Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Cellissima:
Überzeugt durch Kulisse, Atmosphäre und kleine Weisheiten
A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe von Katharina Herzog
Sophie ist eine höchst erfolgreiche Restaurantkritikerin, doch ihr Privatleben ist von Krisen gezeichnet. Dadurch beeinflusst, schreibt sie eine vernichtende Kritik über das Model Annabelle und deren neues Restaurant in London. Es folgen ein shitstorm und eine Beurlaubung durch den Sender. Um ihren Job zurückzubekommen, muss Sophie beweisen, dass sie es besser kann: Sie soll aus dem Smugglers´ Inn in einem kleinen Nest in Cornwall ein Sternerestaurant machen.
Wider Erwarten leben Sophie und ihre Tochter sowie ihre Mutter sich schnell ein und lernen diesen Ort kennen und lieben - nicht zuletzt wegen Lennox, dem ebenso guten wie attraktiven Koch ...
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Liebesromane sind nicht mein bevorzugtes Genre; ich bin hier sehr wählerisch, die meisten sind mir zu seicht, nur wenige, etwa Warte auf mich am Meer von Amy Neff, treffen meinen Geschmack.
Vorliegend hat mich vor allem der Schauplatz Cornwall gereizt, da ich England liebe.
Katharina Herzogs Stil lässt sich angenehm und flüssig lesen.
Es dauert knapp 100 Seiten, bis sie in Cornwall ankommen. Auf diese hätte ich verzichten können, das war zu sehr in die Länge gezogen, und gerade in dieser Anfangsphase wirkte der Roman auf mich ziemlich seicht und konnte mich nicht wirklich begeistern.
Mit der Ankunft in Cornwall änderte sich dies zum Glück.
Die Figuren können größtenteils überzeugen, die Geschichte ist durch die Kulisse schön atmosphärisch, wenngleich die Handlung mich nicht immer überzeugen konnte.
Gut gefallen hat mir, dass zwischendurch auch tiefgründigere Themen behandelt wurden und sich in diesem Auftaktband auch kleine Weisheiten finden. Dies hat den Roman aufgewertet.
Ansonsten ist die Geschichte aber leicht, wenn auch glücklicherweise nicht mehr wirklich seicht, und sehr vorhersehbar.
Besser wäre es gewesen, sich in diesem Band ganz auf Sophie und Lennox zu konzentrieren. Hier hat die Autorin zu schnell zu viel gewollt.
Dafür, dass es nicht mein Lieblingsgenre ist, wurde ich trotz der Kritikpunkte doch noch positiv überrascht und hätte mir vorstellen können, die Reihe weiterzuverfolgen. Allerdings wird Annabelle im Mittelpunkt des nächsten Bandes stehen. Ich mag diese Figur nicht, daher werde ich den zweiten Band wohl doch eher nicht lesen.
Fazit: Fing schwach an, wurde dann besser. Trotz der Kritikpunkte eine nette Geschichte, die einen nach Cornwall entführt und einem ein paar entspannte Lesestunden schenkt.
Leserinnen, die Liebesromane lieben, dürften "A Taste of Cornwall" lieben.
Rezensionen von Liselottchen:
Ein Hase büchst aus
Jim Salabim und der Mogel-Strauß von Karsten Teich
Jim, der Hase, lebt mit anderen Tieren in einem Zauberhut und wird bei jeder Show aus dem Hut »gezaubert«. Doch dazwischen ist ihm langweilig. Er will den Hut verlassen und auf Abenteuersuche gehen. Mit von der Partie sind ein Dutzend Küken. Doch die Tauben passen auf und verfolgen die Ausreißer .
