Kunden em pfehlungen
Rezensionen von S.:
Helen und Merlin
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Helen Cartwright ist alt und allein. Nicht nur allein, sondern wahrlich einsam. Sie will es so. Mann und Sohn leben schon seit langer Zeit nicht mehr.
Ganz winzig, klein, ebenfalls allein, schleicht sich ein unfreiwilliger Mitbewohner in ihr Herz. Wunderbar, in berührenden Worten beschreibt Simon Van Booy wie Helen auflebt, sich mit der Maus anfreundet, sie kennenlernt, sich verantwortlich fühlt und Gefühle zulässt.
Sehr detailliert werden alle Verrichtungen und Gedanke der alten Frau geschildert. Auch die überraschende Änderung von Helens Gewohnheiten; so z.B. wird sie zur Vegetarierin. Mit 83! Und nicht nur das, so ganz gesetzestreu und vorschriftenkonform … war einmal.
Emphatisch, gedankenvoll und sehr phantasievoll gestaltet Simon Van Booy die Geschichte seiner Hauptfigur. So klein die Maus - so groß ihr Einfluss. Bezaubernd.
Rezensionen von S.L. :
Helen und Merlin
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Helen und Merlin
Helen Cartwright ist alt und allein. Nicht nur allein, sondern wahrlich einsam. Sie will es so. Mann und Sohn leben schon seit langer Zeit nicht mehr.
Ganz winzig, klein, ebenfalls allein, schleicht sich ein unfreiwilliger Mitbewohner in ihr Herz. Wunderbar, in berührenden Worten beschreibt Simon Van Booy wie Helen auflebt, sich mit der Maus anfreundet, sie kennenlernt, sich verantwortlich fühlt und Gefühle zulässt.
Sehr detailliert werden alle Verrichtungen und Gedanke der alten Frau geschildert. Auch die überraschende Änderung von Helens Gewohnheiten; so z.B. wird sie zur Vegetarierin. Mit 83! Und nicht nur das, so ganz gesetzestreu und vorschriftenkonform … war einmal.
Emphatisch, gedankenvoll und sehr phantasievoll gestaltet Simon Van Booy die Geschichte seiner Hauptfigur. So klein die Maus - so groß ihr Einfluss. Bezaubernd.
Rezensionen von Sophie H.:
Erfrischend neu erzählt
Tante Emmas Münze von Andrea Mader
Das ist mir noch nie passiert, dass ich zuerst ein Buch komplett durchblättere, bevor ich den Text lese. Aber die Zeichnungen sind so wunderschön, dass ich sofort ein Sommergefühl in der Kindheit in meinem Bauch hatte. Auf jeder Seite gibt es so unheimlich viel zu entdecken. Bei jedem Ansehen entdeckt man noch wieder etwas Neues.
Aber auch der Text kann auf ganzer Linie überzeugen. Er erzählt die Geschichte von Tante Emma, die einen kleinen Schatz hat: zehn Münzen. Jeden Tag betrachtet Tante Emma ihre Münzen und zählt sie. Eines Tages fehlt eine Münze. Tante Emma stellt ihr ganzes Haus auf dem Kopf. Sogar auf dem Dachboden und im Garten sucht sie. Als sie die Münze endlich wiedergefunden hat, gibt sie für alle Freunde ein großes Fest.
Bibelkenner wissen, dass es sich bei dieser Geschichte um das Gleichnis der verlorenen Münzen aus Lukas 15 handelt. Im Anhang wird den Kindern noch kindgerecht erzählt, was es mit diesem Gleichnis auf sich hat und was es bedeutet. Auch für Erwachsene gibt es eine kurze Deutung.
Dies Bilderbuch ist mit eines der schönsten christlichen Bücher, das mir in den letzten Jahren in die Hände gefallen ist. Eine ganz großes Leseempfehlung!
Rezensionen von Sophie H.:
Mit anderen Augen
Der Stoff, aus dem die Dinge sind von Jonathan Drori
Seitdem ich das Buch „Der Stoff aus dem die Dinge sind“ gelesen habe, betrachte ich die Pflanzenwelt mit ganz anderen Augen. In dem tollen Buch werden 30 verschiedene Pflanzen portraitiert. Jeder Pflanze ist eine Doppelseite gewidmet. Auf der linken Seite gibt es viele Informationen über die Pflanze.
Unter anderem über den Anbau, die Verwertung und über den geschichtlichen Hintergrund. Auf der rechten Seite findet sich ein Pflanzensteckbrief. Auf jeder Seite gibt es gleich mehrere plakative, wunderschöne Zeichnungen, die sich jeweils auf das Wichtigste beschränken und dennoch gibt es auf ihnen so unheimlich viel zu entdecken. Besonders gut hat mir die Auswahl der Pflanzen gefallen. Es werden Pflanzen besprochen, die man sehr gut zu kennen meint, z.B. die Kartoffel, die Buche oder die Tomate. Aber auch Pflanzen, von denen ich noch nie etwas gehört habe, wie z.B. die Guttapercha. Und auch bei den mir schon bekannten Pflanzen habe ich immer noch etwas dazugelernt. Oder wusstest du, dass Vanille mit der Hand bestäubt werden muss?
