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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

Autobiographisches Schreiben als Bildungsroman

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Eine literarische Geschichte des Einwanderers Kailash. Er stellt dem Leser sein Leben vor, aus zwei oft wechselnden Blickwinkeln: als junger, intellektueller Mann aus Indien, der neu in New York ankam um zu studieren und dann mit einem 20 jährigen Rückblick. Wir erfahren über sein Leben in einer US-Grad-Schule in NYC, in einem akademischen Umfeld, mit intelligenten belesenen Frauen, geprägt durch Einsamkeit, Liebe, Verliebtheit und Sex, die Sehnsucht nach Heimat, die Suche nach der eigenen Identität und die ständige Anstrengung sich einzufügen, während man zwei Kulturen überspannt.

Vieles liest sich gar nicht wie ein Roman. Seine intelektuelle Reise mit dem Anflug von Humor, Bildern, Fotos, Zeichnungen, Fußnoten, die akademisch oder persönlich sind, verleiht dem Buch eine neue Erzählform.

Sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Barbara Lichtenegger:

Aufgegeben ...

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Als unterhaltsam, wie am Buchcover versprochen, kann ich den Roman nicht bezeichnen. Immer wieder wäre es gut, zusätzlich Informationen einzuholen, um das Gelesen zu verstehen, denn die ständigen Ergänzungen zur eigentlichen Geschichte verzögern den Lesefluss.
Sätze wie „Ehsaan wollte von uns wissen, ob uns die Vorstellung eines >> ortsgebundenen Heimatlandes<<, also der Dinge, die Migranten mit sich führen, zusage.

“ regen zu interessanten Gedanken an … unabhängig davon habe ich dann mitten im Roman aufgegeben …

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Immigrant, Montana

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Der indische Autor nimmt die indische wie westliche Kultur durch Beschreibung insbesondere erotischer Situationen auf die Schaufel. Sehr gut beobachtet beschreibt der Autor die Kulturkonflikte, ohne diese zu bewerten - dies überlässt er dem Leser. Besonders gut gefällt mir das Spannungsverhältnis zwischen der Sehnsucht nach dem Westen und der Heimatlosigkeit.

Ein fröhlicher Roman.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

Zwei in Einem

Der Abgrund in dir von Lehane Dennis

Mit diesem Buch „Der Abgrund in dir“ hat man eigentlich zwei Bücher in einem gekauft. Der erste Teil beschreibt das vaterlose Aufwachsen von Rachel und ihre spätere Suche nach dem Vater, Ihr berufliches Werden und das spätere Scheitern. Der Autor Dennis Lehane entwickelt in guter Sprache ein Psychogramm der Protagonistin, das mich berührt hat und mein Interesse entfacht hat, wie diese detailreich beschriebene Entwicklung der Persönlichkeit von Rachel mit der im Eröffnungskapitel beschriebenen Tat -Zitat: „An einem Dienstag im Mai, im Alter von 36 Jahren, erschoss Rachel ihren Mann“- in Zusammenhang zu bringen ist.

Man erwartet sich nach diesem ersten Teil eine subtile Wandlung, eine in der aus der Not der gequälten Seele begründete Tat, allein es kommt ganz anders. Was folgt ist eine unglaubwürdige Gangster-Story, eine abenteuerliche Verfolgungsjagd. Die vorher so verletzliche, von Panik-Attacken gequälte Rachel ist plötzlich handlungsfähig, strategisch und verschlagen wie eine Superwoman. Das vorher sorgfältig aufgebaute Bild von Rachel fällt so als unglaubwürdig in sich zusammen.
Auch der zweite Teil ist für sich gesehen durchaus interessant geschrieben, wenn man Gangster-Stories gerne hat!
Zusammenfassend: Zwei ganz gute Bücher in einem, leider nicht für ein und dieselbe Person!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

No flow!

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Leider so gar nicht mein Buch! Die vielen Fußnoten ließen für mich keinerlei Lesefluss entstehen und nahmen dem Geschriebenen jegliche (Aussage-) Kraft. Letztendlich bin ich in ein Querlesen geschlittert, nur um zum Ende zu kommen. Leider kann ich diese Lektüre nicht weiter empfehlen.

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Rezensionen von Vicky:

Der Kingmaker: Wer kann, der kann und wer hat, der hat

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

'Mad Crush: Strider's Secret' ist ein Liebesroman der Autorin Ava Innings. Der Roman umfasst einen Prolog, sechzehn Kapitel sowie einen Epilog. Jedes Kapitel hat einen Titel, das finde ich persönlich super denn so konnte ich immer zu Beginn spekulieren was aufgrund dieses passieren würde, ich sage nur: Kopfkino - herrlich! Außerdem hat jedes Kapitel Figur, Ort und Zeit vermerkt wodurch man sich einfach und schnell in der Geschichte zurecht findet.

