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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Caro2929:

Neues von Hannah und ihren Freundinnen

schleich® Horse Club(TM) - Rätsel um Princess

Klappentext:


"Zukunftsträume sind keine Schäume, fnden Hannahs Freundinnen Lisa, Sarah und Sofia, als sie in ihrem Wohnwagen über dem geheimen Horse-Club-Tagebuch zusammensitzen. Später, auf dem Weg zum Reitercafé, verrät auch Hannah was sie werden will. Im Cups an Saddles-Reitercafé erfahren sie von Emily, dass sie einen
Pferdesalon nebem dem Café eröffnen möchte.

Die arrogante Tochter von Herrn Michaels will Emilys Traum verhindern. Doch plötzlich verhält sich ihr Pferd Princess auffällig. Da hat Hannah eine Idee.. "


Meine Meinung:

Ich habe das Buch gemeinsam mit meiner siebenjährigen Nichte gelesen. Und was soll ich sagen, außer, dass uns die Mädels vom Horse-Club ein weiteres Mal hellauf begeistern konnten?

Der Schreibstil ist einfach wahnsinnig angenehm und die Kapitellänge ist genau richtig.

Zwar haben wir auch einen Kritikpunkt, aber im Grunde überwiegt eindeutig alles andere. Der Kritikpunkt wäre folgender: Insgesamt gefällt es uns ja nicht ganz so gut, dass so viele englische Begriffe verwendet werden, woran mir uns mittlerweile aber gewöhnt haben. Aber das der Pferdesalon jetzt auch einen englischen Namen hat,
der auch nicht unbedingt alltäglich ist, hat uns doch etwas missmutig gestimmt. Also meine Nichte hat wirklich selbst gesagt, dass ihr das nicht gefällt, weil sie es einfach ohne Hilfe gar nicht verstehen kann, was es denn auf Deutsch heißen würde. Deswegen gibt es leider einen Stern Abzug.

Aber nichts desto trotz hat uns die Geschichte rund um Freundschaft und Zusammenhalt wieder enorm begeistern können. An den Horse-Club Bücher ist es einfach super, das die Liebe zum Pferd und nicht der Erfolg im Vordergrund steht.

Auch haben wir wieder kurzzeitig Sympathien für Tori entwickelt, waren aber nicht überrascht, dass sie diese natürlich in Null Komma nichts, wieder verspielte. Aber gerade das, macht ja auch diese Bücher aus.


Fazit:

Klare Leseempfehlung, wir freuen uns auf weitere Abenteuer von Hannah & Co.

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Rezensionen von thora01:

Sehr emotionales Debüt

schleich® Horse Club(TM) - Rätsel um Princess

Inhalt/Klappentext:
Ella ist gefangen. Gefangen in einer Welt voller Trauer, Wut, Angst und Schmerz. Seit einem Unfall vor vier Jahren ist sie gehandicapt und egal, wie sehr sie sich auch bemüht, den Weg zurück ins Leben zu finden, es gelingt ihr einfach nicht.
Christian will mit der Liebe genauso wenig zu tun haben wie Ella.

Als die beiden in seiner Beach Bar aufeinandertreffen, können sie die Anziehung zwischen ihnen jedoch nicht leugnen.
Aus einem Treffen werden zwei und aus zwei immer mehr ... bis sie feststellen müssen, dass ihre Leben schon länger miteinander verknüpft sind, als sie geahnt haben – auf verheerende Art und Weise. (Quelle: Hippomonte Publishing e.K.)

Meine Meinung:
Sehr berührendes Debüt. Ich wurde von der Schreibweise von Franie Leopold sofort in den Bann gezogen. Ganz besonders hat mir die Darstellung der Protagonisten gefallen. Sie sind sehr sympathisch und haben ihre ganz besonderen Ecken und Kanten. Ella hat mich von der ersten Seite weg gefangen genommen und ich habe mit ihr mitgefiebert und gelitten. Sie wirkt sehr unsicher. Sie hat eine sehr interessante und vor allem mitnehmende Vergangenheit. Ich finde es sehr spannend wie sie mit ihrer Vergangenheit versucht umzugehen. Das gelingt ihr mal besser mal weniger gut. Sie wirkt zu Beginn etwas unsicher. Jedoch zeigt sie im Verlauf ihrer Story sehr genau was in ihr steckt. Christian gefällt mir auch sehr gut. Er ist sehr erfolgreich und hat auch sein ganz spezielles Vergangenheitspaket zu tragen. Er ist mir sehr sympathisch und wirkt auf mich sehr kämpferisch. Die gemeinsame Story finde ich sehr spannend und ich mag das auf einander zugehen und kurz darauf wieder sich entfernen. Ich finde es sehr spannend wie die Autorin die Vergangenheit scheibchenweise einfließen ließ. Dem Leser wird erst ganz zum Schluss die gesamte Tragweite der Ereignisse bekannt. Der Abschluss hat es in sich. Er hat mich sehr überrascht und ein wenig mitgenommen.

