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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gute_Laune:

Ich habe Zwerchfellmuskelkater!

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5) Die Känguru-Werke von Marc-Uwe Kling

Wie soll man dieses Hörbuch rezensieren, ohne zu spoilern? Ein Gag jagt den nächsten, ohne dass es langweilig oder abgedroschen wird. Die Wortwitze sind wie immer umwerfend und genial, die Dialoge unfassbar gut. So humorvoll sie sind, findet sich doch immer erstaunlich viel Realität darin. Selbst die absurden Gedankengänge folgen einer gewissen Logik und lassen neben dem Lachen auch echt staunen.

Außer Marc-Uwe und dem Känguru gibt es natürlich noch weitere Figuren. Sie alle sind herrlich schräg und doch so normal! Im Zusammenspiel potenziert sich das dann noch mehr. Aktuelles Zeitgeschehen wird ebenso abgehandelt, wie Zwischenmenschliches. Selbst bei Themen, bei denen ich nicht ganz konform mit ihm gehe, hatte ich viel zu lachen. Kling hat ein echt gutes Auge für solche Dinge und kann meisterlich mit der Sprache spielen, ohne sie zu verhunzen.

Dies ist eine Live-Lesung, was bedeutet, dass man das Publikum lachen hört. Mich stört das nicht, denn ich lache quasi automatisch an den selben Stellen. Man hat fast das Gefühl, Teil des Publikums im Saal zu sein. Das gefällt mir!

Dies gibt keine Lange Rede, man muss das Hörbuch einfach hören. Wer nicht total verknöchert ist, wird es lieben! Hier ist keine Sekunde vergeudet, man lacht sich allen angestauten Ärger einfach von der Seele und hat am Ende Zwerchfellmuskelkater. Aber das lohnt sich total! Es ist kein Klamauk, sondern großartige Kleinkunst. Respekt für die genialen Einfälle, die Marc-Uwe Kling wie aus dem Ärmel zu schütteln scheint. Ich liebe es! Fünf Sterne!

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Packender Thriller über Freundschaft, Liebe und ein dunkles Geheimnis

Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe

Die Geschichte erzählt von Mel und Chloe, zwei Mädchen, die als Teenager unzertrennlich waren. Doch an Chloes 16. Geburtstag passiert etwas Schreckliches: Gemeinsam töten sie Toby, einen üblen Typen, und vergraben ihn. Dieses dunkle Geheimnis verbindet die beiden für immer.
Nach dieser Nacht verschwindet Chloe für sechs Jahre in der Wildnis.

Mel hingegen baut sich ein neues Leben auf und arbeitet inzwischen als Privatdetektivin. Trotzdem lässt sie die Vergangenheit nicht los und sie beginnt, nach Chloe zu suchen.
Doch Mel ist nicht die Einzige, die Chloe finden will. Toby hatte offenbar mächtige Männer bestohlen, und diese sind ebenfalls auf der Suche nach ihm – oder nach dem, was er ihnen genommen hat. Dadurch geraten Mel und Chloe erneut in große Gefahr.
Die Geschichte beginnt direkt dramatisch mit einem Flugzeugabsturz. Mel überlebt zwar, doch in ihrem Bein steckt ein Steakmesser – und damit startet der Thriller sofort mit Hochspannung.
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, zur Party damals und zu der Zeit, als Mel und Chloe noch jung waren. Man erlebt ihre enge Freundschaft und wie sich diese langsam zu einer Liebesgeschichte entwickelt.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt. Die Spannung ist durchgehend hoch, und die Emotionen sind sehr intensiv. Besonders beeindruckt hat mich, wie stark die Verbindung zwischen Mel und Chloe dargestellt wird. Ich konnte mit Mel richtig mitfühlen – ihre Schmerzen, ihre Gedanken und ihre Gefühle.
Für mich war es ein richtig packender Thriller mit vielen Gänsehautmomenten.

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Rezensionen von Bibibabby:

Alles, was man über Geld wissen muss... und mehr!

