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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von readpassion9:

Wilkins&Wilkins

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins von Simon Mason

Zwei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. DI Ryan Wilkins und DI Ray Wilkins ermitteln zusammen in einem Mordfall. Wobei Ryan nur aufgrund der Namensgleichheit in diesen Fall involviert ist. An der Oxford University wurde eine junge Frau ermordet aufgefunden, ausgerechnet im Arbeitszimmer des Prorektors der Universität.

Werden Wilkins & Wilkins den Fall lösen?

Der Schreibstil hatte mich angesprochen, bildhaft, detailgetreu und doch flüssig lesbar. Dadurch erwachen die Protagonisten zum Leben. Ryan ist in einem Trailerparkt aufgewachsen, hat seinen Slang behalten und verfügt über kein Feingefühl, zumindest im Job. Seine Sprache ist teils grenzwertig, vielleicht etwas überzeichnet? Schwer vorstellbar, dass er es tatsächlich zum DI geschafft hat, wobei Ryan mir trotzdem mit seiner direkten Art sympathisch war. Ganz das Gegenteil ist Ray. Er kommt aus gutem Hause, kleidet sich elegant, seine Sprache ist geschliffen. Auch verfügt er über das Fingerspitzengefühl im Job, das Ryan abgeht.

Ich fand die Kabbeleien zwischen den beiden amüsant, wie sie sich erst aneinander gewöhnen müssen, im Lauf der Ermittlungen dann aber zu guten Kollegen werden. Der Fall an sich ist verzwickt, leider fehlt es an Spannung, die erst gegen Ende aufkommt.

Nichts desto trotz habe ich den Krimi gern gelesen, das Setting in dem alterwürdigen Universitätsgelänge ist schon speziell. 4 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

fordernd

Blood over bright haven von M. L. Wang

Klappentext / Inhalt:

Die erste Frau, die jemals in einen prestigeträchtigen Magierorden aufgenommen wurde, kommt in dieser eigenständigen düsteren Fantasie der Autorin von „The Sword of Kaigen“ eine geheime Verschwörung auf die Spur, die die Ausübung der Magie für immer verändern könnte.

Seit zwanzig Jahren widmet Sciona jeden wachen Moment dem Studium der Magie, angetrieben von dem wahnsinnigen Wunsch, das Unmögliche zu erreichen: die erste Frau zu sein, die jemals zum Hohen Magisterium der Universität für Magie und Industrie zugelassen wird.
Als Sciona endlich ihr Ziel erreicht und eine Hochmagierin wird, stellt sie fest, dass die Herausforderungen gerade erst begonnen haben. Ihre neuen Kollegen sind entschlossen, ihr das Gefühl zu geben, nicht willkommen zu sein – und stellen ihr statt einer qualifizierten Laborassistentin einen Hausmeister zur Seite.
Weder Sciona noch ihre Kollegen wissen, dass ihr schweigsamer Assistent nicht immer Hausmeister war. Vor zehn Jahren war er ein nomadischer Jäger, der seine Familie auf der gefährlichen Reise von den wilden Ebenen in die Stadt verlor. Aber jetzt sieht er die Gelegenheit, die Kräfte zu verstehen, die seinen Stamm dezimiert und ihn aus seiner Heimat vertrieben haben, um die Privilegierten an der Macht zu halten.
Zunächst herrscht zwischen Magier und Außenseiter ein zerstrittenes Verhältnis. Doch gemeinsam decken sie ein uraltes Geheimnis auf, das den Lauf der Magie für immer verändern könnte – wenn sie nicht vorher getötet werden.

Cover:

Das Cover macht einen spannenden und interessanten Eindruck. Es wirkt geheimnisvoll und spannend zugleich, da man die Apperatur und Hintergründe hier noch nicht versteht. Optisch und farblich ist es jedoch genial umgesetzt. Die Zeichnung ist beeindruckend und faszinierend zugleich. Mein Interesse wurde durch das Cover auf jeden Fall geweckt.