Tolles, attraktives und sehr sinnliches Cover. Die Farbgebung ist sehr ansprechend mit den Farben Rosa, Violett und Weiß gestaltet. Die Schriften und Bilder ausgezeichnet aufeinander abgestimmt. Alles in allem ist das Buchcover sehr stimmig.

Der Einstieg gelingt durch den Prolog gut. Danach springt man in der Zeit allerdings erst einmal zurück - das fand ich interessant und hat im Verständnis der Geschehnisse bestimmt geholfen. Irgendwie waren mir dann aber auf einmal zu viele Namen und Figuren - ich war zeitweise doch etwas verwirrt. Die langen Gedankengänge von Patricia nervten mich ehrlich gesagt auch etwas, zumindest in den ersten Kapiteln, später wurde es besser. Für diese beiden Punkte ziehe ich jeweils einen halben Stern ab (ein ganzer pro Punkt erschien mir dann doch zu streng), insgesamt also einen ganzen Stern.

Nett fand ich es auf Figuren aus den anderen Büchern der Autorin treffen zu dürfen – einige hatten hier kurze Auftritte.

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Rezensionen von simone.h1:

Familie

Worauf wir hoffen von Fatima Farheen Mirza

Rafik immigriert als junger Mann nach dem Tod seiner beiden Eltern alleine von Indien nach Amerika. Er heiratet in arrangierter Ehe Laila und zieht ihm diese nach Florida nach. Die beiden bekommen zuerst die beiden Töchter, Haida und Huda und danach den ersehnten Sohn Amar. Doch dass ihre Kinder in Amerika aufwachsen stellt die Familie vor allerei kulturelle, menschliche und religiöse Probleme.

..

Die Geschichte ist aus verschiedenen Schichten geschrieben. Alle Familienmitglieder kommen somit in der Erzählung zu Wort, was ich ganz toll gewählt finde. Auch ist diese Art des Aufbaus in diesem Roman überhaupt nicht verwirrend und wirklich gut gegliedert. Ebenso gibt es jede Menge Zeitsprünge und Rückblenden, denen ich aber auch allen sehr gut folgen konnte. Die Personen sind gut gezeichnet, man wird sofort "warm" mit ihnen und kann die Handlungen nachvollziehen. Ebenso finde ich, dass die Geschichte authentisch wirkt und ich das Gefühl habe, dass die Autorin sehr genau weiß, wovon sie schreibt. Trotz des Umfangs dieses Buchs und den teilweisen Wiederholungen, da Erlebnisse aus verschiedenen Sichten geschildert werden, ist der Spannungsverlauf bei mir nicht abgerissen und ich konnte das Buch fast gar nicht aus der Hand legen.

Das Thema selbst ist hochaktuell, sehr wichtig und soll sicher zum Nachdenken anregen, was bei mir auch genauso angekommen ist. Ich habe lange über das Gelesene nachgedacht und hat mich das Buch sehr beschäftigt. Aber nicht nur die Thematik einer Einwanderung und der damit verbundenen Probleme, sondern auch die Liebe, Familienzusammenhang, Erziehung, Suchtmittelmissbrauch, etc. werden in diesem Buch wunderbar verarbeitet. Daher gibt es von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

Nicht immer verständlich

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Mit mehr oder weniger erotischen Erinnerungen beginnt das Buch von Amitava Kumar und in einer nicht immer verständlichen Ausdrucksweise und mit unzähligen, kaum lesbaren Fußnoten werden Geschichten erzählt, die, wie man am Ende erfährt, nicht immer so gewesen sein müssen. Passend am Ende auch sein Wort von David Shields "Dies ist ein fiktives und zugleich nicht-fiktives Werk, ein von einem Dazwischen verfasstes Dazwischen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

Noch immer nicht angekommen

Am Beispiel des Affen von Kumar Amitava

Die Vorankündigung zu diesem Buch hat mich sehr neugierig gemacht. Bald jedoch wurde ich beim Lesen immer ratloser. Die vielen Einschübe, Fußnoten und Dokumentationen könnten die Geschichte durchaus erweitern, in diesem Fall wird der Leser überfordert und der Erzählstrang reißt. Passagenweise ist das Buch gut zu lesen und man taucht ein in die Lebensgeschichte des indischen Studenten und seiner Situation als Immigrant, das verliert sich dann aber wieder in Fußnoten und parallelen Erzählsträngen.

