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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

enttäuscht

Lautlose Feinde von Gil Ribeiro

Bei "Lautlose Feinde" handelt es sich um den siebten Band um den Asperger-Autisten Leander Lost, der von Hamburg nach ins portugiesische Fuseta als Ermittler gewechselt ist.

Endlich findet die Hochzeit von Leander und Soraia Rosado, der Tochter seines Vorgesetzten statt. Lange wurde darauf hingefiebert, doch sie wird überschattet von einem Mord.

Die Enkelin von des Zollbeamten André Bentos wird entführt, bei dem Versuch diese Entführung zu verhindern wird André ermordet. Leander, der aufgrund von Unwettern nicht direkt in die Flitterwochen starten kann, ermittelt zur Freude seines Teams mit.

Diesmal führt der Fall ins russische Spionagemilieu, was für mich im Verlauf des Buches sehr in Richtung James Bond abdriftete. Das entspricht nicht so sehr meinem Geschmack.
Die einzelnen Protagonisten sind mir jedoch sehr ans Herz gewachsen, sodass ich einen weiteren Band noch lesen würde.

Eine Empfehlung für die, die Leander Lost und sein Team lieben.

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Rezensionen von ReiShimura:

Wutbewältigung leicht gemacht

Wilma und der Wutknödel von Inka Vigh

Ein gutes Kinderbuch zu schreiben ist keine leichte Aufgabe. Ein gutes Kinderbuch muss sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistern können. Denn bis zu einer gewissen Altersgrenze sind es die Erwachsenen, die das Buch aussuchen und auch vorlesen. Fühlen diese sich nicht angesprochen, verringert das die Chancen, dass das Buch im Kinderzimmer einziehen darf, erheblich.

Die Ansprüche der Kinder sind aber genauso wichtig. Diese müssen mit dem Thema und den Charakteren etwas anfangen können und die Bilder müssen ansprechend sein.
Autorin Inka Vigh hat diesen doch recht anspruchsvollen Spagat mit Bravour erledigt und ein unglaublich warmherziges Kinderbuch erschaffen. Die Illustrationen, die ebenfalls aus ihrer Hand stammen, sind ansprechend und detailreich. Sowohl der kleine Leser als auch ich schauen uns die Bilder einfach gerne an und freuen uns über die vielen kleinen Details, die das Buch zu etwas ganz Besonderem machen.
Die beschriebenen Alltagssituationen sind für Kinder gut verständlich und nachvollziehbar. Das meiste haben die Kinder so oder so ähnlich sicher selbst schon einmal erlebt. Wilma ist ein entzückendes kleines Mädchen, wenn sie auch an manchen Stellen ein bisschen zu altklug wirkt.
Das Hauptthema des Buches ist, wie der Name bereits verrät, Wut bzw. wie wir mit diesem Gefühl umgehen sollten. Die Vorstellung das in unserem Inneren ein Wutknödel entsteht, der immer größer und größer wird, hat mir sehr gut gefallen und ich habe auch feststellen können, dass dies für den 2-jährigen kleinen Leser ein nachvollziehbarer Gedanke ist. Natürlich ist dieses Buch kein Wundermittel und weder verpufft die Wut beim Lesen noch treten Wutanfälle seltener auf.
Dennoch hat dieses Buch uns sehr geholfen. Der kleine Leser hat dadurch gelernt, dass es ganz normal ist, dass man wütend wird. Das dies nichts Schlimmes ist, dass aber darauf ankommt, wie man mit diesem unangenehmen Gefühl umgeht. Wilma und den Wutknödel dabei zu beobachten, wie sie Dinge ausprobieren ist unglaublich lustig.
Die Altersempfehlung des Verlages für dieses Buch liegt bei 3 Jahren und diese ist meines Empfindens auch passend gewählt. Wie bereits weiter oben erwähnt wurde das Buch hier mit einem gut 2 Jahre altem Kind gelesen und der kleine Leser hatte keinerlei Schwierigkeiten mit der Länge des Textes oder verwendeten Wörter oder Ausdrücke. Das Buch eignet sich meiner Meinung nach aber auch noch für ältere Kinder. Mit denen kann man dann auch noch nach weiteren Methoden suchen, um den Wutknödel wieder nach Hause zu schicken.
Ich kann es einfach nicht oft genug sagen, daher abschließend noch einmal: Dieses Buch hat uns wirklich begeistert und wird vom kleinen Leser auch immer wieder aus dem Bücherregal herausgesucht. Und allein dies zeigt meiner Meinung nach, dass es sich um das perfekte Kinderbuch handelt.