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Ich habe das Buch zusammen mit meiner Enkelin, die gerade die erste Klasse hinter sich hat, gelesen. Die Idee vom Zauberhut, in dem alle Tiere leben, fanden wir toll und dass es dem Hasen da zu eng wird, ist nachvollziehbar. Die Zeichnungen sind lustig und die bunt gestalteten Bilder laden zum Entdecken ein. Es sind zahlreiche lustige Ideen drin, wie beispielsweise, dass sich der Hase auf der Flucht in ein Hasenkostüm steckt. Die Ereignisse sind aneinandergereiht, teilweise war meine Enkelin verwirrt – ist der Zauberstab nun echt oder der Zauberer nur ein Schwindler? Manche Formulierungen sind eher für Erwachsene gedacht: Insta-Bamm und Klick-Klock, meine Enkelin ist noch ohne Handy und kennt die sozialen Netzwerke (zum Glück) nicht. Das Bild gegen Ende ist ansprechend, der Hase genießt seine Freiheit und liegt mit den Küken auf einer Wiese. Dabei hätte man es belassen können – das letzte Bild vom Zauberer mit den Tauben, der ihnen den Auftrag gibt, die Ausreißer zu suchen, lässt quasi das Ende offen.
Fazit: ein liebevoll illustriertes Bilderbuch, das meine Enkelin gern gelesen hat.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mir nicht gefallen
Grandhotel Giessbach. Das schwarze Gold von Phil Brutschi
Dieser zweite Krimi rund um das Grandhotel Giessbach, das abermals Schauplatz einer Konferenz der Orion-Gesellschaft für Fortschrittsfragen ist, wird als fesselnder Spionageroman angepriesen. Obwohl ich, wie so oft, den oder die Vorgänger nicht gelesen habe, hat mich der Klappentext angesprochen. Doch leider hat mich dieser historische Krimi, der am Vorabend des Ersten Weltkriegs spielt, enttäuscht.
Wie der Titel deutlich macht, geht es um das schwarze Gold, sprich um Erdölvorkommen, die sich gerissene Geschäftsleute, die den nahen Krieg schon auf dem Radar haben, unter den Nagel reißen wollen. Natürlich soll dies verhindert werden. Dazu werden so radikale Mittel wie eine Bombe, die das Luftschiff LZ 11, mit dem klingenden Namen Viktoria Luise, zum Absturz bringen sollen sowie vergifteter Wein im Grandhotel eingesetzt.
Und wieder sind einige Mitglieder der Orion-Gesellschaft mit dabei, die nicht das sind, was sie vorgeben.
Auch der junge Erfinder Carl Lohser aus dem ersten Band ist wieder mit seinem Elektromobil dabei und hat abermals das Nachsehen, da man lieber auf den Verbrennermotor setzt.
Manches erscheint mir ein wenig unglaubwürdig. Das Bordpersonal des LZ 11 lässt einen Passagier, in dem Fall Amanda, allein im Gepäckraum des Luftschiffes herumstöbern? Dann findet sie das Paket mit der Bombe und wirft es aus dem Fenster?
Fazit:
Leider hat mir dieser Spionageroman nicht gefallen, daher gibt es nur 2 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Schatten der Vergangenheit
Sachertorte mit Schuss von Ulrike Moshammer
Ulrike Moshammer nimmt uns wieder zu einem kulinarischen Krimi nach Bad Gastein mit. Dieser dritte Krimi für Valie Thaller und ihre Freundin Nora lockt schon auf dem Cover mit einer köstlichen österreichischen Mehlspeise: der Sachertorte, deren Herstellung der krönende Abschluss eines Tortenwettbewerbs, der auch im TV zu sehen sein wird.
Nun die teilnehmenden Patisserie-Team sind in den diversen Hotels einquartiert, um in den Hotelküchen unter den Scheinwerfern der Kameras ihre Torten zu backen. Auch im Grandhotel der Familie Thaller ist ein Konditor-Team untergebracht. Ganz glücklicht ist man mit den Gästen nicht, denn sie beanspruchen in der Hotelküche mehr Platz als ausgemacht und dann verschwindet ein Crew-Mitglied spurlos. Doch das ist zunächst keine Aufregung wert, sondern, dass Valerie Zeugin wird, wie ein Mann erschossen wird. Noch schlimmer ist, dass ausgerechnet das Jagdgewehr ihres Schwagers Christian die Tatwaffe ist.
