Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Lesefest

Sültzrather von Josef Oberhollenzer

Der Roman Sültzrather, wenn man dieses Buch überhaupt als Roman bezeichnen kann, ist ein literarisches Lesefest.
Es ist ein Buch mit experimentellen Einschlägen, konsequent wird außer Namen alles klein geschrieben, aber dennoch eigentlich ganz gut lesbar.
Es ist ein Werk über einen fiktiven Österreichischen Dichter namens Vitus Sültzrather und dessen Leben und seine Literatur, die nach seinem Tod vom Autor untersucht und analysiert wird, soweit sie noch vorhanden ist.

Dazu gibt es z.B. häufig einen Blick in die Notizbücher und es gibt die Biographie, die der Neffe des Dichters geschrieben hat.

Im Buch nehmen Zitate und Fußzeilen einen großen Raum ein. Es gibt so viele Fußzeilen, dass diese selbst Teil des Textes werden und man sollte nicht versäumen sie tatsächlich zu lesen.
Friederike Mayröcker hat einmal ein ganzes Buch geschrieben, das nur aus Fußzeilen bestand. So weit geht Josef Oberhollenzer nicht, sein Text bleibt leicht und verspielt. Mit der Zeit bildet sich ein spezifischer Ton heraus.
Ich würde mir wünschen, dass dieses originelle Buch es auf die Short List des Deutschen Buchpreis schafft!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yellowdog

Rezensionen von manu63:

Zigeunermädchen

Sültzrather von Josef Oberhollenzer

Zigeunermädchen ist ein historischer Roman der Autorin Farina Eden. Erzählt wird die Geschichte der Liebe zwischen Maria, einer Kaufmannstochter aus Preußen und Kalo einem jungen Zigeuner. Maria verliebt sich in Kalo und stürzt sich kopfüber in diese Liebe und wird rasch schwanger. Die Sippe rund um Kalo muss dafür hart bezahlen und Maria muss um das Leben ihres Kindes fürchten.

Kalo setzt alles daran sein Kind zu retten und Maria muss als Folge weitreichende Entscheidungen treffen.

Der Schreibstil der Geschichte ist modern und gut lesbar. Die Liebesgeschichte ist gut aufgebaut wird dann allerdings recht rührselig und an einigen Stellen konnte ich die Handlungen der Protagonisten nicht verstehen. Liefen sie doch offenen Auges in ihr Unheil. Mit Maria als Charakter konnte ich auf Dauer nicht sympathisieren, denn ihre Handlungen bringen sie selber und andere immer wieder in Schwierigkeiten. Die Geschichte wird im Laufe der Erzählung recht vorhersehbar und einige der Zufälle fand ich doch recht unwahrscheinlich. Die Charaktere blieben insgesamt relativ flach und in ihrem Schema gefangen. Recht nette Unterhaltung aber ohne nennenswerten Tiefgang.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Lesenichte:

Verwirrend aber gut!

Hyde von Antje Wagner

Der Anfang ist sehr komisch geschrieben und ich hatte zu Beginn meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Allerdings kam von einer Seite auf die andere die Spannung. Man begleitet Katrina in ihrem „neuen“ und „alten“ Leben. Als sie in das Haus Waldkautz kommt, gibt es so viele seltsame Dinge, da zweifelt man schon mal an ihrem Verstand.

Das Ende ist sehr schön, aber für mich ein bisschen zu abgehoben.

Für mich als Coverkäuferin stand sehr schnell fest, dass ich dieses Buch lesen möchte. Das Cover spiegelt auf jeden Fall den Inhalt dieses Buches. Der Schreibstil ist einfach gehalten. Jedoch hatte ich zu Beginn mit den Zeitsprüngen zu kämpfen. Die letzten 300 Seiten hingegen lebten von eben diesen Zeitsprüngen. Die war auch der Grund warum ich das Buch in kürzester Zeit verschlungen habe.