Zusätzlich sind derart viele Verweise auf Literaten und historische Ereignisse enthalten, ich habe irgendwann aufgehört zu googeln. Mein Fazit: interessante Ansätze, aber leider überfrachtet, ich bin bei dem Buch nicht angekommen…..

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Rezensionen von heinoko:

Geschickt vermarktet, locker lesbar, aber letztlich nur heiße Luft

Ran an das Fett von Anne Fleck

Also wieder ein Buch zum Thema Ernährung, das in seinem Untertitel „Heilen mit dem Gesundmacher Fett“ auch noch Heilung verspricht. Das provoziert, denn wir alle haben irgendwie irgendwo gelernt, dass wir Fett reduzieren oder gar vermeiden sollten, dass Fett böse ist, dass es uns dick und krank macht.

Und genau diese Provokation soll das Buch verkaufen helfen. Der Verlag zieht alle Register, um das Buch an den Mann bzw. an die Frau zu bekommen. Lesen Sie selbst den Ankündigungstext auf dem Buchrücken: „Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: Wer gesund und schlank sein will, sollte sich fettiges Essen verkneifen. Unter dem Fettarm-Dogma hat sich die größte Übergewichtsepidemie aller Zeiten entwickelt und die weltweite Explosion chronischer Krankheiten verursacht. Dr. Anne Fleck, Deutschlands renommierte Präventiv- und Ernährungsmedizinerin, Pionierin auf dem Gebiet der Ganzheitsmedizin, läuft Sturm gegen veraltetes Wissen und liefert eine leidenschaftliche, wissenschaftlich fundierte Lösung, mit der Sie Ihre Gesundheit revolutionieren können. Denn Fett, clever eingesetzt, besitzt das geheime Potenzial, chronischen Krankheiten – u.a. Herz-Kreislauf-Krankheit, Übergewicht, Depression, Alzheimer und Krebs – vorzubeugen, sie zu lindern und sogar zu heilen. Dr. Anne Fleck erklärt, wie der Fettschwindel in unsere Köpfe kam und wie wir selbst ganz einfach mit gesundem Fett unseren Körper stärken und heilen können.“
Die Autorin ist also „Pionierin der Ganzheitsmedizin“ (gab es wirklich niemanden vor ihr?). Und was ist überhaupt Ganzheitsmedizin? „Richtung der Medizin, die den erkrankten Menschen in seiner körperlichen und psychischen Gesamtverfassung zu erfassen und zu behandeln sucht… Also gehört doch noch ein wenig mehr dazu als das Thema Fett, nicht wahr? Es wird eine wissenschaftlich fundierte Lösung versprochen, mit der der Leser seine Gesundheit revolutionieren kann. Wie kann man Gesundheit „revolutionieren“? Was ist das? Revolutionieren = umgestalten, verändern. Wie kann ich Gesundheit umgestalten bzw. verändern? Und warum sollte ich das tun? Ach ja, und das geheime Potenzial, das Fett besitzt, kann sogar Alzheimer und Krebs lindern oder gar heilen. Ja, das „geheime“(!) Potenzial – gut, dass Anne Fleck dieses Geheimnis kennt und uns offenbart. Wenn solche Aussagen auftauchen, sollte man als Leser sehr, sehr vorsichtig sein. Misstrauisch bin ich ganz grundsätzlich gegenüber medizinischen Autoren, die durchs Fernsehen tingeln, um sich selbst zu promoten und die sich berufen fühlen, Laien ihre Sicht der Welt zu erklären, dabei tatsächlich nicht vor Heilsversprechungen zurückschrecken. Und dieses Buch funktioniert wie so viele „Ratgeber“, indem es ein Feindbild ausmacht und dann im Umkehrschluss die eigenen Thesen als die einzig wahren und wirklichen Erkenntnisse entwickelt.
Um es kurz zu machen: Das Buch ist zugegebenermaßen sehr lesefreundlich und locker geschrieben. Es enthält auch eine Fülle von richtig wiedergegebenen Informationen und Geschichten aus der Medizinhistorie. Dennoch sind nicht alle Folgerungen bzw. „Lösungen“, die Anne Fleck ableitet, zwingend korrekt, vor allen Dingen von ihr nirgends „wissenschaftlich belegt“, wie der Verlag behauptet. Verwunderlich ist insbesondere, dass ich im Buch nichts finden konnte, was auf den aktuellen Ernährungsbericht der DGE hinweist. Der ist zwar nicht so unterhaltsam zu lesen, aber er offenbart doch, dass wir, was das Fett-Essverhalten angeht, gar nicht so schlecht dastehen. Das Buch ist also, insbesondere was seine Panikmache betrifft, absolut unnötig.

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