Von Geld, Gold und Guppys von Andrea Schwendemann

Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden Konzepte erklärt: Was ist Geld? Warum gibt es Geld? Was sind Zinsen? Was ist eine Börse? Aber auch: Was sind Bitcoins? Wie berechnet man Zinsen? Warum spricht man ungern über Geld?
Die Erklärungen sind kurz und klar, und auch die komplexere Themen sind für Kinder leicht verständlich aufbereitet.

Der Schreibstil richtet sich zwar an ein jüngeres Publikum (ab etwa 8 Jahre), aber es gibt so viele nützliche Informationen, dass dieses Buch auch für ältere Kinder interessant sein kann.
Es gibt viele lustige Mitmachaufgaben, zum Beispiel einen Geldschein zu entwerfen, einen Sparplan zu erstellen oder Quizzes zu beantworten.
Das ganze wird sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger erklärt. Auch politischere Themen wie "ist es gerecht, dass manche Millionen verdienen?" werden neutral behandelt und die Kinder werden dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Eltern darüber zu sprechen.
Die Aufmachung finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Buch ist größer, als ich erwartet hatte (A4) und das Softcover sowie das Papier fühlen sich ein bisschen an wie bei Malbüchern oder Mitmachheften.

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Rezensionen von Claudia R.:

spannende Einblicke

Die Allee von Florentine Anders

Klappentext / Inhalt:

Aufwühlend und geschichtensatt: Übers Bauhaus, den Stararchitekten der DDR, zwei sich emanzipierende Frauen und die Fallen des Systems
Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun & Co.

treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten. Und da ist vor allem Henselmanns Frau Isi, hochbegabt, die auch als Architektin arbeiten will, aber mit einer auf acht Kinder anwachsenden Familie zu kämpfen hat, ständig die Scherben aufkehren muss, die ihr Mann hinterlässt, und sich zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich der erstickenden Manipulation durch den cholerischen Vater entzieht, um ihren dornigen eigenen Weg in ganz anderen Milieus zu gehen. Und dann auch noch die eng verwandte Familie Robert Havemanns, bei dem Kompromisse wenig zählen und der sich der staatlichen Bevormundung komplett verweigert.

Cover:

Das Cove ist geprägt durch die Silhouetten dreier Personen, sowie einigen bekannten Gebäuden und Wahrzeichen Berlins. Struktur und Architektur sind hier gut erkennbar und das Ganze ist auch sehr schön in Szene und umgesetzt. Farblich und optisch ist das Ganze gut durchdacht.

Meinung:

Eine interessante Familiengeschichte, die Einblicke in Architektur und das Leben der DDR gewährt. Hermann Henselmann ist einigen vielleicht bekannt durch seine Einflüsse in der Architektur und einigen Bauwerken. Dies Buch ist von seiner Enkelin verfasst und gibt Einblicke in das Leben und die Zeit ihres Großvaters, seiner Frau und der Tochter Isa.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Eine beeindruckende Geschichte und eine Art Lebenszeugnis über ihren Großvater und die Familie hat die Autorin hier erschaffen. Die Erzählung ist sehr gut gelungen und man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Auch die Personen werden sehr gut beleuchtet und man kann sich recht gut in diese hineinfinden. Aufgrund der fast Namensgleichheit von Mutter und Tochter, war es manchmal etwas schwierig Isi und Isa voneinander zu unterscheiden und von wem jetzt die Rede war, war nicht immer leicht. Da musste man schon sehr aufpassen.

Die einzelnen Abschnitte haben eine recht gute und angenehme Länge. Die einzelnen Jahreszahlen sind gut ersichtlich und auch optisch sehr gut hervorgehoben. Struktur und Gestaltung fand ich angemessen und gut. Es lässt sich angenehm lesen und ich kam gut voran.

Ein unterhaltsame Erzählung und eine beeindruckende Familiengeschichte, die spannende Einblicke, besonders auch in Sachen Leben in der DDR, ermöglicht.

Fazit:

Eine interessante Familiengeschichte, die Einblicke in Architektur und das Leben der DDR gewährt.

