Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gavroche:
Wunderbar
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Mechthild Borrmann hat mal wieder einen wunderbarer Roman geschrieben, der auf die gute Art anders ist, sich abhebt von anderen Büchern. Ich empfehle allerdings, den Klappentext direkt vor der Lektüre nicht (noch einmal) zu lesen, denn dann erhält man meines Erachtens einen falschen Eindruck. Einfach auf das Buch einlassen und die Fragen werden alle beantwortet.
Kühlungsborn kurz nach der Wende, dann 1993, eine Frau berichtet von ihrem Leben in einem kleinen, heruntergekommenen Haus. Ihr Mann Gustav ist verstorben, aber sie hat einen Hund an ihrer Seite und mit Trude eine gute Freundin. Dann kommt ein Brief und sie wird in die Vergangenheit katapultiert und schreibt diese auf. Wir erfahren von ihrem Leben, beginnend in der NS-Zeit.
Eine zweite Perspektive spielt nur in der Vergangenheit und berichtet von Lene, die auf einem Bauernhof aufwächst, sich verliebt, diese Liebe aber nicht möglich ist. Lange fragt man sich, wo denn die Verbindung besteht, aber sie kommt noch.
Das Leben wird eher episodenhaft erzählt, aber in einer solchen Eindringlichkeit. Obwohl das Buch nicht lang ist, ist die Geschichte dennoch sehr lang - und hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Ein unglaublicher Schreibstil und ein Gefühl für gute Geschichten - ich lese immer wieder gerne Bücher von Mechthild Borrmann.
Rezensionen von LesenIstLeben:
"Wie fühlst du dich?" - die große Frage unserer Zeit
Wie fühlst du dich? von Axel Hacke
„Wie fühlst du dich? Über unser Innenleben in Zeiten wie diesen“ von Axel Hacke ist ein wunderbar handliches Buch über die großen Fragen unserer Zeit.
Axel Hacke durchkämmt in seinem Buch zum Thema „Gefühle“ eine Vielzahl an Themen, die in klaren, gut strukturierten Kapiteln betrachtet werden.
„Ich fühle, also bin ich“, „Angst“, „Freude“, „Auf dem Sorgenkarussel“, um nur einige Kapitelüberschriften zu nennen, werden von verschiedenen Seiten beleuchtet, mal philosophisch, mal pragmatisch, mal nach „Axel – Hacke – Art“ mit besonderem Humor. Es ist ein Fest, dieses Buch mit all seinen Facetten zu lesen.
Durch die kurzweiligen, klar aufgebauten Kapitel und die unverwechselbare Sprache findet man sich mit einem guten Gefühl in das Thema hinein. Das handliche, sehr besondere Format schließt an den Vorgänger an und ist ein echter Blickfang. Das Buchcover mit gelungener Farbgestaltung und passendem Text sowie dem farblich abgestimmten Lesebändchen ist sehr ansprechend gestaltet.
„Wie fühlst du dich? Über unser Innenleben in Zeiten wie diesen“ von Axel Hacke ist ein besonderes Buch eines außergewöhnlichen Autors zu einem großen Thema und eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Leserinnen, die eine kleine und wertvolle Auszeit vom Alltag benötigen.
Rezensionen von brauneye29:
Spannend
Wie fühlst du dich? von Axel Hacke
Zum Inhalt:
Katharina und ihr Mann ziehen in ein Forsthaus im Westerwald um einen Neuanfang zu starten. In diesem Haus hatte seinerzeit Flora gewohnt, die ihren Mann getötet und verstümmelt haben soll. Fasziniert von der Geschichte wird die Journalistin in Katharine wach und sie beginnt zu recherchieren und stößt auf eine Mordserie.
Gibt es womöglich eine Verbindung zwischen den Fällen?
