Kunden em pfehlungen
Rezensionen von atlaentis:
Originell
Fae Isles - Der Henker der Königin von Lisette Marshall
Obwohl ich mit der Welt der Faes zuvor nicht sonderlich vertraut war und dem misstrauisch gegenüberstand, ob es wirklich meinen Geschmack treffen könnte, wurde ich vollkommen positiv überrascht. Das Cover ist ein Traum, auch wenn es nicht zu den düsteren ersten Seiten passt, die sich ein wenig gezogen haben.
Als die Geschichte dann jedoch Fahrt aufnimmt, Emelins Rolle in Creons Plan klar wird und immer mehr Geheimnisse aufgedeckt werden, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Besonders toll hat mir der stumme Creon mit seinen Tiefen gefallen, aber auch Emelin war eine sympathische Protagonistin. Am meisten hat mich jedoch die Idee mit den Farben beeindruckt. Dass die Magie aus Farben gewonnen wird, habe ich so noch nicht zuvor gelesen, und das hat die Geschichte dann doch sehr originell gemacht. Auch das Labyrinth war eine eindrucksvolle Idee, vor allem, als Emelin es sich dann zunutze machen konnte, dass sie sein Geheimnis aufgedeckt hatte. Die anderen Charaktere haben auch ihre erkennbare Rolle zu der Geschichte beigetragen, jedoch war mir am Ende etwas zu wenig Spannung gegeben. Das Buch hat sehr viel Potential und ich bin mir sicher, dass die Fortsetzung darauf aufbauen wird, aber dass im ersten Teil dann nur eine etwa dreiseitige Rettung, die auch noch vollkommen reibungslos abläuft, den Höhepunkt darstellt, hat mich dann doch ein wenig enttäuscht. Hier hätte ich mir definitiv eine spannendere Wendung gewünscht. Dennoch kann ich jedem das Buch an Herzen legen, der auf tolle Charaktere, eine gut entwickelte Welt, originelle Ideen und viele Gefühle steht, denn damit hat mich das Buch allemal gepackt und mich auf die Fortsetzung neugierig gemacht.
Rezensionen von youngreaders:
Tolle Einblicke
Wir Jungs vom Prinzenpark (Von Braunschweig in die NBA 1) von Dennis Schröder; Christian Tielmann
Also es ist ja klar, dass dieses Buch für alle kleinen Basketballfans von Dennis Schröder ist, aber durch die Art wie es geschrieben ist und durch die Werte, die es vermittelt, ist es meiner Meinung nach ein Buch für alle Kinder - auch für nicht-Basketballer . Dazu kommen die lustigen Bilder - die sind wirklich gut getroffen und man kann sich gut vorstellen, dass Dennis als Kind tatsächlich ähnlich aussah.
Finde es aber gut, dass der Comicanteil nicht überhand in dem Buch nimmt.
Im Grunde erzählt Dennis Schröder von seinem Kinder- und Jugendleben, von seinen Eltern, seinen Freunden, vom Skateboardfahren, vom Basketballspielen gegen die Weststadtgang und dann auch von seiner Entdeckung. Er erzählt aber auch von seinen Streichen, von fiesen Kommentaren (zB vom Kioskbesitzer), u.v.m.
Man merkt wie wichtig seine Freunde Dennis Schröder sind. Auf jeden Fall ein nettes Buch für jedermann!
Rezensionen von Lesemama:
Nett zu lesen
Das Traumhotel am Meer von Doris R. Thomas
Zum Buch:
Franzi hat ihr Studium beendet und eigentlich ist ihr größter Traum ein Praktikum in Australien zu machen. Am Ende landet sie in einem Hotel in Heiligendamm als Gärtnerin. Für sie nur ein Zwischenschritt. Dann kommt sie Ben, dem Besitzer des Hotels näher.
Meine Meinung:
Es ist nett, es passiert kaum was unvorhersehbares und ich hatte Probleme mit der Protagonistin Franzi.
