Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PucKker:
Gutes Thema, aber leider nicht gut erzählt
Dein Körper glaubt dir alles von Sven Benson; Ulrike Bingel
Ich fand das Thema von Anfang an total spannend – wie groß der Einfluss unserer Gedanken auf Heilung sein kann, fasziniert mich schon lange. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut und auf wissenschaftlich fundierte, klar strukturierte Einblicke in den Placebo-Effekt gehofft.
Ein paar interessante neue Perspektiven waren tatsächlich dabei: etwa Placebo-Effekte unter Narkose, der Umgang mit Generika oder der Nocebo-Effekt.
Auch der Einstieg ins Thema war vielversprechend und gut verständlich. Danach hat mich das Buch leider zunehmend verloren.
Der Aufbau wirkt sprunghaft, manchmal sogar ein bisschen konfus – es ging plötzlich nicht mehr wirklich um Placebo, sondern eher allgemein um die Arzt-Patienten-Beziehung, Kommunikation, Empathie, Erwartungshaltungen. Alles irgendwie verwandt mit dem Thema, aber nicht immer sinnvoll verbunden. Ich hätte mir da mehr roten Faden gewünscht.
Auch stilistisch war es schwierig: Teilweise klang es fast wie ein wissenschaftlicher Fachartikel, dann wieder sehr locker bis belehrend. Der Wechsel zwischen Ansprache an Ärzt:innen und Patient:innen ohne klare Trennung hat das Ganze zusätzlich unruhig gemacht. Ich hatte oft das Gefühl, das Buch wüsste selbst nicht, an wen es sich eigentlich richtet.
Dazu kamen viele Wiederholungen, viele Abscheifungen und oft nur oberflächliche Studiennennungen – da hätte ich mir mehr Einordnung und Tiefe gewünscht. Vor allem: Was bedeutet ein signifikanter Unterschied konkret? Wie groß ist der Effekt? Ist das übertragbar?
Viel mitnehmen konnte ich leider nicht – außer vielleicht den Appell, als Patientin mit einer positiven Haltung in den Arzttermin zu gehen. Das ist natürlich ein sinnvoller Impuls, aber für ein ganzes Buch über Placebo doch etwas wenig.
Rezensionen von Daggy:
Erlebnisreiche Sommerferien
Katastrofabelhafte Sommerferien von Katja Alves
Auf dem Cover sitzt Fili vor dem Wohnwagen, in dem sie mit ihren Vater die Ferien verbringt. Die beiden Jungs im Hintergrund sind Otto und sein kleiner Bruder Jayson.
Fili steht ein wenig unter Druck, denn ihre Freundinnen fahren in den Ferien in angesagte Orte und sie werden mehrmals täglich tolle Bilder schicken, um sich gegenseitig zu übertrumpfen.
Fili hofft, dass ihr Vater eine schicke Villa am See für den gemeinsamen Urlaub gebucht hat, doch dann entpuppt sich die Villa als Wohnwagen und auch der Blausee, an dem er steht, macht seinem Namen keine Ehre. Es gibt einige Leute auf dem Campingplatz, die etwas wunderlich sind. Eine Nachbarin lebt mit einem Plüscheisbär zusammen, mit dem sie sich unterhält und eine hat eine große Sammlung an Gartenzwergen. Da ist es schön, dass Fili die beiden Brüder Otto und Jayson kennenlernt. Mit den Jungs erlebt sie so einiges und besonders der größere der beiden, setzt sich sehr für sie ein. Zunächst tauchen überall Dinge auf, über die sich die Beschenkten sehr freuen. So geht eine geliehener Schirm zu Bruch, wird aber wie durch Zauberhand durch einen besseren ersetzt. Erst als Ottos Mutter vom Diebstahl im Supermarkt erzählt, werden die Kinder hellhörig und gehen der Sache auf den Grund.
Filis Mutter, die zu Anfang Filis Koffer packt, ist auf alle Eventualitäten vorbreitet, ihr getrenntlebender Mann lebt in den Tag hinein, hat wenig Geld und verkauft alte Möbel. Leider ist er auch nicht sehr zuverlässig und vergisst Filis Geburtstag. Doch trotz vieler Katastrophen verlebt Fili einen schönen Urlaub mit guten Freunden und vielen Abenteuern.
