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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

Unterhaltsam, aber nicht als Kinderbuch

Frag Ferdinand: Natur und Tiere von Ralph Ruthe; Flix

Dieses Buch finde ich schwierig einzuordnen: es handelt sich um ein Comicbuch mit Sachwissen. Die Wissenshäppchen finde ich nicht besonders tief und die angesprochenen Themen sind auch nicht komplex. Inhaltlich passt also das Buch zu einem jüngeren Publikum. Das Zielalter ist laut Verlag auch ab 7.

Jedoch finde ich den Humor etwas ungeeignet für dieses Publikum. Ein Chef, der seine Mitarbeiter anbrüllt, ist nicht lustig und gehört nicht in einem Kinderbuch. 

Es gibt auch eine Mischung aus informativen Geschichten und Witz-Comics.

Es werden manchmal Fragen gestellt, die gar nicht beantwortet werden. Kann man Kängurus dressieren? Auf der Doppelseite lernen die Leser nur, dass Kängurus Beuteltiere und Pflanzenfresser sind und bis zu 1,80 m groß werden. Wie viel Müll ist okay? Abfall vermeiden ist besser als Abfall beseitigen (also keine Ahnung, wie viel okay ist). Und warum lieben alle Katzenbabys? "Niedliche Tiere machen gute Laune". Dann, wird im Rest der Doppelseite nur gezeigt, wie die Katzen Chaos erzeugen. 

Mein siebenjähriges Kind hat den Humor nicht immer wahrgenommen.

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Rezensionen von Annaja:

Hochmair - ein Künstlerleben

Hochmair, wo bist du? von Katharina von der Leyen; Philipp Hochmair

Die Autorin Katharina von der Leyen hat das bisherige Leben des Ausnahmekünstlers gut erfasst. Die Biografie zeigt eindrucksvoll in welchem kreativen Prozess Hochmair zu dem geworden ist, was er nun darstellt. Ein Virtuose seines Faches. Er ist ein Individualist, der mit unbändiger Energie und Strahlkraft an alle seine künstlerischen Arbeiten, sei es im Theater, Film oder im Fernsehen herangeht.

Daher ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass in seinem Privatleben ganz wenig Platz für Entfaltung bleibt. Im Buch wird der Künstler interviewt, es gibt erzählerische Abschnitte und viele Fotos, Katharina von der Leyen hat es sehr nahbar und lebendig geschafft, den Schauspieler in Nahaufnahme zu portraitieren.

Ich habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von mari_liest:

EIN Elefant im Raum war gestern!

Das Geschenk von Gaea Schoeters

Ich habe „Das Geschenk“ von @gaeaschoeters verschlungen – ein Roman, der in nur knapp 140 Seiten mit reichlich Humor und messerscharfer Sprache satirisch eine ganze Gesellschaft ins Schwanken bringt. Die Grundlage ist so verrückt und doch so realistisch. Der Präsident Botswanas schenkt Deutschland viele Elefanten (die Zahl müsst ihr selbst lesen – sonst wäre es ja langweilig).

Was zunächst absurd klingt, entfaltet sich als politisches Gedankenexperiment über Migration, Verantwortung, Wahrnehmung.
Im Zentrum steht ein Deutschland, das vor der nächsten Wahl panisch reagiert: Behörden, Krisenstäbe, Minister*innen – sie alle taumeln zwischen Solidarität, Opportunismus und Chaos. Die Herde Elefanten produziert Dungberge (ihr erinnert euch an Jurassic Park Teil 1!? ;-), Verkehrschaos, Ängste und neue Rollenmodelle.
Schoeters zeigt, wie schnell Ängste mobilisiert werden, wie leicht Verantwortung abgeschoben wird. Zwischen den Zeilen wird klar: Es geht nicht um Elefanten, sondern um Flüchtlinge, um Klima, um Machtmechanismen – und dieses kollektive Scheitern im Umgang mit Krisen.
Die Sprache ist klar, pointiert, kein Wort zu viel. Feine Beobachtungen: zu den Elefanten, wie Politiker*innen improvisieren/parodieren/polarisieren, wie Menschen Ängste verbal einsperren.
Die Geschichte ist politisch sicher präzise, emotional zugänglich und unglaublich aktuell - Satire trifft Gegenwart.
Mir gefällt sehr, was Schoeters aufzeigt: Veränderungen brauchen nicht nur Witz, sondern den Mut, Ungerechtigkeit ins Rampenlicht zu stellen. Mut mit Fehlern umzugehen und zu ihnen zu stehen. Das Buch ist eine Einladung, über unsere Haltung - im Allgemeinen -nachzudenken. Und es hallt nach. Ich empfehle es von Herzen.
Ich liebs, liebs, liebs! … lest auch Trophäe – das ist auch mega!

