Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ryria:
Mehr Fiktion als Sachbuch
Astro-Tims Sternstunden von Tim Ruster
Ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen in dieses Buch gegangen: Während ich eher ein reines Sachbuch erwartet hätte, sind hier doch eher viele Science-Fiction-Elemente verbaut worden.
Dies ist grundsätzlich erstmal nicht schlecht und macht natürlich auch Sinn, wenn man bedenkt, dass Astro Tim hier einen Ausblick auf unsere mögliche Zukunft im All gibt und dadurch natürlich alles ungewiss ist.
Für meinen Geschmack war es dann teilweise jedoch schon etwas zu hypothetisch und ich hätte mir noch mehr Fakten gewünscht.
Gelungen fand ich jedoch die Gliederung: Auf mehreren Stufen von 50 bis 1000 Jahren in der Zukunft wird spekuliert, wie unsere Fortschritte aussehen könnten. Cool war hierbei immer der Rückblick, wo stand die Menschheit vor 50 oder 1000 Jahren in der Vergangenheit? Diese Passagen haben immer schön die Perspektive vermittelt und konnten mit vielen interessanten Fun Facts punkten.
Auch die vielen Bilder haben den Text super ergänzt und manches konnte man sich dadurch erst richtig gut vorstellen.
Die Zukunftsvisionen selbst waren teilweise ganz spannend, an anderen Stellen hat es sich jedoch auch immer wieder mal ein wenig gezogen - kein Buch, das man am Stück lesen sollte. Positiv fand ich hingegen, dass die Zukunft ausgeschmückt wurde und so lebendiger wirkte, es gab immer viele kleine Details oder fiktive Personen. Dadurch wirkte es andererseits dann doch öfters mal wie ein Science-Fiction Roman und weniger wie ein Sachbuch. Hier hätte ich mir noch mehr von den Abschnitten gewünscht, die über Fakten berichten.
Auch bin ich zwiegespalten über den Stil: Der Autor betont im Prolog, dass er einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft werfen will, was ich grundsätzlich auch positiv fand, jedoch fand ich manches dann doch schon sehr utopisch und eher unrealistisch.
Rezensionen von Ryria:
Außen hui, innen ganz ok
Faebound von Saara El-Arifi
Zunächst muss ich hier echt die absolut geniale Gestaltung der deutschen Ausgabe loben, Cover, Farbschnitt, Einband, hier passt einfach alles.
Auch innen ist eine tolle bunte Weltkarte abgedruckt, die zwischendurch immer wieder ganz nützlich war.
Die Autorin erschafft generell eine spannende Welt: Geschichten über Gottheiten, verschiedene Völker, Magie und Kriege.
Immer wieder werden kleine Details eingebaut, die mehr über diese Welt erzählen und sie so lebendiger erscheinen lassen. Viele Beschreibungen fand ich echt toll gemacht und richtig fantasievoll. Jedoch liegt hierin auch ein kleiner Kritikpunkt, vieles wurde für meinen Geschmack dann doch nicht genug beschrieben. Man erhält kleine Einblicke in die Welt, die auch gut überzeugen, aber vieles wird auch nicht richtig ausgebaut - vielleicht bessert sich das ja im nächsten Band.
Besonders spannend fand ich hierbei die Beschreibung der Magie bzw. ihre Herkunft, das Konzept von Trommeln als Waffen und die vielen LGBTQ+ Elemente. Diese haben im Kontext der Handlung total natürlich und nicht gezwungen gewirkt, auch hat das Setting mit Elfen und Fae hier einen schönen Rahmen dafür geliefert.
Ein wenig befremdlich als deutscher Leser war jedoch die Verwendung der Pronomen they/them - während es im englischen Text nicht auffällt, bin ich hier öfters mal dran hängengeblieben.
Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Yeeran und ihrer Schwester Lettle. Zwei Perspektiven fand ich grundsätzlich nicht schlecht, besonders wenn die Handlungen etwas auseinandergingen. Ich bin nur leider noch nicht so richtig warm mit beiden Protagonisten geworden, immer wieder mal fand ich ihr Verhalten oder ihre Denkweisen ein wenig nervig oder manchmal auch unsympathisch, auch wenn es sich im Verlauf etwas gebessert hat. Auch hatte die Handlung zwischendurch doch auch ein paar Längen.