Mein Fazit:
Wundervolles Debüt. Sehr emotionale Geschichte. Ich musste das ein oder andere Tränchen verdrücken. Die Hintergrundthematik hat mir sehr berührt und sehr starke Emotionen geweckt.

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Rezensionen von Josef Lüthold:

Unsterblichkeit der Seele, Reinkarnation statt Auferstehung

Hallo, Jenseits von Dolly Röschli

Dieses Buch kann dem christlichen Glauben eine grosse Hilfe sein. Denn es bestätigt die katholische Lehre von der Unsterblichkeit der Seele als Wahrheit. Die Seele des Menschen überlebt den irdischen Tod, was für den Jenseitsglauben von grundlegender Bedeutung ist. Hingegen nicht mehr glaubwürdig ist die kirchliche Lehre von der Auferstehung, welche Verwandlung oder Neuschöpfung des Menschen bedeuten würde.

Die "Auferstehung des Fleisches" ist gar nicht nötig, denn es gibt die Reinkarnation.

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Rezensionen von LEXI:

Lass uns nach Benton County fahren. Bringt mich nach Hause!

Hallo, Jenseits von Dolly Röschli

Die achtzigjährige Hazel Mae Blackwell lebt in Kendrickson, Nevada und musste bereits in sehr jungen Jahren einen schmerzlichen Verlust erfahren. Ihre kleine dreijährige Schwester Maggie verschwand unter ihrer Obhut beim Beerensammeln im Wald und wurde nie wiedergesehen. Nicht nur Hazel, sondern die gesamte Familie war zutiefst traumatisiert und erholte sich nie wieder von diesem schrecklichen Ereignis.

Margaret Diane De Ford arbeitete als Lehrerin in Little Rock, Arkansas und kommt nicht gut mit ihrer Mutter Hazel aus. Sie war bereits in jungen Jahren eine richtige Rebellin, lehnte sich gegen die Fürsorge ihrer Mutter auf, fühlte sich überwacht, kontrolliert und bevormundet. Margaret Diane ist darüber hinaus eifersüchtig auf die innige Verbindung zwischen ihrer Tochter Meghan und deren Großmutter Hazel, die ihre Enkelin mit Zuneigung und Aufmerksamkeit überschüttet.

Als Meghan De Ford aufgrund eines Autounfalls längere Zeit krankgeschrieben wird, beschließt sie, ihre sechswöchige Zwangspause von ihrem Job bei der Kriminalpolizei bei ihrer über alles geliebten Großmutter zu verbringen. Sie empfindet die vor ihr liegende kostbare Zeit mit Hazel als ein Geschenk des Himmels. Völlig überrascht stellt sie bei ihrer Ankunft in Kendrickson fest, dass auch ihre Mutter Margaret Diane beschlossen hat, Hazel zu besuchen. Lange unterdrückte Emotionen und schwelende Verletzungen kommen nun an die Oberfläche, und die Situation scheint aussichtslos und verfahren. Beim Betrachten alter Bilder aus Hazels Kindheit konfrontiert Meghan ihre Großmutter mit einer Aufnahme, die deren ruhige Gelassenheit ins Wanken bringt. Die alte Dame spricht zum ersten Mal seit über siebzig Jahren von ihrer verschollenen Schwester Maggie und dem großen Schmerz, den sie bereits ihr gesamtes Leben lang mit sich herumschleppt. Ihre tiefe Verzweiflung und ihre Trauer wecken in Meghan das Bedürfnis, den größten Herzenswunsch ihrer Großmutter zu erfüllen: Hazel möchte noch einmal in den winzigen Ort namens Cumpton nach Benton County fahren, das alte Farmhaus wiedersehen, das einmal ihr Zuhause war, und das Grab ihrer lange verstorbenen Eltern besuchen. Sie wünscht sich zudem nichts sehnlicher, als ihre schmerzlich vermisste Schwester noch einmal in die Arme schließen zu dürfen. Doch die Chancen, Spuren in einem über siebzig Jahre alten Fall zu finden, sind mehr als gering.

