Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Mehr Slow Burn geht nicht
Variation - Für immer oder nie von Rebecca Yarros
Romance von Rebecca Yaros ist wirklich jedes mal next Level. Und Ballerina trifft Rettungschwimmer ist eine Konstellation von der ich gar nicht wusste, dass ich sie brauche, aber man war das toll. Und irgendwie auf diese Helden-Art auch total sexy, gefährlich und was besonderes. Habs sehr geliebt.
Die Story ist voller Groll, Schmerz und alter Geheimnisse, die die Wucht haben, Leben zu zerstören.
Thematisch also auch sehr interessant aufgearbeitet, sodass neben der Lovestory auch sehr anderes zu passiert. Vor allem auch alles rund um die Welt des Balletts war super mitreißend und emotional aufgeladen. Habe da auch einfach richtig mitgefiebert.
Und Allie und Hudson waren einfach umwerfend. Die Anziehung war super greifbar und gleichzeitig waren die Zweifel und die Aufopferung der beiden super schmerzlich zu verfolgen. Trotzdem ist ihre gemeinsame Geschichte einfach sehr nahbar. Es gab viele schöne Schmacht-Momente, die einen mitten ins Herz treffen.
Ja was soll ich sagen? Habs quasi inhaliert, liebe es und will gerne mehr davon.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Omi macht Wahlkampf
Ihr habt es gut, ihr habt ja mich von Renate Bergmann
Hach Gott, ich liebe Renatchen. Ganz ehrlich diese Geschichte hat wieder so viel herrlichen Witz und Situationskomik (z.B. wenn Renate sich dreht wie eine Nackttänzerin im Rotlichtlokal)- schamlos und charmant zur gleichen Zeit.
Renates Sicht auf die Welt und ihre Zeitgenossen finde ich herrlich unterhaltsam.
Ich liebe es, wie sie ihre Bekannten aufs Korn nimmt und habe mehr als einmal schallend lachen müssen.
Die Kapitel sind wieder wunderbar kurze Episoden aus dem Leben der rüstigen Rentnerin. Dadurch kann man auch mal kurze Lesesessions einlegen, die einem den Tag versüßen. Und obwohl ich so ziemlich jedes Buch aus der Reihe gelesen habe, habe ich noch keine übermäßigen Dopplungen bemerkt, auch wenn bestimmte Leitmotive wie die Tupperdosen voll Beerdigungskuchen auch hier wieder ihren Auftritt haben. Das Buch ist voll von frischem Witz und Esprit, und kann dadurch auch wunderbar unabhängig gelesen werden.
Renates Blick auf die Lokalpolitik ist wunderbar offenherzig und erfrischend. Da fallen Begrifflichkeiten wie „das Leben auf der Aperol-Spur“, die einen immer wieder schmunzeln lassen und leider ziemlich zutreffend sind, wenn man selbst vom Dorf kommt. Bei uns wird Politik auch am Stammtisch gemacht.
Trotz des politischen Rahmenthemas, erzählt sie Omi aber gewohnt ausschweifend aus ihrem Leben und von ihren Erlebnissen, lässt sich eher über die Fortpflanzungsfreudigkeit der Familie des Gegenkandidaten aus, denn über tatsächliche politische Leitmotive.
Mir hats wieder unfassbar gut gefallen.
Rezensionen von Ameland:
Drei starke Frauen gehen ihren Weg
Die Hummerfrauen von Beatrix Gerstberger
Beatrix Gerstenberger gibt uns einen Einblick in das Leben der 72-jährigen Ann, die sich in Maine als Hummerfischerin durchgesetzt hat, sowie in das der 54-jährigen Julie, die ebenfalls ihren Unterhalt mit Hummerfischen verdient und der 28 Jahre alten Mina, die es an den Urlaubsort ihrer Kindheit verschlagen hat.
Gemeinsam ist den Frauen, die zu Freundinnen geworden sind, dass jede auf die ein oder andere Weise einen Verlust erlitten hat und wieder ins Leben finden musste.
Das Leben in Stone Harbour ist nicht leicht. Die meisten Bewohner leben vom Hummerfischen und das raue Meer hat schon manchen Sohn oder Ehemann verschlungen. So rau wie die See sind auch die Bewohner, aber im Ernstfall stehen sie fest zusammen.
