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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

Klasse Idee, spannend umgesetzt!

Inhalt
Wenn Lukas auf Tierfunk schaltet kann er mit Tieren kommunizieren. Deshalb ist er auch der Erste der bemerkt, dass das Meerschweinchen Lilli aus dem Tierpark verschwunden ist. Er macht sich gemeinsam mit seinem Kater Millicent, seiner Freundin Marie und deren Dogge Horst auf die spannende Suche.

Gestaltung
Mir gefällt die Gestaltung des Buches sehr gut. Die Zeichnungen sind lustig und es gibt auf fast jeder Seite etwas zu entdecken. So wird auch Vorlesekindern nicht langweilig. Die Farben sind ungewöhnlich - alles ist in Blau- und Gelbtönen gehalten - und deshalb etwas gewöhnungsbedürftig.

Sprache
Ich habe das Buch meinem 6-jährigen Erstklässler vorgelesen. Wir lesen viel und gerne und auch schon häufiger Bücher ab 8, die er problemlos verstehen konnte. Hier ist der Schreibstil aber doch etwas komplizierter und es hat etwas gedauert bis wir in der Geschichte drin waren. Es ist nicht ganz einfach geschrieben, also eher für geübtere kleine Leser.

Charaktere
Ich liebe die Figuren der Geschichte! Lukas ist so ein taffer Junge. Er geht so locker mit seiner Gehörlosigkeit um - absolut bewundernswert! Und auch wenn ihm kaum jemand glaubt, dass er die Tiere verstehen kann, bleibt er ruhig und nutzt seine Fähigkeit zum Guten. Genauso niedlich ist seine Freundin Marie - mutig, abenteuerlustig und ihre besondere Kraft ist es sich unsichtbar zu machen! Aber der Knüller sind der Kater Millicent und die Dogge Horst! So lustig wie sich die beiden ständig Fetzen und doch die dicksten Freunde sind, wenn es hart auf hart kommt!

Fazit
Ein tolles Kinderbuch! Es ist zwar der zweite Band rund um Lukas und die Tiere, aber wir kannten Band 1 nicht und konnten der Geschichte trotzdem problemlos folgen. Der erste Band steht aber schon auf dem Wunschzettel, den wir möchten gerne noch mehr von Lukas lesen. Die Kapitel haben die perfekte Länge um abends vor dem Schlafen noch eines (vor-) zu lesen. Allerdings ist es in meinen Augen zum Selbstlesen erst für geübtere Leser zu empfehlen.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Gute Einführung in die Neuoffenbarung

So sprach der Herr zu mir von Rainer Uhlmann

Dieses Buch ist eine gute Einführung in die Neuoffenbarung von Jakob Lorber. Im Lorber-Werk gibt es aber in den Aussagen einige gravierende Widersprüche. Schon deshalb kamen die Diktate an Lorber nicht immer direkt von Jesus Christus.

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Rezensionen von BarbaraM:

Herzergreifend schön

Zarah & Zottel - Und das zerbrechliche Herz von Jan Birck

Weder der selbstgemischte Kräutertee von Zarah, noch der Blumenstrauß vom Hausmeister können die Mama von Zarah aufmuntern. Nein, ihr Herz ist gebrochen und da muss einfach sehr viel geheult werden. Zarah ist ganz traurig mit ihrer Mama, aber dann taucht da plötzlich ein neuer Mann auf und da wird Zarah richtig wütend, denn das ist schließlich nicht der richtige Papa.

Gemeinsam mit ihren Freunden heckt Zarah einen Plan aus, um den „falschen“ Papa wieder loszuwerden, aber dann lernt sie ihn bei der Ausführung des Plans näher kennen und findet ihn auch wegen seines Berufs ganz nett und eigentlich auch richtig toll, weil er ja Mamas Herz wieder „reparieren“ kann.

Mit seinem dritten Band „Das zerbrechliche Herz“ aus der Reihe „Zarah und Zottel“ ist Jan Birck wieder ein wunderbares Leseabenteuer gelungen. Es ist im FISCHER Sauerländer Verlag 2018 erschienen und umfasst 64 Seiten.
Der Autor Jan Birck ist auch der Illustrator der Geschichte. Die Zeichnungen unterstreichen und ergänzen das Abenteuer von Zarah und Zottel und man merkt, dass das Zeichnen eine große Leidenschaft von Jan Birck ist.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen und für Kinder ab 7-8 Jahren zum Selberlesen, aber auch vorher schon zum Vorlesen geeignet.
Die Thematik der alleinerziehenden Mama, die einen neuen Mann in ihr Leben und das ihrer Kinder lässt, wird hier kindgerecht aufgearbeitet.