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Rezensionen von peedee:

Bonbons für spezielle Fälle

Das Glück schmeckt nach Meer: Die Bonbonkocherei von Birte Stährmann

Das Glück schmeckt nach Meer, Band 1: Für PR- und Eventmanagerin Annika ist gerade einiges im Umbruch: Sie verliert ihren Job, da die Firma Insolvenz anmelden muss, und dann liegt auch noch das Kündigungsschreiben für ihre geliebte Stuttgarter Wohnung im Briefkasten. Des Weiteren hat sie geerbt: Ihre verstorbene Tante hat sie als Alleinerbin eingesetzt, aber nur unter der Bedingung, dass sie nach Maasholm an der Schlei zieht und die Bonbonkocherei weiterführt.

Wie bitte? Ihrer frisch verliebten Tochter Lena wird das nicht gefallen. Aber sind der Job- und Wohnungsverlust vielleicht die Anstösse, die sie braucht, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen?

Erster Eindruck: Das Cover vermittelt mir ein Gefühl von Ferien, Freiheit – sehr schön.

Annika hat mir gleich gut gefallen: Sie ist geschieden, lebt mit Lena allein in ihrer schönen Wohnung, hat zu ihrem Ex-Mann Paul aber noch guten Kontakt – das ist toll, im Besonderen für die gemeinsame Tochter. Das Erbe hat sie kalt erwischt, denn sie bedauert, dass sie ihre Tante, die Schwester ihrer ebenfalls bereits verstorbenen Mutter, nicht kennengelernt hat. Aber an die Bonbonkocherei, die bereits ihr Grossvater führte, kann sie sich noch gut erinnern. Sie weiss auch, dass er jeweils ganz spezielle Bonbons hergestellt hat, mit speziellen Aromaölen, von denen die Empfänger nicht wussten, dass sie genau diese benötigten. Ob auch ihre Tante diese Bonbons hergestellt hat?
Die Eröffnung, dass sie nach Maasholm ziehen möchte, kommt bei Lena wie erwartet nicht gut an. Gar nicht gut. Das schmerzt zutiefst, aber sie hat das Gefühl, dass sie dies nun für sich machen muss. Lena ist mittlerweile 16 Jahre alt und würde eh nicht mehr lange bei ihr zu Hause wohnen bleiben. Dass sie bei ihrem Vater Paul und dessen neuer Familie einziehen kann, lindert den Abschiedsschmerz nur wenig.

Die Gemeinschaft auf Maasholm hat mir sehr gut gefallen: Die Bonbonkocherei ist seit jeher beliebt und Annika wird gut aufgenommen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 4 Sterne; ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von Tina:

Mit Freude in die Vorschule - ein tolles Mitmachbuch für Kinder

Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind! von Johanna von Vogel

Das Kinderbuch „Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind!“ hat mich schon beim ersten Blick auf das Cover neugierig gemacht. Es ist bunt, freundlich und voller kleiner Details. Die fröhlichen Illustrationen zeigen spielende Kinder und vermitteln sofort eine positive, lebendige Stimmung. Für mich macht es direkt Lust, das Buch aufzuschlagen und gemeinsam darin zu blättern.

Die Geschichte erzählt liebevoll vom Alltag als Vorschulkind und davon, was diesen neuen Abschnitt so besonders macht. Dabei greift das Buch typische Gefühle auf: Neugier, ein wenig Unsicherheit und gleichzeitig die Freude, nun zu den „Großen“ zu gehören. Das wirkt sehr authentisch und ist für Kinder gut nachvollziehbar.

Besonders schön finde ich, dass das Buch immer wieder kleine Mitmachaufgaben wie Suchen, Zählen oder Entdecken enthält, wodurch Kinder aktiv eingebunden werden.
Auch die Illustrationen im Inneren sind farbenfroh und detailreich gestaltet und laden dazu ein, länger auf einer Seite zu verweilen. Man entdeckt immer wieder kleine Szenen aus dem Alltag in Kita und Vorschule.

Unsere Tochter findet das Buch richtig schön. Sie schaut es neugierig an, entdeckt viele Details und wollte es gleich mehrmals hintereinander vorgelesen bekommen - für uns ein klares Zeichen, wie gut es ihr gefällt.