Viele bunte Bilder, buntunterlegte Texte mit Sprachnachrichten und 18 Kapitel machen das Buch zu einer guten Urlaubslektüre.
Rezensionen von Daggy:
Erklärungsversuch
Die Farbe der Haut mit allen Sinnen von Joceline Altevogt
Auf dem Cover sind ganz eng aneinander gedrängt sechs Kinder zu sehen, alle haben eine unterschiedliche Hautfarbe.
Auf der ersten Doppelseite sind die Kinder tobend auf einer Wiese zu sehen, danach tauchen auch ihre Familien auf zwei Väter heben die Hände und klatschen sich ab. Dann tauchen zwei Tauben auf, die verwundert fragen, warum die Haut der Kinder so unterschiedlich sei.
Eine ungewöhnliche Frage von Tieren, die selbst die unterschiedlichsten Abschattierungen aufweisen. „Die Kinder erwidern: „Kommt mit und lasst uns beginnen. Wir erklären euch die Farbe der Haut mit all unseren Sinnen.“ Zunächst berichtet Tea von ihrer Familie, die gerne Obst ist und sie erklärt, dass der Geschmack dieser Speisen auch unterschiedlich sei. Zoe, die bald ein Brüderchen bekommt, zeigt auf die Wolken, die auch in den unterschiedlichsten Formen am Himmel zu sehen sind. Im Wald steigt Finn mit der Hilfe seines Papas auf einen Baum, währen die Mama mit dem Baby auf einem Baumstumpf Platz genommen hat. Hier geht es um die Beschaffenheit der Bäume, die auch sehr unterschiedlich ist. Auf einer Wiese treffen wir Ebi und ihre Familie, die uns auf die unterschiedlich duftenden Blumen hinweist. Es wird schon dunkel als Mik mit seiner Familie Musik macht und er erklärt, dass auch beim Gesang, die unterschiedlichsten Klänge entstehen. Lui zeigt uns die Sterne und sagt „Die Farbe der Haut ist wie diese Sterne, sie sind unfassbar viele und ich mag sie gerne.“ Die Tauben sind mit diesen Erklärungen zufrieden und so endet das Buch mit den Worten:
„Die Farbe der Haut ist wie der Himmel bei Tag und bei Nacht. Und vergesst nicht, ihr seid wunderschön, besonders dann, wenn ihr lacht.“
Die Illustrationen sind sehr einfach gehalten und es fallen besonders die rieseigen Augen auf. Der gereimte Text holpert manchmal ein wenig beim Lesen und so ganz überzeugt mich die Argumentation nicht, die darauf hinausläuft, dass es fast alles auf unserer Welt in den unterschiedlichsten Variationen gibt, warum soll dann Haut immer gleich aussehen?
Rezensionen von manu63:
Ein hartes Leben
Das Pestmädchen von Silvia Stolzenburg
Das Pestmädchen ist der erste Band einer Trilogie der Autorin Silvia Stolzenburg.
Der Leser wird ins Jahr 1462 nach Augsburg entführt, dort lebt die Magd Lina welche im Heilig-Geist-Spital arbeitet. Durch Missgunst wird Lina nach einer überstandenen Pesterkrankung verleumdet und muss das Spital verlassen.
Kurz danach wird sie außerdem verdächtigt einen jungen Mann ermordet zu haben und befindet sich dadurch in einer noch schlimmeren Lage.
Lina und ihre Welt werden anschaulich geschildert, wobei Lina als Charakter einfach nur lieb und nett ist und ich hatte schnell Mitleid mit ihrer misslichen Lage. Auch der Wundarzt Ulrich lässt sich auf einen bösen Handel ein und beide müssen mit den Folgen leben.
Einige Stellen hätten gerne straffer erzählt werden können, das tat aber der Hauptspannung keinen Abbruch. Wenn ich dachte schlechter könnte es nicht werden, kam es schlimmer. Es ist bisher kein Wohlfühlroman sondern eher einer, der ans Herz geht aufgrund der damaligen Missstände.