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Rezensionen von Sheilo:

Perfekter Abschluss der Reihe

Very Bad Queen von J. S. Wonda

Mable hat so viel mitgemacht, aber sie gibt ihre Kings nicht auf und möchte sie retten. Doch wird es ihr gelingen oder begibt sie sich dabei selbst ins Gefahr?

Natürlich habe auch ich gerätselt, wie die Kings-Reihe wohl enden könnte und ich finde, J. S. Wonda ist mit diesem Buch ein perfekter Abschluss gelungen, denn mit hat es sehr gut gefallen.

Ich habe "Very Bad Queen" voller Vorfreude einfach nur verschlungen. Die Spannung im Buch wurde dabei bis zum Ende aufrecht erhalten und das Finale wurde somit umso besser, auch aufgrund der Plot-Twists.

Meine absoluten Lieblinge in diesem Band waren vor allem Reece und Zayn, da ich bei ihnen die Emotionen als besonders berührend empfunden habe. Aber auch die anderen Kings und auch Romeo konnten sich wieder in mein Herz stehlen. Im Gegensatz zum Band 9 darf man sich bei "Very Bad Queen" wieder auf so einige spicy Szenen freuen - in gewohnter Kings Manier.

Ich habe die Achterbahnfahrt der Gefühle wirklich sehr genossen und auch Mable hat mich mal wieder überraschen können, wobei ich die Entwicklung aller Charakter über die Reihe hinweg sehr mag.
Und geht die Kings-Reihe zu Ende, aber ich bin mir sicher, dass sie unvergesslich ist. Ich kann die Reihe Fans von Dark Romance auf jeden Fall empfehlen.

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Rezensionen von buch4ever:

Wettlauf gegen die Zeit

Not Quite Dead Yet von Holly Jackson

Worum gehts?
Jet, 27 Jahre alt, hat sich entschieden, Boston zu verlassen und zu ihrer Familie in die kleine Heimatstadt zurückzukehren. Doch schon bald wird sie durch einen brutalen Angriff jäh aus ihrem Kleinstadtalltag gerissen. Sie überlebt nur knapp, und dennoch gibt es eine Hiobsbotschaft: Die Verletzungen sind so gravierend, das Jet nur noch wenige Tage zu leben hat.

Sie setzt sich deshalb zum Ziel, in ihren verbleibenden Tagen ihren Mörder zu finden. Billy, ihr Freund aus Kindertagen, unterstützt sie dabei. Die Jagd nach dem Täter - und ein Wettlauf gegen die Zeit - beginnt ...

Meine Meinung
"Not quite dead yet" ist Jacksons erster Thriller für Erwachsene.
Ihr Schreibstil ist flüssig, packend und wendungsreich. Ihre Sprache ist angenehm salopp, ohne platt zu wirken, trocken, witzig und manchmal makaber. All dies lässt das Buch zugänglich und lebendig erscheinen.
Das Kleinstadt-Setting mit der wunderbaren Halloweenkulisse ist bildhaft dargestellt.
Jet ist ein sympathischer, aber dennoch schwieriger Charakter. Nicht immer realistisch, aber genau das schreibe ich der "künstlerischen Freiheit" der Autorin zu. Mich hat es keineswegs gestört.
Die mitunter schrägen und schrulligen Bewohner, die alle ihre kleinen düsteren Geheimnisse zu haben scheinen, sind lebendig gezeichnet.
Ich habe viel mitgerätselt, war von meinen Vermutungen überzeugt und lag dann doch wieder falsch. Jackson führt die Leser gekonnt in die Irre.
Das Cover war anfangs nicht meins. Doch kennt man die Story, passt es perfekt dazu, zeigt es doch auf dem Cover einen Ausschnitt eines Gehirn-CT. Der Einband selbst sieht edel aus - eine schöne rote Holzmaserung. Und der Farbschnitt passt mit dem Wald zur Namensgebung der Kleinstadt und mit dem roten Hintergrund zur Tat.

