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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Murksy:

Wie gestalte ich einen Comic

Der Comic-Club von Scott McCloud

Ich bin mit Comics aufgewachsen. Natürlich habe ich auch normale Bücher gelesen, aber die Faszination für die gezeichneten Geschichten hatte mich lange im Griff. Mittlerweile ist, im Gegensatz zu vielen anderen Erwachsenen, der Reiz bei mir etwas verschwunden. Vielleicht noch ab und zu ein Heft über die renitenten Gallier, mehr aber auch nicht.

Beim Lesen des Comic-Clubs wurde etwas dieser Faszination wiederbelebt. Obwohl natürlich das Buch eine andere Altersgruppe anspricht. Vor mir hat allerdings mein knapp 9jähriger Sohn das Buch kritisch gelesen. Genau wie mir gefielen im die Zeichnungen und die farbige Gestaltung sehr gut. Das Buch erklärt wunderbar, wie ein Comic entsteht, wie er aufgebaut wird und welche Tricks man einbauen kann, um einen solchen Comic interessant und witzig zu gestalten. Da mein Sohn auch schon eigene kleine Geschichten malt, hat er das sehr aufmerksam verfolgt. Sehr gut hat ihm der Abschnitt gefallen, in dem Gefühle erklärt werden und wie man sie darstellen kann. Nach dieser Lektüre werde ich mir vielleicht unter diesem Gesichtspunkt meine alten Comics noch einmal anschauen. Es sind doch erstaunlich viele Feinheiten, die man vielleicht einfach so überfliegt, die aber im kreativen Schaffen viel Nachdenken und künstlerisches Können verlangen. Was meinem Sohn nicht immer so gut gefallen hat, waren die schwierigen Wörter. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass das Buch aus dem amerikanischen Raum kommt. Die Namen werden natürlich anders gesprochen, als gelesen. Als Beispiel sei der Name Gene genannt. Außerdem wurden Neopronomen wie xiem erwähnt, damit konnte mein Sohn nichts anfangen. Viele andere Begriffe aus dem Comicbereich sind englisch. Die werden zwar mit Masse erklärt, aber Aussprache wird für die meisten jüngeren Leser eher ein Problem darstellen. Es gab also einige Fragen zum Text, die de Lesefluss bremsten.
Die Verständlichkeit der Geschichte war allerdings sehr gut. Auch die sozialen Botschaften, also dass man sich ruhig an etwas heranwagen soll und es nicht so wichtig ist, alles perfekt zu machen, werden gut transportiert. Der Comic ist übersichtlich gestaltet und nicht überladen. Ein weiterer Höhepunkt des Buches ist das Interview mit den Autoren und der Abschnitt im hinteren Teil des Buches, der die verschiedenen Berufe und Schritte zum fertigen Comic zeigt, inklusive der Werkzeuge, sprich Software, die dazu genutzt werden. Ein Glossar rundet das gute Gesamtbild ab.
Rundherum ein Buch, das also nicht nur genau zeigt, wie das Medium Comic entsteht, welche Arbeit dahintersteckt, sondern auch ein Buch, das Kinder dazu ermutigt, sich auszuprobieren, sich etwas zu trauen, ohne Angst davor zu haben, zu scheitern.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Murksy:

Lost places, lost people

Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Eine junge Frau, die Videos von lost places, verlassenen Orten dreht, ein Häftling, der frisch entlassen versucht, wieder ins normale Leben zurück zu finden und ein Mädchen, das nachts in eine alte Tankstelle flüchtet dies sind die Hauptdarsteller in diesem realistischen, harten Krimi. Die Härte kommt allerdings weniger von der durchaus vorhandenen und gezeigten Gewalt, als vielmehr von der psychologischen Darstellung der Situation.

Diese ist sehr authentisch und glaubhaft darstellt, was auch dazu führt, dass das Buch einige Stellen enthält, die durchaus empfindliche Personen triggern können. Für Freunde der sogenannten Cosy-Crime-Szene ist dieses Buch ganz sicher nichts. Dem Autor gelingt es bedrückend gut, die Verzweiflung der Personen darzustellen, ihre Ängste, Hoffnungen und Verlorenheit in einer Welt, weit ab der bunten Fassade unserer Gesellschaft. Das tut manchmal weh, man will ins Geschehen eingreifen und die Personen retten, auch vor sich selbst. Die Hilflosigkeit der Personen im Buch überträgt sich auf die Leser. Beinahe schmerzhaft verfolgt man die agierenden Figuren, wenn sie das Richtige tun wollen, aber an der Realität scheitern. Der giftige Grund des Covers ist viel mehr, als der ölgetränkte Boden an der alten Tankstelle. Vielmehr ist es die Schattenwelt, die so gerne ignoriert wird. Was nicht sein darf, kann nicht sein. Wir leben doch in einer zivilisierten Gesellschaft, oder nicht? Kein einfaches Buch, aber ein fesselndes, das neben aller Trostlosigkeit auch einen Funken Hoffnung versprüht. Man kann sich ändern, man kann zusammen etwas bewirken, nicht alles ist verloren, wie in den lost places. Und es gibt das Gute im Menschen, das vielleicht manchmal erst aus seiner Wohlfühlzone gelockt werden muss.
Das Einzige, das mir persönlich nicht wirklich zugesagt hat, war der Erzählstil, der die jeweilige Hauptperson der einzelnen Kapitel in der Ich-Form agieren lässt. Dieser Kniff, der den Charakter und die Sichtweise der Personen durchaus verstärkt, irritierte mich teilweise im Lesefluss.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Philiene :