Ich mochte wie ich durch Rückblicke, Erinnerungen und Gespräche immer tiefer in die Geschichte und somit in das Leben der drei Frauen eintauchen konnte. Durch die bildhafte und bildgewaltige Beschreibung dieses Fleckchen Erde und seiner Bewohner kam mein Kopfkino auf Touren und ich meinte den stürmischen Wind im Gesicht zu spüren und das Salz auf meinen Lippen zu schmecken.
Ein wunderbarer Roman, der von Liebe, Freundschaft, Verlust, Verzeihung und dem täglichen Kampf des Lebens erzählt. Ich habe das Buch, das mich auch zum Nachdenken angeregt hat mit einem wohligen Seufzer geschlossen.
Rezensionen von Sternzauber:
Ein absolutes Lesehighlight für mich!
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Das Cover von „Das Geschenk des Meeres“ von Julia R. Kelly gefällt mir ausgesprochen gut! Ich liebe die farbliche Reduktion auf Blau und Weiß mit dem pinken Akzent des Autorinnennamens – diese Gestaltung hat für mich etwas sehr Elegantes, Reduziertes und doch Einnehmendes. Das wogende Meer im Bildvordergrund strahlt Kraft aus und zeigt die Rauheit, die diesem Element innenwohnen kann und die in der Geschichte eine wesentliche Rolle spielt.
Überhaupt passen Covergestaltung und Buchinhalt für mich extrem gut zusammen.
Das Buch spielt in Schottland und erzählt die Geschichte von Dorothy, die einst als junge Lehrerin nach Skerry kam und dort auf tragische Weise ihren Sohn Moses verliert. Jahre später wird am Strand ein Junge angespült, der Dorothys verlorenem Sohn auf unerklärliche Weise sehr ähnelt und der all die Fragen nach den Umständen rund um Moses Verschwinden wieder aufwirft…
„Das Geschenk des Meeres“ ist eine düstere Geschichte, durchzogen von Verlust, Trauer und Schuldzuweisungen. Und trotzdem habe ich mich bei der Lektüre nicht unwohl gefühlt – ganz im Gegenteil! Julia R. Kelly gelingt es außergewöhnlich gut ein Setting zu schaffen, das mich mit seinen authentischen und individuellen Charakteren gefangen nahm, in dessen Welt ich ganz eintauchen konnte und in dem ich mich zunehmend heimisch fühlte. Dorothy ist mir in all ihrer Unsicherheit und mit all ihren Selbstzweifeln sehr schnell ans Herz gewachsen und Joseph ist einer meiner Lieblingsprotagonisten geworden. Skerry, als Ort des Geschehens, ist atmosphärisch dicht und detailliert beschrieben, so dass ich mir die Umgebung immer sehr gut vorstellen konnte und das Dorfgefüge wirkt mit typischen und doch individuellen Zügen sehr realistisch.
Nicht nur durch das nahe Meer und die Naturgewalten der Elemente wartet diese Geschichte mit einer atmosphärischen Wucht auf, die mich regelrecht umgehauen hat. Einmal eingetaucht, wollte ich das Buch überhaupt nicht mehr zur Seite legen und die vielen offenen Fragen zu Vergangenheit und Schicksalsverlauf spukten permanent in meinem Kopf herum. Beeindruckend und meisterlich, mit wie viel Spannung mich diese Geschichte fesseln konnte und trotzdem ganz leise und unaufgeregt daher kam!
Manche Wendungen bzw. Szenen der Geschichte haben mich extrem berührt und nicht nur einmal hätte ich Dorothy gerne geschüttelt, um sie „zur Vernunft“ zu bringen oder sie in den Arm genommen, um sie zu trösten, hätte ich Joseph gerne unterstützt und Moses beschützt. Die ganze Geschichte hat für mich genau den richtigen Ton getroffen und mich tief beeindruckt und berührt. Die Autorin hat Gefühle so innig und tief dargestellt, dass ich mich ihnen beim Lesen überhaupt nicht entziehen konnte.
Neben dem Haupterzählstrang rund um Dorothys Erleben lernen wir in der Geschichte auch weitere Gegebenheiten und Personen des Dorflebens kennen, tauchen ein wenig in die Mythenwelt Schottland ein und sehen uns der Lebensrealität nah am Meer um 1900 gegenüber. Für meinen Geschmack ist es der Autorin herausragend gut gelungen alle Elemente stimmig zu vereinen und dadurch eine runde, facettenreiche und doch fokussierte Geschichte zu erzählen, die die LeserInnen gefangen nehmen kann!
