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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Schöne Fortsetzung

Elbnächte. Schatten über St. Pauli von Henrike Engel

Zum Inhalt:
Louise hat sich mit ihrer kleinen Bar eine Existenz aufgebaut und etwas Freiheit gewonnen. Doch ihr Exmann bricht aus dem Gefängnis aus und das könnte ihr Glück in Gefahr bringen. Zeitgleich verschwindet eine Mädchen und Ella und Ex-Polizist Paul wollen sie finden, ahnen aber nicht, dass sie sich damit in Gefahr begeben.

Meine Meinung:
Ich habe mich gefreut, dass die Fortsetzung erschienen ist und habe das Buch wirklich genossen. Es war schön mitzuerleben, wie Louise und auch Ella ihren Weg und auch ihr Glück finden. Es war schön zu sehen, wie die beiden sich entwickeln und auch neben der Arbeit ihr Glück finden. Schön fand ich wie Ella und Paul endlich zusammen gefunden haben oder auch wie Louise wieder Zugang zu ihrer Familie gefunden hat. Nebenher wird noch eine sehr spannende Geschichte um das verschwundene Mädchen und auch Paul Bruder erzählt. Der Schreibstil war sehr gut lesbar und gerne hätte ich noch mehr gelesen.
Fazit:
Schöne Fortsetzung

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:

Wer bin ich -und wenn ja, zu viele?

Die Passantin von Nina George


Die spannende Story, die in vielen kurzen Kapiteln zwischen 2015 und 2019 spielt, erzählt von der gefeierten Schauspielerin Jeanne Partou, die beim Germanwings-Absturz, bei dem es keine Überlebenden gab, als tot gemeldet wurde, sich aber nicht an Bord befand. Sie ergreift spontan die Möglichkeit, ihrem bisherigen angepassten und abhängigen Leben zu entkommen und abzutauchen.

In ständiger Auseinandersetzung mit ihrem bisherigen angepassten und ihrem neu entstehenden Ich , sowie mit den Frauen, deren Geschichten sie im Laufe ihres Neubeginns und ihres Emanzipationsprozesses erfährt, entdeckt sie sich selbst und neue Wege, bis sie sich letztendlich wieder zu erkennen gibt.
EIne durchaus lesenswerte Geschichte, die die Situationen in denen Frauen leben bzw. glauben leben zu müssen, beleuchtet, wäre da nicht von allem etwas zu viel. Es scheint, als hätte Nina George nicht darauf vertraut, dass ihre Geschichte auch ohne raschen Szenenwechsel, immer wieder wechselnde Rückblicke und ab und zu deftige Sprache die Aufmerksamkeit der Leserin/ des Lesers bis zum Ende aufrecht hält.
Insofern der abgewandelte TItel von Richard David Prechts Buch: Wer bin ich- und wenn ja, zu viele?

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Rezensionen von Anilam:

Wenn Hunde reden könnten

Der Hund, der sprechen konnte von Günter Krieger

Auf dem Cover sieht man schon unseren tierischen Hauptcharakter Toffik – und genau so charmant, frech und liebenswert, wie er dort wirkt, ist er auch im Buch. Die Geschichte rund um den sprechenden Hund ist genauso unterhaltsam wie verrückt. Günter Krieger hat es hier geschafft, Humor und Nachdenklichkeit super zu verbinden.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und voller Situationskomik. Ich musste oft lachen, aber gleichzeitig regt das Buch auch ein bisschen zum Nachdenken an – zum Beispiel darüber, was im Leben wirklich zählt.

Die Figuren wirken echt, auch wenn sie manchmal leicht überzogen sind. Besonders Toffik mit seiner frechen Art ist einfach herrlich. Marek dagegen hat mich zwischendurch echt auf die Palme gebracht.

Toll fand ich auch, dass das Buch recht kurz ist – man kann es super an einem Nachmittag oder Abend lesen, ohne dass es an Tiefe verliert.
Ein witziges, warmherziges Buch über Mensch, Tier und Moral – leicht zu lesen, mit viel Charme und einer guten Portion Ironie. Perfekt für alle, die beim Lesen gern lachen, aber trotzdem was zum Grübeln mögen.

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Rezensionen von jori1020:

Eine schöne Geschichte mit sprachlichen Schönheitsfehlern

Sonnenaufgang Nr. 5,1 Audio-CD, 1 MP3 von Carsten Sebastian Henn

Die Idee hinter Carsten Henns neuem Roman 'Sonnenuntergang Nr. 5' ist durchaus originell: Der 19-jährige Jonas nimmt seinen ersten Auftrag als Ghostwriter in einem kleinen Ort an der Küste an. Dort soll er das Leben einer exzentrischen und einstmals erfolgreichen Schauspielerin aufschreiben – zumindest behauptet Stella Dor Letzteres von sich selbst.

Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass sich zwischen diesem ungleichen Gespann eine besondere Beziehung entwickelt. Beide, Jonas wie auch Stella, tragen Päckchen aus ihrer Vergangenheit mit sich herum, mit denen sie ganz unterschiedlich umgehen und Kern des Romans ist.

