Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Täter, Opfer oder beides?
Kurz zum Inhalt:
Isabelle Bornelli reist mit ihrem Mann Keith und ihrer Tochter Melany von Hongkong nach Miami, um Melany von einem Spezialisten operieren zu lassen, damit diese ihr Gehör wieder zurückerhält.
Doch auf dem Flughafen von Miami klicken für Isa die Handschellen wegen Mordverdachts.
Jack Swyteck, Strafverteidiger in Miami und Schulfreund von Keith, übernimmt Isas Fall.
Keith beteuert Isas Unschuld, doch warum weiß er nicht, wieso Isa vor etlichen Jahren überstürzt die USA verlassen hat? Und Isa hält so viele Informationen zurück, dass selbst Jack bald nicht mehr weiß: Ist sie Opfer oder Täter? Oder beides?
Meine Meinung:
Der Schreibstil von James Grippando liest sich flüssig und schnell, auch aufgrund der kurzen Kapitel.
Der Anwalt Jack Swyteck ist mir sehr sympathisch und lebendig gezeichnet; nur mit der Protagonistin Isa kam ich nicht gut zurecht, da sie viel zu viel verschwiegen hat, sodass man fast schon glaubte, sie lügt. Nie wusste man, woran man bei ihr ist.
Interessant beschrieben waren die Details zur Operation von Melany; und die Auflösung war nachvollziehbar und glaubwürdig.
Was mir leider so gar nicht zugesagt hat, ist das amerikanische Justizsystem. Ich hatte bis zum Schluss nicht begriffen, warum Isa wegen Anstiftung zum Mord angeklagt wurde; überhaupt als sich dann im Laufe der Verhandlung herausgestellt hat, dass das anfangs angeführte Motiv durch die Aussage des Hauptzeugen hinfällig wurde.
Das Cover passt sehr gut zu Titel und Inhalt; lässt der halb offene Vorhang nur die Hälfte (der Wahrheit) sehen, wie es bei Isas Fall war.
Fazit:
Leider konnte ich mit dem amerikanischen Justizsystem und den Gründen für die Anklage überhaupt nicht übereinstimmen; aber aufgrund der authentischen Protagonisten und der fesselnden Erzählweise vergebe ich 3,5 Sterne.
Rezensionen von BarbaraM:
Eine fesselnde Erzählung
„Die Löwenstarke“ von Maren Brüsemeister ist 2014 beim Maren-Brüsemeister-Verlag in Wedemark auf 330 Seiten erschienen. Die Autorin schildert hier ihre persönliche Geschichte um die Diagnose Brustkrebs, ihre Krebsbehandlung mit drei Operationen, der sich anschließenden Chemotherapie und Bestrahlungen.
Nach der ersten Bestrahlung ereilt sie die Nachricht, dass sie schwanger ist und dies bereits in der 29. Schwangerschaftswoche. Das ungeborene Kind hat also sämtliche Therapien mitgemacht. Bis zur Geburt ist es fraglich, ob das Kind gesund auf die Welt kommen wird.
Maren Brüsemeister gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren flüssigen und ruhigen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Die beigefügten Arztberichte machen die Erzählung in meinen Augen sehr authentisch.
Fazit: Mich hat diese sehr persönliche Erzählung unwahrscheinlich gefesselt und dies von der ersten Seite an. Die Schilderungen von der Diagnose Brustkrebs bis zur Bestrahlung konnte ich gut nachvollziehen. Zudem war alles mit Arztberichten unterlegt. Aber auch die ganz persönlichen Gedanken von Maren Brüsemeister haben mich in den Bann gezogen und machen den Roman so ehrlich und fesselnd.
Die Geburt von Lia, der Löwenstarken, ist einfach ein Wunder!