Insgesamt ein netter Auftakt mit einer interessanten Welt, jedoch gibt es noch Luft nach oben für den nächsten Band.
Rezensionen von Ryria:
Ein Ausflug nach Rom und in die Geschichte einer Frau
Teddy von Emily Dunlay
Im Sommer 1969 ist Teddy Mitte 30, seit wenigen Wochen mit einem Diplomaten verheiratet und gerade erst von Texas nach Rom gezogen. Die Geschichte beginnt quasi mit einer Art Verhör: Man weiß, dass irgendwas passiert ist, hat jedoch keine Ahnung, was genau. Um dies herauszufinden lauscht man Teddy, wie sie ihre Geschichte erzählt.
Doch anstatt sich auf das Wesentliche zu fokussieren, ist es quasi so, als würde man einer Freundin zuhören, die von ihrem Leben berichtet. Relevante Passagen wechseln sich ab mit Anekdoten und Geschehnissen aus ihrer frühen Kindheit und immer wieder fragt man sich, was davon jetzt wichtig ist und wie alles zusammenhängt.
Teddy ist hierbei teilweise durchaus eine unterhaltsame Erzählerin, die auch mit Sarkasmus und Selbstironie punkten kann, an anderer Stelle ziehen sich ihre Berichte jedoch auch mal.
In diesem Sinne kommt nur bedingt Spannung auf, man will zwar wissen, was passiert ist, jedoch steht dies nicht wirklich im Fokus.
Auch fand ich Teddy nicht immer sympathisch, bei einigen ihrer Aktionen und Verhaltensweisen musste ich öfters mal den Kopf schütteln. Ihre Ehe generell wirkte von Anfang an schon fast wie ein Unfall, bei dem man nicht wegschauen kann.
Interessant fand ich jedoch den Ausflug in das damalige Rom, die Atmosphäre wurde immer wieder ganz gut beschrieben und hat gefühlt auch sehr zur Zeit gepasst. Auch die politischen Themen haben öfters mal einen schönen Rahmen für die Handlung geliefert.
Rezensionen von Ryria:
Lebenslektionen eines Geists
Ghosted von Rosie Mullender
Die Grundidee der Geschichte hat mir richtig gut gefallen: Als sich ihr Date Andy nicht mehr meldet, denkt sich Emily, dass er sie wohl geghostet hat - nur um dann Monate später festzustellen, dass er stattdessen gestorben ist und jetzt ihre Wohnung als Geist unsicher macht.
Das Ergebnis ist eine schöne Geschichte über echte Beziehungen und Selbstliebe, mit superwitzigen, aber auch emotionalen Momenten.
Protagonistin Emily hat bei mir gemischte Gefühle verursacht: Einerseits fand ich sie oft schrecklich nervig und anstrengend, da sie schon fast zwanghaft versucht, ein perfektes Social Media Leben zu führen. Genau wie ihre coole beste Freundin konnte man da als Leser nur mit den Augen rollen und sich teilweise auch echt über ihr Verhalten aufregen.
Andererseits erfährt man auch einiges über ihr Leben und ihre Geschichte und je mehr man von der "echten" Emily kennenlernt, desto mehr kann man sie auch verstehen und mögen lernen.
Geist Andy hingegen war mein Highlight, ich mochte jede Szene mit ihm: Ob er jetzt als Geist totalen Unfug treibt oder Leute erschreckt, er war immer für einen Lacher gut, und manchmal auch für das ein oder andere Tränchen. Eine unterhaltsame Comedy-Szene konnte so auch mal zu wichtigen Botschaften für unser eigenes Leben führen.
Auch die kleine Detektivgeschichte rund um die Aufklärung seines Todes war ganz gut gemacht, steht meiner Ansicht nach jetzt aber nicht unbedingt im Vordergrund. Manches war auch ein wenig vorhersehbar, jedoch hat dies meinen Lesespaß nicht wirklich verringert.