Fazit
Mich hat "Not quite dead yet" komplett in seinen Bann gezogen.
Trotz der jungen Hauptprotagonistin und ihrer mitunter unrealistischen Handlungen hat Holly Jackson einen hervorragenden Thriller verfasst. Ich bin begeistert! Von mir gibts eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

Ein Parforceritt – nicht mit Forrest Gump – sondern mit Einsteins Hirn

Einsteins Hirn von Franzobel

Thomas Harvey, Pathologe an einem amerikanischen Krankenhaus, obduziert Albert Einstein. Einige Reliquienjäger plündern den Körper vor der Einäscherung, Harvey behält sich das Gehirn, vorerst mit dem Ziel der histologischen Aufarbeitung mit der Suche nach dem Sitz des Genies. Obwohl er sich fixierte Feinschnitte anfertigen lässt, erscheint über Jahrzehnte keine einschlägige Publikation.

Zu diesem Hirn entwickelt Harvey eine ganz besondere Beziehung, da es zu ihm zu sprechen beginnt, es wird zum Fetisch, vielleicht ein Ersatz für den brutalen, unnahbaren Vater. Harvey opfert zwei Ehen, zwei Familien, viele Beziehungen, oft entkommt das Organ nur knapp vernichtenden Katastrophen. Das Hirn begleitet Harvey durch die Geschichte der USA von den 50er bis zu den 90er Jahren (hier fühlt man sich an Forrest Gump erinnert), von der Mondlandung über Woodstock bis zu Oprah Winfreys Talkshows und durch ein turbulentes Leben, teilweise historisch belegt, humorvoll, frech und unterhaltsam geschrieben, mitunter nicht ohne Längen und Redundanzen, und dann geht es doch zu Ende, nicht ohne eine inzwischen auch im Leser entstandene ambivalente Beziehung zu Einsteins Hirn.

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Rezensionen von tonton:

Informativ und cool, trotzdem verbesserungswürdig

Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost

"Roboter und KI" ist ein informatives Sachbuch für junge Leser ab acht Jahren. Das Buch wirkt sehr cool und modern, und hat meinem Kind gut gefallen. 

Der Schreibstil ist klar und relativ simpel, sodass auch jüngere Leser die Texte gut verstehen können. 

Das Design finde ich sehr cool, jedoch verbesserungswürdig.

Es gibt viele Fotos, und es ist manchmal schwierig zu wissen, z.B. ob die abgebildete Androiden "echt" sind und sich auf den Text beziehen, oder nur computergeneriert und dekorativ sind. In den Texten über neue Technologien ist es manchmal nicht so klar, ob die vorgestellten Sachen Prototypen oder weit verbreitet sind. Dabei entsteht den Eindruck, dass z.B. in normalen Schulen, Schüler über Telepräsenz-Roboter verfügen. 

Das Foto vom "Lego-Wall-E" auf Seitte 10ist meinem Kind sofort ins Auge gefallen, doch es ist deutlich erkennbar, dass das Wall-E auf dem Bild nicht mit Legos gebaut wurde.

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Rezensionen von Sonne89:

Langatmig

Deckname: Bird von Louise Doughty

Der Auftakt zu Deckname: Bird beginnt fulminant. Der Leser erfährt Anfangs sehr wenig, bekommt nur mit, dass die Hauptfigur in großen Schwierigkeiten steckt und von jetzt auf gleich von ihrer Arbeitsstelle verschwinden und untertauchen muss.
Eine Agentin, die verfolgt wird und untertauchen muss.
Die Flucht ist geplant und das erste Drittel ist ein echter Pageturner.

Bird muss sich verwandeln, muss immer wieder die Orte wechseln.
Der Leser erfährt so langsam, welche Fähigkeiten sie besitzt und welche Vorkehrungen sie getroffen hat. Jedoch weiß man nicht so genau, warum sie flieht und vor wem.
Nach dem ersten Drittel finden viele Flashbacks statt, beginnend mit Birds Karriere, bis hin zu ihrem Privatleben, ihren Beziehungen, ihrer Familie.
Ihr ganzer Lebenslauf wird aufbereitet – das hat sich nach einer Weile leider einfach nur noch gezogen und die Spannung war weg.
Ich finde, sie verliert sich sehr in ihren bereits getroffenen Entscheidungen, sie sinniert viel über ihr Leben und befindet sich irgendwie auch in einer Art Sinnkrise.
Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch so weiter geht, wie zu Beginn und wurde daher leider enttäuscht.