Der Text lässt sich ausgesprochen leicht und angenehm lesen und ich mag es sehr, dass das Geschehen immer wieder aus verschiedenen Perspektiven heraus weiter erzählt wird. Immer mehr entspinnt sich beim Lesen ein Geflecht aus Zusammenhängen, Verwicklungen und gegenseitiger Beeinflussung, dessen Entschlüsselung ich entgegen gefiebert habe und auch wenn ich sehr wohlig-zufrieden war, als sich endlich alle Fragen geklärt hatten, war ich wirklich traurig darüber, das Ende dieser Geschichte erreicht zu haben…. Was für ein tolles, beeindruckendes, sehr berührendes und nachhallendes Leseerlebnis! Ich würde 7 Sterne geben, wenn ich könnte und spreche eine berauschte Leseempfehlung von Herzen aus!
Rezensionen von peppi:
Zwei Leben
Wohin du auch gehst von Christina Fonthes
"Wohin du auch gehst" ist der Debütroman von Christina Fonthes.
Die in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, geborene Autorin, erzählt in ihrem Roman die Geschichte zweier Frauen.
Bijoux , eine junge Frau aus Kinshasa wird nach London geschickt und verliebt sich dort zum ersten Mal in eine Frau.
Ihre Tante Mia, zu der man sie schickt, ist streng religiös. Sie ahnt nicht von Bijoux Geheimnis. Aber auch sie hat ein Geheimnis, das sie aus Afrika fortgehen lies.
Obwohl ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte mich mit den Zeitebenen und den Personen zurechtzufinden, konnte ich das Buch bald nicht mehr aus der Hand legen. Mit ihrem Debütroman ist Christina Fonthes ein Buch gelungen, das unter die Haut geht und noch lange nachhallt.
Es ist eine Geschichte über Migration, queere Identität und familiärer Geheimnisse.
Ein großes Lesevergnügen!
Rezensionen von Nele33:
anstrengend
Thanatopia von Tom Hillenbrand
Mit "Thanatopia" hat Tom Hillebrand den dritten Band nach "Drohenland“ und "Hologrammatica“ veröffentlicht.
Nachdem mich die ersten beiden Bände absolut in ihren Bann ziehen konnten, bin ich von Thanatopia doch etwas enttäuscht. Die Geschichte spielt in Wien im Jahr 2095, für uns heute eine unvorstellbare Welt.
Nichts ist mehr so, wie es uns heute bekannt ist.
Kommissar Landauer leitet die Ermittlungen um den Tod einer jungen Frau, als er darüber informiert wird, dass eine zweite Leiche gefunden wurde. Kurios und verstörend, die Leiche ist mit der ersten Toten identisch, selbst der DNA Abgleich stimmt überein. Ab da wurde es für mich dann doch zu wirr, die Gefäße und Clone, die sich in der Geschichte tummeln, die hochgeladenen Gehirne in Rechnern inkl. Backups. Dazu dann noch die Deather und die KI, wurden mir ab der Hälfte des Buches zuviel. Hinzu kommt, dass es nur zwei ausgefeilte und tiefe Charaktere ( Kommissar Landauer und Stasja) gibt, die anderen blieben für mich etwas flach und somit auch flüchtig.
So begeistert ich von den ersten beiden Bänden der Trilogie (bitte keinen 4. Band mehr) war, so enttäuscht war ich vom dritten Teil, auch wenn die schriftstellerische Leistung von Tom Hillebrand wieder mit grandios zu bewerten ist. Gerade dies hat mich hier beim Lesen sehr angestrengt.
Das Ende blieb mir ein wenig unverständlich und lässt mich fragend zurück. Nur lesbar, wenn die ersten beiden Bände bekannt sind.
Rezensionen von Bettina:
Wundersame Natur
Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber
Dieses Buch besticht nicht nur durch viele detaillierte und teils großformatige Fotos (von der Autorin aufgenommen) und die umfangreichen Informationen über die kleinen und kleinsten Tierchen, die von den meisten übersehen oder als unangenehm empfunden werden. Auch die Texte sind sehr lesenswert. Hier wird nicht über das Thema „berichtet“, man spürt schon auf den ersten Seiten, dass Jasmin Schreiber dieses Thema mit Herzblut und Begeisterung verfolgt.