Fazit: Wir waren richtig gespannt auf den dritten Teil der „Zarah und Zottel“-Reihe und wurden nicht enttäuscht. Wir haben wieder mitgefiebert, waren mit der Mama und Zarah traurig und haben mit Zarah mitgelacht. Besonders gut hat uns die Stelle gefallen, als der falsche Papa an den Baumstamm gebunden wurde und alle Freunde Zarah bei der Aktion geholfen haben. Die detaillierten Illustrationen haben uns wie immer geflasht und wir haben uns jede einzelne Zeichnung genau angesehen. Einfach toll!
100%ig lesens- und anschauenswert!

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Rezensionen von TanyBee:

Der zweite Fall für Lukas und Marie

Zarah & Zottel - Und das zerbrechliche Herz von Jan Birck

Lukas ist ein besonderer Junge: Er braucht zwar ein Hörgerät, um die Menschen um sich herum zu verstehen, aber wenn er abschaltet, ist nicht alles still um ihn, im Gegenteil, denn dann kann er verstehen, was die Tiere sagen. Das kann allerdings auch nervig sein, zum Beispiel wenn sich sein Kater Millicent wieder einmal über zu wenig Fressen oder seine Wehwehchen beklagt.

Zusammen mit seiner Freundin Marie und deren Dogge (die größer ist als Marie selbst) hat er in Band 1 (Lukas und die sprechenden Tiere) einen Kriminalfall gelöst. Und auch nun ist ihre Hilfe wieder gefragt, denn aus dem Tierpark ist ein Meerschweinchen verschwunden.
Band 1 konnte uns sehr begeistern und ich bin sehr froh, dass es eine Forstsetzung gibt. Die Tatsache, dass Lukas die Tiere versteht, führt zu jeder Menge witzigen Situationen und erstaunlichen Erkenntnissen. Im Tierpark leben Meerschweinchen und Kaninchen in einem Gehege, doch dabei sind die so unterschiedlich! Da regt sich dann ein Meerschweinchen auf, weil ein Kaninchen mit ihm kuscheln wollte. Dabei wollen Meerschweinchen doch am liebsten den ganzen Tag quatschen!
Ein Garant für ein Schmunzeln sind auch Millicent und Horst. Während der kleine Kater Millicent ganz schon hochnäsig ist und auch mal fies sein kann, ist die riesige Dogge Horst einfach nur lieb und seinem Frauchen Marie, liebevoll „Mama“ genannt, treu ergeben.
Das Buch ist aber nicht nur witzig, sondern auch spannend. Schließlich muss das kleine Meerschweinchen Lilli wiedergefunden werden. Wurde es etwa entführt?
Die Illustrationen passen sehr gut dazu und sind nicht so 08/15. Mir gefallen sie richtig gut!
Eine tolle Idee für ein Kinderbuch. Sehr zu empfehlen für Kinder ab 8 zum Selberlesen, zum Vorlesen auch schon früher, ab 6 würde ich sagen. Ich hoffe sehr, dass noch ein weiterer Band folgt!

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Rezensionen von Petra Sch.:

Ein trauriges Thema humorvoll verpackt - gefühlvoll, berührend und ergreifend

Dein Bild für immer von Julia Hanel

Kurz zum Inhalt:
Bevor Sophie ihre große Liebe Maximilian heiraten kann, stirbt er bei einem Autounfall.
Am Tag des Begräbnisses erhält Sophie einen Brief von einem Reisebüro - mit Flugtickets nach Bali. Maximilian wollte sie mit einer Flitterwochenreise überraschen!
Nach 6 Monaten der Trauer und des Überlegens beschließt Sophie, die Reise allein anzutreten.

Und schon im Flieger geht alles schief: Maximilians Platz wird neu vergeben - an Niklas, einen jungen Fotografen, der nach Bali reist, um Fotos für einen Reiseführer zu machen. Und dann wird auch noch eine Hochzeitstorte serviert, die Niklas alleine isst.
Auch in Bali laufen sich die beiden immer wieder über den Weg, bis Sophie beschließt, nicht allein im Luxushotel vor Trauer zu vergehen, sondern Niklas bei seiner Reise durch Bali zu begleiten.
Während der Reise beschließt Sophie, an für sie schönen und wichtigen Orten ein Foto von Maximilian zu hinterlassen.
Schafft sie es so, und mit Niklas' Hilfe, sich langsam von ihrer Trauer zu lösen?


