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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bücherfreundin:

Düsteres Psychodrama

Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Kristina Hauffs dritter Roman "Schattengrünes Tal" spielt im fiktiven Ort Herzogsbronn im Nordschwarzwald. Dort haben Lisa Berndl und ihr Ehemann Simon, von Beruf Förster aus Leidenschaft, ihr Zuhause. Sie sind seit über 20 Jahren verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter, Emilia. Neben ihrer Tätigkeit in der städtischen Tourismuszentrale kümmert sich Lisa um die Buchhaltung des Hotels "Zum alten Forsthaus", das ihrem Vater Carl gehört und das er gemeinsam mit seiner heimlichen Lebensgefährtin Margret führt.

Am Hotel nagt der Zahn der Zeit, doch Carl weigert sich, die dringend nötigen Modernisierungen durchführen zu lassen. Als Daniela Arnold, die auf der Suche nach einer neuen Wohnung ist, im Hotel absteigt, bemüht Lisa sich, der Alleinstehenden behilflich zu sein. Daniela findet nicht nur eine neue Bleibe, sondern auch sehr schnell Anschluss im Ort. Zu Carls Freude hilft sie im Hotel, sie singt bald im Chor und lernt Lisas beste Freundin Johanna kennen, die sich nun Lisa gegenüber sehr reserviert zeigt. Auch Simons Verhalten gibt Lisa Anlass, sich Gedanken zu machen ...

Das Buch ist in schöner Sprache geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive von Lisa, Simon, Carl und Margret erzählt. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, da der Leser tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten erhält. Die Skizzierung der Hauptfiguren fand ich durchweg gelungen, ganz besonders die von Lisa und Carl. Lisa, die sich immer darum bemüht, es allen recht zu machen, kämpft um die Anerkennung ihres Vaters, während dieser hofft, dass Lisas Bruder Felix sein Nachfolger wird. Auch Simon wird realitätsnah beschrieben, Daniela hingegen fand ich als Person überzeichnet und wenig authentisch. Über Rose, Felix und Johanna hätte ich gern mehr gelesen.

Der erste Teil der Geschichte ist sehr spannend und geheimnisvoll. Wir lernen das allem Anschein nach funktionierende Familiengefüge um Lisa, Simon, Carl und Margret kennen. Mit Danielas Erscheinen gerät dieses Gefüge jedoch ins Wanken, Intrigen werden gesponnen, Unwahrheiten erzählt. Die Handlung entwickelt sich immer mehr zum düsteren Psychodrama. Danielas Beweggründe und die Auflösung im letzten Teil habe ich früh erahnt, das Ende fand ich etwas überhastet. Gut gefallen hat mir, dass Kristina Hauff in ihrem Roman auch das wichtige Thema Klimawandel aufgreift.

Auch wenn mich das Buch nicht ganz so wie "In blaukalter Tiefe" überzeugen konnte, so habe ich es doch gern gelesen. Ich mochte die schönen Naturbeschreibungen und kann mir vorstellen, dass die Geschichte eine gute Vorlage für einen spannenden Film wäre.

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Rezensionen von Anndlich:

Mitternachtserde

Bury Our Bones in the Midnight Soil von V. E. Schwab

Drei Frauen, drei Schicksale.
1511: Maria wächst in dem kleinen, spanischen Dorf Santo Domingo de la Calzada auf. Dort trifft sie auf einen Edelmann, den sie heiratet, um ihr Dorf zu verlassen. Ihre Ehe ist keine glückliche und Maria sehnt sich nach Freiheit.
1827: Charlotte soll ihren Heimatort verlasse, in London Anstand lernen und einen Ehemann finden.

Doch Charlotte denkt gar nicht daran und flieht mit einer mysteriösen Frau.
2019: Alice studiert in Boston und ist das erste Mal auf einer Studentenparty. Nach einem One-Night-Stand entdeckt sie eine seltsame Wunde an ihrem Hals und sie hat Hunger - großen Hunger auf Blut!

V. E. Schwab Schreibstil konnte mich auch in Bury Our Bones in the Midnight Soil wieder komplett überzeugen, doch leider ist dies einer der wenigen Punkte, die mir durchweg gefallen haben. Ein weiterer sind die starken Nebencharaktere, von denen ich gerne mehr gelesen hätte.

