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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

Ein bezaubernder Roman voller Herz und Humor

Merci Agneta von Emma Hamberg

Emma Hamberg hat mit "Merci Agneta" erneut ein wundervolles Werk geschaffen, das auf angenehme Weise Leichtigkeit und Nachdenklichkeit miteinander verbindet. Der Roman entführt uns in den sonnigen Süden Frankreichs, wo Agneta, die liebenswerte Hauptfigur, ihre Seele baumeln lässt und gleichzeitig vor neuen Herausforderungen steht.

Das Buch besticht durch seinen flüssigen, angenehmen Schreibstil, der es leicht macht, in Agnetas Welt einzutauchen. Der Autorin gelingt es, ihre Protagonistin mit liebevollen Details und einer Prise Ironie zu zeichnen, sodass man sich beim Lesen sofort in ihre Entwicklung hineinversetzt fühlt. Besonders beeindruckend ist, wie sie Agnetas persönliche Reise zur Selbstfindung im Laufe der Geschichte hervorgehoben und vertieft hat – ein Thema, das wohl viele Leser anspricht.
Neben der humorvollen und warmherzigen Atmosphäre enthält das Buch auch Nachdenkliches, was den Roman abseits des reinen Unterhaltungswerts zu einem echten Lesehighlight macht. Die Handlung ist spannend, mit einigen unerwarteten Wendungen, die das Leseerlebnis bereichern. Besonders gefiel mir, wie der alte Klosterort und die bedrohte Gemeinschaft eine zentrale Rolle spielen – dies verleiht der Geschichte eine tiefere Bedeutung.
Obwohl das Buch auch eigenständig gelesen werden kann, empfiehlt es sich, den ersten Band "Bonjour Agneta" zuvor zu lesen, da dieser den Charakter und die Vorgeschichte der Protagonistin wunderbar ergänzt.
Zusammenfassend ist "Merci Agneta" ein liebevoll erzählter Roman, der mit Witz, Herz und Tiefgang begeistert. Es war für mich eine große Freude, Agneta auf ihrem neuen Weg zu begleiten, und ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen – für alle, die eine Geschichte suchen, die das Herz berührt und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von wolkenbücherwelt / Mythynk:

Düstere Faszination zwischen Leben, Liebe und Tod

Phantasma - Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith

Cover? Definitiv ein Pluspunkt! Die Farben, die Gestaltung – einfach ein Hingucker im Regal. Und genau da wird das Buch auch bleiben, denn es ist eins dieser Werke, die ich mit Freude mindestens noch ein zweites Mal lesen werde.

Der Einstieg fiel mir zwar ein wenig schwer, da der Schreibstil mich anfangs nicht sofort abgeholt hatte, aber das änderte sich dann doch schnell.

Auch das direkte Reingeworfenwerden in die Welt hat erstmal nach Orientierung verlangt – aber genau das empfand ich dann doch als angenehm anders – kein typischer Einstieg, wo alles in den „ersten drei kurzen Kapiteln“ passiert. :D

Zwar war für mich manches vorhersehbar und nicht immer so überraschend, wie ich es mir vielleicht gewünscht hätte – aber das hat meinem Lesespaß absolut keinen Abbruch getan! Wenn ich mir etwas gewünscht hätte, dann, dass es ein bisschen länger geht. Denn an manchen Stellen wirkte es fast etwas zu schnell ... bis einem dann wieder einfällt, dass Ophelia nur wenige Tage bleiben. Also ein klar gesetzter Rahmen, der zwar keine Längen zulässt, aber dadurch eben auch Grenzen setzt.

Die Prüfungen, durch die unsere Protagonistin Ophelia musste, fand ich spannend – allerdings hätte ich mir da auch ein klein wenig mehr Tiefe oder Ausschmückung gewünscht.

Besonders gut gelungen fand ich die Darstellung von Blackwell – ich musste ehrlich gesagt immer ein bisschen an Danny Phantom denken (aber nur im besten Sinne).
Und Blackwell hätte für meinen Geschmack ruhig noch mehr Szenen haben dürfen. ;)

Ophelias Schwester Genevieve war für mich etwas... anstrengend. Sie erinnerte mich ein wenig an die Schwester aus „Das wandelnde Schloss“. Vermutlich wurde sie jedoch bewusst so dargestellt, um den Kontrast zwischen den beiden deutlich zu machen. Unterschiedliche Lebensrealitäten, unterschiedliche Päckchen, die sie tragen.

Trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mich das Buch wirklich überrascht. Ich hatte am Anfang ein bisschen die Sorge, dass die Figuren bei der Seitenanzahl etwas zu blass bleiben würden – aber dem war nicht so. Ich fand die Charakterentwicklung gelungen, gerade weil sie trotz der Kürze funktioniert hat.
Ob ich den zweiten Band lesen werde? Ja! Schon allein, weil ich Stil, Thema und die Entwicklung der Figuren spannend finde – und gespannt bin, wie sich die Welt aus Genevieves Perspektive anfühlt.

Besonders hervorheben möchte ich noch(mal):

~ die tolle Darstellung von OCD
~ das düstere, leicht gothic-angehauchte Setting
~ das gut beschriebene Haus, das wirklich Atmosphäre schafft
~ die schlagfertigen Dialoge, die ich beim Lesen einfach gefeiert habe :D
~ die romantischen Szenen (erst dachte ich, es wird ein Slow Burn – was ich nicht schlecht gefunden hätte – aber es wurde intensiver und sehr angenehm zu lesen)

Das Buch war stimmungsvoll, schnell gelesen (an einem Tag beendet – ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen!) und hat mich einfach nicht mehr losgelassen.
Es bietet eine gelungene Mischung, die Handlung wird nie langweilig, bleibt lebendig und – was ich besonders wichtig finde – ist dabei gut nachvollziehbar. Der Schreibstil? Flüssig, einfach und trotzdem atmosphärisch. Auch das Nachwort der Autorin fand ich wirklich interessant.

Die Triggerwarnungen sollte man sich vorab anschauen – das Buch ist sicher nicht für alle geeignet. Wer sich auf das Buch einlässt, bekommt hier eine fesselnde Story mit vielen spannenden Elementen, die nicht zu lang ist und Lust auf mehr macht. Für mich: absolut lesenswert!

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Rezensionen von Claudia R.:

Magie, Drachen und Intrigen

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren von Hazel McBride

Klappentext / Inhalt:

** Mit wunderschönem gestaltetem Buchschnitt – limitiert auf die erste Auflage **
»In deinen Adern fließt Feuer. Nimm es an.«
Born to rule. Blessed by fire. Broken by desire.
Einst wurde das Reich Tìr Teine von Frauen regiert, bis es in die Hände von Männern fiel.

Seitdem ist alles Magische verteufelt. Nun aber verfügt die junge Schmiedin Aemyra über eine so mächtige Feuermagie, dass sie als erste Frau seit hundert Jahren den Thron einfordern kann. Bei dem Versuch, sich an einen der mächtigsten Drachen zu binden und ihr Land zu befreien, gerät sie jedoch in ein tödliches Komplott. Ihr einziger Ausweg ist eine Bündnisehe mit Prinz Fiorean. Arrogant, erbarmungslos und der mächtigste Drachenreiter seiner Zeit, ist er alles, was Aemyra verachtet – bis zwischen ihnen etwas entfacht, das alles infrage stellt. Was ist Aemyra bereit, für ihr Volk zu opfern?
Eine Welt im Kampf ums Matriarchat und eine brennend heiße Liebesgeschichte – Der Auftakt einer unvergesslichen Romantasy-Dilogie – Elementmagie, Drachen, politische Intrigen, female rage, der Kampf ums Matriarchat und eine brennend heiße Liebesgeschichte.

Cover:

Das Cover wirkt glanzvoll, edel, aber auch mächtig und strahlt eine gewisse Stärke und Kraft aus. Die Drachenköpfe und die Verzierungen sind eine wundervolles Highlight und geben dem Ganzen einen mystischen Touch. Durch die Erhebungen und diese besondere Haptik wird es zusätzlich hervorgehoben und wird so zu einem richtigen Eyecatcher. Ich finde das Cover sehr gelungen und die Neugier wird hier auf jeden Fall geweckt.