Meine Meinung:
Der Schreibstil von Julia Hanel ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
Die Geschichte wird abwechselnd im Erzähl-Stil aus Sicht von Sophie und Niklas geschildert. So bekommt man noch tiefere Einblicke und das jeweilige Gefühlsleben. Und da ist viel los, es ist berührend, ergreifend und emotional.
Und auch wenn es einen ernsten Hintergrund, der Tod von Sophies Verlobtem, gibt, ist das Buch keine Trauerbewältigung, sondern eher eine humorvolle Unterhaltungsgeschichte. Denn die Zwistigkeiten, die sich zwangsläufig zwischen Sophie und Niklas ergeben, und ihre Kabbeleien, sind einfach nur witzig zu verfolgen.
Und auch Niklas hat Probleme zu bewältigen, weshalb er öfter viel ruppiger zu Sophie ist, als er eigentlich möchte - beide helfen einander dabei, auch wenn sie es erst nicht merken.
Mir persönlich haben die Charaktere von Charlie, Sophies Schwester, und Sara, Niklas Bekannter aus Bali, sehr gut gefallen. Charlie hat einen starken Charakter, kann sich durchsetzen, vor allem auch gegen die Eltern, von denen sich Sophie doch sehr unterdrücken lässt. Und Sara ist ein Ruhepol, die mit innerer Kraft und Weisheit Niklas und Sophie den Weg weist.

Und die tollen Beschreibungen von der wunderschönen Landschaft von Bali laden zum Träumen einen und machen richtig Lust, Bali selbst mal zu erkunden!
Das Cover ist einfach nur wunderschön mit dem filigranen Muster, auch wenn ich jetzt nicht Bali damit in Verbindung bringen würde.


Fazit:
Ein sehr gefühlvoller, aber auch humorvoller Roman über Sophies Art der Trauerbewältigung; ein wundervoller Liebesroman und eine Hommage an Bali.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Eine niedliche Einschlafgeschichte für kalte Winterabende

Klopf! Klopf! Komm herein, keiner bleibt heut Nacht allein! von Ashman Linda

"Klopf! Klopf! Komm herein, keiner bleibt heut Nacht allein!" ist ein wunderschönes Papp-Bilderbuch mit einer liebevollen Einschlaf-Geschichte.
Immer mehr Tiere klopfen an Tills Tür, weil sie ein warmes Bett in der kalten Nacht brauchen.
Und die Geschichte hat eine schöne Moral: Platz ist in der kleinsten Hütte, und man soll seinen Mitmenschen (Tieren) helfen.

Und je mehr, desto schöner kann es ja auch sein!

Die Geschichte ist kurzen Reim-Versen geschrieben, mit kurzen Zeilen und einfachen Worten.
Leicht zu verstehen für Kinder ab 3, und perfekt zum selber-Lesen für Leseanfänger, auch aufgrund der großen Schrift.
Ganzseitige detailreiche farbige Illustrationen untermalen das Gelesene. Meine Tochter fand den Waschbären am niedlichsten.

Fazit:
Tolles Vorlese- oder Selbstlese-Buch für Erstleser mit wunderschönen Illustrationen.

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Rezensionen von dorli:

Die Rose des Herzogs

Die Rose des Herzogs von Marita Spang

In ihrem historischen Roman „Die Rose des Herzogs“ entführt Marita Spang den Leser in die Zeit der Französischen Revolution und wartet mit einer lebendig erzählten Mischung aus Historie und Romantik auf.

Marita Spang ist ein großartiges Porträt über eine interessante, kaum bekannte Frau des ausgehenden 18.

Jahrhundert gelungen: Charlotte de Rohan-Rochefort.
Die Autorin hat die zahlreichen historischen Fakten und Hintergründe rund um die Französische Revolution und das Wenige, das über Charlotte selbst bekannt ist, mit einer fesselnden fiktiven Geschichte verknüpft und damit ein vielschichtiges und vor allen Dingen sehr authentisches Bild der damaligen Zeit gezeichnet.

In einer Rahmenhandlung, die am 01. Mai 1841 spielt, blickt die 73-jährige Charlotte auf ihr gemeinsames Leben mit Louis-Antoine de Bourbon-Condé, Herzog von Enghien zurück und lässt den Leser damit an ihren vielfältigen Erlebnissen sowie den bedeutsamen Ereignissen der Französischen Revolution und den Kriegen der „Armée de Condé“ teilhaben.