Wie sie zu Beginn erzählt sogar schon seit ihrer Kindheit. Ich konnte mir bildlich vorstellen wie sie ihr Tierkrankenhaus eingerichtet hat... Umso schöner, dass sie aus dieser Leidenschaft nun ein Buch gezaubert hat, das alle mitnimmt, die sich mit den eher (un)gewöhnlichen Tieren beschäftigen möchten. Und diese Tiere können zumeist ohne viel Aufwand selbst in der Natur um uns herum beobachtet werden, es sind weder weite Reisen noch langes auf-die-Lauer-legen erforderlich. Ein Aufruf an jeden, diesen Tieren mehr Aufmerksamkeit zu schenken oder zumindest achtsam zu sein, dass sie nicht durch uns zu Schaden kommen. Natürliche Feinde haben sie genug. Der Schreibstil liest sich super und kommt sehr locker daher, nicht das was man normalerweise von Sachbüchern kennt. Eine klare Empfehlung!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Großartig!
Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber
W
undervoll erzählt, informativ und gleichzeitig unterhaltsam - auch wenn ich seit der Lektüre vom "Philosophenschiff" Herrn Köhlmeier nicht mehr jeden kleinen Nebenhinweis glaube.
Aber diese CDs sind es wert, gehört und immer wieder gehört zu werden!
Ganz großes Hirn- und Hörvergnügen!
Rezensionen von Krani:
Stimmungsvoll
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Im schottischen Fischerdorf Skerry wird ein kleiner Junge an Land gespült. Er lebt, und er erholt sich bei der Lehrerin Dorothy, die vor vielen Jahren einen kleinen Jungen an das Meer verloren hat.
Die Geschichte entwickelt sich auf zwei Zeitebenen. Im Jahre 1900 kommt Dorothy ins Dorf, um zu unterrrichten.
In der Gegenwart nimmt das Geschehen um den Findeljungen seinen Lauf, dabei werden Erinnerungen an die damalige Zeit wach. Ich musste manchmal nachschauen, ob ich gerade eine frische Erinnerung lese oder eine nacherzählte Vergangenheit. Aber alle Kapitel sind so betitelt, dass man sich stets gut orientieren kann.
Das Lebensgefühl der Menschen ist damals wie heute eng mit dem Meer verbunden. Einzelheiten gehen besonders zu Herzen: ein verlorener Stiefel, ein roter Ball zeigen die Machtlosigkeit des Einzelnen gegenüber der wilden Natur. Alte Sagen vom Meer werden erzählt und man fragt sich, was davon wahr sein könnte.
Der Stil ist sehr emotional. Nah an den Figuren werden ihre Sehnsüchte und Verletzungen beschrieben. Niemand hier ist ohne Vorgeschichte, insbesondere nicht Dorothy, die von einer lieblosen Mutter gelernt hat, keine Gefühle zu zeigen. So ist die Atmosphäre im Roman stets stürmisch, kühl und rau.
Eine fesselnde und stimmungsvolle Reise ans Meer.
Rezensionen von Streiflicht:
Spannende, düstere Fortsetzung
Aschesommer von Benjamin Cors
Nachdem ich damals schon den ersten Band voller Spannung und Nägelkauen fast atemlos gelesen habe, war ich natürlich zu neugierig, was der Autor Benjamin Cors uns hier im zweiten Band serviert.
Erneut ist diese Geschichte regelrecht packend und zieht einen als Leser total in die Seiten hinein. Man möchte das Buch hat nicht mehr aus der Hand legen und einfach immer weiter lesen.
Man vergisst nicht nur das Essen, Trinken und Schlafen, sondern manchmal auch fast das Atmen.
Die Geschichte ist nicht nur extrem spannend, sondern auch sehr berührend und extrem düster. Wie auch schon beim ersten Band führt der Autor seine Leserschaft tief in die Abgründe der menschlichen Psyche und Seele und lässt einen immer wieder erschaudern. Weder dieses noch das erste Buch "Krähentage" ist etwas für empfindlichere Gemüter. Die Geschichten hallen auch nach dem Ende noch sehr lange nach.
Autor Benjamin Cors schreibt gekonnt und geschickt, mit unerwarteten Wendungen und so, dass man zwar ahnt, was nicht stimmt, am Ende aber trotzdem krass überrascht ist. Wow! Wer es düster und tiefgründig mag, wird auch von dieser gelungen Fortsetzung wieder begeistert sein.