Das Buchformat ist etwas größer als DIN A4 und lässt sich dadurch sehr gut zusammen mit dem Kind betrachten. Auch die Haptik des Buches ist einmalig. Auf dem Cover sind die Schrift und einige Dinge ein wenig hervorgehoben. Das Papier ist etwas dicker gewählt und besonders stabil, auch in kleinen Kinderhänden.
Das Vorwort macht Appetit auf das Buch und lädt dazu ein, zu überlegen, warum Pflanzen für uns überlebenswichtig sind und was alles aus Pflanzen gemacht wird. Mit dem Buch kann man regelrecht auf Abenteuerreise gehen. Im Anhang gibt es ein kleines Glossar, das schwierige Begriffe erklärt.
Endlich ein Buch, das auch mein zwanzigsten Betrachten noch Spaß macht. Unbedingt empfehlenswert!
Rezensionen von Ameland:
Das Geheimnis
Das kalte Moor von Liza Marklund
Dies ist der 2. Band der Polarkreis-Trilogie. Für mich war es die erste Begegnung mit Polizeichef Wiking Stromberg. Zu Beginn war mir nicht sofort klar in welcher Beziehung die auftretenden Personen zueinander standen, aber das hat sich schnell geklärt.
Ich mochte Wiking und seine meist ruhige und strukturierte Vorgehensweise.
Obwohl er gerade emotional doppelt belastet wird. Zum einen erhält er eine schlimme Diagnose und zum anderen versetzt ihn ein Brief an seinen Sohn in Alarmbereitschaft. Diese Fortsetzung ist für ihn aus mehreren Gründen sehr persönlich.
Der sachliche Schreibstil ohne viel Drumherum von Liza Marklund gefiel mir gut. Die Beschreibung der teils unwirtlichen und mystischen Landschaft im Norden ließ Bilder vor meinem geistigen Auge entstehen. Sie scheint auch auf die Charaktere der Bewohner abgefärbt zu haben. Und so abgeschieden wie ich geglaubt habe, ist die Gegend gar nicht. Sie wird z. B. von der Automobilindustrie zu Testzwecken genutzt. Mir gefielen auch die Rückblicke sehr gut, so konnte ich mir von den Protagonisten ein viel besseres Bild machen und manches wurde dadurch für mich klarer.
Teilweise ist die Geschichte mehr ein Spionageroman als ein Krimi, was an der Verbindung zu den Zeiten des Kalten Krieges liegt.
Obwohl ich den ersten Band nicht kenne, hatte ich keine Verständnisprobleme. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen.
Rezensionen von Gute_Laune:
Ich habe Zwerchfellmuskelkater!
Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5) Die Känguru-Werke von Marc-Uwe Kling
Wie soll man dieses Hörbuch rezensieren, ohne zu spoilern? Ein Gag jagt den nächsten, ohne dass es langweilig oder abgedroschen wird. Die Wortwitze sind wie immer umwerfend und genial, die Dialoge unfassbar gut. So humorvoll sie sind, findet sich doch immer erstaunlich viel Realität darin. Selbst die absurden Gedankengänge folgen einer gewissen Logik und lassen neben dem Lachen auch echt staunen.
Außer Marc-Uwe und dem Känguru gibt es natürlich noch weitere Figuren. Sie alle sind herrlich schräg und doch so normal! Im Zusammenspiel potenziert sich das dann noch mehr. Aktuelles Zeitgeschehen wird ebenso abgehandelt, wie Zwischenmenschliches. Selbst bei Themen, bei denen ich nicht ganz konform mit ihm gehe, hatte ich viel zu lachen. Kling hat ein echt gutes Auge für solche Dinge und kann meisterlich mit der Sprache spielen, ohne sie zu verhunzen.
Dies ist eine Live-Lesung, was bedeutet, dass man das Publikum lachen hört. Mich stört das nicht, denn ich lache quasi automatisch an den selben Stellen. Man hat fast das Gefühl, Teil des Publikums im Saal zu sein. Das gefällt mir!
Dies gibt keine Lange Rede, man muss das Hörbuch einfach hören. Wer nicht total verknöchert ist, wird es lieben! Hier ist keine Sekunde vergeudet, man lacht sich allen angestauten Ärger einfach von der Seele und hat am Ende Zwerchfellmuskelkater. Aber das lohnt sich total! Es ist kein Klamauk, sondern großartige Kleinkunst. Respekt für die genialen Einfälle, die Marc-Uwe Kling wie aus dem Ärmel zu schütteln scheint. Ich liebe es! Fünf Sterne!
