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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Wieder ein tolles Tiptoi-Buch

tiptoi® - Mein erstes Bild-Wörterbuch Deutsch-Englisch von

Die Freude über das neue Tiptoi-Buch war groß. Meine Kinder (6 und 8 Jahre) können beide etwas mit dem Buch anfangen, obwohl das Buch schon für jüngere Kinder ab etwa 3 Jahren geeignet ist. Im Buch sind wirklich sehr viele Begriffe enthalten, die den englischen Wortschatz bereichern. Auch die englischen Lieder tragen zur Sprachentwicklung bei.

Die Spiele werden gerne gespielt und die Anweisungen sind wie immer verständlich und präzise. Besonders gut gefallen uns die letzten Seiten. Hier werden nicht nur einzelne Wörter übersetzt, sondern auch ganze englische Phrasen. Die Auswahl der Wörter und Themengebiete (Bauernhof, Stadt, Körperteile, Farben etc.) ist sehr gelungen und perfekt für den Einstieg in die englische Sprache. Die grafische Gestaltung und Illustrationen sind - wie bei jedem Tiptoi-Buch - sehr kindgerecht, farbenfroh und detailliert.

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Rezensionen von Lilli33:

Fesselnd, aber zu viele Wiederholungen

Der Stau von Jo Furniss

Fesselnd, aber zu viele Wiederholungen

Inhalt:
Nach einer Auszeit in Australien kehrt die Polizistin Belinda Kidd nach London zurück. Kurz vor der Stadt gerät sie in einen Stau, der durch einen Terroranschlag in einem Tunnel verursacht wurde. Sie steckt fest zwischen hohen Lärmschutzwänden und Unmengen von Autos.

Keine Chance weiter zu kommen. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. In einem Auto sitzt eine Leiche - offensichtlich gerade ermordet. Der Mörder muss sich noch in der direkten Umgebung aufhalten. Obwohl nicht im Dienst, versucht Belinda zu ermitteln, wenn nur ihre Blase nicht so drücken würde …

Meine Meinung:
Insgesamt hat mir „Der Stau“ von Jo Furniss sehr gut gefallen. Der Thriller ist nicht allzu blutrünstig, aber dennoch fesselnd und spannend aufgebaut. Die Protagonistin, Belinda Kidd, genannt Billy the Kidd (entlockte mir beim ersten Vorstellen noch ein leichtes Schmunzeln, jedes weitere Mal nervte es nur - und es gab viele Male), fand ich sehr sympathisch in ihrer durchgreifenden und mitfühlenden Art. Sie hat mit einem Trauma zu kämpfen, eigentlich zwei, und versucht einfach, dieses Mal alles richtig zu machen. Ihre (Selbst-) Zweifel kann man gut nachvollziehen und auch alle Entscheidungen, die sie im aktuellen Fall trifft. Nur ihre volle Blase lenkt sie immer öfter ab. Klar, eine volle Blase kann irgendwann zum Problem werden, ich habe auch kein Problem damit, wenn dies mal erwähnt wird, aber doch bitte nicht auf gefühlt jeder Seite immer und immer wieder.

Billy bekommt es hier mit einigen seltsamen Gestalten zu tun; jeder scheint etwas zu verbergen zu haben, und nicht jeder sagt immer die Wahrheit. So kann man zusammen mit Billy rätseln, wie alles zusammenhängt und wer mit wem … Die Auflösung ist durchaus überraschend, aber dennoch in sich logisch.

Billy ist komplett auf sich allein gestellt, denn ihre Kollegen kommen erstens nicht zu ihrem Tatort durch und sind zweitens alle mit dem Terroranschlag beschäftigt. Sogar das Mobilfunknetz bricht zusammen. Doch Billy kommt auf eine recht pfiffige Idee, wie ich finde, um doch Kontakt zu ihrem befreundeten Kollegen Dom zu halten, der ihr im Hintergrund ein bisschen beistehen kann.

Je weiter die Handlung fortschreitet, um so spannender wird es, bis am Ende alle Verstrickungen offenliegen und man das Buch zufrieden zuklappen kann.

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Rezensionen von Thaliomee:

Regiokrimi mit viel Familiengeschichte

Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter

Dies ist bereits der zweite Band um die Lokaljournalistin Gianna Pitti, die am Gardasee lebt und versucht ihr Leben zu meistern. Zwischen Espresso und Zeitungsredaktion stolpert sie immer wieder in mysteriöse Todesfälle – so auch dieses Mal. Lange Zeit glaubte Gianna ihr Vater sei tot, weshalb sie auch ein besonders enges Verhältnis zu ihrem exzentrischen Onkel hat.