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Rezensionen von carola1475:

Elefanten in Berlin

Das Geschenk von Gaea Schoeters

Nachdem Deutschland die Einfuhr von Jagdtrophäen verbietet und der Bevölkerung in Botswana dadurch Einnahmequellen wegbrechen, schenkt das afrikanische Land Deutschland 20000 Elefanten, die plötzlich in Berlin auftauchen.
Sind die Elefanten zuerst eine willkommene Ablenkung von den schlechten Umfragewerten der Regierungspartei, stellen sich Probleme wie die Menge des benötigten Futters, die Entsorgung des Dungs, die nicht artgerechte Umgebung für die Wildtiere, schnell als kaum lösbare Aufgaben heraus, die Regierung ist überfordert.

Gaea Schoeters beschreibt die Reaktionen der Regierung mit trockenem, treffsicherem Humor und Sachverstand, sowohl was politische Zwänge, Abwägungen und ergriffene Maßnahmen angeht, als auch in Bezug auf die Elefanten. Großartig die Szenen der in der Spree badenden Elefanten! Lisa Mensings gelungene Übersetzung aus dem Niederländischen trägt zweifellos zum kurzweiligen Lesevergnügen bei.

Die Autorin hält uns den Spiegel vor und das ausgesprochen kreativ und auf sehr unterhaltsame Weise, bei der das Lachen auch schon mal im Halse stecken bleibt, angesichts der zahlreichen aktuellen Themen, die der Roman aufgreift und nachdenkenswert in die Geschichte einbindet.
Die Figurenzeichnung ist überzeugend, die verschiedenen Politikertypen treffend erdacht und beschrieben, fast könnte ich einzelne Charaktere benennen...
Gegliedert in vier Teile, erstreckt sich das spannende Elefantendrama über etwa 14 Monate und hat mir sehr gut gefallen.

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Rezensionen von Dorsay:

Entscheidungen treffen

Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht

Die Protagonistin in diesen Roman erzählt von ihrem Leben. Mit fünfzig plus, schon lange geschieden, die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, hat sie sich ihr Leben gut eingerichtet. Sie hat eine kleine Wohnung in Wien, ein Häuschen mit Garten im Waldviertel und einen Hund. Sie pendelt zwischen Wien und dem Häuschen im Waldviertel, trifft sich mit Freunden und schreibt an einem Buch.

Alles scheint perfekt. Bis sich eines Tages die Ereignisse überschlagen. Ein Zahn droht auszufallen, ihre Schwester Paula braucht eine Auszeit und will sich für einige Tage in ihrer Wiener Wohnung einnisten, im Supermarkt trifft sie einen früheren Liebhaber, der sich im Nachbardorf niedergelassen hat und dort den Weinbaubetrieb seines Vaters übernommen hat. Sofort taucht nun die Frage auf, soll ich nochmal einen Mann in mein gut eingerichtetes Leben lassen?
Ein kluger Roman, der den Nerv der Zeit trifft. Eine Erzählung, die Frauenleben gut beschreibt und durchaus auch autobiografische Züge der Autorin Doris Knecht beinhalten könnte. Wirklichkeitsnah beschriebene Szenen, die so manche Parallelen zum echten Leben vermitteln. Ein klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von MarcoL:

Eine kleine feine Novelle zur Anmahnung an das Gedenken der Sklaverei

Das Jahr der Rückkehr von Ivana Akotowaa Ofori

Die Ich-Erzählerin Adwapa reist mit drei Freund*innen von den USA in ihr Heimatland Ghana. Das Jahr 2019 neigt sich zu Ende – und ist der vierhundertste Jahrestag der Verschleppung und Versklavung der Schwarzen Menschen von Afrika. Sie befinden sich im Cape Coast Castle – das ghanaische Sklavenfort, zu Museum und Gedenkstätte umgebaut.

