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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nanu?!:

Feta neu entdecken

Feta von Natacha Comar

Für die Autorin Natacha Comar ist Feta eine Familienangelegenheit.
In ihrer Familie wurde Feta schon immer in großen Mengen gegessen.
In diesem Buch präsentiert sie ihre liebsten Gerichte mit Feta, wobei der Käse mal eine untergeordnete Rolle als Topping oder Beilage spielt, oder auch der Mittelpunkt auf dem Teller sein kann.

Die Gerichte selbst sind stark von der griechischen und allgemein aus der mediterranen Küche inspiriert.
Sie alle aber haben gemeinsam, dass sie komplett ohne Fisch und Fleisch auskommen.

Sortiert sind die Rezepte nach der Dauer ihrer Zubereitungszeit. So dauern Gerichte im ersten Kapitel "Express" weniger als 20 Minuten, dagegen im letzten Kapitel "Mit Muße" über eine Stunde. Insgesamt gibt es fünf Kapitel.
Ich besitze zwar schon einige Bücher mit mediterraner Küche, aber trotzdem sind die Rezepte in diesem Buch hier fast alle neu für mich.
Ich finde auch krass, wie vielseitig einsetzbar der Fetakäse eigentlich ist.
Man kann ihn komplett pur genießen, marinieren, pürieren, zerbröseln oder in in Saucen einarbeiten. Man kann ihn panieren, frittieren, grillen, braten und backen und was nicht alles.
Kein Wunder also, dass die vorgestellten Gerichte so abwechslungsreich sind und das meiste davon, finde ich auch familientauglich.
Es gibt bunte Salate, Fetadipps, Tartes, Quiche und Gemüsetaler. Gefüllte Süßkartoffeln, herzhafte Kuchen, Muffins oder Fladenbrot mit Feta im Teig. Lasagne, Auflauf und Suppen. Ich bin begeistert.

Insgesamt gibt es rund 60 Rezepte zu entdecken.
Die Gerichte selbst sind unkompliziert und das meiste auch für Anfänger geeignet.
Die Rezepte sind klar und deutlich beschrieben. Es sollten keine Fragen offen bleiben. Es gibt sogar welche mit bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Auf den ersten Blick ist ersichtlich, wie lange genau die Zubereitung und die Garzeiten dauern.
Die Zutatenlisten sind übersichtlich. Die Lebensmittel sollte man in jeden größeren Supermarkt bekommen. Nur einmal habe ich in einem Rezept ein Lebensmittel gefunden (griechisches Paximadi-Trockenbrot), welches ich noch nie gesehen habe. Das ist zu verkraften.
Wer Feta liebt, sollte sich unbedingt dieses Kochbuch zulegen.

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Rezensionen von LeserinLu :

Ungewöhnlich

Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Der Roman „Grüne Welle“ hat mich vor allem durch seine ungewöhnliche Ausgangssituation gepackt: Eine scheinbar harmlose Heimfahrt einer Frau nach dem Kino mit ihrer Freundin wird zu einer immer längeren Fahrt ins Ungewisse. Sie nimmt - bewusst oder unbewusst? - eine falsche Ausfahrt und begibt sich damit auch auf eine innere Reise.

Beim Lesen begleitet man die Protagonistin überwiegend durch ihren Gedankenstrom aus Erinnerungen, Rechtfertigungen, Ängsten. Der Stil ist intensiv und entfaltet durch lange Satzkonstruktionen einen Sog, weshalb ich den Roman in einem Rutsch gelesen habe. Das ist fordernd, hat mich aber zugleich stark in den Roman hineingezogen. Nur an wenigen Stellen hatten ihre Reflexionen für mich Längen. Nach und nach setzt sich das Schicksal der Frau zusammen, ergänzt wird die Geschichte der Frau durch Kapitel aus Sicht ihrer Freundin. Dieses langsame Aufdecken von Informationen hat mir gut gefallen.

Für mich ist „Grüne Welle“ ein kluger Roman über Selbsttäuschung, Angst und den Mut, sich der eigenen Wahrheit zu stellen, den man an gut an einem ruhigen Nachmittag lesen kann.

