Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Mabla59 :
Allein in der Wildnis
Der Weg - Jeder Schritt könnte dein letzter sein von Rebecca Russ
Meine Bewertung zu "Der Weg - Jeder Schritt kann dein letzter sein" von Rebecca Russ bezieht sich auf das Hörbuch, welches im Aufbau AudioVerlag erschienen ist und von Ann-Kathrin Hinz vorgelesen wurde.
Julia und Nicki sind zwei Freundinnen, die sich nach einiger Zeit wiedertreffen.
Zum Junggesellinnenabschied hat Nicki etwas ganz besonderes für Julia vorbereitet.
Sie beide wollen alleine auf eine Wanderung auf einem idyllischen Wanderweg in Schweden gehen.
Doch nach einem Gewittersturm ist Nicki plötzlich verschwunden und Julia völlig auf sich allein gestellt.
Sie muss sich allein durch die Wildnis kämpfen und sich die Frage stellen, was mit Nicki passiert ist.
Das Buch ist für sich schon spannend und mitreißend, ein Pagetuner, aber Ann-Kathrin Hinz verleiht dem Hörbuch mit ihrer Stimme der Handlung zu einem intensiven Erlebnis.
Ihr gelingt es, jeder Figur und jeder Situation Leben einzuhauchen und die richtige Atmosphäre zu geben.
Uneingeschränkte Hörempfehlung
Rezensionen von Katyleh:
Unterwasser Lesespaß
Krakadu von Britta Sabbag
Unterwasser Lesespaß
"Krakadu" von Britta Sabbag hat mich sofort in seinen Bann gezogen! Die vielen, vielen Bilder und das supercoole Setting haben mich begeistert. Die Figuren sind so liebenswert und schräg, und der humorvolle Ton macht einfach Spaß!
Ich liebe Krakadu, den Kraken mit acht Armen und einer Vorliebe für Ungeschicklichkeit.
Sein bester Freund, Dr. Prof, der Seestern, ist ein gebildeter und manchmal auch ein bisschen nerviger Begleiter. Ich kann mich einfach nicht sattsehen an den beiden!
"Krakadu" ist ein Buch, das allen Spaß macht! Die Illustrationen sind auffällig und umfangreich, und die Geschichte ist so humorvoll und unterhaltsam, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Ich kann es kaum erwarten, es wieder zu lesen!
Fazit: Ein großartiges Buch für die ganze Familie! "Krakadu" ist ein Muss für alle, die humorvolle Geschichten und coole Illustrationen lieben. Wir werden Krakadu sicherlich noch öfters besuchen und uns an seinen Abenteuern erfreuen!
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Ganz okay, aber die Story blieb hinter meinen Erwartungen zurück
Girl Abroad von Elle Kennedy
Da mir der Auftakt der Sandover-Prep-Reihe damals enorm gut gefallen hatte, freute ich mich riesig, mit "Girl Abroad" nun wieder ein Werk von Bestsellerautorin Elle Kennedy lesen zu dürfen - zumal ich im Vorfeld (im Hinblick auf die englischsprachige Version) bereits etliche positive Reviews entdeckt hatte.
Meine letzte London-Reise liegt mittlerweile mein halbes Leben zurück, höchste Zeit also, mir wenigstens literarisch einen Ausflug in diese ungemein faszinierende Metrole zu gönnen. Was die Settingbeschreibungen betrifft: Ja, sie waren okay. UK-Vibes kamen schon durch, hier hätte ich mir insgesamt jedoch weitaus mehr Intensität erhofft.
Womit ich im Laufe der Handlung außerdem zunehmend haderte, war die weibliche Hauptfigur: Abbey ... mit der ich so gerne hatte mitfiebern wollen, die es mir aufgrund ihrer (bestenfalls) wenig feinfühligen, (schlimmstenfalls) rücksichtslosen, egoistischen Art schwermachte, die Story wirklich genießen zu können. Verwöhnt vom bisher privilegierten Leben, dass ihr Rockstar-Papi ihr ermöglicht hatte, ist sich Abbey zwar ihrer finanziell vorteilhaften Situation bewusst, sieht allerdings größtenteils die Nachteile, die sie bisher erlebt hat - Daddy hatte wenig Zeit, die Presse ist böse, sie lebte die letzten Jahre abgeschirmt auf einer Ranch, die Leute wollen sie nur kennenlernen, um mehr VIP-Gossip über ihren Vater zu erfahren, usw. (...talk about 'Jammern auf hohem Niveau').