Kim Vogel Sawyer erzählt in ihrem Roman die berührende Geschichte von drei Frauen, die lernen mussten, mit großen Verletzungen, tiefem Schmerz und tragischen Verlusten zu leben. Sie berichtet von einer Mutterliebe, die sehr intensiv und stark ist, von einer rebellischen Tochter, die sich gegen die emotionale Umklammerung ihrer Mutter wehrt, und von einer Enkeltochter, die alles in ihrer Macht stehende versucht, für die beiden Menschen, die sie am meisten liebt, als Friedensstifterin zu fungieren. In einem wunderschönen und einnehmenden Schreibstil rollt die Autorin in Form von Rückblicken in Hazels und Margaret Dianes Vergangenheit behutsam die damaligen Ereignisse nach und nach auf. Zu Beginn der einzelnen Kapitel weisen Namen in schwungvollen Lettern als Überschrift stets darauf hin, welcher der drei Hauptpersonen sich Kim Vogel Sawyer nun widmet. Darüber hinaus tragen Angaben zu Zeit und Ort der Handlung zu einer raschen Orientierung im Buch bei. Mir haben Kim Vogel Sawyers ruhige, bedächtige Art zu erzählen und ihre Gewichtung auf die Gefühlswelt von Hazel, Margaret und Meghan ausgezeichnet gefallen.

Die Ungewissheit über das Schicksal der verschollenen Schwester Maggie erzeugt einen gewissen Spannungsbogen, der Fokus liegt jedoch eindeutig auf der Beziehung zwischen den drei Protagonistinnen. Deren liebevolle Charakterisierung zeugt von hoher Authentizität. Sowohl die würdevolle und rüstige Hazel, die als Inbegriff selbstloser Liebe dargestellt wurde, als auch ihre Enkelin Meghan, sind mir sofort ans Herz gewachsen. Margaret Diane war eine Figur, der ich anfangs eher ablehnend gegenüberstand. Sie machte jedoch die größte Wandlung in dieser Geschichte durch und überraschte mich durch ihre bemerkenswerte Einsicht. Der christliche Glaube hat einen sehr hohen Stellenwert inne – ein Aspekt, den ich als unglaubliche Bereicherung empfand und der diesem Buch zusätzliche Tiefe verlieh.

Fazit: „Zu Hause wartet die Hoffnung“ stellte für mich ein herausragendes Lese-Highlight dar und hat mich zutiefst berührt. Kim Vogel Sawyer erzählt eine ergreifende Geschichte von Liebe, Schmerz, und der Kraft der Vergebung, die getragen von einem unerschütterlichen Glauben an Gott letztendlich Großes bewirkt. Eine ausgezeichnete Lektüre, die ich sehr gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von LEXI:

Ein kleines Schimpansen-Mädchen in Nöten

Hallo, Jenseits von Dolly Röschli

Die elfjährige Klara, der zehnjährige Tim und der gleichaltrige Alex sind sehr gute Freunde und verbringen den Großteil ihrer Freizeit miteinander. Im Zuge einer Berg- und Tal-Runde mit dem Fahrrad entdecken sie am Straßenrand ein verletztes Schimpansen-Mädchen mit traurigen Augen. Die drei Kinder wenden sich vertrauensvoll an den Tierarzt Doktor Schneider, der das gebrochene Bein des Äffchens eingipst und den Kindern Ratschläge zur Fütterung des kleinen Findlings gibt.

Die kleine „Purzel“ darf vorübergehend in einem Holzschuppen bei Klaras Elternhaus einziehen. Doch die drei Freunde müssen nun noch die offene Tierarztrechnung begleichen. Nachdem ihr erspartes Taschengeld und die Einkünfte aus kleinen Hilfstätigkeiten immer noch nicht ausreichen, scheint der plötzliche Fund einer wohlgefüllten Brieftasche die Lösung all ihrer Probleme zu sein. Oder doch nicht? Und auf einmal erfahren die Kinder zu alledem auch noch, dass es sich bei Purzel um ein entflohenes Affenkind aus dem Zirkus handelt, dessen Mutter es schmerzlich vermisst und sehr um ihr verlorenes Baby trauert.