Rezensionen von PMelittaM:
Gelungenes Worldbuilding, weniger gelungene Charaktere und Erzählweise
Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1) - Düstere Urban-Fantasy-Dilogie für Fans von Marie Graßhoff und Ben Aaronovitch mit gestaltetem Farbschnitt von Anne Herzel
Vor einigen Jahrzehnten wurden unterhalb der Londoner U-Bahn geheimnisvolle Katakomben entdeckt. Die Mudlarks, ehemals Schatzsucher im Schlamm der Themse, machen es sich zur Aufgabe, diese zu erforschen.
Ein nicht ganz durchdachter Deal bringt Maeve O‘Sullivan dazu, nicht nur die Führung in die Katakomben, sondern auch die sicheren Wege zu verlassen, und so findet sie sich nun alleine wieder, ohne zu wissen, wo sie ist, und wie sie wieder nach oben kommt.
Als Studentin der Katakombenforschung weiß sie zudem, dass es nicht dort nicht ungefährlich ist, es gibt gefährliche Pflanzen und Wesen, und sie ist auch noch ohne Verpflegung unterwegs.
Der Roman, erster Band einer Dilogie, bringt Maeve und die Leser:innen in die obersten vier Teile dieser Unterwelt, insgesamt soll es sieben geben, so dass es auch für den zweiten Band noch einiges zu entdecken geben wird. Anna Herzel zeigt dabei viel Phantasie, die einzelnen Teile, Drops genannt, sind sehr unterschiedlich und werden anschaulich und phantasievoll beschrieben, man sieht sie direkt vor sich. Alle haben aber auch ihre eigenen Gefahren.
Alleine wäre Maeve sicher nicht weit gekommen, zum Glück trifft sie auf einige Menschen, die ihr weiterhelfen können. Da ist zum Beispiel Blaise, der schon viele Jahre in der Unterwelt lebt, auch einige Mudlarks kreuzen ihren Weg. Gerade mit letzteren wird sie nicht nur gute Erfahrungen machen.
Leider entwickelte sich der Roman für mich sehr ambivalent. Die sehr phantasievolle Welt, deren Fauna und Flora immer wieder Überraschungen birgt, gefällt mir gut. Bei den Charakteren sieht das ein bisschen anders aus. Gerade Maeve kommt mir leider gar nicht nahe, auch wenn sie die Geschichte selbst in Ich-Form erzählt. Ich kann sie nicht richtig greifen, auch, weil sie Dinge tut, die oft naiv, manchmal auch dumm sind. Immerhin ist ihr die Unterwelt nicht ganz unbekannt, sie studiert sie schließlich, auch wenn sie noch nicht selbst vor Ort war. Unbedarftes Handeln kann sie hier in größte Gefahr bringen, das sollte ihr klar sein, hätte ihr schon klar sein müssen, bevor sie sich überhaupt hierher begeben hat. Manchmal hat man das Gefühl keine erwachsene Person vor sich zu haben. Ohne ihre Begleiter:innen könnte sie nicht überleben.
Die Erzählweise erscheint mir oft etwas holperig, gerade da, wo sie wohl poetisch sein soll, kommt das bei mir nicht richtig an. Manche Worte finde ich nicht ganz passend, und auch die Logik scheint mir manchmal ein wenig auf der Strecke zu bleiben. Etwas gestört haben mich die dauernden Andeutungen, dass sowohl Blaise als auch Maeve in ihrer Vergangenheit Traumata erlebt haben, dies wurde mir zu langgezogen. Das sollte wohl Spannung erzeugen, hat bei mir aber eher das Gegenteil erzeugt, zumal ich früh ahnte, was passiert sein musste.
Gestört hat mich auch die sich entwickelnde Problematik um die Mudlarks, die es für eine spannende Story gar nicht in dieser sehr extremen Weise gebraucht hätte. Ich hatte hier ständig das Gefühl von aufgesetzt und überzogen.
Ansonsten ist die Geschichte immer wieder spannend, und am Ende war ich auf jeden Fall neugierig genug, um auch den zweiten Band lesen zu wollen.
