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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Alais:

Eine bibliophile Weltreise zum Eintauchen in spannende Handlungsorte

Schauplätze der Weltliteratur von John Sutherland

"Schauplätze der Weltliteratur" zeigt, wie berauschend vielfältig die Literatur sein kann. Die Lektüre war für mich eine spannende Reise in Vergangenheit und Gegenwart der Literatur, in verschiedene Genres und in ferne und nicht ganz so ferne Länder.
Positiv fiel mir die Auswahl auf.

Zum einen konzentriert sie sich nicht, wie sonst so oft, auf englischsprachige Literatur (auch wenn diese einen großen Platz einnimmt), sodass auch viele andere Länder wie die Türkei, die Ukraine, Japan oder Polen vertreten sind. Zum anderen bot sie für mich persönlich neben bekannten Werken auch für meine Bücherwunschliste viele Buchentdeckungen, die mir sonst, da sie zum Teil schon vor längerer Zeit erschienen sind, entgangen wären.
Innen ist das Buch opulent und geschmackvoll mit Fotos, Plakaten von Buchverfilmungen und anderen Illustrationen gestaltet. In den einzelnen Kapiteln wird in der Regel jeweils kurz ein Buch und etwas ausführlicher sein Handlungsort präsentiert - Vorkenntnisse über das jeweilige Buch sind daher meiner Ansicht nach nicht erforderlich. Neben dem schriftstellerischen Blick wird auch der Blick weiterer Künstler und Künstlerinnen auf die Handlungsorte geboten, beispielsweise im Kapitel zu "Der Zauberberg" von Thomas Mann durch eine Darstellung von Davos im Winter, die von Ernst Ludwig Kirchner stammt.
Durch die große Vielfalt - von Modianos Spurensuche nach einem jungen Mädchen in Paris, das vor vielen Jahren in der dunklen Zeit der Nazi verschwand, über die Memoiren, die die Vorlage zur legendären TV-Serie "Unsere kleine Farm" bildeten, bis hin zu Bannalecs bretonischen Krimiabenteuern - wird es nie langweilig und das Buch profitiert sicherlich auch davon, dass die einzelnen Beiträge von verschiedenen Autoren und Autorinnen verfasst wurden, die sich jeweils mit sehr viel Leidenschaft ihrem Thema widmen. Die Texte lesen sich, trotz ihrer Informationsfülle, leicht und sprechen viele interessante Aspekte an.
Eine große Freude für alle, die schon immer mal auf eine bibliophile Weltreise gehen wollten!

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Rezensionen von Michaela:

Suche nach der Wahrheit

Die unsichtbare Hand von Julie Clark

Olivia Dumont ist eine nach einer unbedachten Aussage in Ungnade gefallene Ghostwriterin. Kurz vor ihrem finanziellen Ruin erhält sie das Angebot für Vincent Taylor, seine Memoiren zu verfassen. Dies ist eine Chance, allerdings kostet es sie einiges an Überwindung, denn Vincent Taylor ist ihr Vater und wird verdächtig, vor fünfzig Jahren seine Geschwister ermordet zu haben.

Der Schreibstil von 'Die unsichtbare Hand' gefällt mir sehr gut, er ist über weite Teile sehr fesseln und die komplizierten Beziehungen werden sehr nachvollziehbar dargestellt. Der Spannungsbogen wird gekonnt langsam aufgebaut und als Leserin bin ich brennend interessiert, was in der Nacht im Sommer 1975 wirklich geschah. Dadurch habe ich in der zweiten Hälfte des Buches eine Ungeduld entwickelt und mir öfters gedacht, jetzt wäre es gut, wenn die Leser und Leserinnen etwas mehr erfahren. Immer wenn ich diesen Punkt erreicht hatte, konnte mich Julie Clarks Geschichte allerdings wieder abholen und in die Geschichte ziehen. Deshalb wäre mein Fazit: ein solider und unterhaltsamer Spannungsroman.