Michael Elsaß erzählt in diesem entzückenden Kinderbuch die Geschichte eines entlaufenen Äffchens, das verletzt am Straßenrand liegt und von den drei Freundin Klara, Tim und Alex gerettet wird. Mitgefühl, Tierliebe und die Einschätzung, was richtige und was falsche Handlungen sind, stehen im Zentrum dieser Geschichte. Die Wahl der Schriftform, die Größe der Lettern sowie den Zeilenabstand empfand ich als äußerst lesefreundlich und kindgerecht. Die Illustrationen von Ellen Krieger stellen den Inhalt bildhaft aus der Sicht eines Kindes dar, und sind angesichts der farbenfrohen Bilder ein richtiger Blickfang im Buch. Die Vorstellung der Hauptfiguren dieses Kinderbuches gleich zu Beginn des Buches in Form von Farbzeichnungen und einer kleinen Kurzbeschreibung bildet darüber hinaus auch einen sehr schönen und informativen Einstieg.

Mein einziger Kritikpunkt ist die mangelhafte Verarbeitung dieses Büchleins, bei dem sich bereits bei vorsichtigem Umblättern einzelne Seiten aus dem Buchrücken lösten. Schade.

Fazit: „Purzel, das Äffchen“ ist eine lehrreiche Geschichte, die ihre junge Zielgruppe unterhält, und darüber hinaus auch zum Nachdenken anregt. Sie vermittelt den Kindern Respekt und Wertschätzung Menschen, Tieren und hilflosen Lebewesen gegenüber, und legt eine starke Gewichtung auf Zusammenhalt, Ehrlichkeit und das Übernehmen von Verantwortung. Mir haben sowohl der Inhalt, als auch die süßen Illustrationen sehr gut gefallen und ich empfehle dieses Kinderbuch gerne weiter.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Cormoran Strike ermittelt

Weißer Tod von Robert Galbraith

Zum vierten Mal lässt Robert Galbraith ( J.K. Rowlings) ihren Privatdetektiv Cormoran Strike ermitteln. Neben seinen üblichen Aufträgen weckt der Besuch eines jungen Mannes sein besonderes Interesse, Billy ist offensichtlich schwer psychisch gestört und ist sich sicher, dass er als Jugendlicher einen Mord an einem Kind mitangesehen hat.

Bevor Cormoran mehr Details erfahren kann, flüchtet der junge Mann in Panik.
Nach einigen spektakulären Erfolgen hat Strikes Detektei eine gewisse Berühmtheit erlangt und so erreicht ihn auch der Auftrag des konservativen Ministers Chiswell. Der wird erpresst und Strike und seine Assistentin Robin nehmen den Auftrag an, besonders da der Name des Ministers auch in Billys Dunstkreis fällt.
Die Ermittlungen führen Cormoran in verschiedene Kreise, in die exklusive englische Oberschicht ebenso wie ins Umfeld des britischen Parlaments und in die Welt der Hardcore-Sozialisten. Dabei verblüfft mich die genaue Beschreibung der jeweiligen Milieus. Absolut stimmig ist die Darstellung der abgeranzten WG Zimmer in Londons armen Vierteln, wie auch das schäbige Büro Strikes und seiner ebenso schäbigen Zwei-Zimmer-Absteige im Stockwerk darüber. Genauso stimmig auch die Welt der Oberschicht in ihren schön restaurierten kleinen Häusern mit hübschen Vorgärten in den angesagten Stadtteilen.
Auch bei der Charakterzeichnung einzelner Personen hatte ich gleich sehr realistische Bilder vor Augen. So erinnerte mich die Beschreibung von Chiswell sofort an die Fernsehbilder von Boris Johnson. Ich glaube nicht, dass das ein Zufall ist.
In dem bisher umfangreichsten Band dieser Reihe (857 Seiten) setzt die eigentlich Krimihandlung sehr spät ein. Tatsächlich lässt sich die Autorin viel Zeit für ihre Figuren und ihre gesellschaftlichen Verflechtungen. Aber sie schreibt so faszinierend und fesselnd, dass mir die langsam einsetzende Spannung nie als Manko erschien. Im Gegenteil, mir gefielen die Beziehungsspannungen zwischen Robin und Cormoran. Der Roman beginnt mit Robins Hochzeit und der daraus resultierenden Zurückhaltung Cormorans. aber sehr schnell erkennt Robin ihren Fehler. Aber beide sind einfach zu stolz und zu kompliziert gestrickt um auf einander zuzugehen. Auch das macht für mich einen großen Teil des Reizes aus.
Das Ende ist absolut schlüssig, aber so überraschend, dass ich auch nie einen Hauch von Verdacht oder Ahnung hatte und das passiert mir als passionierter Krimileserin selten. Erst in der Rückschau wurde mir die Bedeutung der kleinen, immer wieder eingestreuten Hinweise und Bemerkungen klar. Genau wie die Ibsen-Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt werden und deren Bezug sich am Ende enthüllt.
Ich freue mich auf den nächsten Band und auf die weitere Entwicklung zwischen Robin und Cormoran.