Meinung:

Es ist der Beginn und Auftakt einer fantastischen Romantasy-Dilogie, die fesselt, fasziniert und begeistert. Magische, intrigenreich, stark und mächtig wird man hier an Geschehnisse und Ereignisse gefesselt und kann dem Ganzen kaum entkommen. Eine fesselnde Geschichte über eine besondere Magie, eine wahre Königin, starke Drachen und magische Verwirrungen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und detailreich umgesetzt. Die Hintergründe und auch die Welt und Magie ist gut durchdacht. Anfangs brauchte ich ein wenig, um in alles hinein zu finden. Die ungewöhnlichen Namen und Begriffe machten es anfangs nicht ganz leicht. Dadurch brauchte ich ein wenig um alles greifen zu können. Ein Inhalt-, Namenverzeichnis und Glossar wäre da vielleicht hilfreich gewesen. Leider gab es ein solches nicht. Dafür gibt es eine wunderschöne farbige Karte, die die Innenseite des Einbandes ziert. Auch der farbige Buchschnitt ist ein besonderes Highlight und rundet es sehr schön ab. Dieser Farbschnitt lässt es zusätzlich edel und glanzvoll erscheinen und das Drachenmotiv setzt sich auch hier fort.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Anfänge sind deutlich und gut erkennbar, auch hier ziert ein kleines Drachenmotiv die Kapitelanfänge. Die Gestaltung und Gliederung ist sehr schön abgestimmt und passend umgesetzt.

Die Geschichte selbst braucht ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Nach und nach kommt Spannung hinein und gerade wenn man sich in alles hineingefunden hat, nimmt auch die Geschichte an Fahrt auf und an Spannung zu. Mehr und mehr wird man an das Ganze gefesselt und am Ende verbleibt die Neugier auf den zweiten Band und die Neugier darauf, was weiter passiert.

Für mich 4,5 Sterne, die ich aber gern auf 5 Sterne aufrunde und eine klare Leseempfehlung.
Fazit:

Wer Magie, Drachen und Machtintrigen mag ist hier genau richtig. Kleine Startschwierigkeiten, stärkerer Verlauf und spannendes Ende mit Neugier auf Band 2.

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Rezensionen von MarcoL:

Literarisch sehr gediegener Roman über die Sehnsüchte einer (unterdrückten) Frau

Der verlorene Traum von Mela Hartwig

Mela Hartwig (1893-1967) verfasste diesen bislang unveröffentlichten Roman in den Jahren 1943/44 in London, nachdem sie 1938 mit ihrem Ehemann vor den Nazis aus Graz floh.

Frau Dr. Barbara Brenner lebt eine ruhige, unspektakuläre Ehe. Ihr Mann ist ein angesagter Bakteriologe, und sie arbeitet bei ihm im Labor mit.

Der Alltag ist geprägt von einer wiederkehrenden Monotonie, alles hatte seinen festen Platz, die zeitlichen Tagesabläufe scheinen in Stein gemeißelt. Sie ordnet sich ihrem Mann (zu dessen Wohl und Ego) unter, sei es beruflich wie auch auf der emotionalen Ebene.
Während eines Theaterbesuches entdeckt Barbara einen jungen Mann, einen Schönling, ein wahrer Adonis, der sie derart verzückt, dass ihr geordnetes (und zugegebener Maßen auch langweiliges) Leben gehörig ins Wanken gerät. Sie ist fortan besessen von dem Antlitz und setzt alles daran, die Bekanntschaft mit jenem Herren zu machen. Ihre Ehe gerät ins Trudeln, als sie äußert, ihre private Zeit auch gerne mal selbst zu bestimmen. Sie verstrickt und verheddert sich allmählich in ihrer Gefühlswelt. Ihr Mann, der zuerst so etwas wie Verständnis heuchelt, wendet sich mehr und mehr ab, spielt aber dennoch bis zu einem gewissen Punkt das Spiel mit und entpuppt sich stets als Spielleiter, schürt in Barbara große Gewissensbisse und setzt ihre Verzweiflung taktisch ein.
Selbstbestimmung der Frau versus gelebtes Patriarchat, das in der Gesellschaft etabliert ist. Zeitweise erscheinen die Zeilen wie ein Fiebertraum, in dem sich Barbara befindet. Traumwelten vermischen sich mit der Realität, drehen sich herum. Verzückung und Sehnsucht nehmen eine berauschende Fahrt auf, und prallen dann mit voller Wucht auf die Felsen der Realität.