Rezensionen von Schlafmurmel:
Packender Thriller über Freundschaft, Liebe und ein dunkles Geheimnis
Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe
Die Geschichte erzählt von Mel und Chloe, zwei Mädchen, die als Teenager unzertrennlich waren. Doch an Chloes 16. Geburtstag passiert etwas Schreckliches: Gemeinsam töten sie Toby, einen üblen Typen, und vergraben ihn. Dieses dunkle Geheimnis verbindet die beiden für immer.
Nach dieser Nacht verschwindet Chloe für sechs Jahre in der Wildnis.
Mel hingegen baut sich ein neues Leben auf und arbeitet inzwischen als Privatdetektivin. Trotzdem lässt sie die Vergangenheit nicht los und sie beginnt, nach Chloe zu suchen.
Doch Mel ist nicht die Einzige, die Chloe finden will. Toby hatte offenbar mächtige Männer bestohlen, und diese sind ebenfalls auf der Suche nach ihm – oder nach dem, was er ihnen genommen hat. Dadurch geraten Mel und Chloe erneut in große Gefahr.
Die Geschichte beginnt direkt dramatisch mit einem Flugzeugabsturz. Mel überlebt zwar, doch in ihrem Bein steckt ein Steakmesser – und damit startet der Thriller sofort mit Hochspannung.
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, zur Party damals und zu der Zeit, als Mel und Chloe noch jung waren. Man erlebt ihre enge Freundschaft und wie sich diese langsam zu einer Liebesgeschichte entwickelt.
Mich hat das Buch von Anfang bis Ende gefesselt. Die Spannung ist durchgehend hoch, und die Emotionen sind sehr intensiv. Besonders beeindruckt hat mich, wie stark die Verbindung zwischen Mel und Chloe dargestellt wird. Ich konnte mit Mel richtig mitfühlen – ihre Schmerzen, ihre Gedanken und ihre Gefühle.
Für mich war es ein richtig packender Thriller mit vielen Gänsehautmomenten.
Rezensionen von Bibibabby:
Alles, was man über Geld wissen muss... und mehr!
Von Geld, Gold und Guppys von Andrea Schwendemann
Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden Konzepte erklärt: Was ist Geld? Warum gibt es Geld? Was sind Zinsen? Was ist eine Börse? Aber auch: Was sind Bitcoins? Wie berechnet man Zinsen? Warum spricht man ungern über Geld?
Die Erklärungen sind kurz und klar, und auch die komplexere Themen sind für Kinder leicht verständlich aufbereitet.
Der Schreibstil richtet sich zwar an ein jüngeres Publikum (ab etwa 8 Jahre), aber es gibt so viele nützliche Informationen, dass dieses Buch auch für ältere Kinder interessant sein kann.
Es gibt viele lustige Mitmachaufgaben, zum Beispiel einen Geldschein zu entwerfen, einen Sparplan zu erstellen oder Quizzes zu beantworten.
Das ganze wird sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger erklärt. Auch politischere Themen wie "ist es gerecht, dass manche Millionen verdienen?" werden neutral behandelt und die Kinder werden dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Eltern darüber zu sprechen.
Die Aufmachung finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Buch ist größer, als ich erwartet hatte (A4) und das Softcover sowie das Papier fühlen sich ein bisschen an wie bei Malbüchern oder Mitmachheften.
Rezensionen von Claudia R.:
spannende Einblicke
Die Allee von Florentine Anders
Klappentext / Inhalt:
Aufwühlend und geschichtensatt: Übers Bauhaus, den Stararchitekten der DDR, zwei sich emanzipierende Frauen und die Fallen des Systems
Da ist der charismatische, von den Ideen des Bauhauses und der Avantgarde durchdrungene Idealist Hermann Henselmann, der nach dem Krieg zum Chefarchitekten Ost-Berlins aufsteigt und dort in Konkurrenz zu den West-Berlinern um Scharoun & Co.
treten soll. Der Berliner Fernsehturm, die Stalinallee, der Leipziger Uniturm sind mit seinem Namen untrennbar verbunden. Der Preis freilich: Ständig muss er lavieren und manchmal auch zu Kreuze kriechen, um wenigstens die Grundlagen seiner modernistischen Ideen vor den stieseligen Vorstellungen der Politführung zu retten. Und da ist vor allem Henselmanns Frau Isi, hochbegabt, die auch als Architektin arbeiten will, aber mit einer auf acht Kinder anwachsenden Familie zu kämpfen hat, ständig die Scherben aufkehren muss, die ihr Mann hinterlässt, und sich zunehmend selbst emanzipiert. Und da ist die Tochter Isa, die sich der erstickenden Manipulation durch den cholerischen Vater entzieht, um ihren dornigen eigenen Weg in ganz anderen Milieus zu gehen. Und dann auch noch die eng verwandte Familie Robert Havemanns, bei dem Kompromisse wenig zählen und der sich der staatlichen Bevormundung komplett verweigert.