Viktor, Valeries Ehemann heißt für gewöhnlich ihre Schnüffeleien nicht gut, bittet aber sie und Nora Christians Unschuld zu beweisen. Also freie Fahrt den tüchtigen Ermittlerinnen, oder?
Sie stoßen auf einen Blutfleck, ein hingeworfenes e-Bike sowie eine zweite Leiche. Immerhin, verständigen sie diesmal flott die Polizei. Obwohl es nicht einfach ist, weitere Recherchen anzustellen, denn sowohl die beiden Toten als auch der verschwundene Patissier sind Deutsche, stecken sie auf ihren Walkingrunden ihre Nasen in Dinge, die gefährlich werden können ...
Meine Meinung:
Die Krimis von Ulrike Moshammer bestechen durch ihre lebhafte Beschreibung von Bad Gastein und dessen Umgebung. Ich habe den Gasteiner Wasserfall regelrecht rauschen gehört. Zwischendurch wird ein bisschen Geschichte eingestreut und auch die Sorgen der Bewohner, die auf der einen Seite eine Renaissance der zahlreichen Hotels aus der Belle Epoque haben möchten, und sich aber gleichzeitig vor zu vielen Touristen fürchten, werden angesprochen.
Gut gefallen haben mir die Gedanken von Valerie zu den Fernseh-Koch-Shows, sowie, dass sich die Charaktere weiterentwickeln dürfen. So ist das Verhältnis zur Kripo ein wenig entspannter als noch zuletzt. Klar, die Polizei ist sehr gut ausgebildet, weiß was sie tut und will bzw. darf sich durch Zivilisten nicht ins Handwerk pfuschen lassen. Aber das vielfältige Wissen der Ortsansässigen über Land und Leute anzuzapfen, das bringt auch hier den Erfolg.
Ein besonderes Schmankerl sind die Rezepte jener Torten, die beim Wettbewerb gebacken, gekostet und bewertet werden: Sachertorte, Linzertorte, Esterházy-Torte und Malakofftorte.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Cozy-Krimi 4 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gefallen
Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler
Zum Inhalt:
Hanna hat den Plan über die sogenannten Verschickungskinder von Borkum zu berichten, denn auch ihre Mutter hat bei einer solchen Verschickung Schlimmes erlebt. Auf der Insel stößt sie auf viel Widerstand, aber der Inselarzt Ole steht ihr zur Seite. Eines Tages wird ihr ein Tagebuch zugespielt, dass einer Betreuerin gehört hatte.
Immer mehr wird klar, dass es ein Verbrechen gab.
Meine Meinung:
Es ist nicht das erste Buch, dass ich über Verschickungskinder gelesen habe, diesmal fand ich die Geschichte allerdings noch ein Stück berührender, da zwar nicht die Autorin selbst, aber ihre Geschwister auch eine Erfahrung in die Richtung gemacht haben. Man kann einfach nicht ermessen, was die Kinder durchgemacht haben. Den Eltern entrissen, voller Heimweh, werden sie gequält und müssen einfach nur gehorchen, schrecklich. Die Geschichte, die die Autorin darum gesponnen hat, hat mir gut gefallen. Auch die Ereignisse in der Gegenwart, bei denen einiges ans Licht kommt und letztendlich auch fast tödlich hätte enden könne, fand ich sehr spannend erzählt. Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von Natalie:
Tiefe Abgründe
Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko
Die Leiche des erst siebzehnjährigen Jonas wird in dessen Heimatort Kristinestad aufgefunden. Die Verletzungen erzählen eine Geschichte, die nicht zum vermeintlichen Selbstmord passen wollen. Kriminalkommissar Mats Bergholm, der selbst in dem Küstenort aufgewachsen ist, nimmt sich dem Fall an. Gleichzeitig versucht Journalistin Eevi Manner durch ihre Recherche Licht ins Dunkle zu bringen.