S. 23: „Warum haderst du mit deinem Mann, warum haderst du mit deiner Arbeit? Hadere mit deinem eigenen Herzen, das sich an ein Traumbild gehängt hat, das sich an ein Traumbild verschenkt hat, das alles, was deine Wirklichkeit ausmacht, zunichtemachen will, damit du diesem Traumbild Einlass in die Wirklichkeit gewährst. Hadere mit deinem ganzen Herzen, das dich so übel berät.“
Schon früh im Roman drängen sich ihr die eigenen Zweifel auf und werden zu einem opus moderandi. Und schnell kommt dann auch die Frage auf: darf eine Frau fühlen und ein selbstbestimmtes Leben überhaupt führen? Oder ist sie auf Gedeih und Verderb dem Mann ausgeliefert, der es durchaus versteht, zu manipulieren? Enden feministische Wünsche im uferlosen Meer der Unterdrückung?
Sprachlich ist dieser Roman eine Wucht – die meist langen Sätzen versprühen eine gewisse Atem- und Ausweglosigkeit der Protagonistin. Ich bin versucht, Parallelen zu Thomas Mann zu suchen, vor allem fällt mir dazu sein Werk „Tod in Venedig“ ein, wo ich ein paar Ähnlichkeiten, literarisch wie auch inhaltlich (angelehnt und im übertragenen Sinne) sehe. Auch sind Ähnlichkeiten im Grundmuster durchaus auch bei Gustave Flauberts „Madame Bovary“ zu finden.

Ganz große Leseempfehlung für diese wunderbaren Roman, den ich ohne zu zögern als „Literarisch wertvoll“ einstufe.

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Rezensionen von Claudia R.:

Herzerwärmend ...

AriValiente von Hanns Zinke

Klappentext / Inhalt:

Diese Geschichte ist mehr als ein Buch, sie ist ein Erlebnis!
Ariana ist ein stilles Mädchen. Dürr und mit großem Kopf wird sie von den anderen Kindern gehänselt. Oft träumt sie von Mut und Stärke. Doch erst ein Besuch bei Onkel und Tante eröffnet ihr eine ungeahnte Welt.

Mit Hilfe der Cochi, dem Schlangenschweinchen, taucht sie ein in “Tres Fuentes”, dem Reich der Seelen. Es ist die Welt von Vertrauen, Ehrlichkeit und Zuneigung. Dort lebt AriValiente, die Königin des Vertrauens. Um endlich geboren zu werden, muss sie die Prüfung der Seelen bestehen. Doch kann sie das schaffen, allein mit ihrer Stimme und ein paar Nüssen?
Und was hat das alles mit Ariana zu tun ...?
Ein bezauberndes Fantasy-Märchen über Mut, Freundschaft und die Kraft der eigenen Stimme, das nicht nur junge Leserinnen und Leser in eine magische Welt entführt.
Erlebe die Hymnen und Klänge der Seelenwelt! QR-Code im Buch.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebenswert gezeichnet und umgesetzt. Die weichen Konturen machen eine schöne und herzliche Atmosphäre aus. Auch die Farben sind bunt, aber nicht zu grell gewählt. Optisch und farblich ist es sehr schön und passend ausgewählt.

Meinung:

Eine bezaubernde Geschichte über Mut, Freundschaft und Stärke. Ariana ist dürr und schweigsam und sehr zurückhaltend. Von anderen wird sie gehänselt und träumt davon mutiger und selbstbewusster zu sein. Bei einem Besuch bei Tante und Onkel eröffnet sich ihr eine ungeahnte Welt. Schafft sie es dort ihren Mut und ihre Stimme zu finden?

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Charaktere und Situationen findet man sich sehr schnell und gut hinein. Die Geschichte ist gefühlvoll und liebevoll umgesetzt. Mit sehr viel Tiefe regt sie zugleich auch zum Nachdenken an. Wichtige Werte werden hier vermittelt und nebenbei auch auf Mobbing und Selbstwert eingegangen. Die Geschichte gibt so viel mehr und man merkt zugleich, dass sehr viel Herzblut darin steckt. Viele wunderschöne Botschaften sind hier vereint und so manches spricht direkt aus dem Inneren und direkt ins Herz.

