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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von MarcoL:

Spannend und sehr dicht erzählt.

Kala von Colin Walsh

Irland 2003, die fünfzehnjährige Kala verschwindet spurlos. Ermittlungen werden angestellt, und verlaufen sich; das Verschwinden bleibt ungelöst.
Fünfzehn Jahre später treffen sich die damalige Freunde von Kala im Ort Kinlough wieder. Man merkt schnell, sie haben die Ereignisse immer noch nicht vollständig verarbeiten können.

Mittlerweile ist einiges Geschehen, ein Mitglied der Clique ist verstorben, ein anderer Junge ist seitdem entstellt. Die Gründe hierfür erfahren wir nur langsam, alles verdichtet sich auf einen gewaltigen Showdown hin.
Und genau in dieser Zeit, als sich die „Freunde“ wieder vorsichtig annähern, wird eine Leiche gefunden – die skelettierten Überreste von Kala. Schnell tauchen Bilder von damals auf, Getuschel und Gemurmel ...
Der Roman baut vor allem auf den Beschreibungen der Hauptprotagonist*innen auf. Natürlich Kala, sie hatte Charisma. Oder Mush, der es allen recht machen möchte. Und so weiter – der Autor zeichnet uns hier sehr genaue Bilder und Charaktere. Für meinen Geschmack manchmal etwas zu viel des Guten, denn so verliert sich die Geschichte, die zwar auf diese Art und Weise einen besonderen Spannungsbogen aufbaut, dennoch an Fahrt. Auch wenn in den einzelnen Kapiteln, die jeweils den handelnden Personen gewidmet sind, vieles an Information zu Tage kommt. Vielleicht zu viel – ich fühlte mich da manchmal etwas überfordert. Letztendlich fügt sich alles zusammen, was zuvor mit Fragezeichen versehen war. Auch die Rolle von Kalas Freund*innen kommt dabei nicht zu kurz.
Der Sprachstil ist an die Jugend angepasst – rasant und schnell. Knappe Sätze, genaues Hinsehen des „Cliquenverhaltens“, detailreiche Szenen.
Trotz des Settings und Aufbaus dieses „Krimis“ fand ich mich manchmal verloren (oder überfordert) zwischen all den Minigeschichten der handelnden Personen, auch wenn die Auflösung und das Zusammensetzen der Puzzleteile am Ende versöhnlich stimmt. Auf jeden Fall hebt sich dieser Roman durch seinen Aufbau von der Masse anderer „Coming-of-Age-Krimis“ heraus.

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Rezensionen von LeserinLu :

Vielfältige Perspektiven

Alle meine Mütter von Lena Gorelik

Lena Goreliks Roman „Alle meine Mütter“ ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein Text, der in Gedanken, Beobachtungen, kleinen fiktionalen Geschichten und Erinnerungen organisiert ist. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Schicksale von Müttern und wie sich dies auch auf Kinder auswirkt.

Durch das Collagenartige des Texts wird man dazu angeregt, mitzudenken und sich selbst zu reflektieren.

Besonders gefallen hat mir Goreliks Bemühen, um möglichst vielfältige Perspektiven. Insbesondere die Stellen, an denen Mutterschaft nicht idealisiert wird, fand ich gelungen - wobei Goreliks Betrachtungen über die eigene Mutter diese schon auch als Übermutter, die nur für ihre Familie lebt, darstellt. Außerdem strahlt der Text viel Freude am poetischen Formulieren und am Nachdenken aus.

„Alle meine Mütter“ ist insgesamt ein stiller, kluger Roman, der keine fertigen Antworten gibt, aber viele relevante Fragen stellt. Damit ist er fast eher ein Sachbuch oder Essayband, der mich an Daniel Schreibers Bücher erinnert hat. Wer seine Texte mag, wird auch diesen Roman gerne lesen.

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Rezensionen von Arambol:

Schwermütig und bedrückend

Salto von Kurt Prödel


„Wenn man traurig ist, braucht man manchmal jemanden, der einfach nur nickt.“

Der Roman "Salto" von Kurt Prödel (ich schätze, er ist fünfunddreißig) erzählt von Marko Meyer, der nach dem Abitur eigentlich Medizin studieren möchte - dessen gute Noten dafür dann aber überraschend nicht ausreichen.

