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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von melanie82:

Gärtnern ohne Frust

Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz

Dieses Buch nimmt einem die Scheu vor dem ersten Hochbeet. Statt komplizierter Garten-Theorie gibt es klare, leicht umsetzbare Anleitungen, die wirklich aus Sicht von Einsteigerinnen und Einsteigern gedacht sind. Schritt für Schritt wird erklärt, wie man auf kleinem Raum zu Kräutern, Salat & Co.

kommt – ohne Fachbegriffe und ohne Perfektionsdruck.
Besonders angenehm ist der realistische Ansatz: Hier geht es nicht um den großen Selbstversorgertraum, sondern um machbare Erfolge auf Balkon, Terrasse oder im kleinen Garten. Die vielen anschaulichen Beispiele und übersichtlichen Grafiken sorgen dafür, dass man sofort loslegen möchte.
Wer schon lange gärtnert, findet vielleicht wenig Neues – für alle anderen ist es jedoch ein motivierender, unkomplizierter Start.
Kurz gesagt: Ein sympathischer Ratgeber, der zeigt, dass Ernten im eigenen Hochbeet auch ohne Vorkenntnisse funktioniert – und richtig Spaß macht.

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Rezensionen von PMelittaM:

Wichtiges Thema

Demokratie am Limit? von Marc Raschke

Demokratien haben es dieser Tage nicht leicht, und das muss man noch nicht einmal weit weg schauen, auch bei uns in Deutschland steht sie mehr oder weniger auf der Kippe. Anfang 2025, vor der letzten Bundestagswahl, hat Marc Raschke mit seinem Buch „Du hast die Wahl“ bereits deutlich gemacht, was auf uns zukommen, und wie man das vielleicht noch vermeiden könnte.

Doch die Wahl ging dann aus, wie sie ausging, und so folgt nun dieses Buch.

Marc Raschke ist ausgebildeter Journalist, studierter Politik- und Kulturwissenschaftler, sowie Historiker, er kennt sich also aus. Dieses Buch ist ein Resümee der aktuellen Lage in Deutschland, leider ist ein Rechtsruck nicht zu bestreiten, und es wird immer schwieriger, sich ihm entgegenzustellen, da die aktuelle Politik eher das Gegenteil tut, Polemik und Polarisierung sind an der Tagesordnung, es wird nach unten getreten, statt nach oben geschaut, Themen, die wirklich unter den Nägeln brennen von populistischen und polarisierenden Narrativen überlagert, und Fortschritte rückabgewickelt.

Das Buch ist aber auch mehr als das, es zeigt auch auf, dass wir immer noch etwas tun können. Die Zivilgesellschaft muss laut und solidarisch bleiben, sich wehren und organisieren, Fakes und Lügen aufdecken. Marc Raschke gibt Argumente, Denkanstöße und Handlungsmöglichkeiten an die Hand, der Untertitel des Buches „Warum unser Vertrauen schwindet, und wie wir es zurückgewinnen“ macht Hoffnung.

Leider ist die Entwicklung in unserem Land keine, die man mit positiven Gefühlen begleiten kann. Ich bin sicher nicht die Einzige, die das mit Sorgen betrachtet. Vielleicht schaffen wir doch noch eine Kehrtwende, dieses Buch könnte auch ein Weckruf sein.

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Rezensionen von Daggy:

Monstemäßig tolles Buch

Wie der riesige, miese Monsteralbtraum ein Kind fand, das ihn zu Ende träumte. von Gundi Herget

Da sehen wir ihn schon sitzen, den Monsteralbtraum. Er schaut mit einem Fernglas auf die Häuser und hält einen kleinen Teddy im Arm.
Da sitzt er auf dem nächsten Bild auf einem Kissen und in der Denkblase steht „Ich will endlich wissen, wie ich ausgehen!“ Und genau das ist sein Problem, denn die Träumer werden immer wach, bevor der Traum zu Ende geht.

