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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Pusteblümchen:

Sehnsüchte

Hello Baby von Kim Eui-kyung

Unerfüllter Kinderwunsch ist ein sensibles und sehr emotionales Thema, das in der Öffentlichkeit kaum stattfindet.
Mich hat es gefreut, dass die Autorin sich an diese Thematik herangetraut hat.

Es geht um sechs unterschiedliche Frauen, die eine Gemeinsamkeit haben. Sie wünschen sich ein Kind und sind in der Baby-Angel-Fruchtbarkeitsklinik in Seoul in Behandlung.

Über den Baby-Gruppenchat tauschen sie sich aus und versuchen sich gegenseitig zu unterstützen. Dabei wird schnell deutlich, dass es sind nicht nur physische und psychische Belastungen sind, die eine gescheiterte Kinderwunschbehandlung mit sich bringt, sondern auch der gesellschaftliche Druck und die familiären Erwartungen, die den Frauen das Leben schwer macht.

Der Schreibstil von Kim Eui-kyung ist für ein so emotionales Thema sehr nüchtern und sachlich, was ich als angenehm empfunden habe, um die schwierige Situation der Frauen besser greifen zu könne.

Der Roman zeigt deutlich wie viel Frauen für ihre Wünsche und Sehnsüchte auf sich nehmen und wie schwer es ihnen von der Gesellschaft gemacht wird. Es ist ein gelungener Einblick in einen sehr privaten Themenbereich, der für mehr Verständnis und Zurückhaltung in der Öffentlichkeit sorgen sollte.

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Rezensionen von Lesebienchen36:

Eine bewegende Geschichte, die einen nicht so schnell loslässt

Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski

Inhalt:
Die achtjährige Susanne wird, auf Anraten des Arztes, in eine Kurklinik geschickt. Sechs Wochen soll ihr Aufenthalt in St. Peter Ording dauern und auf den ersten Blick klingt dies verlockend. Mit anderen Kindern den ganzen Tag am Meer zu verbringen, wer möchte da nicht tauschen. Die Wirklichkeit sah leider anders aus: wer nicht hören will, der bekommt es auch zu spüren! Unartige Kinder wurden gedemütigt, in den Keller gesperrt oder mussten stundenlang auf einen Stuhl stehen.

Ihre Briefe wurden kontrolliert und wenn der Text den Erziehern nicht gefiel, wurde dieser zerrissen und musste nach Vorgaben neu geschrieben werden. Was eigentlich zur Erholung dienen sollte, war der pure Horror und die zarten Kinderseelen wurden mehr und mehr vergiftet. Spätfolgen wurden in Kauf genommen.
Mittlerweile ist Susanne erwachsen, alleinerziehend und lebt mit ihrer Tochter Julia in München, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. Als Louise im Sterben liegt, bittet sie Susanne um Entschuldigung, woraufhin Susanne erstmals über die schreckliche Zeit an der Nordsee berichtet. Schockierend hören Mutter Louise, Bruder Wolfgang, Schwester Edith und Tochter Julia zu und sind über die Verhaltensregeln in der Kur herrschten, entsetzt.
„Am Meer ist es schön“ ist das neuste Werk von Barbara Leciejewski, dass im Mai 2025 im List Verlag erschienen ist. Ich liebe die bewegenden Romane der Autorin, aber dieses ist mit keinem der Vorherigen zu vergleichen. Zwar sind Charaktere sowie der Handlungsort „Haus Morgentau“ hier fiktiver Natur, aber die Handlungen basiert auf wahre Begebenheiten. In vielen Verschickungsheimen herrschten solch herzlose und grausame Erziehungsmaßnahmen und keiner konnte was dagegen tun. Die absolute Verschwiegenheit und auch das alles unter den berühmten Teppich gekehrt wurde, trugen dazu bei, dass nichts an die Öffentlichkeit drang. Erst nachdem Betroffene ihr Schweigen gebrochen und von ihren Erlebnissen erzählt haben, wurden diese schrecklichen Zustände publik. Dank einer Reportage, die die Autorin per Zufall im Fernsehen gesehen hatte, beschloss Barbara Leciejewski sich dieses Thema anzunehmen und eine Geschichte zu kreieren. Ich muss gestehen, dass ich mit dem Thema „Verschickungskindern“ rein gar nichts anfangen konnte, aber der Klapptext und die dazugehörige Leseprobe haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Obwohl der Schreibstil flüssig und auch leicht zu lesen ist, musste ich dieses Buch mehrfach aus den Händen legen. Ich war einfach nur schockiert und unfassbar wütend, was man Schutzbefohlenen alles antat. Anstatt ihnen zu helfen, wurde ihnen noch mehr Leid zugefügt. Für mich ist es immer noch völlig unvorstellbar, dass solch grausame Zustände bis weit in die 80er Jahre unentdeckt blieben. Obwohl mich dieser Roman noch lange noch beschäftigen wird, werde ich das eine oder andere Buch zu diesem Thema garantiert noch lesen.