Im Sommer 1790 folgt Charlotte ihrem Großonkel Louis Kardinal de Rohan, der in die sogenannte Halsbandaffäre verwickelt war, ins badische Ettenheim, um den Wirren der Revolution zu entkommen. Sie verbringt ihren Alltag mit Aufgaben im Spital und in einer Mädchenschule. Charlotte hat sich nach dem Tod ihres Verlobten Vincent geschworen, sich nie wieder zu verlieben. Doch das Schicksal hat für die junge Frau einen anderen Plan und katapultiert Louis-Antoine in ihr Leben und schließlich auch in ihr Herz.

Louis-Antoine hat Frankreich bereits Mitte 1789 verlassen. Der einzige Enkel des mächtigen Prinzen von Bourbon-Condé kämpft viele Jahre als Offizier in der Emigrantenarmee seines Großvaters und macht mit Heldentaten von sich reden. Seine Erziehung zwingt ihn zeitlebens zur Loyalität gegenüber dem strengen Familienpatriarch - nicht nur, was seine Beteiligung an den Schlachten betrifft, deren Sinnlosigkeit Louis-Antoine schon früh erkennt, auch als sein Großvater ihm hartnäckig seine Zustimmung zu einer offiziellen Verbindung mit Charlotte verweigert, widersetzt er sich nicht.

Marita Spang hat einen angenehm flott zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt sehr anschaulich von den Höhen und Tiefen in Charlottes und Louis-Antoines Leben und lässt diesen Roman so zu einer spannenden, kurzweiligen Zeitreise werden.

„Die Rose des Herzogs“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Die mitreißend erzählte Geschichte hat mir nicht nur unterhaltsame Lesestunden beschert, sondern mich auch realitätsnah an einem Stückchen europäischer Geschichte teilhaben lassen. Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von nil_liest:

Ergründen wo die Wurzeln sind

Der Apfelbaum von Berkel Christian

Erst hieß es: Ein Schauspieler der ein Buch schreibt….geht doch gar nicht, bitte nicht!
Dann hieß es: Wow, ein Schauspieler der wirklich schreiben kann – bitte mehr davon!
Und nun? Habe ich mir mein eigenes Bild gemacht und kann mir nun erklären wo der Jubel nach der Lektüre herkommt.

Der Apfelbaum ist ein sehr persönliches Buch des Schauspielers Christian Berkel über das Leben seiner Mutter.

Wunderbar wie Christian Berkel den Leser abholt und sich erklärt wie er dazu kam die Geschichte seiner Mutter aufzuschreiben.
Ein respektvoller Einstieg in die eigentliche Geschichte, die immer wieder gebrochen wird durch Einschübe aus der Gegenwart aus seiner heutigen Sicht, wenn er mit seiner Mutter die Vergangenheit ergründet.
Christian Berkel taucht in seine Kindheit ein, er ist als erwachsener Mann nun bereit zu ergründen warum seine Mutter sich so verhielt wie sie es hat. Dass vor seiner Zeit viel erlebt wurde, nicht immer Positives. Ganz im Gegenteil.
Behutsam und bedacht erkundet er das Leben und die Erlebnisse seiner Mutter – versucht zu rekonstruierte was passierte.

Fazit: Da möchte man ein Aufnahmegerät in die Hand nehmen und die Geschichte der eigenen Eltern aufschreiben um zu verstehen was sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Nachspüren wo die eigenen Wurzeln sind.

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Rezensionen von jiskett:

Mehr als gelungener Abschluss der Dilogie

Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen von Tracy Banghart

"Iron Flowers: Die Kriegerinnen" ist ein mehr als gelungener Abschluss der Dilogie. Die Geschichte ist beinahe durchgehend fesselnd, es gibt emotionale sowie beklemmende Momente und die Autorin hat es definitiv geschafft, dass man um die Figuren bangt und mit ihnen leidet. Ihnen wird einiges zugemutet, ihre Lage wirkt oftmals aussichtslos und es müssen auch Opfer erbracht werden, was ihren Kampf um die Gleichberechtigung und das Ende der Unterdrückung realistischer gemacht hat - schließlich geht es darum, ein tief verwurzeltes System umzustoßen und einen grausamen Herrscher zu stürzen.

Zudem lauern überall potentielle Bedrohungen, da der Regent große Macht besitzt und viele an der bestehenden Ordnung festhalten wollen.