Mit ihr wurde ich einfach nicht warm und auch Ben war mir nicht sonderlich sympathisch, vielleicht liegt es daran, dass ich das Buch nur mittelmäßig fand.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber mir fehlte das Gefühl, ich hätte auch gerne ein wenig mehr Tiefgang gehabt. Dafür kam das Ende dann sehr überraschend und schnell. Netter Zeitvertreib, nette Unterhaltung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Nicht nur für Kinder interessant
Bones - Knochen und Skelette in der Tierwelt von Jules Howard
“Bones - Knochen und Skelette in der Tierwelt” von Jules Howard ist ein Sachbuch für Kinder lt. Verlag ab 9 Jahren. Es ist auch zum Vorlesen für jüngere Kinder gut geeignet.
Schon das Cover lässt die Aufbereitung des Inhalts erahnen. Zunächst gibt es einmal eine Einführung über Knochen im Allgemeinen und anschließend werden die Knochen verschiedener Tiere je nach ihrem Gebrauch geordnet und beschrieben:
Beißen
Graben
Greifen
Gewicht tragen
Springen
Gleiten & Fliegen
Laufen
Schwimmen
Zu jedem Kapitel gibt es zu Beginn eine allgemeine Vorstellung, um anschließend einzelne ausgewählte Tier genauer in Wort und Bild darzustellen.
Hier sind dann die sowohl das komplette Tier z.B. der Tiger mit Fell zu sehen und gleichzeitig wie bei einer Röntgenaufnahme das Skelett.
Am Ende des Buches findet sich noch ein ausführliches Glossar, in dem wichtige Begriffe nochmals zum Nachschlagen zusammengefasst sind.
Die Texte sind gut verständlich und informativ, so dass auch Erwachsene ihr Wissen auffrischen können.
Fazit:
Ein gelungenes Sachbuch, das nicht nur für Kinder interessant ist. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Rezensionen von Claudia H.:
Spannende und witzige RomCom
Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter
Man ist sofort mittendrin in der Story, so mag ich das. Die Story fängt super spannend an, sie ist witzig und auch romantisch. Die Story wird abwechselnd aus ihrer und aus seiner Sicht erzählt. Sie fand ich richtig witzig. Zwar kann die Spannung nicht das ganze Buch durchgehalten werden, trotzdem bleibt es interessant.
Zwischendurch gab es ein paar Szenen, die sich förmlich überschlagen haben und ich kam da nicht immer mit. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen, fühlte mich sehr gut unterhalten und freue mich schon auf den 2. Teil.
Von mir gibt es für diese tolle Aktion Komödie eine klare Leseempfehlung und sehr gute 4,5 Sterne.
Rezensionen von clematis:
Die Ziegelaffäre
Gesetz des Midas – Wiener Abgründe von Peter Lorath
Wien, 1881: Der Wiener Polizeipräsident Wilhelm Marx Ritter von Marxberg ist höchst beunruhigt, als er vom Mord am russischen Zaren Alexander II. erfährt und unternimmt alles in seiner Macht stehende, um die Sicherheit bei der Hochzeit des Kronprinzen Rudolf zu gewährleisten. Insbesondere die aufstrebenden Sozialdemokraten in den Ziegelfabriken in Favoriten sieht er als potentielle Gefahrenquelle, weshalb er seinen Sonderermittler Leopold Kern dorthin schickt.
Wie es der Zufall will, hat sich genau hier kürzlich ein Mord ereignet, der aber aufgrund des Geständnisses eines Ziegelböhmen bereits geklärt zu sein scheint.
Absolut authentisch treffen wir gemeinsam mit realen historischen Figuren am Schottenring 11 beim Polizeipräsidenten ein und dürfen teilhaben an dessen Überlegungen zur bevorstehenden Vermählung des einzigen Kaisersohnes. Alsbald wählen wir beim Heurigen Wurst vom Salamimann und Gebäck von der Kipferlfrau, während wir einer interessanten Unterhaltung zwischen dem vom Polizeidienst suspendierten Kern und seinem Bekannten, dem Grispindel-Toni aus dem halbseidenen Milieu, lauschen. Ein Großteil der Handlung spielt sich dann in der Fabrik Wienerberger ab, wo viele sorgfältig recherchierte Details zur Herstellung der Ziegel in die Geschichte mit einfließen. Die Arbeitsbedingungen sind heute absolut unvorstellbar, hat doch so ein Tag in der Lehmgrube oder am Brennofen oftmals von vier Uhr morgens bis zehn Uhr nachts gedauert, auch Kinder sind häufig zum Helfen angehalten anstatt in die Schule geschickt worden. Der Kriminalfall ist bestens eingebettet in ein Bild vom historischen Wien, das den Leser durchaus in dunkle Ecken blicken und Personen zu Wort kommen lässt, die am Rande der Gesellschaft stehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass so mancher derbe Ausdruck fällt und einige für einen Kriminalroman eher brutale Szenen vorkommen, die empfindliche Gemüter vielleicht vor den Kopf stoßen könnten. Wer sich dessen bewusst ist, wird aber großartig unterhalten mit der sich langsam aber stetig entspinnenden Handlung, wobei Kern Unterstützung erhält von einem „geerbten Kammerdiener“, welcher ihm aufgrund einer Nachlassverfügung als Assistent zur Verfügung steht. Ein unschlagbares Team ermittelt also fortan in einem Mordfall und insbesondere in der Ziegelaffäre im damals jüngsten Wiener Gemeindebezirk Favoriten. In den Döblinger Villen darf der Kammerdiener seine Kenntnisse im Umgang mit der noblen Gesellschaft unter Beweis stellen.