5 von 5 Sternen und dieser Roman muss gelesen werden.

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Rezensionen von Tara:

Die perfekte Sommerlektüre

Das Versprechen eines Sommertags Roman - Ein Sommer auf Mallorca und ein Wiedersehen, das alles verändert …. 21.05.2025. BC. von Sonnberg Elena

„Das Versprechen eines Sommertags“ ist ein herzerwärmender Roman der in Stuttgart lebenden Autorin Elena Sonnberg.

Isabelle und Stefan leben in Hamburg, sind seit 15 Jahren zusammen, haben zwei gemeinsame Kindern und arbeiten im selben Immobilienbüro. Trotz allen Gemeinsamkeiten steht ihre Ehe vor dem aus und die Trennung unsichtbar im Raum.

Bevor sie es mit ihren Familienmitgliedern besprechen können, kommt eine Einladung von Isabelles Eltern aus Mallorca, die ihren Lebensabend auf einer Finca verbringen. Dort möchten sie mit der gesamten Familie ihre Goldene Hochzeit feiern. Da das nun wirklich nicht der angemessene Rahmen ist, um der Familie das Scheitern ihrer Ehe mitzuteilen, beschließen Isabelle und Stefan ihre Zukunftspläne zunächst für sich zu behalten.

Elena Sonnberg Schreibstil ist so mitreißend und authentisch, dass ich durch die Seiten nur so durchgeflogen bin. Das Chaos, das Familie mit sich bringt, beschreibt sie perfekt. Ich konnte es direkt spüren. Zudem hat sie mich mit ihren bildhaften Beschreibungen von Mallorca direkt abgeholt. Die Atmosphäre der Insel und des Sommers sind spürbar.

Die Charaktere werden lebendig beschrieben. Ihre Gefühle und Gedanken sind nachvollziehbar. Sie sind einfach nah am Leben und an ihnen wird deutlich, wie schnell man sich im Alltag verliert, Träume und Wünsche auf der Strecke bleiben.

Insgesamt ist es ein wundervoller Roman zum Wohlfühlen, mit sympathischen Charakteren, der zum Träumen, aber auch zum Nachdenken anregt.

Es ist ein lebendiges und authentisches Buch, das perfekt in den Sommer passt und seine Leser*innen direkt mit nach Mallorca nimmt. Für mich war es beste Unterhaltung und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Rezensionen von Rinoa:

Nicht ganz meins

Haus Waldesruh von David Krems

Im Nachhinein betrachtet bin ich wohl mit etwas falschen Erwartungen an das Buch herangegangen. Aufgrund des Klappentextes bin ich eher von einem spannenden Thriller oder auch einer Art Kammerspiel ausgegangen. Erst danach habe ich gesehen, dass das Buch als Roman bezeichnet ist, was schon eher passt.

Das war aber gar nicht so sehr der Punkt. Bis zum Ende der Lektüre hatte ich große Probleme mit dem Schreibstil des Autors, den ich doch als sehr holprig und auch irgendwie altbacken empfand. Die Dialoge und überhaupt das Miteinander der alten Freunde wirkten sehr konstruiert und für mich einfach nicht natürlich. Mit der Zeit habe ich mich etwas daran gewöhnt, aber ein Gefühl der Distanz und auch der Oberflächlichkeit blieb.