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Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:

Mal eine andere Perspektive

Good Morning, Mr. President! von Beck Dorey-Stein

Beck Dory-Stein beschreibt in ihrem Roman ihre fünf Jahre dauernde Tätigkeit im Weißen Haus zur Regierungszeit Obamas. Beck hat als Stenographin viel über den Alltag im Weißen Haus, die MitarbeiterInnen, die Auslandsreisen und ihre Begegnungen mit dem Präsidenten zu berichten. Dorey-Steins Roman steht für die jubelnde Anhängerschaft Obamas, Politikbegeisterung und das Erwachsen werden.

Kapitelweise schildert die Autorin ihren Alltag, ihre Sorgen bei der Jobsuche, dann die unglaubliche Zusage für einen Job im Weißen Haus. Neben ihrem intensiven Job bleibt nicht mehr viel Zeit für ihren Freund. Für Beck beginnt ein völlig neues Leben, dass sie einem Tagebuch ähnlich beschreibt. Die Lesenden bekommen umfassende Einblicke in ihre Erlebnisse, ihre Gedanken und Gefühle. Mit ihrem wunderbar humorvollen und fließenden Schreibstil schafft sie es zu Begeistern. In vielen Anekdoten erzählt sie von den spannenden Auslandsreisen, den Flügen mit der Air Force One und den vielen Besprechungen. Durch die Verwendung von internen Begriffen (POTUS: präsident of the United States; u. a.) schafft sie eine spürbare Nähe zum Geschehen. Die Atmosphäre, die sie beschreibt ist spannend, einladend und zum Wohlfühlen. Beck begegnet vielen sympathischen KollegInnen und erzählt mit viel Sprachwitz und Situationskomik von ihren Erlebnissen.

Ein wunderbar unterhaltsamer Roman über Obamas Regierungszeit: aus Sicht der Stenographin. Persönliche Geschichte verbunden mit dem politischen Geschehen. Gelungen!

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Rezensionen von C. P.:

Kurzweilig

Der Dämonenprinz und ich von Johanna B. Becking

Halbdämonin Chloe Sanchez wohnt in einer WG mit einem gefallenen Engel und einer schwarzen Fee und verdient ihr Geld als Privatdetektivin. Ihr langweiliges Leben ändert sich schlagartig, als ihr der älteste Sohn des Dämonenkönigs blutüberströmt über den Weg läuft, verfolgt von einer Horde Bluttrinker, die es auf ihn abgesehen haben.

Chloe rettet nicht nur sein Leben sondern erhält vom Dämonenprinz den gefährlichen Auftrag, den Auftraggeber heraus zu finden und Beweise gegen diesen zu sammeln. Allerdings stellt sie auch fest, dass der Dämonenprinz verdammt sexy sein kann...
Der kurzweilige Roman erinnert an den klassischen Privatschnüffler, den das Schicksal in seinen Job getrieben hat und welcher sich von Job zu Job hangelt. Nur, dass hier Wesen wie Engel, Dämonen, Vampire, Werwölfe, Feen und Ghoule zum Alltag gehören. Chloe wirkt zuweilen etwas chaotisch, hat aber das Herz am rechten Fleck und eine gehörige Portion Humor. Zum Glück laufen ihre Ermittlungen alles andere als rund, sonst wäre das Buch recht langweilig. Leider blieb mir Prinz Mason zu blass und inaktiv, ebenso störten mich ein paar Unstimmigkeiten wie das Kräfteverhältnis bei der Baba Jaga oder generell, dass besondere Fähigkeiten der anderen Wesen kaum ausgereizt wurden.