Meinung:

Faszinierende, vielschichtige und besondere Fantasy. Nicht das standardisierte Fantasy Abenteuer, sondern viel fordernder, komplexer und auch technischer geht es hier zu. Die Fachbegriffe sind anfangs etwas fremd und auch gewöhnungsbedürftig, aber hat man sich einmal hineingefunden offenbart sich eine zauberhafte Welt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist komplex, aber dennoch flüssig und angenehm lesbar. Es wird bildlich und gut vorstellbar beschrieben. In die Magie und Welt findet man sich mehr und mehr hinein. Anfangs sind die Fachbegriffe etwas verwirrend, aber wenn man diese einmal zuordnen kann und halbwegs die Hintergründe verstanden hat, offenbart sich einen wundervolle Welt. Sehr gelungen ist dazu auch das umfangreiche Glossar im Anhang mit der Taschenfibel der magischen Grundbegriffe.

Die Geschichte selbst ist spannend, kreativ und faszinierend aufgebaut. Auch die Charaktere sind facettenreich und gut durchdacht. Besonders nah konnte ich dabei Sciona kommen. In ihre Gedanken und Emotionen fand ich schnell hinein. Toll fand ich auch, dass sie nicht die typische junge dynastische Heldin war, sondern mit ihren 30 Jahren bereits eine gestandene Frau, stark und strategisch zugleich.

Die Gestaltung und Gliederung ist wundervoll und passend umgesetzt. Auch der farbige Buchschnitt passt sich dem Ganzen sehr gut an. Die Karte am Beginn ist hilfreich und ein tolles Extra. Auch die Erklärung des Formelograph ist interessant und man merkt, dass sich zu dem Ganzen sehr viele Gedanken gemacht wurden. Die Abschnitte haben eine gute Länge und auch die Anfänge sind durch schöne Verzierungen hervorgehoben und dadurch sehr gut ersichtlich. Die Überschriften sind passend gewählt und machen neugierig auf das Folgende. Die Umsetzung im Gesamten ist rund und gut gelungen.

Die Geschichte selbst ist spannend und faszinierend und einfach anders, als bisher Gelesenes. Es wird eine komplexe Welt und Struktur erschaffen und zugleich sehr gut durchdacht und auch technisch herausfordernd konzipiert und umgesetzt. Zudem ist es hier durchaus düster und rau und gespickt voller Intrigen und politischer Konflikte und Manipulation.

Fazit:

Eine fordernde, düstere und zugleich faszinierende Fantasy-Geschichte.

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Rezensionen von Romy:

Mehr als für einen Sommer?

Just for the Summer von Abby Jimenez

Emma und Justin haben eines gemeinsam: Beide leiden unter einem „Dating-Fluch“, bei dem ihre Expartner:innen den Menschen fürs Leben finden, sobald Emma und Justin mit ihnen Schluss gemacht haben. Über einen Reddit-Post finden die beiden zueinander und beschließen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen, indem sie sich kurz gegenseitig daten und anschließend ihre Seelenverwandten kennenlernen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Emma nie länger als einige Wochen an einem Ort lebt und gemeinsam mit ihrer besten Freundin von einem US-Bundesstaat zum nächsten zieht. Extra für Justin zieht Emma schließlich nach Minnesota. Was als lockere und humorvolle Sommerromanze beginnt, entwickelt sich bald zu einer tiefgründigen Geschichte. Denn sowohl Emma als auch Justin haben ihre eigenen familiären Herausforderungen zu bewältigen.

Mir hat „Just for the Summer“ von Abby Jimenez sehr gut gefallen. Es ist eine herzerwärmende Geschichte, die romantisch, humorvoll und gleichzeitig tiefgründig ist. In die Charaktere Emma und Justin konnte ich mich sofort hineinversetzen. Während Justin das perfekte „golden retriever boyfriend material“ verkörpert, bringt Emma durch ihre Kindheit einige „red flags“ mit, mit denen ich als Leserin jedoch sympathisieren konnte. Besonders gefallen hat mir, dass sich die Liebesgeschichte über die ca. 460 Seiten hinweg nur langsam entfaltet.

Abby Jimenez' Schreibstil hat mich begeistert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und musste an einigen Stellen laut auflachen. Die Handlung bleibt jedoch nicht immer so locker und hat sich zum Teil in eine andere Richtung entwickelt als ich es erwartet hätte.