Geschichte neu interpretiert

Die Iden von Rom von Michael Peinkofer

Was wäre wenn ? Ja was wäre wenn die Geschichte anders ausgegangen wäre, als wir sie kennen? Dieser Frage geht Michael Peinkofer in seinem Roman Die Identität von Rom nach.

Er erzählt eine alternative Version der Ereignisse und trotzdem ist sein Buch perfekt recherchiert und stellt uns die historischen Personen beinahe ganz privat vor.

Ob nun Julius Cesar oder Kleopatra. Brutos oder Markus Antonius. Sie alle stehen im Fokus dieses spannenden Romanes und wir erfahren so einih5von ihnen.

Der Roman ist einfach nur spannend und Michael Peinkofer ein grandioser Geschichten Erzähler der es versteht uns in den Bann des Geschehens zieht.

Mir hat es sehr gefallen wie real sowohl die römische Welt als auch die von Kleopatra dargestellt worden ist. Orte und Charaktere waren so bildlich dargestellt, dadurch ich mir alles ganz genau vorstellen konnte und das Gefühl hatte direkt in der Antike gelandet zu sein.
Einfach großartig.

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Rezensionen von Murksy:

Layout geht vor Funktionalität

National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Schaut man den schön aufgemachten Atlas oberflächlich an, liest ein wenig quer und blättert kurz durch, gefällt das Ganze recht gut. Betrachtet man allerdings die Dinge, auf die es bei einem Atlas ankommt, dann zeigen sich die Einschränkungen. Beginnen wir vorne auf dem Cover. dort steht ganz oben das Wort Kids.

Die Altersangabe für das Buch beginnt bei acht Jahren. Wer Kinder im Schulalter hat, den Stoff der Klassen kennt, der wird mir zustimmen, das dieser Atlas eher für weiterführende Klassen und ältere Kinder ist. Das Buch enthält viel Text, einiges an Informationen und vor allem schwierige Wörter, mit denen Grundschüler weder lese technisch noch verstandesmäßig zurechtkommen. Urban, konisch, azimutal, Tools, Decoder usw. Die Liste lässt sich fortsetzen. Auch sind die Seiten mit den kleinen Kästchen und der entsprechend kleinen Schrift anstrengend zu lesen. Diese Überfüllung der Seiten führt auch dazu, dass das Wichtigste zu kurz kommt, nämlich die Karten. Diese sind leider nicht seitenfüllend angelegt und oft über die Seitenmitte gedruckt, damit schwer zu lesen. Natürlich ist es nett, diverse Informationen über Land und Leute zu erfahren. Aber die Auswahl dieser Fakten wirkt teilweise sehr wahllos. Gleiches gilt für die Tiere, die ja such auf Cover beworben werden. Es sind sehr wenige Tiere im Buch zu finden. Sinnvoller und nützlicher wäre es gewesen, je Kontinent vier bis fünf Tiere mit einem kleinen Steckbrief vorzustellen. Bei Afrika findet man zum Beispiel das Bild eines Elefanten, die dazugehörigen Fakten kaum vorhanden. Ja, die Fotos sind toll. Aber genauso wahllos und mehr oder minder uninteressant beschrieben. Das Buch bietet auf der einen Seite zu wenig, will auf der anderen Seite zu viel. Vor allem der einleitende Teil ist vermutlich sogar für viele Erwachsene eine Herausforderung. Das Werk ersetzt also keinen Schulatlas und ist für Kids eine Nummer zu anspruchsvoll. Es wurde mehr Wert auf das Layout, als auf die Funktionalität gelegt. Für einen Atlas zu unübersichtlich, für ein Lexikon zu wenig Informationen. Dass am Ende auf Internetadressen verwiesen wird, ohne diese genau zu benennen, setzt dem Ganzen die Krone auf. Ich erwarte und will auch von meinen Kindern nicht, dass sie im Grundschulalter im Netz surfen und nach ergänzenden Informationen suchen. Vielleicht sollten bei der nächsten Ausgabe verstärkt Pädagogen am Buch mitarbeiten. Ich hatte bei den Seiten das Gefühl, dass die Gestalter sich darin überbieten wollten, immer noch mehr reinpacken zu wollen.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Odina:

Eine bewegende Reise

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Der Roman "Der Duft des Strandhafers“ wurde von Gabriella Engelmann verfasst und erschien am 2. März 2026 im Droemer Knaur Verlag. Das Buch umfasst 320 Seiten und das Cover stimmt wunderbar auf das Nordsee-Flair ein. Es handelt sich hier um den 2. Band der Dilogie "Die Bücherfrauen von Listland".