Ich habe mich mehrfach gefragt, wohin die Handlung denn nun führen soll, irgendwie plätscherten die Geschehnisse so vor sich hin, ohne rechtes Ziel. Erst gegen Ende kam mehr Zug in die Geschichte, trotzdem fehlten mir so ein wenig die Erklärungen zum Hintergrund, das blieb doch alles recht schwammig bzw. war mir zu wenig.

Insgesamt fand ich „Haus Waldesruh“ zwar nicht unbedingt schlecht und hatte es aufgrund des eher geringen Umfangs auch schnell ausgelesen, meinen Geschmack hat es allerdings nicht ganz getroffen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Faszinierende Auseinandersetzung

Das Parlament der Natur von Darwin Sarah; Vogel Johannes; Herrmann Boris; Vogel Sebastian; Friedrich Bungert

Schon seit ich in der Schule zum ersten Mal von Darwin und der Evolution gehört habe, bin ich absolut fasziniert von diesem Thema. Ich habe sogar eine Arbeit darüber geschrieben und daher war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Weil die Autorin seine Ahnin ist, aber auch wegen des Themas.

Von den ersten Seiten an war ich total begeistert und fasziniert. Das vorliegende Buch ist eine beeindruckende Auseinandersetzung und steigt tief in ein spannendes und so wichtiges Thema ein.

Ich mochte die Form des Interviews sehr gerne, so wirkt das Gespräch sehr authentisch und lebendig.
Die Ausstattung des Buchs ist sehr hochwertig und ansprechend, das mag ich sehr. Und es passt wunderbar zu diesem wichtigen Thema, das uns alle angeht.

Von mir eine absolute Leseempfehlung, für alle, die sich für die Natur und unsere gemeinsame Zukunft interessieren.

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Rezensionen von Streiflicht:

Zauberhaftes Sommerbuch

Der Kopfübär entdeckt, was in ihm steckt von Judith Weber

Schon beim ersten Blick auf das Cover habe ich mich in Kobi Kopfübär verliebt. Ich bin absolut keine Coverkäuferin, aber bei Kinderbüchern finde ich das schon wichtig. Gerade bei solchen für jüngere Kinder, wie es hier die Zielgruppe ist. Das Cover ist einfach schön, sieht toll aus und auch die Haptik ist angenehm.

Ich mag die glatte, glänzende schwarze Nase sehr!

Kobi und seine Familie wohnen im Wilden Weg und der Name ist Programm. Darüber musste ich schon ziemlich lachen. Genauso wie ich lächeln musste, als ich Kobi zum ersten Mal sah. Auf dem Cover hängt er ja passenderweise über Kopf, aber innen steht er ganz normal und seine Haare stehen dann zu Berge - das ist einfach süß.

Insgesamt sind die Illustraionen richtig toll. Da merkt man, dass die Zwillinge, die sie erstellt haben, wirklich für ihren Job brennen. Genau wie Judith Weber, die den Text und damit die Geschichte geschrieben hat. Einfach schön, macht gute Laune und sorgt für lächelnde Gesichter. Das perfekte Sommerbuch!

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Rezensionen von EvaLiest:

Was für ein Highlight

Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski

„Nur allzu mitfühlend durfte man nicht sein. Oder zu ehrlich. Oder zu gewitzt. Zu lebhaft und unbeschwert. Zu sehr Kind.“ (277)

Was für ein Buch! Ich habe es innerhalb von 24 Stunden eingeatmet, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Und das, obwohl ich es zunächst aufgrund des unscheinbaren Covers gar nicht wirklich in Erwägung gezogen hatte.

Wir begleiten Susanne auf zwei Zeitebenen, die sich immer wieder abwechseln: einmal im Jetzt, wo Dreh- und Angelpunkt das Seniorenheim ist, in dem ihre Mutter liegt; und dann im Sommer 1969, den sie mit ihren damals acht Jahren in einem Verschickungsheim verbracht hat. Stück für Stück erfahren wir von den grausamen Verhältnissen und der schwarzen Pädagogik, der die Kinder dort ausgesetzt waren und der Selbstverständlichkeit, mit der ihnen physische und psychische Gewalt angetan wurde.