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Rezensionen von melanie82:

Tolle Erzählweise

Der Junge aus dem Meer von Garrett Carr

Der Junge aus dem Meer von Garrett Carr ist ein stilles, eindrucksvolles Buch, das vor allem durch seine Sprachweise überzeugt. Die Geschichte beginnt geheimnisvoll: Ein Junge wird aus dem Meer gerettet – niemand weiß, wer er ist oder woher er kommt. Von Anfang an liegt eine besondere Stimmung über dem Geschehen, ruhig und etwas rätselhaft.

Was mir besonders gefallen hat, ist Carrs Schreibweise. Seine Sprache ist einfach, aber sehr bildhaft. Er beschreibt das Meer, die Landschaft und die Gefühle der Figuren so klar und poetisch, dass man beim Lesen tief eintaucht. Viele Dinge bleiben unausgesprochen und wirken gerade deshalb stark nach.
Der Junge aus dem Meer ist ein nachdenkliches Buch über Vertrauen, Zugehörigkeit und das Unbekannte. Wer leise, aber bewegende Geschichten mag, wird hier schöne Lesestunden verbringen.

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Rezensionen von melanie82:

Ein wichtiges Buch

Leben und Sterben von Alena Buyx

In ihrem Buch Leben und Sterben stellt Alena Buyx eine sehr grundlegende Frage: Wie entscheidet man, wenn es um Leben oder Tod geht – vor allem unter Zeitdruck und mit vielen Unsicherheiten? Sie zeigt, warum es so wichtig ist, sich frühzeitig mit solchen Situationen auseinanderzusetzen.
Buyx erklärt ethische und medizinische Fragen rund um das Lebensende auf eine verständliche und einfühlsame Weise.

Dabei geht es um Themen wie Patientenverfügung, Sterbehilfe und Entscheidungen im Krankenhaus. Sie bleibt dabei sachlich, aber auch nah an den Ängsten und Fragen, die viele Menschen bewegen.
Besonders hilfreich ist, dass das Buch nicht nur Probleme aufzeigt, sondern auch praktische Hinweise gibt, wie man sich vorbereiten kann. Es ermutigt dazu, über die eigenen Wünsche nachzudenken und mit anderen darüber zu sprechen.
Leben und Sterben ist ein kluges, ruhiges Buch, das hilft, schwierige Themen besser zu verstehen. Es macht Mut, sich mit Fragen zu beschäftigen, die oft verdrängt werden – und genau deshalb so wichtig sind.

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Rezensionen von Sheilo:

Ein tolles Buch für alle Vorschüler

Tschüss, Kindergarten! Ich bin bald ein Schulkind von Katrin Pokahr

Der Schuleintritt ist nach dem Beginn der Kindergartenzeit wohl eines der größten Ereignisse in der Kindheit und viele Kinder sind natürlich zu Recht sehr aufgeregt, was sie wohl erwarten wird. Mit dem Buch "Tschüss, Kindergarten! Ich bin bald ein Schulkind" haben Katrin Pokahr und Jutta Berend ein tolles Kinderbuch geschaffen, welches einige Neuerungen und Herausforderungen des neuen Lebensabschnittes den Kindern näher bringt.

Von der schönen Zeit in der Vorschule bis zu den ersten Wochen in der Schule gibt es so einige Themen, die die Kinder auf die baldigen Änderungen vorbereiten. Wo ist das Klassenzimmer oder die Toiletten? Was ändert sich im Schulalltag und wen werde ich kennenlernen?
Das Buch gliedert sich dabei in 15 kurze Geschichten, die sich in meinen Augen super zum Vorlesen am Abend eignen und ich bin dadurch mit meinen Zwillingen sehr gut ins Gespräch über die jeweilige Erzählung gekommen. Ergänzt werden die Geschichten durch farbenfrohe, liebevoll gestaltete Illustrationen, die den Text super untersetzen.

Meine Kinder sind begeistert von diesem Kinderbuch und ich als Mutter mag es sehr gerne, da es neben den Vorzügen der Schule auch Herausforderungen der Kinder beleuchtet werden, wie bspw. mögliche Konflikte. Ich kann "Tschüss, Kindergarten! Ich bin bald ein Schulkind" weiterempfehlen und denke, dass das Buch eine tolle Geschenkidee für Vorschüler ist.

