Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Schreckliche Familiengeheimnisse
Die Sturmtochter von Florence Winter
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt,da ist Isla im Jahre 2023 und ihre Vorfahrin Rosa im Jahre 1883.Beide Geschichten sind unheimlich fesselnd geschrieben.Isla Fraser hat gerade ihre Journalistenausbildung abgeschlossen. Eine Reportage über ihre Tante Shelly, die nach Australien ausgewandert ist, soll ihrer Karriere helfen.
Ihre Tante Shelly soll vor mehr als 20 Jahren ein neues Leben in Australien angefangen haben,hat sich aber nie wieder bei der Familie gemeldet.Plötzlich gerät Isla in Situationen, die ihr das Gefühl vermitteln es trachte ihr jemand nach dem Leben?Alles seit sie sich nach ihrer Tante erkundigt hat.Isla fährt nach Schottland auf dem Familiensitz Taigh-Mor-Fraser.Und auch hier hat sie das Gefühl beobachtet zu werden.Sie findet Tagebucheinträge ihrer Vorfahren sowie die Aufzeichnungen von Rosa aus den 1850er-Jahren.Diese führen Isla erst an die wilde Küste Schottlands und schließlich auf eine vom Sturm umtoste Insel, die seit vielen Jahren im Familienbesitz ist.An ihrer Seite Ben der sie auf die Insel bringt…..
Rosa führt im Herrenhaus in Schottland ein reiches und behütetes Leben.Ihr Vater Sir Charles Fraser ist oft unterwegs die Geschäfte die er macht, lassen ihn selten auf dem Landgut blicken .Und wen er wiederkommt erzählt er sehr abenteuerliche Geschichten.Als Rosa Dokumente in einem stets abgeschlossenen Raum des Hauses entdeckt, bricht für Sie eine Welt zusammen.Rosas Vater Sir Charles Fraserdrängt sie plötzlich zu einer Heirat,aber Rosa fühlt sich zu ihrem Jugendfreund und Butler Archie hingezogen.Als Rosa mit Archie ihremVater folgen ,erleben sie unglaubliche und furchtbare Geschehnisse…
Die Autorin Florence Winter hat einen fließenden und fesselnden Schreibstil.Unheimlich spannend erzählt sie die Geschichte in zwei Zeitebenen-wobei jede für sich sehr,sehr spannend sind.Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr eindruckend-ich hatte das Gefühl den Wind zu spüren, und das Meer rauschen zu hören.Es war sehr spannend beide Frauen zu erleben.Ich kann leider nur 5 Sterne geben-für mich wären es klar 10 Sterne und mehr gewesen.Ich bin mega gespannt auf den nächsten Teil der Trilogie.
Rezensionen von Kapitel60:
Schöner Begleiter trotz kleiner Unstimmigkeiten
Rauhnächte - Reguliere dein Nervensystem und schaffe die Basis für persönliches Wachstum von Tanja Suppiger
Worum geht's?
Tanja Suppinger beschreibt im Buch Rauchnächte, was Rauhnächte eigentlich sind und wie man sie für das eigene Wohlbefinden und Körperbewusstsein nutzen kann. Das Buch ist inhaltlich in zwei große Abschnitte – Grundlagen und Umsetzung – gegliedert. Im Grundlagenteil werden die Basics zu den Rauhnächten erklärt, auf das Nervensystem eingegangen und der Umgang mit dem eigenen Körper erläutert.
Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Buch macht einen sehr wertigen Eindruck. Die violette Metallicschrift am Cover verleiht dem Buch etwas Mystisches. Es ist gut aufgebaut, übersichtlich gegliedert, leicht verständlich und durchgängig mit Fotografien illustriert.
Fazit:
Ich kenne Rauhnächte, seit ich denken kann. Für uns waren immer nur drei relevant. Die letzte Rauhnacht war die Nacht vom 05. auf den 06. Jänner. Und genau das ist für mich in diesem Buch nicht stimmig. Die Autorin spricht von 12 Rauhnächten, die vom 24.12. bis zum 06.01. dauern (S.15). Die erste Rauhnacht ist die Nacht vom 24.12. auf den 25.12. und die letzte Rauhnacht vom 05.01. auf den 06.01. Rein rechnerisch geht sich das mit 12 Rauhnächten nicht aus, weshalb die Rauhnächte in diesem Buch mit der Nacht vom 04.01. auf den 05.01. enden (S.152). Auf Seite 107 dauern die Rauhnächte vom 25.12. bis 06.01. Ich kenne auch einen anderen Brauch, bei dem man 13 Wünsche verbrennt – demnach sind es definitiv 13 Nächte und nicht 12. Nichtsdestotrotz finde ich das Buch sehr schön aufgebaut. Es regt dazu an, sich mit dem eigenen ICH auseinanderzusetzen und die Zeit zwischen Feiertagen und auch vor Weihnachten bewusst zu erleben.