Ich hatte viel Spaß beim Lesen und habe jede Zeile genossen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lesenichte

Rezensionen von rewareni:

Lieben und leiden

Bacons Finsternis von Wilfried Steiner

Arthur Valentin, der als Antiquar arbeitet, fällt aus allen Wolken, als ihn seine Frau Isabel nach vielen Ehejahren plötzlich verlässt. Er ist am Boden zerstört, da es scheinbar keine Anzeichen dafür gab. Dass ihre Ehe bereits im Alltagstrott versunken ist, hat er nicht bemerkt. Er badet in Selbstmitleid, er vernachlässigt sein Antiquariat, das dank seiner Teilhaberin Maia trotzdem weiterläuft und er träumt immer wieder von der schöne Zeit mit Isabel.

Nie hätte er gedacht, dass er plötzlich wieder eine Lebensfreude verspürt, als er im Kunsthistorischen Museum eine Ausstellung des Malers Francis Bacon sieht. Die Bilder elektrisieren ihn und sein Ziel ist von nun an, jede Ausstellung in Europa zu besuchen. Als er in London zufällig auf Isabel und ihren neuen Geliebten Lohmeier in einer Bacon Ausstellung trifft und er ein Gespräch über einen möglichen Kunstraub mitanhört, ist sein Beschützerinstinkt und sein detektivischer Spürsinn erwacht. Seine treue und empathische Kollegin Maia lässt sich dabei auf ein waghalsiges Spiel ein und sie brechen sogar in der Hamburg Speicherstadt ein. Was sie dort finden, ist dann doch eine Überraschung für beide. Dass vieles nicht mit rechten Dingen zugeht, muss er im Laufe seiner ,,Ermittlungen´´ immer wieder erkennen. Aber am Ende weiß er was er nun will und auch Maia, die immer verschlossener und geheimnisvoller wurde, hat sich ihren Lebenstraum doch noch erfüllt.
Der Roman ,, Bacons Finsternis´´ von Wilfried Steiner entführt den Leser in die düstere, erschütternde und ausdrucksstarke Welt des Malers Francis Bacon. Wer den Künstler nicht kennt, wird nach dem Roman das Gefühl haben, dass er dessen gesamte Lebens- und Liebesgeschichte kennt. Der Autor hat immer wieder tatsächliche Weggefährten des Künstlers in die Geschichte miteinfließen lassen. Es werden somit in dem Roman zwei Erzählstränge miteinander verbunden, die Geschichte von Arthur und der Einblick in das Leben von Bacon. Die Erlebnisse und das Schaffen von Bacon hat der Autor sehr gut recherchiert und seine bildgewaltigen Beschreibungen der Werke sind so intensiv, dass man sie direkt vor einem sieht. So wie die Bilder beschrieben werden wo viel Blut fließt, wo Figuren verstümmelt sind und der Eindruck entsteht es herrscht Tod und Vernichtung, muss man als Leser oft schlucken um die Eindrücke aufnehmen zu können. Der Protagonist Arthur ist ein Kunstmensch, der immer wieder in diversen Situtionen an berühmte Filme, Bilder oder auch an Liedtexten denkt. Da hat der Autor viele bekannte Maler, Bildhauer oder Schauspieler eingebaut. Die Geschichte rund um Kunstraub, Fälschungen…. waren für mich jetzt nicht so spannend. Der Autor hat einen angenehmen und intensiven Schreibstil, wo man die Verletzlichkeit seiner Figuren in jeder Phase des Handelns spürt. Manchmal ironisch, manchmal hilflos, aber immer auf der Suche nach Glück und Erfüllung.
,, Bacons Finsternis´´ ist ein Roman für Kunstliebhaber und solche, die den von Alkohol und Glücksspiel verfallenen Künstler näher kennen lernen möchten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewareni

Rezensionen von manu63:

Zwischen Himmel und Hölle

Bacons Finsternis von Wilfried Steiner

Das zehnte Hörspiel der Heliosphere 2265 Reihe trägt den Titel Zwischen Himmel und Hölle. Die Protagonisten des Autors Andreas Suchanek hängen nach dem Sieg auf NOVA in der Schwebe. Zwar können die Rebellen einen Sieg für sich verbuchen aber auch die Gegenseite trumpft immer wieder auf. Es wird versucht die Gefangenen auf Pearl zu retten und auch auf der Erde müssen Getreue in Sicherheit gebracht werden.