Sein Vater versucht, ihm durch die Finanzierung eines Medizinstudiums in Ungarn eine neue Perspektive zu bieten.
Während viele seiner Mitschüler klare Pläne haben, gerät Marko zunehmend unter Druck, eine Entscheidung für seine Zukunft zu treffen. Auch seine Freundin Claire ist fest entschlossen, die Kleinstadt hinter sich zu lassen. Marko hingegen verliert sich zunehmend zwischen Zukunftsängsten und Alltagsroutine und versucht verzweifelt herauszufinden, wer er eigentlich sein möchte.

Vom Schreibstil her liest sich das Buch angenehm schnell: Die Sprache ist schlicht und nah an den Gedanken der Figuren, fast wie ein innerer Monolog. Stellenweise hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, um emotional stärker in die Geschichte eintauchen zu können.

Alle Hauptprotagonisten sind durchweg interessant angelegt. Besonders überzeugt hat mich dabei Markos Vater Frank: Er wirkt einerseits distanziert und oft schwer greifbar, gleichzeitig aber auf eine leise Weise sensibel. Auch Marko selbst und Claire wirken glaubwürdig, sodass man sich gut in ihre Situation hineinversetzen kann.

Im Verlauf der Handlung hat mich die Geschichte dann zunehmend weniger gepackt. Irgendetwas fehlt – und insgesamt bleibt der Roman hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Hinzu kommt die ungeheuer schwere, melancholische, stellenweise fast schon trostlose und deprimierende Grundstimmung. Diese zieht sich durch große Teile des Buches und kann den Leser regelrecht mit nach unten ziehen – zurück bleibt ein Gefühl von Schwermut und Hoffnungslosigkeit. Das passt zwar zum Thema, wirkt aber ziemlich bedrückend und macht das Buch alles andere als zu einer leichten Lektüre.
Da ist es mir sogar schwergefallen, wirklich Freude am Lesen zu entwickeln.

Letztendlich ist „Salto“ für mich ein
Roman mit guten Ansätzen, der aber konsequent auf Melancholie setzt – und mich dabei leider mehr runtergezogen als berührt hat. Es ist ein anspruchsvolles Buch, das mich aber deutlich weniger begeistert hat als "Klapper".

Augen zu.
Eine Sekunde warten.
...

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Rezensionen von clematis:

4 in 1

Splitterschreie von Roman Klementovic

Vier spannende Kurzthriller – Versagt, Wenn die Nacht ertrinkt, Wenn der Nebel brennt, Wenn die Stille schreit – vereint dieses Buch zu einem lesenswerten und pointierten Quartett. Ein Serienkiller in Wien Donaustadt, ein ungeklärter Altfall und zwei etwas ähnlich gestrickte Geschichten im normalerweise gewohnten heimischen Umfeld sorgen für beste Unterhaltung auf gewohntem „Klemetovic-Niveau“.

Ein strukturierter Aufbau charakterisiert alle vier Episoden, kurz und prägnant im Schreibstil präsentiert sich auch diesmal jede einzelne Handlungslinie, sodass man rasch gefesselt ist vom Geschehen. An den Hauptfiguren ist man durch die knappe, aber dennoch gut vorstellbare Charakteristik nahe dran, deren Gedanken und Gefühle transportiert Klementovic perfekt. Die sprachlich geschaffene klamme Atmosphäre untermalt auf gelungene Weise die jeweiligen Ereignisse und lässt den Leser Momente von Gänsehaut spüren. Die Auflösungen kommen anschaulich und treffend daher und vermögen durchaus zu verblüffen – genau so soll es sein!

Spannendes und Überraschendes in aller Kürze, vier Mal pures Lesevergnügen. Mit einem Thriller von Klementovic liegt man immer richtig, mit vier auf einen Streich nun auch.

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Rezensionen von ekiam:

Mitreißende Sports-Romance mit Cheerleading-Flair

Cheer for Love von Ki Stephens

Eigentlich hatte Ella sich ihr Auslandsjahr an der Whitland-University in den USA an der Seite ihres Freundes Jamie vorgestellt, doch am Tag des Abflugs macht er mit ihr Schluss. Noch am selben Abend stürzt sie sich in ein Abenteuer mit Hudson, der sich ausgerechnet als Quarterback der Universitätsmannschaft entpuppt.