Bei mir punktete der Roman vor allem durch die phantasievolle Welt, hier bin ich auch gespannt, auf die weiteren Drops. Leider konnte mich der Roman nicht in allem überzeugen, vor allem Maeve machte es mir schwer, sie zu mögen, und die Gegenspieler:innen erschienen mir unnötig
Rezensionen von Jazz:
Grumpy x Naive
Maybe this is how it starts von Sarah Adler
Der Roman ist ein Roadtrip an der Westküste der USA Richtung Miami. Er überzeugt mit vielen Anekdoten zu den 80ern, sowohl in Filmen als auch in Musik. Ist nicht meine Zeit, aber das mögen sicherlich einige andere. Daher konnte ich mit vielen Anspielungen nichts anfangen, obwohl ich im Alter der Protagonisten bin.
Millie, die zwei Liebende wiedervereinen will, trifft auf Hollis auf dem Flughafen, wo beide nach Miami fliegen wollten. Der Flug wird aber kurzfristig wegen eines Sturms gecancelt, sodass sie entschließen, gemeinsam mit dem Auto zu fahren. Auf dem Weg lernen sie sich langsam besser kennen. Hollis, ein absoluter Grumpy, der sich aber als wahrer Gentleman und romantischer Held entpuppt, trifft auf vollkommen naives Sunshine.
Es ist bis zur Hälfte des Romans voll süß und slowburn. Dann geht es aber ab und an dem Punkt wurden es mir zu viele Bettszenen. Da hätte ich mich mehr über die Ausführlichkeit des Roadtrips gefreut, mehr Pannen und romantische Ausflüge, insgesamt einfach mehr Inhalt und humorvolle Situationscomedy hätten das Buch auf 5 Sterne gebracht.
Rezensionen von Jazz:
Durchwachsen
Ghosted von Rosie Mullender
Emily wurde von ihrem Traummann plötzlich geghostet. Nach einigen Monaten erfährt sie durch Zufall, dass er sie nicht verlassen hat, sondern verstorben ist. Andy, spukt seitdem in ihrer Wohnung und lässt sie nicht in Ruhe, bis sie herausfindet, was passiert ist. Coole, neue Idee dachte ich mir. Sicherlich witzig und romantisch, da ich gerne zu Lübbe Romanen greife und sie mich meist überzeugen.
Ich habe mich so auf den Roman gefreut, weil es so erfrischend innovativ klang. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Es gab absolut keine Romantik, keinen Funken Humor im Roman.
Dafür war eine Spur Krimi herauszulesen, da Emily, die Protagonistin, herausfinden wollte, was Andy zugestoßen war. Dieser Handlungsstrang hätte noch das Ruder herumreißen können, aber es war mir dafür zu knapp behandelt und zu leicht gelöst.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, aber dadurch, dass es mich nicht packen konnte, empfand ich das Buch auch leider als zäh.
Zusammengefasst bin ich enttäuscht. Leider keine große Spannung oder Liebe zu finden, dafür dümpelt der Roman vor sich hin.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Was wirklich zählt
Atmosphere von Taylor Jenkins Reid
Bücher von Taylor Jenkins Reid punkte für mich vor allem immer mit den starken Frauenfiguren und dem tollen Vibe, der den Geschichten innewohnt. Dieses Buch kam für mich durch die wissenschaftliche Komponente tatsächlich fast schon überraschend, weil sonst eher die soziale Stellung der Protagonistin stärker im Fokus liegt, aber ich mochte diesen wissenschaftlichen Ansatz.
Denn wen faszinieren die Sterne nicht?
Verglichen mit den anderen Werken der Autorin fehlt dieser Geschichte in meinen Augen die glamouröse Leichtigkeit, die man von ihren Büchern kennt. Dafür gewinnt man hier aber mehr Tiefe, mehr Ernsthaftigkeit, mehr Einblick in ein System, das Frauen lange diskriminierte. Das Buch ist meinen Augen nicht nur Unterhaltungslektüre, es betreibt fast schon Aufklärungsarbeit darüber, wie schwer es war nicht nur als Frau, sondern als homosexuelle Frau, in einer Männerdomäne Fuß zu fassen.