Die Atmosphäre der damaligen Zeit mit dem Aberglauben und den schlechten Umständen für viele Einwohner wird gut eingefangen.
Durch die Perspektivwechsel kann man gut die Gefühlslage der Charaktere erfassen.
Insgesamt ein guter Auftakt der Trilogie, dessen Ende neugierig auf die weiteren Ereignisse macht.
Rezensionen von Daggy:
Wild und ungestüm
Muskelsalat von Katrin Stangl; Michael Heinze
Wilde Spiele, wie es im Untertitel heißt, werden hier beschrieben und kleine und große Gruppen können sie draußen spielen. Schon auf dem Cover sehen wir zwei Kinder, die sich an den Händen halten, allerdings steht eines auf dem Kopf.
Das Inhaltsverzeichnis wird gegliedert in „Spiele für zwei“, „Spiele von drei bis fünf“, „Spiele für sechs und mehr“ und „Spiele für die Turnhalle.
Auch die meisten anderen Spiel benötigen etwas mehr Platz.
Im Vorwort ist von Herumtollen und Kräfte messen die Rede, es geht ja um wilde Spiele. Doch es gibt auch ein paar Regeln zu beachten, die findet ihr auf gelben Untergrund, da steht z.B. dass STOPP das Spiel unterbricht und ihr euch nicht extra weh tun sollt.
Das erste Spiel für Zwei heißt „Kissenschlacht. In begrenzten Feldern sollen sich zwei Spieler*innen mit den Kissen aus dem Feld schlagen. Die Anleitung gibt zunächst an, welche Dinge man benötigt, dann folgt die Beschreibung und ganz zu unters gibt es noch den Tipp, dass man so auch gegen die Eltern antreten kann. Anhand der Abbildung kann man sich zusätzlich ein Bild machen.
Das Spiel „Ochs am Berg“ habe ich als Kind gespielt, allerdings etwas anders. Ein Kind ist der Ochs und das bewacht einen Gegenstand, es schließ die Augen und sagt seinen Spruch und die anderen Kinder, die am anderen Ende des Spielfeldes stehen, dürfen vorwärts gehen. Wenn der Ochs die Augen aufmacht, müssen sie wieder ruhig stehen. „Wäscheklammernklau“ ist einfach zu erklären, alles Kinder haben eine Wäscheklammer an der Kleidung und die anderen müssen ihnen diese klauen. Auf einer Bank oder Mauer bewegen sich zwei Spieler und sie fechten mit einer zusammengerollten Zeitung. Da kann man gleich eine ganzes Turnier ausrichten.
42 wilde Spiele werden hier für unterschiedlich große Kindergruppen vorgeschlagen, die meisten kann man im Freien oder in einer großen Halle spielen. Sicher wird es manchen zu wild werden und die eine oder andere Blessur wird nicht ausbleiben. Viele Spiele sind nicht neu, aber oft sind sie in Vergessenheit geraten. Hier gibt es eine gut verständliche Anleitung, nur die wilden Kinder müssen noch gefunden werden. Oder kennt ihr welche?
Rezensionen von Daggy:
Liebenswerter zweiter Teil
Die Gurkentruppe hält zusammen von Leslie Niemöller
Juhuhh, die Gurkentruppe ist wieder aktiv, die Geschichte geht weiter. Das Cover zeigt die fünf unterschiedlichen Tiere, die in einer WG zusammenleben.
Das Schwein Hans hat ja das Häuschen geerbt und weil er sich etwas einsam fühlte, zog Ben, der ängstliche Bär, der ordentliche Hase Toto, das traurige Zebra Tayo und der stets aktive Biber Nick bei ihm ein.
Diesmal machen sich die Freunde große Sorgen um Tayo, denn er mag am liebsten gar nicht mehr aus seinem Bett aufstehen. Auf dem Bild sehen wir eine dunkle Wolke über seinem Kopf. Da alles, was die Freunde versuchten, nicht fruchtete, kam schließlich der Doktor vorbei, er riet Tayo, er solle ein paar Runden im Wald laufen und mal duschen. Obwohl das Zebra es versprach, machte es das nicht. Die Freunde schafften es zwar ihn aus dem Bett zu holen, aber gelaufen ist er wohl nicht.