Die Umsetzung als Hörspiel ist wieder gut gelungen und Sprache und Musik ergänzen sich sehr gut ohne sich gegenseitig zu überlagern. Die Sprecher der einzelnen Rollen wurden passend gewählt und die einzelnen Szenarien durch entsprechende Hintergrundgeräusche gut untermalt.

Das Booklet zur CD bietet dieses Mal Informationen zu Lieutnant Commander Giulia Lorencia und ihrer Rolle in den vorherigen Folgen.

Insgesamt wieder eine gelungene Umsetzung der Heliosphere 2265 Reihe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von KimVi:

Der neunte Fall für Hunter und Garcia

Blutrausch - Er muss töten von Chris Carter

In Los Angeles wird das Model Linda Parker ermordet in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Den Anblick der Leiche werden die eintreffenden Polizisten niemals in ihrem Leben vergessen. Denn Linda Parker wurde nicht nur gehäutet, der Killer hat ihr außerdem Hände und Füße abgetrennt, eine lateinische Botschaft in den Rücken geritzt und das gesamte Schlafzimmer mit ihrem Blut getränkt.

Robert Hunter und Carlos Garcia sind auf Morde spezialisiert, bei denen Täter mit extremer Grausamkeit vorgehen und werden deshalb mit den Ermittlungen betraut. Hunters Verdacht, dass es sich bei der präzisen Ausführung, die der Täter an den Tag gelegt hat, nicht um seinen ersten Mord handeln kann, scheint sich zu bestätigen, als sich das FBI einschaltet. Es gibt zunächst keinen Hinweis, nach welchen Kriterien der Killer seine Opfer auswählt. Er sorgt dafür, dass sie nicht leiden müssen und setzt ihre Leichen kunstvoll in Szene. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als der Täter vom FBI gereizt wird.....

"Blutrausch - Er muss töten" ist mittlerweile der neunte Fall für Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man sie durchaus unabhängig voneinander lesen. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere und beruflichen und privaten Nebenhandlungen interessiert ist, empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Dem aktuellen Fall kann man allerdings ohne Vorkenntnisse folgen, da Chris Carter Hintergrundinformation zu den Ermittlern in die Handlung einstreut.

Der Einstieg in den Thriller gelingt mühelos, da es der Autor wieder einmal hervorragend versteht, das Interesse sofort zu wecken. Ohne langatmiges Vorgeplänkel wird man mitten ins Geschehen geworfen und befindet sich recht früh am blutigen Tatort. Chris Carter beschreibt diese Szenen so intensiv, dass man sich alles lebhaft vorstellen kann. Allzu zartbesaitet sollte man beim Lesen also nicht sein. Allerdings ist dieser Band der Reihe nicht ganz so blutig, da der Täter seine Opfer vor ihrem Tod nicht leiden lässt.

Gemeinsam mit Robert Hunter, Carlos Garcia und dem FBI-Team versucht man dem Killer auf die Spur zu kommen. Das ist allerdings nicht so einfach, da seine Vorgehensweise nur schwer zu deuten ist. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz in die Ermittlungen eintauchen. Die Spannung ist durchgehend spürbar, auch wenn andere Bände der Reihe in diesem Bereich deutlich mehr zu bieten hatten. Dennoch kommt keine Langeweile auf, denn die Handlung ist durchgehend interessant und das Kompetenzgerangel zwischen dem FBI und den beiden Sonderermittlern äußerst lesenswert. Zum Ende hin gibt es eine Wendung, die dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Denn dann überschlagen sich die Ereignisse, sodass man regelrecht gefesselt ist.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe gelesen und auch diese Ermittlungen mit großen Interesse verfolgt. Die Spannung war für mich durchgehend spürbar, auch wenn sie auf mich nicht ganz so stark wirkte, wie in vorherigen Teilen. Das Kompetenzgerangel und das rasante Finale haben mich dafür allerdings entschädigt. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir das Ende ein wenig schnell abgehandelt erschien. Der Cliffhanger am Ende lässt mich allerdings auf einen neuen, spektakulären Fall für Hunter und Garcia hoffen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich vier von fünf möglichen Sternchen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von KimVi