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Rezensionen von C. P.:

Verschenkte Zeit!

Smoke von Vyleta Dan

Moralische Verwerflichkeit manifestiert sich als Rauch, welcher dem Körper entströmt. Egal, ob man Böses tut oder nur denkt, der Rauch entlarvt jeden. Ein ideales Druckmittel für Kirche und Oberschicht, ist doch weiße Kleidung gleichbedeutend mit einer reinen Seele. Ende des 19. Jahrhunderts entdecken die beiden englischen Internatsschüler Charlie und Thomas, dass die reichen und Mächtigen einen Weg gefunden haben, den Rauch zu unterdrücken.

Deren Reinheit scheint nur eine Lüge...
So grau und trist, wie das im Roman geschilderte Leben, ist leider auch der Roman selbst. Wiederholt wird der Rauch als manifestierte Sünde beschimpft, Leute für Rußflecken auf der Kleidung bestraft und die ganze Zeit der moralische Zeigefinger gewedelt. Dann erste Hinweise, dass der Rauch unterdrückt werden kann und die Leute früher keinen Rauch ausstießen, dass reiche Leute irgendwelche geheimen Pläne verwicklichen wollen und andere versuchen, dies zu vereiteln... Das ganze Buch war ein einziges, graues Hin und Her - und am Schluss blieb die Welt, wie sie war. Ebenso blieb ungeklärt, was dazu führte, warum alle diesen Rauch verströmen, welcher sogar aus Mund und Nase quillt. Verschenkte Zeit, schade.

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Rezensionen von C. P.:

Wenn Drogen zum Problem werden - leider voller Upperclass-Klischees

Smoke von Vyleta Dan

Lexi ist ein Londoner It-Girl aus reichem Elternhaus: Shoppen, Parties, Drogen und der Kick nach mehr vertreiben die Langeweile - und Lexi direkt in die Drogensucht. Als sie eines abends fast dabei draufgeht, verfrachtet ihr großer Bruder sie geradewegs in die Clarity-Klinik, eine Einrichtung für reiche Jugendliche und junge Erwachsene, um deren Süchte und Psychosen zu therapieren.

Die Einsicht, dass sie ein Drogenproblem hat, ist der erste Schritt zur Besserung - doch davon ist Lexi noch meilenweit entfernt...
Das Buch ist aus Lexis Sicht geschrieben. Dadurch bekommt man all ihre Gedanken und Wahrnehmungen mit, sei es der Drogenrausch, die ersten Reaktionen auf die Clarity-Klinik ebenso wie die langsamen Veränderungen, welche in ihr vorgehen. In der Klinik trifft sie auf andere reiche Patienten, welche unter verschiedenen Süchten und psychischen Erkrankungen leiden und mit denen sie sich austauscht. Lexi selbst sowie ihre Entwicklung sind recht gut im Buch dargestellt. Den Umständen entsprechend. Denn die Jugendlichen stammen alle aus reichem Haus, wodurch alles nur sehr bedingt mit Durchschnittsjugendlichen vergleichbar ist. Denn Fakt ist: Die jungen Leute haben zuviel Zeit und Geld, die Verlockung ist zu groß. Parties, bei denen teure Drogen zuhauf gratis verteilt werden und der Dealer vom Taschengeld entlohnt wird treffen doch eher das Klischee der gelangweilten Upperclass als die Realität der meisten Leute. Ebenso, wie sich kaum einer eine teure Nobeltherapie leisten kann. Hier ist vielmehr das Geld stets präsent und Wundermittel für alle Probleme. Dadurch blieb mir das Buch zu realitätsfern. Zudem plätscherte der Roman am Schluss etwas vor sich hin, was das Buch recht langweilig werden ließ.
Lexi bei ihrer Entwicklung weg von den Drogen zu begleiten ist recht unterhaltsam, jedoch voller Klischees und dadurch nur sehr bedingt mit anderen Jugendlichen ausserhalb der Upperclass vergleichbar.

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