Ihr Vater ist aber am Leben und bittet seine Tochter um einen Gefallen. Sie soll sich mit einer Informantin treffen. Am Treffpunkt findet Gianna die Informantin tot im Wasser treiben. Die CD, die die unbekannte Frau übergeben sollte, hat sie noch bei sich. Natürlich möchte Gianna das Geheimnis entschlüsseln, das mit ihrer Familie zusammenhängt.

Wie auch im ersten Band von Lenz Koppelstätter geht es hier weniger um die Lösung eines Kriminalfalles sondern mehr um Gianna, ihre teilweise schwierige Familie und die Urlaubsregion am Gardasee. Wenig Spannung, trotzdem hoher Unterhaltungswert.

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Rezensionen von Thaliomee:

Regiokrimi mit viel Familiengeschichte

Was der See birgt von Lenz Koppelstätter

Dies ist bereits der zweite Band um die Lokaljournalistin Gianna Pitti, die am Gardasee lebt und versucht ihr Leben zu meistern. Zwischen Espresso und Zeitungsredaktion stolpert sie immer wieder in mysteriöse Todesfälle – so auch dieses Mal. Lange Zeit glaubte Gianna ihr Vater sei tot, weshalb sie auch ein besonders enges Verhältnis zu ihrem exzentrischen Onkel hat.

Ihr Vater ist aber am Leben und bittet seine Tochter um einen Gefallen. Sie soll sich mit einer Informantin treffen. Am Treffpunkt findet Gianna die Informantin tot im Wasser treiben. Die CD, die die unbekannte Frau übergeben sollte, hat sie noch bei sich. Natürlich möchte Gianna das Geheimnis entschlüsseln, das mit ihrer Familie zusammenhängt.

Wie auch im ersten Band von Lenz Koppelstätter geht es hier weniger um die Lösung eines Kriminalfalles sondern mehr um Gianna, ihre teilweise schwierige Familie und die Urlaubsregion am Gardasee. Wenig Spannung, trotzdem hoher Unterhaltungswert.

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Rezensionen von nil_liest:

Ein Urknall im Hörsaal – und im Herzen

Das Gefühl von Unendlichkeit von Austin Taylor

Was haben ein Hörsaal, ein Urknall und eine Chemie-Vorlesung gemeinsam? Ganz einfach: Das Gefühl von Unendlichkeit. Dieser Roman ist kein stiller Leseabend mit Kamillentee – das ist ein Leuchtfeuer aus Emotion, Wissenschaft und ganz großer Gefühlsexplosion.
Nicht Taylor Swift, die Sängerin – sondern Austin Taylor, die Autorin, hat mit diesem Debüt ein Werk geschaffen, das sich nicht in gängige Genres pressen lässt.

Es ist Romance, ja – aber nicht süßlich. Es ist Wissenschaft, ja – aber nicht trocken. Und es ist Drama, aber eines mit echtem Tiefgang, das einen in Harvard absetzt und nicht eher loslässt, bis man auch selbst kurz davor ist, die Thermodynamik des Herzens zu berechnen.
Zoe ist klug, ehrgeizig, analytisch – aber dann kommt Jack. Auch er ist kein klassischer Bookboyfriend, sondern ein vielschichtiger Charakter mit Schatten und Substanz. Zwischen Vorlesungssaalsarkasmus, nächtelangen Gesprächen und einem intellektuellen Battle um die Gunst der Professorenschaft knistert es gewaltig. Und dann? Dann entdecken die beiden etwas, das nicht nur die Welt der Chemie auf den Kopf stellt, sondern bald auch ihr Leben.
Was Austin Taylor hier gelingt, ist nicht weniger als eine Explosion aus Intellekt und Intimität. Die Autorin bringt ihr eigenes Wissen ein – und ja, das merkt man. Manchmal wird es chemisch, manchmal wird es politisch, oft wird es persönlich.
Ja, das Buch hat Passagen, die etwas ausufern, und gegen Ende zieht ein dramatischer Nebel auf, der sich nicht ganz lichtet – aber das tut der Wucht der Geschichte keinen Abbruch. Statt Standard-Happy-End gibt’s Erkenntnisse, Reibung, Schmerz, Entwicklung. Genau das, was man sich von echter Literatur wünscht.
Mein Fazit:
Austin Taylor hat mit Das Gefühl von Unendlichkeit ein Debüt hingelegt, das sich nicht brav an Konventionen hält, sondern mit einem lauten Knall über die Seiten fegt. Für Leser:innen, die keine Angst vor Gefühl und Gehirn in Kombination haben und auch nicht klassiche Romance suchen.

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Rezensionen von Sophie H.:

Lebensnarben

Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger

In „Die Hummerfrauen“ dürfen wir Ann, Julie und Mina ein Stück auf ihrem Lebensweg in Maine begleiten. Alle drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Ann ist 72 Jahre alt und die älteste Hummerfischerin in Stone Harbor. Sie hält sich einen blauen Hummer als Haustier, den sie Mr. Darcy nennt.