Rezensionen von Thaliomee:
Wissenschaft bunt verpackt
BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? von Mai Thi Nguyen-Kim; Marie Meimberg
In diesem Buch möchte Bibibiber einen Damm bauen. Deshalb ruft er alle seine Freunde an und fragt sie, ob sie mitmachen möchten. Aber es gibt ein Problem: Biber sind nachtaktiv. Möwen sind tagaktiv. Fledermäuse dämmerungsaktiv. Und Waschbären halten Winterruhe. Ehrlich gesagt wären diese Informationen eigentlich genug um ein ganzes Kinderbuch zu füllen, aber das ist nur der Auftakt zu der spannenden Frage warum wir eigentlich schlafen müssen.
Die Antwort ist dann auch komplexer als erwartet. Der Text ist gewohnt lässig geschrieben, weshalb ich beim Vorlesen auch einige Male gestolpert bin. Dieses Buch eignet sich gut, wenn man sich gern über das Gelesene unterhält.
Es ist wunderschön und großflächig illustriert, Marie Meimberg hat hier hervorragende Arbeit geleistet.
Ein tolles Buch, dass sich trotz der bunten und kindgerechten Aufmachung nicht mal eben nebenher lesen lässt. Man muss sich darauf einlassen und wird mit einem echten Wissenschaftsbuch für Kinder belohnt, dass modern ist und Spaß macht.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Sehr detailliert, aber interessant
Moskaus westliche Rivalen von Oliver Jens Schmitt
Die Geschichte der Region zwischen Nordkap und schwarzem Meer ist vielen Menschen in Mitteleuropa eher unbekannt, wird oft im Geschichtsunterricht kaum behandelt und kommt auch sonst in der öffentlichen Wahrnehmung wenig vor. Mit dem Ukrainekrieg ist sichtbar geworden, dass sowohl die skandinavischen Länder, als auch das Baltikum, Polen und einige weitere Regionen diese Bedrohung noch einmal stärker und unmittelbarer wahrnehmen als westeuropäische Länder.
Das hat auch viel mit der geografischen Nähe zu Russland und mit den geschichtlichen Erfahrungen mit diesem Nachbarn zu tun.
In diesem sehr umfangreichen und detaillierten, aber interessant erzählten und gut recherchierten Werk hat sich der Autor die Mühe gemacht, zeitlich bis ins Mittelalter zurückzugehen und von den ersten Ursprüngen der Kyjiver Rus' bis in die Gegenwart die Geschichte des moskauzentrierten Russlands und sein Verhältnis zu den nördlichen und westlichen Nachbarn darzulegen.
Ich habe in dem Buch viel Neues gelernt: etwa, dass Litauen einmal eine Großmacht war, warum Russland eine Hauptstadt hat, die so weit weg von der Mitte des riesigen Landes ist (weil in das entlegene, nordwestlich weitab der freien Steppen gelegene Moskau, damals Vladimir genannt, die aus dem asiatischen Osten kommenden bedrohlichen mongolischen Angreifer nicht so leicht hingekommen sind und dieser Ort deshalb relativ geschützt war), aber auch darüber, dass so manche Schachzüge, die das moderne Russland im Ukrainekrieg eingesetzt hat, eine jahrhundertealte Tradition haben (z.B. erst einmal mit kleinen Angriffen beginnen, zu denen man sich offiziell gar nicht bekennt, tarnen, täuschen, verschleiern und lügen als bewehrte Kriegsstrategie).
Wer dieses Buch lesen will, braucht viel Zeit, Energie und Interesse. Es ist eben kein grober Überblick, sondern ein äußerst detailliertes Werk, das sich große Mühe gibt, alle relevanten Informationen zu erfassen und in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Für alle, die nur mal schnell ein paar Informationen über die Region haben möchten, ist es nicht zu empfehlen. Wer sich aber wirklich tiefgehend für die Geschichte dieser Region interessiert und die Wurzeln des heutigen Ukrainekonfliktes, aber auch generell die historische Entwicklung der russischen Föderation und sein Verhältnis zu den Nachbarn näher verstehen möchte und bereit ist, sich darauf tief einzulassen, dem kann ich dieses fundierte und interessante Werk auf jeden Fall empfehlen.