Die einzelnen Kapitel sind zwar teils etwas länger, lassen sich jedoch sehr gut lesen und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel dabei zu verraten. Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Die vielen kleinen Verzierungen machen es sehr schön und auch die bunten Zeichnungen und Illustrationen runden es perfekt ab. Die Aufmachung wirkt sehr wertig und macht es zu einem besonderen Blickfang. Auch das Format ist sehr handlich und die Umsetzung im Gesamten sehr schön und stimmig.

Die Geschichte ist herzerwärmend, liebevoll und feinfühlig umgesetzt. Die Charaktere und besonders die Entwicklung ist sehr schön und gut durchdacht. Auch die Emotionen und Gedanken kommen spürbar herüber. Eine wunderschöne Geschichte für Groß und Klein. Hier kann man noch viel über sich selbst und die Seele lernen und wird gefühlvoll auf eine spannende Reise der Entwicklung mitgenommen.

Wunderschön sind auch die begleitenden Klänge und Hymnen, die durch QR Codes eingespielt werden können. Diese untermalen das Ganze zusätzlich und runden es sehr schön ab.

Fazit:

Herzerwärmende und feinfühlige Geschichte mit sehr viel Tiefe und wundervollen Entwicklungen.

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Rezensionen von clematis:

Ich erwarte ...

Vorsehung von Liane Moriarty

Auf dem Flug Hobart – Sydney gibt es außer einer unglücklichen Startverzögerung keine besonderen Vorkommnisse, oder doch? Kurz vor dem Ziel rührt sich eine alte unscheinbare Dame, die bisher niemandem aufgefallen ist, erhebt sich von ihrem Gangsitz 4D und schreitet gemächlich die Reihen ab, um jedem einzelnen Passagier etwas über sein Lebensende zu prophezeien.

Ich erwarte … mit Todesursache und Alter. Was das auslöst, Entsetzen, Verärgerung, Angst, neue Sichtweisen oder gar Zufriedenheit,… das schildert Liane Moriarty in diesem Buch.

Eine fesselnde Leseprobe mit kühlen, präzisen Beobachtungen weckt nach dem wunderschönen Titelbild Neugierde auf mehr. Und die ersten hundert Seiten sind tatsächlich interessant. Einzelne Fluggäste werden herausgegriffen und genauer beobachtet, sodass man ein Bild bekommt von den unterschiedlichen Menschen an Bord. Als die Vorhersagen beginnen, reagieren die meisten Leute verstört, überlegen, ob es sich um eine Wahrsagerin oder eher um eine Verrückte handelt, manche verpassen die Ankündigung aufgrund von Kopfhörern auf ihren Ohren. Als Leser ist man nun natürlich gespannt, wie die Handlung weitergeführt wird und hat wahrscheinlich hohe Erwartungen an aufregende vierhundert verbleibende Seiten. Leider ist dem – aus meiner Sicht – nicht so. Nach dem Ausstieg aus dem Flugzeug dürfen wir einige Passagiere in den kommenden Jahren begleiten und fieberhaft darauf warten, was passiert. Treffen die Erwartungen der alten Dame ein oder verliert sich das Ganze und gerät in Vergessenheit? Nun, fiebrig wird es leider nicht, die einzelnen Handlungsstränge verlaufen jeder für sich, die Leute aus dem Flugzeug sind einander ja fremd und leben jeder ein eigenes Leben, wobei es da und dort dann doch Berührungspunkte gibt. Die voneinander unabhängigen Geschichten sind eher belanglose Aneinanderreihungen von einzelnen Szenen, die extrem ausschweifend erzählt werden, bis hin zu den Schuhen der Schwiegermutter einer Cousine oder dem Cholesterinspiegel irgendeiner Freundin (sinngemäß), wobei diese Details weder besonders interessant sind, noch irgendeine Basis für die Handlung darstellen. Eine Handlung im engeren Sinne gibt es auch nicht, eher eine Betrachtung und Philosophie über die Reaktionen einzelner Betroffener auf ihre Vorhersage. Zwischen diesen perlschnurartig aufgereihten Momentaufnahmen blitzt immer wieder eine Stimme aus dem Off auf und erzählt aus ihrem Leben. Möglicherweise soll somit eine Erklärung für die Prophezeiungen geschaffen werden, mir helfen diese Informationen aus längst vergangenen Tagen allerdings nicht wirklich weiter. Sowohl diese Ich-Abschnitte als auch die Lebenswege der Passagiere lösen leider keine Emotionen bei mir aus, sämtliche Figuren sind eher marionettenhaft, es fehlt irgendwie an Lebendigkeit. Auch vom Ende, von der „Auflösung“ der unerwarteten Situation an Bord des Flugzeuges nach Sydney, habe ich mir mehr erwartet, in dieser Form war die Erklärung eher ernüchternd.

