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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nessabo:

Innovative Idee und guter Auftakt, dann aber mit deutlichen Schwächen

Wedding People (deutsche Ausgabe) von Alison Espach

Ich fand die Figurenkonstellation des Romans wirklich äußerst reizvoll. Zwei Frauen treffen in einem Luxus-Hotel aufeinander. Während die eine ihre minutiös geplante, glamouröse Hochzeit feiern möchte, ist die andere nur für ihren Su!zid gekommen. Leider hat der Roman für mich aber zu sehr an der Oberfläche gekratzt, sodass das Potenzial der Idee für mein Empfinden nicht annähernd ausgeschöpft wurde.

Den trockenen Humor der Geschichte mochte ich wirklich gern, fand ihn im Vergleich zum emotionalen Tiefgang aber schlicht zu dominant. Phoebe ist eine richtig interessante, smarte Figur und wie über sie Depressionen dargestellt werden, hat mir gut gefallen. Dafür kann es gar nicht genug authentische Repräsentation geben! Und doch blieb sie mir bis zum Schluss einfach zu distanziert. Auch die Beziehung zwischen Phoebe und Lila wurde an ihrem Potenzial vorbei geschrieben und neben der zweifelsfrei existierenden humorvollen Ebene habe ich eine emotionale Verbundenheit sehr vermisst.

Dabei werden neben psychischer Gesundheit auch einige andere ernste Themen behandelt wie der Tod einer Beziehungsperson oder unfreiwillige Kinderlosigkeit. Und auch den Ansatz einer Sozialkritik mit dem satirischen Blick auf reiche Menschen mochte ich. Doch es fehlte mir einfach der Spark. Mit überspitzten Figuren habe ich in einer Satire kein Problem, doch das ist es irgendwie nicht, was der Roman primär vorgibt zu sein. Ihm fehlt meiner Meinung nach eine gesunde Balance zwischen ernstem Tiefgang und auflockernden Elementen.

Streckenweise ist „Wedding People“ sicherlich gute Unterhaltung und einige Male habe ich dank des gut geschriebenen Humors geschmunzelt. Aber dann gab es auch Phasen, in denen ich quergelesen habe, weil es mir zu platt und langatmig war. So ganz wusste ich bis zum Schluss nicht, wo die Geschichte eigentlich hinmöchte. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen aufgrund des Marketings für dieses Buch auch einfach hoch angesetzt. Für einen lockeren oder packenden Summer-Read würde ich das Buch nicht wirklich empfehlen.

2,5 Sterne

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Rezensionen von Sonne89:

Zu schwer

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso

„Komm, wir lernen zählen“ enthält 6 Magnete zum Thema Bauernhof, die zwar beliebig auf den Seiten verteilt werden können, das Buch enthält aber auch Aufforderungen, wo genau die Teile platziert werden sollen.
Diese Aufforderungen beziehen sich auf das zählen (Jonas fährt mit dem Traktor zu den 3 Ziegen).

Besonders gefällt mir hierbei, dass die Zahlen im Text fettgedruckt sind und die Zahl am Rand der Seite nochmals als Würfel dargestellt wird (zum Punkte nachzählen um ein Mengenverständnis zu bekommen).
Die Seiten und auch die Magnete sind sehr gut abwischbar. Allerdings ist das Buch unglaublich schwer und gerade für die genannte Altersklasse (18 Monate+), z.B. auf dem Schoß liegend unangenehm, zum halten ebenso zu schwer. Auch geht die Klappe, in der die Magnete aufbewahrt werden sehr schnell kaputt, da man akkurat zuschieben muss, da sich die Lasche sonst verklemmt (durch Kind nicht machbar).
Das Buch hatte bereits nach Anlieferung Macken an Ecken und Kanten und ich denke nicht, dass die Beschichtung in Kinderhänden all zulange hält.
Gute Idee, aber qualitativ noch nachbesserbar.

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Rezensionen von Sonne89:

Komm, wir lernen die Farben

Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen die Farben - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso

„Komm, wir lernen die Farben“ enthält 6 Magnete in Form von Kleidungsstücken, die zwar beliebig auf den Seiten verteilt werden können, das Buch enthält aber auch Aufforderungen, wo genau die Teile platziert werden sollen.
Diese Aufforderungen beziehen sich auf die Farben (gelbes Kleid, blauer Regenmantel etc.