Meine Meinung:
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, was immer wieder Einblicke in Floras trostloses Leben gewährt. Die andere Ebene ist die von Katharina, die zum Fall recherchiert, was im Dorf nicht gerade gut ankommt. Immer mal wieder hat man auch eine Idee, wer wohl damals verantwortlich war für die Mordserie, aber wie könnte es anders sein, es werden geschickt falsche Spuren gelegt. Die Protagonisten fand ich interessant und gut ausgearbeitet. Das Buch ist sehr spannend erzählt. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich auch gut gelesen fand.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von yellowdog:
Drei Witwen
Liebe kennt keine Vergangenheit von Annette Chavez Macias
Es geht in diesem Roman um drei amerikanische Frauen mexikanischer Herkunft.
Jessica, der Mann verunglückt ist, ihre Mutter Ana und ihre Großmutter. Nah einem Schaden in Anas Haus ziehen Ana und ihre Mutter für einige Zeit zu Jesica.
Sie teilen das Schicksal, dass ihre Männer tot sind.
Es gibt gewisse Spannungen zwischen Mutter und Tochter.
Die Mutter-Tochter-Beziehung ist das zentrale Thema.
Annette Chavez Macias schreibt relativ ruhig und ohne Eile. Es geht zwar um Emotionen, aber sie lässt das nicht die Überhand nehmen. Dazu sind die Figuren auch zu verschlossen. Doch sie leiden auch unter diesem Zustand.
Erst als Geschehnisse der Vergangenheit thematisiert werden, bietet sich die Chance alte Konflikte aufzulösen. Das hat die Autorin schlüssig und nachvollziehbar dargestellt.
Rezensionen von Frantischek:
Tolles Populärwissenschaftsbuch!
Österreichisches Deutsch von Stefan Dollinger; Anneliese Rieger-Roschitz
Nach seiner 2021er "Bibel" des österreichischen Standarddeutsch (Radio Wien) hat Prof. Dollinger nun mit Verstärkung das zusammengebracht, was ich mir für jeden hochkomplexen Wissenschaftsbereich wünsche, und zwar eine lesbare Einführung zum Thema für alle ab der 8. Schulstufe. Die Illustrationen sind dann noch das I-Tüpfelchen.
Warum ist österreichisches Hochdeutsch so wichtig für die aller allermeisten ÖsterreicherInnen? Genau das wird klipp und klar und mit viel Witz und Schmäh erklärt. Chapeau!
Rezensionen von gabiliest:
Frauenleben: Ein Roman, 1934 geschrieben, heute wiederentdeckt
Was vor uns liegt von Alba de Céspedes
Alba de Céspedes hat ihren Erstlingsroman “Was vor uns liegt” bereits im Jahr 1934 verfasst, zu einer Zeit, in der die gesellschaftliche Ordnung, die Moralvorstellungen und die politischen Ideen faschistisch geprägt waren und von der Ideologie der Bestimmung der Frau als Mutter, die nicht erwerbstätig sein sollte, getragen wurden.
Bereits bei seinem Erscheinen 1938 wurde der Roman von der faschistischen Zensur verboten. In einer neuen Übersetzung wird die Autorin heute wiederentdeckt und nimmt die Lesenden mit in ein unglückseliges Kapitel der Geschichte. Dennoch zeigt der Buchumschlag, der teilweise in hellen Farben gehalten ist, junge Frauen, die positiv in die Zukunft blicken.
Acht junge Frauen studieren an der Universität in Rom und leben im Grimaldi Institut, das von Nonnen geführt wird. Obwohl hier eine gewisse Freizügigkeit herrscht, werden die Mädchen abends eingeschlossen und das Licht wird ausgeschaltet. Daher lernen oder unterhalten sich die Freundinnen im Schein einer Petroleumlampe.
Acht verschiedene Lebensentwürfe prallen aufeinander. Viele der Mädchen kommen aus kleinen Dörfern in Italien, aus einer Welt, in die sie nicht mehr zurückwollen. Doch stellt sich für sie die Frage, ob sie aus der patriarchalischen Struktur des Elternhauses in die Unfreiheit einer Ehe wechseln wollen. Oder ist es der Sinn des Seins, in seiner Arbeit aufzugehen? Augusta, ein Mädchen, das nicht wie die anderen Freundinnen Literatur studiert, sondern an einem Roman arbeitet, stellt die provokante Frage, ob Frauen überhaupt Männer brauchen und ist überzeugt, dass Frauen ihr Leben eigenverantwortlich und ohne Abhängigkeiten gestalten müssten. Allerdings- ihre Romane finden keinen Verlag und so scheint es, dass sie dauerhaft in dem Studentenwohnheim bleiben wird, unglücklich in ihrer Phantasiewelt gefangen.
