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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Karina :

Perlen der Erinnerungen

Perlen von Siân Hughes

Zunächst vorab: Dies ist kein Wohlfühlroman, aber ein äußerst lesenswertes Buch, das tief unter die Haut geht und auch Stellenweise weh tut.
In 'Perlen' von Siân Hughes begleiten wir Marianne, die mit gerade einmal acht Jahren ihre Mutter verliert. Diese liebenswerte Frau verlässt das Haus und kehrt nie wieder zurück.

Zurück bleiben Marianne, ihr kleiner Bruder Joe, der noch ein Baby ist, und der Vater Edward.
Was genau mit der Mutter geschah, können wir im Laufe der Geschichte nur erahnen.
Der Roman trägt durchgehend eine melancholische Grundstimmung, und es ist kaum auszuhalten, wie sehr Marianne unter dem Verlust leidet. Viele Jahre lang versucht sie, zu verstehen, was passiert ist.
Es schien doch alles so schön - ein perfektes Familienidyll, so scheint es auf den ersten Blick.
Doch Marianne wächst mit einer tiefen Verlorenheit und Trauer auf, gespickt mit Schuldgefühlen, die mir sehr ans Herz gegangen sind.
Warum hat sie es nicht bemerkt, als die Mutter ging? Hätte sie sie vielleicht sogar aufhalten können? Diese Fragen beschäftigen sie, und kein Kind sollte ein solches Päckchen mit sich herumtragen müssen.
Als Marianne schließlich selbst Mutter wird und sich die Puzzelteile langsam zusammenfügen, beginnt sie, die Geschehnisse zu verstehen und zu verarbeiten.
Ein Weg dorthin ist hart, und wird auf eine rohe und doch poetische Weise erzählt.
Besonders interessant ist die Verbindung zu dem mittelenglischen Gedicht 'Pearl', das in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt.
Nach Beendigung des Buches empfehlen ich, die Übersetzung dieses Gedichtes zu lesen - es bringt noch einmal einiges klarer zum Ausdruck.
'Perlen' ist ein bewegendes Buch mit einer gewissen Schwere und ordentlich Tiefgang, das bei mir lange nachwirkt.

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Rezensionen von lorireads:

Perfekte Harmonie aus Spannung und Emotion

The First to Fall von Kristina Moninger

Schon die letzte New-Adult-Suspension Reihe von Kristina Moninger hat mir sehr gut gefallen, aber mit "The first to fall" hat die Autorin mich nun wirklich vollends überzeugt. Die Mischung aus Spannung und Romance war genau richtig, die Geschichte hat dauerhaft einen Sog auf mich ausgeübt und ich war richtig gefangen in der Handlung.

Auch das Setting in den Bergen in Italien war toll gewählt, so malerisch und idyllisch, was ganz im Gegenteil zu den inneren Konflikten stand, die Jakob und Aurora jeweils mit sich austragen mussten. Das war auch das, was mir an dem Buch am besten gefallen hat. Die Gefühlt der beiden und auch ihre jeweilige Charakterentwicklung waren so greifbar und echt, dass ich mich so gut in beide hineinversetzen konnte. Auch die Steine, die sie sich auf ihrem Weg zueinander teilweise selbst in den Weg gelegt haben, waren authentisch und wirkten niemals konstruiert auf mich oder so als müsste die Handlung künstlich verlängert werden. Vor allem Jakob, der anfangs so verschlossen und düster war und immer mehr aufgetaut ist und sein wahres ich gezeigt hat, ist mir sehr nahe gegangen.

Die Handlung hat mich immer wieder überrascht und auch nach dem Ende des Buches sind da noch viele Fragezeichen, die nicht nur durch den fiesen Cliffhanger ausgelöst wurden. Aber trotzdem wurde auch schon einiges aufgeklärt, sodass ich nicht enttäuscht vom Ende war.

Ich freue mich riesig auf den zweiten Teil und hoffe, dass die Zeit zum Erscheiningstermin schnell vergeht. Kritikpunkte fallen mir keine ein, ich kann das Buch nur wärmestens empfehlen!

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Rezensionen von Lerchie:

Wo ist Opa?