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Rezensionen von Bibibabby:

Armut und Reichtum kindgerecht erklärt

Was ist arm und was ist reich? von Kristina Scharmacher-Schreiber

Das Buch behandelt das Thema Armut und Reichtum auf eine sehr gründliche und kindgerechte Weise. Jede Doppelseite widmet sich einem bestimmten Aspekt des Themas. Dabei werden Fragen aufgeworfen wie: Wann bin ich reich? Bekommen alle Kinder Taschengeld? Wie entstehen Schulden? Macht Armut krank? Die Fragen regen Kinder zum Nachdenken an.

Besonders gelungen ist die Struktur des Buches: Jedes Kapitel steht für sich alleine und kann unabhängig gelesen werden, dennoch bauen die Themen inhaltlich aufeinander auf. So entsteht ein roter Faden, der die Leser Schritt für Schritt durch die komplexe Thematik führt und immer wieder Denkanstöße gibt.

Die Texte sind für ein so schweres Thema erstaunlich klar und übersichtlich. An einigen Stellen fand ich die Erklärungen allerdings etwas abstrakt. Hier hätte ich mir konkretere Beispiele oder Vergleiche gewünscht.

Die viele Illustrationen sind farbenfroh, witzig und lebendig gestaltet und lockern die Inhalte gut auf.

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Rezensionen von Jazz:

Liebesroman mit Tiefe

Just for the Summer von Abby Jimenez

Just for the Summer weckt mit seinem bunten Cover Summervibes. Inhaltlich geht es dabei aber viel tiefer als erwartet. Emma hat eine schreckliche Kindheit durch ihre alleinerziehende Mutter, die manchmal tagelang wegbleibt. So wird sie schnell von einer Fliegefamilie zur nächsten geschickt, bis sie sich bei einer Familie mit der gleichaltrigen Tochter anfreundet.

Auch im Erwachsenenleben hat Emma noch mit der Vergangenheit und ihrer Abwesenheit ihrer Mutter zu kämpfen.

Schließlich lernt sie auf lustigem Umweg Justin kennen, der ein ähnliches Schicksal zu erhalten scheint - in Sachen Dating. Beide treffen sich gerne, aber nur um kurz darauf zu erleben, wie ihre Dates ihre wahren Traumpartner finden. So beschließen sie, sich zu treffen, um ihren Schicksalen ein Ende zu bereiten. Einen Sommer lang...

Es ist humorvoll, romantisch, überzeugt aber insbesondere mit Tiefe und Realismus.

Eine klare Empfehlung von mir an alle Frauen, die gerne einen Liebesroman lesen wollen, der ein wenig im Kopf verweilt und nicht schnell wieder loslässt.

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Rezensionen von ingrid78:

das erste Sterben

Aschesommer von Benjamin Cors

Das Cover passt vom Stil zum ersten Teil der Reihe und hat einen direkten Bezug zum Inhalt. Gefällt mir gut, es ist plakativ. Der zweite Teil der Reihe um Jakob und Mila und ihr Team der Sonderermittlungsgruppe 4 spielt im brütend heißen Sommer. Die Vegetation verdorrt durch den Wassermangel, die Menschen schwitzen und erwarten sehnsüchtig Regen.

Ausgerechnet jetzt bekommt die Gruppe 4 einen neuen Fall. Eine kryptische Nachricht, eine Todesanzeige mit Koordinaten. Die Koordinaten bringen Mila und Jakob zu einem verlassenen Bauernhof, unter der Erde finden sie eine Kühlkammer. Darin die Leichen von einem eng umschlungenen Paar. Fest steht, die Tat war von langer Hand geplant, akribisch vorbereitet. Brisant an dem Fall ist, dass er auf einen Mann als Täter hinweist, der in der geschlossenen Psychiatrie sitzt. Werden sie weitere Morde verhindern können?