Obwohl „Just for the Summer“ Teil einer Reihe ist, kann man diesen Band problemlos unabhängig von den anderen Teilen lesen (was bei mir auch der Fall war).

Fazit: „Just for the Summer“ wird nicht das einzige Buch sein, das ich von der Autorin lesen werde, und ich freue mich auf die weiteren Bände der Reihe!

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Rezensionen von Claudia R.:

Detektivgeschichte

Das Geheimnis der gestohlenen Gitarre von Jana Hansen

Klappentext / Inhalt:
Willkommen im lebhaften Stadtteil Barrio Dorado von Madrid, wo zwischen duftenden Churros, quirligem Markttreiben und dunklen Gassen drei Freunde ihren Spürnasen folgen.
Leo, Cami und Mateo – alias die Churros Detektive – freuen sich auf das große Stadtteilfest, als plötzlich ein Skandal alles überschattet.

Die wertvolle Flamenco-Gitarre der berühmten Musikerin Rosa de la Vega wurde gestohlen. Wer hat es auf das kostbare Instrument abgesehen?
Gemeinsam mit einer ganz besonderen Katze nehmen die Freunde die Ermittlungen auf. Ihre Spur führt sie durch das bunte Chaos des Marktes San Lorenzo bis in die dunklen Geheimnisse der Casa Umberto. Doch die Zeit drängt. Werden die Churros Detektive das Konzert von Rosa retten können?
Der erste Fall der Churros Detektive. Eine spannende und humorvolle Detektivgeschichte, die dich mitten ins Herz Madrids entführt. Clever, witzig und voller überraschender Wendungen.

Cover:
Etwas düster, geheimnisvoll und spannend wirkt dieses Cover. In langen Mänteln und mit detektivischem Flair sind die Kids auf diesem Cover ausgestattet und machen einen coolen Eindruck. Der Vollmond im Hintergrund macht eine besondere Atmosphäre aus. Optisch und farblich ist es passend für diese Detektivgeschichte umgesetzt.

Meinung:
Begleite Leo, Cami und Mateo auf ihren ersten spannenden Fall und hilf ihnen bei ihren Ermittlungen. Werden sie den Skandal um den Raub der wertvollen Flamenco-Gitarre aufklären können?

Zu viel sei hier noch nicht verraten. Weitere inhaltliche Details werdet ihr hier nicht finden, da ich keineswegs Spoilern möchte und mich mit weiteren Informationen dazu zurück halte.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Bevor es wirklich losgeht, werden zuerst die Charaktere vorgestellt und dann gibt es noch eine Einführung in die spanische Aussprache, sowie die Erklärung zu einigen wichtigen spanischen Begriffen. Dies fand ich sehr interessant und hilfreich zugleich.

Danach geht es dann auch los und beginnt bereits gleich spannend und lebendig. Schnell ist man im Geschehen und kann dem Ganzen sehr gut folgen. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut ersichtlich und werden durch kleine Illustrationen gut abgerundet. Die Überschriften sind passend, verraten aber nicht zu viel. Gliederung und Gestaltung ist sehr gut gelungen und schön umgesetzt. Ein angenehmer Lesefluss wird hier ermöglicht.

Die Ermittlungen sind spannend und klasse umgesetzt. Man kann dem ganzen gut folgen und auch in die Charaktere kann man sich gut hineinversetzen. Die Geschichte ist liebenswert und erfinderisch umgesetzt und kann mit einigen Überraschungen und Wendungen aufwarten. Die Mischung aus Spannung, aber auch einer Prise Humor ist gut gelungen und das Gesamte sehr unterhaltsam umgesetzt.

Fazit:
Spannende Detektivgeschichte, mit Humor und coolen Charakteren, sorgt für gute Unterhaltung.

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Rezensionen von Tara:

Ehrliche Einblicke

Sputnik von Christian Berkel

„Sputnik“ ist nach „Der Apfelbaum“ und „Ada“ bereits der dritte Roman des Autors und Schauspielers Christian Berkel.

Der Autor schildert sein Leben aus der Ich-Perspektive und beginnt dabei mit den Erinnerungen seiner Mutter, die zu seinen eigenen wurden.