Was tust du, wenn du jetzt erfährst, dass du (beispielsweise) im vierundfünfzigsten Lebensjahr an Krebs sterben wirst? Wirst du dein Schicksal annehmen? Wirst du dagegen kämpfen? Wirst du dein Leben auf den Kopf stellen und abändern oder wirst du wie gewohnt deine Tage verbringen? Liane Moriarty stellt philosophische Fragen im Rahmen eines Romanes und stellt Verbindungen her im Universum und Abhängigkeiten einzelner Individuen von anderen. Die Idee hat mich begeistert, der Beginn des Buches ebenso, leider konnte ich dann mit der konkreten Umsetzung in den folgenden vier Fünfteln nicht mehr viel anfangen. Ich bin wohl mit gänzlich anderen (falschen?) Erwartungen an die „Vorsehung“ herangegangen. Das heißt allerdings nicht, dass das Buch grundsätzlich schlecht ist! Andere Lesermeinungen zeichnen ein ganz anderes Bild, sodass es sich gewiss lohnt, sich eine eigene Meinung zu bilden.

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Rezensionen von Martje:

Wieder sehr spannend geschrieben

Die unsichtbare Hand von Julie Clark

In dem Buch „Die unsichtbare Hand“ von Julie Clark geht es um eine junge Frau, die als Ghostwritern arbeitet. Eigentlich auch sehr erfolgreich, bis sie einem Mann, einem anderen erfolgreichen Ghostwriter, auf die Füße tritt. Sie spricht das aus, was alle denken, doch niemand steht hinter ihr.
Deswegen bekommt sie seit Monaten schon keinen neuen Auftrag mehr, bis ein ganz besonderer Aufraggeber kommt, der nur sie haben möchte.

Sie möchte sich schon freuen, als sie aber erfährt, wer sie anheuert, möchte sie ablehnen. Doch das kann sie nicht wegen ihrer großen Schulden. Deswegen sagt sie zu, belügt ihren Freund und reist zu ihrem Vater. Dessen Memoiren sie schreiben soll, über seine Kindheit und den Mord an seinen zwei Geschwistern.
Was wird sie dabei erfahren? War ihr Vater wirklich an den Morden beteiligt? Was verschweigt er? Und was hat ihre Mutter dazu zu sagen?
Mein zweites Buch von der Autorin und es hat mir wirklich wieder sehr gut gefallen. Sehr spannend geschrieben, besonders das Ende und mal nicht der typische Thriller. Hatte zwischendurch leider auch etwas Längen, deswegen einen Stern Abzug.
Ich würde es aber auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Rezensionen von GetBusy:

Knallbunt und rollt

Kunterbunt und kugelrund von Daniel Kratzke

Hier wird eine kurze Geschichte schlagwortartig und mit tollen Bildern für ein besseres Verständnis erzählt. Von "kunterbunt" über "kugelrund" endet die Geschichte bei "Glück gehabt!". Dabei gibt das Reimwort der Vorseite eine Ahnung, was auf den Folgeseiten sich ereignen wird.

Bei manchen Szenen muss man das Buch drehen. Aber mit der Frage, was noch kommen mag, macht das ganze einen Riesenspaß.
Ein wunderbares Bilderbuch von Daniel Kratze in Zusammenarbeit der NÖ Landesregierung (Kultur Niederösterreich). Die kurze Reimgeschichte vermittelt spielerisch wie anschaulich die Begriffe und bleibt dabei dennoch in einem bildlichen Erzählfluss. Ein richtig tolles Bilderbuch, das selbst Erwachsene als kurzweilig empfinden dürften.
Ein absolut empfehlenswertes Erstlesebuch für die Allerkleinsten und dabei stabil genug für Greifübungen, Schokofinger und Spuckebläschen.