Charlene nimmt an der Führung teil, und ist sichtlich schockiert – als hätte sie einen Geist gesehen. Und das ist es, was dann tatsächlich passiert. Geistwesen steigen aus dem Meer. Körperlose Zombies kehren zurück, wandern durch das Land. Das geschieht nicht nur an den afrikanischen Küsten, sondern an mehreren Stellen, vornehmlich in Europa. Die Toten wehren sich – wollen Aufmerksamkeit. Keine Sorge – es ist keine Horrorliteratur. Was alles passiert, besonders mit Adwapas Mutter, deren beider Verhältnis als toxisch bezeichnet werden kann, verrate ich nicht. Aber es tut sich einiges – besonders als die Lage im Frühjahr 2020 weiter zu eskalieren droht, werden weltweit die Grenzen dicht gemacht.
S.60: „Überall auf der Welt greifen Demonstrierende Statuen von Kolonialoffizieren, Rassisten und Sklavenhändlern an. Manche gehen soweit, sie mit Fäkalien zu beschmieren oder in Hafenbecken zu werfen (eine recht poetische Geste, wenn man mal darüber nachdenkt) [Anm.: viele Sklaven sind grausam bei den Überfahrten ertrunken ].“
Es gibt weitgreifende Lockdowns. Nun – geschickt gewählt von der Autorin – zeitliche Parallelen zur jüngsten Geschichte dürften da nicht von ungefähr daher kommen.
Außerdem versteht es Ivana Akotowaa Ofori perfekt, alte Mythen, Legenden und den alten Ahnenkult in die Geschichte einfließen zu lassen.
S. 86: „Ertrunkenen wurden jedoch die Opfergaben verwehrt, die Speisen und Getränke, die man den Toten für ihre Reise zwischen den Reichen mitzugeben pflegte.“
Mit dieser Novelle mahnt die Autorin die Vergangenheit ein. All die Verbrechen, die begangen wurden, und immer noch begangen werden von der selbsternannten Oberschicht der Weißen – kurz Rassismus genannt.
S. 96: „Schwarze Menschen litten – es war ein Leid, das niemand nachempfinden konnte, der die Depression und das überwältigende Gefühl von Ungerechtigkeit, das damit einherging, nicht zu spüren bekommen hatte.“
Der Text rüttelt auf, trotz der eingebauten Phantastik und dem lockeren Sprachstil. Das Buch ist mehr als ein Fingerzeig auf die brutale Geschichte des Sklavenhandels und der Kolonialisierung, die uns mehr und mehr um die Ohren fliegen wird.
Sehr gerne gelesen, wird dieses kleine Büchlein einen besonderen Platz in meinem Regal einnehmen. Kauft und lest es. Ganz große Leseempfehlung!

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Rezensionen von brauneye29:

Gefällt mir

Zwischen zwei Leben von Minna Rytisalo

Zu Inhalt:
Als die Ehe mit Jussi beendet ist und die Kinder aus dem Haus sind, beginnt Jenni Mäki ein neues Leben als Jenny Hill und bricht aus. Eine Schar von Märchenfiguren begleitet sie dabei und kommentiert mit Scharfsinn die Ansprüche an Frauen und wie sie sein sollen. Jenny schreibt auf Geheiß ihrer Therapeutin Briefe ohne diese allerdings abzuschicken, darin wird auch ihr einiges klar.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht, was genau es ist, was dieses Buch so faszinierend macht. Vielleicht ist es die Kombination aus den Briefen, den Märchenfiguren und die beginnende Veränderung der Jenni zu Jenny. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich die Story einfach fesselnd fand und wissen wollte, wie es mit Jenny weitergeht. Ich kann gut verstehen, dass das Buch als Manifest für Feminismus gefeiert wird. Gut fand ich, dass es aber nicht belehrend daher kam.
Fazit:
Gefällt mir

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Rezensionen von Dorsay:

Entscheidungen treffen

Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht

Die Protagonistin in diesen Roman erzählt von ihrem Leben. Mit fünfzig plus, schon lange geschieden, die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, hat sie sich ihr Leben gut eingerichtet. Sie hat eine kleine Wohnung in Wien, ein Häuschen mit Garten im Waldviertel und einen Hund. Sie pendelt zwischen Wien und dem Häuschen im Waldviertel, trifft sich mit Freunden und schreibt an einem Buch.

Alles scheint perfekt. Bis sich eines Tages die Ereignisse überschlagen. Ein Zahn droht auszufallen, ihre Schwester Paula braucht eine Auszeit und will sich für einige Tage in ihrer Wiener Wohnung einnisten, im Supermarkt trifft sie einen früheren Liebhaber, der sich im Nachbardorf niedergelassen hat und dort den Weinbaubetrieb seines Vaters übernommen hat. Sofort taucht nun die Frage auf, soll ich nochmal einen Mann in mein gut eingerichtetes Leben lassen?
Ein kluger Roman, der den Nerv der Zeit trifft. Eine Erzählung, die Frauenleben gut beschreibt und durchaus auch autobiografische Züge der Autorin Doris Knecht beinhalten könnte. Wirklichkeitsnah beschriebene Szenen, die so manche Parallelen zum echten Leben vermitteln. Ein klare Leseempfehlung.

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Entscheidungen treffen

Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht

Die Protagonistin in diesen Roman erzählt von ihrem Leben. Mit fünfzig plus, schon lange geschieden, die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, hat sie sich ihr Leben gut eingerichtet. Sie hat eine kleine Wohnung in Wien, ein Häuschen mit Garten im Waldviertel und einen Hund. Sie pendelt zwischen Wien und dem Häuschen im Waldviertel, trifft sich mit Freunden und schreibt an einem Buch.