Eine ergreifende Mutmach-Geschichte.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Eine konstruierte Geschichte
Der Abgrund in dir von Lehane Dennis
Nachdem ich erfahren habe, dass der Autor Dennis Lehane normalerweise Drehbücher schreibt, kann ich den Aufbau des Buches besser verstehen. Nur, ich will kein Drehbuch für einen Film lesen. Als Roman war mir die Geschichte zu aufgesetzt, zusammengestückelt, konstruiert und hat mir nur im ersten Teil kurzfristiges Lesevergnügen bereitet.
Rezensionen von liesmal:
Unheimliche Suche
Hazel Wood - Wo alles beginnt von Melissa Albert
Alice mit ihren Eigenarten, die sie nicht unbedingt sympathisch erscheinen lassen, lebt allein mit ihrer Mutter Ella, die sehr ruhelos ist und es nie lange an einem Ort aushält, so als ob sie vor etwas davonläuft. Alice kennt es nicht anders, als dass sie ständig umziehen. Eine Familie gibt es nicht.
Alice weiß nur, dass sie eine Großmutter hat, die Althea heißt und Märchenerzählerin ist. Aber Fragen danach weicht Ella stets aus und Alice muss sich damit zufrieden geben, keine Antworten zu bekommen. Als Althea stirbt, verschwindet Ella unverhofft. Alice sieht keine andere Möglichkeit, als sich auf den Weg zu machen um ihre Mutter zu suchen, obwohl sie noch deren Worte im Ohr hat: „Halte dich fern von Hazel Wood!“
In Finch, einem Fan und Liebhaber von Altheas Märchen, findet Alice einen gleichaltrigen hilfsbereiten Begleiter.
Das Buch "Hazel Wood" ist schon äußerlich ein Schatz. Das Cover ist märchenhaft schön und so fühlt es sich auch an. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch wunderschön anzusehen.
Mir gefällt der Schreibstil, er ist fesselnd, geheimnisvoll und spannend. Ich fühlte mich sofort mit hineingenommen in die Geschichte wie in eine andere Zeit und eine andere Welt. Das liegt sicher zum einen daran, dass die Autorin es versteht, Orte und Situationen auf ihre ganz eigene Art zu beschreiben, in der die Spannung nicht nachlässt und alles sehr geheimnisvoll, märchenhaft und fantastisch wirkt, zum anderen aber auch daran, dass Alice und Finch viele Abenteuer bestehen müssen, die oft von furchteinflößenden Wesen begleitet und erschwert werden.
Finch wirkt wie ein Beschützer. Im Gegensatz zu Alice kennt er die Märchen und er erzählt ihr auch eines davon. Auch hier wieder das Gefühl, dass Finch Alice beschützen möchte, indem er vielleicht einige Stellen des Märchens nicht erzählt.
Dabei gefällt mir, dass sich das abgedruckte Märchen durch Rahmen an den Seitenrändern von dem anderen Text absetzt.
Es ist schon eigenartig: Ich halte mich in der Regel für einen realitätsnahen Menschen und finde es grandios, dass die Erzählung, die manchmal märchenhaft schön, aber häufig düster, unheimlich und gruselig ist, mich so fesseln und solch eine Wirkung auf mich haben kann.
„Wo alles beginnt“ heißt der Untertitel dieses Buches, das noch eine Fortsetzung finden soll. Allerdings hat dieses Buch auch ohne Fortsetzung einen guten Abschluss.
Rezensionen von Josef Lüthold:
Entwicklung oder Neuschöpfung?
Reinkarnation von Helmut Obst
Der Autor weist überzeugend nach, dass eine moderate Reinkarnationslehre mit dem christlichen Glauben vereinbar ist. Die Lehren "Unsterblichkeit der Seele" und "Reinkarnation" (zwecks Weiterentwicklung) sind auch glaubwürdiger als die kirchliche Lehre von der "Auferstehung" (als Neuschöpfung des Menschen).
Rezensionen von Vicky:
Eine Familie der Geheimnisse
Die Frauen vom Löwenhof - Mathildas Geheimnis von Corina Bomann
Das Cover ist toll, es gefällt mir von der Farbgebung her sehr gut und ich finde die rot/orange Töne sehr harmonisch und ansprechend. Es gefällt mir sogar noch besser als das des Vorgängerbandes!