Julie ist 54 Jahre alt. Das Leben hat ihr viele Narben beschert: seelische und körperliche. Und dann ist da noch Mina, 28 Jahre alt, die mit einem großen Verlust zu kämpfen hat und dorthin zurückkehrt, wo sie die glücklichsten Stunden in ihrer Kindheit verlebt hat. Das Hummerfischen und die Narben des Lebens sind das, was die drei Frauen vereint. Und schließlich die Erkenntnis, dass man vor der Vergangenheit nicht davonlaufen kann, ihr aber auch nicht die Gewalt geben darf, über die Zukunft zu bestimmen.
Beatrix Gerstenberger ist es gelungen, drei sehr vielschichtige Protagonisten zu schaffen. Dennoch habe ich eine ganze Weile gebraucht, um mit den drei Frauen warm zu werden. So richtig sympathisch war mir keine. Auch hatte die Geschichte deutliche Längen. Erst im letzten Drittel nimmt sie so richtig Fahrt auf. Das Ende kam mir zu abrupt und ist mir zu kurz geraten. Viele Fragen bleiben offen. Es lohnt sich übrigens, ganz zum Schluss den Prolog ein zweites Mal zu lesen. Von mir gibt es aus diesen Gründen nur 4 Sterne.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein wichtiges Thema, spannend umgesetzt

Loverboy - Niemand liebt dich so wie ich von Antonia Wesseling

Lola und Vivian wohnen zusammen in einer WG. Vivian fühlt sich unzulänglich und wünscht sich so sehr, auch mal locker und begehrenswert zu sein. Als sie den attraktiven Pascal kennenlernt, kann sie nicht glauben, dass er sich tatsächlich für sie interessiert. Lola freut sich zuerst für sie, doch dann beginnt Vivian sich zu verändern und entfernt sich immer mehr von Lola.

Irgendwann kehrt sie nicht mehr in die WG zurück und Lola weiß einfach, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt und Vivian Hilfe benötigt. Als Vivians Halbbruder Elias auftaucht, versuchen beide Vivians Verschwinden auf die Spur zu kommen und dabei lernen sie sich besser kennen. Der Schreibstil von Antonia Wesseling ist flüssig und so habe ich das Buch ziemlich flott gelesen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Lola und Elias erzählt, Tagebucheinträge von Vivian vervollständigen die Erzählung. Das Buch ist auf jeden Fall spannend, die Beziehung zwischen Lola und Elias etwas holprig, aber v.a. im letzten Drittel wurde es mir zu konstruiert und von allem ein bisschen zu viel. Die Thematik des „Loverboys“ wurde von der Autorin hingegen gut umgesetzt und sensibilisiert hoffentlich viele Leserinnen. Insgesamt ein spannendes Buch, das mich nicht kalt gelassen hat.

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Rezensionen von Thaliomee:

Spannendes Thema, langweiliger Plot

Der Kindersuchdienst (Kindersuchdienst 1) Kindersuchdienst von Antonia Blum

Das Hörbuch wird von Uta Simone gelesen, die mit ihrer angenehmen Stimme zum Zuhören einlädt. Es geht um den Kindersuchdienst, der nach dem 2. Weltkrieg hilft Kinder und Eltern wieder zusammen zu führen.
Die Protagonistinnen Annegret und Charlotte sind auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, während die eine alleinerziehende Mutter in ärmlichen Verhältnissen ist, versteckt die andere sich vor ihrer reichen Familie die sie standesgemäß verheiraten will.

Mich hat dieses Buch vor allem deshalb gereizt, weil es den Kindersuchdienst wirklich gab und auch einige historische Einblicke vermutlich auf Fakten basieren. Die Handlungsstränge sind allerdings so vorhersehbar, dass mich das Buch leider nicht fesseln konnte. Große Überraschungen gab es nicht, die Charaktere sind eher stereotyp und blass. Schade, denn aus dem Thema hätte man noch einiges mehr machen können.

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Rezensionen von MarcoL:

Bildgewaltiges Familienepos über den nordchinesischen Nomadenstamm der Ewenken

Das letzte Viertel des Mondes von Chi Zijian

Die preisgekrönte chinesische Autorin hat mit diesem Roman ein wahres Familienepos geschaffen. Selbst im nördlichsten Dorf Chinas an der Grenze zu Russland geboren, nimmt sie uns mit auf eine beinahe hundertjährige Reise in das Reich der Ewenken – ein Nomadenvolk, das bis zu Letzt dem sesshaften Leben abtrotzt und seine Freiheit nicht aufgibt.