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Rezensionen von brauneye29:

Ungewöhnliche Geschichte

Die Namen von Florence Knapp

Zum Inhalt:
Cora ist auf dem Weg zum Amt, um ihren Sohn anzumelden und natürlich auch seinen Namen. Allerdings ist das nicht so einfach, denn Mann Gordon will, dass der Sohn wie seit Generationen den Namen des Vaters bekommt, die Tochter wünscht sich den Namen Bear und sie selbst bevorzugt Julian.

Meine Meinung:
Bei dem Klappentext kann man noch nicht wirklich erahnen, wobei man sich bei diesem Buch einlässt, denn es geht um soviel mehr. Gleich am Anfang merkt man schon eine Stimmung, die schlimmes erahnen lässt. Es geht um häusliche Gewalt, Ohnmacht und Konflikte. Es wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich drei Geschichten erzählt, die aber dennoch miteinander verwoben sind und unterschiedliche Lebenswege zeigen, die durch unterschiedliche Namenswahl entstehen. Das ist auch Buch, dass sehr viel Tiefe hat und zu mindestens bei mir noch eine Weile nachhallen wird.
Fazit:
Ungewöhnliche Geschichte

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Rezensionen von Nicole (Abby1810):

Hoffnungsvoll und hilfreich

Wenn die Zeit erfüllt ist von Max Lucado

Ich mag Max Lucado sehr gerne. Seine Herangehensweise an das Bibelstudium ist sehr hilfreich für mich. Er erklärt die Bücher der Bibel derart talentiert und anschaulich, so dass es wirklich einen Sinn ergibt.

In diesem Buch befasst sich der Autor mit dem Ende der Welt. Was passiert wann? Und kommt Jesus vor dem Tausendjährigen Reich, regiert er währenddessen, oder ist diese Stelle in der Offenbarung als Metapher zu verstehen? Lucado schreibt meiner Meinung nach wegweisend und nachvollziehbar.

Seine Auslegungen sind gut durchdacht, sehr gut recherchiert und inspirierend.

In zwei Teilen und in mehreren Unterkategorien unterteilt, schreibt der Autor darüber was als nächstes kommen wird. Zusätzlich gibt es noch am Ende des Buches ein Bonusmaterial mit zusätzlichen Informationen und Fragen zur Vertiefung.

Wer dieses Buch liest, hat anschließend keine Angst mehr vor dem Ende. Max Lucado hilft den Lesern Gottes Plan zu erkennen und zu verstehen. Ich persönlich habe das Buch sehr gerne gelesen und muss es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Rezensionen von begine:

Italienisches Jugoslawisches Grenzgebiet

Alma von Federica Manzon



Alma ist ein interessantes Werk der italienischen Schriftstellerin Federica Manzon. Es ist ihr erster Roman, der auf deutsch übersetzt wurde.
Sie hat den Roman in Triest spielen lassen und in den Balkan.
Als Almas Vater stirbt, vermacht er ihr ein paar Unterlagen.
Da beginnen ihre Kindheitserinnerungen.

In der Schule wusste sie den Beruf des Vaters nicht und dessen Erklärungen waren lapidar. Da weiß man nicht, ist er ein Spion, oder warum verschwand er immer wieder. Da bringt er einmal den jungen Willi mit, der dann mit Alma aufwächst.
Alma erinnert sich an Fahrten mit dem Vater, bei denen sie Tito noch sah. Alma wird Journalistin und trifft viele dubiose Personen.
Man erfährt von mehreren Kriegen auf dem Balkan.
So erfährt man von den Grausamkeiten zwischen Kroaten und Serben.
Die Autorin lässt dieses Grenzgebiet spannend werden.
Es ist ein gutes Stück Zeitgeschichte.

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Rezensionen von Anndlich:

Das Flussmädchen

Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Bo findet eine schimmernde Münze im Schlamm der Themse, sie scheint nicht nur unheimlich wertvoll zu sein, sondern auch magisch, denn Bo hat das Gefühl, dass der Fluss zu ihr spricht. Und plötzlich ist da der Billy, ein Junge von der anderen Seite des Ufers, der Bo versteht und die Besonderheit der Münze erkennt und er weiß, dass es noch eine zweite Münze gibt.

Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihr, doch sie müssen schnell sein, denn auch Frederick Muncaster möchte die beiden Münzen unbedingt besitzen. Können sie die zweite Münze finden und wird sie ihnen den wertvollsten Verlust zurückbringen?

Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton ist ein atmosphärisches Abenteuer für Klein und Groß. Kinder ab zehn Jahren können das Buch durchaus lesen, allerdings ist es nicht für jede:n etwas, denn Themen wie Verlust, Krieg, Tod und Sterblichkeit sind allgegenwärtig und sorgen für eine düstere Stimmung.

Ich muss gestehen, dass ich aufgrund des Klappentextes und Titels niemals auf die Idee gekommen wäre, dass es in dem Buch primär um diese Themen geht. Ich finde jedoch, dass die Themen durchaus kindgerecht erzählt werden und vor allem eine wunderschöne Botschaft mitgeben. Es geht nicht nur um den Verlust, sondern auch die Akzeptanz dessen und die Erkenntnis, dass die Erinnerungen an die Verstorbenen bleiben und immer im Herzen getragen werden. Der Krieg wird mir hingegen zu oberflächlich behandelt, er existiert, wird erwähnt, aber die Bedeutung kann man nicht erahnen (und wird bei Kindern im Altern von zehn Jahren auch noch nicht durch Geschichtswissen vorhanden sein) und dabei spielt er für Bo und ihre Familie eine tragende Rolle.

Außerordentlich gut hat mir jedoch die Beschreibung des Settings gefallen. Ich konnte mir alles unglaublich gut vorstellen, weswegen auch die Atmosphäre gut rüberkam. Die Charaktere sind toll, vor allem die Freundschaft zwischen Bo und Billy entwickelt sich wunderschön. Auch die Beziehung zwischen Bo und ihrem großen Bruder Harry wird unglaublich toll beschrieben, nur die Freundschaft zu Eddie war für meinen Geschmack nicht ganz so fein ausgearbeitet. Auch Billy Background ist unfassbar gut durchdacht, lässt sich zwar erahnen und dennoch bleibt eine Spur Überraschung nicht aus, die der Geschichte eine ganz andere Tiefe gibt.

Die Jagd nach den magischen Münzen ist ein atmosphärisches Abenteuer, das nicht nur das starke Band zwischen Freunden und Geschwistern herausstellt, sondern auch den Verlust und die Akzeptanz dessen beleuchtet. Ein Thema das bei einem Kinderbuch durchaus vorab angemerkt werden könnte, das von der Autorin jedoch sehr bedacht erzählt wird.

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Rezensionen von Brigittte:

Süße Versuchung

Schweinehundi von Juli Wind

Die Familie in der Geschichte wirkt herrlich lebensnah: viele Termine, wenig Pausen. Und dann taucht Schweinehundi auf – und verführt alle dazu, es sich lieber gemütlich zu machen. Selbst Papa tauscht das Joggen gegen Torte. Das fanden meine Enkel natürlich erstmal sehr lustig. Doch bald versinkt alles im Chaos, keiner rafft sich mehr auf.

Gut gefallen hat mir, dass die Kinder schließlich eingreifen und die Familie wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Botschaft ist klar und kindgerecht erzählt. Besonders schön sind die farbenfrohen, witzig gezeichneten Illustrationen. Sie sorgen für kleine Schmunzelmomente beim Vorlesen.
Eine unterhaltsame Geschichte über Versuchungen im Alltag und die richtige Balance zwischen Pflichten und Genuss.

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Rezensionen von Brigittte:

Gemeinsam stark

Keine Panik - wir stellen die Schule auf den Kopf von Ilona Einwohlt

Mika und ihre Freunde gehen auf eine Grundschule, die wirklich schon bessere Zeiten gesehen hat. Überall bröckelt es, vieles ist kaputt – und man merkt schnell, wie sehr Kinder und Lehrkräfte darunter leiden. Doch dann kommt Frau Panic, die neue Hausmeisterin, und mit ihr weht ein ganz neuer Wind durch die Schule.