Die Protagonistinnen und ihre Verbündeten müssen gegen schier unüberwindbare Hindernisse ankämpfen und die Gefahr, in der sie schweben, war immer präsent. Mir hat gefallen, dass es Fort-, aber auch Rückschritte gab und es völlig ungewiss war, ob ihre Bemühungen Erfolg haben oder sie scheitern würden; auf diese Art war das Buch unglaublich spannend und ich wollte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, wie alles ausgehen würde. Wie bereits erwähnt hat Banghart sich auch nicht gescheut, die harte Realität einer Rebellion zu schildern und die Charaktere an ihre Grenzen oder sogar darüber hinaus zu treiben. Es war zwar schwer zu lesen, welche Verhältnisse den Frauen zugemutet wurden, was sie durchstehen mussten und zu welchen Taten sie durch die Umstände gezwungen wurden, doch ihre Stärke und Entschlossenheit waren bewundernswert.

Obwohl ein paar männliche Figuren eine größere Rolle spielen und die Liebesgeschichten eine gewisse Bedeutung für die Handlung haben, liegt der Fokus klar auf den Frauen und ganz besonders auf Nomi und Serina, was ich gut fand, da es schließlich IHR Kampf ist und der Leser schon im ersten Band verfolgen konnte, wie die beiden sich weiterentwickelt und an ihre jeweilige Situation angepasst haben. Dabei hat mir ganz besonders gefallen, was aus Serina geworden ist, aber ich fand auch Nomi toll und mochte, wie sie sich verändert hat. Das Schicksal der anderen Charaktere war mir ebenfalls keineswegs gleichgültig, sodass es entsetzlich war, was einigen von ihnen zugestoßen ist. Ihr harter, qualvoller Weg hat dafür gesorgt, dass man mit ihnen fiebert und auf ein gutes Ende hofft - auch wenn man sich nicht vorstellen kann, wie das aussehen sollte. Das Ende, das die Autorin gewählt hat, fand ich dann sehr gelungen; es passt zu der Geschichte und den vorherigen Ereignissen, ist zugleich jedoch befriedigend und ein passender Abschluss der Erzählung.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Wer ist die Bedrohung?

Kälter als die Angst von Drews Christine

Kurz zum Inhalt:
Die ehemaligen Opernsängerin Carla Dellbrück wird ermordet. Alles sieht zunächst danach aus, als wäre ihr Mann der Täter. Doch dann stellt sich heraus, dass Carla Drohbriefe erhalten hat, die in Zusammenhang mit einer lange vergangenen Bluttat stehen - auch noch, nachdem sie umgezogen ist.

Alle Mieter in ihrer alten Wohnhausanlage hatten auch Drohbriefe erhalten - ebenso Katrin Ortrup, die neue Mieterin von Carlas alter Wohnung.
Peter Käfer und Charlotte Schneidmann von der Münster Kripo müssen nun ermitteln, ob Katrin nun ebenfalls in tatsächlicher Lebensgefahr schwebt. Können sie den Mord aufklären, bevor es weitere Opfer gibt?


Meine Meinung:
"Kälter als die Angst" ist der 5. Teil der Reihe um Charlotte Schneidmann und Peter Käfer. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Einige Andeutungen von früheren Fällen machen neugierig auf die Vorgänger-Bände! Da werde ich mir auf jeden Fall den allerersten zulegen, denn ich bin sehr neugierig auf die Geschichte und Vergangenheit des kleinen Leo geworden! Man muss mit Katrin mitzittern, denn sie wird schon wieder bedroht - dabei mussten sie und Leo bereits Schreckliches überstehen.
Der Schreibstil von Christine Drews ist flüssig und schnell zu lesen. Sie schafft es auch hervorragend, den Leser in die Irre zu führen. Den Täter hatte ich tatsächlich erst kurz vor Schluss auf dem Schirm.
Die Einblendungen zwischen den Kapiteln, die ein Auszug aus einem Aggressions-Ratgebers von einem verurteilten Straftäter sind, machen neugierig, wie dieses mit dem Fall zusammenhängt.
Auch Auszüge aus den Gedanken des Täters in ich-Form lassen einen mit noch mehr Fragen zurück.
Mir war besonders Charlotte Schneidmann sehr sympathisch, sie zeigt Intuition, Initiative und lebt ihren Beruf mit voller Liebe!
Das Cover zeigt die Silhouette von Münster, in der die Geschichte spielt. Dunkel, düster, und wie wenn das Bild zerrissen wäre - sehr passend für diesen Krimi!


Fazit:
Fesselnder Krimi, der einen auf die falsche Fährte lockt. Hat mich sehr gut unterhalten und ich vergebe 4,5 Sterne!

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