Rezensionen von heinoko:

Starkes, großartig erzähltes Südstaaten-Epos

Alligatoren von Spera Deb

Der überaus starke Buchbeginn nimmt sofort gefangen, und dieser Einstieg in seiner Intensität, auch in seiner Grausamkeit und Unabdingbarkeit zeigt, wohin die Geschichte zielt: auf die enorme Stärke von Frauen, wenn sie sich verbünden, egal woher sie kommen, egal welche Vorgeschichte sie mit sich herumschleppen, egal welche Sehnsüchte sie antreibt.

Freiheit und Selbstbestimmung als Selbstverständlichkeit des Lebens sind die nicht ausgesprochenen Ziele.

Wir befinden uns in den Südstaaten in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts und tauchen ein in das Leben von drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Gertrude hat einen brutalen, gewalttätigen Ehemann und vier Töchter, die sie nicht ernähren kann. Oretta ist die schwarze Haushälterin von Annie Coles, hat eine scharfe Beobachtungsgabe und willigt ein, eines der kranken Mädchen von Gertrude zu pflegen. Als dritte Frau lernen wir Annie Coles kennen, Ehefrau des Tabakplantage-Besitzers. Sie führt eine Näherei für Getreidesäcke und will ihr Geschäft mit der Anfertigung von Herrenhemden und Damenbekleidung ausweiten, jedenfalls solange ihr Ehemann ihr dies erlaubt.

In wechselnden Kapiteln berichten diese drei Frauen jeweils als Ich-Erzählerin ihre Geschichte, was von der Autorin gekonnt durch unterschiedliche Schreibstile, passend zum Bildungsgrad, ausgedrückt wird. In ruhiger, unaufgeregter Erzählweise wird uns jede der drei Frauen nahe gebracht, und zwar auf eine subtil so eindringliche Weise, dass man als Leser Seite um Seite liest, von einer merkwürdigen, nicht erklärbaren Spannung getragen. Die Schwüle des Klimas in Sumpfnähe, die Beklemmung der Lebensumstände, Rassismus, häusliche Gewalt – viele große Lebens- und gesellschaftskritische Themen werden wohltuend zurückhaltend in die Geschichte eingewoben. Ein detailreich und lebendig ausgearbeitetes Südstaaten-Epos in drei „Variationen“, in drei Perspektiven, großartig erzählt, lange nachwirkend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von manu63:

Das Leben meistern

Alligatoren von Spera Deb

You & Me Zwischen Wahrheit und Lüge ist ein Liebesgeschichte der Autorin Jennifer Jancke. Eigentlich will Allison Summer nur zwei Wochen lang nach Hause kommen um bei der Hochzeit ihrer Schwester dabei zu sein, doch die Begegnung mit Lucian lenkt ihr Leben in neue Bahnen von denen sie nicht weiß ob sie sich darauf einlassen soll.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar, die Geschichte baut gut aufeinander auf und die verschiedenen Erzählperspektiven geben gute und tiefe Einblicke in das Seelenleben von Allison und Lucian. Die Nebencharaktere sind gut besetzt und bereichern die Geschichte insgesamt. Gut fand ich auch das die beiden Hauptprotagonisten nicht gleich bei der ersten Gelegenheit übereinander herfielen sondern das man es zwischen ihn immer wieder knistern spürte bis es endlich dazu kommt. Die entsprechenden Szenen sind dezent geschrieben und wälzen nicht alles endlos aus. Insgesamt eine bezaubernde und in Teilen rührselige Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren, die versuchen sich von ihrer Vergangenheit zu lösen und in eine bessere Zukunft zu blicken.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von manu63:

Hart erkämpfte Sehnsucht

Hart erkämpfte Sehnsucht von Celeste Ealain

Hart erkämpfte Sehnsucht ist ein Buch der Autorin Celeste Ealain. Sie erzählt die Geschichte von Deleila und Alex, die in einer ungewöhnlichen Situation aufeinander treffen. Deleila ist nicht in der Lage persönliche Bindungen aufzubauen und ist aufgrund eines genetischen Defektes Sklavin ihres eigenen Körpers.