). Dazu gehört immer eine kleine Geschichte, z.B. isst Klara Eis, bekleckert sich und der/die Leserin werden dazu aufgefordert das gelbe Kleid zu suchen und Klara anzuziehen.
Die Seiten und auch die Magnete sind sehr gut abwischbar. Allerdings ist das Buch unglaublich schwer und gerade für die genannte Altersklasse (18 Monate+), z.B. auf dem Schoß liegend unangenehm, zum halten ebenso zu schwer. Auch geht die Klappe, in der die Magnete aufbewahrt werden sehr schnell kaputt, da man akkurat zuschieben muss, da sich die Lasche sonst verklemmt (durch Kind nicht machbar).
Das Buch hatte bereits nach Anlieferung Macken an Ecken und Kanten und ich denke nicht, dass die Beschichtung in Kinderhänden all zulange hält.
Gute Idee, aber qualitativ noch nachbesserbar.

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Eine gewaltvolle, poetische Geschichte mit bedingter Empfehlung

Aue von Becky Manawatu

Das Buch kann auf jeden Fall ein absoluter 5-Sterne-Read sein, die Geschichte hat großes Potenzial. Für mich war es aufgrund persönlicher Präferenzen leider nicht so, das sollte andere aber wirklich nicht von der Lektüre abhalten. In jedem Fall hat mir die Geschichte ab etwa der Hälfte deutlich besser gefallen.

Der Anfang tröpfelte ein wenig zu sehr vor sich hin und ich habe verhältnismäßig lange gebraucht, um alle Figuren einordnen zu können.

Ich mochte das Eintauchen in diese neuseeländische Māori-Geschichte grundlegend gern, auch die Struktur mit ihren verschiedenen Erzählperspektiven und den sich langsam entfaltenden Verbindungen zwischen den Figuren hat mir gut gefallen. Die indigene Sprache fand ich sinnvoll und lehrreich eingesetzt.

Sprachlich greift Manawatu immer wieder zu poetischen Ausführungen, die mir persönlich einfach nicht so gefallen. Ich kann Poesie nicht greifen und nur selten verstehen, weshalb mir an diesen Stellen immer der Kontakt zum Text verlorengeht. Trotzdem finde ich die Poesie maßvoll eingesetzt, sodass sich der Roman nach ein wenig Eingewöhnungszeit gut lesen ließ.

Bemerkenswert ist die sprachliche Wandelbarkeit der Autorin: Die drei erzählenden Figuren haben jeweils eine unterscheidbare, eigene Sprache. Doch so handwerklich gut ich das auch finde, hatte ich phasenweise meine Schwierigkeiten damit. Vor allem die sehr kindliche Sprache von Ari fand ich anstrengend. An dieser Stelle möchte ich aber nochmal betonen, dass das einfach meine persönliche Präferenz ist und dass ich gleichzeitig absolut sehe, wie gut und authentisch diese Figur geschrieben ist. Seine gutmütige und ungefilterte Sicht auf die Dinge, die in seinem Leben so grausam sind, hat mich nämlich auch wirklich berührt.

Ein weiterer Punkt, weswegen ich die Geschichte nicht so genießen konnte, wie ich es gewollt habe, ist die unermessliche Gewalt und das damit einhergehende Leid. Ich reagiere extrem sensibel auf Gewaltschilderungen (gegen Menschen und Tiere gleichermaßen), weshalb ich einige hochgelobte Bücher gar nicht erst anfasse. Hier wurde ich wiederholt kalt erwischt. Ich bin mir ganz sicher, dass die Stärke des Buches unter anderem in diesen Schilderungen liegt, wenn mensch sich darauf einlassen kann. Das Rohe sowie parallel der Zusammenhalt dagegen sind in jedem Fall emotionalisierend. Und ich mag emotionale Tiefe enorm, für mich gehört sie untrennbar zu guter Literatur. Nur mit expliziter, wiederholter Gewalt kann ich nicht gut umgehen, sodass ich mich dann von der Geschichte distanzieren und den Kontakt immer wieder neu suchen muss.

Die Auflösung der Familienbeziehungen, die Erkenntnisse zur Vergangenheit und die sich auf und ab wiegende Spannung haben mir gut gefallen. Am Ende konnte ich die Geschichte auch nicht mehr aus der Hand legen. Doch ein angenehmer Read war es für mich aus obigen Gründen leider nicht. Ich empfehle das Buch trotzdem für alle Menschen, die mit Gewaltschilderungen und Poesie keine Probleme haben, denn dann ist es ein vielschichtiges und tiefgängiges Werk.