Es wird Abend und das Monster lauert auf einem Dach und lauscht, wie die Kinder zu Bett gehen. Wir erfahren, wie unterschiedlich die Kinder sich verhalten und sehen das Traummonster, wie es sich in die Träume drängelt. Das Bild auf dem der Junge schlafend im Bett liegt und das Monster immer wieder aus seinem Traum wirft ist einfach sooo schön. Meist wachen die Kinder aber auf, wenn er sich in ihre Träume stiehlt und auch da werden und Beispiel gezeigt. Aber auch Albträume gibt es in unterschiedlichen Variationen und die werden auf der nächsten Doppelseite beschrieben und gemalt. Und dann lernen wir Julian kennen, der sich nie an seine Träume erinnert und die deshalb nicht seinen Mitschülern erzählen kann.
Niemand will einen riesigen miesen Monsteralbtraum erleben, aber in diesem Buch sehen wir den Albtraum aus der Sicht des Monsters und vielleicht lohnt es sich ja nicht aufzuwachen und das schöne Ende des schlimmen Traumes zu erleben.
Neben den fantasievollen Illustrationen könnte ich hier eine ungewöhnliche Geschichte lesen und es ist einfach toll „der riesige, miese Monsteralbtraum“ vorzulesen, da wird die Stimme automatisch ein wenig unheimlich.

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Rezensionen von gerlisch:

Konnte mich nicht fesseln

Fall into Dreams von Amy Baxter

Gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, sie bringen Dynamik in die Geschichte und lassen Einblicke in die verschiedenen Gefühle und Gedanken zu. Allerdings habe ich die Emotionen leider nicht gefühlt. Ich konnte mich weder mit Amber, noch mit den anderen Figuren wirklich verbunden fühlen.

Die Handlungen wirken insgesamt eher ruhig. Manche Szenen werden sehr ausführlich beschrieben, obwohl sie für die Story kaum Bedeutung haben. Andererseits fehlte an anderer Stelle mehr Hintergrundwissen. Hier hätte das Buch definitiv ein paar zusätzliche Seiten vertragen.
Mit kurzen, abgehackten Sätzen wurde hier Tempo erzeugt und der Schreibstil ist leicht zu lesen. Ein Punkt, der mich allerdings irritiert hat: Ich habe den Grund nicht verstanden, warum Ambers den Kontakt zu ihrer Freundin Flo abgebrochen hat. Beste Freundinnen sind doch immer für einander da und suchen nach Lösungen für ein Problem. Dieser Aspekt hätte viel Raum für emotionale Tiefe geboten, wurde aber kaum genutzt.
Fall into Dreams ist ein abgeschlossener Roman mit einer schönen Grundidee und einem angenehmen Setting. Wer leichte, ruhige Lektüre sucht, wird hier fündig. Mich konnte die Story nicht fesseln, daher leider nur 2,5 Sterne.

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Rezensionen von Daggy:

Humorvolles Alphabeth

Das NEINhorn-ABC von Kling Marc-Uwe

Dieses Buch wird allen Neinhorn-Fans begeistern, denn hier treffen wir viele Bekannte wieder. Schon das Cover zeigt uns das Neinhorn mit einem ABS-Schild.
Und dann starten wir mit dem A! Der ABÄR mit seinem ständigen „Aber, aber…“ ist hier zu sehen. Natürlich ist bei B der BIBBER, dem immer kalt ist abgebildet.

„Immer lockeer bleiben“ fordert und bei C das ChinCHILLMAL auf. Der PLAPPERgei ist bei P unterwegs und ein UNFAIkel sehen wir bei U.
Kleine spaßige Kostproben aus diesem besonderen und sehr witzigen ABC. Keine Ahnung, ob die Kinder das Alphabet so lernen, aber sie werden Spaß haben und hin und wieder laut lachen und das ist ja auch etwas sehr schönen, oder?
Klein, witzig und mit gewohnt tollen Bildern, auch ein hervorragendes Mitbringsel.

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Rezensionen von Lydia_Te:

Beziehungen

Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Mühleisen Wencke

Das Cover und der Titel wirken unscheinbar. Umso mehr war ich über den Inhalt überrascht und erfreut.
Im Buch "Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?" von Wencke Mühleisen geht es um ein 65-jähriges Ehepaar. Erika und Jan machen einen gemeinsamen Urlaub in Italien, in der Hoffnung das dieser Urlaub die eingestaubte Beziehung in Schwung bringt.