Alles scheint perfekt. Bis sich eines Tages die Ereignisse überschlagen. Ein Zahn droht auszufallen, ihre Schwester Paula braucht eine Auszeit und will sich für einige Tage in ihrer Wiener Wohnung einnisten, im Supermarkt trifft sie einen früheren Liebhaber, der sich im Nachbardorf niedergelassen hat und dort den Weinbaubetrieb seines Vaters übernommen hat. Sofort taucht nun die Frage auf, soll ich nochmal einen Mann in mein gut eingerichtetes Leben lassen?
Ein kluger Roman, der den Nerv der Zeit trifft. Eine Erzählung, die Frauenleben gut beschreibt und durchaus auch autobiografische Züge der Autorin Doris Knecht beinhalten könnte. Wirklichkeitsnah beschriebene Szenen, die so manche Parallelen zum echten Leben vermitteln. Ein klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von begine:

Eine Japanerin in Deutschland

Onigiri von Yuko Kuhn



Die Schriftstellerin Yuko Kuhn hat mit ihrem Roman, Onigiri, eine schöne deutsch japanische Familiengeschichte geschrieben.
Die Autorin hat einen ähnlichen Hintergrund wie ihre Protagonistin Aki.
Sie beschreibt authentisch die Demenzerkrankung Akis Mutter Keiko und wie man sich als Angehöriger fühlt, wenn immer wieder die gleichen Fragen gestellt werden.

Es dauert meist lange, bis man den richtigen Dreh findet.
Wunderbar finde ich die Rückblicke, wie die japanische Mutter, als junge Frau, nach Deutschland kommt.
Man bekommt sogar einen Einblick in die japanische Küche. Schon im Titel sind es die Reisebällchen und in dem Roman werden sie immer wieder gegessen.
Erschreckend empfinde ich die vielen psychischen Probleme der Familie. Der Vater leidet schon früh an Depressionen und auch Aki und ihr Bruder brauchen psychologischen Beistand.
Das hat die Autorin mit viel Gefühl eingebracht. Es ist eine vielschichtige sensibel erzählte Geschichte.

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Rezensionen von stina23:

Licht und Schatten

Dämmernachtstraum von Anne Ameling

Alles läuft gut bei der 13-jährigen Lilimott. Sie hat eine besondere Gabe und kann sich unbemerkbar machen, wenn sie das will. Somit hat sie in der Schule keine Probleme und das ist ihr recht so. Sie muss sich keine Sorgen um ihre mündliche Mitarbeit und noch weniger über ihre Mitschüler:innen, coole Klamotten oder Gruppenbildung machen, wohnt sie doch nicht im noblen Stadtviertel, wie die anderen aus ihrer Klasse.

Doch eines Tages kann sie ihre Gabe nicht mehr einsetzen, ein kleines Lichtwesen taucht auf und von da an beginnt das Abenteuer seinen Lauf zu nehmen. Vor dem Mädchen breitet sich eine magische Welt aus, in der sie zwischen die Fronten von Tagholden und Nachtspinsten gerät. Dieser Konflikt bedroht nicht nur die magische Welt.
Die Autorin schafft es geschickt in ihrem Buch die reale Welt mit der fantastischen zu verweben. Dabei ist ihr Schreibstil angenehm zu lesen und es ist leicht, sich in die Geschichte einzufinden und ebenso leicht, sich darin verlieren zu wollen. Besonders sticht Anne Amelings gefühlvolle Ausdrucksweise hervor, mit der Themen angesprochen werden, die nicht nur für Kinder und Jugendliche wichtig sind. Vor allem Zugehörigkeit, Zusammenhalt, Freundschaft, Vergebung stehen im Fokus. Viele Passagen regen zum Nachdenken an und sprechen die aktuelle Frage nach dem Umgang der Menschen mit der Natur an. Dabei bleiben aber die Spannung und ein interessanter Handlungsablauf nicht auf der Strecke. Einige der Figuren, die während der Geschichte auftauchen, wachsen einem schnell ans Herz und bringen auch Humor mit in die Story.
Das Lesealter ab 10 Jahren finde ich in Ordnung.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es allen, die Fantasy mögen, ans Herz legen. Die Welt, die Anne Ameling erschaffen hat, beinhaltet Spannung, Tiefgründigkeit, etwas Humor, sympathische Charaktere und vor allem eine Stimmung, die absolut fantasy-würdig ist.

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