Sie gibt den Kindern Mut, nicht alles einfach hinzunehmen. Und genau das hat uns so begeistert: Hier wird gezeigt, dass auch Kinder etwas bewegen können, wenn sie zusammenhalten.
Es geht direkt lebendig los, und dadurch, dass Mika selbst erzählt, ist man sofort mittendrin. Meine Enkel haben die Freundesgruppe ganz schnell ins Herz geschlossen. Frau Panic ist eine wunderbare Figur. So eine Hausmeisterin hätten meine Enkel auch gern an ihrer Schule und natürlich hat es ihnen der Schulgarten besonders angetan. Seitdem wird hier immer wieder darüber gesprochen, wie schön Unterricht draußen wäre – natürlich nur bei Sonnenschein.
Was mir als Oma besonders wichtig ist: Das Buch endet gut. Ein Happy End gibt Kindern Hoffnung und zeigt ihnen, dass sich Einsatz lohnt. Gleichzeitig verschweigt die Geschichte nicht, dass es Rückschläge geben kann. Aber mit Kreativität, Zusammenhalt und einer Portion Mut lassen sich auch diese meistern.
Ein großes Lob auch an die Gestaltung. Die vielen kleinen und großen Illustrationen machen das Lesen zu einem echten Erlebnis. Meine Enkel schauen sich die Bilder ganz genau an, achten auf Gesichtsausdrücke und Details. Besonders die Frisuren bei der Demonstration sorgten für großes Gelächter. Und ich mag die kräftigen Farben sehr – sie machen einfach gute Laune. Ein Buch, das Mut macht – und das man immer wieder gern zur Hand nimmt.

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Rezensionen von brauneye29:

Sehr interessant

Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann

Zum Inhalt:
Die Autorin macht sich in diesem Buch auf die Spuren ihres Großvaters, der für die SS in Polen stationiert war. Ihr Schreiben wird verknüpft mit der immer verleugneten Geschichte und reist zu ihrer Schwester nach Neapel und geht dem Erinnern und Vergessen der nachfolgenden Generationen nach.

Meine Meinung:
Auch wenn es natürlich viele Bücher über den zweiten Weltkrieg gibt und man schon vielfach etwas darüber gelesen hat, hat dieses Buch schon einen besonderen Touch, denn die Autorin gräbt in ihrer Vergangenheit, besser in der ihrer Familie und fragt sich eben auch, in wie weit die Vergangenheit Einfluss auf die nachfolgenden Generationen hat. Dabei werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die man sich in Teilen auch selbst stellen kann oder könnte, je nachdem wie man damit umgehen möchte. Wie von der Autorin gewohnt, ist das Buch gut geschrieben und liest sich auch dementsprechend gut.
Fazit:
Sehr interessant

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Rezensionen von Julchentim:

Hotel zwischen Traum und Abgrund

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bel hat mich doch wirklich überrascht. Ich bin ohne große Erwartungen gestartet und war schnell mitten in dieser besonderen Atmosphäre. Die Geschichte beginnt fast zart und persönlich, dann öffnet sie sich Schritt für Schritt in eine viel größere, dunklere Richtung, als von mir erwartet.

Die Hauptfigur wirkt am Anfang verletzlich und suchend. Ihre inneren Bilder und Gedanken haben mich gefesselt, auch wenn ich an manchen Stellen bewusst langsamer gelesen habe. Es ist kein leichtes Buch (!), weil es sich intensiv mit menschlichen Abgründen und historischen Grausamkeiten beschäftigt. Einige Szenen haben mich wirklich beschäftigt und nicht sofort losgelassen.

Was ich sehr gelungen fand, ist die Verbindung zwischen persönlicher Geschichte und realen historischen Ereignissen. Der Übergang fühlt sich mutig an und ist nicht immer bequem. Genau das aber macht die Geschichte so stark. Trotzdem hätte ich mir stellenweise doch etwas mehr Fokus gewünscht, da die Fülle an Themen fast überwältigend sein kann.

Für mich sind es gute vier Sterne. Kein cosy Wohlfühlroman, aber ein Buch, das nachhallt und im Kopf bleibt. Wer Literatur mag, die fordert und auch wehtut, sollte hier zugreifen.

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