Natürlich spielen Männer eine wesentliche Rolle im Leben der Mädchen. Vinca aus Andalusien verliebt sich in einen Landsmann, der in den Krieg gegen die Falangisten zieht und Vinca letztlich verlässt. Dennoch ist ihr Sehnen und ihre Sorge um den Geliebten so plastisch beschrieben, dass man durchaus mitfühlen kann. Emanuela hat ein Geheimnis, das letztlich ihr Leben zu zerstören droht: Ein Kind- und sie überlegt, ob es nicht besser wäre, wenn dieses Kind nicht mehr lebte. Denn Emanuela hat keine Beziehung zu den kleinen Mädchen und ist über seine Kälte verwundert.
Xenia, die ihre Prüfung an der Universität nicht geschafft hat, wird zur Geliebten mehrerer Männer, die sie letztlich verabscheut, deren Geld sie jedoch nimmt und einen sorglosen Lebenswandel genießt.
Auf diese Art führt Alba de Céspedes vor Augen, welche Möglichkeiten Frauen in der Zwischenkriegszeit hatten, auch wenn klar ist, dass diese Mädchen privilegiert waren, denn universitäre Bildung für Frauen gehörte damals nicht zur Norm. Das Buch versucht, aufzurütteln und Frauen aufzuzeigen, dass es notwendig ist, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Alle Charaktere der Protagonistinnen sind präzise und feinfühlig gezeichnet, ihre Gedankenwelt können sich die Lesenden gut zu Eigen machen. Auch wenn das Thema nicht auf Spannung angelegt ist, ist man doch interessiert und manchmal fasziniert von den Entwicklungen.
Alba des Céspedes hat zu einer Zeit, als das Frauenbild andere Entsprechungen verlangte, einen feministischen Roman geschrieben, der von klugen und interessanten Dialogen lebt und von einer Gedankenwelt, die auch den jetzt lebenden Frauen nicht gänzlich fremd ist. Ihr Buch verdient es, mit heutigen Augen gelesen zu werden und die Appelle der Autorin für Frauenrechte sind noch immer aktuell. Zeitgeschichtlich Interessierte werden den Einblick in eine unter den damaligen Umständen als gefährlich geltende Geisteshaltung schätzen und den Mut der Autorin zu würdigen wissen. So ist “Was vor uns liegt” ein auch heute noch gesellschaftspolitisch relevantes Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Rezensionen von ReiShimura:
Ein Weihnachtsbuch zum Verlieben: Mister O’Lui verzaubert Groß und Klein
Mister O'Lui feiert Weihnachten von Silke Siefert
Manchmal braucht es keine langen Worte: Der kleine Leser und ich waren sofort hin und weg. Mister O’Lui und Rupert haben uns verzaubert und Wärme, Freude und Weihnachtsstimmung in unser Zuhause gebracht.
Mister O’Lui hat ja bereits mehrere Abenteuer erleben dürfen und wir durften ihn bereits mehrmals begleiten.
Für alle die aber bis dato noch kein Buch über den zuckersüßen Biberbären gelesen haben, möchte ich gleich mal sagen, dass man alle Bücher getrennt voneinander lesen kann. Wobei ich den Gefahrenhinweis anmerken muss, dass wenn man einmal Gefallen an Mr O’Lui und seinem besten Freund Rupert gefunden hat, dann ziehen ganz schnell weitere Bücher ein (ich spreche da aus Erfahrung).