Joan ist einfach so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit. Sie weiß was sie will und sie ist bereit alles für ihren Traum zu geben. Und gleichzeitig ist sie ein perfekte Beispiel dafür, dass Träume sich ändern können und dürfen. Diese Botschaft hat mir fast mit am besten gefallen.
Die Erzählweise ist vllt anfangs ungewohnt- während einer laufenden Weltraummission wird Joans und Vanessas Geschichte rekapituliert. Vor allem die Szenen an Bord des Space Shuttles fand ich super spannend und auch nervenaufreibend. Ich mochte die vielem Gegensätze innerhalb der Erzählung, die Stärke und Weichheit wie Joan und Vanessa verkörpern.
Das Buch liest sich unglaublich packend und richtig flüssig. Joan ist eine eher ungewöhnliche Heldin, aber dafür umso faszinierender. Mochte ich sehr.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
unerwartet, aber ziemlich cool
Blood of Hercules von Jasmine Mas
Göttergeschichten, Mythologie und tödliche Spiele sind so eine Kombination, die eigentlich nie langweilig wird und nie enttäuscht. Und dieses B ich war tatsächlich überraschend anders. Anders, als alle anderen Bücher, die ich in dieser Richtung gelesen habe und vor allem anders als von mir erwartet.
Hat mich im positiven Sinne total überrascht.
Eine Protagonistin mit einer dezenten Todessehnsucht, brutaler Macht und gestochen scharfem Intellekt? Lieben wir! Und dann noch ihre bitterböse Gewitztheit?! Ich glaube ich bin verliebt.
Alexis ist einfach nur ein absoluter Knaller und meine neue heimliche Heldin. Wenn ich groß bin, will ich sein wie sie. Spaß beiseite, wow ist die tough. Und ihre amourösen Obsessionen mit dem toten Mathematiker Carl Gauß sind einfach zum brüllen komisch. Wie sie spielerisch auf dem schmalen grad zwischen Genialität und Wahnsinn tänzelt macht einfach Spaß.
Auch die anderen Figuren sind durchaus vielschichtig und interessant angelegt, auch wenn man nicht so recht weiß, wem von ihnen man trauen kann, da sie alle sehr eigennützige Interessen zu vertreten scheinen. Am Ende gibts ein paar echt wilde, spektakuläre Enthüllungen, die total neugierig auf Band 2 machen.
Ganz ehrlich, selten ein Buch derartig genossen und dermaßen viel gelacht. Absolut genial.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Bin absolut mindblown
Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling
Also wow, tough topic. Ich hatte ja vorher absolut keine Idee, welch absolut erschütterndes, ernstes Thema dieses Buch anschneidet. Hatte vom Klappentext her tatsächlich eine ganz andere Richtung erwartet. Wer zart besaitet ist, sollte hier unbedingt die Triggerwarnung lesen. Bin ganz ehrlich, hat mich richtig fertig gemacht.
Trotzdem super wichtig, dass grade in „Frauenlektüre“ auf sowas aufmerksam gemacht wird, finde ich richtig stark.
Die Geschichte wird hauptsächlich aus Lolas Sicht erzählt, daneben gibt es ein paar Kapitel aus Elias Sicht, die für mein Empfinden ein bisschen die Spannung rausnehmen, was das Ende und die Auflösung angeht und dazu sind auch noch Tagebucheinträge von Vivi eingestreut. Der Leser erhält also eine ziemlich gute Rundumsicht.
Die Tagebucheinträge lesen sich wie ein Schlag in die Magengrube. Trotzdem waren sie so ein bisschen mein Highlight und geben der Geschichte einen besonders abgründigen Twist. Hier wird richtig Spannung abgebaut. Ich war total in dem düsteren Sog der Geschichte gefangen, für mich war das ein absoluter Pageturner.
Und dann das Ende- extrem. Ich habs tatsächlich ein bisschen kommen sehen, es war trotzdem aber ein absoluter Mindf*ck. Bin geschockt und begeistert zugleich. Darf man das gut finden? War auf jeden Fall richtig