Genau dieses Team unterstützt Ella als Mitglied des renommierten Cheerleading-Squads. Es ist also kaum zu vermeiden, dass sie Hudson ständig über den Weg läuft. Zwischen ihnen knistert es gewaltig und als dann auch noch Ellas Trainingspartner ausfällt und Hudson einspringt, können sie sich endgültig nicht mehr aus dem Weg gehen.

Beide Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch. Die Chemie zwischen ihnen stimmt von der ersten Begegnung an, und Ki Stephens gelingt es mit ihrem flüssigen Schreibstil, diese Stimmung schon auf den ersten Seiten einzufangen und durch die gesamte Geschichte zu tragen.

Sowohl Ella als auch Hudson bringen Erfahrungen aus ihrer Vergangenheit mit, mit denen sie sich im Laufe der Handlung auseinandersetzen müssen. Den Hintergrundgeschichten und ihrem Umgang damit hätte ich mir allerdings etwas mehr Raum gewünscht, denn vieles wird relativ schnell und unkompliziert aufgelöst. Mehr Platz nehmen dagegen Ellas Exfreund ein, der immer wieder als Störfaktor auftaucht, sowie die aufkommenden Gefühle, denen beide zunächst mit Zögern oder sogar Verleugnung begegnen.

Besonders gelungen sind auch die zahlreichen Nebenfiguren, die eine wichtige Rolle im Leben von Ella und Hudson spielen. Viele von ihnen bringen eigene Handlungsstränge mit, die sich durch das Buch ziehen; leider werden nicht alle davon vollständig aufgelöst.

Durch die gesamte Handlung hinweg spielt das Cheerleading eine zentrale Rolle. Nicht nur das Training, sondern auch Wettkämpfe und das Anfeuern am Spielfeldrand bei Footballspielen nehmen großen Raum ein. Die einzelnen Routinen werden dabei mit vielen Fachbegriffen beschrieben. Hier hätte mir persönlich eine Art Glossar geholfen, um manche Abläufe noch besser nachvollziehen zu können.

Insgesamt hat mir Cheer for Love dennoch ein sehr schönes Leseerlebnis beschert, vor allem durch die mitreißende Handlung, die liebenswerten Protagonisten und den angenehmen Schreibstil.

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Rezensionen von Phija:

Der wirklich perfekte Abschluss einer Reihe!

The Darlington - Logan & Rose von Laura Kneidl

Schon die letzten beiden Bände habe ich in einem Stück verschlungen und auch bei diesem war es nicht anders. "The Darlington – Logan & Rose" hat für mich sogar nochmal einen draufgesetzt! Aber gehen wir das einmal geordnet durch...

Inhaltlich geht es, wie der Titel schon verrät, um Rose und Logan.

Beide fühlen etwas füreinander, das Schicksal steht ihnen jedoch im Weg. Eine klassische Prämisse, welche mit unglaublich vielschichtigen Charakteren gefüllt wird. Rose und Logan auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen dabei zuzusehen, wie sie ihre Probleme bewältigen, hat mich wirklich einfach mit Freude erfüllt. Ihre Liebesgeschichte ist leise, aber doch so kraftvoll, dass selbst ich immer wieder Bauchkribbeln hatte. Vielleicht war ich aber auch nur in das Buch verliebt.
Thematisch ist das Buch, da es hier das Ende des Prozesses bezüglich Richard erzählt, etwas schwerer. Triggerwarnungen sind also auf jeden Fall zu beachten! Aus meiner Perspektive wurde hier aber wirklich sensibel mit den Themen umgegangen, ohne dass es sich aber erdrückend angefühlt hat. Gerade die Beschäftigung mit den feministischen Themen ist hier, aber eigentlich in der ganzen Reihe, wirklich perfekt. Laura Kneidel hat es einfach geschafft, dass sich ein Gefühl von Empowerment auf mich als Leserin übertragen hat! Das Buch führt wirklich nochmal vor Augen, wie wichtig es ist, zu kämpfen, ganz egal ob laut oder leise - jeder eben, so wie er oder sie es kann.
Da es der dritte und letzte Teil der Reihe ist, finden hier alle Handlungsstränge zu einem gelungenen Ende, welches auch alle anderen (Kate & Henry, Grace & Ethan) würdig mit einbezieht. Und auch wenn es so gelungen war und ich nicht das Gefühl hatte, dass mir noch etwas fehlte, fiel es mir wirklich schwer, das Darlington zu verlassen. Sagen wir es so, ich habe mich mit schwerem Herzen, aber Lächeln im Gesicht, in den Flieger zurück in die Realität gesetzt.