Ein weiterer bestens recherchierter Kriminalfall mit Leopold Kern, dem Grispindel-Toni und neuerdings auch Johann Artner, der uns in finstere Gegenden und zu finsteren Gestalten in Wien führt. Sympathische Figuren im klassischen Sinne gibt es hier nicht, dennoch versteht es Peter Lorath hervorragend, charakterstarke Persönlichkeiten ins beste Licht zu rücken, die lebendige und vor allem dem Milieu angepasste Sprache trägt nicht zuletzt genau dazu bei. Wer Gänsehaut auch im Historischen Krimi sucht, ist mit den Wiener Abgründen bestens bedient.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
So ist das Leben....
Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht
Bereits in ihrem letzten Roman „Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe“ schrieb Doris Knecht autofiktional. Jetzt spinnt sie die Geschichte weiter. Eine Frau, Mitte 50, gesund, fit genug, schön genug und zufrieden mit sich selbst – genau so sieht sich die Protagonistin. Ihr Leben ist nicht besonders spektakulär, es läuft in geregelten Bahnen.
Wer sich also ein actiongeladenes Drama erwartet, wird enttäuscht sein – ein eher ruhiges Buch.
Es sind die gedanklichen Monologe, die den Charme dieses Buches ausmachen: sie bewegen sich zwischen Gegenwart, Vergangenheit und möglicher Zukunft. Manchmal gelassen, manchmal humorvoll, oft gesellschaftskritisch und immer selbstironisch. Zwar kontaminiert auch ein Mann für eine gewisse Zeit ihre Gedanken, aber eigentlich ist sie sich immer bewusst, dass sie ein sehr gutes Leben führt – als Single-Frau, die unabhängig lebt und eingebettet ist in einen stabilen Kreis aus Familie und Freunden.
„Ja, nein, vielleicht“ ist ganz locker lesbar, wird aber nicht so schnell wieder vergessen, weil der Autorin ein Roman gelungen ist, der humorvoll ist und gleichzeitig auch Tiefgang beweist.
Lesenswert (nicht nur für Frauen Mitte 50…)
Rezensionen von Linelovesreading :
Sehr emotional
The summer that broke us von Lucia Sterling
Dieses Buch konnte mich sehr begeistern. Ich habe mitgefiebert und mitgefühlt.
Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und ich habe mich sofort in der Handlung verloren, was durch den Schreibstil noch einfacher wurde. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und die Autorin kann so schreiben, dass man das Gefühl bekommt, alles selbst zu erleben und zu sehen.
Die Handlung ist sehr emotional und hat mich mehrmals zu Tränen gerührt. Das hat mir sehr gut gefallen, da das Buch dadurch sehr viel Tiefe hatte und nicht so flach war, wie es viele Liebesromane sind.
Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen, da sie eine gute Entwicklung durchmachen und sehr authentisch sind. Ich habe mich gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen können und habe mit ihnen mitgefiebert.
Insgesamt ein sehr schönes und berührendes Buch, das perfekt für den Sommer ist.