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Rezensionen von lorireads:

Sanft und tiefgreifend!

Lonely Hearts Club (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt) von Nasanin Kamani

In "Lonely hearts club" geht es um Milly, der sein letztes Schuljahr als Austauschschüler in der französischen Küstenstadt Saint-Malo verbringt und sich dabei in seine zwei Jahre ältere Gastschwester Clara verliebt, die in Paris Musik studiert. Doch Clara hat mit psychischen Problemen zu kämpfen und kann sich nicht auf die sich festigende Beziehung zwischen den beiden einlassen, obwohl Milly sich zunehmend einen Platz in ihrem Herzen erkämpft.

Mir hat das Buch gut gefallen, es liest sich schnell und angenehm und hat einen zwar sehr sanften, aber doch irgendwie einnehmenden Charakter. Es ist kein Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen kann und von dem man unbedingt wissen muss, wie es ausgeht, aber durch den leichten Schreibstil habe ich doch immer wieder danach gegriffen und war dann doch schneller damit durch, als ich anfangs dachte. Was die Emotionen angeht, die die Geschichte in mir ausgelöst hat, bin ich etwas hin und her gerissen. Auf der einen Seite fand ich die Handlung zwar interessant, aber irgendwie ist sie nur so vor sich hingesplätschert. In Clara konnte ich mich zwar schon hineinversetzen, doch so richtig nahegegangen ist sie mir für einen Großteil der Geschichte nicht. Milly fand ich für sein Alter bewundernswert reif und reflektiert. Er ist für seine eigenen Interessen eingestanden und kannte seine Grenzen, konnte sich aber auch in Clara hineinversetzen, zumindest soweit sie das zugelassen hat. Trotzdem hat es mich überrascht, als ich gegen Ende sogar mehrfach mit den Tränen kämpfen musste. Da hat das Buch wohl doch mehr in mir ausgelöst, als ich dachte. Irgendwie hat der Spannungsbogen die Handlung der Geschichte gespiegelt, denn Milly und Clara haben lange nie so richtig über ihre gegenseitigen Gefühle gesprochen, bis es dann zu viel für die beiden wurde und sie sich am Ende aber doch wieder gefunden haben und mit einer neuen Emotionalität aufeinander zugegangen sind, die sich auch auf mich als Leserin übertragen hat. Mich hat an diesem Buch vieles beeindruckt, nicht zuletzt die Fähigkeit der Autorin, die Gefühle ihrer Figuren mit genau den richtigen Worten auszudrücken. Und auch wenn mir manchmal eine Kleinigkeit gefehlt hat, war diese Geschichte trotzdem etwas ganz besonderes, das mich irgendwie nachdenklich zurück lässt.

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Rezensionen von PeLi:

ein sehr bewegendes Thema

Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung von Beate Maly


Ein eindrucksvolles, bewegendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat.

Die Geschichte der jüdischen Lehrerin Stella, die nach dem Krieg in das zerstörte Wien zurückkehrt, hat mich tief berührt. Besonders bedrückend waren die Passagen, in denen sie sich an ihre Flucht vor den Nazis und an das Schicksal ihrer Familie erinnert.

Trotz der Trümmer auf den Straßen und in den Herzen der Menschen versucht Stella, mit Mut und Engagement einen Neuanfang zu wagen. Ans Lindengymnasium bringt sie frischen Wind mit ihrer einfühlsamen und offenen Art zu unterrichten. Sie nimmt die Kinder ernst, hört ihnen zu und ermutigt sie, über ihre Kriegserfahrungen zu sprechen – ganz anders als viele ihrer Kollegen.
Doch nicht alle Kollegen und auch nicht alle Eltern ihrer Schüler heißen sie willkommen – vor allem, weil sie jüdisch ist und nicht schweigen will über das, was geschehen ist.

Die Autorin schafft es, sowohl die äußeren Zerstörungen als auch die inneren Wunden sensibel darzustellen. Neben den ernsten Themen gibt es aber auch Hoffnung. Trotz aller Herausforderungen lässt sich Stella nicht unterkriegen – sie fasst neuen Mut und öffnet sich vielleicht sogar für eine neue Liebe.

Ein lesenswertes Buch über Verlust, Erinnerung, Neubeginn und und die Kraft menschlicher Verbundenheit.

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