Die ganze Reihe ist wirklich eine dicke Empfehlung! Sie hat mir neben wundervollen Liebesgeschichten noch so viel mehr mit auf den Weg gegeben, dass ich vermutlich lange immer wieder daran zurückdenken werde. Vielen Dank für diese wirklich tolle Geschichte! (Und wenn nochmal jemand sagt, New Adult wäre nur oberflächlicher Schund, dem würde ich diese Reihe gerne an den Kopf werfen...)

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Rezensionen von Lilli33:

Ganz nett zu lesen

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Ganz nett zu lesen

Marlene Buchholz ist nur noch einen Schritt von ihrem Ziel entfernt: Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns zu werden. Die Workaholic hat viel zum bisherigen Erfolg des Unternehmens beigetragen, doch Mitarbeiterführung ist nicht gerade ihre Kernkompetenz. Deshalb wird sie zu einem Achtsamkeitsseminar nach Brandenburg geschickt, wo sie sich zunächst gar nicht, dann widerwillig auf neue Sichtweisen einlässt.

Die Ankündigung des Buchs als „rasend komischer und tief berührender Roman“ empfinde ich als viel zu hoch gehängt. Damit werden unrealistische Erwartungen geschürt, die in meinem Fall nicht erfüllt wurden. Ich habe von Maxim Leo schon weit Besseres gelesen, Komischeres und Berührenderes.

Die Entwicklung der Marlene Buchholz und auch die des Akademie-Leiters Alex Grow in „Einatmen. Ausatmen.“ hat mich zwar ein wenig berührt, doch da wäre noch einiges mehr möglich gewesen. Doch bei vielen Themen kratzt der Roman nur an der Oberfläche. Es wird alles schnell abgehandelt, schließlich dauert das Seminar nur zwei Wochen. Husch, husch rast Maxim Leo durch zig aktuelle Themen und lässt auch den Figuren nicht viel Zeit, sich um einhundertachtzig Grad zu drehen. Das ist alles andere als glaubwürdig, aber wenigstens ein bisschen komisch.

Am besten haben mir die Dialoge zwischen Marlene und Alex gefallen. Marlene, bei der alles auf Fakten und Logik fußt, die Gefühle wegschließt und meint, dann keine zu haben; auf der anderen Seite Alex, der Guru für Persönlichkeitsentwicklung, der schon lange nicht mehr von seinen eigenen Methoden überzeugt ist. Hier prallen Welten aufeinander und das ließ mich dann doch immer wieder schmunzeln.

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Rezensionen von yellowdog:

Wurzeln aus Böhmen

Elbland von Claudia Rikl

Der Prolog zeigt eine Szene, in der eine Familie in den Urlaub fährt. In die Gegend, in der die Mutter geboren wurde. Die Protagonistin des Romans ist ihre Tochter, die damals noch eine junge Studentin war.
Dann geht die Handlung in die Gegenwart. Die Mutter ist gerade gestorben.
Die Handlung springt ziemlich viel in den Zeit und enthüllt so Geschehnisse, die zum Zerfall der Familie führte.

Es geht sogar bis ins Jahr 1945 zurück.

Die Eltern trennten sich, die jüngste Tochter haut nach den Abi in den Westen ab und Nina kümmerte sich lange um die kranke Mutter.
Schwierig wird auch die Beziehung zwischen den Geschwistern, obwohl sie als Kinder so eng waren.
Die Autorin arbeit die Spannungen zwischen den Figuren sauber raus.

Claudia Rikl hat auch Kriminalromane geschrieben, aber Elbland ist mehr Familiendrama. Das Buch überzeugt durch seine geschickte Handlungskomposition und der Sensibilität, mit der die Autorin ihre Figuren behandelt.

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Rezensionen von qq:

Drama

Ultramarin von Ann-Christin Kumm

Drama

Der Roman "Ultramarin" von Ann-Christin Kumm, ein Roman über zwischenmenschliche Beziehungen, überzeugt vor allem durch seine besondere Atmosphäre. Die Autorin schafft es, mit vielen bildhaften Beschreibungen eine emotionale und teilweise melancholische Stimmung aufzubauen.