Und obwohl manche der Szenen kaum auszuhalten sind, hat mich das Buch beim Lesen nicht runtergezogen. Ja, es war traurig und ja, ich habe ein paar Tränen verdrückt (und das mache ich beim Lesen eher selten) und vor allem hatte ich die ganze Zeit das Bedürfnis, die kleine Susanne ganz fest in meine Arme zu nehmen. Aber die Entwicklungen auf der Zeitebene der erwachsenen Susanne, die den Schrecken immer wieder unterbrechen, sorgen für Ausgleich. Hier hat die Autorin ein wunderbares Gerüst konstruiert, das die Lesenden durch den Roman trägt und mithilfe von mehr oder weniger expliziten Parallelen und Bezügen eine Balance herstellt. Und auch wenn ich normalerweise geneigt bin, ein Ende wie das dieses Buches als etwas zu gewollt zu kritisieren, ist es hier irgendwie stimmig und hat mir sogar gefallen ???? .

Ich habe viel darüber nachgedacht, wie viele der älteren Menschen in unserer direkten Umgebung wohl in solchen Heimen waren und was sie dort erlebt haben müssen. Mit welcher Last sie seitdem durchs Leben gegangen sind und wie das vielleicht auch das ein oder andere Verhalten oder eine bestimmte pädagogische Haltung erklärt (wenn auch nicht entschuldigt). Eine Person in meinem familiären Umfeld hat letztens in einem Nebensatz ein Verschickungsheim erwähnt und ich habe mir fest vorgenommen, in einem geeigneten Augenblick einmal nachzufragen. Vielleicht möchte sie nichts erzählen, aber was, wenn doch, und bisher einfach nur niemand gefragt hat?

Fazit: Barbara Leciejewski ist mit Am Meer ist es schön ein Roman gelungen, der mich aufgewühlt hat, mich emotional in alle Richtungen mitgenommen hat und den ich nur allen empfehlen kann.

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Rezensionen von Lerchie:

Auf Nonnos Spuren

Zypressensommer von Teresa Simon

Julia Matthiesen ist Goldschmiedin und reist zum ersten Mal in die Toskana. Dort in Lucignano in der Toskana gefällt es ihr sofort, außerdem stammt ja auch ihr Nonno von hier. Seine Familie hat Oliven angebaut, doch über seine Vergangenheit hat er nie gesprochen. Julia wandelt auf den Spuren ihres Großvaters und wird dabei von dem attraktiven Matteo unterstützt.

Ihre Suche führt sie in die 40er Jahre. Zeit der Resistenza, als italienische Partisanen gegen die Faschisten kämpften. Sie führt zu zwei Brüdern, Vito und Gianni , und zu einer tragischen Liebesgeschichte…

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, die auf zwei Zeitebenen spielt. Zum einen Ende der neunziger Jahre, zum anderen in den letzten Kriegsjahren ab 1943. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Gianni Conti musste praktisch als italienischer Zwangsarbeiter (auch wenn die anders genannt wurden, aber im Grunde waren sie nichts anderes) in Hamburg arbeiten. Er hatte es zum Glück noch einigermaßen gut getroffen was seine Arbeit betraf. Die Nazis gingen sehr brutal mit den Italienern um. An der Arbeitsstelle wurde er jedoch geschätzt. Aber das nützte ihm eben nur dort etwas. Im Lager ging es ihm genauso schlecht wie allen anderen. Giulias Mut hätte ich wohl nicht gehabt. Und Anna, seine kleine Schwester war wohl zu mutig, obwohl sie nicht durfte, denn sie war ja noch viel zu jung. Ich habe vieles gelesen, was ich vorher nicht wusste. Uns hatte in der Schule damals keiner beigebracht, dass die Italiener zu den Alliierten übergegangen waren, was ich ihnen nicht verübeln kann. Den die beiden Staatschefs von Italien und Deutschland standen sich in nichts nach. Und der italienische ist wohl von den Alliierten gefangen gesetzt worden und daher konnten die Italiener diesen folgen. Und von Massakern in italienischen Dörfern habe ich auch zum ersten Mal etwas gehört bzw. gelesen. Ich weiß, dass die Autorin gut recherchiert und von daher bin ich ihr dankbar, dass ich auf diese Weise über einen Teil des zweiten Weltkrieges aufgeklärt worden bin. Das Ende war nicht unbedingt überraschend, denn damit hatte ich gerechnet. Ich wusste nur nicht wie bzw. wer es war. Das hört sich jetzt mysteriös an, aber der geneigte Leser wird es verstehen, wenn er das Buch gelesen hat. Auf jeden Fall gefiel mir das Ende ausnehmend gut und im empfehle dieses spannende und fesselnde Buch gerne weiter, denn es hat mich auch noch gut unterhalten. Von mir fünf Sterne.