Was mir am meisten sauer aufstieß, war die Selbstverständlichkeit, mit der Abbey über die Gefühle anderer Menschen hinwegtrampelt. - 'Ich mach' mir die Welt, wie sie mir gefällt.' Klar, hin und wieder blitzen Momente eines schlechten Gewissens auf - andernfalls wäre sie auch eine gänzlich unsympathische Figur -, doch letztlich spinnt sich die Dreiecksgeschichte zwischen ihr, Nate und Jack munter weiter.
"Sofort habe ich Schuldgefühle. Ich denke daran, was ich gestern Nacht getan habe und mit wem, und dieses angespannte, unangenehme Gefühl wird stärker. Meine Generation bekommt ständig erzählt, dass sie sich sexuelles Empowerment zu eigen machen soll. Liebe, wie du willst. Schlafe, mit wem du willst. Heirate oder habe zwanglosen Sex. Sei polyamorös oder monogam oder ethisch nicht-monogam. Ständig höre ich, wie mit diesem Begriffen um sich geworfen wird, und ich will ja auch diese ungehinderte Person sein, die sich nicht schuldig fühlt, wenn sie mehrere Menschen gleichzeitig datet."
Unabhängig davon, welcher junge Mann gerade mit Abbey beschäftig war - ich fühlte kaum Chemistry. Was genau war der Grund für die gegenseitige Anziehungskraft? Ach ja, eine attraktive Optik. Und sonst ... ?
Die WG-Dynamik habe ich als angenehm empfunden, auch wenn Lee mir ein wenig zu stereotypisch gezeichnet erschien. Nichtsdestotrotz: Dort zu leben, wäre sicherlich spaßig. Ein weiterer Pluspunkt: Abbeys Dad. Den mochte ich gern, von ihm hätte ich am liebsten mehr Passagen gelesen.
Am spannendsten fand ich die Nebenhandlung, in der es um eine rätselhafte, mit einem Kunstwerk verknüpfte Familiengeschichte ging. Auch in Bezug auf diesen Aspekt hätte ich gerne ein paar Kapitel getauscht und im Gegenzug auf das wenig liebenswerte Hin-und-Her-Geplänkel verzichtet. All das führte dazu, dass sich die Story in meinen Augen, sicherlich auch aufgrund des stolzen Umfangs von immerhin fast 550 Seiten, zwischenzeitlich etwas zog.
Fazit: Ganz okay - eine typische New-Adult-Romance, der mehr emotionale Tiefe gutgetan hätte. Der Roman lässt sich in einem Satz zusammenfassen: "Ich bin wirklich nicht dafür geschaffen, mit zwei Jungs gleichzeit zu jonglieren." - Ich weiß, es gibt viele Fans von diesem Romance-Trope, aber Dreiecksgeschichten sind einfach nicht my cup of tea. Von mir gibt es eine bedingte Leseempfehlung für alle eingefleischten Fans der Autorin.
Rezensionen von Lili-Marie:
Liebe im Schnelldurchlauf
The One I Left Behind von Piper Rayne
Das Autoren-Duo Piper Rayne mag ich ganz gerne und war auch hier wieder gespannt. The One I Left Behind konnte mich aber nicht richtig begeistern. Es war kurzweilig und ganz nett für Zwischendurch aber geriet auch schnell wieder in Vergessenheit.
Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und luftig leicht zu lesen.
Man kommt schnell durch die Seiten und kann der Geschichte ganz leicht folgen. Das Kleinstadt-Setting lese ich immer sehr gerne und das ist dem Autoren-Duo auch gut gelungen. Ich mochte die Kleinstadt und ihre Bewohner.