Im Laufe des Buches baut sich hier ein riesiges psychologischen Drama auf, absolut gelungen.

Geschrieben ist das Buch aus der Perspektive von Lou, dadurch wird das ganze meiner Meinung nach noch emotionaler. Die Darstellungen von Lous Lage waren absolut deprimierend zu lesen.

Nicht so gefallen hat mir, dass es doch einige langatmige Stellen gibt, die zu lange im Detail beschrieben werden - da reißt die Spannung dann etwas ab. Auch die Naivität von Lou war teilweise schwierig zu "ertragen".

In Summe jedoch ein grandioses Drama, welches ich zum Lesen empfehlen kann.

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Rezensionen von Claudia R.:

herzerwärmende Geschichte

Mo von Paul Vollet

Klappentext / Inhalt:

Lassi lebt im dicken Fell von Mo. Dort ist es warm und gemütlich. Aber schon bald entdeckt Lassi, dass es außerhalb des Fells noch eine andere, spannende Welt zu entdecken gibt. Eines Tages, als Lassi wieder von einer Entdeckungstour zurück kommt, ist Mo verschwunden.

Ein witziges Buch über die eigene Identität, über Freundschaft und gegenseitige Unterstützung.

Dem Buch voraus ging ein Animations-Kurzfilm über Mo, der auf mehreren internationalen Festivals lief und Kinder in aller Welt begeisterte.

Das ist das Besondere an diesem Buch:

Eine Geschichte über Identität, Freundschaft und gegenseitige Unterstützung
Warmherzig illustriertes zweisprachiges Bilderbuch auf Deutsch und Englisch
Zum Vorlesen zuhause oder im Kindergarten, zum miteinander Lesen in der Schule
Optimal für den ersten Kontakt mit einer Fremdsprache
Mit Audiodatei zum Buch als Download
Cover:

Das Cover zeigt zwei wuschelige flauschige Wesen, welche mit einander fröhlich und freundlich umgehen. Eines dieser Wesen ist kleiner und das andere um einiges größer. Die Wesen sind sehr flauschig und liebevoll gestaltet und auch farblich ist das Cover sehr schön und recht Ton in Ton umgesetzt und macht so eine sehr schöne Stimmung aus.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um eine wundervolles zweisprachiges Kinderbuch, für Kinder ab ca. 3 Jahren, übers Entdecken, Selbstfindung, Neugier und Vertrautheit. Die Geschichte ist wunderschön umgesetzt und man merkt, dass sehr viel Herzblut darin steckt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen, sondern empfehle eher einen Blick direkt ins Buch.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. In kleinen Abschnitten wird erst auf deutsch und dann diese Passage auf englisch erzählt. So wird die Zweisprachigkeit sehr gut gefördert. Man hat beide Sprachen auf einer Seite und direkt untereinander zur Hand.

Die Geschichte selbst ist schnell erzählt. Lassi lebt im Fell von Mo und verlässt dieses eines Tages, um mehr zu entdecken, doch dann stellt Lassi fest, dass Mo weg ist und die Suche nach Mo beginnt. Eine wundervolle und liebevolle Suche über die eigenen Interessen und Werte. Eine Suche nach Geborgenheit und Vertrautheit, aber auch die Neugier und die Veränderungen, sowie Freundschaft spielen hier eine Rolle und das ganze ist sehr kunstvoll und liebevoll verpackt und illustriert.

Die einzelnen Textpassagen sind recht kurz gehalten und daher auch für die Jüngeren recht gut verständlich. Zudem geben die Bilder und Illustrationen das Ganze recht gut wieder. Die bunten Bilder veranschaulichen das Gelesene recht gut und geben dies auch gut wieder. Die Geschichte wird sehr gefühlvoll erzählt und man merkt, dass viel Herzblut dahinter steckt.

Eine sehr liebevolle und herzerwärmende, zweisprachige Geschichte übers Heranwachsen, Neugier und Vertrautheit. Ich fand diese Geschichte sehr schön umgesetzt und mir hat diese sehr gut gefallen.

Fazit:

Eine sehr liebevolle und herzerwärmende, zweisprachige Geschichte übers Heranwachsen, Neugier und Vertrautheit.

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