Den ersten Teil sollte man gelesen haben um die Zusammenhänge besser zu verstehen. In der Geschichte geht es um die Journalistin Anna März, die nach Sylt zurückkehrt, um der 85-jährigen Fenja Lorenzen bei der Suche nach deren verschwundener Schwester Martje zu helfen. Martje verschwand 1958 nach einer Sturmnacht, und Anna entdeckt nach und nach, dass Fenja mehr weiß, als sie zugibt. Dabei kommt ans Licht, dass Martje sich damals in den Strandpiraten Hark verliebte und nach einem Schiffsunglück auf Amrum strandete. Parallel zu den Nachforschungen werden auch Annas Gefühle für Eric wieder wach. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und mit seiner atmosphärischen Dichte wird das besondere Feeling lebendig. Durch den Wechsel der Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bleibt die Handlung abwechslungsreich und spannend. Die Figuren sind klar und übersichtlich gestaltet, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich Martjes Entwicklung, deren Geschichte und Perspektive sehr fesselnd beschrieben werden. Auch Anna habe ich gerne begleitet, da ihre Nachforschungen und persönlichen Gefühle authentisch und nachvollziehbar dargestellt sind. Insgesamt ist das Buch ein schöner Wohlfühlroman, der mit seiner Mischung aus Familiengeheimnissen, Liebe und Vergangenheit überzeugt.

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Rezensionen von Murksy:

Ende ohne Anfang oder Anfang ohne Ende

Schwarzer September von Sandro Veronesi

Ein 12jähriger, frühreifer Junge verbringt wie gewöhnlich seine Ferien am Meer. Doch dieses Mal wird der Urlaub anders verlaufen, als gedacht. Da ist die frische Liebe zu einem hübschen Mädchen nur der Auftakt.
Nun, wie bezeichnet man dieses Buch? Familiengeschichte? Oder eine dieser Coming-of-age Erzählungen.

Irgendwie von allem etwas. Ganz nebenbei wird auch das Jahr 1972 reflektiert, Musik, die gehört wurde, Sportler, die berühmt waren und natürlich die dramatische Olympiade in München. All das erzählt der Autor aus Sicht des Jungen, der versucht, mit all dem klar zu kommen. Mir persönlich wirkte der Junge mit gerade einmal 12 Jahren zu erwachsen. Was mir auch erschwert hat, die Dramatik in der Geschichte ernst zu nehmen. Denn während der ersten Kapitel reizt der Autor immer wieder zum Weiterlesen, indem er ein schreckliches, alles veränderndes Ereignis vorhersagt. Selbstverständlich ist das, was dann passiert für ein Kind dramatisch. Aber irgendwie auch nicht so, dass ich nach Luft schnappend und mit zittrigen Händen das Buch weiterlesen musste. Der Stil ist gut, es macht Spaß in Erinnerungen an die alte Zeit, die tolle Musik zu schwelgen. Trotzdem wirkte das Buch auf mich irgendwie zu offen, ohne mir wirklich eine Erklärung zu liefern, warum ich jetzt die 280 Seiten gelesen habe. Für mich persönlich irgendwie nicht Halbes und nichts Ganzes.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Philiene :

Eine Geschichte voller Magie

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Ich habe mich sehr auf den zweiten Band rund um Cassandra Morgen gefreut und war sehr gespannt auf das Wiedersehen mit ihr und ihren Freunden.
Schon nach wenigen Sätzen war ich mitten in der Geschichte drin und es war sehr schön die Welt rund um die Haghexe wieder zu erleben. Ich denke allerdings das es ein Vorteil ist, den ersten Band zu kennen, da dort die meisten Charaktere schon einmal vorgekommen sind und die Geschichte auch daran anschließt.

Der Schreibstil ist gewohnt leicht und gut zu lesen. Die Charaktere sind wieder einmal zauberhaft und lebendig beschrieben.
Die Geschichte ist wiedereinmal spannend. Es geht in den Wald und dort treffen Cassie und ihre Freunde auf die unterschiedlichsten Zauberwesen treffen. Neben den alten Wiedersachen in der Hexenschule kommt diesesmal auch noch Cassies Cousin Sebastian hinzu, dem man es einfach nicht recht machen kann.
Eine Geschichte voller Magie,über Freundschaft in einer wundervollen Kulisse.
Ich war begeistert.