Mit den Protagonisten Gillian und Ben hatte ich ein bisschen meine Schwierigkeiten, da ich nicht das Gefühl hatte, nah genug an ihnen dran zu sein. Zwar wird die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt aber anders als erwartet konnte ich keine Bindung zu ihnen aufbauen. Besonders mit Ben konnte ich nicht viel anfangen.
Die Beziehung der beiden ging für meinen Geschmack viel zu schnell. Nach der Hälfte des Buches waren sie wieder ein Herz und eine Seele. Dadurch hat die Spannung sehr schnell nachgelassen und auch die Charaktere blieben oberflächlich behandelt.
Für Zwischendurch ist es eine süße und leichte Kleinstadt-Romance, die ein paar nette Lesestunden bietet.
Rezensionen von Meli:
Interessante Idee, langweilige Ausführung
The Deer and the Dragon von CJ Piper
Ich fand das Buch generell einfach langweilig, dabei fand ich die Inhaltsangabe schon ganz vielversprechend. Am Anfang nimmt man sich viel Zeit, Marlows Vergangenheit zu erarbeiten, ihre Traumata und Erfahrungen. Sie konnte schon lange ihren - für Andere unsichtbaren - Begleiter sehen, was für ihre religiöse Mutter ein großes Problem war.
Ein Problem, dass Marlow ausgetrieben werden sollte. Das hat natürlich nicht funktioniert, aber dafür zweifelt Marlow an sich selbst und auch an der Kirche. Ich konnte sie schon verstehen, aber das hat sie mir nicht unbedingt sympathisch gemacht.
Die Handlung fand ich nicht sehr spannend. Es gibt zwischendurch etwas Action, aber der Fokus liegt eher auf Marlows Beziehungen zum Übernatürlichen und wo sie sich selbst in dieser komplizierten Welt sieht. Aber sie stellt sich auch ganz schön an, braucht für jede Erkenntnis sehr lange und ist jedes Mal übertrieben erstaunt und so schockiert, und das fast das ganze Buch über. Das Tempo ist unglaublich langsam, es passiert einfach kaum etwas, obwohl der Konflikt zwischen den Parteien definitiv mehr hätte bieten können. Da war einfach viel Lärm um nichts.
Auch die Liebesgeschichte fand ich nicht sehr spannend, weil man fast nichts davon sieht, sondern eher davon hört und viel darüber spricht, und das fand ich nicht gerade überzeugend. Die anderen Charaktere, die mehr Aufmerksamkeit bekommen, fand ich zumindest minimal interessanter und sie taten mir fast leid, weil sie sich mit Marlow abgeben müssen.
Insgesamt hat mir eigentlich nichts an dem Buch besonders gut gefallen. Ich fand es ganz interessant, dass Religion auf Fantasy trifft, aber die Handlung ist schleppend und uninteressant, die Charaktere sind unsympathisch und die Liebesgeschichte spielt zwar eine zentrale Rolle, aber trotzdem kann man sie überhaupt nicht nachempfinden.
Rezensionen von Marie aus E.:
Lädt mich nicht zum Nachwandern ein
Wilde Berge des Balkan von Antonia Schlosser; Katharina Kestler; Lisa Bartelmus; Anja Woertge
Wandern in der Wildnis, im mir völlig fremden Balkan, das klang total spannend.
Allerdings war der Start gleich mal ernüchternd. Denn die Bergfreundinnen sind gar keine Freundinnen, eine der drei ist ganz frisch zur Fernwanderung dazugekommen und es ist mitnichten ein eingespieltes Trio, das da losgezogen ist.
Das fand ich dann bei dem Titel seltsam, auch wenn ich weiß, dass die Bergfreundinnen ein feststehender Begriff ist.
Noch seltsamer fand ich, dass die Drei von einer ganzen Filmcrew begleitet wurden. Es war also überhaupt kein einsames Losziehen von drei Frauen in den Bergen, auch wenn im Buch immer der Eindruck vermittelt wurde. Mich hätte da ja noch sehr interessiert, wie die Crew das mit dem Schleppen der Ausrüstung bewältigt hat, das scheint mir ja noch viel, viel anstrengender zu sein als das Wandern mit Trecking-Rucksäcken.