Da es sich um eine Autobiografie des Autors handelt, möchte ich hier gar nicht viel zum Inhalt des Buches sagen.

Viel Wesentlicher ist der Weg, der Schreibstil, die Art und Weise wie Christian Berkel den Spuren seines Lebens folgt und die Ereignisse um sich herum wahrnimmt und weitergibt.
Er fasst sein Leben gekonnt in Worte. Besser kann man Gefühle und Erfahrungen nicht greifbar machen.
Es ist aber nicht nur sein Leben und die Menschen, die um ihn herum sind, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte, das viele Leser so oder ähnlich ebenfalls erlebt haben und hier wiedererkennen können.

Der Schreibstil des Autors ist lebendig und mitreißend. Er beschreibt Gefühle, unangenehme Situationen und alles was das Leben mit sich bringt so, dass ich direkt den Eindruck bekommen habe ihn wirklich zu kennen.

Ich bin Christian Berkel gerne auf den Spuren seines Lebens gefolgt und bin gespannt auf sein nächstes Buch.

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Rezensionen von Tara:

Eine Zeitreise – atmosphärisch & dicht

Nacht über Soho von Kate Atkinson

„Nacht über Soho“ ist ein spannender, historischer Kriminalroman der in Edinburgh lebenden Autorin Kate Atkinson.

Die Handlung beginnt 1926 im Londoner Stadtteil Holloway. Nellie Coker - die Königin von Soho - wird aus dem Gefängnis entlassen. Sie führt erfolgreich mehrere Nachtclubs und hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.

Sie bekommt aus verschiedenen Richtungen Gegenwind, u.A. von Inspektor John Frobisher, der versucht das Verschwinden mehrerer junger Mädchen aufzuklären.

Der Schreibstil von Kate Atkinson ist ruhig, detailreich und atmosphärisch. Bereits nach den ersten Seiten war ich direkt in das London der 1920er Jahre eingetaucht. Der historische Flair kam direkt bei mir an.
Sowohl Nellie als auch die anderen Charaktere werden facettenreich beschrieben. Ich hatte eine gute Vorstellung von ihnen, dem Nachtleben in dem sie arbeiten und auch von den unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Der Erste Weltkrieg ist noch nicht lange vorbei und seine Nachwirkungen sind spürbar. Die Autorin gibt einen interessanten Einblick hinter die schillernden Kulissen von Soho. So bunt und sorglos wie das Leben scheint, ist es dann oftmals doch nicht.

Die Entwicklung der Handlung sorgt ebenso für Spannung wie die der Charaktere. Mich haben die Verbindungen mehrfach überrascht und damit auch gefesselt.

Ich habe das Buch vor allem wegen seines nostalgischen Flairs und dem trockenem Humor von Kate Aktinson sehr gerne gelesen. Mit ihrem Nachwort - in dem die Autorin verrät, dass ihre Inspiration Kate Meyrick, die die Königin der Clublandschaft von Soho war - rundet sie Werk gelungen ab.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

der Alptraum Haushälterin

Eine von uns von Samantha Hayes

Bis vor Kurzem kannte ich die Autorin Samantha Hayes nur vom Namen, hatte aber noch nichts von ihr gelesen. Das hat sich jetzt geändert – und ich muss sagen: Eine von uns hat mich regelrecht gepackt! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war von der ersten Seite an gefesselt.
Die Geschichte beginnt gleich mit einem dramatischen Ereignis: Ein Feuer zerstört Ginas Zuhause vollständig.

