenheit erfahren, so seine These.

Das praxisnahe Beispiel aus der Leseprobe, wie Brooks zufällig ein Date beobachtet, in der der Mann ausschließlich über sich selbst redet und Brooks sich wünscht, der Mann würde der Frau doch wenigstens eine einzige Frage stellen, hatte mich sehr angesprochen. Leider ging es so alltagstauglich nicht weiter.

Wie erreicht man Herzensbildung? Es gilt dabei, das Naheliegende genial zu meistern. In der Regel sehen wir die Dinge allerdings nicht so, wie sie sind, sondern wie wir sind.

Brooks liefert in drei Teilen eine Fülle von Geschichten, Anekdoten und von eigenen Erfahrungen und verliert sich ein wenig darin. Zumindest hat er mich und meine Aufmerksamkeit im letzten Teil teilweise verloren. Das lag zum einen daran, dass sich alles zwangsläufig an der amerikanischen Gesellschaft orientiert (Oprah Winfrey, George W. Bush...) Menschen, die in anderen Kulturen aufgewachsen sind, so schreibt Brooks selbst, haben eine andere Sicht auf die Welt. Und so lässt sich nicht alles unmittelbar übertragen. Zum anderen ging es für mich hier auch oft zu sehr um das Allgemeine, etwa um Themen wie Kulturkampf, in denen ich mich nicht wiederfinden konnte.

Ratlos wurde ich, als Brooks zum Ende hin schrieb:"Mittlerweile glauben Sie vermutlich, ich sei ein wahrer Sigmund Freud." Auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Die überschaubaren Anregungen wie die von Brooks so bezeichneten Loops kenne ich schon sehr lange als sog. kontrollierten Dialog. Ansonsten empfiehlt er Fragen zu stellen und Empathie zu zeigen. Dass man letztere trainieren kann, war mir tatsächlich neu. Aber werden Menschen mit geringer Empathie dieses Buch lesen?

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Rezensionen von Petra:

Leben lernen

Eine Welt nur für uns von Claire Deya

Kriegsende an der Cote d´ Azur, eine Gruppe Minenräumer versuchen die Strände wieder frei zu bekommen, mit primitiven Hilfsmitteln und ohne Erfahrung sind es Freiwillige die ihr Leben riskieren. Fabien ein Resistancekämpfer der vor den Erinnerungen flüchtet, Vincent der aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager geflohen ist, er sucht Ariane und setzt seine Hoffnungen auf die deutschen Kriegsgefangenen.

Lucas der Deutsche, der für das Versprechen wenn er mitmacht eher entlassen wird und die anderen die für Bezugsscheine und andere Vergünstigungen diesen gefährlichen Job machen. Da ist außerdem Saskia die als einzige ihrer Familie den Holocaust überlebt hat. Sie alle haben überlebt aber zu welchen Preis. Die Menschenwürde müssen sie sich zurückholen. Das nach Vorne schauen, wie von oben verlangt wird, können sie nicht. Die Erinnerungen sind grenzenlos und allgegenwärtig.
Die Autorin hat die Erinnerungen von vielen in dieses Buch einfließen lassen. In den wenigen Personen in diesem Buch kommen die wahren Erlebnisse von tausenden Franzosen und Deutschen zur Sprache. Es sind die fehlenden lauten Emotionen die die Geschichte so eindringlich machen. Jede Figur agiert vorsichtig, misstrauisch gegenüber jeden, Freundschaft entwickelt sich nur ganz langsam. Die Angst vor erneuten Verrat ist spürbar. Trotzdem hält der Frühling Einzug in den Ort, auch für die Verzweifelten, denn das Überleben ist ein Sieg über die Täter und irgendwann wird es Gerechtigkeit geben.
Ein eindringliches Buch, es ist nicht nur ein Roman oder Zeitzeugenbericht, es vermittelt das Gefühl das Überleben als Schande, als Verrat empfunden werden kann und normale Gefühle wie Trauer um eine verlorene Liebe sich nicht gehören. Das Ganze wird ohne Pathos oder ein nie wieder erzählt. Denn genau das wissen wir alle seit ein paar Jahren genau. Es wird immer wieder geschehen.

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Rezensionen von Carolin:

Super niedlich!

Drei Wasserschweine wollen's wissen von Matthäus Bär

Die Geschichte der drei Wasserschweine hat mir sehr gut gefallen! Die drei nehmen uns mit auf ihre Entdeckungsreise, um herauszufinden wo die Flamingos und ihre Eier abgeblieben sind. Der Erzählstil lässt sich sehr flüssig und gut vorlesen. Die Kinder konnten der Geschichte sehr gut folgen. Die Sprache eignet sich gegebenenfalls auch zum selber lesen.

Die Zeichnungen gefallen mir gut und ergänzen die Geschichte toll. Man kann sie prima beim Vorlesen einbeziehen und die Kinder so zusätzlich aktivieren. Auch die kleinen Details am Rand mancher Seiten haben mir sehr gefallen und runden das Buch optisch für mich ab. Dies gibt dem ganzen ein zusätzliches niedliches Detail, was ich sehr schön finde.
Die Geschichte zeigt wie wichtig freundschaftlicher Zusammenhalt ist und wie Kreativität bei der Ideenfindung weiterhelfen kann.
Sehr zu empfehlen!

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