Ben hat den Wunsch Rad fahren zu lernen und Toto meinte, er brauche nur losfahren, doch so einfach war das dann doch nicht. Aber mit Tayos Hilfe gelang es dem Bären dann doch.
Jetzt will ich aber nicht noch mehr verraten, außer, dass auch dieses Buch von einer wundervollen Freundschaft handelt und sich die fünf Freunde unterstützen, wenn es nötig ist. Sich aber durchaus auch einmal ärgern und auf die Nerven gehen und dann lernen müssen sich zu entschuldigen.
Ein Buch zum Vor- und Selberlesen mit schönen Bilder, wenn auch das rosa Rad eindeutig rot ist und Hans ohne Stiefel im Wasser steht, obwohl er sie doch dem Text nach vorher angezogen hat. Aber das alles nimmt mir nicht die Freude an dem schönen Kinderbuch.
Rezensionen von Daggy:
Tolles Pappbilderbuch zum Thema Bauen
Die Baustelle von Jeanne Ashbé
Ein kleines quadratisches Pappbilderbuch mit viel Inhalt. Auf dem Cover sehen wir das Kind mit der Maurerkelle in der Hand.
Das Buch ist so aufgebaut, dass auf der linken Seite ein Werkzeug oder ein Fahrzeug zu sehen ist, das wir auf einer Baustelle finden. Auf der anderen Seite wird es dann angewandt.
Das beutet auf der ersten Seite sehen wir einen großen Kran und auf der gegenüberliegenden Seite spielt das Kind mit einem Spielzeugkran. Weiter geht es mit einem Laster, den die Kinder mit Sand füllen. Dann wird es etwas schwieriger, der Bauarbeiter stemmt mit einem Presslufthammer den Boden auf und ein Kind hält sich die Ohren zu. Auf der nächsten Seite geht es um den Helm, den die Kinder aufsetzten, weil sie auf die Baustelle gehen. Hier baut eine Maurerin eine Wand und das Kind darf mithelfen.
Alle Kinder interessieren sich für Baustellen und sind neugierig auf alles was damit zusammenhängt. Hier kann es eine Menge lernen und obwohl es keinen Text in dem Buch gibt, hat es sicher auch eine Geschichte im Kopf, die es gerne selbst erleben möchte. Faszination Baustelle mit Bildern für kleine Kinder hervorragend erklärt.
Rezensionen von Daggy:
Es macht großen Spaß diese tollen Gedichte zu lesen!
Der Biber mag den Otter lieber von Andrea Schomburg
„Reimgeschichten übers Anderssein“ lautet der Untertitel des Buches und das Cover zeigt uns den Biber, der dem Otter einen Fisch schenkt.
Die Biberoma möchte, dass Billy Biber sich eine Frau sucht, doch als sie sieht, wie Billy den Otter Otto küsst, sagt die Oma „Wenn sie sich lieben – warum nicht!“ Auf der nächsten Doppelseite lernen wir Klaus Braunbär kennen, der seinen Winterschlaf unterbricht, um im Schnee zu spielen.
Ich bin total begeistert von der nächsten Seite, denn dort stehen ganz viele rosa Flamingos und dazwischen Ringo ganz in grün. Denn er meint „Dies Grün für mich ist´s richtig! Ich find mich schön, Nur das ist wichtig!“ Aus Liebe zu einer Möwe zieht der Löwe nach Helgoland und fühlt sich so wohl dort, dass er ihr sagt „Ach, Erika! So nett wär´s nie in Afrika!“ Hahn Stanislaus tauscht seinen Job mit der Henne Lu, die nun am morgen kräht. „Wolf Willibald wird Vegetarier“ erzählt von einem Wolf, der sein Rudel verlässt und sich um die Rehe kümmert.
Jedes dieser wundervoll gereimten Gedichte über Tiere, die nicht das tun, was wir gemeinhin als normal bezeichnen, habe ich mit viel Freude gelesen. Ich liebe es, wenn die gereimten Texte so glatt über die Zunge sausen und das ist hier der Fall. Großformatige Bilder erfreuen zusätzlich das Auge, alles in allem ein erstklassiges Bilderbuch mit Humor und Witz, aber auch mit einem ernsten Thema.