Cover:
Das Cove ist geprägt durch die Silhouetten dreier Personen, sowie einigen bekannten Gebäuden und Wahrzeichen Berlins. Struktur und Architektur sind hier gut erkennbar und das Ganze ist auch sehr schön in Szene und umgesetzt. Farblich und optisch ist das Ganze gut durchdacht.
Meinung:
Eine interessante Familiengeschichte, die Einblicke in Architektur und das Leben der DDR gewährt. Hermann Henselmann ist einigen vielleicht bekannt durch seine Einflüsse in der Architektur und einigen Bauwerken. Dies Buch ist von seiner Enkelin verfasst und gibt Einblicke in das Leben und die Zeit ihres Großvaters, seiner Frau und der Tochter Isa.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Eine beeindruckende Geschichte und eine Art Lebenszeugnis über ihren Großvater und die Familie hat die Autorin hier erschaffen. Die Erzählung ist sehr gut gelungen und man kommt schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Auch die Personen werden sehr gut beleuchtet und man kann sich recht gut in diese hineinfinden. Aufgrund der fast Namensgleichheit von Mutter und Tochter, war es manchmal etwas schwierig Isi und Isa voneinander zu unterscheiden und von wem jetzt die Rede war, war nicht immer leicht. Da musste man schon sehr aufpassen.
Die einzelnen Abschnitte haben eine recht gute und angenehme Länge. Die einzelnen Jahreszahlen sind gut ersichtlich und auch optisch sehr gut hervorgehoben. Struktur und Gestaltung fand ich angemessen und gut. Es lässt sich angenehm lesen und ich kam gut voran.
Ein unterhaltsame Erzählung und eine beeindruckende Familiengeschichte, die spannende Einblicke, besonders auch in Sachen Leben in der DDR, ermöglicht.
Fazit:
Eine interessante Familiengeschichte, die Einblicke in Architektur und das Leben der DDR gewährt.
Rezensionen von peedee:
Bonbons für spezielle Fälle
Das Glück schmeckt nach Meer: Die Bonbonkocherei von Birte Stährmann
Das Glück schmeckt nach Meer, Band 1: Für PR- und Eventmanagerin Annika ist gerade einiges im Umbruch: Sie verliert ihren Job, da die Firma Insolvenz anmelden muss, und dann liegt auch noch das Kündigungsschreiben für ihre geliebte Stuttgarter Wohnung im Briefkasten. Des Weiteren hat sie geerbt: Ihre verstorbene Tante hat sie als Alleinerbin eingesetzt, aber nur unter der Bedingung, dass sie nach Maasholm an der Schlei zieht und die Bonbonkocherei weiterführt.
Wie bitte? Ihrer frisch verliebten Tochter Lena wird das nicht gefallen. Aber sind der Job- und Wohnungsverlust vielleicht die Anstösse, die sie braucht, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen?
Erster Eindruck: Das Cover vermittelt mir ein Gefühl von Ferien, Freiheit – sehr schön.
Annika hat mir gleich gut gefallen: Sie ist geschieden, lebt mit Lena allein in ihrer schönen Wohnung, hat zu ihrem Ex-Mann Paul aber noch guten Kontakt – das ist toll, im Besonderen für die gemeinsame Tochter. Das Erbe hat sie kalt erwischt, denn sie bedauert, dass sie ihre Tante, die Schwester ihrer ebenfalls bereits verstorbenen Mutter, nicht kennengelernt hat. Aber an die Bonbonkocherei, die bereits ihr Grossvater führte, kann sie sich noch gut erinnern. Sie weiss auch, dass er jeweils ganz spezielle Bonbons hergestellt hat, mit speziellen Aromaölen, von denen die Empfänger nicht wussten, dass sie genau diese benötigten. Ob auch ihre Tante diese Bonbons hergestellt hat?
Die Eröffnung, dass sie nach Maasholm ziehen möchte, kommt bei Lena wie erwartet nicht gut an. Gar nicht gut. Das schmerzt zutiefst, aber sie hat das Gefühl, dass sie dies nun für sich machen muss. Lena ist mittlerweile 16 Jahre alt und würde eh nicht mehr lange bei ihr zu Hause wohnen bleiben. Dass sie bei ihrem Vater Paul und dessen neuer Familie einziehen kann, lindert den Abschiedsschmerz nur wenig.
Die Gemeinschaft auf Maasholm hat mir sehr gut gefallen: Die Bonbonkocherei ist seit jeher beliebt und Annika wird gut aufgenommen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 4 Sterne; ich freue mich auf die Fortsetzung.