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Rezensionen von Chris:

Wenn Erinnerungen neu sortiert werden

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve

„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ hat mich viel stärker berührt, als ich erwartet hätte. In wenigen, intensiven Tagen gelesen, blieb es lange nach der letzten Seite in mir nachhallen.

Brinkgreve beschreibt, wie sie nach dem Tod ihres Mannes nicht nur das gemeinsame Haus entrümpelt, sondern auch die Geschichte ihrer Ehe und ihre Liebe sortiert.

Sie erzählt von ihrem Leben als erfolgreiche Professorin und vierfache Mutter an der Seite eines Mannes, der oft negativ und vermutlich depressiv war – und stellt sich rückhaltlos die Frage, warum sie geblieben ist, wie sich ihre Beziehung im Lauf der Jahre verschoben und verschlechtert hat und ob es „andere Wege“ gegeben hätte.

Besonders berührend fand ich, wie sie über alte E-Mails und Briefe nicht nur Verletzungen, sondern auch fast vergessene schöne Momente zurückgewinnt. Dieses Buch ist kein leichter Trost, sondern ein ehrlicher, unsentimentaler Blick auf Trauer, Liebe und die Grauzonen einer langen Beziehung – und gerade deshalb wirkte es sehr stark auf mich.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Ein sehr berührender Familienroman

Geliebte Schwestern von Danielle Steel

Dieses Buch handelt von Candy, Tammy, Annie und Sabrina – vier Schwestern; jede führt ihr eigenes Leben, bis ein Schicksalsschlag sie alle zusammenführt. Alle versuchen, gefangen in ihrer eigenen Trauer, einen Weg der Gemeinsamkeit zu finden und neue Familienmuster entstehen zu lassen. Mut, die Kraft der Liebe, Trauer und Neuanfang sind somit Hauptthema das Buches.

Die Charaktere – allen voran natürlich die vier Schwestern – haben mir sehr gut gefallen. Man merkt, dass jede eigentlich mit ihrem eigenen Leben beschäftigt ist und der Schicksalsschlag, den sie erleiden, ihnen die eigene Endlichkeit bewusst macht. So verändern sie im Laufe des Romans ihre Stellenwerte und wachsen – das war sehr schön und auch berührend anzusehen.
Danielle Steels Schreibstil mag ich sehr; auch hier in diesem Buch sieht man wieder, wie man mit Alltagsthemen Menschen berühren und erreichen kann, denn der Grundtenor des Buches kann ja jeden von uns ereilen.
Mich hat die Geschichte sehr berührt, weil man sieht, was im Leben wirklich wichtig wird, wenn Familien drohen auseinander zu brechen, oder die Trauer einen gefangen hält.
Ein toller Familienroman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich gebe dafür gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch ist am 23. Dezember bei HarperCollins erschienen.

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Rezensionen von Chris:

Wurzeln schlagen

Gekommen, um zu bleiben von Madeleine Becker

Madeleine Becker folge ich seit Jahren auf Instagram und liebe ihre gefühlvolle Schreibweise sowie ihre tollen Fotos, die immer so lebendig wirken. Ihr Buch "Gekommen, um zu bleiben" hat alle meine Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen – es fühlt sich an wie ein Besuch auf ihrem Hof.

Es zeichnet ein realistisches Bild vom Umzug und dem neuen Leben auf dem Hof, ohne jegliche Schönfärberei. Besonders toll finde ich, wie sie einzelnen Kapiteln die Tiere des Hofs widmet: Sie beschreibt beispielsweise präzise die Charaktereigenschaften der Kühe, wie sie leben, sich verhalten und welche individuellen Eigenarten sie haben – das macht jedes Tier lebendig und greifbar. Gleichzeitig nimmt sie klar Stellung gegen Massentierhaltung und thematisiert dieses unschöne Thema mutig und einfühlsam, was dem Buch Tiefe verleiht.

Auch der Gartenabschnitt begeistert mich: Es ist inspirierend, wie viel sie selbst anbaut und den Kreislauf von Natur und Ernährung zeigt. Gleichzeitig verschweigt sie nicht, dass nicht alles gelingt – Misserfolge und Lehrgeld sind ehrlich eingebaut, was das Ganze authentisch und ermutigend macht. Die bildhafte Sprache lässt mich alles genau vor mir sehen, die Fotos verstärken diesen Effekt perfekt und ziehen einen richtig rein.

Unaufgeregt, leise und wunderschön – das Lesen hat mir riesigen Spaß gemacht und motiviert mich, selbst bewusster im Alltag Wurzeln zu schlagen.

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