Ansonsten fing die Geschichte spannend an, ich mochte den Einstieg und hatte das Gefühl, dass ein spannender Roman auf mich warten wird. Doch relativ schnell hat sich die Freude gelegt, was vor allem an einer Protagonistin lag, die super eindimensional gezeichnet wurde. Die Handlungen hätten teilweise wirklich Potenzial gehabt, aber konnten mich aufgrund der Vorhersehbarkeit leider nur langweilen. Und auch die beiden anderen Protagonistinnen konnten mich nicht vollends überzeugen, es fehlte mir bei ihnen an Tiefe oder diese wurde an eine Stelle gesetzt, die für die Geschichte eigentlich total irrelevant ist. Das Ende war trotz kleiner Überraschung wenig spektakulär und hat dadurch eher für Enttäuschung gesorgt. Und so bleibt am Ende das Gefühl, dass viel geschrieben, aber wenig gesagt wurde und der Geschichte einige Seiten weniger ausgereicht hätten.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

witziges Comic-Abenteuer

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker

Das Buch hab ich mit meinen beiden älteren Söhnen mit 8 und 10 Jahren gelesen. Zum Vorlesen war es aufgrund des Comic-Stiles eher weniger gut geeignet. Dafür machte das Selbstlesen gleich viel mehr Spaß. Das Buch ist lustig und nicht zu gruselig, genau richtig. Zombies werden hier auch vom illustratorischen Standpunkt richtig witzig gezeichnet, wie schon am Cover ersichtlich ist.

Jeder der vorkommenden Zombies wird durch die Charaktereigenschaften individualisiert und wächst einem im Rahmen der Geschichte richtig ans Herz. Der Hauptcharakter ist Franky. Er ist ein Zombie, der mit seiner Familie zu der nicht-Zombie-Oma umzieht. In dieser neuen Welt für die Familie wünscht er sich ein Hautier - und bekommt einen schleimspuckenden Drachen... Franky ist anfangs nicht so begeistert, aber lest, ob er sich umstimmen lässt....

Der Comic ist farbenfroh und nicht zu überladen vom Text, dass das Buch für geübte Leser*innen gut geeignet ist. Vieles wird über die Bilder transportiert, was super ist für das Alter. Auch haptisch ist das Buch durch den Schleimsticker richtig cool. Uns hat das Buch gut gefallen!

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Rezensionen von FogandBooks:

Wenn Ballett auf Familiengeheimnisse trifft

Variation - Für immer oder nie von Rebecca Yarros

„Variation“ war mein erstes Buch von Rebecca Yarros und ganz sicher nicht mein letztes. Ich war wirklich gespannt, was mich erwarten würde, und wurde direkt positiv überrascht. Yarros hat eine unglaublich einnehmende Erzählweise, ihr Schreibstil ist flüssig, lebendig und gleichzeitig so emotional tiefgehend, dass ich mich sofort in der Geschichte verloren habe.

Die Charaktere haben mich von Anfang an begeistert. Allie und Hudson mitzuerleben ist nicht nur spannend, sondern auch zutiefst berührend. Ihre Beziehung fühlt sich echt an, voller Spannung, Zweifel, Mut und einer aufkeimenden Verbindung, die einem beim Lesen unter die Haut geht. Besonders gelungen finde ich, wie Allie immer wieder mit sich selbst ringt, ihre inneren Grenzen austestet und sich zugleich nach mehr sehnt. Diese emotionale Zerrissenheit ist so gut greifbar geschrieben, dass man völlig mit ihr mitfühlt.

Ein absolutes Highlight war für mich Juniper. Dieses Kind hat nicht nur Pfiff, sondern bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Sie ist klug, charmant, schlagfertig und ein echtes Lesevergnügen. Gerade durch sie entstehen viele dieser kleinen, goldenen Momente, die die Geschichte noch besonderer machen.

Auch die Nebenfiguren haben Tiefe und tragen entscheidend zum Gesamteindruck bei. Anne ist einfach Zucker, während andere wie Eva mit ihren Handlungen ordentlich für Aufruhr sorgen. Dabei schafft es Yarros, ihre Figuren niemals eindimensional wirken zu lassen. Selbst die Charaktere, die man zunächst absolut nicht ausstehen kann (die Mutter der Schwestern wäre hier mein persönliches Beispiel), sind so detailverliebt gezeichnet, dass man versteht, wie viel Überlegung in jeder Szene steckt.

Was mich besonders fasziniert hat, war das Familiengeheimnis, das nach und nach ans Licht kommt. Die Autorin baut die Spannung geschickt auf, wirft gezielt Fragen auf und lässt genug Raum für eigene Theorien. Manche Enthüllungen kamen dabei völlig unerwartet und haben mich regelrecht umgehauen, und trotzdem passte alles perfekt ins Gesamtbild. Der große Knall am Ende war für mich absolut gelungen, sowohl emotional als auch dramaturgisch.

Das Setting rund um das Ballett verleiht der Geschichte zudem eine besondere Atmosphäre. Es war schön zu lesen, wie sehr diese Welt in die Handlung verwoben wurde, ohne jemals erdrückend oder überladen zu wirken. Eher das Gegenteil, es war ein echter Mehrwert.