TW: (tödliche) Gewalt gegen Menschen und Tiere, Fehlgeburt, Unfalltod, Drogenmissbrauch, (Nennung von) Vergewaltigung

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Rezensionen von nessabo:

Wunderschöne Coming of Age Geschichte mit viel Tiefgang

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Was für ein wunder-wunderschönes Romandebüt von Julia Engelmann! Obwohl die Autorin ja kein unbeschriebenes Blatt ist, kannte ich ihr Schreiben bislang noch nicht, bleibe nun aber sehr an ihrem Werk interessiert.

Denn Engelmann hat hier eine sanfte Geschichte geschrieben, die zwar vordergründig wie eine Jugendgeschichte erscheint, in ihrem Tiefgang aber so einiger Erwachsenenliteratur den Rang abläuft.

Charlie ist eine Protagonistin, die uns nah ranlässt - zu Beginn vor allem an das Dunkle in ihrem Leben. Depressionen werden hier zwar als Ursache nicht ausgesprochen, ich sehe da aber mindestens sehr viele Parallelen.

Mit ihren Gedanken rund um den eigenen Platz im Leben geht viel Einsamkeit einher - nicht zuletzt, weil sie nicht unbedingt die beliebteste Mitschülerin ist und sich ihre einzige Freundin überraschend von ihr abwendet. Diese Umstände werden von einer 15-Jährigen beschrieben, haben aber eine Tragweite für Menschen jeglichen Alters.

Was ich besonders herausheben möchte, ist die klare und zugleich ehrliche Sprache, die phasenweise regelrecht schmerzhaft melancholisch ist. Ich finde es auch bemerkenswert, wie die Autorin es geschafft hat, die jugendliche Charlie sprachlich so authentisch abzubilden, ohne dass ich es als „jugendlich“ einstufen würde. Der Roman liest sich unglaublich gut und wartet mit subtilen Spannungsmomenten auf, die aber keinem überspitzten Drama entspringen, sondern sehr aus dem Leben gegriffen sind.

Auch die Figurenzeichnung selbst finde ich großartig. Rebellische Teenie-Aspekte treffen hier auf Unsicherheiten und ehrliche Freude. Kornelius aka Pommes ist ein wunderbar sanfter männlicher Nebencharakter, der seine eigenen ernsten Struggle hat und jegliche Männlichkeitsbilder pulverisiert. Er ist eine enorm wichtige Person für Charlie und doch - und das hat mich sehr gefreut - fühlt es sich nie wie eine Rettung an. Die Erkenntnisse über zwischenmenschliche Beziehungen und das Leben selbst sind ehrlich und ich habe sie nie als plakativ empfunden.

Eine klare Kritik habe ich jedoch. Ich verstehe, aus welchem Grund Meerschweinchen Markus Teil der Handlung ist (Einzeltier Markus trifft auf mutmaßliche Einzelkämpferin Charlie). Doch ich finde es so schade, welches falsche Bild hier immer wieder besonders von Nagetieren und Kaninchen vermittelt wird. Diese sind (abgesehen von Hamstern) NIEMALS Einzeltiere - Verhaltensauffälligkeiten haben Gründe und die können behandelt werden. Abgesehen davon haben sie weder etwas in einem Käfig verloren noch in den Händen eines Menschen bei dessen freizeitlichen Aktivitäten. Es sind weder Kuscheltiere noch Spielzeuge und auf den Trope hätte ich liebend gern verzichtet.

Nichtsdestotrotz bekommt dieses Debüt von mir eine makellose Bewertung, weil es mich gefesselt und emotional bewegt hat. Große Empfehlung für eine sanfte Sommerlektüre mit ein bisschen Tränenpotenzial.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher

Beeindruckend und fesselnd
Nach dem großen Erfolg des letzten Romans von Daniela Dröscher, "Lügen über meine Mutter", der 2022 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand und dessen Verfilmung bald im Kino zu sehen sein wird, hat der Verlag Kiepenheuer & Witsch nun "Junge Frau mit Katze", das neue Buch der Autorin, veröffentlicht.

Auch hierbei handelt es sich um eine autofiktionale Geschichte, die sich zwar an "Lügen über meine Mutter" anschließt, aber durchaus auch ohne Vorwissen gelesen werden kann.