Rezensionen von Ryria:
Cooles Konzept, etwas schwieriger Stil
Das Ministerium der Zeit von Kaliane Bradley
Das Konzept der Geschichte hat mich direkt überzeugt: Eine geheime neue Technik ermöglicht es, Personen aus der Vergangenheit in unsere Gegenwart zu holen. Dort bekommen sie eine Art Betreuer an die Seite gestellt, der sie an das neue Leben gewöhnen soll.
Hier im Fokus steht Polarforscher Graham Gore, den es fast 200 Jahre in die Zukunft verschlägt.
Interessant und durchaus auch mal lustig zu lesen fand ich seine Erkundung der heutigen Welt. Wir begleiten ihn auf dieser Reise im altbekannten und doch sehr fremden England und entdecken dabei unsere eigene Welt auch wieder ganz neu, das was für uns selbstverständlich ist, war damals noch eine Sensation oder unvorstellbar.
Parallel zu diesen Kapiteln gehen wir aber auch mit auf die Expedition von Gore, bei der er eigentlich damals ums Leben kam. Diese Kapitel fand ich nochmal besonders interessant, da Gore ja eine historische Persönlichkeit ist und die Erzählungen auf wahren Begebenheiten beruhen.
Gleichzeitig hätte ich mir aber auch gewünscht, dass man noch mehr zu den anderen Zeitreisenden/Expats erfährt, hier hätte man das Potenzial ruhig noch mehr ausschöpfen können.
Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz abgeholt, es gab zwar immer wieder mal passende Momente, allerdings hab ich die Chemie nicht wirklich gespürt.
Beim Stil und der Sprache bin ich zwiegespalten. Einerseits mochte ich die zahlreichen Abschweifungen von der Haupthandlung teilweise sehr gerne, andererseits habe ich sie zwischendurch auch mal als zäh empfunden.
Themen wie die Macht der Sprache haben mich zum Nachdenken angeregt, während ich gleichzeitig den Schreibstil mit seinen eher ungewöhnlichen Formulierungen manchmal verflucht habe.
Insgesamt war es nicht so ganz das, was ich zuerst erwartet habe, jedoch hat mich die Geschichte doch zum Großteil überzeugen können.
Rezensionen von Daggy:
Mich hat es begeistert
Wenn das jeder macht?! von Manuela Olten
Gestalten mit großen Augen tummeln sich auf dem Cover, der Name der Autorin wurde schon mit „Popo“ und „Pipi“, den Lieblingswörtern aller Kita-Kindern, überschrieben.
Ein glatzköpfiger Mann mit Gummihandschuhen und einer Schürze fragte ein Mädchen, dass viele dreckige Tapsen auf dem Boden hinterlassen hat, „Wenn das jeder macht…“ und antwortet provokativ „Dann?“.
Auf jeder der folgenden Doppelseiten sehen wir den Buchtitel und zunächst geht es um „Gute Laune!“ und wir sehen viele unterschiedliche lachende Gestalten. Brummige Gesichter schauen uns auf der nächsten Doppelseite an, hier regiert die schlechte Laune. Positiv geht es weiter, hier wird viel „Danke“ gesagt und alle strahlen. Ihr könnt euch schon denken, dass jetzt wieder etwas nicht so Tolles passiert, und wahrhaftig, hier sind alle rücksichtslos und tun sich weh. Zum Glück gibt dann wieder Hilfe und am Ende bekommt ein Team den Pokal. So geht es im ständigen Wechsel weiter und es gibt eine Menge zu sehen, denn auf allen Seiten sind viel kleine Bilder, auf denen es viel zu entdecken gibt. Sprechblasen geben ergänzen die Illustrationen sehr gut.
Witzige Gestalten, die aber sehr schön die Gemütslage abbilden. Es macht sicher auch Spaß das Buch allein anzuschauen, denn es gibt ja nicht viel Text zu lesen, aber viel zu entdecken.
Ein spaßiges Bilderbuch über Gefühle.