Dennoch ist diese Lebensweise mehr oder weniger zum Sterben verurteilt, zu sehr mischt sich der Staat ein, zu sehr werden die Rechte und Freiheiten durch die Politik eingeschränkt. Und was Gesetze und Abholzung nicht schaffen, erledigt der Klimawandel, der vor keinem Fleckchen Erde halt macht.
Die namenlose Ich-Erzählerin, geboren 1912, beginnt mit ihren ältesten Erinnerungen an ihre Kindheit und führt uns durch das Leben des Nomadenstamms. Sie leben von der Rentierzucht, ziehen durch die Wälder und Berge des weiten nördlichen Landstriches und leben von dem, was die Natur ihnen bietet. Natur und Ewenken sind gleichsam nicht verschwenderisch. Das Leben ist karg, oftmals mühsam, durchzogen von den verschiedensten zwischenmenschlichen Querelen, erfüllte und verschmähte Liebschaften, von Neid und Zorn, von Geburt und Tod, und von Empathie und Nächstenliebe. Hilfe bekommen all jene, die sie benötigen. Besonders die Schaman*innen arbeiten erschreckend uneigennützig, und geben, was zu geben ist um das Leben eines Menschen zu retten (manchmal sehr erschreckend!).
Im Laufe der Zeit lernen wir ihre Familie und ihren zugehörigen Urireng (ihre Gruppe, vergleichbar mit einem wandernden Dorf) kennen, werden in die Sitten, Bräuche und komplette Lebensweise eingeführt, lernen zu verstehen, wie sehr dieses Volk in Verbundenheit mit der Natur lebt. Nur selten führen sie Kontakte zur Außenwelt, und dann auch nur zu fahrenden Händlern, um Dinge wie Salz, Munition oder sonstige unabdingbare Gegenstände gegen Felle oder Trockenfleisch zu tauschen.
Aber der Mensch rückt näher. Im Nordwesten ist es der Russe als Feind, von der anderen Seite rückt der Japaner an und versucht, alle zu unterwerfen.
Und schließlich kommt die maoistische Bürokratie an, zuletzt die Verlockungen der Sesshaftigkeit samt Klimawandel.
Es ist ein sehr intensives Buch, das mich einige Zeit gekostet hat zu lesen – keine Sekunde habe ich dabei bereut, ganz im Gegenteil. All die vielen kleinen Episoden und zwischenmenschlichen Geschichten, von denen einige sich tatsächlich so oder so ähnlich abgespielt haben und der Autorin zugetragen wurden, tragen dazu bei, ein sehr umfangreiches und detailgetreues Bild dieser Volksgruppe zu bekommen.
Meinen allergrößten Respekt geht an die Übersetzerin Karin Betz. Allein der Eröffnungssatz erweckt eine Erwartungshaltung an den Roman, die voll und ganz erfüllt wird.
S. 7: „Ich bin eine langjährige Vertraute des Regens und des Schnees. Neunzig Jahre bin ich alt. Regen und Schnee haben mich alt werden sehen, und auch ich habe sie alt werden sehen. Der Sommerregen wird heutzutage immer seltener und auch der Winterschnee Jahr um Jahr dürftiger. Sie sind wie die abgewetzte, verschlissene Rentierfellmatte unter mir, deren einst dichtes Haar wie vom Wind fortgetragen scheint.“

Ganz große Leseempfehlung für diese Hommage an das Nomadenvolk der Ewenken.

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Rezensionen von Harakiri:

Spannende Unterhaltung

Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch

Das Abenteuer geht in die 4. Runde
Schauplatz ist der Wurstelprater in Wien. Ein Labyrinth an Gassen und Attraktionen bietet viel Raum für Verbrecher. Da wundert es nicht, dass sich Julia und Leo in Gefahr begeben.
Bereits der Prolog war mitreißend. Ich habe mit dem Mädchen mitgebangt und gehofft, dass sie entkommt.

Spannend geht es weiter mit dem Trick der zersägten Jungfrau und dem Auffinden der Frauenleichen. Für gute Unterhaltung und spannende Lesestunden ist also wieder gesorgt.
Pötzschs Charaktere sind sehr anschaulich und man muss sie einfach mögen. Allen voran Julia mit ihrer gehörlosen Tochter Sisi. Aber auch die Schausteller und die Darstellung der historischen Schauplätze fand ich durchwegs gut gemacht.
Und natürlich Augustin, der Totengräber. Wobei der in diesem Buch fast ein wenig in die zweite Reihe zurücktritt. Natürlich hat er am Ende viel zur Lösung des Rätsels beigetragen, aber andere Charaktere bekommen mehr Raum.
Das Buch hat über 500 Seiten – aber die rasen nur so an einem vorbei, weil man immer noch eine Seite lesen mag und noch eine – bis man endlich die Auflösung in Händen hält.
Fazit: wieder ein sehr gelungenes Buch mit z.T. skurrilen Charakteren und auch einem Hauch Romantik. Die perfekte Mischung für mich.

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