'Mathildas Geheimnis' ist der zweite Teil der Schwedensage 'Die Frauen vom Löwenhof' der Autorin Corina Bomann und umfasst insgesamt drei Teil.
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits eine gute Vorgeschmack auf die Familiengeschichte rund um den Löwenhof und Mathilda holen.
'Mathildas Geheimnis' gliedert sich auf drei Teile, mit insgesamt einundsechzig Kapitel, auf. Teil eins spielt im Jahr 1931, Teil zwei im Jahr 1934 und Teil drei im Jahr 1939. Diese relativ lange Zeitspanne fand ich sehr gut, denn so konnte man sehen wie sich die Figuren weiterentwickeln. Ich fand es aber auch schön alte Bekannte, unter anderen die Hauptfigur Agneta aus Teil eins, wieder zu sehen. Mathilda, die zu Anfang 17 Jahre jung ist und in diesem Teil im Fokus steht, mag ich bereits nach nur wenigen Seiten. Ganz besonders schön ist es aber wieder am Löwenhof zu sein und wenn die Zeiten nicht so einfach sind.
Fazit: Erwachsen werden ist nicht leicht, vor allem nicht zur damaligen Zeit. Corina Bomann präsentiert uns hier eine absolut gelungene, teils auch emotionale, Fortsetzung mit schönem Ende. Mir gefiel diese Teil sogar noch besser als der vorherige. Außerdem bin ich nun sehr gespannt was uns im nächsten und somit letzten Band erwarten wird.
Rezensionen von DieLeserin:
Kein schwarz oder weiß, schon gar kein Great Britain, sondern ein schmutziges Grey Britain!
Dreckiger Schnee von Joseph Knox
Aidan Waits arbeitet als verdeckter Ermittler für zwei Aufträge, die etwas gemeinsam haben: Zain Carver. Ein Drogendealer. Weil er aus der Asservatenkammer Speed gestohlen hat, wird er von seinem Vorgesetzten in diese verdeckte Ermittlerrolle abkommandiert. Zugleich setzt ihn der Justizminister Rossiter auf seine Tochter Isabelle an, die abgehauen ist und sich in Fairview aufhält.
Beide Ermittlungen führen in die Londoner Drogenszene und da geht es ziemlich rau, sehr schmutzig und verdammt dreckig zu. Denn bald erscheinen auch die Burnsiders wieder auf Londons Straßen und es droht ein Bandenkrieg.
Jospeh Knox weiß seine Leser zu überzeugen. Kein Wunder, er ist Buchhändler für Spannungsliteratur. Und seine Hauptfigur Aidan Waits passt in diese schmutzige Unterwelt perfekt rein, denn noch mehr Ecken und Kanten kann eine Figur gar nicht haben. Bei seinen Polizistenkollegen zählt er als korrupt, in der Unterwelt trifft man ihn selten ohne Speed und Alkohol an. Und noch seltener ohne Veilchen im Gesicht, denn er bekommt so ziemlich im Dauerfeuer neue verpasst.
Irgendwie passt er in keine der Welten, und doch schlägt er sich durch. Wenn er nicht gerade bis zur Besinnungslosigkeit gesoffen hat.
Knox nimmt seine Figur hart ran, führt ihn und den Leser weit abseits der Touristenattraktionen und zeigt den Überlebenskampf nicht im Great, sondern im Grey Britain. Das kommt ohne Schwarz-Weiß-Denken aus, denn alle sind ziemlich schwer zu durchschauen und führt in eine vielschichtige, gangstertaugliche, sehr graue, absolut schmutzige Geschichte. Dazu dieser trostlose Stil für die hoffnungslose Geschichte inmitten dieser schmutzigen Drogengeschäfte.