Die Akte Schneeweiß von Felicitas Fuchs

1963 wächst Katja Schilling in einfachen Verhältnissen auf. Sie möchte gern Ärztin werden, doch nur ihr Opa glaubt an sie. Eines Tages verschwindet er einfach und sein Name darf in der Familie nicht mehr genannt werden. Katja bleibt mit ihren Fragen allein. Ein paar Jahre später erfährt sei etwas, das alles erschüttert.

1936 beginnt Mathilde Schneeweiß ihre Arbeit als Sprechstundenhilfe. Bei Dt. Bönisch. Sie verliebt sich in ihn und wird in ein gefährliches Unterfangen hineingezogen. Sie helfen Frauen in Not, aber das bleibt nicht unbemerkt. Mathilde muss eine Entscheidung treffen, die sie das Leben kosten könnte. Doch der Kampf für die Frauen muss weitergehen.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten störten meinen Lesefluss. In die Geschichte, die auf zwei Zeitebenen aufgebaut ist, bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Eine der Zeitebenen spielt ab 1936, die zweite ab dem Jahr 1963. 1936 eine Zeit mit vielen Schrecken. Mit Folter und Tod für die, die dem Nazi-Regime nicht passten. Mit Menschen die anderen halfen und die, wurden sie erwischt, dafür bestraft wurden, oft oder sogar meistens mit dem Tod. Um mit Menschen die auch dafür sorgten, dass diese Taten den Alliierten bekannt wurden, die dabei ein hohes Risiko eingingen. Aber auch wieder Menschen die aus Angst vor Repressalien in Form von Bedrohung der Freunde, der Familie Dinge taten, die sie gar nicht wollten. Später, in den 60ern, konnten die Frauen, sobald volljährig, selbst über sich entscheiden. Doch leicht geriet man an den falschen Mann. Das Buch ist sehr interessant, spannend und hat mir gefesselt. Ich erlebte mit Katja und Heidi, ihrer Schwester Höhen und Tiefen. Es hat mich sehr gut unterhalten und erhält daher eine Leseempfehlung sowie 5 Sterne.

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Rezensionen von April1985 :

Tötliche Magie, Hexenzirkel und verfeindete Königreiche

The Serpent and the Wolf von Rebecca Robinson

Vollkommen überraschend und unerwartet hat mich Rebecca Robinson mit ihrem Fantasy-Auftakt ‚The Serpent and the Wolf“ aus einer beginnenden Leseflaute gerissen. Mich hat die Geschichte mitgerissen und in den Bann gezogen – ganz großartige Romantasy!

Aus Sicht von Protagonistin Vaasa durfte ich faszinierende Königreiche und ein beeindruckendes Magiesystem kennen lernen.

Vaasa ist eine starke, rebellische junge Frau, die mit einer großen Bürde lebt. Ich mochte ihren Charakter, vorallem ihren unterschiedlichen Kampfgeist, unglaublich gerne. Als Königstochter wird Vaasa von ihrem Bruder aus politischen Gründen an ein verfeindetes Königreich verkauft. Doch als sie ihren neuen Ehemann in der Hochzeitsnacht umbringen will, stellt sich dieser als überraschend charmant heraus. Reid bietet Vaasa einen Handel an. Wenn sie ihm hilft die bevorstehenden Wahlen zum Regenten zu gewinnen, hilft er ihr in Gegenzug dabei ihre unzähmbare, dunkle Magie zu kontrollieren.

Ich habe die Dynamik zwischen Vaasa und Reid geliebt. Reid ist einfach ein toller Charakter. Eine wandelnde Green Flag. Mein Herz hat er im Sturm erobert. Bei Vaasa hat es etwas gedauert, was aber auch nicht verwundert, da sie ja in die arrangierte Ehe gezwungen wurde. Die Lovestory ist im Übrigen Slow Burn, was ich total liebe. Fans von Spice kommen aber definitiv auch auf ihre Kosten.

Dazu muss sich Vaasa mit ihrem dunklen Erbe auseinander setzen. Vaasas Fähigkeit und das Magiesystem rund um die verschiedenen Hexenzirkel, hat mich neben den vielen politischen Intrigen und Geheimnissen, am meisten fasziniert.

Ich bin, nicht zuletzt aufgrund des flüssigen und unkomplizierten Schreibstils, durch die Seiten geflogen. Die Handlung hat mich mit ihren vielen Geheimnissen, Enthüllungen und Wendungen von Anfang bis Ende gefesselt und mitgerissen. Ich brauche jetzt ganz dringend Band 2! Ich muss wissen wie es weitergeht!