Die Route an sich hat mich jetzt leider auch nicht begeistert. Ich hätte mehr Fotos gebraucht, damit ich es mir besser vorstellen kann. Wirkliche Wildnis war es nicht, weil es überwiegend mit Übernachtung in festen Häusern und mit Verpflegung war.
Die drei „Freundinnen“ sind für mich überraschend naiv an die Sache herangegangen. Sie haben vor Ort verzweifelt versucht, Campinggaskartuschen zu kaufen (warum nicht mitgebracht? O.k., darf wahrscheinlich nicht mit in den Flieger?), haben kaum Wasser mit auf die Tagesetappe genommen, weil es unterwegs Quellen geben sollte. Hat es so nicht und was machen Sie am nächsten Tag? Bzw. eben nicht? Seufz.
Dann gehen die Bergstiefel kaputt, was sich schon daheim angekündigt hat. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Frauen in all den Situationen da wirklich so sehr Susi Sorglos waren, vielleicht war das einfach für etwas Drama im Buch erforderlich?
Überhaupt wirkten die Mädels über weite Teile des Buchs nicht, als ob sie Spaß hätten. Eigentlich sind sie ständig am Jammern.
Deshalb setzt das Buch bei mir auch keinen Hauch von Nachahmungstendenzen frei (o.k., ich hätte auch gar nicht die Kondition), nicht mal gedankliche.
Was mir gut gefallen hat, das waren die Interviews mit verschiedenen Menschen, die sie auf den Wanderungen getroffen haben und der Einblick in so einen Fernwanderalltag und den Balkan.
Gut geschrieben war es auch, es liest sich schön angenehm.
Also eine etwas durchwachsene Bilanz.
Rezensionen von carola1475:
Erschreckend aktuell
Reset von Peter Grandl
Weltweit nehmen Fake News sowohl als Audionachrichten als auch Videos zu und bald weiß niemand mehr, was wahr ist und was nicht. Verunsicherung wird zu Angst, die Gesellschaft droht im Chaos zu versinken.
Der Thriller ist von Beginn an nervenaufreibend fesselnd und wird aus wechselnden Perspektiven und auf mehreren Handlungsebenen erzählt, was die Spannung erhöht, da ich immer wissen will, wie es für die verschiedenen Protagonisten weiter geht.
Die Charaktere werden in einer Alltagssituation eingeführt, im Austausch mit anderen werden sie schnell lebendig. Die Vielzahl der Figuren, vor allem die Experten verschiedener Cyberbereiche, verdeutlicht, wie vielschichtig die zu lösenden Probleme sind. Sehr gut gefallen hat mir, dass der Autor mehrere starke weibliche Charaktere geschaffen hat.
Peter Grandls Schreibstil ist technisch detailliert, trotzdem angenehm und flüssig zu lesen. Beeindruckend finde ich auch, wie gelungen der Autor sein durch umfassende Recherchen gewonnenes Wissen in die Handlung einbringt und einen realistisch anmutenden düsteren und atmosphärischen Thriller geschrieben hat, in dem nur 'überholte' Technik aus der Zeit vor der Digitalisierung im entstandenen Chaos hilfreich ist.
Das Finale war mir fast zu melodramatisch, statt des filmreifen Showdowns hätte ich mir mehr Informationen über die KI und deren Entwickler gewünscht. Insgesamt hat mich 'Reset' mit dem schlichten, aber auffallenden und sehr passenden Cover gut unterhalten und mir dabei eindrucksvoll, anschaulich und erschreckend die Gefahren unserer Abhängigkeit von digitaler Technologie in einer packenden Geschichte vor Augen geführt.
Rezensionen von brauneye29:
Schöne Geschichte
Noch fünfzig Sommer mehr von Avril Maury
Zum Inhalt:
Die schönsten Sommer hat Eleni immer bei ihren Großeltern verbracht, doch seit ihre große Liebe Théo verstorben ist, geht sie nicht mehr vor die Tür. Dann beginnt sie plötzlich Blumen und Botschaften zu bekommen, die rätselhaft sind und sie sehr berühren und sie traut sich wieder raus und versucht mit dem Schreiber in Kontakt zu kommen.