Wenn ich überhaupt etwas anmerken müsste, dann vielleicht, dass ich mir am Ende ein klein wenig mehr Zeit zum Durchatmen gewünscht hätte. Die letzten Seiten rauschen fast zu schnell vorbei, gerade weil man sich von den Charakteren nur schwer verabschieden kann.

Fazit: „Variation“ ist ein gefühlvolles, spannungsgeladenes und hervorragend geschriebenes Buch, das mich emotional völlig abgeholt hat. Mit viel Herz, Tiefe und einer Prise Dramatik erzählt Yarros eine Geschichte, die nachklingt. Nicht zuletzt wegen einer kleinen Protagonistin, die mehr als nur eine Nebenrolle spielt. Wer emotionale Familiengeschichten mit authentischer Romantik und starker Charakterentwicklung liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

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Rezensionen von Zisa:

Hervorragend

Der OktoBus auf großer Fahrt von Sven Gerhardt; Nina Dulleck

Das Cover ist schon witzig, detailreich und farbenfroh gestaltet. Genau so setzt sich der Stil der Illustrationen fort und macht Groß und Klein es einfach, beim Vorlesen zu folgen und den Inhalt gut nachzuvollziehen.
Sprachlich ist das Buch kindgerecht und in herrlichen Reimen formuliert, sodass die Kinder recht schnell die Sätze selbst ergänzen können und viel Spaß beim „Mitlesen“ entwickeln.

Der Pktobus als Busfahrer sammelt Stück für Stück ein weiteres Tier ein, alle sind auf der Suche nach etwas und Dos füllt sich der Bus nach und nach.
Viel mehr möchte ich nicht verraten, aber wer auf der Suche nach einem vergnüglichen Leseabenteuer für Große und Kleine ist, mit sprachwitzigen Reimen und Bildern, die zum entdecken einladen, dem sei dieses Büchlein ans Herz gelegt und dafür gibt es von mir auch 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung.

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Rezensionen von Zisa:

Poetisch

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Was für ein lohnenswerter Roman. Die Protagonistin ist die 15 jährige Charlie, die auf der Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Welt ist. Dabei werden ihre Gefühle, ihre Gedanken so nachvollziehbar beschrieben, dass das Lesen mich direkt an meine eigene Teenager Zeit erinnert hat.
Sprachlich ist das Buch großartig, poetisch, melancholisch und in seiner Gesamtheit so in den Bann ziehend, dass ich es kaum weglegen konnte und in kürzester Zeit durchgelesen habe.

Es ist ein Roman, der nachdenklich macht, und so viel Weisheit in den eigenen Gedanken und Gesprächen hat, dass es durchaus ein Buch ist, welches man mehrfach lesen kann und aus dem man immer wieder was mitnimmt.
Wer auf der Suche nach einer berührenden Lektüre ist, dem sei dieses Werk ans Herz gelegt. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung und fünf Sterne.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein etwas anderer Fall

Riccardino,4 Audio-CD von Andrea Camilleri

Alles beginnt mit einem Anruf zu früher Stunde. Angerufen wird Montalbano, der den Anrufer aber gar nicht kennt. Kurz darauf liegt genau dieser Anrufer, ein gewisser Riccardino, ermordet auf offener Straße und Montalbano übernimmt die Ermittlungen. Bei seinem letzten Einsatz darf der Commissario noch einmal seinen widerspenstigen Charakter zeigen, seinen Unmut über die Einmischungen aus Politik und Kirche offenbaren und seine Ansichten kundtun.

Die Ermittlung wird immer undurchsichtiger und Montalbano kämpft sich durch den Fall und genießt zwischendurch kulinarische Leckereien. Dieses Buch ist nicht so sehr ein spannender Krimi, ich würde eher von einem literarischen Krimi sprechen. Der Autor zeigt sich den Lesern und lässt einen Blick auf die Beziehung zwischen ihm und seiner von ihm erschaffenen Figur zu. Mir hat dieser Kunstgriff und der Blick aus der Metaebene gefallen. Allerdings leidet die Lösung des Mordfalles ein wenig darunter. Der Sprecher hat noch einmal alles aus diesem besonderen und letzten Fall herausgeholt und einen tollen Job gemacht. Ich würde dieses Hörbuch nur Kennern von Montalbano empfehlen, als Einstieg ist es sicher nicht geeignet. Mit einem lächelnden und einem weinenden Auge habe ich mich von der Serie verabschiedet und denke, dass Camilleri seiner Figur ein würdiges Ende geschenkt hat.

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Rezensionen von Petra:

Potsdam Konferenz

Schwestern des brennenden Himmels von Hanna Caspian

Der zweite Weltkrieg in Europa ist zu Ende. In mehreren Konferenzen haben sich die Siegermächte geeinigt wie es weiter gehen soll. In Potsdam sollen eigentlich letzte Details geklärt werden wie es mit Deutschland weitergehen soll. Hier kommt es zu einem Streit zwischen Stalin auf der einen und Truman und Churchill auf der anderen Seite.