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Rezensionen von Petra Sch.:

genialer 3. Band mit einem komplexen Fall

Teufels Tanz von Ursula Poznanski

Ein 81jähriger Mann wird ermordet in seinem Auto aufgefunden - in naher Entfernung des Straßenstrichs. Alle gehen von einem Mord im Milieu aus.
Doch dann werden weitere über 80jähirge Männer getötet aufgefunden, und so haben Fina Plank von der Wiener Mordgruppe und ihre Kollegen Ahmed, Oliver und Georg von der Spurensicherung jede Menge zu tun.

Denn die Männer haben scheinbar keine Verbindung zueinander.

Ich fand die persönlichen und privaten Aspekte total interessant und spannend, v.a. Finas Verhältnis zu ihrer Schwester Calli, die sich in Finas Wohnung eingenistet hat und ständig Chaos hinterlässt; dass Kollege Oliver plötzlich nicht mehr herablassend zu ihr ist (das klärt sich nun auf); und die sich anbahnende Beziehung zu Georg.
Mir gefiel auch sehr gut Finas charakterliche Entwicklung, denn sie wird immer taffer und selbstbewusster. Über ihre ermittlerischen Fähigkeiten brauchen wir nicht sprechen - sie hat einfach eine super Kombinationsgabe!

Es gibt auch immer wieder Passagen in ich-Form aus Sicht des Täters, man lernt ihn und seine Opfer kleinweise kennen; jedoch erkennt man erst gegen Schluss sein Motiv. (ich hatte zu Beginn ein anderes in Verdacht).
Die Auflösung war überzeugend, hat mich aber traurig hinterlassen; nicht nur der Grund für die Morde, sondern auch, weil ich mir einen anderen Täter gewünscht hätte.

Mir hat die Komplexität dieses Falls besonders gut gefallen, denn es decken sich Verbindungen zu alten Mordfällen auf, - Achtung Spoiler! - wo jeweils in einer Mordserie ein (älterer) Toter war, der nicht ganz hineingepasst hat. Und nun ergibt sich endlich ein komplettes Bild für Fina, wie diese nicht dazupassenden Toten einzuordnen sind.
Somit ist es ratsam, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen!


Fazit:
Der grandiose 3. Teil um Fina Plank und die Wiener Mordgruppe überzeugt durch einen spannenden, komplexen Fall.

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Rezensionen von Streiflicht:

Toll für Teenies

Quarks. Das Journal, das dich schlauer macht von Marspet Movsisyan; Redaktion Quarks

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, ich mag solche Formate, bei denen ich noch viel lernen kann. Man merkt, dass das Buch eher auf Teenies ausgerichtet ist, das Lesealter ist ab zwölf Jahren angegeben. Aber auch als Erwachsene konnte ich noch einiges Wissenswerte mitnehmen.
Die Aufmachung des Buchs und das Layout sind modern und ansprechend.

Und zugleich auch übersichtlich und anschaulich. Ich mag, dass die Themen sehr vielfältig sind, zum Beispiel die Frage, warum das Rentier Rudolph eine rote Nase hat oder wann eine Zunge gesund aussieht. Es geht um die Zukunft der Wölfe, genauso wie um die Frage, wie man Müll vermeiden oder gut recyclen kann, um Neujahrsvorsätze und Komfortzonen, wie man sich entspannt oder Erste Hilfe leistet. Jedes dieser Themen ist mit einer Farbe und Grafiken ausgestattet, oft noch mit Infokästen oder einem Selbsttest oder anderen Eintragemöglichkeiten. Ein sehr interaktives Buch, das zum Mitmachen, Mitdenken, Nachdenken und Nachmachen auffordert.
So wird Wissen greifbar, ist unterhaltsam zu lesen und zu lernen. Durch die vielen verschiedenen Fragen und Themen ist das Buch ziemlich nah am Alltag und hilft weiter. Challenges und Bucketlists machen Lust auf eigenes Ausprobieren und bieten Platz für eigene Gedanken und Ideen. Toll gemacht!

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