Der Krimi an der finnischen Schärenküste überzeugt mit interessanten Charakteren, aber auch einer Geschichte, die einen beim Lesen definitiv nicht kalt lässt. Die Atmosphäre reicht von spannend über bedrückend bis hin zu düster. Spannungspausen bieten die privaten Einblicke von Mats und Eevie, in denen man die beiden besser kennenlernt. Für mich ein gelungener Krimi und ich freue mich auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Anndlich:
Auch Seeräuber müssen zum Zahnarzt
Born to perform - Sei das Rad, nicht der Hamster von Caspar Bendix
Bo Martens hat sein Studium gerade abgeschlossen und findet sich zum ersten Mal in der Arbeitswelt wieder. Sein Job bei ‚Stein‘ soll der erste Schritt sein, wohin ist allerdings offen. Drei Wochen nach seinem Einstieg wird er von seinen Chef, dem Topmanager Dr. Thomas Meermann, in sein Büro zitiert, dort bekommt Bo nicht nur einen Termin beim Zahnarzt, sondern auch einen ganz besonderen Vortrag zur Open-Door-Policy Meermanns.
Zwei Themen, die Bos Leben in nächster Zeit mächtig in Aufruhr bringen.
Born to perform - Sei das Rad, nicht der Hamster von Caspar Bendix fiel mir bereits vor dem Lesen durch das außergewöhnliche Cover auf. Eine Anmerkung, die ich äußerst selten gebe, weil das Cover meistens wenig über den Inhalt sagt, aber in diesem Fall hab ich mich während des Lesens wirklich sehr darüber gefreut, dass das Cover eine solche Nähe zum Inhalt besitzt! Einfach schön, wenn man solche Verbindungen ziehen kann.
Nun aber zum Inhalt. Den Anfang fand ich wirklich sehr gut, der Humor war pfiffig und hat für einige Lacher gesorgt, vor allem Bos erster Besuch beim Zahnarzt war sehr amüsant. Auch die ersten Begegnungen mit Meermann haben mir gefallen, allerdings haben diese sich bei mir auf Dauer abgenutzt und irgendwann war Meermann nur noch anstrengend. Ein Gefühl, das ich gegenüber Bos bestem Freund Jan Hansen leider von Beginn an hatte, weswegen die Kombination Bo und Jan mich gar nicht abholen konnte. Umso besser haben mir jedoch die Szenen zwischen Bo und Laura gefallen, hier blieb der Humor für meinen Geschmack durchweg auf einem schönem Level!
Insgesamt war es daher ein Buch mit höhen und tiefen, das ich an einigen Stellen sehr gerne und an anderen weniger gerne gelesen habe. Daher habe ich ab und an zum Hörbuch gegriffen, welches Caspar Bendix super eingesprochen hat!
Rezensionen von Island :
Zurück ins Leben
Noch fünfzig Sommer mehr von Avril Maury
Das Cover lässt einen leichten Sommerroman mit einer wildromantischen Küste als Schauplatz vermuten. Dem ist aber nicht so, viel mehr stehen große Verluste und die Bewältigung der Trauer im Mittelpunkt der Handlung.
Eleni ist bei ihren Großeltern in einem einsamen Haus im Wald, unweit der Küste in der Bretagne aufgewachsen, seit sie ein Kleinkind war.
Bei ihnen verbrachte sie eine glückliche Kindheit. Den Tod der Großeltern hat sie aber nur schwer verkraftet und lebt als junge Frau seht zurückgezogen in deren Haus, bis sie Théo an sich heranlässt, der zu ihrer großen Liebe wird und dann viel zu früh stirbt. Eleni ist verzweifelt und zieht sich wieder vollkommen zurück, bis sie plötzlich Pflanzen und kurze Botschaften mit Erinnerungen an glückliche Zeiten erhält und keine Idee hat, wer dahinter stecken könnte. Doch sie bewirken, dass sie sich wieder mehr nach draußen wagt und weniger gehen lässt.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war ungewöhnlich und ich bin mir nicht sicher, ob sie sich in der Realität wirklich genauso zutragen hätte können, aber sie zeigt, wie Eleni, wenn auch sehr langsam zurück ins Leben findet, obwohl sie viele leidvolle Erfahrungen machen musste. Das beschreibt die Autorin sehr einfühlsam. Eleni als Protagonistin war mir sympathisch, sodass ich mit ihr gelitten habe und auch die Schauplätze konnte ich mir durch die anschauliche Erzählweise gut vorstellen.