Haupt- und Nebenfiguren sind schön ausgestaltet und dadurch in ihren Gefühlen und Handlungen sehr nahbar, was die Geschichte ans Herz gehen lässt. Sie lebt aber vor allem von den Zwischentönen und kleinen Nebenhandlungen, etwa von der alten Frau Bentje, die zweimal täglich zur einzigen Bushaltestelle des Ortes geht, um der Stimme ihres verstorbenen Mannes ganz nah zu sein. Solche Szenen verleihen dem Roman Wärme und Tiefe.

Ich habe das Hörbuch gehört, gelesen von Oliver Siebeck. Eine gute Wahl, denn Siebeck trifft die verschiedenen Tonlagen der Geschichte und verleiht den Figuren durch seine stimmlichen Nuancen Charakter. Besonders in der direkten Rede wirken die Dialoge lebendig und authentisch.

Ja, es könnte ein richtig gutes Buch sein – wenn da nicht die Sprache wäre. Man hat manchmal das Gefühl, der Autor wolle in fast jedem zweiten Satz einen vermeintlich originellen Vergleich, eine pseudo-poetische Metapher oder einen schlauen Kalenderspruch unterbringen. Da heißt es dann etwa: „Erinnern ist ein wenig, als würde man es noch mal erleben“ oder „Das Wasser des Meeres war so salzig, als wären unzählige Tränen hineingeweint worden.“ Auch ein „Lebe den Tag, als wäre es der letzte“ durfte natürlich nicht fehlen. Manchmal ist weniger eben wirklich mehr, und das hätte diesem Buch gutgetan.

Letztlich bleibt das aber natürlich Geschmackssache – und trotz mancher sprachlicher Übertreibung ist Sonnenaufgang Nr. 5 eine warmherzige, stellenweise anrührende Geschichte, die in ihren besten Momenten tatsächlich berührt.

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Rezensionen von Tara:

Raffiniert aber nicht kompliziert

Passion Gemüse von Heinrich Gasteiger; Gerhard Wieser; Helmut Bachmann

"Passion Gemüse" ist ein umfangreiches Kochbuch mit über 70 vegetarischen Gerichten von den Autoren Heinrich Gasteiger, Gerhard Wieser und Helmut Bachmann. Alle drei sind Küchenmeister, haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und sind vom Fach.
Wie bereits der Titel deutlich macht, geht es um die Vielfalt der Gemüseküche und darum möglichst einfach, saisonal und abwechslungsreich zu kochen.

Zunächst gibt es einige ganz allgemeine Informationen über Gemüse, dessen Zubereitung und einen Gemüseerntekalender, da das saisonale Kochen im Vordergrund steht. Da die Autoren in Südtirol tätig sind, ist es auch auf diese Region ausgerichtet.
Im Anschluß folgen die Rezepte. Es ist auf einen Blick zu erkennen für wie viel Personen diese ausgerichtet sind, wie lange die Zubereitung dauert und welchen Schwierigkeitsgrad sie haben.
Es gibt eine übersichtliche Spalte für die Zutaten und eine schrittweise Anleitung für die Zubereitung. Diese ist so ausführlich, dass hier wirklich nichts schief gehen kann. Außerdem gibt es zu jedem Gericht ein Foto, damit man weiß, wie das Ergebnis aussehen soll. Diese sind optisch so ansprechend, dass ich wirklich auf so gut wie alles Lust bekommen habe.
Durch das Register am Buchende lässt sich jedes Rezept schnell und einfach wiederfinden.
Ich kann das Buch Gemüseliebhabern – oder solche die es werden wollen – nur empfehlen. Die Rezepte sind raffiniert aber nicht kompliziert und damit genau das, was ich möchte.

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

9 Jahre Wahn

9 Jahre Wahn von Eric Stehfest

Die Handlung ist eine Mischung aus autobiografischen und fiktiven Erlebnissen, eine Mischung, die es mir immer schwer macht, den Inhalt zu bewerten. Denn was ist wahr, was nicht? Und welche Relevanz hat es schlussendlich für die Gesamtkonstruktion? Eine für mich schwierige Mischung, denn vor allem bei teils autobiografischen Werken bin ich immer auch neugierig, welcher Anteil nun stimmt und welcher nicht.

Autor Eric Stehfest kenne ich überwiegend aus Reality-TV-Formaten gemeinsam mit seiner (nun Ex-)Frau. Seine Karriere als Schauspieler und DJ habe ich nicht wirklich mitbekommen und darüber keine Meinung zu ihm. Das ist vielleicht auch gut, denn mit einer vorgefertigten Meinung sollte man dieses Buch nicht lesen.

Der Aufbau hat mir grundlegend gefallen, auch wenn ich den Schreibstil zwischenzeitlich als etwas zäh empfunden habe und teils sehr lang gebraucht habe, um die Kapitel zu lesen. Die klare auseinandersetzung mit seiner Erkrankung hat mir gut gefallen, sie wirkte schonungslos ehrlich. Aus fachlicher Sicht hätte ich mir mehr Auseinandersetzungen mit den Diagnosekriterien und den tatsächlichen Symptomen gewünscht, gerade auch, um Schizophrenien zu entstigmatisieren.