Meine Meinung:
Wie mag es sein, wenn die große Liebe verstirbt, kann man wahrscheinlich nur ermessen, wenn man so etwas selbst erlebt hat. In diesem Fall zieht sich Eleni komplett zurück und taut erst wieder mit den Nachrichten auf. Als dann Pierre wieder in ihrem Leben auftaucht, scheint alles noch besser zu werden. Doch dann steht plötzlich ein Geheimnis zwischen ihnen, das sehr verständlich ist und zu Problemen führt. Aber am Ende heilt es beide, was die positive Botschaft des Buches ist. Ich hatte zwar irgendwie etwas anderes von dem Buch erwartet, aber es hat mir gut gefallen. Den Schreibstil fand ich gut.
Fazit:
Schöne Geschichte
Rezensionen von Sago:
Vom Schmerz berauscht
Dark Labyrinth - Gefährliches Verlangen von AdriAnne May
"Zusammen bilden wir eine andere Gestalt, die über die Begrenzungen unserer selbst hinausgeht. Wir benutzen unsere Körper, um zu formen, was zwischen uns besteht."
Sadare und Daesra, Hexe und Dämon, erwachen in einem Labyrinth. Auf dem Weg hinaus sind sie eher Gegner als Verbündete.
Zudem verfügt nur Daesra noch über seine Erinnerungen. Und natürlich gehört zu dem Labyrinth auch ein Monster...
Der Auftakt, in dem Sadare versucht, sich zurecht zu finden und sich dem verführerischen, gehörnten Daesra gegenüber sieht, hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Rest der Story glich dann einem Wechselbad der Gefühle und wird zwangsläufig polarisieren. Denn Sadare ist berauscht von Schmerz und Erniedrigung. Ich persönlich möchte nicht lesen, wie eine Frau einen Mann um Schläge anbettelt und mache normalerweise um solche Bücher einen großen Bogen. Immerhin hat die Autorin diese Vorliebe raffiniert in die Geschichte integriert.
Die Atmosphäre ist fast kammerspielartig, da es kaum Nebenfiguren gibt. Die beiden einzigen sind allerdings wunderbar skurril.
Während Sadare ihre Erinnerungen wiederentdeckt, wird so viel geredet, dass man sich in einem französischen Film wähnt. Immerhin ist das Ende so überraschend und innovativ, dass es über manches hinwegtröstet. Da Frauen aber ohnehin so oft dass Nachsehen haben, wünsche ich mir stattdessen Bücher, in denen sie die Oberhand haben.
Rezensionen von Anjulia :
Auf nach Mexiko
Die Maske des Jaguars von Benjamin Wallenborn
Die Weltenbummler Kids Line und Benni machen sich mit dem BOB Coddiwomple auf nach Mexiko. Dort lernen sie Flaco kennen. Einen Jungen, der die Maske seines Großvaters (eines legendären Showkämpfers) sucht, um mutiger zu werden.
Die Maske des Jaguars von Benjamin Wallenborn ist ein sehr schönes Buch, welches Kindern zwischen ca.
5-10 Jahren das Land Mexiko näher bringen. Mexico City, die Kupferschlucht, Acapulco und Chichen Itza sind zum Beispiel Schauplätze des Geschehens. Auch auf Kultur und Legenden des Landes wird eingegangen. Die Geschichte selbst handelt von der Suche nach Mut. Ich fand die Botschaft dahinter sehr ansprechend. Der Schreibstil hat mir jedoch nicht ganz zugesagt. Es wird viel wörtliche Rede genutzt. Leider sind die Begleitsätze hierbei oft etwas eintönig, simpel gehalten. Das Buch eigenet sich zum Vorlesen oder Selbstlesen (für Grundschulkinder). Insgesamt eine lehrreiche Abenteuergeschichte mit leichten Spannungsmomente und einer positiven Message. Für das angegebene Lese/ Vorlesealter sehr geeignet. Ich habe jetzt auf jeden Fall Fernweh nach Mexiko und wünsche mir auch ein BOB Coddiwomple.