Nachdem sie nicht mehr ihre Zeit im Krankenhaus verbringen möchte, entdeckt sie für sich eine unorthodoxe Methode um mit ihrer Krankheit zu leben. Als sie auf Alex trifft versucht dieser ihr zu helfen und verstrickt sich, trotz eigener Probleme, immer tiefer ins Deleilas Leben.

Der Autorin ist es gelungen eine Beziehung zwischen zwei Menschen zu erzählen die vor ihrem Schmerz und Leid davon laufen wollen. Die langsame Annäherung der beiden ist stimmig und die einzelnen Schritte der Geschichte werden in guter Abfolge erzählt. Aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven bekommt man als Leser guten Einblick in die Gedanken-und Gefühlswelt der Charaktere. Wobei ich nicht immer ganz genau nachvollziehen kann, warum sich beide in die jeweilige Richtung bewegen. Ein Überraschung zum Schluss lässt die Geschichte so enden wie ich es mag, mit einer Perspektive für die Zukunft.

Der Schreibstil der Geschichte ist flüssig und kommt ohne ausschweifende Füller aus. Zu Anfang werden die unterschiedlichen Protagonisten eingeführt und die einzelnen Stränge bewegen sich aufeinander zu und zum Schluss werden alle Fragen die ich hatte geklärt. Ein Buch das mich gut unterhalten hat und das ich gerne gelesen habe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von manu63

Rezensionen von Lilli33:

Eine vielseitige Geschichte

Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern.Bd.1 von Vic James

Inhalt:
Wir befinden uns in England. Alle Menschen müssen im Lauf ihres Lebens zehn Jahre als Sklaven arbeiten. Alle Menschen außer den „Ebenbürtigen“. Diese Adligen besitzen Geschick, eine Art Magie, und regieren das Land.

Familie Hadley will ihre Sklavenjahre zusammen auf dem Anwesen der Jardines ableisten.

Das halten sie für angenehmer als die Arbeit in den Fabriken der großen Sklavenstädte. Aber erstens kann man sich täuschen und zweitens kommt sowieso immer alles anders, als man denkt …

Meine Meinung:
Aufgrund des lebendigen Schreibstils von Vic James und der detaillierten Erzählung kann man schnell in die Handlung eintauchen und sich gut zurechtfinden. Es ist leicht, mit den Hadleys zu sympathisieren - sie sind eine wirklich nette Familie. Umso mehr tat es mir leid, als ihr Plan nicht so gut aufging, wie sie sich das vorgestellt hatten. Vor allem den sechzehnjährigen Luke trifft es hart, während die zehnjährige Daisy scheinbar das große Los gezogen hat. Und Abi verliebt sich sogar in einen Jardine …

Die Autorin hat eine Menge Gesellschaftskritik in diesen dystopischen Roman gepackt und daraus eine spannende Handlung gestrickt. Von Rebellion über Intrigen bis zu Romantik ist alles enthalten. Die Geschichte ist also sehr vielseitig und alles andere als langweilig.

Besonders Luke hat mir gut gefallen. Er macht eine tolle Entwicklung durch und wächst im Lauf der Geschichte über sich selbst hinaus. Sehr spannend fand ich auch einige andere Figuren, bei denen man nicht gleich wusste, wer hinter ihnen steckt und welche Intention sie haben. Besonders der jüngste der Jardine-Brüder, Silyen, bleibt bis zum Schluss undurchsichtig.

Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, meist sind die Wechsel mit kleinen Cliffhangern versehen, was die Spannung hoch hält. Allerdings gibt es oft Zeitsprünge in der Erzählung einer Person, sodass man das in der Zwischenzeit Geschehene erst im Rückblick erfährt oder sich selbst zusammenreimen muss. Das hat meinen Lesefluss ein wenig unterbrochen.

Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer geplanten Trilogie. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es in Band 2 weitergeht, denn Band 1 endet mit einem fiesen Cliffhanger und vielen offenen Fragen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lilli33