Aber leider ist genau das Gegenteil der Fall. Am letzten Abend gesteht Jan, dass er seit mehr als einem Jahr eine Beziehung zu einer anderen Frau hat. Nach dieser Beichte hat Erika so ziemlich alle Gedanken die man einfach nur haben kann. Die Geschichte ist wirklich ausgezeichnet umgesetzt und hat mich sehr gefesselt. Besonders interessant finde ich die ganzen verschiedenen Gedankengänge die Erika hat und das sie sich mal mit ihrem Schicksal abfindet und dann wieder nicht. Manchmal sind mir ihre Gefühle wie ein Pendel vorgekommen die von einem Extrem ins andere geschwankt sind.

Auch wenn ich mit Ende 20 eher nicht in die angepeilte Lesegruppe falle, hat mich der Roman durch die Sprache und den Inhalt absolut abgeholt und war mein Lesehighlight im Februar 2026.

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Rezensionen von Gerda:

Macht Lust auf die neue Saison

Gemüsepower von Lucia Schauerhammer


„Prinzip Market Garden: ressourcenschonend & biointensiv auf kleiner Fläche. Fair, effizient & saisonal in deinem Garten.“

Im Moment liebe ich Gartenbücher. Ich bin seit kurzem stolze Besitzerin eines Hochbeetes. Die Fläche kommt mir doch arg klein vor. Was soll und kann ich dort anbauen?

In diesem Buch wird so einiges erklärt.

Zuerst befindet sich im Umschlag des Covers ein Erntekalender. So kann man strukturiert den Anbau planen. Dann ist das Buch in Kapiteln für jede Jahreszeit geordnet. Wann und was kann ich machen. Es werden viele verschiedene Sorten erklärt. Außerdem geht es um (Un-)Kräuter, Krankheiten, einige Rezepte, Kompostierung, Aufbau eines Hochbeetes und vieles andere. Die Themen werden zum Teil nur kurz angesprochen. Hier kann man bei Interesse woanders die Themen vertiefen.

Ein schönes Gartenbuch, das sehr viel erklärt.

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Rezensionen von Claudia R.:

drachenstark

Der himbeerrote Drache von Georg Bydlinski

Klappentext / Inhalt:

Einst lebte ein kleiner Drache, der sah ganz anders aus als die anderen: Nicht grün, sondern rot getupft wie Himbeeren. Die aß er auch am liebsten - ganz alleine. Die anderen Drachen ärgerten sich darüber und lachten ihn aus. Gekränkt machte sich der kleine Drache auf den Weg fort aus dem Drachenland.

Doch bald merkte er, wie sehr ihm alles fehlte – und dass Himbeeren am besten schmecken, wenn man sie teilt.
Georg Bydlinski ist einer der bekanntesten österreichischen Kinderbuchautoren. Er erzählt warmherzig und ehrlich von Freundschaft und dem Glück, zu teilen.
Louisa Kron bringt mit ihren originell-verspielten Bildern eine frische Leichtigkeit in die Geschichte. Sie illustriert fantasievoll, atmosphärisch und mit viel Liebe zum Detail.

Cover:

Das Cover ist sehr liebevoll und farbenfroh umgesetzt. Ein großer Drache ist hier im Vordergrund erkennbar und einige andere grüne Drachen werden hier angedeutet. Der Himbeerrote und zudem auch viele Himbeeren drumherum sind hier erkennbar und stehen im Fokus. Optisch und farblich ist das Ganze klasse umgesetzt.

Meinung:

Ein fröhlicher kleiner Drache im Drachenland wird für seine Farbe von den anderen Drachen schikaniert. So beschließt dieser das Drachenland muss aber doch recht schnell fest stellen, wie sehr es ihm fehlt.

Eine wundervolle Geschichte übers anders sein, Freundschaft und das gemeinsame Teilen und genießen.

Zu viel möchte ich hier inhaltlich jedoch nicht vorweg nehmen und halte mich daher mit weiteren Angaben und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist angenehm, locker, leicht und flüssig lesbar. Der text ist teils recht kurz gehalten und sich das Bild-Text Verhältnis ist sehr ansprechend und gut gewählt. Die Textlänge je Seite ist überschaubar und auch die Schriftgröße ist recht groß und angenehm gewählt. Die Textpassagen haben eine gute und angenehme Länge. Der text ist verständlich und für die Altersstufe passend gewählt.