Nach der Leseprobe war mir klar, dass ich den Thriller lesen muss. Wie gewohnt ist der Schreibstil bildgewaltig, man hat die Umgebung vor Augen und kann die drückende Hitze förmlich spüren. Die Ermittlungsarbeit ist sehr gut beschrieben, der Zeitdruck ist enorm unter dem die Ermittler stehen. Der Satz "Das sterben hat begonnen" deutet auf weitere Morde hin. Ich habe das Buch inhaliert, es fällt schwer auch nur mal kurz Pause zu machen. Die Spannung ist enorm hoch und steigert sich bis zum bitteren Ende. Ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Teil der Reihe erscheint.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Hey Bär, ho Bär!

Wilde Berge des Balkan von Antonia Schlosser; Katharina Kestler; Lisa Bartelmus; Anja Woertge

Ich habe vorher noch nie etwas von den "Bergfreundinnen" gehört, daher wusste ich nicht was mich mit "Wilde Berge des Balkan" erwartet. Aber ich wurde positiv überrascht.
Das Buch ist eine Mischung aus Ratgeber, Tagebuch und Leitfaden. Katharina Kesttler, Antonia Schlosser und Lisa Bartelmus bilden das Trio "Bergfreundinnen" und erleben gemeinsam Abenteuer, in diesem Fall eben eine mehrtägige Tour durch Kosovo, Nordmazedonien und Albanien.

Das schöne am Buch: es wirkt bodenständig, ehrlich und authentisch. Es wird nicht nur die Tour samt Route näher erklärt, wir erfahren auch von all den kleinen Wehwehchen und von den Ängsten und Zweifeln welche die drei unterwegs haben. Die Etappen werden abwechselnd von Kaddi, Lisa und Toni erzählt. Am Ende gibt es außerdem noch ein Kapitel von Anja Woertge zu "Alles, was du für deinen Trip in die Wildnis wissen musst". Zwischendurch gibt es auch das eine oder andere Interview mit bedeutsamen Frauen die sie unterwegs getroffen haben bzw. mit denen sie in Kontakt standen.
Mich persönlich hat es ein wenig gestört, dass es im Buch so wirkt, als wären nur die 3 ganz alleine unterwegs. Dabei waren sie aber eine Gruppe von 8 Personen. Da wäre es für mich interessant gewesen wenn die anderen 5 auch noch ins Buch stärker einbezogen gewesen wären. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

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Rezensionen von Bücherwurmine:

Durchweg spannend mit starkem Ermittlerteam

Aschesommer von Benjamin Cors

Nach Krähentage war ich sehr gespannt, wie es mit der Sondereinheit „Gruppe 4“ weitergeht – und Benjamin Cors hat mich mit Aschesommer wieder komplett abgeholt!

Schon auf den ersten Seiten zog mich der Fall mitten hinein ins Geschehen. Die Atmosphäre ist von Anfang an dicht, düster und hochspannend und ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Gut gefallen hat mir dabei der klare, bildhafte Schreibstil, der mich mühelos durch die Handlung geführt hat.

Auch das Ermittlerteam konnte mich wieder begeistern, da ich die Zusammensetzung der teils sehr unterschiedlichen Charaktere wirklich unterhaltsam finde. Ich muss allerdings gestehen, dass ich etwas gebraucht habe, um die ganzen Namen wieder zuordnen zu können. Danach konnte ich diese einzigartige Team-Dynamik aber wieder genießen.

Der Fall selbst ist beklemmend und fesselnd zugleich. Richtig stark fand ich vor allem den Hintergrund der Mordserie – das war für mich neu, faszinierend und richtig gut umgesetzt. Der vermeintliche Täter sitzt zwar hinter Gittern – und trotzdem geht das Morden weiter. Wer ist sein Werkzeug? Und wie steuert er das alles von innen? Diese Fragen haben mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen.
Die Auflösung war für mich nachvollziehbar und rund – und ein paar kleine Überraschungen am Ende sorgen dafür, dass man das Buch mit einem „Ich-will-mehr!“-Gefühl zuschlägt. Also hoffe ich, dass Teil 3 schon in der Entstehung ist.

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