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich allerdings, dass Anna am ersten Tag als Vorschulkind eine kleine Schultüte bekommt. Bei uns gibt es vorab keine kleine Schultüte, die Schultüte gibt es erst zum Schulbeginn. Das könnte bei manchen Kindern eventuell falsche Erwartungen wecken und später zu Enttäuschungen führen. Für uns war das allerdings kein Problem, da wir es unserer Tochter direkt erklärt haben und sie das gut verstanden hat.

Das Buch ist für Familien mit baldigen Vorschulkindern eine schöne Möglichkeit, sich gemeinsam auf diesen neuen Lebensabschnitt einzustimmen. Gerade die Mischung aus Geschichte, kleinen Mitmachmomenten und den freundlichen Illustrationen passt sehr gut zu Kindern in diesem Alter und macht das gemeinsame Anschauen und Vorlesen besonders schön.

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Rezensionen von Thaliomee:

Magisch

Das White Octopus Hotel von Alexandra Bell

Dieses Buch hat mich gefesselt und irgendwann nicht mehr losgelassen. Es beginnt mit Eve, die eigentlich keine anderen Menschen mag und sich von niemandem verstanden fühlt. Dass sie ein Tattoo hat, dass sich selbstständig bewegt und über ihren Körper wandert hilft dabei nicht gerade, normal auf andere zu wirken.

Sie hat eine tragische Geschichte hinter sich, als sie noch ein Kind war starb ihre Schwester bei einem Unfall. Eve gibt sich selbst die Schuld daran.
Eines Tages bekommt sie Besuch von einem alten Mann, der – wie ihr Lieblingskomponist – Max heißt. Max stirbt direkt nach dem Besuch, bittet sie aber ins White Octopus Hotel zurück zu kehren. Das seltsame ist, dass Eve Max weder kennt noch jemals in diesem Hotel war. Eine kurze Recherche ergibt, dass es das Hotel zwar wirklich gab, es aber schon vor ihrer Geburt geschlossen wurde.
Aber ist das immer wiederkehrende Motiv des Oktopus nur ein Zufall? Eve hört Gerüchte über magische Gegenstände aus dem Hotel und sucht schließlich die Ruine auf. Von da an wird es Stück für Stück immer verwirrender, denn in diesem Hotel sind Zeitreisen möglich. Man kann also in einer Vergangenheit, an die man sich nicht erinnert, Dinge ändern, die in der Zukunft passieren. Da Menschen altern, aber in der Zeit zurück reisen können sind die Personen dabei irritierenderweise in der Vergangenheit manchmal älter als in der Gegenwart.
Parallel erfahren wir mehr über Max, dessen Jugend ebenfalls von einem harten Schicksal geprägt war. Er musste im Krieg kämpfen und hat viele Freunde im Schützengraben verloren. Auch er gibt sich an einigen Ereignissen die Schuld. Nicht zuletzt daran, dass er überlebt hat.
Es ist also nicht nur ein magisches Fantasy-Buch, sondern auch stellenweise eine traurige und erdrückende Geschichte. Insgesamt aber eine perfekte Mischung, die Autorin Alexandra Bell hat so plastisch und phantasievoll geschrieben, dass es einfach nur Spaß macht, Eve ins White Octopus Hotel zu begleiten.

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Rezensionen von Gavroche:

Nicolaus von Verdun

Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

Goldschmied Nicolaus verlässt nach einem schweren Schicksalsschlag mit seinen drei Kindern Louis, Anne und dem kleinen Bastien seine Heimat Verdun, um in Köln einen Schrein für die Gebeine der Heiligen Drei Könige anzufertigen. Angekommen in Köln wird er jedoch nicht bereits freudig erwartet, sondern muss sich den Auftrag erkämpfen.