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Rezensionen von nislin:

Als Begleitung hilfreich, doch kein Therapieanspruch

Trauma ENDLICH überwinden von Aylin Thiel

Ich bin selbst im sozialen Bereich tätig und habe dementsprechend oft Berührungspunkte zum Thema Traumatisierung und die Konsequenzen dieser für betroffene Menschen. Dieses Sachbuch von Frau Fr. Aylin Thiel ist eine gute Begleitung und Leitfaden für Heilung. Sie geht meines Erachtens sehr behutsam und kleinschrittig an die Thematik heran.

Traumata begegnen uns im Laufe unseres Lebens viel öfter, als man es zunächst annehmen könnte. Denn auch Ereignisse wie Krieg, Unfall oder Flucht können diese hervorrufen und heranwachsen. Leider gibt es nicht ausreichend Therapeuten oder Anlaufstellen und es braucht viel Durchhaltevermögen, um in professionelle Settings reinzukommen und angebunden zu werden. Daher können solche Bücher für die Überbrückung hilfreich sein und das Auseinandersetzen mit Traumata begleiten. Nichtsdestotrotz gehört die Verarbeitung von Trauma-Erfahrungen meiner Meinung nach in professionelle Hände und sollte nicht im Alleingang angegangen werden.

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Rezensionen von DoraLupin:

Herzmagie- Fluch oder Segen?

Lessons of Hearts and Magic von Marion Meister

4.5 Sterne

Ich lese sehr gerne Fantasygeschichten und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Ich muss auch sagen, dass ich davon wirklich gut unterhalten wurde und es in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe.

In der Geschichte wünscht Lou sich nichts sehnlicher, als das Herz der Magie zu besuchen.

Doch die Akademie, an der der Umgang mit Runenmagie gelehrt wird, ist für Frauen verboten. So wie die meisten Dinge in Olresa. Die Magie der Frauen wird als gefährlich gebrandmarkt, Frauen mit starker Magie verfolgt. Umso heikler wird die Situation für Lou, als die Magie in ihr erwacht - stärker als bei den meisten anderen und ausgelöst durch ihre aufkeimenden Gefühle für Tom, der als junger Mann an der Akademie studieren darf. Um der Verfolgung zu entgehen, fasst Lou einen riskanten Entschluss: Als Mann verkleidet, schleicht sie sich in das Herz der Magie. Dort stößt sie auf ein Geheimnis, das nicht nur ihr Herz, sondern ihre Welt ins Wanken bringt.

Ich habe sehr gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen und zudem hat die Autorin es geschafft die Akademie und die Magie sehr bildhaft zu beschreiben. Nach kurzer Zeit hat sich ein toller Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt und ich jeder freien Minute wissen wollte wie es weiter geht. Der Anfang des Buches ist hin- und wieder ein wenig zäh zu lesen, doch bald wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Lou war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln sehr gut identifizieren. Sie macht eine tolle Entwicklung durch, findet Freunde an der Akademie und wird immer selbstbewusster und hinterfragt immer mehr. Sie ist ausserdem ein toller Mensch der das Herz am rechten Fleck hat. Aber auch Tom und Alan, die Freunde die sie an der Akademie findet, sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Die Geschichte selbst blieb nach einem etwas ruhigeren Anfang bis zum Ende mitreißend und spannend. Ich jedoch wurde sehr gut von dem Buch unterhalten und vergebe deshalb 4.5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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