Rezensionen von Dorsay:
Eisige Temperaturen
Lügennebel von Viveca Sten
Im Skiparadies Åre machen 6 Studenten aus Uppsala Skiurlaub. Ihr Freund William Löwengren, dessen Eltern ein Luxusferiendomizil in dem Bergen besitzen, hat sie dazu eingeladen. Die jungen Leute feiern eine wilde, ausgelassene Party bis tief in die Nacht hinein, in der Alkohol und Drogen nicht zu knapp im Spiel sind.
Am nächsten Morgen wird die 19-jährige Studentin Fanny nur spärlich bekleidet und barfuß, nur ein paar Meter von dem Luxusanwesen entfernt, erfroren aufgefunden. Wurde sie ermordet? Eindeutig ein brisanter Fall für die beiden sympathischen Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Die Autorin Viveca Sten fasziniert immer wieder mit ihrem klaren Schreibstil, den präzisen ausgearbeiteten Charakteren, wirklichkeitsnahen Schilderungen und kurzen Kapiteln. In diesem Krimi ist alles vereint, knisternde Spannung, ein bisschen Liebe, etwas Eifersucht, zwischenmenschliche Beziehungen und Abgründe, hier kommt es schon mal vor, dass man nicht mehr zum Lesen aufhören kann. Achtung Suchtgefahr!
Rezensionen von rewareni:
Gruseliger Lesespaß
Zwielicht 22 von Algernon Blackwood
Zwielicht 22, das Magazin für Horror und unheimliche Phantastik bietet dieses Mal 22 Geschichten, wo man sich in gewohnter Manier gruseln und auch schmunzeln kann.
Es gibt auch wieder einige Geschichten, die sehr berührend sind und betroffen machen und es ist interessant dabei, wie man daraus eine spannende oder unheimliche Geschichte schaffen kann.
Mir gefallen dabei immer wieder die unterschiedlichen Ideen, egal ob ein Saugroboter nicht immer das tut, was er soll oder ob eine alte Frau ihre Urenkelin immer wieder vor einem Unheil warnt, es ist immer etwas dabei, das für gute Unterhaltung sorgt.
Schön ist auch, wenn man Geschichten präsentiert bekommt von Autoren, die schon lange verstorben sind, so wie Algernon Blackwood oder Rober F. Young die es schaffen mit ihren Themen auch noch heute, den Zahn der Zeit treffen. Egal ob über andere getratscht und gespottet wird oder ob Menschen durch Werbung manipuliert werden, beide Inhalte werden atmosphärisch dicht beschrieben und sind nicht nur berührend, sondern auch gut erzählt.
Ein interessanter und ein extrem berührender Artikel von Karin Reddemann am Ende runden die Ausgabe wieder perfekt ab.
Die Innenillustrationen sind von Adrian van Schwamen, der auch eine unheimliche Geschichte von einer Gliederpuppe beigesteuert hat.
Wer also gruselige, humorvolle, blutige und geisterhafte Kurzgeschichten mag, wird mit Zwielicht 22 seine Freude haben.
Rezensionen von Dorsay:
Eisige Temperaturen
Lügennebel von Viveca Sten
Im Skiparadies Åre machen 6 Studenten aus Uppsala Skiurlaub. Ihr Freund William Löwengren, dessen Eltern ein Luxusferiendomizil in dem Bergen besitzen, hat sie dazu eingeladen. Die jungen Leute feiern eine wilde, ausgelassene Party bis tief in die Nacht hinein, in der Alkohol und Drogen nicht zu knapp im Spiel sind.
Am nächsten Morgen wird die 19-jährige Studentin Fanny nur spärlich bekleidet und barfuß, nur ein paar Meter von dem Luxusanwesen entfernt, erfroren aufgefunden. Wurde sie ermordet? Eindeutig ein brisanter Fall für die beiden sympathischen Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Die Autorin Viveca Sten fasziniert immer wieder mit ihrem klaren Schreibstil, den präzisen ausgearbeiteten Charakteren, wirklichkeitsnahen Schilderungen und kurzen Kapiteln. In diesem Krimi ist alles vereint, knisternde Spannung, ein bisschen Liebe, etwas Eifersucht, zwischenmenschliche Beziehungen und Abgründe, hier kommt es schon mal vor, dass man nicht mehr zum Lesen aufhören kann. Achtung Suchtgefahr!