Wichtig ist dabei die Figur des Jilles, ein Geistlicher, der dem Erzbischof direkt unterstellt ist.
Über den Erschaffer des Schreins ist nicht viel mehr als sein Name bekannt, so dass die Autorin hier freie Hand hatte und geschickt Fiktion und historische Fakten miteinander verbunden hat. So hat sie uns auch das alltägliche Leben in Köln an der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert näher gebracht, aber auch die Politik des Reiches, Kreuzzüge und die Bedeutung von Reliquien. Und immer wieder auch die Goldschmiedearbeiten.
Lebendige Geschichte und ich habe nun Lust bekommen, mal wieder nach Köln zu fahren, um mir den Schrein - nun mit anderen Augen - anzusehen.
Lediglich am Ende haben sich meiner Meinung nach die Ereignisse überstürzt, hier hätte ich mir anderes gewünscht, aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich habe es gerne gelesen.

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Rezensionen von leopol:

Turbulenzen im Offshore-Windpark

Trügerisches La Rochelle von Jean-Claude Vinet

Auf der Baustelle eines Offshore-Windparks nahe Rochelle wird ein Toter gefunden – Unfall, Selbstmord, Mord es ist nicht ganz klar. Commissaire Chevalier wird von seiner beschaulichen Arbeit mit seinem Schwager zum Einsatz auf dem Installationsschiff gerufen. Hier begegneter er einer eingeschworenen Crew, die durch die Distanz zum Festland isoliert ist, ist man doch einige Wochen am Stück auf dem Installationsschiff – ohne Empfang.

Bald ist klar, dass es kein Unfall sein kann- trotz stürmischer See. Doch wer ist der Täter, er muss sich doch noch auf dem Schiff befinden.

Die Erzählung folgt dem klassischen Whodunit Prinzip der Kriminalromane: Ermittlungen des Teams um Commissaire Chevalier verlaufen in klassischer Polizeimanier. Man verfolgt Spuren, sucht Motive, landet in Sackgassen und wird durch so manche Entwicklung überrascht. Besonders spannend ist dabei die Tatsache, dass sich der Täter an Bord dieses Installationsschiffes befinden muss.

Neben der Hauptermittlung taucht man auch in einem gewissen Maße in das Privatleben des Ermittlerteams ein. Man lernt einerseits ein doch entspannteres Privatleben des Commissaires kennen, andererseits aber auch private Ermittlungen in der eigenen Familiengeschichte. Damit lernt man den Ermittler auch von einer anderen Seite kennen und lernt ihn sehr zu schätzen.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm und auch sehr bildhaft. Man nimmt die geschilderte Atmosphäre in der wundervollen Stadt Rochelle gut war, ein maritimes Lebensgefühl, dass gleich Urlaubslüste weckt. Aber auch der Windpark und die technischen Details sind detailliert, aber auch verständlich dargestellt, so dass man auch gleich etwas fürs Leben lernt. Gelungen fand ich, wie das alles miteinander verknüpft wurde.

Für mich war dies der erste Roman aus dieser Krimiserie. Auch wenn dieser ohne Probleme für sich alleine gelesen werden konnte, werde ich bei Gelegenheit die restlichen Bände ansehen, um besser in die Geschichte um den Commissaire einzutauchen.

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Rezensionen von Gavroche:

Literarische Kriminalfälle

Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Leider kenne ich den ersten Teil dieses so charmanten Buches nicht, aber ich glaube, das muss ich unbedingt bald ändern. Einiges wird zwar in diesem Buch angesprochen, aber nicht so viel.
Kaede ist bei ihren Großeltern aufgewachsen, die Großmutter ist mittlerweile verstorben und der Großvater ist dement, hat aber noch ausreichend wache Momente, in denen er mit großem Scharfsinn Kriminalfälle löst.

Und das Besondere an diesem Buch ist, dass es sich eben um „literarische“ Fälle geht. Besonders gut haben mir die Verweise auf Hitchcock gefallen; da waren es aber vor allem die auf die Verfilmungen, aber es gibt auch Hinweise auf Bücher.
Kaede ist ein liebevoller Charakter; sie macht sich viele Gedanken und achtet die Freundschaft hoch.
Die Fälle betreffen manchmal sie und ihre Freunde, manchmal nicht. Es gibt abgeschlossene Teile, andere sind es nicht.
Ein ganz charmanter, aus meiner Sicht typisch japanischer Erzählstil und Einblicke in den Alltag runden die Geschichte(n) ab.

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