Die wundervollen bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön an. Die bunten Bilder veranschaulichen die Geschichte und das Gelesene sehr gut und geben dies sehr gut wieder. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh und wunderschön umgesetzt.

Die Geschichte ist liebevoll erzählt und die Botschaft dahinter sehr gut vermittelt. Ein wundervolles und zugleich auch sehr liebevolles Kinderbuch.

Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen und sowohl die Geschichte, wie auch auch die zeichnerische Gestaltung hat mir sehr gut gefallen und mich angesprochen. Ein tolles Kinderbuch. Drachenstarke Geschichte.

Fazit:

Ein wundervolles und sehr liebevolles Kinderbuch.

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Rezensionen von ekiam:

Fake Dating, Enemies to Lovers und ein viraler Kuss

Kissed by the Quarterback von Katie McLane

Ein Foto eines ungeplanten Kusses zwischen Pilotin Kim und Quarterback Easton – bislang eher als Bad Boy bekannt – geht viral und löst zahlreiche Turbulenzen im Leben beider aus. Als sich auch die Presse einschaltet, werden sie von den jeweiligen PR-Mitarbeitern ihrer Arbeitgeber dazu verpflichtet, das Märchen einer beginnenden Liebesbeziehung weiter aufrechtzuerhalten.

Katie McLanes locker-flüssiger Schreibstil macht den Einstieg in die fesselnde Geschichte leicht. Der Wechsel zwischen den Point of Views von Kim und Easton lässt die Handlungen und Gedanken beider Protagonisten gut nachvollziehen. Die Figuren sind von Beginn an authentisch, und vor allem Eastons Entwicklung ist nicht übereilt dargestellt, sondern zeigt sich Stück für Stück von Kapitel zu Kapitel. Auch ernste Themen wie Verlust, Charity Arbeit für kranke Kinder und ansatzweise Stalking finden in der Geschichte Platz, ohne konstruiert zu wirken.
Die Auflösung am Ende war mir persönlich allerdings ein bisschen too much, vor allem angesichts der zuvor sehr angespannten Haltung beider Protagonisten gegenüber der Klatschpresse.

Fans der Tropes Sports Romance, Enemies to Lovers, Fake Dating und Forbidden Love (Brother’s Best Friend) kommen hier auf jeden Fall voll auf ihre Kosten. Definitiv ein Buch für ein paar entspannte Lesestunden!

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Rezensionen von hyakinthos:

Mehr als nur Worte

Schleifen von Elias Hirschl

Der Roman „Schleifen“ von Elias Hirschl ist alles andere als konventionell. Ausgehend von der ungewöhnlichen Idee einer jungen Frau, die Krankheiten entwickelt, sobald sie von ihnen hört, entfaltet sich ein ebenso kluges wie radikales Spiel mit Sprache und Denken. Franziska Denk und der Mathematiker Otto Mandl geraten dabei in ein Geflecht aus Sprachsystemen und Gedankenkonstruktionen, das sich zunehmend verselbstständigt.

Was als originelle Prämisse beginnt, weitet sich zu einem vielschichtigen Experiment aus: Sprachwissenschaft, Philosophie und Mathematik überlagern sich, ernsthafte Reflexion steht neben ironischer Brechung. Manche Passagen (insbesondere die mathematischen) fordern Geduld, doch gerade diese intellektuelle Reibung macht den Reiz des Romans aus.
Der Titel ist dabei Programm: Motive kehren wieder, verschieben sich, kreisen umeinander. Es entsteht ein Text, der weniger geradlinig erzählt als vielmehr Denkbewegungen nachzeichnet.
Nicht jede*r Leser*in wird sich auf dieses Spiel einlassen wollen. Doch wer Freude an Sprachreflexion, theoretischen Gedankenspielen und literarischer Grenzüberschreitung hat, wird hier fündig. Ich persönlich habe das Buch als Sprachliebhaber besonders geschätzt; vor allem die Fragen nach der Wirkmacht von Sprache und der Idee einer „perfekten“ Ausdrucksform haben mich nachhaltig beeindruckt.
„Schleifen“ ist eigenwillig und unverkennbar: ein Roman, der nicht alles erklärt, aber lange nachhallt.

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