Sie verliert alles, was sie hatte – nicht nur materiell, sondern auch ein Stück Sicherheit und Geborgenheit. In dieser schweren Zeit bekommt sie unerwartete Hilfe von Annie, einer alten Freundin aus der Schulzeit, mit der sie schon lange keinen Kontakt mehr hatte. Annie ist gerade auf Reisen und bietet Gina und ihrer Familie an, in ihrem Haus an der englischen Südküste unterzukommen. Ein vermeintlich großes Glück – zumindest anfangs.
Doch die Idylle trügt. Eines Tages taucht plötzlich Mary auf – sie behauptet, die langjährige Haushälterin von Annie zu sein. Schon ihr erstes Auftreten wirkt auf mich irgendwie merkwürdig, und Gina scheint das ähnlich zu empfinden. Trotzdem lässt sie Mary gewähren, und ehe man sich versieht, hat sich diese Frau im Haus breitgemacht. Angeblich will sie helfen, doch schnell wird klar: Mary verfolgt ganz eigene Pläne. Sie schnüffelt herum, spielt sich in der Familie eine zentrale Rolle auf – und vor allem nutzt sie deren Schwächen gnadenlos aus.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Erzählweise. Immer wieder gibt es Rückblenden in Ginas und auch Marys Vergangenheit. Diese Einblicke geben Stück für Stück preis, was in der Vergangenheit vorgefallen ist – und vor allem, warum Gina damals aus dem Ort verschwunden ist. Schon bald ahnt man als Leser: Irgendetwas verbindet die beiden Frauen, etwas Dunkles, Ungesagtes. Es gab einen bestimmten Moment, eine Nacht, die alles verändert hat. Je mehr Details ans Licht kommen, desto größer wurde bei mir die Spannung – und gleichzeitig das Gefühl, dass etwas nicht stimmt.
Ich habe versucht mitzurätseln, was wirklich hinter allem steckt, und hatte irgendwann eine Theorie – die sich am Ende aber nur teilweise bewahrheitet hat. Die Auflösung hat mich überrascht, erschüttert und nachdenklich gemacht. Im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse, es kommen Geheimnisse ans Licht, mit denen ich so nicht gerechnet hätte – und einige davon sind wirklich schockierend.
Samantha Hayes hat es geschafft, eine unglaublich dichte, psychologisch raffinierte Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss anhält. Die Charaktere wirken lebendig und glaubwürdig, und gerade Gina habe ich in vielen Momenten sehr gut verstehen können. Man spürt ihren inneren Konflikt, ihre Schuldgefühle – und gleichzeitig ihren Wunsch nach einem Neuanfang.
Für mich war Eine von uns ein absolut packender Psychothriller mit vielen Wendungen, düsteren Geheimnissen und einem Finale, das mir noch lange im Kopf bleiben wird. Ich freue mich schon sehr darauf, weitere Bücher von Samantha Hayes zu lesen – wenn sie nur halb so fesselnd sind wie dieses, kann ich mich auf einiges gefasst machen!

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Rezensionen von Tara:

Abwechslungsreich & vielfältig

Sofra von Yelda Yilmaz

Mit „Sofra: Die neue türkische Gemüseküche“ von der in Hamburg lebenden Fotografin, Foodstylistin und Autorin Yelda Yilmat kommt gesunde Abwechslung in die Küche.

In dem Buch befinden sich 70 Rezepte, die auf Gemüse basieren.
Bevor die Autorin mit diesen beginnt, gibt sie grundlegende Einblicke in die türkische Kultur und Küche.

Im Anschluß folgt ein Überblick über die „Türkische Vorratskammer“ - haltbare Zutaten, die man immer zu Hause haben sollte - und essentielle Basisrezepte für Brot und Reis.

Der Hauptteil besteht dann aus Rezepten für Salate, Suppen & Meze, Snacks & Fingerfood, Hauptgerichte und Süßes. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, dass direkt Lust darauf macht diese auszuprobieren.

Die Anweisungen sind leicht verständlich und auch für Nicht-Profiköche problemlos umzusetzen. Abschließend hat die Autorin noch einige Menüvorschläge zusammengestellt.

Durch die tollen Fotos macht das Buch Appetit und Lust darauf etwas Neues auszuprobieren. Wer unschlüssig ist womit er beginnen soll, kann einfach einen Blick in das Rezept- und Zutatenregister am Ende des Buches werfen und sich dort gezielt seinen Favoriten aussuchen.

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Rezensionen von Petra Sch.:

spannender und komplexer Jugend-Krimi mit historischen Details und Mystery

Tod im Samtmantel von Sarah Wynne

4,5 Sterne

Die 13-jährige Grace kauft sich in einem Second Hand Shop einen alten, grünen Samtmantel. Doch als sie diesen trägt, hat sie plötzlich eine Vision aus Sicht eines blonden Mädchens, dem dieser Mantel gehört hat. Und sie sieht, wie diese getötet wird.
Grace muss nun unbedingt diesen Mord aufklären!