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Rezensionen von DoraLupin:

Im Widerstand

Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Geschehnissen unterhalten und mich in eine vergangene Zeit katapultieren. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe, denn ich habe bisher keinen Roman über dieses Thema gelesen und habe einiges Neues lernen dürfen.

Es geht in der Story um Pat, diese bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden? Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch? Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte. Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.

Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte da es anfangs ein bisschen viel hin-und her zwischen den Zeitebenen war. Nach und nach habe ich mich dann aber ganz in die Geschichte einfinden können und dann hat es auch richtig Spaß und Freude gemacht das Buch zu lesen und mehr über diese spannende und Interessante Zeit zu erfahren! Wie es war auf geheimer Mission zu sein und immer wieder bangen und in Furcht leben zu müssen ist wirklich authentisch und berührend rausgekommen in diesem Roman. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin hat man immer wieder gemerkt. Deshalb fand ich eben auch das Nachwort der Autorin wirklich gelungen und sehr lesenswert, denn hier erfährt man nochmal wie es wirklich real gewesen ist.

Fazit: Dranbleiben lohnt sich, dann bekommt man einen sehr spannenden und interessanten Roman über das Thema geheime Missionen und Widerstand, das zu viel in Vergessenheit geraten ist. Eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne erhält die Geschichte von mir.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Christian Mischkulnig:

Unsichtbar

Die Passantin von Nina George

Ihre Chance dem Ehemann zu "entkommen", nutzt die Hauptprotagonisten Jeanne Patou geschickt aus, nachdem "Ihr" Flug durch tragische Weise nicht die Zieldestination erreicht hat. Die Entscheidung, nicht in das Flugzeug zu steigen, fasst sie erst am Gate und dreht um. Eine schicksalhafte Entscheidung, denn sie nutzt die Chance "tot" zu sein für eine neue Identität.

Schier unsichtbar, sie lebt unter falschem Namen Ihr neues Leben, aber auch erleichtert, nimmt es einen für Sie entfaltungsreichen Verlauf. Gewalt an Frauen, ob physisch oder psychisch wird hier auf ziemlich brutale Weise skizziert. Der Schreibstil ist eigen, doch mit einer ganz besonderen Duftnote der Autorin Nina George, die es schafft, dieses (fast) zum Teil noch Tabu Thema berührend und auch spannend zugleich, zu Papier zu bringen. Ich wurde von diesem Buch gut unterhalten, wenngleich mir dieser Roman doch ein wenig zu konstruiert war. Trotz alledem bekommt er einen Platz in meiner Sammlung und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Heide:

Die Passantin von Nina George

Dieses Buch war für mich eine spannende Entdeckungsreise durch Worträume des kostbaren Wortschatzes. Vergleiche in mehreren Sprachen und Zeiten machen es möglich in den tieferen Sinn der Worte einzudringen. Ich habe das zum Beispiel an dem Wort "Maß" erlebt (maßgeblich,Maß halten, mäßigen,unmäßig, maßlos, Versmaß, metrum, metrik, metronom, meter, maatraa, Mutter, mater, Materie, Material, messen.

..)
Das richtige Maß ist mir schon lange Grundlage meines Denkens und Handelns.
Ceterum censeo: "Dieses Buch ist besonders lesenswert!"

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Rezensionen von DoraLupin:

Wissen spannend und mit Humor vermittelt

Cosmix von Laurent Schafer

Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Cosmix“ gestoßen. Da mein Sohn auch ein kleiner Erforscher ist, der immer alles genau wissen möchte, war das Buch natürlich gleich doppelt interessant, da das Buch auch noch in einem coolen Comic-Stil gehalten ist.

Unterhalten wurde er deshalb sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es weitere Bände geben wird.

„Vom Urknall bis zum Menschen“ hier beantwortet Cosmix auf 224 Seiten im Graphic-Novel-Format die großen (und kleinen) Fragen über das Universum, das Leben und die Menschheit. Angefangen beim Urknall – dem Anfang von allem – entführt dieses Buch seine Leserinnen und Leser mit wunderschönen Illustrationen und unterhaltsamen Texten in die spannende Welt von Astronomie, Biologie und Physik, zeigt die aktuellen Grenzen der Wissenschaften auf und beantwortet humorvoll die komplexen Fragestellungen der Menschheit.

Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen und untertützen die Geschichte. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Dass das Buch im Comic-Stil geschrieben ist, ist natürlich ein zusätzliches Highlight für meinen Sohn gewesen. Sehr gut hat ihm ausserdem gefallen, dass hier auf spannende und humorvolle und sehr interessante Art Wissen vermittelt wird und er noch einiges dazulernen konnte, auf eine Weise die richtig viel Spaß macht!

Das Buch selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben denn Comix hat auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Erforschungen. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.

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