Grandioserweise gibt es zu Beginn einen Steckbrief von Mr. O’Lui und Rupert, so dass alle die die beiden noch nicht kennen, gleich mal alle wichtigen Informationen bekommen. Ein besonderes Highlight in dieser Kinderbuch Reihe sind definitiv die Illustrationen. Diese sind äußerst liebevoll und detailreich gestaltet und unterstützen die Geschichte in zauberhafter Weise. Besonders gut gefällt mir, dass man schreiende und grelle Farben hier vergeblich sucht und dies gilt nicht nur für das Weihnachtsbuch.
Gar nicht genug betonen kann ich wie sehr es mich begeistert, dass dieses Buch ohne die üblichen Erwähnungen von Weihnachtsmann oder Christkind auskommt. Daher ist dieses Buch wirklich für alle geeignet und bringt Erwachsene nicht in Erklärungsnot, wenn zuhause jemand anderes die Geschenke bringt. Die Autorin Silke Siefert legt den Fokus auf die Dinge, die die Weihnachtszeit eigentlich ausmachen sollten wie Zeit mit den Liebsten zu verbringen und besonderes nett zu sein. Das Miteinander Zeit verbringen und feiern steht hierbei klar im Mittelpunkt, aber natürlich kommt auch das Thema Geschenke nicht zu kurz.
Das Buch wird vom Baumhaus Verlag mit einer Altersempfehlung ab vier Jahren beworben und dafür finde ich die Länge des Textes auch durchaus passend. Der kleine Leser, mit dem ich das Buch lesen durfte, ist gut 2,5 Jahre alt und hatte keine Probleme mit der Länge, sondern konnte allem gut folgen. Wobei ich dazusagen muss, dass dieser kleine Leser Bücher dieses Umfanges bereits gewohnt ist.
Wie immer bei Kinderbüchern aus dem Baumhaus Verlag gibt es das eine oder andere kleine Extra, dass das Buch neben seinem großartigen Inhalt und seiner hochwertigen Verarbeitung, zu etwas besonderem macht. In diesem Fall ist es ein Keksrezept am Ende des Buches. Zur großen Enttäuschung des kleinen Lesers konnten wir es noch nicht testen, aber dies wird bestimmt schnellstmöglich nachgeholt.
Ich glaube, man spürt in so ziemlich jedem Wort, dass ich absolut begeistert von dem Buch bin. Trotzdem gibt es eine Winzigkeit, die ich noch anmerken muss, die mir nicht ganz so gut gefallen hat. Hierbei geht es um Rupert und seine Wunschzettel bzw. um die Geschenke, die er bekommt. Hierbei hätte ich es schön und auch ein wenig logischer gefunden, wenn genauer darauf eingegangen worden wäre, was und vor allem warum sich Rupert genau diese Dinge gewünscht hat. Möglicherweise ist dies aber auch nur wieder ein zu erwachsenes Denken und für Kinder ergibt die Geschichte auch so wie sie ist Sinn.
Silke Siefert hat mit diesem Buch ein zauberhaftes Weihnachtsbuch erschaffen, dass alles beinhaltet, was es meiner Meinung nach braucht, um ein großartiges Kinderbuch zu sein. Stimmungsvolle Illustrationen, eine schöne Geschichte und wertvolle Botschaften. Dieses Buch ist die perfekte Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit und lehrt sowohl den Kindern als auch uns Erwachsenen wie schön es ist anderen eine Freude zu bereiten und dass das wichtigste ist, dass man von lieben Menschen umgeben ist.
Rezensionen von Claudia H.:
Mister Grummel trifft auf Misses Sunshine
Holiday Ever After von Hannah Grace
Worum es geht:
Um die nächste Karriereleiter in der Firma ihres Vaters erklimmen zu dürfen, muss Clara sich um einen Skandal in dem kleinen beschaulichen Örtchen Fraser Falls kümmern. Die Einwohner behaupten nämlich in einem Video, dass die Firma das Design einer von ihnen entworfene Puppe gestohlen habe.