Das macht Spaß, das unterhält, das bleibt in Erinnerung. Warum ein Great Britain, wenn man Grey Britain haben kann? Joseph Knox sollte man im Auge behalten, wenn man mehr Grey Britain tanken möchte.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Für mich das bisher beste Jugendfantasybuch 2018
The Crown's Game von Evelyn Skye
The Crown’s Game von Evelyn Skye ist im August 2018 im Gulliververlag erschienen, das englischsprachige Original ist unter dem gleichen Titel veröffentlicht worden. Ich hatte bisher noch nichts von dieser Autorin gelesen oder gehört, jedoch hat mich der Klappentext sehr neugierig auf das Buch gemacht.
Worum geht es?
Im russischen Zarenreich trifft der Zar die Entscheidung, dass es einen neuen Hofmagier braucht – denn die Krone soll bald an den Kronprinzen übergeben werden, und dem stehen mächtige Feinde an den Grenzen gegenüber. Diesmal leben jedoch nicht ein Magier, sondern zwei. Davon weiß jedoch nicht mal einer der beiden Ausbildner. Daher muss „Das Spiel der Krone“ durchgeführt werden, um die gesamte Magie auf einer der beiden Personen zu bündeln. In einem Wettkampf treten daher Vika, in die sich der junge Zar verliebt hat, sowie der beste Freund des Zaren, Nikolai, gegenander an. Und auch zwischen Vika und Nikolai knistert es.
Meine Meinung:
Meiner Meinung nach handelt es sich wahrscheinlich um das beste Jugendfantasybuch, das 2018 bisher erschienen ist, denn dieses Buch bringt alles mit, was die perfekte Geschichte braucht. Ich habe in Vika eine Identifikationsfigur gefunden und konnte die Welt durch ihre Augen sehen. Angefangen vom Leben im Dorf, bis hin zu den Trainings mit ihrem Vater und den Aufgaben, die gestellt werden, sowie die Art der Magie, die sie verwendet hat.
Alles ist sofort in meinem Kopfkino sichtbar gewesen, das führe ich auf den tollen Schreibstil zurück, bei dem die Seiten nur so dahingeflogen sind. Viele direkte Reden sorgen dafür, dass die Leserin schnell einen Eindruck vom Charakter und der Denkweise der einzelnen Personen bekommt, auch wenn diese im Buch dann keine große Bedeutung für die Handlung haben. Obwohl ich noch nie in Russland war, konnte ich mir von der Umgebung ein gutes Bild machen, das sich harmonisch in den Text eingefügt hat und das ich während des Lesens auch nicht korrigieren musste.
Auch der Konkurrent Nikolai ist mir ans Herz gewachsen, wodurch es für mich doppelt bitter war, herauszulesen, wer von den beiden letztendlich das Spiel gewinnen wird, denn dass es zwei Sieger geben könnte oder sie sich die Magie teilen dürfen, wird bereits zu Beginn der Handlung kategorisch ausgeschlossen – einer muss sterben.
Der Kronprinz hat eine zentrale Rolle und weiß über weite Teile der Handlung gar nicht, wie sehr er zwischen die Fronten geraten ist, und wie groß sein Beitrag zu den Ereignissen ist. Auch diese Sichtweise ist gut geschrieben.
Alle Charaktere machen im Laufe des Buches eine große Entwicklung durch, was dieses Werk ganz besonders lesenswert macht, da es sich nicht auf „gut und böse“, „richtig oder falsch“, also „schwarz und weiß“ reduzieren lässt und eine Option nicht zwingend besser ist als die andere:
Fazit: Für mich bisher das beste Jugendfantasybuch 2018.
Rezensionen von MelE:
Geschickt gewobener erster Band einer Buchreihe
Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern.Bd.1 von Vic James
"Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern" ist ein geschickt gewobener erster Band einer Buchreihen. Es verwirrt zunächst, da einige Personen an der Handlung beteiligt sind und auch der Handlungsstrang sehr komplex ist. Es wird eine gewisse Spannung aufbaut, die allerdings auch viele Fragen hinterlässt, um Sklavenarbeit und Geschick zu unterscheiden.