Rezensionen von Island :
Weit weg von daheim
Am Meer ist es schön von Barbara Leciejewski
Bei diesem Roman haben sowohl die Autorin, von der ich schon einiges gelesen habe, als auch die Covergestaltung und der Titel mich neugierig gemacht. Das Foto des Mädchens am Strand zeigt, dass die Geschichte vor einigen Jahrzehnten spielt.
Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt. 2018 und 1969.
Damals war Susanne acht Jahre alt und ihr wurden vom Amtsarzt sechs Wochen Kur an der Nordsee verordnet. Zusammen mit anderen Kindern wird sie nach St. Peter Ording ins Haus Morgentau verschickt, wo verschiedene "Tanten" ein hartes Regiment führen. Diese Zeit und ein damit verbundenes besonders traumatisches Erlebnis verfolgt Susanne auch im hohen Erwachsenenalter noch bis in ihre Alpträume. 2018 liegt dann ihre Mutter in einer Seniorenresidenz im Sterben und Susanne beginnt langsam, sich den schlimmen Erlebnissen in ihrer Kindheit zu stellen und sich ihrer eigenen Tochter zu öffnen.
Ich fand den Roman um die so genannten Verschickungskinder sehr eindrucksvoll. Man kann sich sehr gut in die Kinder und das, was sie auf ihren Kuren an der See erleben mussten, hineinversetzen und erfährt mehr über das Unrecht, das ihnen im Namen der Gesundheitsvorsorge angetan wurde. Aus heutiger Sicht ist es kaum vorstellbar, so junge Kinder überhaupt so lange von ihren Eltern zu trennen und damals waren die Verhältnisse, in denen sie ihre Kuren verbrachten, obendrauf alles andere als liebevoll. Der Schreibstil der Autorin war gewohnt gut lesbar und machte das Leid der Kinder und die unerträglichen Bedingungen sehr anschaulich.
Rezensionen von Island :
Der Traum vom Dolce Vita
Teddy von Emily Dunlay
Wie das Cover bereits vermuten lässt, spielt der Roman Ende der 60er Jahre. Teddy Carlyle hat für die damalige Zeit spät geheiratet und zieht mit ihrem Ehemann, der für die amerikanische Botschaft arbeitet, nach Rom. Von Italien erhofft sie sich Dolce Vita und Glamour, ihr Ehemann scheint darauf aber wenig Lust zu haben.
Zugleich hat sie wenig Mitspracherecht, was die Gestaltung des gemeinsamen Lebens und das Geldausgeben angeht, obwohl sie selbst ein gewisses Vermögen mit in die Ehe gebracht hat. Als sie ohne ihren Mann auf einer Feier in der Botschaft ist, schießt ein Paparazzi eine kompromittierende Aufnahme von ihr und dem amerikanischen Botschafter und Teddy hat eine Menge Probleme zu lösen.
Ich fand die Zeitreise ins Rom Ende der 60er Jahre sehr unterhaltsam und es war interessant, mehr über das Leben von Teddy als Diplomatengattin zu erfahren, das in der damaligen Zeit nicht so glamourös war, wie man meinen könnte. Teddy wirkt teilweise etwas naiv, nichtsdestotrotz muss man sie einfach mögen und leidet mit ihr mit, wenn sie sich in ungute Situationen manövriert. Was die Handlung angeht, gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Der Schreibstil ist gut nachvollziehbar und anschaulich. Ich habe das Hörbuch gehört und fand die Sprecherin passend gewählt. Man konnte ihrer Vortragsweise gut folgen und ihre Stimme harmonierte mit dem Erzählten.