Fazit
Mit Enemies-to-Lovers, Fake Dating und Forced Proximity vereint „The Serpent and the Wolf“ einige meiner liebsten Tropes. Für mich ist das Buch ein richtiger Pageturner und ein Romantasy-Highlight!

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Rezensionen von MariasBooks:

Ich bin überwältigt!

Die Sonnenfeuer-Ballade 3: A Kiss to End a Song von Julia Dippel

Eine der besten Romantasyreihen der heutigen Zeit!

Zum Buch
A Kiss to end a Song ist der Abschuss der Sonnenfeuer-Balladen Trilogie aus der Feder von Julia Dippel. Das Buch ist im Thienemann Verlag erschienen, genauer gesagt unter Planet!

Erwartung
Ich habe bereits die vorherigen Teile der Reihe gelesen und diese waren bereits absolute Highlights für mich.

Deshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch und den Abschluss der Reihe.

Design
Das Buchcover zeigt nun endlich auch Arez selbst, nachdem auf dem Cover von Band 1 bereits Sin zu sehen war.
Mir gefällt das Cover an sich recht gut und das Konzept mit der rot-weiß-schwarzen Farbgebung, die sich durch die ganze Reihe zieht.
Ein Highlight der Gestaltung sind die unzähligen, schönen Bilder, die bei jeder Kapitelüberschrift zu finden sind.
Zudem möchte ich hervorheben, dass die Spice-Kapitel über einen schön gestalteten QR-Code im Buch runtergeladen werden können und so jede/r selbst entschwinden kann, ob man den Spice lesen möchte, oder nicht. Das würde ich mich für mehr Bücher wünschen.
Zudem wurde neben den wunderschönen Karten auch ein umfassendes Glossar angehängt.
Hier merkt man einfach, der der Verlag mitgedacht hat!

Charactere
Julia Dippel ist eine Meisterin darin, Charactere lebendig werden zu lassen.
Von den Protas bis hin zu den kleinen Nebenrollen, haben alle so viel Persönlichkeit, egal ob im Guten oder Schlechten. Man fühlt mit und auch durch die Charactere so viel.
Und Julias Sidekicks sind einfach die allerbesten. Ich habe Nivi seit Band 1 so ins Herz geschlossen.

Schreibstil
Wie bereits erwähnt, ist die ganze Reihe schon ein Highlight für mich gewesen.
Auch in diesem Band setzt sich der qualitativ hochwertige Schreibstil der Autorin fort.
Selten ist es mir so leicht gefallen, mich einfach in diese fremde Welt hineinzulesen und mich dort auch zurechtzufinden. Und das, obwohl die Fantasywelt so komplex und umfangreich ist.
Zudem sind Sin, Arez und all die liebgewonnen Seitencharactere einfach wie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Ich habe so mit allen mitgefiebert und mitgelitten, wie schon lange nicht mehr.
Die Welt ist High Fantasy mit kreativen, neuen Fantasywesen und dennoch fühlt sich vieles so bekannt an.

Einen kleinen Minuspunkt habe ich allerdings schon. Was mir weniger gut gefallen hat, war ein Trope zum Ende hin, den ich persönlich nicht so sehr mag, aber in der Geschichte durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Aus Spoilergründen gehe ich nicht näher darauf ein.

Empfehlung
Das Buch ist für Fans von Romantasy und die mal etwas anderes außer Fae oder Vampire lesen möchten.
Es ist komplex, aber man kommt schnell in die Geschichte rein.
Fans von Plottwists kommen auch auf ihre Kosten.

Fazit
Die ganze Reihe ist eine absolute Leseempfehlung von mir.
Die Sonnenfeuerballade ist wie ein Wirbelsturm: überwältigend und lässt einen nicht mehr los.
Sie ist durchdacht und mit viel Liebe fürs Detail erzählt.
Für mich ist die Sonnenfeuerballade eine der besten Romantasy-Reihen, die es aktuell auf dem Markt gibt und ein Flaggschiff für das ganze Genre.

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Rezensionen von Lotta:

Freundschaft, Neid und Deepfakes

Seven Ways to Tell a Lie von Colin Hadler

Ein Video macht die Runde. Jonah ist Teil dieses Videos, doch die dargestellte Busfahrt ist nie passiert. Seine ehemalige Clique ist mit abgebildet. Sie haben seit etwa einem Jahr quasi keinen Kontakt mehr. Wer steckt hinter dem Video? Es bleibt nicht das einzige...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und versucht den Leser in seinen Bann zu ziehen.