Und genau dieses Video soll wieder verschwinden. Vor Ort lernt sie Jack kennen. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen, bis Jack erfährt, wer genau da vor ihm steht. Von da an will niemand im Dorf mehr etwas mit Clara zu tun haben. Doch so leicht gibt Clara nicht auf. Dabei verliebt sie sich immer mehr in die Menschen in Fraser Falls und vor allem in einen ganz bestimmten sehr gut aussehenden Kerl.
Mein Fazit:
Ich habe ein paar Schwierigkeiten gehabt, anfangs in die Geschichte hineinzufinden. Die Story wird sehr ausführlich beschreiben, darauf muss man sich einlassen und Lust haben. Aber es lohnt sich. Es ist eine wunderschöne weihnachtliche Lovestory, in die man von Seite zu Seite immer mehr hineinfällt. Hier wird nicht nur eine Lovestory zwischen Clara und Jack erzählt, sondern wie sich ein ganzes Dorf in Clara verliebt. Wie die Menschen in dem Ort miteinander umgehen, hat mir sehr gut gefallen. Clara ist mir auch gleich ans Herz gewachsen. Dabei ist die Story auch sehr interessant und stimmt einen sehr schön auf Weihnachten ein.
Von mir gibt es für diese sehr herzliche weihnachtliche Lovestory eine klare Leseempfehlung und ich vergebe gerne 4 Sterne.
Rezensionen von gerlisch:
Fantastische Geschichte
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Madeline Taylor entführt uns mit ihrem fesselnden und klaren Schreibstil in eine fantastische Geschichte. Auf acht Inseln der Verran Isles leben Sterbliche zusammen mit mysteriösen Göttern und magischen Faes.
Die Protagonistin Yvi Pomeroy ist taff, hat innere Stärke und doch kam ihre Verletzlichkeit immer mal wieder zum Vorschein, diese Mischung macht sie zu einem faszinierenden Charakter.
Ich konnte bei ihren Aktionen toll mitfiebern und habe ihre Wut gefühlt, ihre Magie Illusionen zu erschaffen passt zu ihr und ist toll beschrieben. Und dann Thorne, der mysteriöse Seelenfänger, der bis zum Schluss undurchschaubar bleibt, kann man ihm wirklich vertrauen? Ich habe die Emotionen und das Knistern zwischen Yvi und Thorne geliebt.
Die Romantasy steht hier nicht im Vordergrund, sondern eher die fesselnde Handlung, das hat mir sehr gut gefallen, ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und musste unbedingt wissen wie es weitergeht. Humorvolle und schlagfertige Wortgefechte lockern die teilweise düstere Stimmung immer wieder auf.
Die Autorin schafft, ohne groß auf das Worldbuilding einzugehen, ein bildhaftes Setting. Ein Reihenauftakt mit faszinierender Magie in einer Welt voller Emotionen, in der Intrigen und Gewalt großen Raum einnehmen. Achtung, ein paar brutale und blutige Szenen könnten belastbar sein.
Diese Geschichte macht süchtig nach mehr, von mir eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Pearl:
Überleben
In den Scherben das Licht von Carmen Korn
n den Scherben des Licht ist ein Roman der das Leben in Hamburg kurz nach Kriegende bis in die fünfziger Jahre spiegelt. Hamburg liegt in Trümmern und erzählt von den Menschen die zwischen den Trümmern versuchen zu überleben und die Stadt so nach und nach wieder aufbauen. Dazu bedarf es großen Mut, einen starken Willen, denn es herrscht noch immer große Armut, Hunger und dann noch die Kälte die 1945 sehr hart war.
Gert und Gisela sind mittendrin im Geschehen und versuchen irgendwie weiter zu machen zu leben und auch nach ihren verschollenen Angehörigen zu suchen. Sie leben lange in einem eiskalten und zugigen Keller in Friedas Haus und halten sich mit Schwarzmarkt-Geschäften über Wasser.
Fazit:
Hier erlebt man die ganze Tragik des Nachtkrieges, aber auch die Menschen die die Hoffnung nie verlieren und anpacken.
Keine leichte Kost über das Thema des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg und den Mut, der Freundschaft und der Liebe.