Rezensionen von Vobabooks:
Übers Umziehen, Einleben und neue Freunde finden
Einfach Weike - Nicht perfekt, aber genau richtig von Regina Feldmann
Im Buch „Einfach Weike“ von Regina Feldmann geht es um die 12-jährige Weike. Weike zieht mit ihren Eltern um - von Berlin ins kleine Lütjenhausen. Weike vermisst ihre beste Freundin Minh aus Berlin und wäre am liebsten dort geblieben. In ihrer neuen Klasse, der 6b, ist sie hin und hergerissen zwischen der tanzbegeisterten „Glitzerfraktion“ Stella, Sophie und Sophia und den schachbegeisterten „Nerds“ Tuba und Hinnerk.
Weike möchte gerne dazugehören, doch was möchte sie selbst? Und was hat es bloß mit der alten Dame auf sich, die immer wieder auftaucht und Weike in herausfordernden Momenten hilft?
Ein schönes Buch zu Themen wie Dazugehören, sich selbst treu bleiben, Umziehen, neue Schule, neue Freunde finden, Tanzen und Vielfalt. Die Illustrationen finde ich zudem wunderschön. Tiefere Themen und Botschaften sind interessant und gut lesbar verarbeitet (bis auf ein Detail am Ende des Buchs zum Thema Altenheim, welches hier einige Fragezeichen aufgeworfen hat, aber ich vermute, das ist sehr subjektiv). Weike ist ein mutiges und herzliches Mädchen, mit dem sich bestimmt viele identifizieren können. Ein humorvolles, authentisches und warmherziges Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von FogandBooks:
Dunkel, magisch und überraschend anders
Fae Isles - Der Henker der Königin Die Fae Isles-Reihe von Lisette Marshall
„Fae Isle – Der Henker der Königin“ von Lisette Marshall entführt uns in eine düstere, faszinierende Welt voller Magie, politischer Intrigen und unterdrückter Gefühle. Die Geschichte hat mich zwar nicht vollkommen überwältigt, aber definitiv gut unterhalten und neugierig auf mehr gemacht.
Im Mittelpunkt steht Emelin, eine junge Frau, die sich bemüht, den Erwartungen ihrer Familie gerecht zu werden, auch wenn es nie genug zu sein scheint. Besonders berührend fand ich ihre einsame Position zwischen dem Wunsch nach Anerkennung und dem Gefühl, nie wirklich gesehen zu werden. Ihre Figur ist detailliert gezeichnet, auch wenn manche ihrer Entwicklungen für meinen Geschmack etwas zu plötzlich und wenig nachvollziehbar eingeführt wurden. Trotzdem mochte ich ihre Stärke und Zielstrebigkeit sehr.
Und dann ist da natürlich Creon – für mich ganz klar das Highlight des Buches. Er verkörpert den klassischen Bad Boy: geheimnisvoll, dunkel, distanziert, aber mit einer spürbaren Verletzlichkeit, die sich nach und nach zeigt. Dass er nicht sprechen kann, verleiht seiner Figur eine besondere Tiefe. Vieles wird über Blicke, Gesten und Mimik vermittelt, was den Leser dazu einlädt, zwischen den Zeilen zu lesen und seine Emotionen intensiv mitzuerleben. Für alle, die gerne in dunkle Herzen blicken, ist Creon ein echtes Highlight.
Was mich ebenfalls überzeugt hat, ist das Weltensetting. Man merkt der Geschichte an, wie viel Liebe und Detailarbeit in das Worldbuilding geflossen sind. Die verschiedenen Völker, politischen Strukturen und vor allem die magischen Elemente, insbesondere die Farbenmagie der Fae, wirken originell und gut durchdacht. Es ist kein typisches Magiesystem, sondern eines mit eigener Logik und Ästhetik – das hebt die Geschichte von vielen anderen ab. Auch der Schreibstil hat mich positiv überrascht. Flüssig, atmosphärisch und angenehm zu lesen, schafft er es, eine düstere Grundstimmung zu erzeugen, ohne zu überladen zu wirken. Besonders die emotionale Spannung zwischen den Figuren kommt dadurch gut zur Geltung.
Mein Fazit: „Fae Isle – Der Henker der Königin“ ist eine stimmungsvolle Dark Romantasy, die zwar nicht in allen Punkten glänzt, aber insgesamt eine starke Grundlage für die Fortsetzung bietet. Wer düstere Magie, komplexe Figuren und eine Prise knisternder Romantik liebt, wird hier definitiv fündig. Für mich ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.