Leider ist das bei mir nie wirklich gelungen. Es gab keinen Moment, an dem ich unbedingt zwingend weiterlesen "musste".

Dazu die Charaktere. Ich habe es nie geschafft mich mit Jonah oder einen der anderen wirklich zu identifizieren. Die Eigenarten wurden ganz gut dargestellt und es gab eine Erklärung für die Entstehung der Freundschaft. Doch ehrlich gesagt, konnte ich diese Erklärung nicht wirklich nachvollziehen.

Die Auswirkungen der Videos auf den Alltag und das soziale Leben wurden ziemlich gut dargestellt. Die Clique hat in quasi jeder Kategorie, den es auf der Schule gibt, einen Repräsentanten. Vielleicht etwas zu viel des Guten. Doch so wurde deutlich, dass nichts für immer ist und durchaus vergänglich ist.

Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht. Es geht viel um Freundschaft, Neid und die Gefahren von Deepfakes. So bewerte ich mit 2 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Lotta:

Tolle Illustrationen und ein tolles Abenteuer!

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer auf der Adlerinsel von Tobias Goldfarb

Hilda ist wieder auf der Suche nach einem Abenteuer. Diesmal wollen sie Lämpchens Mutter retten.

Innerhalb der Geschichte gibt es einige Spoiler zum ersten Band. Vermutlich lohnt es sich für Kinder dennoch den ersten Band nach dem zweiten zu lesen, jedoch ist der Ausgang der Geschichte in dem Fall vorweg genommen.

Die Illustrationen sind wieder sehr gut gelungen und lassen einen beim selber Lesen durchaus innehalten, um die Bilder genauer zu betrachten. Dabei möchte man schon wissen, wie genau das Abenteuer von Hilda weitergeht...

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, jedoch hat mir nicht so gut gefallen, dass die deutsche Sprache an vielen Stellen nicht richtig verwendet wurde. Ja, es könnte ein Dialekt der abgelegen wohnenden Hasen sein, wenn es bei "oder nott" statt "oder nicht" geblieben wäre, vollkommen in Ordnung, ist es nur leider nicht. Teilweise sind die Sätze von bspw. Lämpchen so vereinfacht, dass ich das Gefühl hatte, dass Inhalt verloren gegangen ist bzw. die Grammatik nicht mehr hundertprozentig stimmig ist.

Insgesamt ein tolles Abenteuer, welches mit tollen Illustrationen unterstützt wird. Durch die sprachlichen Mängel bewerte ich jedoch nur mit 4 von 5 Sternen und freue mich dennoch schon auf das nächste Abenteuer von Hilda.

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Rezensionen von Alo:

Fast vergessenes Trauma

Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski


„Wir haben unsere Narben davongetragen, und die bleiben uns bis ans Ende unseres Lebens. Ich will Gerechtigkeit. Ich will, dass man davon weiß.“ (S.309/310)

In „Am Meer ist es schön“ begleiten wir Susanne, deren Mutter im Sterben liegt. Dieses Ereignis reißt alte Wunden auf. Als Kind wurde Susanne aufgrund ihres geringen Gewichts ohne ihre Eltern in ein Kurheim geschickt.

Was sie dort erleben musste, verfolgt sie bis heute und auch ihre Mutter trägt die Schuld noch in sich.

Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, was grundsätzlich gut funktioniert, aber teilweise den Lesefluss hemmt, vor allem die Gegenwartskapitel wirken mitunter etwas zäh, die Rückblicke sind teils eindringlich, teils auch etwas schleppend. Dadurch hat auch die emotionale Tiefe gelitten. Trotz der dramatischen Erfahrungen hat mich das Buch nicht so berührt, wie es dieses wichtige Thema eigentlich sollte.

Besonders erschütternd ist die Schilderung der Zustände in den sogenannten "Verschickungsheimen", ein Thema, das fast vergessen scheint und das das Buch trotz mancher Schwächen lesenswert macht. Der Stil ist typisch Leciejewski: etwas kitschig, aber noch im Rahmen. Insgesamt liest sich der Roman zügig, die Umsetzung bleibt jedoch hinter dem wichtigen Thema zurück.