Stalin will alles, die Menschen könne, n gern verhungern. Während die beiden anderen zwar auch Reparationen haben wollen aber zumindestens noch etwas Gefühl für die teilweise unschuldigen Menschen haben.
Diese gegensätzlichen Ansichten werden durch die Personen Jackson für die Amerikaner, zussische Soldaten, die Kolleginnen von Ann dargestellt. olitisc
Ann dagegen steht zwischen allen. Sie ist gebürtige Deutsche, 1934 mit ihren Eltern die politisch aktiv waren, geflohen. In England hat sie ein Flakgeschütz bedient. Jetzt ist sie mit einem Frauenkorps zur Unterstützung der Konferenz in Potsdam. Sie hat ihre Herkunft verschwiegen und sucht den Rest der Familie vor allem ihre Cousine.
Das politische Geschehen und die Machtverhältnisse werden spannend und interessant dargestellt. Wie die Deutschen leben und ihre Ansichten zu den aktuellen Ereignissen bzw. den Eindruck es geht nur um Essen und Unterkunft bei Ihnen wird emotional und vor allem glaubwürdig dargestellt. Ich gehe hier nicht weg, wie sollen uns sonst die Söhne oder Väter finden wenn sie aus dem Krieg wieder kommen. Ein vorherschender Gedanke bei den Menschen die eigentlich aus der Sowjetzone fliehen sollten, denn das es ihnen dort schlechter geht und gehen wird wie bei den anderen Besatzungsmächten ist deutlich zu erkennen.
Den Schreibstil habe ich stellenweise als holprig empfunden, als ob an einigen Sätzen zuviel herum geschrieben wurde. Verschlimmbessert würde ich es nennen. Das hat der Geschichte aber keine Abbruch getan nur das Lesegefühl war gestört.

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Rezensionen von LesenIstLeben:

Berührender Coming-of-Age-Roman

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Julia Engelmann ist mit ihrem Debütroman „Himmel ohne Ende“ ein bewegendes, sehr emotionales Buch gelungen. Dieser Coming – of – Age – Roman lässt die Leserin nicht mehr los. Mit Leichtigkeit und wie im Rausch liest man sich durch die Seiten dieser wunderbaren Geschichte.

Charlie findet sich auf der Couch der Schulpsychologin wieder und fühlt sich komischer denn je.

Alle um sie herum scheinen normal, sie nicht. Charlies emotionale, tiefgründige Gedanken bestimmen ihren Tag. Sie denkt viel, spricht kaum und zieht sich immer mehr zurück. Doch dann tritt Pommes, Kornelius, in ihr Leben und Charlie findet in kleinen, vorsichtigen Schritten zurück in ihr zu Hause, ihre Welt.

Julia Engelmann schafft es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Charlie und ihren Gedanken lässt. Man hat das Gefühl, Charlie in ihrem Weg zu begleiten. Es ist ein Fest, diesen Debütroman zu lesen.
Das Cover zum Buch im klassischen Diogenes - Stil mit passender Schrift hat mich sehr angesprochen. Die Zeichnung der jungen Frau ist einfach wunderschön.

„Himmel ohne Ende“ von Julia Engelmann ist ein außergewöhnlicher Debütroman und eine absolute Leseempfehlung. Dieser wunderbare Roman kommt auf meine TOP – 2025 Liste

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

Familie

Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Eine Familiengeschichte der etwas spezielleren Art: alle Familienmitglieder werden hauptsächlich durch psychiatrische Diagnosen charakterisiert. Der Erzähler selbst ist übrigens Psychologe – natürlich! Was auch sonst?

Das Cover finde ich wunderschön und in seiner Mehrdeutigkeit absolut gelungen.

Der Titel ist prägnant und poetisch gleichzeitig. Ein Versprechen!
Allerdings eines, das das Buch nicht im Mindesten halten konnte. Wäre es kein Leserundenbuch… ich hätte die Lektüre abgebrochen.

Der Grund, warum ich es (zugegebenermaßen erst im 2. Anlauf) dann doch fertig lesen wollte, war vor allem der hervorragende sprachliche Stil des Autors. Er schafft es, ein schwieriges Thema amüsant und gleichzeitig ernst zu verhandeln.
Die Erzählung einerseits aus der Sicht des Psychologen und andererseits aus der Sicht des direkt/indirekt Betroffenen hat durchaus interessante Aspekte, aber für mich war diese Geschichte insgesamt dann doch zu sehr Nabelschau, zu träge, zu sinnverkriselt.
Kann man lesen... muss man aber nicht!

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