Rezensionen von Schlafmurmel:
– ein ungewöhnlicher Thriller
Der fremde Ehemann von Jane E. James
Das Cover wirkt zunächst eher unscheinbar – ein Haus mit einem erleuchteten Fenster, dahinter eine Frau, die hinausblickt. Doch der Titel „Der fremde Ehemann“ hat mich sofort neugierig gemacht. Er klang geheimnisvoll und versprach Spannung – und genau das bekam ich, wenn auch auf etwas andere Weise als erwartet.
Die Geschichte handelt von Linda, einer angeblich trauernden Witwe, die ein düsteres Geheimnis mit sich trägt: Sie soll am Tod ihres zweiten Ehemannes schuld sein. Von Schuldgefühlen geplagt, lebt sie zurückgezogen, bis sie sich eines Tages bei einer Dating-App anmeldet – und dort das Unfassbare erlebt: Ihr verstorbener Mann scheint wieder mit ihr Kontakt aufzunehmen.
Ab diesem Moment gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Wem kann sie noch trauen – Freunden, Familie, oder überhaupt jemandem? Der Anfang war spannend, in der Mitte flachte es für mich etwas ab, aber das Ende war wieder richtig packend und voller überraschender Wendungen.
Ein ungewöhnlicher Thriller, der Elemente eines Romans in sich trägt, aber mit seiner Atmosphäre und der psychologischen Tiefe überzeugen kann.
Ich vergebe 4 Sterne!
Rezensionen von Bibibabby:
Eine süße, herzzerreißende Geschichte
The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh
Die Geschichte ist unterhaltsam und wird abwechselnd aus der Sicht von James und Jude erzählt. Ich fand es erfrischend, eine "Manic Pixie Dream Girl"-Geschichte aus der Perspektive der Frau zu lesen. Sie ist chaotisch, witzig und emotional nicht verfügbar. Der Schreibstil ist unterhaltsam und lebendig, und das Geplänkel zwischen Jude und James erinnert an Gilmore Girls und macht einfach richtig Spaß.
Die Handlung fühlt sich ein bisschen wie ein "Hallmark Film" an: Kleinstadt, heimlich reicher oder berühmter Protagonist, unterdrückte Gefühle, missed Opportunities.
Die Liebesgeschichte bleibt jedoch emotional eher oberflächlich. Es gibt einige gute Momente, wo es herzzerreißend wird, aber insgesamt habe ich leider nicht allzu viele tiefe Emotionen gespürt.
Auch die "Grumpy meets Sunshine"- bzw. "Enemies to Lovers"-Tropes finde ich nicht ganz überzeugend: James Grummeligkeit wirkt auf mich etwas gezwungen. Mein persönliches "pet peeve" ist, wenn ein Protagonist den anderen angeblich nicht mag, aber ständig betont, wie heiß er oder sie ist, was hier bei James der Fall ist.
Die Spicy-Szenen sind dagegen richtig gut geschrieben: Heiß, aber zugleich einfühlsam. Durch die wechselnden Perspektiven erlebt der Leser das Spice aus beiden Seiten, was richtig Spaß macht.
Rezensionen von Dorsay:
Eisige Temperaturen
Lügennebel von Viveca Sten
Im Skiparadies Åre machen 6 Studenten aus Uppsala Skiurlaub. Ihr Freund William Löwengren, dessen Eltern ein Luxusferiendomizil in dem Bergen besitzen, hat sie dazu eingeladen. Die jungen Leute feiern eine wilde, ausgelassene Party bis tief in die Nacht hinein, in der Alkohol und Drogen nicht zu knapp im Spiel sind.
Am nächsten Morgen wird die 19-jährige Studentin Fanny nur spärlich bekleidet und barfuß, nur ein paar Meter von dem Luxusanwesen entfernt, erfroren aufgefunden. Wurde sie ermordet? Eindeutig ein brisanter Fall für die beiden sympathischen Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog.
Die Autorin Viveca Sten fasziniert immer wieder mit ihrem klaren Schreibstil, den präzisen ausgearbeiteten Charakteren, wirklichkeitsnahen Schilderungen und kurzen Kapiteln. In diesem Krimi ist alles vereint, knisternde Spannung, ein bisschen Liebe, etwas Eifersucht, zwischenmenschliche Beziehungen und Abgründe, hier kommt es schon mal vor, dass man nicht mehr zum Lesen aufhören kann. Achtung Suchtgefahr!