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Rezensionen von April1985 :

Romance trifft in den italienischen Alpen auf Suspense

The First to Fall von Kristina Moninger

Nachdem mir ihre „Breaking Waves“-Reihe unglaublich gut gefallen hat, war klar, dass ich auch die neue Dilogie von Kristina Moninger lesen muss. Und es hat mir wieder richtig gut gefallen.

Mit „The First to Fall“ hat Kristina Moninger ein spannendes und mitreißendes Buch geschrieben.

Wir haben auch hier wieder eine Romance mit Suspense-Anteilen, was ich ja total liebe. Ich bin jedenfalls an den Seiten geklebt und wollte unbedingt wissen, was sich in den italienischen Bergen beim Felsenhimmel zugetragen hat. Auch Aurora die ein Leben im Van führt, will Antworten, welche Umstände zum Tod ihrer Schwester Emilia geführt haben. Ihre Nachforschungen führen Aurora zum Ort des Geschehens. Als sie im Alpenchalet auf Jakob trifft, ahnt sie nicht, wer er wirklich ist. Und auch Jakob, der aufgrund der laufenden Ermittlungen wegen des Todesfalls das Land aktuell nicht verlassen darf, hat keine Ahnung, dass Aurora Emis Schwester ist.

Ich mochte sowohl Aurora, als auch Jakob total gerne. Vorallem die hitzigen Dialoge der beiden. „Grumpy vs. Sunshine“ lässt grüßen. Man spürt gleich, dass sie beiden eine Verbindung zueinander haben. Gefühle, die sich aufbauen und die sie auch zulassen müssen. Gefühle, die sich in der Sauna überschlagen. Mehr sag ich dazu jetzt nicht, außer, dass es ziemlich heiß, „3 Chili-Schoten-heiß“, wird.

Der Spannungsfaktor ist hoch. Es gibt viele Geheimnisse. Richtig gelungen fand ich die mysteriösen Srachnachrichten, welche Aurora von ihrer Schwester erhält. Man ist einfach angehalten, immer weiter zu lesen, weil man unbedingt wissen will, was passiert ist. Allerdings stellt die Autorin sehr viele Konflikte in den Raum. Themen, die abseits von der Haupthandlung und dem tragischen Todesfall, spielen. Hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen. Leider wird auch nicht alles aufgelöst.

Unglaublich gut haben mir dafür das cozy Setting rund um das Châlet in den Alpen und der schöne, unkomplizierte Schreibstil der Autorin gefallen.

Das Ende hat mich im Übrigen sprachlos zurück gelassen. Ich brauche dringend die Fortsetzung, die zwar rund um ein anderes Liebespaar spielt, meine aufgeworfenen Fragen aber hoffentlich beantwortet.

Definitiv eine Empfehlung für Fans von Romantic Suspense.

Fazit
Ein tödliches Unglück in den italienischen Bergen. Ein Alpenchâlet vor dem Ruin und eine junge Frau, die nach Antworten sucht. Neben einem hohen Spannungsgrad ist auch die Liebesgeschichte sehr lesens- und erlebenswert. Ein toller Dilogie-Auftakt!

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Rezensionen von Harald1978:

Mishra liefert mit „Die Welt nach Gaza“ den ideologischen Unterbau, dem antisemitischen Treiben postkolonialen Aktivistentums die Absolution zu erteilen

Die Welt nach Gaza von Pankaj Mishra

In dem Buch über Gaza wird eine stark einseitige Sichtweise eingenommen, die ausschließlich die israelische Politik kritisiert und diese als Ausdruck eines kolonialistischen Systems darstellt. Dabei werden die Gewaltakte der Hamas, insbesondere das Massaker vom 7. Oktober 2023, weitgehend ausgeblendet.

Auch der islamistisch motivierte Antisemitismus der Hamas wird nicht thematisiert, sondern als westliche Projektion abgetan.

Ich empfinde die Darstellung als problematisch, da sie eine komplexe Realität stark vereinfacht und antisemitische Tendenzen innerhalb bestimmter politischer Diskurse indirekt legitimieren könnte. Statt zu einer differenzierten Auseinandersetzung beizutragen, verstärkt das Buch meiner Meinung nach ideologische Fronten und bietet wenig Raum für eine ausgewogene Perspektive.

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