Die Geschichte ist mitreißend geschrieben; zu Beginn eher kindlich, was sich aber nach ein paar Kapiteln legt.

Die Visionen von Grace heben sich in Kursivschrift vom Rest der Geschichte, der in der Gegenwart spielt, ab.

Es ist spannend zu verfolgen, wie Grace nach und nach erkennt, dass die Visionen in der Vergangenheit spielen und echte Geschehnisse zeigen.
Sie kennt die Vornamen des Mädchens und ihres Mörders und macht sich auf die Suche. Es ist gar nicht so einfach, an detaillierte Informationen von vor über 50 Jahren zu kommen. Vor allem, wenn ihr niemand glaubt.
Zum Glück hat sie eine treue und wiffe Freundin Suzy, die ihr hilft und überall beisteht! Diese Freundschaft ist wunderbar gezeichnet!
Im Gegenteil zur Beziehung zu ihrer Mutter. Ja, Eltern können sehr beschäftigt sein - aber gefühlt hatte Grace' Mutter keinerlei Interesse an ihrer Tochter. Und unglaubwürdig war auch, dass sie sich nicht einmal einen neuen Mantel für ihre Tochter leisten kann! Das hätte es nicht gebraucht, das war nicht plausibel; Grace hätte ja auch einfach so im Second Hand Shop den Mantel kaufen können.
Es gab noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die mich gestört haben bzw. die nicht ganz logisch waren; auch hat sich einiges zu perfekt gefügt, aber für ein Kinder-/Jugendbuch ok.
Schön war die Entwicklung von Grace, die selbstbewusster wird und dadurch ihr Auftreten ändert. Zu Beginn scheint sie noch ein kleines Mädchen zu sein, aber am Ende ist sie eine junge Frau.
Der Schluss könnte Stoff für eine neue Geschichte hergeben; eine Fortsetzung würde mir gut gefallen.

Ausnahmsweise muss ich auch das wundervolle Cover erwähnen, das nicht nur vom Motiv und der Farbgebung her schon ein Hingucker ist, sondern dessen Genialität sich erst nach dem Lesen der Geschichte vollends erschließt!


Fazit:
Ein spannender und komplexer Jugend-Krimi mit einer Protagonistin, die eine wundervolle Entwicklung durchmacht, und der auf zwei Zeitebenen spielt und Mystery-Elemente beinhaltet.

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Rezensionen von Tara:

Liegt unsere Zukunft im All?

Astro-Tims Sternstunden von Tim Ruster

Mit seinem Buch „Sternstunden: Unsere Zukunft beginnt im All“ vermittelt der Autor, Moderator und Science-YouTuber Tim Ruster - genannt Astro-Tim - einen interessanten Einblick in unsere Zukunft im Weltall.

In sechs Stufen – beginnend in 50 und endend in 1000 Jahren – erklärt der Autor wie sich unsere Zukunft gestalten wird und welche Rolle der Weltraum dabei spielt.

Bevor er in die Zukunft blickt, gibt er zu Beginn der Kapitel einen kurzen Einblick in die Vergangenheit. Seine wissenschaftlichen Erklärungen sind fundiert und erfordern kein Vorwissen. Dennoch habe ich vereinzelt Begriffe nachgeschaut, um nähere Informationen zu bekommen und um alles besser einordnen zu können.

Wichtige Grundkonzepte werden in einfachen Worten vermittelt. Allerdings wird es - je weiter es in die Zukunft geht - immer komplexer. Einiges aus dem Leben der Menschen in der Zukunft klang sehr nach einem Science Fiction. Aber wer weiß schon, was in 1000 Jahren wirklich sein wird (?).

Der Schreibstil ist angenehm, locker und humorvoll und nebenbei erfährt man auch noch ein wenig über Tims persönliche Vorlieben. Zudem sorgen passende Illustrationen für Auflockerung des Textes.

Insgesamt ist es ein optimistischer Ausblick auf unsere Zukunft im Weltraum und ich hoffe, dass der Autor damit richtig liegt.

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