Hinter der mittlerweile erwachsenen Ich-Erzählerin Ela liegt eine schwierige Kindheit. Ihr Vater war von dem Gedanken besessen, dass Elas Mutter zu dick sei, er wünschte sich eine schöne schlanke Frau zum Vorzeigen an seiner Seite und thematisierte ständig ihr Übergewicht. Er schämte sich für sie und gab ihr die Schuld für seine beruflichen Misserfolge.
Inzwischen lebt Ela mit ihrer Katze in einer kleinen Dachgeschosswohnung, sie hat Literaturwissenschaft studiert und ihre Doktorarbeit, an der sie fünf Jahre lang gearbeitet hat, abgegeben. Nur die Verteidigung ihrer Arbeit steht noch an, für die Zeit danach hat sie bereits eine Stelle in Aussicht. Doch eine Lüge bringt Ela in arge Bedrängnis, Selbstzweifel quälen sie, und ganz plötzlich bekommt sie eine Kehlkopfentzündung und Herzprobleme. Sie begibt sich zur Abklärung ins Krankenhaus. Viele Untersuchungen mit teils zweifelhaften Diagnosen folgen, Elas Ängste und gesundheitliche Probleme nehmen zu. Zwischen zahlreichen Besuchen bei Ärzten und Therapeuten wird ihr langsam klar, dass es so nicht weitergehen kann.

Das Buch ist in schöner und klarer Sprache erzählt, es liest sich sehr flüssig und fesselte mich. Die Autorin beschreibt mit großer Intensität und Offenheit Elas Befindlichkeiten und Krankheiten. Schon als Kind ist sie häufig krank, leidet unter Allergien und Phobien. Vor 10 Jahren, sie war gerade 20 Jahre alt, hatte sie einen gutartigen Gehirntumor, die Schilddrüse scheint nun auch nicht mehr in Ordnung zu sein.

Ein weiterer Schwerpunkt des Buches ist Elas Verhältnis zur Mutter, die wegen ihrer Fibromyalgie von einer kleinen Erwerbsminderungsrente lebt und als Nanny arbeitet. Sie spielt eine wichtige Rolle in Elas Leben, genau wie ihr Bruder, der in London lebt und den sie schmerzlich vermisst.

"Junge Frau mit Katze" hat mch zwar nicht ganz so wie "Lügen über meine Mutter" begeistern können, dennoch habe ich das Buch sehr gern gelesen und dabei tief in Elas Seele blicken, ihren Druck, ihre Selbstzweifel und ihre Sorgen nachempfinden können. Ich habe mich um Elas physische und mentale Gesundheit gesorgt und ihr gewünscht, dass sie bald aus dem Teufelskreis von Krankheitsängsten ausbrechen kann und die richtigen zukunftsweisenden Entscheidungen trifft. Gut gefallen haben mir auch die Passagen über Elas Mutter und ihr Leben nach der Trennung von Elas Vater. 

Das Thema Krankheiten nimmt relativ viel Raum ein, das ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Ich interessiere mich für medizinische Themen und fand die teilweise sehr detaillierten Beschreibungen von Elas Symptomen sowie die Gespräche mit Ärzten und Therapeuten interessant und informativ. Laut Klappentext ist Elas Selbstfindung psychologisch mitreißend und hinreißend komisch. "Psychologisch mitreißend" trifft für mich ganz sicher zu, aber hinreißend komisch fand ich das Buch an keiner Stelle.

Leseempfehlung für diesen fesselnden Roman!

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Rezensionen von Dorsay:

Britisches Rechtssystem

Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson

Rosa ist eine junge Strafverteidigerin in London, die noch unerfahren ist und noch keinen Gewaltverbrecher vertreten hat. Sie übernimmt die Verteidigung von Emmett, einem schwarzen Jugendlichen, der angeblich einen weißen Krankenpfleger erstochen haben soll. Die Beweise sind erdrückend, da ihn zwei Personen gesehen haben, wie er mit dem Messer in der Hand bei dem Opfer kniete.