Der Ebenbürtige ist von Sklaverei befreit und der Gewöhnliche dazu verpflichtet. Was aber ist Geschick? Es war zunächst ein Ratespiel, wobei sich dann langsam herauskristallisiert, dass es sich hierbei um Magie handelt. Die Magie ist mitunter so stark, dass sie kaum unter Kontrolle zu halten ist. Dies erzeugt eine gewisse Spannung und Ungewissheit, die darauf vorbereitet, was sich letztendlich ereignet, um die Macht der Ebenbürtigen zu erkennen.
Eine Familie wird getrennt und muss unabhängig voneinander Sklavendienst verrichten. Jake kommt nach Millmoore, was anfänglich um einiges härter erscheint als das Schicksal, welches seine Familienmitglieder trifft. Er arbeitet hart und schließt sich einer Gruppe an, die das Leben innerhalb des Lagers verbessern wollen und natürlich auch aufrütteln wollen, damit der Sklavendienst abgeschafft wird. Angeblich gibt es in den Reihen der Ebenbürtigen Gegner des Sklavendienstes, aber wem kann man trauen? Jake muss am eigenen Leib erfahren, dass er lediglich benutzt wird und es scheint keine Hoffnung auf eine Familienzusammenführung zu geben. Eine Zusammenführung die erhalten bleibt, ohne wieder auseinandergerissen zu werden.
Die Grundidee des Debüts ist sehr gelungen, wobei mir vieles zu oberflächlich geblieben ist und ich mir wünsche, dass im zweiten Band der Buchreihe mehr Offenheit herrschen wird. Vieles wird angerissen und bleibt dennoch im Dunkeln. So ganz zufrieden hat mich diese Vorgehensweise der Autorin nicht gemacht, da ich hier und da doch gerne einen Blick hinter die Kulissen riskiert hätte, um Verständnisfragen meinerseits zu klären. So bleibe ich mit einem großen Fragezeichen zurück, was manche Personen betrifft und es obliegt meiner Interpretation Sympathiepunkte zu vergeben. Insgesamt konnte ich mich dennoch auf die Story einlassen und empfand den ersten band lediglich als Einführung in die komplexe Handlung. Der zweite Band muss jetzt aber ganz gewaltig knallen, um Begeisterungsstürme in mir hervorzurufen. Neugierig bin ich definitiv, da das Ende ganz vieles verspricht und ich mich gerne auf einen weiteren Teil der Buchreihe einlassen würde. Gerne eine Leseempfehlung!
Rezensionen von Dirk74:
Weit weg von Verona
Weit weg von Verona,6 Audio-CD von Jane Gardam
Mit diesem Buch habe ich mich sehr schwer getan. Womöglich liegt es daran, dass es bereits 1971 veröffentlicht wurde und damit vor meiner Geburt. Ins deutsche übersetzt wurde es erst 2018. Das Buch handelt von Jessica. Sie ist 13 Jahre alt und lebt im England der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Stets ihre Gasmaske dabei erlebt Jessica die letzten Kriegsjahre. In der Schule hat sie kaum Freunde. Eine ihrer Eigenschaften ist es immer und überall die Wahrheit zu sagen. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und eckt häufig an. Sie schreibt gern und träumt davon Schriftstellerin zu werden. Jane Gardam hat die Geschichte mit viel Humor versehen. Der Charakter von Jessica wird gut dargestellt. Vanessa Loibl liest das Buch mit ihrer jugendhaften Stimme und verkörpert damit sehr gut das Mädchen Jessica, da das Buch in der Ich-Form geschrieben ist. Der Debütroman der Autorin mag preisgekrönt sein, aber ich konnte mich nicht für das Buch begeistern. Ich habe es eisern bis zum Ende gehört, aber mehr als 3 Sterne kann ich nicht vergeben. Mir fehlt es bei der Handlung an Tiefe. Wenn mich jemand fragen würde, worum es in dem Buch ging, hätte ich große Probleme es zu erklären. Mir erschließt sich auch nicht, wieso der Titel Weit weg von Verona lautet.