Die Verhandlung wird vor einer Jury durchgeführt, die nur aus weißen Mitgliedern besteht, eine Vorverurteilung ist anzunehmen, vor allem in der Presse. Da Emmet nicht aus einem Slum stammt, sondern aus einer eher angesehenen Gegend, er sich rührend um seine Oma kümmert und ein ausgezeichneter Schüler ist, glaubt Rosa an seine Unschuld und will diese beweisen, auch wenn sie dabei ihr eigenes privates Umfeld vernachlässigt.
Das britische Rechtssystem funktioniert anders als unsere Rechtsprechung. Leider wurde dieses System nie richtig erläutert und ist daher nur schwer zu verstehen. Auch als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, Spannungselemente fehlen. Trotzdem ist der Krimi gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. Alexandra Wilson, im Hauptberuf Rechtsanwältin, hat für diese Tätigkeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen

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Rezensionen von froschman:

Britisches Rechtssystem

Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson

Rosa ist eine junge Strafverteidigerin in London, die noch unerfahren ist und noch keinen Gewaltverbrecher vertreten hat. Sie übernimmt die Verteidigung von Emmett, einem schwarzen Jugendlichen, der angeblich einen weißen Krankenpfleger erstochen haben soll. Die Beweise sind erdrückend, da ihn zwei Personen gesehen haben, wie er mit dem Messer in der Hand bei dem Opfer kniete.

Die Verhandlung wird vor einer Jury durchgeführt, die nur aus weißen Mitgliedern besteht, eine Vorverurteilung ist anzunehmen, vor allem in der Presse. Da Emmet nicht aus einem Slum stammt, sondern aus einer eher angesehenen Gegend, er sich rührend um seine Oma kümmert und ein ausgezeichneter Schüler ist, glaubt Rosa an seine Unschuld und will diese beweisen, auch wenn sie dabei ihr eigenes privates Umfeld vernachlässigt.
Das britische Rechtssystem funktioniert anders als unsere Rechtsprechung. Leider wurde dieses System nie richtig erläutert und ist daher nur schwer zu verstehen. Auch als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, Spannungselemente fehlen. Trotzdem ist der Krimi gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. Alexandra Wilson, im Hauptberuf Rechtsanwältin, hat für diese Tätigkeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen

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Britisches Rechtssystem

Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson

Rosa ist eine junge Strafverteidigerin in London, die noch unerfahren ist und noch keinen Gewaltverbrecher vertreten hat. Sie übernimmt die Verteidigung von Emmett, einem schwarzen Jugendlichen, der angeblich einen weißen Krankenpfleger erstochen haben soll. Die Beweise sind erdrückend, da ihn zwei Personen gesehen haben, wie er mit dem Messer in der Hand bei dem Opfer kniete.

Die Verhandlung wird vor einer Jury durchgeführt, die nur aus weißen Mitgliedern besteht, eine Vorverurteilung ist anzunehmen, vor allem in der Presse. Da Emmet nicht aus einem Slum stammt, sondern aus einer eher angesehenen Gegend, er sich rührend um seine Oma kümmert und ein ausgezeichneter Schüler ist, glaubt Rosa an seine Unschuld und will diese beweisen, auch wenn sie dabei ihr eigenes privates Umfeld vernachlässigt.
Das britische Rechtssystem funktioniert anders als unsere Rechtsprechung. Leider wurde dieses System nie richtig erläutert und ist daher nur schwer zu verstehen. Auch als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, Spannungselemente fehlen. Trotzdem ist der Krimi gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. Alexandra Wilson, im Hauptberuf Rechtsanwältin, hat für diese Tätigkeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen

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Britisches Rechtssystem

Die feindliche Zeugin von Alexandra Wilson

Rosa ist eine junge Strafverteidigerin in London, die noch unerfahren ist und noch keinen Gewaltverbrecher vertreten hat. Sie übernimmt die Verteidigung von Emmett, einem schwarzen Jugendlichen, der angeblich einen weißen Krankenpfleger erstochen haben soll. Die Beweise sind erdrückend, da ihn zwei Personen gesehen haben, wie er mit dem Messer in der Hand bei dem Opfer kniete.

Die Verhandlung wird vor einer Jury durchgeführt, die nur aus weißen Mitgliedern besteht, eine Vorverurteilung ist anzunehmen, vor allem in der Presse. Da Emmet nicht aus einem Slum stammt, sondern aus einer eher angesehenen Gegend, er sich rührend um seine Oma kümmert und ein ausgezeichneter Schüler ist, glaubt Rosa an seine Unschuld und will diese beweisen, auch wenn sie dabei ihr eigenes privates Umfeld vernachlässigt.
Das britische Rechtssystem funktioniert anders als unsere Rechtsprechung. Leider wurde dieses System nie richtig erläutert und ist daher nur schwer zu verstehen. Auch als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen, Spannungselemente fehlen. Trotzdem ist der Krimi gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen. Alexandra Wilson, im Hauptberuf Rechtsanwältin, hat für diese Tätigkeit zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen

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